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IRISCHE TEXTE
MIT ÜBERSETZUNGEN UND WÖRTERBUCH
HERAUSGEGEBEN
WH. STOKES UND E. WINDISCH
ZWEITE SERIE. 2. HEFT
LEIPZIG
VERLAG VON S. HIRZEL
1887.
***** <V
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Inhalt.
Seite
Die Geschichte von Philipp und Alexander von Macedonien aus
dem Lebar Brecc, mit deutscher Uebersetzung und mit Ex-
cerpten aus dem Book of Ballymote, von Kuno Meyer ... 1
The Death of the Sons of Uisnech, aus dem Glenn Masáin Manu-
script, mit englischer Uebersetzung, von "Whitley Stokes . . 109
Vier kleine Táin, zu den Vorgeschichten der Táin bó Cúailnge
gehörig, mit deutscher Uebersetzung, von E. Windisch.
Táin bó Dartada 185
Táin bó Flidais 206
Táin bó Kegamain 224
Táin bó Regamna 239
Nachträge 255
Berichtigungen IV
Berichtigungen.
Zu lesen S. 10, lin. 34 serrda. — S. 12, lin. 36 in[id]. — Text der
Alexandersage lin. 65 ina. — lin. 82 Araibia. — lin. 91 Affrm'cc. —
lin. 107 his Émath. — lin. 159 Alaxandir Dairhts. — lin. 190 'ga dáthai
cosnam. — lin. 204 'ga dathái cosnam. — lin. 259 do thlachtaib. —
lin. 331 Armdusda. — lin. 584 etarsuidigthe. K. M.
Zum 1. Heft.
Die meisten der folgenden Verbesserungen stammen aus einer
brieflichen Mittheilung des Herrn Prof. Thurneysen. S. 163, lin. 23
(Gl. 96) zu lesen inessorg (dagegen mit der Negation ni insorg), Th. —
ibid. lin. 37 (Gl. 109), gemeint ist das spätlat. saurus „subrufus", „flavus"
(Ducange), franz. saure, Th. — S. 170. Dass nn und d in den Reim-
wörtern sich entsprechen, ist nicht unerhört, s. Ber. d. K. Sachs. Ges.
d. W. 1884, S. 236 (Ein mittelirisches Kunstgedicht). — S. 177, lin. 99
zu lesen CoinculamcZ. — S. 183, lin. 233. Auch die Namen gehören in
das metrische System hinein, dessen Theile durch Allitteration ver-
bunden sind. — S. 189, lin. 4 z. 1. „Wir wollen auf sie (nämlich auf
Cuchulinn und seine Begleiter) warten", vgl. arneut expecto Z.2 428, Th.
— S. 191, lin. 7 u. 12 für „Osten" z. 1. „Süden". — ibid. lin. 8 z. 1.
Er berichtet dies der Medb, Th. — S. 196, lin. 3 z. 1. zwischen Welle
und Klippe, Th. — S. 203, lin. 2 vielleicht zu übersetzen: zu einer
Schaar mit ihren Rossen über der Ebene. — ibid. lin. 12 z. 1. am Meere.
Nach Thurneysen würde cath in dieser und in den folgenden Zeilen die
Bedeutung Schlachthaufen haben. — S. 208, lin. 7. Da ba Copula ist,
so ist wohl zu übersetzen: Friede, Schlaf war eine Spur, die nicht
gross (?) war, Th. — Nach H. d'Arbois de Jubainville, Rev. Crit. 1886,
No. 15, p. 286 fg., bezeichnet indell lin. 98 ff. das amentum des Speers,
und lin. 136 „attirail de mer", oder „l'ensemble des objets nécessaires
ä la navigation".
Einleitung.
In dem sogenannten Lebar Brecc, einer irischen Saminel-
handschrift aus dem Ende des 14. Jahrhunderts, befindet sich
von pag. 205 a bis 213 a eine Bearbeitung der Geschichte Phi-
lipps von Macedonien und Alexanders des Grossen. O'Curry
hat diesen Text in seinen Lectures mehrfach erwähnt und theilt
On the Manners and Customs II p. 330 einen Abschnitt (§ 45
meiner Einteilung) aus demselben in Uebersetzung mit. Sul-
livan bemerkt dazu, dass O'Curry kurz vor seinem Tode eine
Uebersetzung des ganzen Textes angefertigt habe. Seit 1876
liegt das Lebar Brecc im Facsimile von der Koyal Irish Aca-
demy, Dublin, veröffentlicht vor. Hier findet sich auch in
der Einleitung eine kurze sehr mangelhafte Inhaltsangabe des
Alexanderfragments. Sonst ist mir über dasselbe irgend welche
Literatur nicht bekannt geworden, abgesehen von den gelegent-
lichen Citaten einzelner Stellen aus demselben, wie sie sich zu
sprachlichen Zwecken namentlich bei Stokes finden. 1
Wie Sullivan a. a. 0. mittheilt, existirt eine „vollständige,
aber nicht so gute" Handschrift unseres Textes im Book of
Ballymote, ebenfalls aus dem Ende des 14. Jahrhunderts. Lei-
der habe ich diese Handschrift bei der vorliegenden Arbeit
nicht benutzen können.
Ein Teil des Textes, der Briefwechsel zwischen Alexander
und dem Brahmanenkönige Dindimus, findet sich in einer
1 S. z. 13. Rev. Celt. IV. p. 245: tesmolta. Fél. Ind. s. v. crothaim.
Tog. Tr. Ind. s. v. airbe, cáladphort, dichonderclech, fianglais, liburn,
luthbasach, margrét, tatmairt.
1
2 Einleitung.
Handschrift der Bodleian Library, Oxford, Rawlinson B. 512
bezeichnet, fol. 99 a — 100b (nach einer modernen Bleistiftpagi-
nirung) wieder. Diese Handschrift, etwa im 14. Jahrh. ge-
schrieben, habe ich selbst collationirt. Was ihr Verhältniss zu
LBr. betrifft, so möchte ich, ehe das Book of Ballymote nicht
verglichen werden kann, kein Urteil wagen. So viel sich in-
dessen auf den ersten Blick ergibt, bietet Rawl. entschieden im
Allgemeinen eine reinere Form und knappere Fassung als LBr.
und mag so einer gemeinsamen Quelle näher stehen. Da aber
der Text des LBr., wie der Abschreiber selbst in einer Rand-
notiz auf pag. 211 angibt,1 aus dem Lebar Bercháin na Clúana
genossen ist, einer verloren gegangenen Handschrift, von der
wir weiter nichts wissen, so wird es zunächst gelten festzu-
stellen, ob auch der Text des Book of Ballymote auf diese
Quelle zurückgehen kann.
Von sonstigen Bearbeitungen der Alexandersage oder ein-
zelner Teile derselben in der irischen Literatur, ist mir nur
das folgende Wenige bekannt geworden. In dem zur Ashburn-
ham Collection gehörenden Stowe MS. No. 992, einer vellum-
handschrift aus dem 14. oder 15. Jahrh., befindet sich von fol.
1 — 25 der sogenannte Cath Catharda, eine freie Uebertragung
des Bellum Civile. 2 In der Einleitung dazu heisst es nach
Aufzählung der Perserkönige: 'Cétri gasraidhi Greg immoro
Alexandair mac Pilib. Airdri in domhain uile eisein d'Easpain
aniar co hlnnia sair 7 o Ethoib anes co sleibh Rifi fothuaid.
Is le Alaxandair sen ro foided coblach for in muir tenthidhi
1 Die Notiz lautet: agaid belltaine indiu . hi Cluain Sostai Berchain
dam ann oc scribend derid na staire (. i . Alaxandir) for tus a liubar
Berchom na Cluana. „Die Nacht des ersten Mai heute. In Clúain Sos-
tai Bercháin schreibe ich hier zunächst das Ende der Historie (von
Alexander) aus dem Buche Berchán's von Clúain ab."
2 Bruchstücke desselben Textes enthalten ausser den bei Jubain-
ville, Catalogue p. 58, angeführten Handschriften 7V2 Folioblätter eines
mit XLVI bezeichneten aus dem 14. Jahrh. stammenden MS. der Ad-
vocates' Library, Edinburgh, sowie der 1633 geschriebene Band No. 984
der Ashburnham Collection.
Einleitung. 3
do fis in mesraighi deiscertaigh , ar nir leor leis fis in mes-
raiglithi tuaiscertaigh nania. I cind a da bliadna déc ro triall
Alaxandair indsaigidli. Tri bliadna tricliat immoro a aeis inn
uair ros marb neirn isin Babiloin. Pilib dana ri dedcnacb na
n-Greg.' Die hier erwähnte Entsendung einer Flotte auf das
feurige Meer, um den südlichen Unifang der Erde zu erkunden,
weiss ich auf keine sichere Quelle zurückzuführen.
Natürlich findet sich Alexander auch in allen Weltchro-
niken und synchronistischen Gedichten der irischen Gelehrten
erwähnt, die meistens nach Hieronymus gearbeitet sind, und
war denselben so bekannt, dass er z. B. in Gilla Coemain's
Gedicht LL. p. 131a einfach als mac Pilip aufgeführt wird.
Im Cogad Gaedel re Gallaib p. 204, 4 wird Brian Borome, der
berühmte Befreier Irlands vom dänischen Joche, ein zweiter
Alexander genannt: 'rob é an t-Alaxandar tailc talcair tanaiste
ar treoir' etc.
Als ein letzter Ausläufer der Alexandersage auf keltischem
Boden mag hier ein Gedicht stehen, welches sich in dem 1512
geschriebenen Buche des Dean of Lismore (p. 84 in M'Lauch-
lan's Ausgabe), sowie auf dem Britischen Museum in einer Eger-
ton 127 bezeichneten Handschrift aus dem vorigen Jahrh. be-
findet. Es enthält die Betrachtungen von vier an Alexanders
Grabe stehenden Männern, deren Grundton merkwürdig mit
dem Schluss der Historia de Preliis übereinstimmt. Nament-
lich vergleiche man die vierte Strophe mit den Worten: Heri
totus non sufficiebat ei mundus, hodie quattuor solae telae suf-
ficiunt ei ulnae. S. Liebrecht, Otia Imperialia, p. 87 Anm. 20.
Das Gedicht findet sich zweimal in der Egerton Hand-
schrift, auf p. 90 und 103, und lautet dort:
Ceathrar do bhi ar uaighän fhir,
feart1 Alaxandair uaibhrigh:2
ro chansat briathra con bhreícc
os cionn na flatha a Fhinnghreícc.
1 fear p. 103.
2 „Alexander the Great is always called 'Uaibhreach' in Gaelic.'
Nicolson, Gaelic Proverbs p. 165.
1*
Einleitung.
Adubhairt an chétfher dhíobh:
„Do bhatkthar anaen 'man righ
fir na talmhan — truagh a n-dál —
ge ata aniugh 'na aonarán."
„Do bbi anaen Righ an domhain duinn
'na mharcach ar talmhuin truim:
cidh é in talamb ata aniugh
'na mharcach ar a mhuin-siumh."
„Do bhi" ar san tres ughdar glic
„in bhith anaen ag mac Philib:
aniugh aigi nocha n-fhuil
acht seacht ttroigh do thalmhuin."
„Alaxandar muirnchach már,
do bhrondadh airget is ór:
aniugh" ar san cethramhadh fer
„ag so an t-ór is ni [f']uil sin."
Comhrádh na n-úghdar do b'fir
a ttimcheall uaighi in áirdrígh:
nior ionann is baothghlór ban
ar chansatar in cethrar. Cethrar 7 c.
Uebersetzung.
Vier Männer standen auf dem Grabe eines Mannes.
Es war das Grab Alexanders des Stolzen.
Sie sangen Worte ohne Lüge
Ueber dem Herrscher im schönen Griechenlande.
Es sprach der Erste von ihnen:
„Vereinigt waren um den König
Die Männer der Erde — traurig ihre Versammlung,
Während er heute mit sich allein ist."
„Es war allein der König der dunklen Welt
Zu Ross auf der schweren Erde,
Während heute die Erde
Auf seinem Rücken reitet."
„Es besass" sagte der dritte weise Dichter,
„Der Sohn Philipps die Welt.
Heute besitzt er nichts
Als sieben Fuss Erde!"
Einleitung.
„Alexander, der freigebige, grosse,
Er spendete Silber und Gold:
Heute," sagte der vierte Mann,
„Ist hier das Gold, und nichts ist es.'
Das Gespräch der Dichter war wahr
Um das Grab des Grosskönigs.
Nicht war es törichtes Weibergerede
Was die Viere sangen.
Was das mutmassliche Alter der irischen Bearbeitung be-
trifft, so scheint zunächst die oben erwähnte Notiz des Ab-
schreibers einen Anhalt zu bieten. Das Lebar Bercháin na
Chiana, dem unser Text entnommen ist, führt seinen Namen
nämlich nach dem in der irischen Kirchengcschichte berühmten
Heiligen Berchán von Clúain Sosta, dem heutigen Clonsast in
King's County, dessen floruit die kirchliche Tradition um 690
ansetzt. Vgl. O'Curry, Lectures on the MS. Materials of An-
cient Irish History p. 412. Es ist indessen nicht anzunehmen,
dass der heil. Berchán das nach ihm benannte Buch geschrie-
ben hat oder dass es sonst irgendwie auf ihn oder in seine
Zeit zurück geht, so dass wir gezwungen sein würden, unserem
Texte ein so hohes Alter zuzuschreiben. Der heil. Berchán ist
nämlich einer von den vielen berühmten Männern des alten
Irland, deren Namen auf manches übertragen wurden, was in
eine weit spätere Zeit gehört. Wie ihm als dem primfaith
nime ocus talman1 „dem Erzpropheten Himmels und der Er-
den", ein spätes Geschlecht offenbar gefälschte Prophezeiun-
gen zuschreibt (s. Todd, Cogad Gaedel re Gallaib' p. 8, und
O'Curry a. a. 0. und p. 421), so dürfen wir auch in unserem
Falle getrost annehmen, dass man einer Handschrift durch Vor-
setzung eines berühmten Namens aus alter Zeit besonderen
Wert hat verleihen wollen, eine Praxis, der wir bei litera-
rischen Werken aller Art in der irischen Literatur häufig be-
gegnen. S. z. B. Stokes, On the Calendar of Oengus, p. 6.
1 Dies ist auch die stehende Benennung des Schweinehirten Mar-
ban im Imtheacht na Tromdhaimhe (Oss. Soc. V.).
Q Einleitung.
So wäre also die Sprache des Textes das Einzige, was uns
eine annähernde Altersbestimmung gewähren könnte. Aber hier
lässt sich wie bei den meisten mittelirischen Texten nur so viel
sagen, dass die zahlreich erhaltenen alten Formen auf eine Ent-
stehungszeit hindeuten, in welcher dieselben noch in lebendigem
Gebrauch waren, d. h. auf die Uebergangsperiode, in welcher
das Altirische zum Mittelirischen wurde, also etwa das elfte
Jahrhundert.
Dem Gebrauche Stokes' folgend stelle ich hier die bemer-
kenswertesten alten Formen unseres Textes zusammen.
Der Artikel zeigt im Gen. Sg. fem. noch die Form ina
(altir. inna): ina hAissia 37; im Nom. PI. masc. in: in Maice-
doin 10, 53, 55, in arocuil, in luic 43; im Nom. Acc. Sg. neutr.
a n- : a ní 71, a ní sin 59, 64. donaib im Dat. PL; donaib
talmannaib 70 Rawl., woraus LBr. doinib talmantaib gemacht
hat; ebenso isnaib. Bemerkenswert ist das zweimalige Vor-
kommen eines falschen ecliptischen n nach dem Dat. PI. (i ti-
rib n-aineoil 3, und fri slogaib n-Eorpai 19). tria áithe hile
(12) zeigt ein Adj. der u-Dccl. im Fem., wo es in die i-Decl.
übergetreten ist.
Das pron. infix, findet sich durchaus im Gebrauch. 1. Sg.
adamcómnaicc 58. 3. Sg. rotfeithset 47. rusgeoguin 59. ru-
stairmisc 56. dosfairtestar (zu foriuth) 59. conusmarb 40. ron-
geoguin 59. ronanacht 59. ronbris 7. rombia 59. 1. PI. non-
tirgnat 68. atancomnaic 59 Rawl. norforgnat 68 (norfognat
Rawl.). 2. PI. noforcraindfit 19. dobarcoilletsom 67. dobar-
gnisi 71. Hier mögen auch die seltenen Bildungen atbar dá-
sachtaig fen 70 (atabar Rawl.) und ni for n-adaltraig 72 Rawl.
(nit adaltraig LBr.) erwähnt sein. Weitere Belege für dieselben
giebt neuerdings Stokes im Index zum Saltair na Rann s. v.
bar. 3. PI. dosfanic 56. dosfáirthedar (zu tarraid) 56. ro-
stinoil 7. nistá 72. dosnaircellsat, dosnecat 55. dosnancatar
56. rotuscroith rotusloitt 80. rotusdibda 38. rotustuillset 30.
Das relativum infixum findet sich 37: in tan donarfaid.
Von Verbalformen im Activ sind beachtenswert: aderait
3. pl. praes. 41. conatarthet 77, eine Präsensbildung zu tarraid,
Einleitung. 7
vgl. dosnárthet ocht fichit oss n-allaid and LU. 57 a, 9. In
bertaid 45 ist an die 3. PI. rel. berte die Endung der 3. PI.
abs. gefügt worden, atfesum 42 steht für atfét-suin.
Vom t-Praet. finden sich: atbath 6. oracht 15. arrogart
39. forcongart 49. fororcongart 50. dorossat 75. dorosait 69.
ronanacht 69. ros geltatar 50. dochomortatar 11. 23. 52. con-
tubertatar 13. doruachtatar 12.
Das t-Fut. ist durch berdait 18 und mérdaid 19 vertreten.
s-Praet. und Perf. finden sich häufig.
Im Passivum lassen sich zu den bei Stokes Tog. Tr. p.
XIII. gesammelten 3. PI. Praet. hinzufügen: ro dammnaid, ro
siech taid 22. ro failgid 2. ro tescait 2. ro cummaid 16.
ro tuarcbaid 22. ro hecrait 45. Hierher gehören auch, vom
reduplicirten Stamme gebildet, ron sefnait 15, ro sefnait 51.
Ro inficirt nicht nur in diesen Formen, sondern überhaupt beim
Passivum in unserem Texte nicht. Ich stelle sämmtliche Bei-
spiele zusammen: ro closa 1. ro hoirdned 4. ro tarclumad 5.
inarhurnaisced 5. ro ferad 6. 28. ro cóirigead 11. ro tuarc-
bad 16. ro cúmdacht 43. ro himraided 58. ro tairberead 29.
ro foilgead 32. ro hellachtai 11. ro clos 21. ro cúmdaiged 26.
ro tairchellta, ro saitea, ro hadaintea, ro seinntea 52. ro hain-
mniged 60. ro suidiged 76. Nichtinficirung des ro (desgleichen
do und no) beim Passiv findet sich ebenso in allen guten mittel-
irischen Handschriften beobachtet und zeigt sich auch schon
im Altirischen in vielen, vielleicht in den meisten Fällen, z. B.
ro comalnither Wb. 26 a. ro predchad Wb. 27 d. ro foilsiged
Wb. 13 d. ro cload Wb. 3b. ro fäsiged Wb. 15a. ro cet
Ml. 2b. ro ceta Ml. 30 a, 9. ro fess Wb. 23 \ ru fes Wb. 33 c.
ro fóitea Wb. 27K 9d. ro comalnada Ml. 44 d. Ebenso Fei.
Ap. 8. nirhaerad, Ep. 369 corhicthar, s. Ind. s. v. h. Stokes' Be-
merkung dazu „this has no warrant in 0. Irish" ist daher
nicht richtig; es findet sich auch geradezu prosthetisches h in
rohucad neben rucad Sg. 174a.
Das Praet. Pass, ist vielfach belegt: hitcós 14. ro clos 21.
doratad 56. ro laad 59. ros cumrecht 31. ro cúmdacht 43
neben ro cúmdaiged 26. dorónta 43. forácbaithea 56. ro di-
8 Einleitung.
baigthea 11. atcessa 2, u. s. w. Für conrothacht 50 ist con-
rotacht zu lesen, vgl. is leis conróttacht dún Culi Sibrilli LL.
19 a, 2. is leis conrotacht .i. ro gniad mur nalinni LL. 31 1\
und siebe Tog. Tr. Ind. s. v. Hierber gebort aucb die Ana-
logiebildung fétas 56. Vgl. LU. 51 a, 1: ro tócbad iarom corp
ind rig fó tbrí i n-arda conná fétais a techt. Ebensolcbe
Bildungen sind: bás, concas, decbas, feimdes, tancas.
Zu bemerken sind aucb die Infinitive dénad 45 und tel-
cun 2 (O'R.'s teilgean).
Der Anfang des Textes ist durcb den Ausfall eines Blattes
verloren gegangen. Desgleichen feblt zwischen pag. 210 und
211 ein Blatt. Sonstige Lücken, welche sich nachweisen lassen,
sind durch die Nachlässigkeit des Abschreibers entstanden. Im
Wesentlichen haben wir jedoch eine vollständige Erzählung, die
mit Philipps Kämpfen gegen die Athener anhebt und mit
Alexanders Tode abschliesst.
Als Hauptquelle ergibt sich zunächst die Historia des Oro-
sius im 3. Buch cap. 12—23, von dem irischen Bearbeiter
selbst mehrmals (23. 41. 77.) citirt. Die Darstellung des Oro-
sius bildet die Grundlage der ganzen Bearbeitung; episoden-
artig in dieselbe eingelegt sind an den passenden Stellen die
Uebcrsetzungen zweier seit dem 9. Jahrhundert viel gelesener
selbständiger Stücke aus der Alexandersage: der Brief Alexan-
ders an Aristoteles über die Wunder Indiens (42 — 60) und
der Briefwechsel zwischen Alexander und dem Brahmanen-
könige Dindimus (61 — 74). Vgl. Zacher, Pseudocallisthenes
p. 106 und 107. Dazu kommen die ebenso eingeschobenen
Erzählungen vom Traumgesichte Alexanders zu Dium (8) und
von seinem Zuge nach Jerusalem (34 — 37), welche aus Jose-
phus, Antiq. lud. XI. 8 stammen. Als Quellen sind ferner noch
erwähnt Eusebius (42), dessen Benutzung sich hauptsächlich in
den Königslisten zeigt, und Priscianus, der Uebersetzer der
Periegesis des Dionys (33). Diesem Letzteren ist auch die
Sage von der wunderbaren Quelle bei der Stadt Debritae ent-
nommen (27).
Einleitung. 9
Ausser diesen Quellen, deren unmittelbare Benutzung und
richtige Verwertung zeigt, dass der irische Verfasser ein Mann
von umfassender Bildung und vor allem zu seiner Arbeit gut
vorbereitet war, standen demselben auf den verschiedensten
wissenschaftlichen Gebieten genaue Kenntnisse zur Seite, welche
er in zahlreichen Zusätzen und Erklärungen zu den benutzten
Autoren anzubringen gewusst hat. Besonders mag hier die
gründliche Bibelkenntniss des Iren erwähnt werden, nach wel-
cher wir auch wol einen Geistlichen in ihm vermuten dürfen.
Von ihr legen Zeugniss ab das Citat aus den Psalmen (75),
die häufige Anführung biblischer Localitäten und Völker (z. B.
der Ebene Sinear, der Stadt Hamath 76, der Edomäer1 und
Chaldäer 10), die Erwähnung des Behemoth (33) nach lob
40, 15, obwohl er aus dem dort nur als Pflanzenfresser geschil-
derten Tiere (Nilpferd?) ein wildes Raubtier macht; die aus-
führliche Schilderung der Hohenpriestertracht (8) nach Exod.
28. Nicht weniger beschlagen zeigt der Ire sich in der Ge-
schichte und Geographie des Altertums. Ueberall aber ver-
rät sich die speciell irische Bildung und Anschauung. Die so
oft erwähnte Ebene Sinear (mag Senair) z. B. galt den irischen
Gelehrten als die Stätte, wo zuerst die gälische Sprache ge-
redet wurde, indem Góedei Glass, der Stammvater der Goe-
delen, sie aus den 72 Sprachen der Welt bildete. S. LL. p. 2.
Bei der Beschreibung der Hohenpriestertracht erzählt der Ire
freilich von den vier Buchstaben, welche der Priester auf einer
Tafel trug, aber statt í">iít> nennt er sie ADAM und erklärt
dies genau wie der Saltair na Rann v. 1053—1056 (vgl. die
Note von Stokes dazu) und die Prosaauflösung desselben LBr.
111*.
Unter den Gesandten, welche aus allen Enden der Welt
zu Octavian kommen, lässt der Ire, ohne dass Orosius etwas
davon hätte, auch solche aus Tor Breogain auftreten (83).
Dieses ist der irische Name einer Stadt Brigantium oder Bri-
1 Slóig Edómain. Vgl. Jadomdu Goid.2 p. 20.
2 Dieselbe Deutung des Namens Adam findet sich auch bei Sympho-
sius Amalarius De Ecclesiast. Offic. I. 7 (Migne, Patrologia CV. p. 104).
*\
10 Einleitung.
gantia in Nordspanien, berühmt in der irischen Geschichte als
der Ort, von dem aus an einem Winterabende Ith mac Bregoin
zuerst Irland erblickte.1
Es ist sogar wahrscheinlich, dass hin und wieder geradezu
irische Quellen (natürlich selbst wieder Uebersetzungen und
Ueberarbeitungen) vorgelegen haben, eine Annahme, zu der
Manches aus der damaligen irischen Literatur berechtigt. 2 Bei
der Liste der Perserkönige (17) weist uns z. B. der seltsame
Name Hoccraius darauf hin. Er folgt nämlich fast sogleich
auf Nabgadón und legt so die Vermutung nahe, dass er aus
dem zweiten Teile des Namens Nebucadnezar gebildet sei. Diese
Vermutung könnte in der Namensform Nabcodonocrous bei Zim-
mer, Keltische Studien I. p. 14 eine Bestätigung finden, wenn
nicht das MS. nach einer Mitteilung von Stokes in Wirklich-
keit Nabcodonozor hätte.3 Bemerkenswert ist, wie sich viel-
fach für fremde Eigennamen speciello irische Formen gebildet
haben. Zu der Form Campaséis (17) für Cambyses stimmt
1 Bai mac maith ic Brath .i. Bregon, 'ca n-dernad Brigantia ainm
na cathrach. A Tur Bregoin immoro atchess hEriu fescur lathi gemreta.
Atoscondairc Ith mac Bregoin. LL. p. 3b.
2 Was z. B. die geographischen Ausführungen in unserem Texte
anlangt, so finden sich ganz ähnliche in einem LL. p. 135 aufgezeich-
neten Lehrgedicht des Mac Cosse, eines fer légind zu Ross Ailithir,
wieder, welches nach Pomponius Mela gearbeitet ist und offenbar zum
Memoriren in Schulen bestimmt war. So vgl. man die Notiz über die
Serer (45) mit Mac Cosse's Versen (LL. p. 135 b):
'Isind airther sin (cet gal)
atät Serdai co sirblad,
fobith ata fidbad and
do nach ingnad inn oland'.
Die Serer finden sich übrigens auch im Tochmarc Emere, dessen
älteste Version uns im LU. vorliegt, erwähnt. Es heisst dort, Stowe
MS. 992 fol. 84» l, von Cuchulaind's Sichelwagen: 'is e sin in tres la do
indled in carpat serrda ra Coinculaind 7 is aire atberthai serrea de . i .
ona serraib iarrnaidi bitis a n-indill as, no dana is ona Serrdaib frith a
bunadus ar tus'.
3 An den entsprechenden Stellen in den LBr.uoten zum Félire fin-
det sich Nábcudon Nasor (p. CLVII.) und einfach Nabcudon (p. LXXVL),
wie in Gilla Coemaiu's Gedicht LL. p. 131», 11 und 14.
Einleitung. 11
Cambasses mac Cir LL. p. 144 a, 8. Ródain für die Insel Rho-
dos kommt auch Goid. 2 p. 98 vor. Unerklärt bleiben mir da-
gegen Tecthir für Tyrus (26), während es §. 9 Tuir genannt
wird und Protolomeus Nactusamrén (26) für einen der Ptolemäer.
Aus dem Dens tyrannus der Epistola ad Aristotelem hat der
Ire Distriánus gemacht (56). Hier sei mir die Bemerkung ge-
stattet, dass bei den oft sehr seltsamen und nicht immer durch
lautlichen Vorgang zu erklärenden Entstellungen fremder Eigen-
namen eine Art Volksetymologie ihre Rolle gespielt zu haben
scheint. So findet sich Tog. Tr. 829 Ulcalegón für Ucalegon,
wie wenn von ulcha Bart, für Nimrod Nebrúad LL. 143 a, für
Laertes Luaithlirta LL. 143 b (dagegen im Stowe MS. 992 fol.
59 b: Merugud Iuliux mic Leirtis), für Taglath Phallasar Teg-
lach Fallasar LL. 144 a, für Anchises Anaichis Stowe 992, fol.
60 a. 2, für Ecbyrht Ichtbrichtan Fei. Dec. 8, für Heinricus
Oeuric Chron. Scot. 1021, für Conrad Cuana ibid. 1036.
Nachdem ich so die Quellen, aus denen der irische Be-
arbeiter geschöpft hat, angezeigt habe, wird es richtig sein,
darauf hinzuweisen, dass er weder den Pseudocallisthenes in
irgend einer Bearbeitung noch Curtius gekannt hat. Er er-
wähnt sie nirgends und bis auf eine Ausnahme finde ich keine
Spur ihrer Benutzung. Diese Ausnahme ist die Erwähnung der
Stadt Alexandria apud Porum (60), wo Orosius (III. 19) Ni-
caea nennt. Keine der oben angeführten Quellen bietet diesen
Namen; dagegen hat ihn der Pseudocallisthenes III. 63 (Jul.
Valerius III. 35). Hier meine ich jedoch, dass der Ire eine
derartige Einzelheit wol einer Glosse in dem von ihm be-
nutzten Exemplar des Orosius verdankt haben mag.
Es bleiben ausserdem noch einige Fälle, in denen man
vergebens nach einer Quelle sucht. Wer z. B. die griechischen
Dichter (filid na n-Gréc) sind, von deren Bemerkung über die
Trefflichkeit thessalischer Reiterkunst er § 20 berichtet, weiss
ich nicht zu sagen.1 Ferner bleibt mir unerfindlich, woher die
Bemerkenswert ist, dass auch das oben erwähnte geographische
12 Einleitung.
ausführliche Erzählung vom Zweikampfe zwischen Alexander
und Porus (59) stammt, namentlich aher der dort erwähnte
thessalische Rcitersmann Amirad, dessen Name an den bei
Oros. III. 19 erwähnten König Ambira erinnert. Ebenso wenig
weiss ich den § 33 genannten Scythenkönig Anntem (Ante-
mus?) unterzubringen.
Bei der Liste der Strategen und der unter sie verteilten
Völkerschaften (76), welche nach Orosius III. 23 gemacht ist,
hat der Ire die meisten Namen bis zur Unkenntlichkeit ent-
stellt; Nearchus wird bei ihm zu Marcus, Eumenes zu Hiuben-
cus, Lysimachus zu Lessimamus, aus dem Polasgi macht er sich
einen Feldhcrrn Ballassus und aus den Worten seiner Vorlage:
'stipatoribus regis satellitibusque Cassander filius Antipatri prae-
ticitur die drei Feldherrn Stipator, Saulités und Cassandora zurecht.
Die Wiedergabe des lateinischen Textes ist im Grossen
und Ganzen eine sehr correcte zu nennen, doch kommen ein-
zelne Fehler und Missverständnisse vor, an denen vielleicht
mehr ein corrupter Text als das mangelnde Verständniss des
Iren Schuld gewesen sein mag. Von interessanten Versehen
bemerke ich folgende: § 53 ist das latein. humidus ('immensa
vis cerastarum humidorumque serpentium') mit dem irischen hu-
maide „ehern" übersetzt. § 55 ist columna mit columba ver-
wechselt, obwohl das Irische beide Wörter als entlehnt kennt:
coloman und colum. § 6 hat der Uebersetzor in der Stelle des
Orosius III. 14 'cum ad ludos magnifico adparatos inter duos
Alexandros filium generumque contenderet' das 'inter duos Alex-
andres' zu 'ludos' gezogen und sich daraus einen ritterlichen
Zweikampf zwischen den beiden Alexandern zurecht gemacht.
§ 26 hat er die Worte des Orosius III. 16: 'Tyrum urbem anti-
quissimam et florentissimam fiducia Carthaginiensium sibi cogna-
torum obsistentem oppressit et cepit' gänzlich missverstanden.
Vereinzelt lassen sich auch absichtliche Abweichungen des
\p9
Lehrgedicht des Mac Cosse von der guten macedonischen (statt thessa-
lischen) Reiterei spricht. Es heisst dort LL. p. 136 a von Macedonien:
tír i fail immad n-gai n-glass,
tir in maithmarcachass.
Einleitung. 13
irischen Bearbeiters von seiner Vorlage nachweisen. So lässt
er z. B. § 82 die Gesandten nicht wie Orosius VI. 21 nach
Spanien, sondern nach Rom zu Augustus kommen, als dem
Mittelpuncte seiner Macht. Derartige Abweichungen erklären
sich aus dem offenbaren Bestreben des Iren, seinen Lesern den
fremden Stoff möglichst mundgerecht zu machen. Dieses Be-
streben zeigt sich vor allem darin, dass er wolbekannte ein-
heimische Bezeichnungen auf fremde Verhältnisse überträgt.
Hier ist wol das schlagendste Beispiel, dass sich sogar die so-
genannten Fenier in unserem Texte erwähnt finden, nämlich
im Munde Alexanders für die Krieger des Darius (19). Da-
gegen hüte man sich, wie es geschehen ist, in dem 'célide'
§ 69 die Culdeer finden zu wollen, 'célide' heisst 'Besuch' (do-
luid Medb for ceilidhe a crich Laigen LL. 379 b. co ro faeem
celidi lat-su LU. 21 a, 1. uair nach anaí célidi lim ibid. 9. is
maith limm célide lib-si TBF. p. 142, 28) und 'aes célide' über-
setzt das 'advenae' der Vorlage (Bissaeus' Ausgabe p. 98). Dann
aber lehnt er sich in seinen Schilderungen ganz und gar an den
traditionellen Stil der irischen Heldensage an, dessen Haupt-
eigentümlichkeit eine Art feiner Detailmalerei ist. So ver-
gleiche man die Darstellung von der Ermordung des Kalli-
sthenes (42) mit der lateinischen Vorlage; ferner was er von
Persepolis zu erzählen weiss (33), oder Stellen wie § 39, wo
Orosius III. 18 weiter nichts hat als: 'Post haec Parthorum
pugnam adgressus quos diu obnitentes delevit propemodum an-
tequam vicit', während der Ire erstens hinzufügt, was er von
den Parthern sonst noch weiss, dann aber ihren Vernichtungs-
kampf bis ins Einzelne weiter ausmalt. Vor allem sind es die
Schlachtschilderungen, welche meist nach wenigen andeutenden
Worten des Orosius ausgeführt und ganz im stereotypen irischen
Stil gehalten sind. S. §§ 1. 2. 11. So geben auch die Worte
des Orosius III. 16: 'populos discurrentes prineipes varus inci-
tamentis acuerent' zu zwei langen Reden der beiden Heerführer
Gelegenheit. Diese Reden stimmen in ihrer Disposition und
manchmal wörtlich mit denen des Achilles und Priamus im To-
gail Troi 1611 ff., sowie mit der des Laomedon ebendaselbst
14 Einleitung.
581 ff. überein.1 Könnte es hier aber zweifelhaft bleiben, ob
unser Autor wirklich aus der irischen Version der Trojasage
entlehnt hat, so gibt uns eine andere Uebereinstinimung Ge-
wissheit darüber. In einer bisher unbekannten Handschrift des
Togail Troi, der vollständigsten, welche ich kenne, dem Edin-
burger Codex XV., heisst es auf p. 29: 'Ko tuáislaicthea claidbi
órduirn imfaebuir a trüailib dronaib derscaichtib. Ro laind-
rigestar in t-aer co hadbol do lasraig na cloedem cumtachda
7 na laighen lethanglas na m-boccoide m-breccbeimnech fa
tiiagmilaib coemaib cumtachtaib 7 na sciath sgeubolgach. Ro
tairberta sceobana bocóde a lamaib laech londguinech co n-ger-
corránaib aithib iarnaidib. Atcessa and sin srotha fola forderge
a hinadhaib slegh 7 saiget a corpaib curadh 7 caenioclach. Ro
thuitset gleíre láech londguinech' u. s. w. Es kann kein Zweifel
sein, dass wir es hier mit der Vorlage von 1. 12 ff. unseres Tex-
tes zu thun haben. Fraglich mag es allerdings bleiben, ob der
Autor selbst oder etwa ein späterer Umarbeiter oder Abschrei-
ber der Urheber dieser Entlehnungen gewesen ist.
Wie die irische Poesie ihre chevilles, so hat die irische
Prosa ihre stereotypen Wendungen und Redensarten, welche
wie Sprichwörter bei passender Gelegenheit immer wieder ver-
wendet werden. Einige der gewöhnlichsten sind folgende:
§ 12: deich cét in cech mile. Vgl. LU. 17a, 12: deich
cét m-bliadan in each mile.
§ 24: at lia a mairb 7 a n-irgabaig oldáit a m-bíí. Vgl. FB. 5:
bit lia ar mairb oldáte ar m-bi. ibid. 21. Ir. Texte Oss. I. 8:
roptar lia a m-mairb inna m-beo. Ebenso LU. 88 b. 90a. 102 b.
1 Ganz in gleicher Weise schildern die Angreifenden (Alexander
und Achilles) ihre Lage: die grossen Nachteile einer Niederlage (mad
foraib maideas AI. mád foraib chlóithir Ach.), die Schwierigkeit und Ge-
fahr eines Rückzuges, und die glänzenden Vorteile eines Sieges (mad
remaib immoro bus ráen romadmai AI. mad remaib immoro bas róen
Ach.). Ebenso schildern die Angegriffenen (Darius und Priamus) die
vielen Vorteile ihrer Lage, ihren bisher unbefleckten Ruhm, ihre Ver-
pflichtung diesen zu wahren und die Ihrigen zu schützen, zuletzt die
schrecklichen Folgen einer Niederlage (mád foraib immoro mébas Dar.
mad foraib máis immoro Priam.).
Einleitung. 15
ib. is tromsceo accais 7 duabais 7 neime. Vgl. Tog. Tr. 1496:
is troin in scéo 7 int ancél, in neim 7 in dúabais 7 inn éciall.
§ 28: roptar lire renna nime ac. Vgl. Rev. Celt. III. p. 177:
corn tar lir gainem mara 7 renna nime etc. Aehnlick LU. 89 a. 90 b.
§ 12: co m-bátar búind fri rnedi 7 médi fri bundaib doib.
§ 28: buind fri rnédi 7 médi fri bunnu. Vgl. LU. p. 80 h, 15:
co__torchratár bond fri bond 7 méde fri méde. ib. 18: bond ^
trir fri méde trír. O'Dav. p. 83: ut est sal fri sal, fonn fri fonn.
§ 28: ferr tra la Persa a m-bás oltás a m-betbu fó me-
bail. Vgl. Tog. Tr. 638: ba ferr leo a m-bás ic cosnam a
n-enig andás a fácbáil i m-bethaid fo mebail 7 fó mélacht.
TE. 12 Eg. ba ferr leis éc andá bethu.
§ 28: doráegu cid in rignía ronertmar .i. Dair fessin a
bás secb a betbaid. Vgl. LL. 147% 52: is é in tecosc cóir
tecoscim dom sil, conid ferr a moclibás indás rotblas rig.
Aucb an einem äusseren Schmuck der Rede mangelt es
der Darstellung unseres Bearbeiters nicht. Das Princip der
Alliteration ist in reichstem Masse verwandt worden. Es ver-
anlasst oft eine gewaltige Häufung von Attributen, deren feine
Bedeutungsschattirungen im Deutschen kaum wiederzugeben sind.
Vgl. Stokes, Tog. Tr. Pref. p. IV. Solche unserem Gefühle wider-
strebende Häufung findet sich auch, wo ein Adjectiv oder Sub-
stantiv erst mit einem Substantiv in Composition tritt und dann
noch einmal als adjectivisches oder substantivisches Attribut
wiederholt wird. Vgl. dubfoscud dub dorchaidi Tog. Tr. 1373.
in mórsochraiti rnóir sin Tog. Tr. 1305. ro gab a chatheir-
red catha. Tog. Tr. 1591.
Durch Wiederholung derselben Anfangsworte werden meh-
rere Sätze zu einem harmonischen Ganzen verbunden. So wer-
den § 29 die gewaltigen Folgen der Schlacht bei Issus in acht
Sätzen zusammengefasst, von denen die vier ersten mit 'isin
cath sa', die andern vier mit 'is e in cath sa' anheben. § 11
sind acht Sätze hinter einander durch mór c. gen. eingeleitet
und so verbunden; § 13 und 26 in derselben Weise drei,
§ 30 neun.
Text und Uebersetzung.
oro8.nr.i2. .... airechaib 7 cathmiledaib oc irnguin i w-airenach in
chatha cechtardai. Ro closa degurlabrada deigecnaide oc ner-
tad 7 oc gressacht na slóg sin. Batar amais ana immglicca
co laignib lethanglassaib bic immthriall in chatba sin. Ba co
5 w-brig 7 brutb 7 borrfad 7 baraind dobertsat in catb sin. Ba
cruaid coscar 7 comergi na slog sin. Ro thrégdaisset and sin
saigde sithremra semnechai a sechnachaib slóg saercbeneoil.
Ro silseat craisecbai cruaide crólinnte a corpaib caemcbland.
Conuargabtbar liídnai arda1 áigtbide uas sciathcaraib cae-
10 maib cómdaingnib na curad comtbailc comthrén. Ro batar tré-
rinde tairber ta 2 rindruadai rogérai tre cborpcbnessaib caemaib
.... Fürsten und Kriegsleuten beim Dreinbauen im Vor-
dertreffen auf beiden Seiten. Da vernahm man die tüchtigen
Reden tapferer und weiser Männer, die Heere stärkend und
anfeuernd. Da waren hurtige gewandte Krieger mit breiten
blauen Lanzen beim Anrücken dieses Heeres. Mit Kraft und
Wut und Zorn und Grimm schlugen sie diese Schlacht. Rauh
war der Siegeskampf und das Ringen dieser Heere. Da bohr-
ten sie Pfeile, stark und festgefügt, in die Leiber vornehmer
Schaaren. Da versäeten sie Speere, harte Todesboten, in die
Körper adliger Männer. Es wurden emporgehoben hohe fürch-
terliche Waffen über die schönen festen Schildränder der gleich-
starken gleichtapferen Helden. Da fuhren Dreizacke .... rot-
spitzige, gewaltig scharfe, durch die Haut der schönen schmucken
1 Vgl. atrullai di rennaib gai 7 di ardéssaib claideb. Tog. Tr. 563.
2 cha von späterer Hand unter der Zeile hinzugefügt; darüber
tairbtecha.
Text und Uebersetzung. 17
cunidachtai. Batar tuaslaicthe clóidib órduimd iinin faebraib
inntlaisi a truaillib rédib roderscaichib. Ro batar cathbairr
chaemai chomthailce uas cendaib na curad sin. Ro londraig-
seat in t-áer éradbul do tbaidlig na cloidem cumdachtaigo 7 na 15
laigean lainderdai 7 na sciath scellbolgach 7 na m-boccóited
m-brecc m-béimneeh tre chnessaib caínib cúindachtaib. Tuctha
tria nert curad cómrainach sceíth sceobána 7 boccoíde brecbuide
a laniaib laech londguinech co n-gérchobradaib [7] crandaib.
2. Atcessa and sin siride folai fordergi a hindaib laígen 20
lethanglas, a hindaib cholg n-dét n-géramnas, a bindaib cloideö
cruaidgér corcardai. Ro failgid and sin curpa curatai cneisge-
lai itir dá hirgail aigtbide. Ro tescait errid ilardai and sin
ininion múirnn moir Maicedóndai. Co torcbratar cúimlengaig
na caemcburad iar córnrumaib cróda comurlabrai, iar n-airbert- 25
nugud n-airm, iar clesrad cloidib, iar telcun sciath, iar n-etir-
Leiber. Da waren Schwerter mit goldenen Heften und einge-
legten Schneiden ihrer glatten kunstvollen Scheiden entblösst.
Schöne feste Helme sassen auf den Häuptern dieser Helden. Sie
machten die weite Luft erglänzen von dem Wiederschein der
kunstvoll gearbeiteten Schwerter und der funkelnden Lanzen,
der runden Schilde und der bunten Schildbuckeln zum Stossen,
wie sie durch die schönen schmucken Leiber geschlagen wur-
den. Es wurden durch die Kraft der streitbaren Helden die
hellweissen Schilde und die buntgelben Schildbuckeln aus den
Händen mordkühner Helden mit scharfen Rändern und Lanzen
gerissen.
2. Da sah man Ströme tiefroten Blutes von den Spitzen brei-
ter blauer Lanzen, von den Spitzen scharfrauher Schwerter mit
Griffen von Elfenbein, von den Spitzen hartscharfer purpur-
gefärbter Degen. Da wurden weisshäutige Heldenleiber zwi-
schen zwei fürchterlichen Schlachtreihen niedergeworfen. Zahl-
reiche Wagenstreiter wurden da niedergehauen rings um die
grosse macedonische Heeresschaar. Und es fielen die streit-
baren Helden nach heftigem Wechselredekampf und Waffen-
schütteln, nach Schwertesspiel und Schildeswurf, nach Verstüm-
18 Text und Uebcrsetzung.
immdíbe chorp, iar fuilred a haltaib, iar n-gabail a nirt, iar
n-erchrai a ni-brig, iar n-dorchugud a rose, iar n-gabail for a
cetfadaib.
30 3. Ko bris diwo ria Pilip fadeoid in cath sai for lucbt na
Grégi 7 for Aitbinenstu. Cia ro niebatar ilebatba fria Pilip
tro dúire 7 fostain 7 febdacbt,1 is e in t-icht mor deidenacb
sai ro scar iltuatba na n-Grec fria sáire 7 a socbraite 7 tria-
sargabbsat2 Maicedondai cumacbtai n-dearmair foraib 7 for il-
35 tuathaib in domain arcbenai. Imrulai iarom Pilip na biltua-
thai sin na n-Grcc bi tirib aineoil3 7 ni arlaic socbaide dib
ina tirib fessin. Ni lamdais Grá'c 7 Aitbinstu dmo faillsiugud
a n-immnid ina n-doehraite, ina n-dogaillsi fn'a diunms na
Maicedondai, arna ro ercboitige don fechtnaige4 Maicedondai
melung der Leiber und Bluten aus Wunden, naebdem ibre
Stärke von ibnen genommen, ibre Kräfte gesebwunden, ibre
Augen dunkel geworden, ibre Sinne ibnen entrissen waren.
3. Zuletzt wurde dann diese Scblacht von Pbilipp über das
Griecbenvolk und die Atbener gewonnen. Obscbon viele Schlach-
ten von Philipp durch Härte und .... und Ueberlegenheit ge-
wonnen worden waren, so ist dies (doch) das letzte grosse Volk,
welches viele Griechenstämme ihrer Freiheit und Herrlichkeit5
beraubte und durch welches die Macedonier eine gewaltige Macht
über sie und über viele Völker der Welt ausserdem gewannen.
Darauf schickte Philipp diese vielen Völker der Griechen in
fremde Länder und liess nicht viele von ihnen in ihren eigenen
Ländern. Die Griechen aber und Athener wagten es nicht, ihr
Drangsal in ihrer Schmach und Trauer dem Hochmut der
Macedonier gegenüber zu zeigen, damit es das macedonische
Glück nicht trübe, das Seufzen und Stöhnen der vielen Völker,
1 7 febdacht am Rande.
2 Dazu am Rande: no agas as tn't rogabsat Maicedondai.
8 naineoil Fcs. * fechtnaide Fcs.
5 Stokes übersetzt sochraite an äbnlicben Stellen fälschlich mit
'army', z. B. Tog. Tr. 929: collud saire 7 sochraite 7 saerbratha. Es
ist hier das Gegenteil von dochraite, z. B. fó mam daire 7 doeraite. 30.
Text und Uebersetzung. 19
eistecht fri cnedai ocus osnadu na n-iltuatli bitis fo smacht 7 40
dáire ocaib. ,
4. Ros tairmchell iarom Pilip da diet mile do thraigthechaib
7 cóic mile déac marcach cénmotlia na hairbe mora Maicedon-
dai 7 marcslóig eli do echtrandaib. Ro hoirdned tri toisig for
a slógaib fria láim (. i. Parmenion 7 Amintái 7 Atalir a n-an- 45
munda side) do thecht doib do chosnum rige na hAissia moire
7 do saigid Dair moir maic Arsabíí tréurig in talman 7 ard-
cliend in chatha Persecdai.
5. Ba hi innsin aimmser i n-arhiirnaisced a ingen-sum Phi-
lip (. i . Cleopra a hainmm) do klaxandir Eperdai. 7 bráthair 50
mathar side dia mac-sum .i. don klaxandir mor Maicedondai.
Forfuacrad dino o Philip uradach 7 airmitniugud na huasal-
baindse sin 7 a denum uada-som fén co forbrigach foruallach
am«? is deach ro tarclumad cech flead baindsecdai riam remi
sin. Is and sin atbert araile laech fri Pilip frisin rignia hil- 55
welche durch sie unter Botmässigkeit und Knechtschaft waren,
zu hören.
4. Philipp musterte darauf 200,000 Fusskämpfer und 15,000
Reiter ausser der grossen Phalanx der Macedonier und dem
sonstigen ausländischen Reitervolk. Drei Feldherren wurden
über die Heeresschaaren an seine Seite gesetzt, Parmenion und
Amyntas und Attalus mit Namen, um hinzuziehen und die
Königsherrschaft von Grossasien zu erobern und Darius den
Grossen, Sohn des Arsamus, den starken König der Erde und
das Oberhaupt des persischen Heeres, anzugreifen.
5. Dies war die Zeit, zu welcher Philipps Tochter Cleopatra
mit Alexander dem Epiroten vorlobt wurde. Dieser war Mutter-
bruder seines Sohnes, nämlich des grossen Alexander von Mace-
donien. Philipp ordnete Festlichkeit (?) und Feier dieser grossen
Hochzeit an, und dass sie von ihm selbst so hochherrlich und
stolz begangen werden solle, wie je zuvor ein Hochzeitsfest am
Besten gefeiert worden war. Da geschah es, dass einer von den
Kriegern zu Philipp, dem Königshelden, am Tage seiner Er-
mordung sagte: „Welches Ende und welcher Tod ist der beste,
20 Text und Uebersetzung.
laa riana marbad: „Cia sa hoiged 7 bás as deacli a n-imrn-
théid rig?" „Ni hansa" ol Pilip. „Is í ém oiged as deacliu
dothaed [p. 205 b:] rig .i. bás dian cen chuimleng cuirp, cen
dochraite riá anmain, iar ni-buadaib 7 coscraib fri cocrichaib
GO a namut hi taitneam 7 i taidliugud aenuaire 7 inócbalai cen
immthomud a báis."
6. Ko ferad iarom aenach baindsecdai la Pilip iarnabarach,
co tarla cúimleng \íir na dá Alaxandir . i . a inac-sum 7 a
chliamain. Ro bói Pilip oc a foraiccsin isin rigsuide ar-raibe 7
65 tuirt mor do maithib Greg 7 Maicedoine i^na thiinchell co
dluith. Dolluid iarom Pausánws . i . laech sochineoil do Mai-
cedontaib atacoemnacair 7 dombert gaei on oschaill co'raile do
Philip. Ar ni bói immchoimet fair an inbuid forcoemnacair in
chuimleng Alaxainderdai. 7 atbath iar sin Pilip don bás do-
70 raegu fessin.
7. Ro gab Alaxandir mac Pilip rige fo chétoir. Ron bris
der einem König widerfährt?" „Nicht schwer," antwortete Phi-
lipp. „Das fürwahr ist der beste Tod, der einem Könige zu-
stösst, nämlich ein rascher Tod ohne Kampf des Körpers, ohne
Schmach der Seele, nach Siegen und Triumphen über die Län-
der seiner Feinde, in Glanz und Herrlichkeit des Augenblicks
und des Ruhmes, ohne dass ihm der Tod droht."
6. Darauf am andern Morgen wurde das Hochzeitsfest von
Philipp begangen, und ein Zweikampf ward zwischen den bei-
den Alexandern veranstaltet, nämlich seinem Sohne und seinem
Eidam. Philipp schaute ihnen von seinem Königssitze zu und
eine Menge edler Griechen und Macedonier stand dicht ge-
drängt um ihn herum. Da kam Pausanias, der ein vornehmer
macedonischer Krieger war, und sandte einen Speer von einer
Achsel Philipps bis zur andern. Denn es war keine Leibwache
bei ihm zur Zeit, da der Kampf der beiden Alexander statt-
fand. Und so starb denn Philipp den Tod, den er selbst sich
gewählt hatte.
7. Sofort ergriff Alexander, der Sohn Philipps, die Königs-
herrschaft. Er gewann eine Schlacht über die Athener, er ver-
Text und Uebersetzung. 21
cath for Aithonstu, ro dilceand tnathu Tiabandai, ro thoirbir
slógu Achía, ro thuairc treoit Tesaldai, ros lornniairg Lirecdai,
ros tuindsetar Tmgdai fo uirt brig a chmnachta 7 ros tinoil
iar tain do dul i 11-Aissia do chosnum rige in domain fri 75
Persaib.
8. Is ed forfuair do klaxandir in luathtinol sa do dénuin,
ar bíth in aislingthe atcbondairc isin catraig Maiccdondai dia-
nad ainmni Dihó . i . in uasal n-dia do tliidecht chuice cosin
erread n-airmaidnech n-Aróndai . i . a chochall sirecdai sreb- 80
naide cona chluicinib den'scaithechaib don or derg thaitnemach
tire araibia ina imnithimchell , cona formnaidiu lán di cecb
cenel leag lógmar . i . imm saifir inim lunaind imni crisdall imm
adamaint im tbonzión [sic] imm cbruan imm glain imm charr-
mocul, cona forbrut bruinnte Indccdai, cona mind cliaem cbom- 85
tbailc chumdachtaide, cona tbunig n-glais, cona lénid láncbail
língil, cona laind cetberliterdai ina láim. 7 batar he anmandai
nichtete die tbebanischen Fürsten, er warf die Heere Acbaias
nieder, er schlug die thessalischen Schaaren, er vertilgte die
Illyrier, er brachte die Thracier unter die Macht und Gewalt
seiner Herrschaft und versammelte sie darauf, um nach Asien
zu ziehen, den Persern die Weltherrschaft zu entreissen.
8. Dies ist es, was Alexander bewog, eine so schleunige Ver-
sammlung zu veranstalten; wegen des Traumgesichts nämlich,
welches er in der macedonischen Stadt Dium sah, wie nämlich
der höchste Gott auf ihn zu kam mit ehrwürdiger Aaronischer
Gewandung, nämlich seiner Hauptbedeckung aus Seide und At-
las, ringsum mit kunstreichen Glöcklein von rotglänzendem
Golde aus dem Lande Arabien besetzt, mit seinem Schulter-
mantel voll von jeder Art edler Steine, so Sapphir, als ..., als
Krystall, als Diamant, als Topas, als Rubin, als Glas, als Kar-
funkel, mit seinem indischen Leibmantel, mit seinem schönen
festen kunstvollen Diadem, mit seiner blauen Tunica, seinem
feinen linnenweissen Hemde, mit seiner vierbuchstabigen Tafel
in der Hand. Und zwar waren die Namen dieser vier Buch-
staben folgende: Anatolien d. i. der Osten, Dysis d. i. der Sü-
22 Text und Uebersetzung.
na ceithre litre sin, Anatáile . i . in t-airrtlier, Disic . i . in dei-
scert, Artoc . i . in tuaiscert, Misimbria . i . in t-iarthar. 7 at-
90 bert iar sin guth na [sic] dee: „Fuabair in t-airther .i. Aissia,
tairberfi in deiscert .i. Afftm'ce, failgebe in t-iarthar .i. Eoraip,
ba cuniachtach in tuaisceirt . i . Scethia. 7 bat cuinacMach in
talman fon sámla sin 7 biat-sa as do leth na coemsat do ná-
maid ni duit."
95 9. Luid klaxanclir fo chétoix iarom tar muir Thorren. Ce-
thir fichit ar diet long libernecdai batar fri kimmoclior a slóg.
7 bend lais an ba deach do slógu na hEorpa uile .i. maithe
na míled Maicedóndai 7 trornmthuir na Tragdai 7 airig na
n-Aithecdai 7 uaisle na n-Aithenstu 7 tuirc na Tessaldai 7
100 ardriga Eoldai 7 sloig thire Moxsia 7 in slóg is léri rucad la
rig riarn .i. Goith 7 Dahnáit 7 Dardain 7 Istria 7 Retia 7
Panunia. 7 simal rancatar isin purt dar muir, gabsat calad-
den, Arktos d. i. der Norden, Messembria d. i. der Westen,
Und es sprach darauf die Stimme des Gottes: „Zieh wider den
Osten, d. h. Asien; du sollst den Süden bezwingen, d. h. Africa;
du sollst den Westen unterwerfen, d. h. Europa; du sollst mäch-
tig sein über den Norden, d. h. Scythien. Und so wirst du
die Erde beherrschen und wirst davon kommen, da deine Feinde
nichts gegen dich vermögen werden."
9. Sofort begab sich nun Alexander über das tyrrhenische
Meer. 180 Liburnen dienten zum Uebersetzen seines Heeres.
Und er führt mit sich was das Beste war von den Heeren ganz
Europas, nämlich die Edelsten der macedonischen Krieger und
die Grossherren (?) der Thracier und die Fürsten der Acthicer
und die Vornehmsten der Athener und die Könige der Thes-
salier und die äolischen Grosskönige und die Heere aus dem
Lande Moesia und die tüchtigste Schaar, die je von einem
Könige gewonnen wurde, nämlich die Gothen und Dalmaten
und Dardaner, und Istrien und Ilhätien und Pannonien. Und
wie sie über das Meer in den Hafen gekommen waren, nahmen
sie die Hafenstädte im Umkreis der Hauptstadt, welche Ephe-
sus heisst, und darauf zogen die Heere nach dem Olymp über
Text uud Uebcrsetzung. 23
purta a n-immlib na hardchatrach dianad ainmni Effis, 7 luid-
set iarom na slóig 'sin Oilimp dar sruth íw-Bachal i m-Medon-
daib 7 al-lám deass in sliab Caisp 7 a cli fri Licia, a ma- 105
chaire na Siria do antuaith dar sruth Orién (is e the it trc lár
na catrach hlsémath), dar sruth Mender al-lám deass fro Facn-
detaib, a cli fri Capadóic, dar sliss descent slebi Lauain, al-
lám deass fro Tuir 7 fria Sidóin 7 froa hAraib, dar muigib
Caldeorwm dar sruth n-Etisfer dar deiscert muigo Senair co 110
Bocdagdai co cathair nirt 7 immpirechtai na Vers 7 Dair moir
waic Arsabíí ardrig na Pers.
10. Ba doig tra la Dair rig na Pers co m-ba leis impirecht
7 enrige in domain an inbuid sin. Tanic-sium co sé cétaib
mile fer n-armach i n-agaid Alaxcmdir cona slogu do chur 115
chatha friu. 7 ros congrad lérthinol iar sin hó Dair for cech
leath co m-ba hi uimir a slog uile inti sin . i . Dair moir, cóic
den Fluss Pactolus im Lande der Maeonier, ihre Rechte gegen
das caspische Gebirge, ihre Linke gegen Lycien; aus der syri-
schen Ebene von Norden her über den Fluss Orontes, der durch
die Mitte der Stadt Hamath fliesst, über den Meanderstrom, ihre
Rechte gegen Phönicien, ihre Linke gegen Kappadocien, über
die südliche Seite des Libanongebirges, ihre Rechte gegen Ty-
rus und Sidon und Arabien, durch die Ebenen der Chaldäer,
über den Fluss Euphrat durch den südlichen Teil der Ebene
Sinear nach Ecbatana, dem Sitze der Macht und Herrschaft
der Perser und Darius des Grossen, des Sohnes Arsamus, Gross-
königs der Perser.
10. Es däuchte den Darius, den König der Perser, dass die
Königsmacht und Alleinherrschaft über die Welt zu dieser Zeit
bei ihm stünde. Er kam mit 600,000 Bewaffneten gegen Alexan-
der und seine Heere gezogen, ihnen eine Schlacht anzubieten.
Und es ward alsbald eine eifrige Musterung auf allen Seiten
von Darius angeordnet, und die Zahl seiner gesammten Schaaren
war folgende, nämlich die Darius des Grossen: 15,000 Mann
zu Fuss und 7000 Mann zu Pferde und 180 Schiffe zum An-
griff und zur Unterstützung des grossen Heeres gegen Alexan-
24 Text und Uebersetzung.
mili ar deich [p. 206 a:] mile traigthech 7 seclit mile marcach
7 cethir fichit ar chit long do thacur 7 cV foirithin in mor-
120 chatha do Maicedondaib 7 do Alaxandir. Ro batar mar aen fri
Dair mile ardrig na Siria 7 peruincie, * ro batar Meda 7 Persa
7 Pairtbe 7 airdrig na LArabi 7 Eigeptacdai 7 Etheopacdai 7
sloig Edómain 7 Asardái 7 Callacdai 7 sloig Messapotamia 7
araile hilltuatha erimdha. Batar dmo i farrad Alaxandir .i,
125 in Maicedoin 7 na Tmchdai 7 na hEoldai 7 Aithenstu 7 Te-
saldu 7 na sloig hitcuadamar ria sund.
11. Ro cóirigead na catha cródai cómgbarga do díb lethib
iar sin. Mor laech lúthbasach doroching in roind sin ho dib
lethib. Mor n-drong n-dhermáir n-dána n-diumsach ro dechta
130 and hi m-buaili báis. Mor n-aithe n-dhermárai dorochratar
hir-raenu romádmai in dú sin. Mor n-drong n-dhánai n-dheig-
fear n-dhánamail ro hellachtai and i n-urd ellaig in chathai
der und gegen die Macedonier. Es waren auf Seiten des Da-
rius 1000 Grosskönige Syriens und der Provinz, es waren Me-
cler und Perser und Parther und die Grosskönige Arabiens und
Aegypter und Aethiopier und edomitische und assyrische und
chaldäische und mesopotamische Schaaren und viele andere
Völker in grosser Anzahl. Bei Alexander dagegen waren die
Macedonier und Thracier und Aeoler und Athener und Thes-
saler und die Truppen, welche wir hierzuvor genannt haben.
11. Die tapferen gleichgrimmen Heere wurden nun auf bei-
den Seiten geordnet. Viel handstarko Krieger stiessen da von
beiden Seiten her auf einander. Viele ungeheure kühne stolze
Mengen erblickte man dort im Gehäge des Todes. Viele gewal-
tige Schlachtreihen fielen daselbst auf den Pfaden der Vernich-
tung. Grosse mutige Mengen kühner Helden trafen dort bei
der feindlichen Begegnung der beiden todbringenden Heere zu-
sammen. Viele krauslockige behelmte schöngeschmückte Häup-
ter hieben die hartscharfen purpurgefärbten Schwerter ab,
nachdem sie vergeblich bald hier bald dort Gnade gesucht
1 leg. Provinciae.
Text und Uebersetzung. 25
crólindtig cec7^ardai. Mor ceaucl caistrillsech cathbarrthaige
cumdachtaige dochomortatar claidib cruaidgérai chorcardai iar
feimoad a síd día ski ocus anall dino [?]. Mor ségaind saerbésach 135
ro dibaigthea and bi cecbtar do dib letbib. Mor n-gealcborp
ciinidachtaige ros ledraigset láigne letbaugblassai in du sin.
Mor n-eirriud n-eraninas dorocbratar for bincbuib in ardrig
Persecdai in dú sin iter slóg n-Eorpai 7 Affmice 7 Aissia.
12. Ni lugai tra ron bris in catb sai for Dair cona Persaib 140
tria áithe bile Alaxandir oldás tré nert cbatbai 7 gaiscid na
slóg batar 'na cbaemtbecbt. Ba fotai era in ironiguin bimm-
batar Maicedóin fria Persaib iarna tuarcain for tús i n-bellacb
in mórcbatbai MaicedoncZai, co m-bátar búind fri médi 7 médi
fri bondaib doib. Dqruachtatar fuile fodbrondai na railed Mai- 145
cedondai in dii sin i n-diaid Pers iar soud bir-raenaib roniad-
mai. Nonbur ar diet do rnarcslóg Alaxandir 7 nonbur traig-
tbecb naniá dofuit 0 Alaxandir bi fritbguin in cbatha Persec-
batten. Viele stattlicbe stolzgeartete Helden wurden da auf
beiden Seiten vernichtet. Breite bläuliebe Lanzen zerrissen da
viele sebmucke weisse Leiber. Mancher grimme Wagenstreiter
fiel daselbst in der Verteidigung des persischen Grosskönigs
sowol von den Heeren Europas als von denen Afrikas und
Asiens.
12. Nicht weniger durch den Scharfsinn Alexanders als
durch die Kriegstüchtigkeit und Tapferkeit seiner Truppen wur-
den Darius und seine Perser in dieser Schlacht besiegt. Lange
fürwahr dauerte das Morden der Macedonier gegen die Per-
ser, nachdem diese zuerst im Zusammentreffen mit dem grossen
Heere der Macedonier geschlagen waren, so dass Fusssohlen an
Nacken und Nacken an Fusssohlen lagen. Das Blut reichte
da den macedonischen Kriegern bis an die Knöchel, da sie den
Persern iu ihrer Flucht auf den Pfaden der Vernichtung nach-
setzten. Hundert und neun Mann von Alexanders Reiterei und
neun Fusskämpfer, das war Alles, was auf Alexanders Seite
beim Widerstand des Perserheeres fiel. 400,000 Bewaffnete
und zehnhundert in jedem Tausend und fünfmal zwanzig in
26 Text und Uebersetzung.
clai . Ceithri cét mile fer n-armach 7 deich cét in cech mile 7
150 cole ficJiit in cech chit iss ed dorochair ho Persaib isin chath
chétnsL.
13. Luid Alaxandir aithle in choscair sin iar taispenad na
n-étgud 7 iar n-aiream na iodb, iar tellach na scor, iar teclo-
mad set x 7 arnim, co rus gaib imnion cathraig diarbo ainmni
155 Gordiana 7 dianad ainmm Saraifir indorsai. Mor slat 7 sinte 7
esoircne ro búi for a lár. Mor n-óir 7 argait 7 géamm lógniar
7 édaige cecha datha contubertatar esti. Mor do dainib saeraib
sochenelaib ro marbad for a lár 7 tucad a m-broit esti.
14. Conid iar sin hitcós do Alaxandir. Dairies oc a tliinol
160 chathai dó. Conid aire sin dochuaid Alaxandir i n-uide fotai
i n-aenló . i . cóic cét staide tar sliab Tauir co ranic Tarsum.
7 luid iarom iar scis moir isin sruth dianad ainmm Cidnus
jedem Hundert, das ist, was auf Seite der Perser in derselben
Schlacht fiel.
13. Nach diesem Siege ging Alexander, nachdem er die Ge-
wänder hatte zur Schau stellen, die Rüstungen zählen, die Zelte
aufnehmen und Schätze und Waffen hatte sammeln lassen, und
belagerte die Stadt Gordium, welche jetzt Sardes heisst. Grosses
Rauben und Plündern und Morden fand auf ihrem Boden statt.
Viel Gold und Silber und Edelsteine und Gewänder von jeder
Farbe schleppten sie aus ihr fort. Viele edle hochgeborene
Männer wurden in ihr getödtet und aus ihr fort in Gefangen-
schaft geführt.
14. Darauf wurde Alexander gemeldet, dass Darius ein Heer
gegen ihn sammle. Und er zog deshalb in einem langen Tage-
marsch, nämlich 500 Stadien, über das Taurusgebirge nach
Tarsus. Und er begab sich darauf nach grosser Ermattung in
den Fluss, der Cydnus heisst, einen sehr kalten Strom, und
es fehlte wenig, dass die Sehnen seines Körpers sich in dem-
selben zusammenzogen, so dass der Tod ihm davon drohte.
Das aber ist es was Alexander veranlasste, diesen Marsch zu
1 . s . i. saiget Fcs.
Text und Ucbersetzung. 27
(aband rofuar esside) co m-ba suaill na ro chasaisseat féthi a
cuirp indte, conus falmastair héc de. Is ead immoro foruair
do klaxandir in t-uide sea do denurn, arna ragbad Dair1 co- 165
nair chuirngi 7 doirthe na Frigia fair. Is he lin tanic Dair
don cliath thána/se . i . tri diet [mile] marcach. Ros la hi socht
mor meranain klaxandir in slog do athtinol do Dhair chuige
iri hathchathugwcZ.
15. Atbert klaxandir iaruni fn'a2 muinntir: „Roptar lia a 170
rniiinnter Dair riarn oldait mo muindter-sai 7 rón brisem-ni cath
foraib." Ron sefnait stuicc 7 orgáin 7 cuirnd chathaige and
iarum co n-eracht na sloig co'raile. Tucthai orrigai3 aille eram-
rai ami a n-immchumdach in chatha cechtardai. Ron batar
and errid srólltai sirecdai co n-immdenam di or 7 argat 7 di 175
némaind 7 di gémmaib cecha dathai 7 di chenel cecha dathai
machen, damit Darius nämlich nicht den Engpass und die
von Phrygien gegen ihn einnähme. Das ist die Zahl, mit wel-
cher Darius zur zweiten Schlacht heranrückte, nämlich an Rei-
tern 300 [000]. Alexander verfiel in tiefes Schweigen dar-
über, dass Darius ein Heer zu erneutem Kampfe wider ihn
sammelte.
Darauf sprach Alexander zu seinen Leuten: „Die Leute
des Darius waren das Mal zuvor zahlreicher als meine Leute,
und wir haben den Sieg über sie gewonnen." Darnach Hess
man Trompeten und Pfeifen und Schlachthörner ertönen und
die Heere erhoben sich gegen einander. Da waren schöne
wundervolle Kleider zum Schmucke der beiden Heere angelegt
worden. Da waren Gewänder von Atlas und Seide mit Ver-
brämung von Gold und Silber und Perlen und Gemmen je-
der Farbe und jeder Art Farbe von Edelsteinen. Da waren
1 foruair Alaxandir do Dair in t-uide sea arna ragbad Fes Die
Stelle ist so unverständlich und gewiss vom Abschreiber verdorben,
dessen Unaufmerksamkeit an dieser Stelle auch durch die Lücke hinter
marcach bezeugt wird.
2 fn'aa Fcs.
3 leg. erradai?
28 Text und Uebersetzung.
leag lógmar. Ron batar and luirechai imnxlai indeltai 7 cath-
bairr aille forordai imm chennaib na curad comrumach.
16. Ro tuarcbad claidib 7 caemscéith 7 gaei gorminglassai
180 sithrémra sim- [p. 206 b] necha 7 sithlata cruaide cóicrinde 7
nóirinde 7 saigde cruaidgérai cethareochracha cúnidachtaigi di
or 7 argat. Co taidlead in t-áer uaistib dia laindread na n-
arm n-ilbrecc n-exaniail i 11-uair a n-dibraicthe forsna cath-
barraib comthuaircnidib. Ro cummaid cornsrnachtai foraib iar-
185 um ar tideacht na slog co'raile, ar bith co ro gressid 7 co ro
forcanad each dib a múinntear.
17. Atbert iantm Dair fria inuinntir: „Is nár dúib cen chal-
mai do dénum" ol se „a firu na hAissia. Ad luatbai bar n-
groige,1 adt iranidai bar n-dhagairnrm, ad calmai bar curaid, ad
190 treoin bar fir. Ruidleas dib in tír 'g-ádathai cosnani 7 is
Persa bar leath 7 tachraid forcéill 7 airem daib seanchassai 7
viele festgeschnallte Harnische und schöne ganz goldene Helme
um die Häupter der streitbaren Helden.
16. Es wurden Schwerter und schöne Schilde erhoben
und blaugrüne sehr feste nägelbeschlagene Lanzen und harte
fünf- und neunspitzige Wurfgeschosse und hartscharfe Pfeile,
vierkantig, mit Gold und Silber verziert. Es erglänzte die
Luft über ihnen von dem Scheine der vielbunten mannigfachen
Waffen, da sie über den festgeschmiedeten Helmen geschwungen
wurden. Darauf wurden gegenseitige Schmähreden erhoben, als
die Schaaren gegen einander anrückten, weil jeder von ihnen
seine Leute ermutigte und ermahnte.
17. Es redete Darius zu seinen Leuten: „Es ist euch eine
Schande ohne Mut zu handeln," sagte er, „ihr Männer Asiens.
Eure Rosse sind geschwind, zahlreich eure guten Waffen, tapfer
eure Helden, stark eure Mannen. Euch gehört das Land, wel-
ches ihr im Begriffe steht zu verteidigen. Persien ist euer, da-
von geben euch Zeugniss und Bericht die alten Ueberlieferun-
gen und Erzählungen eures Volkes und eurer Fürsten vor euch.
Es steht euch die Königsmacht und Alleinherrschaft über die
1 groide Fcs. Ebenso 1. 254.
Text und Uebersetzung. 29
senscelai bar múinntire 7 bar ceand remaib. Toich dib imm-
pjVdacht 7 énrige in talman. Batar ruirtbig bar rig, batar
treóin a tóisig, batar goetbai a comairlid, batar londgairg al-
láitb gaile, batar airrecbtaig a n-airrig 7 a n-dhaigiir, batar 195
sátbaig a slóig. 0 ro búi Cir mac Dair (is he ros togail Ba-
bilóin 7 ros gab ardrigi in domain for tús dib) ni decbaid
fainde nó énirte foraib cusindiu. Ros atbrigsatar ardrig imm-
dai remaib imm chosnam rigi dib. Ros fallnatar rigi ruirthe-
chai, ros failgetar belgi 7 mendudai 7 cricbdoirsi a námut dia 200
reir. Cir mac Dáir for tús 7 a mac iarom .i. Campaséis mac
Cir, Nabgadón 7 Hostosbés 7 Hoccraius 7 Longuimánus 7 Dai-
rius a mac . i . Xerxes 7 Aimxerxes mac Hotbii. Soetbar atbar
7 scanathar dúib inní 'g-adathái cosnam. Tucsat hilar cathai
7 hirgaile for hilar flaithe 7 rig 7 toisech na rig sin remaib. 205
Ros togailseat cathrachai 7 hilchenelai foil uile doman. Ro
Erde zu. Eure Könige waren freigebig, ihre Feldherren tapfer,
ihre Räte weise, mutigkühn ihre tapferen Krieger, ihre Fürsten
und Helden , ihre Heeresschaaren gesättigt. Seit den
Zeiten des Cyrus, Sohnes des Darius (er ist es, der Babylon zer-
stört und die Königsherrschaft über die Welt zuerst bei euch er-
griffen hat), ist Schwäche und Kraftlosigkeit nicht über euch ge-
kommen bis heute. Sie entthronten viele Grosskönige vor euch,
indem sie ihnen die Herrschaft entrissen, sie beherrschten
Königreiche, sie zerstörten die Strassen und Wohnsitze und
Grenztore ihrer Feinde nach ihrem Belieben. Cyrus, der Sohn
des Darius, zuerst und sein Sohn darnach, nämlich Cambyses,
Sohn des Cyrus, Nebucadnezar und Hystaspes und Hoccraius und
Longinianus und Darius, sein Sohn, nämlich Xerxes und Arta-
xerxes, der Sohn des Hothius. Es ist die Arbeit eurer Väter und
Grossväter, die ihr jetzt zu verteidigen im Begriffe steht. Sie
gewannen eine Menge Schlachten und Kämpfe über viele Für-
sten und Könige und die Feldherren dieser Könige vor euch.
Sie vernichteten Städte und viele Völker durch die ganze Welt
hin. Ihre Obersten und ihre Verwalter und ihre Steuerein-
nehmer waren bei allen Stämmen und Völkern der Erde. Zins
30 Text und Uebersetzung.
batar a n-airig 7 a rechtaire 7 a cistoibgeoire fo chendada-
ehaib 7 tuathaib in talman. Tuctha cisai 7 dligedai 0 feraib
domain do rigu na Pers.
210 18. Cosnaid bar rige fri hechtrandaib. Bid andani lib beith
fó cliís do rig eli iar m-beith do chách fo bar eis 7 fó bar
n-dligeíZ cose. Mád foraib immoro mébas, traethfaither bar
catnzchai, saethraigfit bar saerchlanda, daerfaitliar bar mná,
bar mec, bar 11-ingenai iarna m-breitb a n-gabalaib 7 a n-dae-
215 raib. Berdait echtraind bar n-ór 7 bar n-argat, bar séoit, bar
máine, bar n-almai, bar i-indile, mad foraib mébus." Ba di-
máin áino do Dhair a fqrceArú; ár búi comairle na n-dee [sic]
n-dhéinmecb 7 a thoictbe fein oc brissead fair. Gressacht Dair
for a muintir inn sin.
220 19. Atbert dino Alaxandir frin Maicedondaib tré senchws a
curad reimthechtacb 7 fri slogaib Eorpai 1 arcbénai : „Cia thri-
und Tribut wurden erhoben von den Männern der Welt für
die Könige der Perser.
19. Verteidigt euer Königreich gegen Fremdlinge! Es wird
etwas Seltenes für euch sein, einem fremden Könige zinspflich-
tig zu sein, nachdem bisher Alle unter eurem Zins und eurem
Tribut gestanden haben. Wenn ihr aber geschlagen werdet,
so werden eure Städte überwältigt werden, so werden sie eure
Adelsgeschlechter knechten, eure Weiber, eure Söhne, eure Töch-
ter werden entehrt werden, nachdem man sie in Gefangenschaft
und Knechtschaft geworfen hat. Es werden Fremdlinge euer
Gold und Silber, eure Schätze und Reichthümer, eure Heerden
und euer Vieh davon schleppen, wenn ihr geschlagen werdet."
Umsonst war diese Ermahnung des Darius; denn es war der
Ratschluss der feindseligen Götter und seines eigenen Schick-
sals, dass er besiegt werden sollte. Das war die Ermahnung
des Darius an die Seinigen.
Alexander dagegen sprach zu seinen Macedoniern, indem
er von ihren vormaligen Helden erzählte, und zu den übrigen
Heeresschaaren Europas: „Wenn ihr es auch versucht zu fliehen,"
1 neorpai Fcs. Vgl. § 3: bitirib naineoil.
Text und Ucbcrsetzung. 3 1
alltai teichead" ol se „ni focus dib bar n-din. Is cian co bar
ferandaib. Bid uaite bar n-airchi'sechtai, bidt ile bar námait.
Fúrfait bar cuirp coin iar cónghalaib umaib. Uallfaid fidba-
daig uas bar silechaib. No forcraindfid ethaide ána áerdai. 225
Taetbsad a n-écaib iar rigregaib rodúraib. Fodémat uacht 7
gortai 7 iuimad cecba bimmnid ria n-daerbásaib eítcbib anaeb-
daib ilib, mad foraib maideas. Mad remaib immoro bus ráen
roniadmai, roindfitbí fúdbai feínded fo srethaib óir 7 argait 7
geánim n-ilbrecc n-éxama?7 7 leag lógmar. Immroindfithí iar 220
í'iidbu na feindead sin édgudai srolldai sirecdai, bruidfithi a catra-
chai 7 a cendadachu. Bud for bar comus a catbcbarpait co feirt-
sib 7 múinntendaib óir 7 argaid. Fogébthái cuarsciatbu áille in-
sagte er, „ihr habt keinen Schutz in der Nähe. Es ist weit
bis zu euren Ländern. Wenige werden sein, die Erbarmen mit
euch haben werden, zahlreich dagegen eure Feinde. Hunde
werden eure Körper , nachdem sie sich darum gestritten
haben. Sie werden Holz auf eure Racepferden laden. Glän-
zende Vögel der Luft werden euch . Sie wer-
den in Todespein geraten nach harten Qualen. Kälte und
Hunger und eine Fülle jeglicher Drangsal werden sie erdulden
vor vielen schimpflichen grässlichen hässlichen Todesqualen,
wenn ihr euch besiegen lasst. Wenn ihr dagegen eine ver-
nichtende Niederlage vor euch anrichtet, so würdet ihr die
Rüstungen der Kriegshelden unter Haufen von Gold und Sil-
ber und vielbunten Gemmen mancher Art und kostbaren Ge-
steinen unter euch verteilen. Nach den Rüstungen der Kriegs-
helden würdet ihr Gewänder von Atlas und Seide unter euch
verteilen und ihre Städte und Völkerschaften in Knechtschaft
bringen. Dann würden ihre Kriegswagen mit Stangen und Jo-
chen von Gold und Silber in eurer Gewalt sein. Ihr würdet
schöne wunderbare runde Schilde erlangen durch den Verlust
ihrer schönhäuptigen schmucken Söhne. Ihr würdet ihre schönen
ausgezeichneten Frauen und Jungfrauen unter eure Gewalt brin-
gen, viele Völker und viele Stämme der
Männer der Erde, wenn Niederlage und Vernichtung vor euch
32 Text und Uebersetzung.
gantu co n-esbaid a maccu cendaillo cúindachtaige. Tairberfithí
235 a mná 7 a n-ingena áille examhla fo bar fogail. Ni con fogail
hilltuathai 7 hilaicme fear talrnan, mad remaib bus raen 7 hus
ruathar. Rossia clú 7 erdraccus bar n-gaiscid co hum in tal-
rnan. Mérdaid bar scelai co deiriud betha, mat coscrach on
cbatb sa." Aithesc Alaxandir ind sin.
240 [p. 207 a] 20. Is and sin tra ro eirgetar Meadai 7 Persai 7
Pairthi indscuchad do na slogaib nertmaraib náimdémlaib ailib,
co n-dernsat m-buailid m-bodbdai do sondaigib sciath n-illda-
tbacb n-examail dianecbtar cbatba. Dobidgsat al-lámu luathés-
caide da saigetbolcaib, co ros laiseat a saithe saigcd sitbremur
245 séimneacb frisin múirnd moir Maicedondai. Ro frithseat iarom
laitb gaile na n-Grcg in pita ádbul erimmdai sin na saiget fo
cbrislaigib a sciatb scellbolcach. Ro latmigseat curu imm na
catbaib cecbtardai marcslog mordrong in pbopail Persecdai 7
dirmandai aigthide na tuatb Tesaldai. Atrimead filid na n-Grt'g
250 comtis aencbuirp do na marcacbaib Tesaldaib fria n-ecbaib ar
deine 7 atblaime a marcachais.
einbergebt. Der Rubm und der Glanz eurer Tapferkeit wird
bis an die Grenzen der Erde gelangen. Die Erzählungen vou
euch werden bis an das Ende der Welt dauern, wenn ihr sieg-
reich aus dieser Schlacht hervorgeht." Das war die Anrede
Alexanders.
20. Jetzt erhoben sich die Meder und Perser und Partner
und rückten gegen die starken Feindesschaaren an, und sie mach-
ten ein furchtbares Gehäge aus den Mauern der vielfarbigen
mannigfachen Schilde aussen um die Schlachtreihe herum. Sie
sandten ihre unermüdlichen Hände nach ihren Köchern und
schickten einen Schwärm von starken festgefügten Pfeilen gegen
den grossen macedonischen Heereshaufen. Die tapferen Grie-
chenhelden begegneten diesem furchtbaren zahlreichen Schwärm
von Pfeilen unter den Rändern ihrer hohlen Schilde. Die gross-
haufige Reiterschaar des Perservolkes und die fürchterlichen
Schwärme der thessalischen Völker umkreisten die beiden
Schlachthaufen. Es erzählen die Sänger der Griechen, dass
Text und Uobersetzung. 33
21. Ro batar cuirp clmratai chneisgclai erdracca ilcrecht-
naigthe for echaib ánaib ardchendaib. Ro snigseat sruaman-
dai snédi saerfolai dar curpu grinde gelgabarghroige 7 cech
dath bis for echaib. Aráide ró cloiseat dírmand na tuath 255
Tesaldai forsin marcsluag Persecdai. Ros cómraicseat na sloíg
diáirmide imm na rigu cecbtardai iar tain. Beag na ros
bris in talum fó a cossaib 7 na ros lass in t-aer naistib do
hilghemaib 7 do tbeachtaib cocha dathai 7 do na guthbuin-
dedaib órdaib 7 argait 7 do na sciathaio comthinoltaib ho 260
gemaib carrmogail 7 do na gáib cómgaibthib. Condrecait a
n-aenthuarcain and sin. Sochaide fprfuirim a buille bi ceand
araile in dú sin. Dollotar iar sin láith gaile 7 errid 7 cath-
milid itir na cathaib don t-slog checbtardai. Doradsat a n-
esimul 7 a cáinduthracht for beolu ar-rig, comtís corcardai 265
die thessalischen Reiter éin Körper gewesen seien mit ihren
Rossen wegen der Geschwindigkeit und Geschicklichkeit ihrer
Reiterkunst.
21. Es waren weisshäutige herrliche Heldenleiber mit vielen
Wunden bedeckt auf den glänzenden hochhäuptigen Rossen.
Feine Ströme edlen Blutes rieselten über die schönen Kör-
per der Schimmel und all der andersfarbigen Rosse.1 Indes-
sen warfen die Schwärme der thessalischen Völker die per-
sische Reiterschaar über den Haufen. Es trafen darauf die
zahllosen Schaaren um die beiden Könige zusammen. Fast barst
die Erde unter ihren Füssen und entflammte die Luft über
ihnen von den vielen Edelsteinen und Gewändern jeglicher
Farbe und von den goldenen und silbernen Trompeten und von
den Schilden, welche mit Karfunkelsteinen besetzt waren, und
von den festgefügten Lanzen. Da treffen sie in einem Zusam-
menschlagen auf einander. Mancher erteilte da seine Schläge
dem andern aufs Haupt. Darauf gingen tapfere Streiter und
Wagenkämpfer und Kriegsleute zwischen die Schlachtreihen der
beiden Heere. Sie zeigten ihre Ergebenheit und ihr Wolwollen
I vor den Augen ihrer Könige, bis die Schilde der Helden von
1 Wörtlich: und jede Farbe, welche auf Rossen ist.
34 Text und Uebersetzung.
scéith na curad don chrú chrólindtig. Ro clos telgubai tromm
tócthinach tré nert n-immfbrrain na curad cómramach cétna, 7
ros taethsat cuirp na caemchurad sin do chloidmib fcocliraib
faebrachaib in dú sin.
270 22. Ro danimnaid 7 ro slechtaid saermilid and sin. Ro
tuarcbaid trornmgressa for sciathaib 7 boccoitib and sin a lá-
maib laech lainithenach. Ro foilgead pop«? Persecdai do lámaib
na n-gormlaecli n-Gre'gdai an inbuid sin. Ro faillsig each a
nert, a brig, a chumachtai3 for bélaib a cind 7 a tigemad. Ros
275 nertsat rig 7 oirig 7 ánraid, tuirc 7 taisig 7 trebaind in catli
sin do dib letliib. Acht nirba tarba tra do Dhair a gressacht
for a múinntir. Ro mebaid fair 7 for a slogaib na hAissia
co torchradar a n-airdrigu uili isin chath sin. Térnai Dair
dino iarna guin.
280 23. Ro gaibthea la hMaxandir amal ro geall dia torgaib i
dem todbringenden Blute purpurn gefärbt waren. Man ver-
nahm schweres leises Gestöhn durch die Kraft des Ansturms
derselben streitbaren Helden und die Leiber der schönen Hel-
den fielen daselbst von den wilden schneidigen Schwertern.
22. Da wurden edle Krieger gefesselt und geschlagen. Da
wurden wuchtige Angriffe auf Schilde und Schildbuckel aus den
Händen gewandter Krieger gemacht. Da wurde das Perservolk
von den Händen der ruhmreichen Griechenkrieger zu Boden ge-
worfen. Ein Jeder zeigte seine Kraft, seine Stärke, seine Macht
vor den Augen seines Oberhauptes und seiner Herren. Könige
und Fürsten und Kriegsherren, Prinzen und Feldherren und
Tribunen feuerten den Kampf von beiden Seiten an. Aber
nichts nützte es dem Darius, dass er seine Leute antrieb. Er
und seine asiatischen Schaaren wurden geschlagen und alle ihre
Grosskönige fielen in der Schlacht. Darius aber entkam mit
einer Wunde.
23. Sie wurden von Alexander geschlagen, wie er es seinen
Fürsten in Dium, der macedonischen Hauptstadt, versprochen
' chumachai Fcs.
Text und Uebersetzung. 35
n-Dio ciunn1 Maicecloudai. Dorónad slóig íiiliina 7 búidne be-
cai do morslogaib na hAissia 7 na Vers 7 sluaig Eorpa2 oc a
slaide. Nis bui cad na ossad for a n-esorcain sin. Docomor-
tatar aigthe aille oicthigcrnd hir-raenaib in rómadrna sin. Do-
rochratar tri chét airig and 7 cethir fichit mile fear n-armach 285
do thraigthechaib atfét Órus do tbuitim and. Deich mile tra
do marcachaib 7 dá fichit mile do augathaigib. Ba si ami di-
gbail slóig Aissia 7 Vers. Is ead dino adfet in fear cétna. . i .
Órus tricha ar chét do traigthechaib 7 cét cóica marcach, ba
si ind sin digbail sloig Alaxandir. 290
24. Ro siachtadar tra aendbáine asin máidm sin docbum na
scor 7 longport na Vers dii a m-ba Dair, a sruithe 7 a sean-
oire 7 a rigna rocbaema 7 mec 7 ingena na Vers. Imcbomar-
car scéla díb. „Nis fileat scéla maitbe lind," ol siat „acht tair-
nic flaithes Vers co brátb. Ro laad ár a rig 7 a rotbaiseach. 295
At lia a mairb 7 a n-irgabaig oldáit a m-bii. Ni gaibeat fir
hatte. Es wurden winzige Schaaren und kleine Häuflein aus
den grossen Heeren Asiens und Persiens gemacht und die Heere
Europas vernichteten sie. Da gab es keine Frist, keine Gnade
bei diesem ihren Dreinhauen. Sie zerhieben die schönen Ge-
sichter der Jungherren auf den Pfaden dieser gewaltigen Ver-
nichtung. Es fielen 300 Fürsten, und 80,000 Bewaffnete von
den Fusstruppen sind dort gefallen, wie Orosius berichtet hat;
ferner 10,000 Reiter und 40,000 Gefangene. Das war der Ver-
lust des asiatischen und persischen Heeres. Dies aber ist, was
derselbe Mann, Orosius nämlich, berichtet hat, 130 Fusskämpfer
und 150 Reiter, das war der Verlust in Alexanders Heere.
24. Es entkamen aber einige Leute aus dieser Niederlage
nach den Zelten und dem Lager der Perser, wo Darius mit den
Weisen und Aeltesten und den wunderschönen Königinnen und
den Söhnen und Töchtern der Perser sich befand. Man be-
fragte sie um Botschaft. „Keine gute Botschaft ist es, die wir
bringen," sagten sie, „sondern zu Ende ist es mit der Herr-
indiociun Fcs. 2 neorpa Fcs.
36 Text und Uebersetzung.
thalman fri hklaxandir. Is tromsceo accais 7 duabais 7 neime
for cech n-aen dia tic fris; ar [p. 207 b:] ata a dhia mar aen
fris. Is immdai sond tuairgue irgaile 7 cathluau cathaise 7
300 airig ardchathai 7 airsid ' immbualtai 7 laech londgarg ina fiad-
naise. Ríícsa do süogaib iu domain marcslóg na tuaithe Tesal-
dai cenmothá mormúirnd na mílead Maicedondai. Beac a es-
baid na a dígbail hi f recur na hi frithguin isna díb cathaib
si, 7 a míadamlatai 7 a inocbala oc lethad fón m-bith."
305 25. Ní con tarnic doib deiread a m-briathar do rád, in tan
con faccutar dírmandai diairmide na marcach Tesaldai 7 na
míled Maicedónda oc dirgad chucca for a slicht. Ron bui gol
7 mairg 7 crith 7 iachtad and sin frisna scoraib sin na Pers.
schaft der Perser auf ewig. 2 Ihre Könige und Feldherren sind
unterlegen; ihre Toten und Gefangenen sind mehr als ihre
Lebendigen. Die Männer der Erde vermögen nichts wider
Alexander. Eine schwere Fülle von Leid und Unglück und
Verderben ist auf Jedem, wenn er gegen ihn zieht; denn sein
Gott ist mit ihm. Zahlreich sind die Schlachtreihen zermalmen-
den Keulen und die Kampf lichter (?) und
die Führer der stolzen Kriegsschaar und die Veteranen des
Dreinschlagens und die grimmigkühne 11 Kriegshelden in seiner
Gegenwart. Vor den Heeren der Welt zeichnet sich aus die
Reiterschaar des thessalischen Volkes, ohne den grossen Heeres-
haufen der macedonischen Truppen. Gering ist sein Verlust
oder seine Einbusse beim Widerstand oder Widerstreit in diesen
beiden Schlachten, und seine Herrlichkeit und sein Ruhm reicht
über die Welt".
25. Noch hatten sie ihre Worte nicht zu Ende geredet,
als sie die zahllosen Schwärme der thessalischen Reiter und
der macedonischen Krieger in ihrer Verfolgung gerade auf sich
zukommen sahen. Da entstand Jammern und Wehgeschrei und
Zittern und Heulen in den Zelten der Perser; der eine in
Kummer und Jammer über seine Freunde und seine Familie,
airsig Fcs. - Wörtlich: bis zum jüngsten Gericht.
Text und Uebersetzung. 37
Áill fri cumaid 7 cáinead a carat 7 a muindtire, aill clc fri
teichead 7 tindénus. Ni ba tarba tra in teichcd sin 7 in gol- 310
inairg. Ros timchell tra druing dícfeowndircleach na n-dírmand
Tcsaldai 7 na marcach Maicedondai iat. Ro gabad tra rigan
in airdrig 7 a mathair 7 a síur 7 a dí ingin lco. Batar imm-
dai saerchlanda ann i n-aurgabalaib. Batar hile aigthe áille
óicthigeamda and fó daire 7 dogaillsi. Ba hinimdai sruith- 315
seanoir saercheneoil hi forcumal ann in tan sin. Ro batar mcc
7 ingona saerchland socheneoil hi longport na n-Greg fo daire
7 dim[i]ad an inbaid sin.
26. Targaid iar sin Dair leath a rigi 7 a flaithemnais do
Alaxandir dar ceand a broito 7 a duinc gabalai, 7 ni tucad 320
dó. Targaid dino ar a m&tkair 7 ar a mnái 7 ar a siair 7
ar a di ingein intsaindrud, 7 nis fuair. „Moo Hum uile" ol
Alaxandir. Mor n-oir 7 n-argait 7 leag lógmar 7 gémm n-ill-
der andere in Flucht und Hast. Aber dieses Fliehen und
Wehklagen nützte nichts. Die erbarmungslosen Schaaren der
thessalischen Schwärme und der macedonischen Reiter umzin-
gelten sie. Da wurde die Königin des Grosskönigs und seine
Mutter und seine Schwester und seine zwei Töchter von ihnen
gefangen genommen. Mancher hochgeborene Mann geriet da
in Gefangenschaft. Manches schöne jungherrliche Gesicht war
da unter Knechtschaft und Betrübniss. Zahlreiche vornehme
Greise kamen da zu dieser Zeit in Sklaverei. Söhne und Töch-
ter adliger hochgeborener Geschlechter waren da in dem Lager
der Griechen in Knechtschaft und Entehrung.
26. Darius bietet darauf dem Alexander die Hälfte seines
Königreichs und seiner Herrschaft für seine gefangenen Leute
an^aber es wurde ihm nicht gewährt. Er bietet dann (das- /
selbe) für seine Mutter und seine Gattin und seine Schwester
und seine beiden Töchter besonders, aber er erhielt sie nicht.
„Das ganze ist mir mehr wert," sagte Alexander. Eine Menge
Goldes und Silbers und Edelsteine und vielfarbiger Gemmen
nahm Alexander daselbst in den Zelten und dem Lager der
Perser fort. Viele schöngeschmücktc Gewänder nahmen sie mit
38 Text und Uebersetzuug.
(lhatliach ros gut Alaxandir in dú sin i scoraib 7 i longport
325 na Vers. Mor n-eirriacl cacm cúmclaigtlie dornbertsat loo. Mor
do lestraib óir 7 axgait tucsat laich luathfasaig 0 na sco-
raib rigdaib1 sin Dair. On uair tra na fuair Dair aissiuc a
múinntire bo Alaxandir forfuacair in treas catb fair. 7 faidis
Alaxandir colléic in primthaiseacb . i . Parmenión do airicbill
330 7 do airitin for in coblacb Persecda. Luid Alaxandir fessin
isin Moab n-gainemdai no isin Ioib qui mtius est [?] co fuair
tairmeasc in cbatba. Socbaide tra forsa ra gaib sogaill a nirt
7 a cumacbtai. Ron basaig na rigu 7 na taisccbu tancatar
iua agaid. Ro tbogail Tecthir 7 Sidoin 7 Cartaccin, 7 ni ros
335 cabair freiscwsa cairdine na n-Aitbenstu, ciarba buadib a bu-
liadtts. Ro airg Sicil 7 Ródain 7 inis bEig 7 Eigipt 7 dorat
niaelteined tar billtuatbaib Aissia. Cona.d and sin ro garad
cbuige sacart hidaltaige2 in Ióib grianda dia acallaim. Nad-
bert-side ina cpistil fris acht ni bud maitb leis. Ar is demin
sieb. Viele goldene und silberne Gefässe nahmen die hand-
schnellen Krieger aus den königlichen Zelten des Darius. Als
nun Darius die Auslieferung der Seinigen nicht von Alexan-
der erlangte, verkündete er den dritten Kampf gegen ibn. Und
es schickte Alexander alsbald den obersten Feldherrn Parme-
nion, die persische Flotte anzugreifen und wegzunehmen. Alex-
ander selbst begab sich nach dem sandigen Moab oder zum
Juppiter Gar viele ergriff
seiner Macht und Gewalt. Er tötete die Könige und Feld-
herren, welche gegen ihn zogen. Er zerstörte Tyrus und Sidon
und Carthago, und nichts half ihnen das Hoffen auf die Freund-
schaft der Athener, obschon ihr Ursprung von ihnen herrührte.
Er verwüstete Sicilien und Rhodus und die Insel Aegina(?)3
und Aegypten und über viele
Völker Asiens. Dann wurde der Priester des Tempels des
Sonnen -Juppiter zu einer Unterredung zu ihm berufen. Die-
ser sagte ihm in seinem Briefe nichts als was ihm gefallen
1 rigaib Fcs. 2 liidaltaig Fcs.
3 Vgl. Céssair ar hur mara hEíg. LL. p. 135b.
Text und Uebersetzung. 39
la hMaxandir fein a imthcchta. Conicl and sin ro cúmdaiged 340
la hAlaxandir . i . Alexandria cíuitas i n-Eigep^acdaib srotha
Niuil. Is esti-side tuargaibseat na hairdrig oirmitneclia oird-
nige diarbó bainmm Vrotolomeus . i . Protolomews ainrnm cecb
fir dib i n-diad araile . i . Protolomews Fisicon, Protolomeus
Alexander, Protolomews NactMsarnrén, Protoloméus Diuítiws, Pro- 345
tolometís Vúopator, Cleopatra, Protolonie^s Dionisius.
27. Ro búi Alaxandir hlmdain lan oc sruth Michuil icon Prfsc. Perfeg.
chathraig dianid ainm Débritai hi fail in tobair ingnáith dianad
aisto óigread in cech lo 7 fiuchas ar theas in cecb óidcbe. Tanic
renii iar sin hi cómdáil in chatha Persecdai . i . in tress cath. oros. 111. 17.
Ic Tarsum Silia ro ferad in cath sa. Isin chath déidenach1 sa
trá ro scarad Pers2 fria rigi in domain. Tanic äino Dair mór
don leith elo dochúm in chatha sin . i . cethri mile traigthech 7
cét mile marcach ba he sin a lín.
würde. Denn Alexander selbst war sich über seine Züge klar.
Da wurde die Stadt Alexandria in Aegypten am Flusse Nil
von Alexander gebaut. Aus dieser erhoben sich die erlauch-
ten würdevollen Grosskönige, welche Ptolemäus hiessen, d. h.
Ptolemäus war der Name eines Jeden von ihnen nach einander,
nämlich Ptolemäus Physcon, Ptolemäus Alexander, Ptolemäus
Nactusamren (?), Ptolemäus Divitius, Ptolemäus Philadelpbus,
Cleopatra, Ptolemäus Dionysius.
27. Alexander blieb ein volles Jabr am Flusse Nuchul bei
der Stadt, welche Debritae heisst, in der Nähe der wunderbaren
Quelle, deren Natur es ist, jeden Tag zu Eis zu werden und
die jede Nacht vor Hitze siedet. Darauf rückte er vorwärts,
das persische Heer zu treffen. Das war die dritte Schlacht,
die bei Tarsus in Cilicien geschlagen wurde. In dieser letzten
Schlacht wurde Persien seiner Herrschaft über die Welt be-
raubt. Darius der Grosse kam von der andern Seite zu dieser
Schlacht gezogen, 4000 Fusstruppen und 100,000 Reiter, das
war seine Zahl.
déigenach Fcs. a Persa mit punctum delens unter dem a Fcs.
40 Text und Ucbersetzung.
355 28. Ro ferad in cath sin co trén 7 co calina. Ba teand
[p. 208 a:] tuargain tuag for trenferaib na Pers, txmal trascraid
slóig do clieín réid rossa do thuagaib rogéra, no amal tim-
saigit oic athlmna ceatra for carrcib co c&ewlucht cruaid, is
áuúahl sin fo> ruidbither mordruing na M&icedondai tuatha de-
3G0 roili na Pers. Ferr tra la Persa a m-bás oltás a m-bethu fó
mebail. Doráegu cid in rignía ronertniar . i . Dair fessin a bás
seek a beihaid. Ar roptar lire renna ninie 7 gainem mara 7
duille feda buind íri niédi 7 médi fro bunnu do Persu 7 fuilt
dia cennaib ac a tanmad.
365 29. Isin cath sa tra dorochair uile bnge 7 cumac7^a na
liAissia. Isin cath sa tra ro tairberead Persa fó mam dáire 7
docraite. Isin cath sa ro gab sat Maicerfo ndai mewma 7 miadam-
\aclit al-los a nirt 7 m'rt a rig . i . Alaxand ir. Isin cath sa
roptar cisaig fir betha do A\axandir cus'm forind oirtheraig.
28. Diese Schlacht wurde tapfer uud mutig geschlagen.
Fest fielen die Axthiebe auf die persischen Tapferen, wie Schaa-
ren mit gewaltig scharfen Aexten von weitem
Wälder fällen, oder wie geschickte Jünglinge Vieh auf den
Felsen zusammentreiben so hieben die
grossen Haufen der Macedonier die schwachen Völker der Per-
ser nieder. Die Perser aber wollten lieber sterben als in
Schande leben. Auch der starke Königsheld, Darius selber, zog
den Tod dem Leben vor. Denn zahlreicher als die Sterne des
Himmels und der Sand des Meeres und die Blätter des Waldes
waren die Sohlen an den Nacken und die Nacken an den
Sohlen der Perser, und die Haare abgeschnitten von ihren
Köpfen.
29. In dieser Schlacht fiel die ganze Stärke und Macht
Asiens. In dieser Schlacht wurde Persien unter das Joch der
Knechtschaft und Schmach gezwungen. In dieser Schlacht ergriff
Stolz und Uebermuth die Macedonier ob ihrer eigenen Kraft und
der Kraft ihres Königs Alexander. In dieser Schlacht wurden
die Männer der Welt Alexander tributpflichtig bis zu den Leu-
ten des Ostens. Dies ist die Schlacht, welche Furcht vor Alex-
Text und Uebersetzimg. 41
Is e iu cath sa forácaib uainuu Alaxandir for in uile doman. 370
Is e in cath sa tra tall frescisin saeri 7 somewma on uli tliua-
thaib hoirrtheracluíé&. Is e in cath sa dorat each síd ó ende
7 6 meiimsLva. do Alaxandir. Is e in cath sa ro thimsaig
tecMa fer talmrm do buideclms 7 do bewnaehad! Alaxandir as
ccch aird iar maidmm rerni for Dhair cona, Persu 7 iarna di- 375
bert iarom.
30. TW laa tricliat do Alaxandir cona slog ic róind in fiiidb
7 in dibaid Persecda. Ba deithbir ciamad iota no bethí ic á
roind, fo bith ro dibad sochaide iinpu. Ba nior rig ronertmar
7 toisech 7 trgbund rodus tinoil tn'a iumforr&n íor náimtib 380
nertmara. Ba mor tuath 7 cennadach rotws tuillsot fo chisaib
7 bés 7 dán 7 áliged dóib. Mor cath coninart 7 dúine n-dain-
gen ros croithset fna tuiller?. Mor cintach cumrechtsich 7 cim-
bidi 7 carcmch ro icsat pianu in bliadna [?] a sainti 7 a said-
hriugthe a seanchatraig na Pers. Mor machfad 7 cnead ros 385
ander über der ganzen Welt zurückliess. Dies ist die Schlacht,
welche allen Völkern des Ostens die Hoffnung auf Freiheit und
Freude abschnitt. Dies ist die Schlacht, welche Alexander jeg-
liche Ruhe im Herzen und im Sinne gewährte. Dies ist die
Schlacht, welche Abgesandte von den Männern der Erde aus
allen Gegenden zusammenbrachte, Alexander Dank und Segens-
grass zu bringen nach der Niederlage des Darius mit seinen
Persern vor ihm und nach seiner Vertreibung darauf.
30. Drei und dreissig Tage verweilte Alexander mit sei-
nem Heere beim Verteilen der Rüstungen und der persischen
Beute. Das war natürlich, obgleich sie so lange bei der Ver-
teilung waren, da eine grosse Menge um sie herum vernichtet
war. Viele starke Könige und Feldherren und Tribunen hatte
er durch seinen Sieg über die starken Feinde versammelt. Viele
Völker und Stämme hatten sie unter Zins gebracht und Steuer
und Botmässigkeit und Tribut von ihnen erhoben. Viele starke
Heere und feste Burgen hatten sie zerstört, um ihn (den Tri-
but) einzuernten. Mancher Schuldige, Gefesselte und Gefangene
und Eingekerkerte verbüsste Strafen für seine Hab-
12 Text und Uebersetzung.
laiset cumreektaige na Pers oc imaicsin na sét somáinech sin
ic a comroind dia náinitib. Mor n-guba 7 n-dérfadaig dorigen-
sat híimúracJda, ua Pers ic décsin fuidb 7 díhaid a rig 7 a rofer
ic a comroind. Mor lámchoinart 7 láimglés n-exaru<w7 fógensat
390 cumaZa 7 athir/ na Pers fn'a n-danmacl. Mor n-gol 7 mairg 7
n-derchainte dorónsat a n-élothaig Pers ro batar i n-aillib 7
slebtib 7 dromaib 7 dithreba. Mor m-borrjad 7 brige ro lin-
sat muintir Alaxandir tri comroind na set somainecb. Mor
n-alku(Z 7 inocbalai ros gab Alaxandir fén oc fégud á mwmtire.
395 Mor do ratlmgud 7 macldad 7 mothug/ííZ dorónsat rigdruing
na miled Mnicedondai 7 forflatbi fer n-Gre'g batar i fail Alax-
andir oc imfacsin na set sin. Ba deitbbir ón, ár batar seoit
áillo inganta aim i cathracbaio1 for aird.
sucht und seinen Reichtum aus der alten Perserstadt. Grosses
Staunen und Seufzen begannen die Gefesselten der Perser, da
sie sahen, wie diese reichen Schätze von den Feinden verteilt
wurden. Grosses Seufzen und Weinen erhoben die Weiber der
Perser, da sie die Verteilung der Rüstungen und der Beute
ihres Königs und ihrer Edlen mit ansahen. Grosses Hände-
schlagen und vielfaches Händeringen begannen die Sclavinnen
und Lehnsleute der Perser, da sie gebunden wurden. Gross
war das Jammern und Klagen und die Verzweiflung der per-
sischen Flüchtlinge, welche auf Felsen und Bergen und Berges-
rücken und in Einöden waren. Grosser Stolz und Hochmut
erfüllte die Leute Alexanders bei der Verteilung der reichen
Schätze. Grosser Stolz und Uebermut ergriff Alexander selbst
beim Anblick seiner Leute; und die Königsschaaren der mace-
donischen Truppen und die Griechenfürsten, welche in Alexan-
ders Umgebung waren beim Anschauen dieser Schätze, betrach-
teten sie und erstaunten und verwunderten sich höchlich. Das
war natürlich, denn es waren schöne wunderbare Schätze, welche
dort in den Städten zur Schau lagen.
catach Fcs.
Text und Uebersetzung. 43
31. Atcuas do Alaxandir tra in ri do élúd .i. Dair 7 a l)cith
i cúimrigib ordnige i fail a mumtire fen. Forcongart Maxan- 400
dir for marcachw x Tesalta ara tiastáis colleío for tograimm
Dair. hotar iaroin 7 luid Alaxandir fessiu ina n-diaid. Ba
haire tra ros ciimrecM Dair la muintir, fo dáig Dair ic techt
isiu cath . i . do chóinlúd in chatha co calma. 0 ra mebaid
for a slog-som tra, ro éla co ilcrecAinaigthi, co in-búi a aenur 405
oc dércháined nienman am«? ninái. Co rucsat na drúing The-
salcla fair, con facsat fó ghonaib 7 cneda 7 crólinnte. Foránic
Alaxandir intí sin Dair a aenur fó ilcrecMaib for a sligid2 oc
imthinfise a anála 7 0 techt a báis. Atbert Alaxandir iarom
froa muintir ara m-be/'tais Dair dia ádnaccul co pelait na rig 410
Persecda. TYoige 7 aivchisecM foruair do Alaxandir inni sin.
MátJiaiv Dair 7 a mnái 7 a di ingin ni rus leic Alaxandir
uadh fén.
31. Es wurde Alexander gemeldet, dass der König Darius
entflohen sei und dass er sich bei seinen eigenen Leuten in
ehrenvollen Fesseln befinde. Da befahl Alexander den thessa-
lischen Reitern sofort zur Verfolgung des Darius auszurücken.
Sie gingen alsbald und Alexander selbst folgte ihnen. Darius
aber war deswegen von den Seinigen gefesselt worden, weil er
sich in die Schlacht begeben wollte, um den Kampf mutig zu
betreiben. Als aber sein Heer geschlagen war, floh er mit
vielen Wunden, bis er allein war und wie ein Weib in Ver-
zweiflung geriet. Die thessalischen Schaaren holten ihn ein
und erblickten ihn unter Verletzungen und Wunden und dem
Tode nahe. Alexander selbst fand den Darius allein unter
zahlreichen Wunden auf seinem Wege, seinen Atem aus-
hauchend und nachdem sein Tod schon gekommen war. Dar-
auf befahl Alexander den Darius zur Bestattung in den Palast
der Perserkönige zu schaffen. Mitleid und Erbarmen veran-
lassten Alexander dazu. Die Mutter des Darius und seine Gat-
tin und seine beiden Töchter Hess Alexander nicht von sich.
1 marcah Fcs. '3 sligib Fcs.
I i Text uud Uebersetzung.
32. Ros gab klaxandir iarom rigi catrach Pers ar écin.
Persipolis tra a hainm-side. Ba si sin cathair doróisce do said-
415 brius fer talman an inbaid sin. Ba cell chendadach 7 ba cómrar
thaisceda set somainech in talman hi. Ba muinie ordan 7 al-
trama do thiraib 7 do thuathaifr na hAissia hi. Ba hesti no
sáraigthea each 7 ni ro sáraiged si ó neoeh iri ré secht n-dcac
rig Pcrsecda co tanic klaxandir. Cuic cét dec mile do dáinib
420 iss ed dorime do thuitimni do Persaib fn'sna teora blisxdna céin
ro bás ic ellaeh 7 ic tinol 7 ic cur na tri cath sa doruirnii-
sium sund.
33. Ro mdrustar Alaxandir iar sin in Siria uli 7 ro
thogail ilehatracha. Ro fásaig Ciliciarnm, ro thairbjr Capadóic,
425 ro trascair slóig ínnsi Ródain, ro fádbaig aittrebtaig slóbi Túir.
Dorat firu tuaiscirt in tsdman fo chis 7 bés 7 dligeíZ do. Ba
32. Darauf ergriff Alexander mit Gewalt die Königsherr-
schaft über die Hauptstadt der Perser, Persepolis mit Namen.
Dies war die Stadt, welche zu jener Zeit durch den Reichtum der
Männer der Erde hervorragte. Sie war eine Zelle der Völker und
eine Schatzkammer der reichen Schätze der Erde. Sie war die
Amme der Würde und der Ernährung für die Länder und Völ-
ker Asiens. Von ihr aus wurden Alle beschädigt und sie selber
wurde von Niemand beschädigt in einem Zeitraum von 17 per-
sischen Königen, bis Alexander kam. 1500,000 Menschen, so
viel, berichtet er [seil. Orosius], seien von den Persern in den
drei Jahren gefallen, während sie die drei Schlachten vereinigten
und zusammenbrachten und schlugen, welche er hier erzählt hat.
33. Darauf verheerte Alexander ganz Syrien und zerstörte
viele Städte. Er verwüstete Cilicien, er unterjochte Cappa-
docien, er warf die Heere der Insel Rhodus zu Boden, er plün-
derte die Bewohner des Taurusgebirges. Er brachte die Männer
des Nordens der Erde unter Zins und Steuer und Botmässig-
keit. Das wurde diesen gar schwer. Selten waren sie in Knecht-
schaft gewesen. Ihre Schaaren waren tatenreich, bis Alexander
kam. Er besiegte Antemus, den König von Scythien, in einer
Schlacht. Er schlug die Hyrcanier, er bekriegte die Marder,
Text und Uebcrsetzung. 45
hannam leo in ni sin. Nibtar menci a fognam. Batar déiimig
a n-dndng co tanic Alaxandir. Ron bris cath for Anntem rig
na Scethia. Ro airg Ircándu, ro indri Damandros attaí iri
slebi Cúcaist atuaid. Conid ann sin tanic in cii aigthige cbo Prisr_c- ppri°s-
Alaxandir, amaZ atfet Prescén insin Pergiseis Prescen [p. 208 h:]
7 is don cboin sin is ainmm Benióth, ocus is i proind in
chon sin cech lathi . i . aittre&thaige na slebti itir mil 7 ceatra
7 duine. Figuir firdiles in chon sin diabwl dianad ingeilt druing
diumsaig dic^ownaircella in betba. Is é in cú sin ro marb in 435
blédinamd 7 in olefint ro bui i fiadnaise Alaxandir, 7 ni decb-
aid Alaxandir isna crichaib borétaib illeth íri técbtmuir ar
omun in chon sin.
34. Tanic sin doridisi 7 tanic i tir Israel for aimts Ier«-
salem. Hiotbás ba huasalsacart tempuil Solaim 7 na catracb 440
Ienissolimite . i . lerusalem an mhtiid sin ro bui Alaxandir
ic na hindrib sin in domain. Tancatar oirchinnig 7 daigfir
7 tóisig mac n-Israel 7 mordruing in phop?«7 Israelda dia
cbomairle i n-dócbumm in uasalsacairt sin .i. Iotbás. At-
welcbe nördlich vom Kaukasusgebirge wobnen. Dort war es,
wo der fürchterliche Hund Alexander begegnete, wie Priscian
in der Periegesis des Priscian erzählt hat, und dieser Hund
heisst Bemoth und das ist die Malzeit dieses Hundes jeden
Tag, die Bewohner des Gebirges so wilde Tiere wie Vieh wie
Menschen. Das wahre Bild dieses Hundes ist der Teufel, dem
die übermütigen unbarmherzigen Schaaren der Welt zur Speise
dienen. Dies ist der Hund, welcher das Ungeheuer und den
Elephanten tötete, den Alexander bei sich hatte. Und Alexan-
der ging nicht weiter in die nördlichen Gebiete
aus Furcht vor diesem Hunde.
34. Er kehrte wieder um und zog in das Land Israel, um
Jerusalem anzugreifen. Jaddus war Hoherpriester des Tem-
pels Salomo und der Stadt Jerusalem zu der Zeit, da Alex-
ander auf diesem Eroberungszuge durch die Welt war. Es
kamen die Edelsten und Vornehmsten und die Ersten der Söhne
Israel und grosse Mengen des israelitischen Volkes zur Be-
46 Text und Uebersetzung.
445 hcrtsatar: „Ba coir dun" ol siat „techta úann íri himachor ar
sidha 7 ar caínduthrac7ráa 7 ar córa co hklaxandir. Ar ni
maith altdt na catracha on dechaid gan a reir dó." Atbert
Iothás: „Ba córa dun" ol se „immochor ar sidha 7 ar cáindu-
thrachtsb iri ar n-dia fesin. Ar is e coraiic bng 7 barand 7
450 borrfad do thairneni 7 do trascrad. Is e comiic ind uli dúl
aicside 7 nemaicsidc do ajritin 7 do irnfulang." Iar sin tra
dorónad tredan 7 tromáinte leo 7 ro gadatar a n-dia Israelda
do chonimorad.
35. Is ann sin docecbaing klaxandir co m-brutb rig 7
455 borrfad for mágrédib mac n-Israel do saigid na pWmcbatracb
lertisalem. Bagaid co hamnws fna. Dolluidset maic Israel 7
dolluid Iotbás isin erred uasal Arónda 7 popwZ na catracb
uli immaille iris, co m-bátar for taeb na catracb atuaid i fail
slebi Sioin. Ba cáin cúmdacMa in reimm rotnuc popwZ Is-
ratung vor diesen Hobenpriester, Jaddus nämlicb. Sie spra-
chen: „Es ist zweckmässig für uns," sagten sie, „Boten zu
entsenden, um Alexander unsere Friedfertigkeit und unser Wol-
wollen und unsere gute Gesinnung darzubringen. Denn nicht
gut sind die Städte daran, von denen er, ohne class sie ihm
willfährig waren, weggezogen ist." Es sprach Jaddus: „Es ist
zweckmässiger für uns," sagte er, „unsere Friedfertigkeit und
unser Wolwollen unserem Gotte selbst darzubringen. Denn er
ist es, welcher Macht und Stolz und Zorn zu erniedrigen und
zu stürzen vermag. Er vermag es, alle Wesen, sichtbare und
unsichtbare, zu halten und zu tragen." Darauf ward denn
eine dreitägige Fastzeit und grosses Fasten von ihnen ver-
anstaltet und sie baten ihren Gott, die Israeliten zu verherr-
lichen.
35. Da zog Alexander mit königlichem Zorn und Grimm
über die Ebenen der Kinder Israel, um die Hauptstadt Jeru-
salem anzugreifen. Er droht gewaltig gegen sie. Die Kin-
der Israel und Jaddus in der stolzen Aaroni schon Gewandung
und das ganze Volk der Stadt mit ihm zogen aus, bis sie an
der nördlichen Seite der Stadt waren in der Nähe des Zion-
Text und Ucbcrsetzung. 47
rael aim sin. Bá sruith soairmitncch in saerphopwZ rue in 4G0
réim1 sin i n-agaid a m-hidhad 7 a námut. Bui Iothás in
t-uasalsacari cona, erred airmitnec/i Aronda uasalcherdama/Z ina
thimchell i cennphort 7 i n-airenach mac n-Isracl. Ro sá-
maigset suide senaid iarom i fail a catrach.
36. Tie Alaxandir ina toichim iar sin. Bator rig 7 toisig 7 465
tigernadu i tpchim na sliged sin. Bator hile errid áille isin sligid
sin ar aen fWsin rig iri hAlaxandir do áscnám Jerusalem. Ba-
tor orghanaig 7 cornaire 7 cwslendaig 7 stocaire 7 fidlirig2 7
fetanaig resin slog sin. Bator clesamnaig iri clesaib 7 lúth-
léimendaib resna toraib rigda sin. Imos cuirset cró sciatrach 470
do sciathaio órda 7 airgide fo ghemaib carrmocail 7 fo grin-
nib leag logmar impu dianec/ííair in t-sloig sin. Mor fer ferrda
dodechai^ iarsna reib [?] rigda sin. Ba hádbul tra föresi 7
fnthaileam na n-drdng sin for muigib mac n-Isracl. Bator
berges. Scbön und prächtig war der Zug, den das Volk Israel
da bildete. Erhaben und verehrungswürdig war das edle Volk,
welches diesen Zug seinen Schädigern und Feinden entgegen
zog. Jaddus der Hohepriester mit seinem ehrwürdigen Aaro-
nischen erhaben-kunstvollen Gewände um sich befand sich an
der Spitze und in der Front der Kinder Israel. Darauf setzten
sie sich nach Art eines Senats in der Nähe ihrer Stadt.
36. Alsbald kam Alexander auf seinem Marsche daher. Es
waren Könige und Feldherren und Fürsten in dem Zuge auf
jenem Wege. Es waren viele schöne Wagenhelden auf jenem
Wege zugleich mit König Alexander, um Jerusalem zu stürmen.
Es waren Pfeifer und Hornisten und Bläser und Trompeter und
Geiger und Flötenspieler bei dem Heereszuge. Es waren da
Gaukler mit Kunststücken und Kraftsprüngen bei jenen könig-
lichen Schaaren. Sie bildeten unter sich einen Schildhag von
goldenen und silbernen Schilden mit Karfunkelsteinen und Hau-
fen von Edelsteinen aussen um den Heereszug herum. Eine
Menge tüchtiger Männer schritt hinter diesen königlichen
rem Fcs. 2 figlirig Fcs.
48 Text und Uebersetzung.
475 áidbli tra foil sárala sin ina n-aentóchimm . i . slóig Aisia 7
Eorpa 7 Afraice. Ba cwrata 7 ba haigthide in gné dorala
forsin rig i tóchimni na catrach. Batar ann sin oig orluma
iri forba gnim cuilech. Batar tra laich luthbasaig iri tregclad
sechnach saerclilanda. Bator ócbaid erluma airrecfefebcha iri
480 slait 7 sined 7 esorcain in du sin.
37. In tan tra ro chomfaicsigestor Alaxandir do senad
ergna airmitnecli Jerusalem, atcomiairc taitneam in étguda Aronda
bá chosmailúís in errid bui imm Crist1 in tan donarfaid dósom
ria siu anall. Ro chómscuir a mewmain, ro lá grain 7 gairbthen
485 dia gnúis. Ro chennsaig2 a cn'de 7 a mmma iri foraithmet
na fisi 7 na taidbsen donarfaid in coimdi dó isin catraig
Ma,[cedondai dia n-ainmrn Dibo la décsain in uasalsacairi craib-
dig cus'm tlacht n-alaind n-Aronda imme. Atbert fris Parme-
cinher. Furchtbar war der Anblick und die Erwar-
tung dieser Schaaren auf den Ebenen der Kinder Israel. Furcht-
bar waren sie solcher Art auf ihrem vereinigten Marsche, die
Heere Asiens und Europas und Africas. Heldenhaft und fürch-
terlich war die Gestalt des Königs auf dem Marsche wider die
Stadt. Es waren da Jünglinge bereit schändliche Taten zu
vollbringen. Da waren starkfäustige Krieger (bereit) edelge-
borene Leiber zu durchbohren. Da waren junge Gesellen be-
reit [und] anreizend zu rauben und zu plündern und zu morden
an jener Statt.
37. Da sich nun Alexander der erhabenen ehrwürdigen
Versammlung von Jerusalem näherte, erblickte er den Glanz
der Aaronischcn Gewandung ähnlich dem Kleide, welches Chri-
stus trug, als er ihm damals erschien. Er Hess seinen Stolz
fahren, Entsetzen und Furcht packten sein Gesicht. Sein Herz
und sein Sinn wurden milde bei Erinnerung der Vision und
der Erscheinung, in welcher der Herr ihm in der macedonischen
Stadt, deren Name Dium ist, erschienen war, beim Anblick des
1 Ebenso erscheint Christus dem Moses und Gideon in der irischen
Version des Alten Testaments, LBr. p. 115 ff.
2 thennsaid Fcs.
Text und Uebersetzung. 49
níon 7 araile a chonitliaisig, cid foruair do in cúmscngm? gnée sin.
Ar ha bed no bítís na toisig sin dogres oc imcaisin gnuisi in rig. 49u
Is iarom itcuaid doib in lis tarfaid * dia dó i cosmailúfs in tlachta
búi im Iothás 7 in nert a2 ro nert dia do im gabail rigi ina
bAissia 7 in cumachtu ro gab tria iorcgngra_.in cboimded. 7 ni
ro fet-soni assin tra a docbumm lerusalem. Ro seinntea stuicc
7 orgbáin sída leo iarom 7 ro adrastar-som in coimdi co w-uma- 495
loit moir 7 co w-inisli. 7 asbeir Alaxandir fna muintir uli adrad
don aendia. Ba caemcblód n-adartba ami sin. Ba se tra a bés
Alaxandir co a bás iarom caemcblód n-adartba in cecb cat[h]-
raig, ar comad a bés-som3 no beth in cech cat[h]raig dia eisi.
Ni ro indscuch tra klaxandir isin cat[h]raig sin levusalem. 500
Atbert Iotbás iarom iri popwZ 11- Israel . i . na gnimu dorona
Alaxandir isin adrad sin.
gläubigen Hohenpriesters mit der schönen Aaronischen Gewan-
dung. Es fragten ihn Parmenion und andere, seine Mitfeld-
herren, was diese Bewegung seines Wesens bewirkt habe. Denn
die Feldherren beobachteten fortwährend das Gesicht des Kö-
nigs. Darauf erzählte er ihnen von der Vision, in welcher
Gott ihm in Aehnlichkeit der Tracht, welche Jaddus trug, er-
schienen war, und wie Gott ihm die Kraft gekräftigt habe zur
Erlangung der Königsherrschaft von Asien, und welche Macht
er auf Befehl des Herrn erlangt habe. Und er vermochte es
nicht, weiter gegen Jerusalem zu ziehen. Darauf Hessen sie die
Trompeten und Pfeifen des Friedens ertönen, und er betete den
Herrn an mit grosser Dehmut und Unterwürfigkeit. Und Alex-
ander befahl all seinen Leuten, den einigen Gott anzubeten.
Das war eine Veränderung der Anbetung. Es war eine Ge-
wohnheit Alexanders bis hernach zu seinem Tode, in jeder
Stadt die Anbetung zu ändern, damit es seine Gewohnheit sei,
welche in jeder Stadt nach ihm blieb. Alexander rückte also
nicht in diese Stadt Jerusalem ein. Jaddus erzählte darnach
1 Zur Construction vgl. co tarfaid doib deilb inna morindócbala
bias fair il-lou bratba. LBr. 107 a. - nerta Fcs.
3 bésom Fcs.
4
50 Text und Uebersetzung.
38. Iar siu tra ro chathaig Alaxandir iri Parthi . i . cenél
garg feochiwV sin i cathaib. It e Parthi ind sin ata andsam
505 isin domun oc sáigded 7 oc díbracad. Ro chlói-sium iarom
Alaxandir 7 rotus díbda co rnór, co n-dorcratar leis a n-daigfir,
a cMraid, a cathmik'c?. CWar facaib dib acht a m-búi a m-bronn-
aib [p. 209 a] a m-ban 7 cech ní narb ingnima dib a n-in-
huid in chatha. Ar ro chathaigset i farrud Pers for tús 7 a
510 n-aenur iar sin fa déoid. Tanic tra Alestris . i . rigan na cich-
loiscthi (ainmm ele di . i . Minothá) do chonithMsmed clainni
íri hAlaxandir. Dóig lé, comad garg a cenél 7 clann Alaxan-
dir. Ba socraid in bánnscal tanic ann sin. Tri diet ban do
chasbanntmc/ii calma na cicbloiscthi is e al-lin isin dail sin.
520 Ni Blind tra dlegar a faisnés scéla in hamürachta, sa. 1
39. Ros innraidset tra ocus ro chloiset Ircánós 7 híber-
dem Volke Israel die Dinge, welche Alexander bei jener An-
betung verrichtet hatte.
38. Darauf kämpfte Alexander gegen die Parther, einen
Stamm, rauh und wild im Kampfe. Diese Parther sind die
besten in der Welt im Pfeilschiessen und Speerwerfen. Alex-
ander besiegte sie alsbald und vertilgte sie gewaltig, so dass
ihre Edlen, ihre Helden, ihre Kriegsleute durch ihn fielen. Nichts
liess er von ihnen übrig als was in den Leibern ihrer Weiber
war und Alles, was noch nicht tatfähig war zur Zeit des Kampfes.
Denn sie hatten Anfangs in Gemeinschaft mit den Persern ge-
kämpft und dann zuletzt allein. Es kam darauf Thalestris, die
Königin der Amazonen (mit anderem Namen Minothaea), um
Kinder mit Alexander zu zeugen. Denn sie glaubte, dass Alex-
anders Geschlecht und Nachkommenschaft tapfer werden würde.
Schön war das Weib, welches dorthin kam. 300 Weiber der
lockigen kühnen Frauenschaar der Amazonen, das war ihre
Anzahl bei jener Zusammenkunft. Es ist aber hier nicht ge-
boten, Geschichten von dieser Weiberschaar zu erzählen.
39. Sie überfielen und besiegten ferner die Hyrcanier und
1 Dieser Satz steht im Fcs. hinter dem folgenden.
Text und Uebersetzung. 51
gitás 7 Parabánós 7 Sapiós 7 araile cenéla fil i taeb slebi Cú-
caist atuaid. Do tbaix'bir d'mo Alaxandir Oasnios 7 Dactos,
ceiiel nemthairberta cósin anall, fó chuniacAía. Ro siaclit in
catraig dia n-ainmm Nisam 7 ro si&cht na slel)ti Dídalta 7 ro 525
siac/ií Copilísa cns'm rigain. Conid he tindscr« Alaxandir di
in ferann sin. Ro thogail carraic n-dermáir forfémdid Hercoil
do thogail, fp bíth arrogart talamchumscug«fZ dímor de. Derr-
scxichud do Alaxandir in gním sin do dénum sech Hercoil.
40. Ro marb Alaxandir sochaide do thaisech<w& 7 do 530
dégdáinib a cheniuil fesin. DorochmV leis Amimitus, mac se-
thar a mdthar 7 mac athar a lesmátJiar. DorochiaV Parme-
nion 7 Filatos 7 Atolws 7 Arcilaus 7 Tansanias; dorocha ir
leis diwo Acolitws brigaesta. Ar aebert, ba dáglaech Pilip in
tan bui-sium oc demcugwZ gaiscia* do Pilip a taig leanda 535
Alaxandir. „In dóig,': ol Alaxandir „bá cntramugud gaiscia
duit-si fWm-sa 7 nach fíu lat cutramugttd! íri Pilib?" Imsai
Euergeten und Parapamener und Adaspier und andere Stämme,
welche nördlich am Caucasusgebirge wohnen. Alexander unter-
jochte ferner die Chorasmer und die Daher, einen bis dahin un-
gezwungenen Völkerstamm. Er gelangte zu der Stadt, deren
Name Nyssa ist, und zum Dädalischen Gebirge und kam nach
Copilissa zur Königin. Und als Mitgift erhielt Alexander das
Land von ihr. Er zerstörte einen ungeheuren Felsblock, den
Hercules nicht hatte zerstören können, da ein gewaltiges Erd-
beben ihn daran hinderte. Es war eine Auszeichnung für
Alexander, diese Tat dem Hercules voraus zu tun.
40. Alexander tötete viele Feldherren und edle Männer sei-
nes eigenen Geschlechtes. Amyntas fiel durch ihn, der Sohn der
Schwester seiner Mutter und der Sohn des Vaters seiner Stief-
mutter. Es fielen Pannenion und Philotas und Attalus und
Eurylochus und Pausanias; es fiel auch der hochbejahrte Clitus
durch ihn. Denn dieser sagte, dass Philipp ein tapferer Held
gewesen sei, indem er Philipps Tapferkeit in der Trinkhalle
Alexanders rühmte. „Scheint es dir," sagte Alexander, „dass
du einen Vergleich der Tapferkeit mit mir anstellen kannst,
52 Text und Uebersetzung.
Alaxandir iris la sodain 7 ataig lám fó a gái fair, conus marb
lb chétoir, gura, héilned 7 gwra coirbed in fuil ass isna lestraib
540 a in-bui do lind 7 do bind inntib 7 foraib isin imscíng rigda.
41. Doróna gníina cuilecha aile .i. Callistius fellsoin 7 fer
cóm[fjrichnama 7 comalta do Alaxandir fén a scoil Arwstotail
co m-biii i comaitec/ii Alaxandir for a slogud. Agallaim dé 7
adrad dé dobertís ami for Alaxandir fo head no bítis ior cind
545 Alaxandir in cech loc dó ic abélugud iris. Co Herbert (lino
Calistms in fellsom fWsna taisechu Mnicedonda batar ina far-
rud: „Ni chredim socrait" ol se „lá Plait 7 Anistotal a n-do-
gniam-ne. Ar is aefidia aderait-side do beith aim. Is comrurgu
dúinne tra acallaim dé do tbabairt do Alaxandir, acht is acal-
550 lam rig 7 tigerna 7 immpir cliumacÄiaig 7 fir oirdnide1 do
dia is cóir do thabíw'rt dó." Ba himarcide tra lasna taisechu
Msiicedonda in ni sin 7 ros caemchlaiset iar sin acallaim 7
bennachad do Alaxandir. Ro ráthaig Alaxandir in ni sin /7 ba
/—
und hältst es nicht für angemessen, (mich) mit Philipp zu ver-
gleichen?" Damit wandte Alexander sich gegen ihn und tat
die Hand unter seinen Speer (und sandte ihn) auf ihn, so dass
er ihn auf der Stelle tötete, und sein Blut befleckte und be-
sudelte in den Gelassen, was sich von Trank und Speise in
ihnen und auf ihnen im königlichen Gemache befand.
41. Er verübte andere schändliche Taten. Es war näm-
lich Callisthenes der Philosoph und Studiengenosse und Pflege-
bruder Alexanders selbst aus der Schule des Aristoteles in der
Begleitschaft Alexanders auf seinem Zuge. Sie pflegten aber
damals dem Alexander Anrede und Verehrung eines Gottes zu
erweisen und schmeichelten ihm so oft sie vor ihn kamen, an
jedem Orte. Da sprach nun der Philosoph Callisthenes zu den
macedonischen Feldherren, die in seiner Gesellschaft waren:
„Ich glaube," sagte er, „Plato und Aristoteles würden nicht
billigen, was wir tun. Denn sie sagen, es gibt (nur) Eineii
Gott. Daher ist es ein Irrtum unsererseits, Alexander göttliche
1 oirdnige Fcs.
Text und üebprsetzung. 53
docrad mór dó. Is ed dorímed . i . Ioseppw.s 7 IosebiM.s 7 órus
o Alaxandir, gwras marb k\axandir a chomalta tn'asan foohajnd 555
sin. Hit eat sin tra na scéla atcuaid Iothás don phop;</ Is-
melda iar n-admd do Alaxandir 7 iar soud uadib do.
42. Dorinitha tra sund scela Alaxandir 0 aimsir inotacAia AEp'st4' ,ad
Anst.otcli'in
co haimsir a chatha íri Poir 7 atfesum tra tóscéla a catha1
fri Poir (. i . ri na hlndia) isin ej)i&til ro scrib Alaxandir dia 560
oite . i . do Arwstotul. Iss ed atrirne Alaxandir ina epistil. A
nií Mái ro bn's Alaxandir cath for Dhair ri na Pers oc in
abaind i n-oirther in betha 7 i forcend mis Iuil ro bris cath
for Poir ri na hlndia. Ba mor tra a t[h]inol in catha sin . i .
secht mile dec marcach cenrnothat búidne traigthechai, cethir 565
chét ceth/rriad semta srethnaigt[h]i co serraib iarnaidib 2 estib
Anrede zu erweisen, sondern Anrede eines Königs und Herrn
und mächtigen Imperators und eines von Gott hochgestellten
Mannes gebührt es sich ihm zu Teil werden zu lassen." Das
leuchtete den macedonischen Heerführern ein, und sie änderten
darauf Anrede und Gruss Alexander gegenüber. Alexander be-
merkte es mit Erstaunen und empfand es als eine grosse Schmach. ~/
Dies ist, was Josephus und Eusebius und Orosius von Alexan-
der berichten, dass er seinen Pflegebruder aus solchem Anlass
tötete. Dies sind die Geschichten, welche Jaddus dem israeli-
tischen Volke erzählte, nachdem Alexander angebetet hatte und
wieder von ihnen gegangen war.
42. Es sind hier nunmehr die Abenteuer Alexanders von
der Zeit seiner Ankunft bis zur Zeit seines Kampfes gegen Po-
rus erzählt worden, und Alexander hat den Bericht ihres
Kampfes gegen Porus, den König von Indien, in dem Briefe
gegeben, welchen er an seinen Erzieher Aristoteles geschrieben
hat. So berichtet Alexander in seinem Briefe. Im Monat Mai
besiegte Alexander Darius, den König der Perser, in der Schlacht
an dem Flusse im Osten der Welt, und am Ende des Monats
cata Fcs.
iarnaigib Fcs.
5 I Text und Uebersetzimg.
do leirad 7 athcitmma in t-sloig náimdemail 7 sé cét elefinnte
conn cathc[h]liathaib foraib lán d' ócaib co n-armaib. It é side
combidgtais in cath dia anuas 7 nos dailtis 7 nos doirtitis in
570 cath dia anuas. Cia ba mór tra a airmbert in catha sin, ciaptar
linmara a sloig, ciaptar tnuin a thaisig, ciaptar londa a laith
gaile, ciaptar mormemnnaig 1 a milid, ciaptar ruirthig a rig,
ro bris Alaxaw^'r forru col-luath tn'a febus chélli ocus tria
nertchomairle na muintire Msdcedondai. Ro gabad ami sin
575 airberta in catba. Ro gabacZ arm na sé cét elefinnte.
43. Iar sin tra ro siacbt in slóg cus'm cat[h]raig rigda a
m-búi tégdais Poir. Ba suaichnid suidiugwrf na tegdaisi sin .i.
cethir diet columa órda oc a fulang conn cendp[h]artib órda
foraib. Lanna órda fria anaill uli oc diten in tige. Ordlach i
580 tigot cech lainde díb ár medon in tige cowice a uachtar, co m-ba
Juli schlug er Porus, den König von Indien, in der Schlacht.
Gross war sein Aufgebot zu dieser Schlacht, nämlich 17,000
Reiter ausser den Schaaren der Fusstruppen, 400 vierspännige
Sensenwagen mit eisernen Sensen aus ihnen zum Zerhacken und
Vernichten des feindlichen Heeres, und 600 Elefanten mit ihren
Kriegshürden auf ihnen voll von jungen Kriegern mit Waffen.
Diese beschossen die Schlachtreihe von oben her und säten und
streuten von oben her in den Kampf. Wie gross aber auch
die Zurüstung dieses Heeres war, wie zahlreich ihre Schaaren,
wie stark auch ihre Führer, wie kühn ihre Helden, wie mutig
ihre Kriegsleute, wie freigebig ihre Könige waren, Alexander
besiegte sie bald durch die Ueberlegenheit seines Geistes und
durch den kräftigen Rat der macedonischen Mannen. Da wur-
den die Rüstzeuge des Kampfes genommen. Da wurden die
600 Elefanten gefangen genommen.
43. Darnach kam das Heer zu der Königsstadt, wo der Palast
des Porus war. Die Anlage dieses Palastes war herrlich. 400 gol-
dene Säulen nämlich trugen ihn mit ihren goldenen Kapitalem.
Goldene Platten waren überall an der einen Seite das Haus
morme/maig Fes,
Text uud Uebersetzung. 55
haiged óir uli lais ár medon. Búi ditto fuath finomna di or 7 di
axgat itir na twnb orda eotta n-dullib oir, cowa papib cristall
(. i . cenel leag [p. 209 b :] lóginar sin 7 do óigred ditto forcu-
maing in cnstall do denum). Ro batar and lignite eUYsuidigthe,
cenel leag logmar co taitnem teined fair .i. cenel derg sin da- 585
raignib suiges 1 bruga etromma chucu . i . ingne, aille ditto dath
cru[a]nda. Ro batar samrainde im brechtrad in chúmtaig ar
chena. Cenel leg logmar inn sin co taitnem n-derrscaigthi. Ro
cúmdacht dino in imscing 7 in arocuil 7 in luic rigda ar chena
0 mairgretaib 7 0 nemannaib .i. gemma derrscaigt[h]i in sin uli 590
7 cenel logmar cornx elscud 7 ruidiud tened leo. Do chnámaib
elefinnte tra dorónta na doirsi 7 na hircholla co srethaib óir
7 argaii foraib. Do ebuirnn 7 d' aebind bricc 7 do cbuibri'sc
dorónta na tige fothraicthi 2 7 is dib ro dluta na drumchla 7
zu decken. Jede von diesen Platten war einen Zoll dick in
der Mitte des Hauses bis an sein Dach, so dass es in der
Mitte Alles ein Anblick von Gold war. Es war ferner ein Ge-
bilde von goldenen und silbernen Weinreben zwischen den gol-
denen Pfeilern mit ihren Blättern von Gold, mit ihren Zweigen
von Krystall (eine Art Edelstein, und man kann den Kry stall
aus Eis machen). Es waren da Lychniten zwischen gesetzt, eine
Art Edelstein mit Feuerglanz, eine rote Art, welche leichte
Gegenstände an sich saugt, nämlich Nägel, andere aber von
Kupferfarbe. Da waren ausserdem Smaragde zur Buntfärbung
des Zierrats, eine Art Edelstein mit ausgezeichnetem Glanz. Fer-
ner waren das Schlafgemach und die Privatgemächer und die
übrigen Zimmer des Königs mit Perlen und Edelsteinen ge-
schmückt; alles dies sind nämlich ausgezeichnete Gemmen und
eine kostbare Sorte mit heissem rotem Feuerglanz. Von Ele-
fantenknochen aber waren die Türen und Pfosten gemacht mit
Einlagen von Gold und Silber darauf. Von Elfenbein und bun-
tem Ebenholz und von Cypressenholz waren die Badehäuser
gemacht und eben daraus waren die Deckbalken und Gefüge
1 suiges Fcs. a fochraicthi Fcs.
i
5ß Text und Uebersetzang.
595 na cúimce thuas. Batar tra corthi cumdachta, mora di or isin
tcgflais sin co rinnib 7 delbú 7 fuathu ingantu. Batar tra elta
én anaichnid fólúthis tria. hith itir na pelatib. Gulbain 7 ingne
órda leo, muince do némannaib im a m-bráigtib. Mor do lestraib
c«*mdaig[th]ib di or 7 argrei frith isin tégdais sin Poir co n-gem-
mo maib cmtall. Batar uati lestair argaii aim oldát lestair óir.
44. Nirba l[eór] la hklaxandir an imerci ádbul sin do
thabairt fó a chumachta, fesin, co n-dechaid isin India medon-
aig, co riacht doirsi Caisp. Ro gab failte dermáir i suidiu oc
imaicsin na tired toirthech sin cowa spinmige 7 conn iec/^.náigi
605 léir. Atbert-som íriu techt do thafond Poir. Atbertsat iris in
fir Chaipita 7 a charait 7 a choicéli 7 a chomarlig ár chena,
comad iar sligthib rigda 7 iar rótaib rédib no thessad, resin
atrullad i n-dithrebaib imechtrachaib in domain. Ros ob di»o
Alaxandir in ni sin, acht techt co hairchend for cind Phoir a
oben zusammengefügt. Es waren grosse kunstvolle Pfeiler von
Gold in dem Palaste mit Spitzen und wunderbaren Gestalten
und Figuren. Da waren Schwärme von seltsamen Vögeln, welche
lustig zwischen den Palästen herum flogen. Goldene Schnäbel
und Krallen hatten sie, Ketten von Perlen um ihren Hals. Eine
Menge kunstvoller Gefässe von Gold und Silber mit Krystall-
steinen wurde in diesem Palaste des Porus gefunden. Gefässe
von Silber waren dort weniger als Gefässe von Gold.
44. Es genügte Alexander nicht, diese ungeheure L
unter seine Gewalt zu bringen, sondern er zog in das innere
Indien und gelangte an die caspischen Tore. Hier empfand
er grosse Freude beim Anblick der fruchtbaren Länder mit
ihrem Wolstand und ihrem fleissigen Gedeihen. Er befahl
ihnen zu gehen, um Porus zu verfolgen. Die caspischen Män-
ner und seine Freunde und Genossen und Ratgeber desglei-
chen sagten ihm, dass er ihn auf königlichen Strassen und
ebenen Wegen erreichen würde, ehe er in die äussersten
Wüsteneien der Welt entkäme. Alexander aber wies dies zu-
rück und sagte, dass er bestimmt gegen Porus in die äusser-
sten Wüsteneien der Welt ziehen wolle. Darauf versprach Alex-
Text und Uebersetzung. 57
íi-dithrebaib imechtrachaib in domain. Iar sin doairg Alaxan- 610
dir log don choicait for cét táisech do dénad irainthws do co
tir na m-Bacthrianda . i . co tir na Serrda. Is iat-side dogniat
étaige doib don bruachoirbir bis for duillib na crand.
45. Ba mor tra slógad Alaxandir an inbuid sin. Cóica
for díb cétaib mile do traigthechaib 7 tricha mile marcach 7 615
deich cét elefinnte oc immedain óir 7 iwgait doib 7 cethir diet
cetbirriad 7 dá chét eairpthech 7 fiche cét do mulaib 7 cóica
do chasrjandaib . i . araile anmannaib bertaid aire 7 cóic cét
cámall 7 ficht do smmedaib 7 majla 7 dama 7 asana 7 echaib
ar chena fn'a himochor chruithnechta. Ba dírime na halma 620
batar ann fri tímthirecAí feola do na slogaib. Ialla órda tra
no bítis fria groigib na n-elefint 7 na cámall 7 na mul 7 na
11-ech rigda in tan ba himarcaide. Ro rindad [7] ro hecm.it airm
ander 150 Führern Lohn, wenn sie ihn in das Land der Bac-
trer, d. h. in das Land der Serer, führten. Diese sind es,
welche sich aus dem 1 Kleider machen, welches auf
den Blättern der Bäume sich befindet.
45. Gross war der Heereszug Alexanders zu dieser Zeit.
250,000 Fusstruppen und 30,000 Reiter und 1000 Elefanten,
welche ihnen Gold und Silber schleppten, und 400 Viergespanne
und 200 Wagenkämpfer und 2000 Maulesel und 50 castrenses,
d. h. eine Art Tiere, welche Lasten tragen, und 500 Kameele
und 20 Saumtiere und Büffel und Ochsen und Esel und Pferde
ausserdem zum Fortschaffen des Getreides. Zahllos waren
die Heerden, welche da waren, um das Heer mit Fleisch zu
versehen. Goldene Riemen waren an den Heerden der Ele-
fanten und Kameele und Maultiere und der königlichen Pferde,
da dies tunlich war. Die Waffen und Helme des Heeres waren
von Alexander mit rotem Golde und Edelsteinen versehen und
ausgestattet worden. Auf diese Weise waren auch die Trom-
1 O'Curry (Manners and Customs II p. 330) übersetzt: ,,a people
vho manufactured for themselves clothes from the moss which grew
ipon the leaves of trees."
58 Text und Uebersetzung.
7 cathbairr na slóg la hklaxandir do dergór 7 do ghemmaib
625 logniaraib. Ro cííindaiged lais tra fon indus sin na guthbuinde
conn ceolanaib ordaib. Ciamad adaig 1 no immthigitis in slog
sin, ba solas doib dia n-erredaib 7 dia n-arcunidaigib di or 7
di argat, di na gemmaib leag lógmar a,mal bid rig cech fer.
46. Mor tra in uaill 7 in diinolta 7 in t-allad 7 in inocbail
630 ro gab k\axandir ic forcsin na slog sin. Ba deithfoV son, uair
ni bui do bréic in betha frecnairc cosmailius na miadamlata
doridnaic dia do Alaxandir amai atfiadat libair colais. Bator
reeMnara na rig rergaiter remi isna csdhaib sin. Batar tn'uin
a taísig, batar fégi a fellsaim,2 hatar gaetha a comarlig, bo-
635 tar croda a curaid, batar cwmlengaig a cathmilid, hatar air-
rechtság imámnais a n-airrig, hatar rémnig a riglaicb, hatar
ána a n-óclaicli, hatar caema cluichechaire a n-gille, ba étrocht
airmitnech 3 a n-ardrig . i . Alaxandir.
peten von ihm mit ihren goldenen Glöckchen geziert worden.
Wenn es auch in der Nacht war, dass dieses Heer einherzog,
so hatten sie doch Licht von ihren Kleidern und von ihren
Schmucksachen von Gold und von Silber, von den kostbaren
Edelsteinen, als wenn ein jeder Mann ein König gewesen wäre.
46. Gross aber war der Uebermut und die Ueberhebung
und der Stolz und das Ruhmgefühl, welches Alexander beim
Anblick dieser Heeresschaaren ergriff. Das war natürlich, denn
nicht gab es im Trug dieser Welt einen ähnlichen Glanz wie
den, welchen Gott Alexander verliehen hatte, wie die Urkun-
den erzählen. Die Könige, welche in diesen Kämpfen vor ihm
commandiert hatten, waren rechtmässige, ihre Feldherren waren
stark, scharfsinnig ihre Philosophen, weise ihre Räte, tapfer
ihre Helden, streitbar ihre Kriegsleute, gewaltig
ihre Obersten, ihre Königshelden, glänzend ihre
jungen Krieger, schön und spielgewandt ihre Burschen, glanz-
voll und verehrungswürdig ihr Grosskönig Alexander.
1 adaid Fcs. - fellsaillsaim Fcs.
3 airmitnechai Fcs.
Text und Uebersetzung. 59
47. Acht ní gnath co menic nach saigthcch cew sirdecair.
Ár dogfárraid araill do dhóinmigi asin t-sóinmigi moir sin for 640
a focht . i . cóica éolach batar rempu, co rucsat il-luc nat[h]rachda
erchoitige biastainaiZ i n-gaineam thirimm cen usee ind itir
bud inola. Ros gab tra hita romor in slógu for a reimm1 7
ba gabud doib. Is ann sin tra tue Zéfercts cathmílid amra
do Gregaib lán a cliathbarr do usee co hMaxandir, 7 cérba 645
hítadach fén, ní thesta ní de. Ro gab iarom Alaxandir in
usee 7 ba hítmar be. Rotfeithset tra na slóig Alaxandir 7
dáilis clóib iarom for lár ina fiadnaise uli in t-usce. Ro beread
each dib amal ro saiged a bass 7 a mér fái. Co tarut nert
mór don t-slóg in ni sin. Ro molad cáinduthracAí in miled .i. 650
Zeferus ann sin do Alaxandir 7 tue Alaxandir ascaofa mora
iar sin don milid, co m-ba buidech de iarom.
47. Aber nicht oft pflegt es zu geschehen, dass ein Er-
oberer ohne beständigen Wechsel ist. Denn es betraf ihn etwas
Unglückliches nach diesem grossen Glücke auf seinem Marsche.
Fünfzig Führer, welche vor ihnen waren, brachten sie an einen
schlangenerfüllten gefahrlichen Ort voll wilder Tiere in trocke-
nem Sande ohne irgend welches Wasser, das trinkbar gewesen
wäre. Da fasste gewaltiger Durst das Heer auf seinem Marsche,
und sie waren in Gefahr. Da war es, dass Zephirus, ein ruhm-
reicher griechischer Kriegsmann, seinen Helm voll Wassers zu
Alexander brachte, und obgleich er selbst durstig war, fehlte
doch nichts daran. Alexander nahm das Wasser und er war
durstig. Das Heer aber beobachtete Alexander, und er schüt-
tete ihnen alsbald das Wasser auf den Boden vor Aller Augen.
Da tat Jeder von ihnen, wie er heran kam, seine Hand und
seinen Finger hinein. Dieser Umstand gab dem Heere grossen
Mut. Die wolwollende Gesinnung des Kriegsmannes Zephirus
wurde da von Alexander belobt, und Alexander gab dem Krie-
ger hernach grosse Geschenke, so dass er ihm fortan deswegen
dankbar war.
1 rewum Fcs.
60 Text und Uebersetzung.
48. In tan batar isin moritaid sin oc imdecht eowfacutar
sruth for a cind. Ba [p. 210 a:] hadbul leo a met. Curcais
655 ard immbe siu 7 anall. Tri fichit traiged i fot cech bocsibne
dib. Reraithir re bomnai n-giuis cech bae dib. Ni ro scaba^
diwo in sruth sin ni dia n-itaid, cia no scoirset oca. Serbi ol-
tás dorbsáile nwride be, hirchoitigi 7 néimnechu oltás átbajja.
49. hotar iarom la taeb in t-srotba siu la hitaid máir 7
660 tirmthataid dóib, co li-epilset araile dib don itaid sin. Formr-
mitis araile dib a tengtha dar slesa a cloideb 7 a laigen do
indarbud hitad dib. Asrubartatar araile dib do hól neich narbá
áliged dóib .i. immáillsi 7 súga na n-arm n-airlechdu nemi
coisecartha do hól. Coniá ann sin forcongart Álaxandir iarom
665 forsna míledu batar immbe, ara n-gabtáis uli a n-arrnu foraib
7 bertais la sodain fnu ímáecht dóib, ciaptar scíth 7 ciaptar
ítmair. Faitehes tra foruair do Alaxandir in ní sin.
50. Co M-accutfflr tra ic imdecht dóib la taeb in t-srotha
48. Während sie in diesem grossen Durste auf dem Marsche
waren, erblickten sie einen Fluss vor sich. Seine Grösse schien
ihnen ungeheuer. Hohes Röhricht stand rings um ihn hüben
und drüben. 60 Fuss in die Länge war jedes biegsame Schilf-
rohr. Dicker als ein Fichtenstamm (?) war jedes einzelne von
ihnen. Aber dieser Fluss vertrieb nichts von ihrem Durst, ob-
wol sie an ihm Halt machten. Bitterer als salziges Meergras
war er, schädlicher und giftiger als Niesswurz.
49. Sie zogen nun den Fluss entlang in grossem Durste
und grosser Trockenheit, so dass einige an diesem Durste star-
ben. Etliche von ihnen legten ihre Zungen über die Seiten
ihrer Schwerter und ihrer Lanzen, um ihren Durst zu ver-
treiben. Andere von ihnen rieten zu trinken, was nicht Recht
war, nämlich Urin und die Säfte der vergifteten (?) geweihten
Waffen zu trinken. Da befahl Alexander den Soldaten, welche
um ihn waren, alle ihre Waffen auf sich zu nehmen, und sich
darauf zum Weitermarsch anzuschicken, obgleich sie müde und
durstig waren. Die Vorsicht veranlasste Alexander dazu.
50. Da sahen sie auf dem Marsche längs desselben Flusses
Text und Uebersetzung. (51
cótna im trath nóna cathair chaerncúmdachta a n-inis immedón
in t-srotha. Do na curcaisib mora bátar immón sruth conrg- (57ü
tacM1 in cat[h]r«dg sin. Airigset tra dame lethlomnac/^a isin
indsi 7 ni thardsat aithesc doib, ce vus fiarfachsat dib, cia bali
a m-bói usee sorablasta dóib dia hol; acht ros geltatar il-lo-
caib derrito uadib cen aithesc doib. Fororcowgart tra inti
Älaxandir for a nmmtir a saithe saiged do chur foraib isin «75
indsi. Dorigned diwo in ni sin 7 ni ros lá cor dib-sium sin.
Fororcowgart Älaxandir iarom ara snáigtis dá chét do na mí-
lcdu M&iccdondai docúm na liindsi. Lotar iarom 7 in tan ran-
cuiar cethrumtlii in t-srotha dosfáirthedar eich useide. Moo
oldát elefinnti cech ae dib. Dosnaircellsat leo in dá chét mi- 080
\ed isna saeb^huth[b dia n-ithe. Ro gáirset na slóig Gregda
tna ghol 7 urégium oc aiesin a carut a n-gábud 7 nat caem-
nacair a cobair. Ro fergaig Älaxandir la sodain fnsna heol-
um die neunte Stunde eine schöngebaute Stadt auf einer Insel
in der Mitte des Flusses. Aus dem grossen Schilfrohr, welches
um den Fluss herum wuchs, war diese Stadt gebaut. Sie be-
merkten halbnackte Menschen auf der Insel, und nicht gaben
sie ihnen Antwort, obgleich sie dieselben fragten, wo es süsses
Wasser für sie zu trinken gäbe; sondern sie versteckten sich
vor ihnen an verborgenen Orten ohne ihnen Antwort zu geben.
Da befahl Alexander seinen Leuten, einen Pfeilhagel gegen sie
auf die Insel zu entsenden. Das geschah, aber ..nicht einer von
diesen traf. Da befahl Alexander 200 macedonischen Soldaten,
nach der Insel zu schwimmen. Sie gingen, und als sie ein
Viertel des Flusses erreicht hatten, überfielen sie Wasserpferde.
Grösser als Elefanten sind war jedes von diesen. Sie zogen
die 200 Soldaten mit sich in die Strudeltiefen, um sie zu fressen.
Die Schaaren der Griechen schrieen mit Jammern und Kla-
gen beim Anblick ihrer Freunde in Gefahr, aber es war un-
möglich ihnen zu helfen. Da ergrimmte Alexander gegen die
Führer, die sie führten, und befahl, dass hundert von den
courothacht Fcs.
62 Text und Uebersetzung.
chu bator oc imthús dóib 7 atbert curthar cét do na heol-
685 chaift batar oc imtims doib isin smth. 7 ba Ha tra fo dec
do 11a hechaib meide ina n-clail sin dia n-ithe. Bee nar mer-
blig in sruth dib amal fót sengán.
51. Ro sefnait stuicc irndecMa iar sin don t-slóg. Co n-
acutar uadib iar tnll .i. nóethi beca cruinde co w-cíáinib ind-
690 tib for in sruth imni baile ele. Asbertsit1 side [don t-] slóg loch
use* sómmblasta for a cind i focus doib 7 is do sin ron ucsat a
n-eolaig ro batar remib. Dosfáirthetar in oidche sin .i. leo-
main mora mongacha 7 parthi 7 tigridi 7 linair. Iarnabarach
tra imm trath nóna, is aim rancatar in loch n-ucut 7 bá iar
695 saethar mor doib. Irnchellta in loch uli 0 senchaillig arsanta.
Mile stati a thonws in locha for cech leath, cóic fichet tra
fot na scor immon loch for cech leth bacuairt.
52. Samaigset for brú in locha sin. Docoinortatw iarom
Führern, die sie geführt hatten, in den Fluss geworfen würden.
Und zehnmal mehr von den Wasserpferden waren da zusammen-
gekommen, sie zu fressen. Fast wimmelte der Fluss von ihnen
wie ein Rasen von Ameisen.
51. Darauf wurden die Trompeten zum Marsche für das
Heer geblasen. Da sahen sie nach einer Weile kleine runde
Böte mit Menschen darin auf dem Flusse an einem andern Orte.
Diese sagten den Truppen, dass ein See süssen Wassers vor
ihnen in der Nähe sei, und zu diesem nahmen sie ihre Führer,
welche vorauf gingen. In dieser Nacht überfielen sie grosse
mähnenbedeckte Löwen und Pardel und Tiger und Luchse. Am
andern Tage aber um die neunte Stunde kamen sie an den
See und zwar nach grosser Anstrengung. Der See war ganz
von Urwald umgeben. 1000 Stadien war das Maas des Sees
nach jeder Richtung, 25 aber war die Länge des Lagers um
den See nach jeder Richtung ringsum.
52. Sie lagerten am Ufer dieses Sees. Darauf hieben sie
den Wald um den See ab. um an das Wasser zu gelangen und
astbertsit Fcs.
Text und Ucbersetzung. 63
in fidbaid immon loch do saigid in usct 7 do daingniugtirZ na
scor. Ro tairchellta na groige x 7 na halma immedón na scor. 700
Ro saitea na pupla imrapa immacuairt. Ro hadaintea cóic cct
dec do breoaib tened im na scoraib anec/ííair. Ro hadaintea
ann fiche ar chét siitrall n-óir do fursannad na scor. Ro seinn-
tea stuicc leo iri timtharig longthi. Tarraid toirmesc in Ion-
gad sin tra . i . scorpion Indecda dorala for a iarcómla a m- 705
boi ina sesum oc airmbertad in chaithme.
53. Tancatar tra ceraisti umaide for a slicht-side 7 na-
t[h]r«cha co w-dathaib brec/iinaigib forra, araile derga, araile
duba, araile gelai, araile cosmaile co n-néim n-óir. Ro phe-
traigset in tir n-uli do phetragugud 7 do súg nat[h]mchda. Ro 710
suidigset in Mshicedondai 7 óic na Gréci ar chena la forngaire
n-Alaxandir sciathchro na sciath 7 na m-bpcóti for a cind.
Ro saigtis tra conn fochestaib tar na sciathaift 7 tar na bocó-
tib anuas ocus foscerditis dia fianglasib isna tendtib. Da uair
tra ro bMus isin comcathugwrZ sin co n-ähechsatar uli for 715
nefni a n-doruaraid 2 do nat[h]rachaib beca 7 mora.
das Lager zu befestigen. Die Pferde und die Heerden wurden
in der Mitte des Lagers eingehegt. Die Zelte wurden rings um
sie herum aufgestellt. 1500 Feuer wurden draussen um das
Lager herum angezündet. Es wurden daselbst 120 Leuchten
von Gold angezündet, das Lager zu erhellen. Die Trompeten
wurden geblasen zur Bereitung der Malzeit. Es betraf aber
eine Störung diese Malzeit, ein indischer Scorpion nämlich kam
an die Hintertür, wo er stand, und verschüttete das Essen.
53. Nach diesen kamen dann eherne Horntiere und Schlan-
gen mit mannichfachen Farben, einige rot, einige schwarz, einige
weiss, einige ähnlich wie Goldesglanz. Sie machten die ganze
Gegend ertönen von Gezisch (?) und von Schlangengeifer. Die
Macedonier und die jungen Männer von Griechenland bildeten
auf Alexanders Befehl einen Schildhag von den Schilden und
Schildbuckeln vor sich. Sie griffen sie mit ihren Speeren über
1 groide Fcs. 2 doruaraig Fcs.
(34 Text und Uebersetzung.
54. Tancatar for slichtlorg a setchi isin tresuair na haid-
che . i . nat[h]meha Indecda. Dá chencl for indala forind dib,
a tri lásin forind ele. Is ed dorigne Alaxandir ina epistil,
720 comdar casa 7 comdar remra iat umal cholamna 7 coindar sia
oldait coliimna. Dofuarcatis in talum oc sxivbertngud in clnv
thaigthi, co fargabtis twrscar 7 landgar a nemi for in talmain.
Nochdait tra a fiacla am«? choin iri lurg. C'onfogabsat dino
a m-bruinde os tahna-m oc airichill in [p. 2101*:] choniraic. No
725 dergdáis a súile a,mal óible tened. Ba dofulac/iia don t-slóg
uli tromthinfed a m-brénanál. No bertatis a tengtha ina cend-
aib iri hathcumma in t-slóig. Is ed dorochc«> isin cath sa do
slog Alaxandir lasna nat[h}rachiw& . i . fcnchai mogaid 7 ficlie
miled. Uair cómlán tra dóib icon cath sin.
730 55. Dosfancatar iar sin partlaig mora co croicnib dobar-
die Schilde und Buckel von oben her an und warfen sie von
ihren Heldenbrüsten in die Feuer. Zwei Stunden kämpften sie
so zusammen, bis Alles vertilgt war, was von kleinen und grossen
Schlangen gekommen war.
54. Hinter ihren Genossinnen her kamen in der dritten
Stunde der Nacht indische Schlangen. Zwei Köpfe hatten einige
von ihnen, andere ihrer drei. Das ist was Alexander in sei-
nem Briefe schrieb, class sie gewunden und dick waren wie
Säulen und dass sie länger waren als Säulen. Sie schlugen die
Erde beim Kampfesschütteln und Hessen Schleim und Schaum
ihres Giftes auf dem Boden zurück. Sie entblössten ihre Zähne
wie Hunde auf der Fährte. Sie hoben ihre Brüste hoch über
den Boden beim Beginnen des Kampfes. Ihre Augen waren
rot wie Feuerfunken. Unerträglich für das ganze Heer war
der schwere Hauch ihres stinkenden Atems. Sie schüttelten
ihre Zungen in ihren Köpfen zum Verderben des Heeres. Dies
ist, was in jenem Kampfe von Alexanders Heere durch die
Schlangen fiel, nämlich 30 Knechte und 20 Kriegsleute. Eine
volle Stunde kämpften sie so.
55. Darauf kamen grosse Krebse über sie mit Häuten von
Wasserschlangen härter als Panzer. Sie nahmen keine Spitzen
Text und Uebersetzung. 65
nathrach impu cruadi oldait luirecha. Ni gaibtis rcnda. Ro
laitea iar sin drernma mora dib forsna tenntib. Isin co'icead
uair na haidche tra, in tan ro gabsat for ceill cunisanud 7 cod-
lad, dosfecait lcomain gela 7 cirmonga foraib ina sesam oc air-
hertnugud na slóg 7 for dichlannad in chatha1 am«? toraind 735
no saigiu'n. Ros laiseat in Msicedondai a n-gó 7 a sáigde 7 a
slega forru, co torchratar dremma mora dib. Dosfancatar iarom
isin sessed uair na baidche tuirc altta 7 lingthi 7 tigndi. Ba
tigither fál fidbaide. Dodechatar cbucu co n- grain móir 7
sésselbi. Dosnecat iar sin eoin . i . iatlanna mora coméit co- 740
lumnai. Fiacla leo amaZ fiacla duine. Is do na iiaclaib sin
no chnaetis taebu na miled 7 na curad.
56. Dosfanic iar sin béist íngnad. Distnanws a hainmm,
moo oltás elefint, ceand beac dub furri. Ni rMS_tairmisc dul
tarsna tenntib. Dorochm'r lee tricha fer n-armach i n-oirenach 745
in chatha Maicedondai. Ro malart dias for cóicait dib la so-
an. Da wurden grosse Mengen von ihnen auf die Feuer ge-
worfen. In der fünften Stunde der Nacht, als sie ruhen und
schlafen wollten, kamen weisse Löwen über sie mit aufrecht-
stehenden Kammmähnen, welche die Schaaren erschütterten und
das Heer verwüsteten wie Donner oder Blitz. Die Macedonier
sandten ihre Speere und Pfeile und Spiesse gegen sie, so dass
grosse Haufen von ihnen fielen. Darauf in der sechsten Stunde
der Nacht kamen wilde Eber und Luchse und Tiger gegen sie.
Sie waren dicker als ein Holzzaun. Sie kamen auf sie los mit
grosser Schrecklichkeit und Geschrei. Darauf kamen Vögel über
sie, nämlich grosse Fledermäuse, so gross wie Säulen. Sie hatten
Zähne wie Menschenzähne. Mit diesen Zähnen zernagten sie die
Seiten der Krieger und Helden.
56. Darauf kam ein wunderbares Tier, Distrianus genannt,
grösser als ein Elefant, mit einem kleinen schwarzen Kopfe.
Es scheute sich nicht, durch die Feuer zu gehen. Durch das-
selbe fielen 30 Bewaffnete in der Front des macedonischen
1 duichlannad Fcs. An leg. oc airbertnugud in chatha 7 for dichlan-
nad na slog?
5
66 Text und Uehersetzung.
dain. Iarom doratad dróng do gháeib 7 slegaib tréthi, co n-
apad de. Dosnancatar iar tain lochaid Indecda 7 ethaite aer-
dha, medith/r sinnchu iat. Ro márbtais na cet[h]n fo chétoiv 7
750 na groige 7 na halma ar chena 7 ní fétas ní dóib. Dosfan-
catar iar sin fiaich aidcbide1 gar ré matain. Acht ni dernsat
sein urcboit na fnthorgain dóib, acht tucsat iasc dóib. Caera
immda isin loch conuatar. Tanic iarom matansolws doib ar
sodain. Ro brised iar sin cossa 7 láma in cóicat eolach. Do-
755 ruaraid-sinm 7 forácbaithea ann sin íor cind na piast dia n-
ithe colleic. It e in sin tra scéla in locha sin gussl ránic
Alaxandir.
57. Lotar iar sin co tir na m-Bacthrianda. Fuaratar failte
móir isin tir torthig sin. Fiche lathi doib iar sin i n-deaithe
760 oc airledru 7 oc urtnall chatha iri Poir. Secht lá dóib iarom,
co rancatar maigen a m-boi Poir. Acht ba iri luad sid 7 córa
Treffens. 52 Mann von ihnen verwundete es. Darauf aber
wurde eine Menge Lanzen und Spiesse durch dasselbe geschleu-
dert, so dass es davon starb. Darauf kamen indische Mäuse
und Gevögel der Luft, grösser als Füchse, über sie. Sie töteten
sofort das Vieh und die Pferde und die Heerden dazu und
man vermochte nichts gegen sie. Darauf kamen Nachtraben,
kurz vor Morgen. Doch fügten diese ihnen weder Schaden noch
Verlust zu, sondern fingen sich einen Fisch. Viele Schafe (?)
waren in dem See, die sie frassen. Darauf erschien ihnen das
Morgenlicht. Da wurden den 50 Führern Füsse und Hände
gebrochen. Sie blieben liegen und wurden dort gelassen vor den
wilden Tieren, um alsbald gefressen zu werden. Das sind die
Abenteuer von dem See, an welchen Alexander gelangte.
57. Darauf kamen sie nach dem Lande der Bactrianer.
Sie fanden grosse Freude in diesem fruchtbaren Lande. Zwan-
zig Tage blieben sie darauf in Müsse und rüsteten
den Kampf gegen Porus. Sieben Tage darauf kamen sie an
den Ort, wo Porus war. Aber er war zu Frieden und Vertrag
áichide Fcs.
Text und Uebersetzung. 67
7 cairdine na sechtmnine sin 7 ni iri h&\vhertm\giul catha. Isin
ámsir sin tra no bid Poir oc athchomarc Alaxandir do na
miledu no bitis itir na slógu 7 ídlacib 7 cendadaib. Con\(\
aire sin tra ro gab Alaxandir erriud n-drndim do erredaib a 765
miled inime 7 ro lá de a t[h]lac/?i rigda 7 téit iarom co m-búi
a n-dorws pupla Poir.
58. Ro ráthaig Poir iarwni 7 ro iarfaig1 cúich hé. As-
bert-soni ba do muintir Alaxandir dó. Ro iarfaig1 Poir de-
sirnn iarwm aicnead \\- Alaxandir 7 cid dogníd 7 cid bud maith 77u
dó 7 cid a aes 7 in ba só he oldás Poir. Atbert Alaxandir
friz Poir la sodain: „Gorthi amal tírda co mór iri tenid amal
cech senóir," ol se. Faelid Poir la sodain de sin, ar ba head
ro himraided leó an inbuid sin cómrag ar gala enfir doib a
ii-dis . i . Poir 7 Alaxandir. Ba deimin 2 la Poir tra no bris- 775
fed forsin senfer sin, ar ba hoclaech-som fessin. Asbert dino
und Freundschaft für diese Woche geneigt, und nicht zu Kampfes-
beginnen. In dieser Zeit nun fragte Porus die Soldaten, welche
zwischen den Heeren waren, und die Boten und Verkäufer häu-
fig nach Alexander. Deshalb nahm Alexander ein unschein-
bares Gewand von den Gewändern seiner Soldaten und tat seine
königliche Kleidung ab und ging alsdann und kam vor das Zelt
des Porus.
58. Porus bemerkte ihn alsbald und fragte ihn, wer er
sei. Er antwortete, er sei einer von Alexanders Leuten. Po-
rus fragte ihn darauf nach dem Wesen Alexanders und was er
treibe und was er gerne hätte und was sein Alter sei und ob
er jünger sei als Porus. Darauf antwortete Alexander dem
Porus: „Er muss wie Backsteine gewaltig am Feuer gewärmt
werden gleich einem alten Manne." Darüber freute sich Porus,
denn es wurde damals ein Zweikampf zwischen ihnen Beiden
geplant, nämlich zwischen Porus und Alexander. Da war es
nun dem Porus klar, dass er diesen Alten besiegen werde, denn
er selbst war ein junger Held. Weiter fragte Porus ihn: „Was
iarfaid Fcs. a deim Ms.
5*
68 Text und Uebersetzung.
Poir fm: „Cid lat? na décha aes dun iar sa,mail?" „Gan a fis
dám-sa," ol Alaxandir „mílid díndim dia míledaib adamcóm-
naicc. Nidam comarlid1 dó, ni fedar a airess na a aes na cia
780 met m-bliaffom is slán2 dó."
59. Scribthar la Poir isin uair sin eipstil co m-bágaib 7
tómthaib 3 7 ironaib innti, 7 atbert fro hAlaxandir rom bia log
lais, dia roisse^ uad co hAlaxandir in eipsfol Ro thingéll Alax-
andir co mór co roissed lais, 7 nir ba andsam dó a ni sin.
785 Dolluid Alaxandir iavom i n-airlégund a eipstle 7 iarna légud
(ro fócrad 0 Phoir lor Alaxandir cómrag dá marcach doib a
n-dis): „No raigeb tra," ol Alaxandir „ár dorinde úrdálta
dímm." CWdrecat iar sin cómrac dessi for echaib. Iss ed
doróine Alaxandir, ó rus geoguin Poir, dosfairtestar iarom Ami-
meinst du? ist nicht unser Alter das gleiche?" „Das weiss ich
nicht," sagte Alexander, „ich bin ein unbedeutender Soldat von
seinen Soldaten. Ich bin keiner von seinen Ratgebern, ich kenne
weder seine Geschichte noch sein Alter noch welche Anzahl
von Jahren er zurückgelegt hat."
59. Zur selbigen Stunde ward von Porus ein Brief ge-
schrieben mit Drohungen und Einschüchterungen und Spott
darin, und er sagte zu Alexander, er solle eine Belohnung er-
halten, wenn der Brief von ihm an Alexander gelange. Alex-
ander versprach nachdrücklich, dass er durch ihn hingelangen
werde, und das war nichts Schweres für ihn. Darauf ging
Alexander fort indem er seinen Brief las, und nachdem er
ihn gelesen, (Alexander wurde von Porus zu einem Zweikampf
zu Pferde aufgefordert) sagte Alexander: „Ich werde es an-
nehmen, denn er hat es mir unumgänglich gemacht." Dar-
auf treffen sie zum Zweikampf zu Pferde zusammen. Dies
ist, was Alexander tat, als Porus ihn verwundet hatte, es kam
ihm darauf Amirad, ein Bursche Alexanders, ein thessalischer
1 comarlig Fcs.
- Vgl. in tan raptar slána da bliadain Tog. Tr. 747.
8 cómthaib Fcs.
Text und Uebersetzung. 69
rad . i . gilla Alaxandir . i . in marcach Tesalda 7 ron geoguin 790
inti Poir 7 ron anacM Alaxandir iarna guin a n-inchosc a
choscair. 7 ro laad ár scéithecda isin cath sin.
60. Iar sin tra ro giall inti Poir do Alaxandir ann sin 7
ro faillsigestar a histadu uli do Alaxandir 7 dorat asccada
mora dó 7 dia maintir. Ba cara ann sin do M&icedontaib inti 795
ba náma doib remi. Ro chumdaig Alaxandir iarom da cha-
thraig isin tir sin . i . Alaxandria Acorus 7 Alexandria Buice-
fáile equi . i . Buicefális ainmm in eich ro marbad fái-sium, o
ra hainmnigeiZ in chathm'r sin. Doróglastar Alaxandir iarom
Adresta 7 Catinós 7 Gangaritás. Mor tra in uaill 7 800
61. [p. 211 a:] Is ed tra dorirnther isind epistil1 Alaxandir,
cein ro bui2 Alaxandir a nirt, comoralta epistle etorru 7 Din-
dim, ri na m-Bragmawda. 3 0 ro chuala Alaxandir scela a
comairberta4 bith 75 ro bo dibrethi aichne lais, conid and
Reitersmann, zu Hilfe und verwundete Porus und rettete_AJex-
ander nach seiner Verwundung zum Zeichen seines Sieges. Und
es wurde eine Niederlage in diesem Kampfe ange-
richtet.
60. Darauf huldigte Porus dem Alexander und öffnete ihm
all seine f, und gab ihm und seinen Leuten grosse l\
Geschenke. Da ward derjenige den Macedoniern ein Freund,
der zuvor ihr Feind gewesen war. Darnach baute Alexander
zwei Städte in diesem Lande, Alexandria apud Porum und Alex-
andria Bucephali equi (Bucephalus war nämlich der Name des
Pferdes, welches unter ihm getötet worden war, nach dem diese
Stadt genannt wurde). Darauf vernichtete Alexander die Adraster
und Catiner und Gangariten. Gross war der Stolz und ....
61. Folgendes wird in dem Briefe Alexanders erzählt,
dass so lange Alexander mächtig war, Briefe zwischen ihm und
Dindimus, dem Könige der Brahmanen, hin und her gingen.
Da Alexander Berichte von ihrer Lebensweise gehört hatte
und er (nur) mangelhafte Kenntnis (davon) besass, da wurde
1 indeipsiiZ R. z cein bói R. 3 inna mbragmanda R. * chom-
airberta Fcs. comairberta R. 5 ocus om. R.
70 Text und Uebersetzung.
805 sin ruccad epistil uad do Díndim, rí na m-Brágrmmda, co n-
cicsed-side * dó tesmolta a n-daine 7 a comairberta bith 7 asr
cnam ind ecna2 7 na fellsamd«c/iia 3 dognitis4 do aisnés,5 co
m-bad6 innt[s]anilaigthe 7 a m-bescna-som8 essium'9 dia m-
bad assa10 do etir. 7 atbert11 ba fóglainntid 1 2 béscna 7 fell-
810 som13 he asa macbrataib 14 7 asa naidendac/ii. lft 7 asbert
diwo16 narba17 cóir dichleth18 ind ecna19 7 20 na fellsamdacfi-
ta,21 ar ni digbail doib a relud22 7 a23 failhmgud fo chos-
mailÍMS chonnli2i na sutmille; ar ní digaib25 a sollsi-sitte,26 cia
twTgaibther27 7 cia annait/ier connli aile friu. CacÄ28 mod
815 diwo29 on imluaiter30 7 on imraiter31 ind ecna,32 is tormach
ein Brief von ihm an Dindimus, den König der Brahmanen,
gesandt, damit dieser ihm die Einzelheiten von ihren Leuten
und deren Lebensweise erzählen möge, und um den Gang der
Weisheit und der Philosophie, welche sie übten, zu berichten,
so dass er ihre Lebensweise vergleichen könne, wenn ihm das
überhaupt leicht wäre. Und er sagte, dass er selber ein
Lerner der Moral und ein Philosoph gewesen sei von Kindes-
beinen an und seit seiner Jugendzeit. Und er sagte ferner,
dass das Verheimlichen der Weisheit und Philosophie nicht
recht sei, denn ihre Bekanntmachung und ihre Veröffentlichung
sei keine Verminderung für sie, ähnlich einer Kerze oder einem
Lichte; denn ihr Licht vermindert sich nicht, obgleich davon
genommen wird und obgleich andere Lichte daran angezündet
werden. Auf welche Weise auch die Weisheit behandelt und
besprochen wird, es ist eine Vermehrung der Philosophie und
des Wissens für den, welcher sie behandelt und für den, dem
1 conécsed! R. 2 indecnae R. 3 na fellamdachta R. * do-
gnidis R. 5 aisneis R. 6 comad R. 7 inntsamlaighthe R. 8 dam-
bescnaisium R. 9 esem R. 10 asamail R. " isbert R. 12 fo-
glainntig Fcs. foglaintidh R. 13 fellamdachta R. 14 macbrathaib R.
15 noidentacht R. 16 d&na R. 17 naruo R. 18 dicleithe R. 19 na
hecna R. 20 ocus om. R. 21 na feil- R. 22 retlad R. 2S nacha R.
■* coindle R. 25 digbaid R. 26 asoillsi R. 37 turcbaither R. 28 cech R.
29 dono R. ;,ü onimluaiter indecna R. 31 ocus onimraiter om. R.
32 indecna om. R.
Text und Uebersetzung. 71
bescna 7 eolais1 donti luaides 7 frisa luaiter. 2 7 ro gáid
Alaxandir iarom co irecrad dia chomarcaib3 7 dia aithesc-
aib* fon samla sin. Finit.
62. Asbert5 Dindinms6: „Ba uiaith fóglaimm7 ind écna,8
fobítbi 9 ar is ferr ind ecna10 diada forpthi11 oldás euch fla- 820
thias 7 cac/i n-órdan. AcM asberi-siu" ol Dindim „nidat aneo-
lach12 ind13 ecna ar cbena. Ni fedaigther; u ar mad rig,15
nat16 bi ecnaid 7 na tabair taeb17 iri hecna18 7 trehgvre. Al-
is dichor19 da c&ch dualaig20 gnáthaiger21 cu22 corp 7 cu22
hanmain each duine23 ind ecna24 diada. Tarrnurt-sa 25 tra" 825
ol Dindim „némfreccra 7 26 nemsenbend epistle det-siu,27 ar
nidam comsulbir laburtha28 fn'tt 7 nidat uain dia n-airlégend2í)
for immud30 do chatha 7 do chumleng. Acht tra araide31
sie beigebracht wird. Und Alexander bat darum, dass er auf
solche Weise seine Fragen und seine Entgegnungen beantworten
möge. Finit.
62. Dindimus antwortete: „Das Erlernen der Weisheit
ist gut, denn die vollkommene göttliche Weisheit ist besser
als jede Herrschaft und jede Würde. Aber du sagst," sprach
Dindimus, „du seiest schon der Weisheit nicht unkundig. Das
kannst du nicht; denn wenn du ein König bist, bist du kein
Weiser und kehrst dich der Weisheit und Vernunft nicht zu.
Denn die göttliche Weisheit ist eine Vertreibung alles Bösen,
das dem Körper und der Seele eines jeden Menschen eigen ist.
Ich beabsichtigte nun," sagte Dindimus „dir keine Antwort zu
geben und keine Briefe zu schreiben, denn ich bin nicht so
beredt im Sprechen wie du, und du hast keine Müsse sie zu
1 ocus eolais om. R. 2 frisaluaiter 0111. R. 3 dia imchomarc R.
* ocus dia aithescaib om R. 5 isbert R. 6 dinnim R. 7 foglaim R.
8 eenae R. 9 foirbtbe R. 10 anteenae R. u foirbthi R.
12 aineolach R. 13 an R. li fetather R. 15 ri R. 16 nad R.
17 toeb R. 18 eenae R. 19 dichur R. 20 da cacb om. duailge R.
21 gnathaigther R. 22 co R. 23 cech ae R. M inteenae R. 2S tar-
martsa R. 26 nemfrecra ocus om. R. 27 duitsiu R. -H comsubeis
airlabartha R. 29 dianairlegund R. 30 arimutR. 31 tra om. araba R.
72 Text und Uebersetzung.
noc/ta1 herbartlia-su2 is format iri forcetlaib,3 scribabut-sa 4
830 duit5 araill do béssaib6 ar ceneoil-ni;7 ar ro8 fetar-sa ni mes-
raigthe 9 adfiarlat techtaire10 ar scela-ni11 duit-siu. 12 Ar is ro-
rnor isindala bali13 7 is robecc14 i n-araile,15 uair16 tormaigit17
techtaire10 0 ttmscurntib co gresach. 18 Crait-si1D tra*° bid fir
a n-atber-sa 7 a n-aisnédiub do tesmaltaib21 in ceneoil22 Brag-
835 niawda, 7 mad áil det-siu, na her aichne,23 ar bid24 fir.
63. In cenel25 sa na m-Bragmawta diatam-ni"26 ol Din-
dim „is27 betha gl an nempudrach nemurchoitecb 28 in bethu29
hitatt.30 Ni sanntaiget ni acht a n-atcuindig31 aicned cen for-
lesen bei der Menge deiner Schlachten und Kämpfe. Indessen
damit du nicht sagest, ich missgönnte dir die Belehrung, werde
ich dir etwas von den Sitten unseres Volkes schreiben; denn
ich weiss, dass die Boten dir übertriebene Berichte von uns
erstatten. Denn an dem einen Orte ist es sehr gross und sehr
klein an einem andern, weil die Boten beständig nach (ihren)
Erfindungen vergrössern. Glaube aber, dass was ich sagen werde
und was ich erzählen werde von den Einzelheiten des Brah-
manenvolkes wahr sein wird, und wenn es dir beliebt, so lass
dich belehren, denn wahr wird es sein.
63. Dieses Volk der Brahmanen, von dem wir sind," sagte
Dindimus „führt ein reines harmloses unschädliches Leben. Sie
begehren nichts als was die Natur erfordert ohne Uebermass
dabei. Sie sind duldsam und nicht verzweiflungsvoll. Keinen
Ueberfluss oder Geschenke begehrt dieses Volk. Sie sind dank-
bar für die Früchte der Erde, ohne das Land zu bebauen, ohne
Fürsorge. Die Leute dieses Volkes erdulden weder Strafen noch
1 nach R. 2 erbartasu R. 3 forcetlaid R. * scribfatsa R.
5 duitsiu R. 6 besaib R. 7 arceneoilne R. 8 do R. 9 mes-
raighte R. 10 techta R. 11 ar scelaine R. 12 duit R. 13 baue R.
u robeag R. 15 iaraile Ms. araile R. 16 ar R. a tormaiget R.
18 cogres R. '9 craitsiu R. 20 tra om. R. "x tesmoltaib R.
M ceniuil R. 28 na beraichni R. 24 bud R. as ceneol R. 26 dia-
taimne R. 27 as R. 28 nemurchoitecb om. R. 29 betha R. 30 in-
atat R. 81 acuinnig R.
Text und Uebersetzung. 73
craid fair. * Is at anmnotaig 2 7 nidat derchoi[n]tig. :i Ni chuin-
cet4 téti5 na comai6 in cenel7 sa. 8 At9 buidig do thorthib10 840
in11 talm«w cen tir-frecur-ceill , * 2 ecu frithgnam. Ni fulngat
dáine in ceneoil sin13 tódernuma14 na piana na imtochta, 15
fo bith ar ni bit cinaid foraib. Fáilte inesraigthe leo do gres
7 slainte neniaidilcnech 0 legessaib. 1 K Ni chuindig nech dib17
iortacht o'raile18 i n-nach dail,19 ar bitb ni bi fWthorcuin20 0 845
ncocb dib di araile. Ni cbuindig nech ni o'raile dib, fo bith21
ar is inand a soramatu22 7 is cutnimma23 a n-dommatu. 24
Ni bi fodprd do neoch25 dib di arali,26 ar ni derscaig nech27
dib di28 araile. Is ed dosgni29 spmina30 uli.31 Ni aidling-
cet32 0 nac/iaib rechtaib na fúiglib na brethemnacMai&,32 acht 850
recht n-aicnid namma. 34 Ni aidilcniget 35 0 nacA airchisecht,
ar ni bit cinta na targabala. 36 Ni bit37 hicca38 na dligeda
Qualen noch Seelenwanderung, weil keine Sünden auf ihnen
sind. Massige Freuden sind stets bei ihnen und Gesundheit,
welche keiner Heilmittel bedarf. Keiner von ihnen sucht Hülfe
bei einem andern in irgend welcher Weise, weil keine Ver-
letzung von einem gegen den andern vorkommt. Keiner von
ihnen sucht etwas von dem andern, weil ihr Reichtum derselbe
und ihre Armut gleich gross ist. Keiner murrt gegen den an-
dern, denn keiner zeichnet sich vor dem andern aus. Das ist
es, was Alle reich macht. Sie bedürfen keiner Gesetze, noch
Urteile, noch Schied spräche, ausser dem Gesetz der Natur allein.
Sie bedürfen keines Erbarmens, denn es kommen keine Sünden
noch Vergehen vor. Sie haben keine Bussen noch Satzungen,
1 fair om. R. 2 is ainmuetaig R. 3 derchointig R. * ni
cuinnged R. 5 teite R. 6 coemnai R. 7 in cheneoil R. 8 sa
om. R. 9 it R. 10 tairthib R. " an R. ia frecar tir ceill R.
13 si R. 14 todernama R. 15 immtechta R. 16 legisaib R. 17 dib
om. R. 18 co araile R. 19 onachmudh R. '20 frithorcain R. 21 ar
bith R. aa somata R. '23 cutruma R. 24 domata R. 26 neuch R.
26 diaraile R. 27 neach R. 28 di om R. 29 dogni R. 30 soma R.
31 uili dib R. 8a aidilcniged R. 33 na brethemnachtaib om. R.
34 acht nama recht naieuid R. 3S aidligniced R. 36 tairgabala leu R.
37 nbit Fcs. ni bid R. 38 icca R.
74 Text und Uebersetzung.
accu, fo bitli nat filet1 ciuta leo; fo bith in bali2 a in-bit
hicca,3 is at cintach4 na hi iccait,5 ar is dar esifi cinad7 7 s
855 pectha icaitoV9 phech. 10
64. Ni11 saothraigem 7 ui11 threbam12 tra," 13 ol Dindim
„ar is adbar sainnte saethar 7 14 trebad, 7 15 is tWa saint16
fásas17 format 7 immargal. 1 8 Ni biamm19 nidus ii-dochraid.
Is nemphni20 7 is nemada lind21 tregdad in talma« 0 nac/i
860 dáil.22 Ni tregdand socc na coltar na rámund23 talmam24
lind. Ni taircellam25 damu26 fo chuinge na carru na skjetu.27
Ni chaithem28 feolai. 29 Ni indlium30 for31 iascu na eltai32
na eonu33 lina na gosti na aircéssa34 na cuithechu. 35 Do-
thidnaic3(i in tsdam dun chena37 ar n-accor38 7 ar lordataid
weil es keine Schuld unter ihnen gibt; denn dort, wo es Bussen
gibt, da sind diejenigen, welche büssen, schuldig, denn für
Schuld und Sünde wird die Strafe verbüsst.
64. Wir arbeiten nicht und bauen auch nicht," sagte Din-
dimus, „denn Arbeiten und Bauen ist die Veranlassung der
Habsucht, und durch Habsucht erwächst Neid und Zwist. Wir
leben nicht in schimpflicher Weise. Es ist unerhört und un-
erlaubt bei uns, die Erde in irgend welcher Weise zu durch-
bohren. Weder Pflugschar noch Kolter noch Spaten durch-
schneiden bei uns den Boden. Wir spannen nicht Ochsen unter
das Joch noch unter Wagen und Schlitten. Wir essen kein
Fleisch. Wir stellen den Fischen oder Heerden oder Vögeln
keine Netze noch Schlingen noch Fallen noch Gruben. Die
Erde gibt uns schon unser Begehr und unser Genüge und
1 deithbir on ar ni bit K. 3 ar baile R. 3 ica R. 4 cin-
taig R. 5 icait R. 6 taréis R. 7 cinaid R. s 110 R. 9 icther R.
10 pennait dogres R. " nocha R. 12 trebam R. ,8 tra om R.
14 no R. « ar R. 16 treotha R. 17 tic R. 1S imargal R.
19 biam R. '20 nempni R. 21 leinw R. 2- onacb ndail R. 23 ra-
mann R. -' talam R. 25 tairchellam R. 26 duma R. '" slaotu R.
28 chaithim R. 29 feolu R. :i0 hindlim R. 31 ar R. 32 alltu R.
33 na eonu om. R. ;u airchesa R. 35 na cuitbechu om R. 36 do-
tidnaig R. 37 dun cbena om. R. 38 acor R.
Text und Uebersetzung. 75
7 ar fplortnaid1 trin rath 7 dánugud dé. Ni frecuirem céil 865
dmo"2 ol Diudim „o fothraict[h]ib3 teeib4 na iüaraib, acht gn'an
d' ar tégad5 7 bróen6 diar nige. Ni chuingein nach lennand,7
acht usee8 soimnblasta sithalta do dhig for ar m-biadaib9 do
airdibad hittad namma. Uair cat'// liud soinesotha Ul is descaid
dermait dé 7 in chomnesaim11 7 is ia gresacht diumais 7 cs- 870
ciallaige13 7 elscot[h]achda 1 ' 7 niitholi15 a ni sin. 1(i
65. Ni chuincem17 colcthi18 na cerchaille 11a clumderaig-
the15' na brot[h]rachu2U na breecanu, acht in talam conn sraith21
trit no lomin22 amal docuirether. 23 Ni con24 tairraescann" ol
Dindim „nach dethitiu25 ar chodlud,26 ar ui [p. 21 lb:] bi 875
snim na immluad na imradud27 inar28 menm«nnaib. Ni
unsere Zufriedenheit durch die Gnade und das Geschenk Got-
tes. Wir sorgen auch nicht," sagte Dindimus, „um heisse
oder kalte Bäder, sondern die Sonne (dient) zu unserer Erwär-
mung und der Regen zu unserer Waschung. Wir begehren
kein Getränk ausser süssem geläuterten Wasser als Trunk zu
unsern Speisen, nur um den Durst zu tilgen. Denn jedes be-
rauschende Getränk ist ein Zeichen der Vergessenheit Gottes
und des Nächsten und ist ein Reizmittel des Uebermutes und
der Torheit und der Lüsternheit und der Bosheit.
65. Wir begehren keine Polster noch Kopfkissen noch
Federbetten noch Decken noch Mäntel, sondern die Erde mit
ihrer Grasschicht über sie hin oder nackt, wie sie gemacht ist.
Nicht hindert uns," sagte Dindimus, „irgend welche Sorge am
Schlaf, denn weder Kummer noch Aufregung noch Nachgrübeln
wohnt in unserem Geiste. Keiner von uns sucht sich vor dem
1 ocus ar folortnaid om. R. "- dono R. s fothruieib R. 4 teib R.
5 diar tegad gorad R. s bróen om. R. 7 uacha lenna R. R uisci R.
9 forsna maghaib R. 10 soomesethea R. " chómnesaib Fcs. chom-
nesainib R. ia is om R. 13 esciallaigthe R. 14 elscothachtha R.
15 mitoli R. 1S iunisin R. ,7 cuinwgim R. 18 coilti R, na om. R.
19 clumdeirgthe R. '20 brothrachu R. ai sreith R. aa lom R.
23 dochuirither R. '2i nochanar R. 2S nach ndethitiu R. -6 cod-
lud R. 27 na imradud om. R. "28 nar R.
76 Text und Uebersetzung.
cuindig nech uan derscugud di araile, ar is aenfolod1 7 aenad-
bara dun uli 7 aendia3 doroine. 4 Fognait ar cuirp do reir ar
n-anman 7 ar merman.5 Cid dia n-derscaigfed6 nech uan7
880 di araile? Ar is aendia3 ar n-athair8 ulichumac/^ach donro-
sat9 dia reir 7 dia thoil, 10 ut supra, diximus.11 Nir ba marb12
mac ria athair13 na ingen ria14 mdthair ocaind riarn. Ni ber-
bamm salla na cárnai. 15 Ni chunidaigem mura na paláti16 na
tegdaise rigda na indse for uscib. Ni aithergern17 na duilc
885 acht nos lecam amal fosracaib dia. Cowtuilem i n-uamaib
tirma talmawdai18 amal dorosait19 dia dún 7 bid iat-siVZe20
bidat21 tuilg22 adnocuil dib-se23 iar bar n-ecaib.
66. Ni chuingem24 édaige derscaigthe, acht dítin parr-
Andern hervorzutun, denn wir bestehen Alle aus einem Stoff
und einem Material, und ein Gott hat uns geschaffen. Unsere
Leiber dienen nach dem Willen unserer Seele und unseres Gei-
stes. Wodurch sollte sich einer von uns vor dem Andern her-
vortun? Denn ein Gott ist unser allmächtiger Vater, der uns
nach seinem Wunsch und Willen erschaffen hat, ut supra dixi-
mus. Niemals ist bei uns ein Sohn durch seinen Vater noch
eine Tochter durch ihre Mutter getötet worden. Wir kochen
kein Salz und kein Fleisch. Wir bauen keine Mauern noch
Paläste noch Königshäuser noch Inseln auf den Wassern. Wir
verändern die Geschöpfe nicht, sondern lassen sie, wie Gott sie
uns überlassen hat. Wir schlafen in trockenen Erdhöhlen, wie
Gott sie für uns geschaffen hat, und diese werden einst nach
eurem Tode eure Grablager sein.
66. Wir begehren keine prächtigen Kleider, sondern nur die
paradiesische Hülle zum Schutz unserer Scham. Wir begehren
1 oenfolad R. a oenadbar R. 3 oendia R. * doroni R. 5 ar
menman ocus arnanmain R. 6 cid dia inderscaigfed R. 7 nech uan
om. R. s arn ora. R. 9 doroini R. 10 toil feisin R. " sicut dix-
mus R. 12 niromarbrtd R. 13 rianaathcm* R. 14 riana R. 15 carna R.
16 palaiti R. 17 aitbiraigim R. 18 talmandaib tirmaib R. 19 dos-
ratait R. '2U bitadsade R. 21 badat R. 22 tuilc R. M duibse R.
24 cuindgem R.
Text und Uebersetzung. 77
ckista1 do din ar feli. Ni chuingem armu cumdacMa,, ar is
tormach naire. Ni chuingem coemchlód aicnid. 2 Ni filet 3 co- 890
_lai na pectha na adaltrasa4 lind. Is ar accuras5 clainde in
tan cowdrecunim fW ar sétchi. 6 Ni filet7 immdergtha 8 na
imchainte 9 na écnaige na adchosana10 lind. Ni thechtam
serccai11 acht serccai12 dethbiri13 7 craibdechu. 14 Ni ber-
thar15 torathair na togluaiste lind. Ni errocAiatar16 lind17 895
fuasnadu na ferga18 na michride. 19 Ni ro marb20 noch uann21
aroli riam. Ni ferthar22 catha na coctbi na congala lind 0
duthrachtaib25 na 0 bésaib na 0 mignimu. 24 Ni ar forecin
lenmait isnaib rechtaib donrosat25 dia. Ni déntar tairchetla na
fáitsine lind, ar ninbeir26 acht hus toltanach. Ni27 hannsa lind 900
twstide28 ar mac na ar n-ingen oldás in duine imec[h]trach 29
di ar n-genél.
keine verzierten Waffen, denn das ist eine Vergrösserung der
Schande. Wir suchen keine Veränderung der Natur. Es gibt bei
uns weder Blutschande noch Sünde noch Ehebruch. Es geschieht
aus Verlangen nach Kindern, wenn wir mit unsern Weibern zu-
sammenkommen. Hohn oder Gespött oder Schmähungen oder
Vorwürfe kommen bei uns nicht vor. Wir haben keine Liebe
ausser der erlaubten und gottesfürchtigen. Es werden keine Un-
geheuer noch Missgeburten bei uns geboren. Nie haben sich bei
uns Wut oder Zorn oder Missgunst erhoben. Niemals hat einer
von uns einen andern getötet. Weder Kämpfe noch Streitig-
keiten noch Hader gibt es bei uns, aus Verlangen oder Gewohn-
heit oder Schlechtigkeit. Nicht gezwungen folgen wir den Ge-
setzen, welche Gott uns gegeben hat. Es geschehen keine Weis-
sagungen noch Prophezeiungen bei uns, denn eine solche sagt
1 pardasta R. 2 ni chuinngem cloemclod aicnid dun R. 3 fai-
lit R. 4 edrad R. 5 ocras R. 6 seitchib R. 7 fuilit R. s im-
derctha R. 9 na imchainte om. R. 10 na adchosana om. R. " serc-
cai om. R. ia serca R. 13 defiri R. 14 craibdechta R. 15 ber-
thair R. 16 nerrac/ttatar Fcs. ni erracht R. 17 lind om. R. 18 ferca
na fuasnada R. 19 na michride om. R. -° m&rhaä R. -1 dind R.
22 uferthar Fcs. i3 duthrachtaib R. M gnimaib R. 25 doronsat R.
26 ninbeir R. "27 nicon R. -8 tuistige R. -9 induini imechtracha R.
78 Text und Uebersetzung.
67. Ni chumdaigem adnocla na duma for marbu1 na
templu hidal na avmcht. Ni thabruinin cisa na dligee?2 do
demnaib na d' ídlaib 3 amal dobertbi-se. Ocus ámo 4 is fn'a 5
905 bar pianad uodessin6 gartbi-si7 na deoa8 sin dia n-adarthái.9
Nidat dee-sium10 etir,11 acht it12 riagaire13 duib-si etir fog-
nam 7 miiartaige. Dobmit14 catba 7 cowgalu 7 téti 7 dímaine
7 saint,15 forluamain16 7 adaltras,17 inglaine 7 croes18 7 roe-
baidecbt dúib-si triana n-adrad. Coillet19 bar cialla 7 bar20
910 n-intlechta, ar cid síd 7 córa doberthar21 dúib,22 bid debaid
sin, uair23 dobarcoillet-som dogres. Is ed dorímet bar24 fi-
lid-si25 bar24 ferga 7 bar24 sánta 7 bar24 n-eslaine mewman
uns nichts als was willkührlich ist. Nicht mehr geliebt sind
bei uns die Erzeuger unserer Söhne und Töchter als der Mensch.
der unserem Volk ein Fremder ist.
67. Wir bauen weder Grabstätten noch Grabhügel über
den Toten noch Tempel für Götzen oder Götzenbilder. Wir
geben den Dämonen oder Götzen keinen Zins noch Abgabe,
wie ihr es tut. Und dazu ist es zu eurer eigenen Qual, dass
ihr diese Götter anruft, zu denen ihr betet. Es sind das über-
haupt gar keine Götter, sondern eure Peiniger durch Dienst
und Misserfolg. Sie bringen euch Kämpfe und Streitigkeiten
und Ausschweifung und Eitelkeit und Begierde, Ulistätigkeit und
Ehebruch, Unreinheit und Gier und Gefrässigkeit dadurch, dass
ihr sie anbetet. Sie richten eure Sinne und euren Verstand zu
Grunde, denn obgleich euch Friede und Vertrag entgegengebracht
1 marbaib K. '2 dligeda R. 3 na d'idlaib om R. * dino
om R. 5 as ar R. 6 feisin R. 7 dogairthisi R. 8 demna R.
9 adairthisi R. Hier hat LBr. folgende Liste der zehn Hauptgötter mit
ihren Attributen: rossamm aper hirctts columba noctua farra (.i. ith)
popukis Cupidini Marti Bacho Hiuno»« (hier hat der Abschreiber das ni
seiner Vorlage als m gelesen) Hioui Appolloni Ueneri Minerua Cereri
Hercoli. I0 esem R. ia etir om. R. vl it om R. 13 riagai-
reifta R. 14 doberaid R. 15 dimaine ocus saint om. R. lö fo-
luamain R. 17 etrad R. 18 ocus croes om. R. 19 coillit R.
20 for R. -1 dobertar doberthar R. '22 duibsi R. 23 ar R.
24 for R. 25 filedasi R.
Text und Uebersetzung. 79
7 * har 2 frithaire ic dethitiu 3 in domain dogres. Doberat duib 4
immad craes 7 raebaidechta 7 etraid 7 r> cinad 7 tiirgahala. ''
Nos berat7 for sálachdúthrac/tóa 8 7 utraaille bar2 mewman o 915
nim co hiifernd. Is bádws9 ]a bar10 íi-démnu éttorthige J 1 bar
crabuid 7 a diniainche,12 ar is cuilech bar2 crabud 7 13 is
todérnmnaeh bar m-botlia. ' ' Ni sidachach cumsantach bar m-
l)ethaninas."15 Finit.
68. „Masu sinde tra is écorach amal doedi-siu, a Din- 920
dim,16 ol Alaxandir „it Bragmawda a n-aenur adat17 dáine18
dligtecbu isin domun. Acht indar19 linde is ámlaid atatt20
Bragmanda amaZ bitis21 erranta22 ind fola23 corpda: a n-as
anaicenta namma is ed cowdaiget. Is col leo tra24- ca,ch a
n-denum-ne. Is ar chol25 dorimther leo dim ar n-airberi2G 925
wird, wird es Streit, weil sie euch fortwährend verblenden. Das
erzählen eure Sänger, dass euer Zorn und eure Begierden und
eure Geisteskrankheit und eure Wachsamkeit stets um die Welt
sorgen. Sie bringen euch grosse Gier und Gefrässigkeit und
Unzucht und Sünde und Uebertretung. Eure schmutzigen
Wünsche und die Unstätigkeit eures Sinnes bringen euch vom
Himmel zur Hölle. die Unfruchtbarkeit eures
Glaubens und seine Nichtigkeit bei euren Dämonen, denn euer
Glaube ist sündhaft und euer Leben qualvoll. Nicht friedlich
und ruhig ist eure Lebensweise." Finit.
68. „Wenn demnach wir ungerecht sind, wie du erzählst,
0 Dindimus," sagte Alexander, „so sind die Brahmanen allein in
der Welt gerechte Menschen. Aber uns will es scheinen, dass die
Brahmanen so sind, als wären sie Teile des Blutes im Körper:
nur das, was unnatürlich ist, begehren sie. Sie halten aber für
Sünde Alles, was wir tun. Als Sünde wird uns von ihnen un-
1 ocus om. R. a for R. 3 ac deithitin R. 4 duib om R.
5 craes — ocus om. R. 6 targabal R. 7 nobarbérat R. 8 for-
saluch duthracbtaib R. 9 badbas R. 10 far R. " etoirrthaige R.
18 addiwmaincbi R. 13 ocus om R. Ji ambethemnass R. 15 ni —
bethamnas om. R. 1G a Dindim om. R. 17 atatt R. 18 dáine om. R.
19 dar R. 20 atatt om. R. M betis R. M erandai R. "2S in-
dofol« R. -4 tra om R. 3B col R. -6 darndairbert R.
80 Text und Uebersetzung.
bith 7 ar fógnani do dúlib l dé 7 dia dágnióinib. Ni ni leo
nach raet2 acht a tesmolta fodéin. Is3 diar pianad doguiani
deou4 dún no is5 ar format fro dia. Is ed atber Dindim 7
ni fir ón ém, ar ni format linde ina fil oc dia, ar is iat a6
í)30 dúile 7 a dágmáine nontirgnat 7 norforgnat. 7 Mad as mo 8
brethemnac/^-sa immoro,"9 ol A\axandir10 „is11 dásacht 7 ni12
iellsamdacht in tesmailt si uli13 na m-Bragmawda asber14 Din-
dim dinne."15 Finit.
69. „Ni do aitrebtadib 1 6 in betha frecnairc dúinne" ol Din-
935 dim „amaZ17 asbere-siu, a Alaxandir, acht aes18 celide isin bith
atá[n]comnaic. 19 Ni gaib20 em21 forbba nach dues22 isin bith,
ar ata ar n-athardai diles23 ar ar cind .i. nem cona sostaib
7 fochracib, fo bith ar ni briset24 cinaid na targabala, gaite
sere Lebensweise und dass wir den Geschöpfen Gottes und sei-
nen Woltaten dienen, angerechnet. Nichts gilt ihnen für etwas
als ihre eigenen Eigentümlichkeiten. Zu unserer Pein machen
wir uns Götter oder aus Neid gegen Gott. Das ist, was Din-
dimus sagt, und wahrlich, es ist nicht wahr, denn wir haben
keinen Neid gegen das, was durch Gott ist, denn es sind seine
Geschöpfe und seine Woltaten, die uns und die uns
dienen. Nach meinem Urteil," sagte Alexander, „sind alle diese
Einzelheiten von den Brahmanen, die uns Dindimus erzählt
hat, Verrücktheit, und nicht Philosophie." Finit.
69. „Wir gehören nicht zu den Bewohnern dieser Welt,"
sagte Dindimus, „wie du sagst, 0 Alexander, sondern wir
sind Gäste in dieser Welt. Wahrlich, kein Besitz in dieser
Welt erlangt Vollkommenheit, denn unser Vaterland ist vor
uns, der Himmel nämlich mit seinen Sitzen und Belohnungen,
weil weder Sünden noch Uebertretungen, Diebstahl noch Ent-
1 duib Ms. duilib R. 2 rét R. 3 acht R. 4 deo R. 5 is
om. R. 6 na R. 7 norfognat R. 8 moo R. 9 iuiora R. 10 ol
Alax. om. R. » no as R. 12 nf om. R. 13 uli om. R. 14 is-
hert R. ,ö indso R. 18 aittrebtaidib R. 17 amal om. R. 1S as R.
19 atancomnaic 11. -° gab R. M am R. « ndiles R. a3 diles
om. R. -4 ninbrisit R.
Text und Uebersetzung. 81
na braite na éthig na forécni s&wlaid. At rédi ar cowara1
for2 ar cind, ar nis dorrthoiget '•'' ar mígnímrada.4 Dorosait dia 94<>
a brechtmd5 forsin domun dia dúilib 7 dainib 7 tomaltaib.
Intí mesraiges a thuari6 7 a thomailt7 do each, is e donrat
do saerbrath. [p. 212 a:] Ni8 deni ni fornidech9 dogni ar mug-
saine díles do dia 7 doine. 10
70. Is lib-si11 fessin" ol Díndim íri \\A\axandir „in chair12 945
doralais inar leth-ni, 7 sinde umal do dia 7 do13 dainib ni
denamm erchoit. u Rop hi15 tra16 a epert, dethitnigther dia
donaib17 talmawtaib;18 7 ni head dognithi-si on, acht dognithi
dee dib19 fessin 7 cunidaigther tenipuil 7 20 altoire lib-si doib
do chlochaib 7 crandaib.21 Atrobarthar22 cet[h]ra 7 édperta23 950
lubaide lib-si forsna haltorib sin dia for n-demnaib 7 idlaib24
Wendungen noch Lügen noch Vergewaltigungen uns so brechen
(besiegen). Unsere Wege vor uns sind eben, denn unsere Misse-
taten machen sie nicht uneben. Gott hat seine Mannichfal-
tigkeit seinen Geschöpfen und Menschen und Speisen auf der
Welt angeschaffen. Derjenige, welcher einem Jeden seine Nah-
rung und Speise zumisst, der hat sie uns aus edler Absicht
gegeben. Er tut nichts Missgünstiges (gegen uns), wie unsere
eigene Sklaverei gegen Gott und Menschen tut.
70. Bei euch selbst," sagte Dindimus zu Alexander, „liegt
der Fehler, den du auf unsere Seite gelegt hast, und wir sind
demütig gegen Gott und tun den Menschen keinen Schaden.
Es war aber davon die Rede, Gott werde von den Irdischen
belästigt; aber das ist nicht, was ihr tut, sondern ihr macht
euch selber Götter und baut ihnen Tempel und Altäre von
Stein und Holz. Ihr bringt Opfer von Tieren und Pflanzen
1 aracora R. 2 ar R. 3 doroethiget R. 4 mignima R.
5 brectrad R. 6 tuara R. 7 tomailt R. 8 nin R. 9 foirmtech R.
10 do dia condarcart dia ocus daine R. u imoro add. R. Ia an-
cair R. l3 do om. R. 14 nach nerchoit R. ,5 robi R. 16 im-
orro R. 17 donaib R. doinib LBr. Fcs. 18 talmannaib R. 19 daib R.
20 tempuil ocus om. R. '21 do-crandaib om. R. as edbarthar R.
23 edbarta R. 24 dia fornidlaib R.
6
82 Toxt und Uebersetzung.
foil) doronsat1 bar n-athri2 7 senathri. 3 7 4 doberat sin piana
diiulachta 7 riagu tenntigi dermara. Is inand fo bith r> in t-8
idaladartha7 sin: is dásacht a n-dognithi-si 7 atbar8 dásach-
955 taig fen iarsinni nat bid9 do reir dé; ar is e in t-aendia 7 in
firdia 7 in firbrithem, 10 boi oc tepersiu11 der icafor cainiud.12
Conid aire doberthar piana ilardha 13 duib-si 14 ar bar somma-
taid 7 ar bar cintaib fo chosmailiMs Salamoni 15 7 Celadi &mal
dorimet16 bar17 rimeri 18 7 bar17 senchaide-si sin." Finit.
960 71. „In ead dobargni-si fjndbethach 7 feeMnach" ol Alax-
andir iri Dindim „beitb19 isin athardhu itaid? uair20 na fil21
athaigid cbucaib22 na uaib23 7 diwo24 na fil25 sochmatu26 lib
auf diesen Altären euren Dämonen und Götzen dar, wie eure
Väter und Grossväter getan haben. Und diese geben (euch)
unerträgliche Qualen und gewaltige feurige Martern. Es ist
dasselbe wegen dieser Götzenanbeterei: es ist Wahnsinn, was
ihr tut, und ihr selbst seid wahnsinnig deswegen, weil ihr nicht
nach dem Willen Gottes lebt; denn er ist der eine Gott und
der wahre Gott und der wahre Richter, welcher Tränen ver-
gossen hat, da er euch bejammerte. Deswegen werden euch
viele Strafen zu Teil werden wegen eures Reichtums und wegen
eurer Sünden, gleichwie dem Salmoneus und Enceladus, wie das
eure Dichter und eure Gelehrten erzählen." Finit.
71. „Ist es das, was euer Leben schön und euch glück-
lich macht," sagte Alexander zu Dindimus, „dass ihr in dem
Vaterlande lebt, in dem ihr euch befindet? da doch kein Besuch
zu euch noch von euch geht und da ihr ferner nicht im
Stande seid, Stahl, Eisen oder Erz oder Silber oder Gold zu
machen. Es wird aber als Vorzug und
1 doronsait R. - farnaithre R. :i farscanaithrc R. 4 ocus
om. R. 6 füliitliin R. ° an R. "' idaladarta R. * atabar R.
" bi Fcs. bid R. 10 firbrethem R. u teipirsin R. 12 icafarcai-
nedse R. 18 ilarduib R. 14 duib R. 1S sailemoin R. 1U dori-
med R. " for R. IS rimiri R. in bith R. -° ar R. -1 fail R.
28 cucaib R. -:i na uaib om. R. -' dino om. R, -5 fail R.
28 sochmata R.
Text und TJebersetzung. 83
denma tinde, iairnd1 na uma2 na airg#3 na oir. Atrimtho-
iarom ar febsa 7 ar combagataig4 dúib-se5 a ni is ecen duib.
It6 for cosmailsi7 dmo8 fri necb bis i cwmrig9 na i10 carcair. 965
Is hi11 for12 carcair-si diwo13 7 for cuimrech14 aiaenta, nach
fili:' sochmatu16 lib bi fnsu na torthigi18 sechtair. Ni19 cét-
anms frecor ceil na trebad in talmaw lib, ar ni fil iarn lib20
fna thepi21 7 fna dluige. AmaZ22 cet[h]ra diwo23 for lubib
talma«, 24 is zmlaid sin atáid-se. 25 Is ed dogniat ind [fjell- 970
saib in tan nád fágbat26 feolu,27 etbait in28 fínemain na brénci29
na crand crin na araile sástai in talmaw ar cbena. Is hi tra
in focbraicc30 dia n-digba necb ni den31 airbert bith 7 din32
choemna33 conuic do tbomailt34 7 ni hinund 7 ni nát35 roich
7 nát36 cumaing waial atáid-si. Is37 amlaid atáid-si tra 97f>
von euch angerechnet das was euch notwendig ist. Ihr seid daher
einem Manne gleich, der in Banden oder im Kerker ist. Das
ist euer Kerker und eure natürliche Fessel, dass ihr in der
Gegenwart keinen Reichtum habt noch Fruchtbarkeit für die
Zukunft. Zunächst habt ihr keine Pflege und keine Bebauung
des Bodens, denn ihr besitzt kein Eisen um ihn zu pflügen
und zu spalten. Wie das Vieh auf den Kräutern der Erde, so
seid ihr. Das ist, was die Philosophen tun, wenn sie kein
Fleisch haben, so essen sie Weinreben oder oder dür-
res Holz oder sonst andere Nahrungsmittel der Erde. Ein
Verdienst ist es, wenn Jemand etwas von dem Genuss und
von dem Vergnügen, welches er geniessen kann, vermindert,
aber es ist nicht dasselbe, wenn Jemand es nicht erlangen
kann und nicht dazu im Stande ist, wie ihr seid. Ihr seid so
1 11a iairn R. - umaidi R. 3 argait R. * caiubaitaig R. r' dúibse
om. R. ö at R. 7 cosmaile R. s dono R. 9 euimriueb R.
10 a R. 1J hi om. R. 12 bar R. 1S dono R. I4 cuimrich R.
15 fail R. 16 sochmata R. " fos R. 1S toirthige R. ,9 ni feil R.
"2" lib dö Fcs. 21 tebe R. M am«7 bit R. -3 dino om. R. 24 fri
luibib an talman R. B5 ataitbe si R. 2tí na fagbat R. -7 feoil R.
28 ind R. 29 no brence R. :iu indochraic R. 31 dond R. 8a don R.
33 coemna R. 34 atomailt R. 35 nad R. :!*5 na R. '■■'■ as li.
G*
g4 Text und Uebersetzung.
amal1 dallu 2 nad3 faicet4 ni 7 bochtu5 nadtí fágbat, uair
immtliigid in dáll oen co faicend ni 7 7 toimlid 8 in bocht cen
co promaid 'na fagaib.
72. Ni techtat for mna cMmtaige. Dethbv'r doib on,"9
980 ol Alaxandir. „Nistá eladu10 na ádbar dia n-denum. Nit
adaltraig11 7 nit cuilig iss ed atberid.12 Dethlwr duib13 on
tra.14 Ni tóáúscsáther tola o bar corpaib tna choemna, ar it
olca bar leptha15 7 it etchi na mná filet16 occaib. Ni fág-
baither17 cúmdaige ségda no dwscad18 mewmain lib. Mad
985 inti19 tra20 gaibes coemnu21 dond imbud22 a m-bi23 cen son-
niige de na imgaibes24 tola isin coemnu25 immbi26 is e-side27
is 28 fellsab 7 as chongbaid." 29
73. Asbert tra30 Alaxandir: „Ni fil rechtgi na trócaire31
wie Blinde, welche nichts sehen, und wie Arme, welche nichts
besitzen, weil der Blinde umhergeht, ohne etwas zu sehen,
und der Arme isst, ohne dass er kostet, was er findet.
72. Eure Weiber besitzen keine Schmucksachen. Das ist
natürlich," sagte Alexander. „Sie besitzen weder Verständniss
noch Stoff, sie zu machen. Ihr seid keine Ehebrecher und
Hurer, so sagt ihr. Auch dies ist natürlich. Es werden von
euren Körpern durch Vergnügen keine Begierden erweckt, denn
eure Betten sind schlecht und die Weiber, die ihr habt, sind
hässlich. Ihr besitzt keinen stattlichen Schmuck, euer Ver-
langen zu wecken. Derjenige aber, welcher Vergnügen aus der
Fülle, in der er sich befindet, zieht, ohne dadurch glücklich
zu werden, oder der Begierden abweist, während er Vergnügen
hat, der ist ein Philosoph und ein Enthaltsamer."
73. Alexander sagte ferner: „Ihr habt weder Rechtspflege
1 atáíd — amail om. R. a dulla R- 8 nach R. * faicit R.
8 buchta R. ß na R. " ocus om. R. 8 imorro add. R. 4 deith-
bir son R. 10 elatha R. " nifornadaltraig R. 12 ocus nit cuiligh
add. R. ia daibsi R. ,+ tra om. R. 15 lebtha ocus far tuilc R.
,u filed R. I7 fagbaiter R. 18 duisced R. 19 anti R. 2U imorro R.
21 coemnai R. as donn imudh R. iS imbi R. 24 imgabas R. a add. R.
25 choemna R. -6 imbi R. ai esin R. 28 as R. 29 congaid R.
30 daw« R. ai trochaire R.
Text und Uebcrsetzung. 85
lib, ar ni chumgaid olc na inaith1 do gním. 2 Ataid :! -ámal
íumewti ainnertmara. Atat 4 tra brcchtradu 5 7 ooemehlódu,; 0f)0
iminda lindc. 7 Atats tra brechtrad for gne nime9 7 10 ind
aeor. n Ata tra12 brechtrad for gnc in13 talmaw conn tor-
thib. Atat tra12 brechtr&A5 forsna14 cet[h]rfflib. Atat tra15
hrechtrad i ciallaifr 7 i n-indlechtaib 16 duinc,17 hi febaib 7
aessaib duine, ina nóiáendacht 18 ar tús,19 ina óclachws iar sin 995
7 ina sentaid20 fa déoid. 21 Mallaigther22 tra 0 lubra 7 dini-
mus. 23 Ata tra24 brec/tirad forsna cotfadaib 7 forsna hulib
ailib25 arpctet do2fi duino .i.27 dia28 cluassaib 7 roscaib 7
srónaib. Atat reta29 árpetet tra30 diar cluassaib i forcetlaib
7 eolits31 7 ceolaib 7 immacallam 7 nirpetet32 o súilib 33 na 1000
noch Barmherzigkeit, denn ihr vermögt weder Schlechtes noch
Gutes zu tun. Ihr seid wie kraftlose Lasttiere. Es ist aber
viel Maunichfaltigkeit und Wechsel bei uns. Da ist Mannich-
faltigkeit in der Gestalt des Himmels und der Luft. Da ist
ferner Mannichfaltigkeit in der Gestalt der Erde mit ihren
Früchten. Da ist Mannichfaltigkeit im Getier. Da ist Man-
nichfaltigkeit in den Sinnen und in den Verstandeskräften des
Menschen, in den Begabungen und Altem des Menschen, in
seiner Kindheit zuerst, in seiner Jünglingszeit darnach und in
seinem Greisenalter zuletzt. Es wird von Krankheit und Schwäche
verflucht. Es ist ferner Mannichfaltigkeit in den Sinnesorganen
und in allem andern, was den Menschen vergnügt, nämlich seine
Ohren und Augen und Nasen. Es gibt Dinge, welche unseren
Ohren in Unterricht und Wissenschaft und Musik und Ge-
spräch Vergnügen machen und welche Augen und Nasen nicht
1 maith na olc R. 2 dognimmh R. 3 tra add. R. ' ataid R.
5 brectrad R. B coemcloda R. 7 lenn R. 8 ata chetas R. 9 ind-
nime R. 10 ocus om. R. " indaieor R. 12 dowo R. 13 an R.
14 for R. 15 ata dawa R. 16 inntlechtaib R. 17 in doini R.
18 noidentacht R. 19 ocus add. R. ao sentaid R. 21 iar sin R.
22 mallaigt/ier R. -3 diumus R. 24 tra om. R. 25 ocus-ailib am. R.
26 don R. 27 . i . om. R. 28 do R. 29 neithi R. 3o tra om. R.
31 eolaib R. 32 nipetet R. 33 osuilib R.
gß Text und Uebersetzung.
srónaib. Atat arailo n- * arpetet o súilib 2 i fégad cumtach 3
gémm4 lógrnar 7 nis oirfitet5 diar cluassaib na sróna. 6 Ar-
petet cainbolud7 na lendann ná tardhai 7 na luba8 boludniá-
rai9 diar sronaib 7 nirpetet10 0 súilib2 na cluassa. 1X
1005 74. Atat and dun colcthi 7 cerchaille12 7 clumdéraigt[h]i13
7 étaige srolta14 7 sirecda 7 tlachta. cacÄa15 datha. Atat dun
tra16 biada17 brechtnaigt[h]i18 7 lendai sommblasta.19 Atat dún
iarom20 iascai21 ilarda i m-murib22 7 lochaib. 23 Atat dim24
alma na n-alta25 i slébib2u 7 i n-dithrebaib. 27 Atat dún tra28
1010 elta én a linaib 7 gostib29 7 cuithecha*& 7 arnelaib. 30 Is
cenel n-diumais31 traS2 7 formait opad33 a dán 7 a dág-
erfreuen. Andere gibt es, welche die Augen vergnügen im An-
blick von Edelsteinschmuck und welche unsere Ohren und Nasen
nicht erfreuen. Der schöne Geruch von Getränken oder Weih-
rauch oder der duftreichen Kräuter erfreut unsere Nasen und
nicht unsere Augen oder Ohren.
74. Wir haben Polster und Kopfkissen und Federbetten
und Kleider von Atlas und Seide und Gewänder von jeglicher
Farbe. Wir haben ferner mannichfache Speisen und wol-
schmeckende Getränke. Wir haben viele Fische in den Meeren
und Seen, wir haben Schaaren wilder Tiere in den Bergen und
Wüsten. Wir haben auch Vogelschwärme in Netzen und Schlin-
gen und Gruben und Fallen. Es ist aber eine Art Hochmut
und Neid, Gott seine Gaben und Woltaten zurückzuweisen,"
sagte Alexander. Dies sind die fünf Briefe, welche zwischen
Alexander (dem Könige der Welt R.) und Dindimus (dem Kö-
1 arailc R. a osuilib R. 3 cumdach R. * gem R. 5 niar-
petet R. ti no diarsronaib R. 7 caiubolad R. 8 lubad R. 9 mbo-
ladhmar R. l0 uiarpeted R. T1 cluasaib R. 12 cerchailli R. l3 clum-
dergaithe B. " srolda R. I5 cecha R. ltí tra om. R. ,7 biad-
mara add. R. 'R brechtnaigthe R. 19 leuda somblosta soola lind R.
20 dono R. '21 elta iasca R. 23 imuirib R. 23 uiscib R. 24 dun
om. R. 25 altai R. M asna slebtib R. 27 isna ditrebaib olchenai R.
28 dono R. 29 goistib R. 30 airnelaib R. 31 ceneol diumais R.
82 imoro R. 88 obad R.
Text und Uebersetzung. 87
múine 1 for dia" ol 2 Alaxandi/r. It oat sin :i cóic episíZe ima-
ralait etir Alaxandir* 7 Dínclim5 céin boi Alaxandir in-nirt.6 Finit.
75. Focheird cor tra mewmanuaib araile. Cid foniair do
Alaxandir umal boi dia ainainsi tidocbt for cend a báis do 1015
Babiloin? ar ba córa dó7 a imgabail. Acht bess is cqmaitecht
dond aithesc 7 don »craitem foruair dó, na omal domúined na
bud i m-Babilóin dobertha neim dó, acht8 co m-bad a n-inad
n-aile. 7 is ar a thruime dobertha ho isin cathair ii-daingein
. i . i m-Babilón dia éc innte. Geist tra, ar itaut na tri fátsine 1020
ami .i. fátsine diada 7 iktsine [p. 21 2 b:] daenda 7 fatsme dia-
bulda. Cindiís imráidet fir? Ni hansa. In fatsme diada cét-
amws fir asber do gres. In iAtsine dóenna 7 demnach tra as-
ber-sede9 fir 7 goei. Cid dosber íátsine do demun? Ni hansa
. i . dia cotarléci, fo bith is e dorossat a aicned. Cowtuassi diwo 1025
nige der Brachmanen R.) gewechselt wurden, so lange Alexan-
der sich im Besitze seiner Macht befand.
75. Ein Umstand kommt Manchem in den Sinn. Was ver-
anlasste Alexander, wie ihm geweissagt war, seinem Tode ent-
gegen nach Babylon zu gehen? denn er hätte es doch eher
vermeiden sollen. Aber gewiss ist es der Schutz des Orakels
und des Glaubens, was ihn dazu veranlasste, oder da er meinte,
dass ihm nicht in Babylon, sondern an einem andern Orte Gift
gegeben werden würde. Es geschah aber wegen seiner hohen
Würde, dass es ihm in der festen Stadt, in Babylon nämlich,
gegeben wurde, damit er in ihr stürbe. Nun entsteht eine
Frage. Denn wir haben hier drei Weissagungen, nämlich die
göttliche, die menschliche und die teuflische Weissagung. Wie
reden sie nun die Wahrheit? Nicht schwer. Die göttliche Weis-
sagung zunächst redet immer das Wahre. Die menschliche und
dämonische Weissagung aber redet wahr und falsch. Was
gibt dem Dämon Weissagung? Nicht schwer. Gott nämlich
ist es, der sie zulässt, weil er seine Natur so geschaffen hat.
1 dagmaini R. 2 for R. 8 annsin R l rig andomain add. R.
5 rig nambragmanda add. R. 6 céin — nirt om. R. 7 dö Fcs.
s sed Fcs. 9 seue Fcs.
gS Text und Uebersetzung.
a coinairlécud i sistib fro cómrad 7 coicetal n-aingel. Cid dino
do tharbu bói isin íáisine démnaig do klaxandir? ar nir bo
tarba do, ar ni ra ba do aicned accu aithrige do dénam, acht
eslaine menrnan demnach dorat in íéXsine demnach dó, ut Da-
1030 uid dixit: Per angelos malos uiam fecit semittam irae sitae.
Dober tarba tra do feraib in bethai robad 7 comarlécud dé,
ár dogniat aithrigi dia mignimaib. Hi m-Babilóin tra dorat
Anntiipater neim do klaxandir . i . araile táisech rogradach dia
muintir fein.
1035 76. Tarrasair tra crodatu klaxandir in tan ro fifa'r a
saegul do thidecht. Ar ba he a airfitiud cownice sin .i. tej
persiu folai 7 saigid dar cocricha 7 indrud cendadach 7 athrig"
0r05.111.23ad rig ronertmar 7 a n-dámnad 7 a marbad. Atrimtar (. i.
i stairib) tra fodail a feraind do Alaxawo'ir fri beolu 7 idacht
1040 a báis etir in trichait di thuisechaib. Do ardtuisechaib ro
Er hört nämlich mit Erlaubniss zu Zeiten dem Gespräch und
Chorgesang der Engel zu. Welcher Nutzen aber war in der
dämonischen Weissagung für Alexander? Denn sie hat ihm (doch)
nicht genützt, da es nicht seine Art war, Busse zu tun, sondern
eine dämonische Geisteskrankheit hat ihm diese dämonische
Weissagung bereitet, ut David dixit: Per angelos malos viam
fecit semitam irae suae. Die Verweigerung und die Erlaub-
niss Gottes aber bringt den Männern der Welt Nutzen, denn
sie tun Busse für ihre Missetaten. In Babylon also gab Anti-
pater dem Alexander Gift, ein hochgestellter Feldherr aus sei-
nem eigenen Geschlecht.
76. Alexanders Grausamkeit aber blieb bestehen während
er wusste, dass sein Lebensende heranrücke. Denn dies war
bisher sein Vergnügen gewesen, Blut zu vergiessen und über
die Grenzen zu ziehen und in Gebiete einzufallen und mächtige
Könige zu entthronen und sie zu binden und zu töten. Es wird
nun (in den Geschichten) die Verteilung seines Landes erzählt,
welche Alexander im Angesichte und in Erwartung seines To-
des unter dreissig von den Feldherrn machte. Von den Oberfeld-
herren wurde zunächst festgesetzt, nämlich Alexandria als die
Text und Uebersetzung. 89
suidiged1 cétsimus .i. in Alaxandria ciuitas ior Egipt 7 for Araib
7 for arailib tuathaib di Affraicc, ior Siria conn hiltuathaib.
Ptoloineiís Lándorem Telerüts Acrobatws Gromrmís Sannms An-
ticomís Marcus Casander Minander Leonimts Lessimanms Hiu-
bencws Selicws, it 0 in sin. Toxiles Xerxes Sibruüis Antinor 1045
Amintas Psiaczis Aeeanor Pilipp^(s Prataferimts Telonpews Pen-
gesdiws Ballasszts Archilaws. For Achaia, for Atice, for Tri-
poil, for Corint, for Iudeam as mo co w-araile di thuathaib,
for Iudeam as lugú 7 for Einath 7 for Czilic, for Samair, for
Frigia, for Lacdimoin, for Tairss, for Pampilecdaib 7 for Li- 1050
condaib, for Licczia 7 Fephalinia 7 for araile tuathaio, for
Calibens 7 for Cimescerdaib 7 alii, for Goith, for Daicc, for
Dalmait, for Dardain, for IstWa, for Fngia as lugu 7 for Ilia
7 for Troia, for Tracia, for Pónntecdu 7 for arailib, for Ca-
padóic 7 aittrebthaib slébi Tuír. 1055
Et Stipator et Saulités 7 Casandora in rig doratait for
Hauptstadt über Aegypten und über Arabien und über andere
Völker Africas, über Syrien mit seinen vielen Völkern. Ptole-
niäus Laomedon Mitylinäus Atropatus Grommus(?) Scynus An-
tigonus Nearehus Cassander Menander Leonnatus Lysimachus
Eumenes Seleucus, diese sind es. Taxiles Oxyartes Sibyrtius
Stasanor Amyntas Scythäus Nicanor Philippus Phrataphernes
Tlepolemus Peucestes Ballassus Archelaus. Ueber Achaia, über
Attica, über Tripolis, über Korinth, über Grossjudäa mit an-
deren Stämmen, über Kleinjudäa und über Hamath und über
Cilicien, über Samaria, über Phrygien, über Lacedämonien, über
Tarsus, über die Pamphylier und über die Lycaonier, über Ly-
cien und Fephalinia (?) und über andere Völker, über Calibens (?)
und über die Kimmerier et alii, über die Gothen, über Dacien,
über Dalmatien, über die Dardaner, über Istrien, über Klein-
phrygien und über Ilium und über Troja, über Thracien, über
die Ponter und über andere, über Cappadocien und die Be-
wohner des Taurusgebirges.
Und Stipator und Saulites und Cassander, die Könige, welche
1 suigiged Fcs.
90 Text und Uebersetznng.
lib tuathaib, for Parménios 7 arailib cenda[da]chm'o 7 tirib, for
Siracwsános 7 for Fascedrossaib cona tirib, for Drecenos 7 Are-
1060 nosos 7 for araile trebaib, for Cretae, for crich 11a Robwscarda
7 for Cercéti, for Bragdada, for Leptis, for descert n-Affricae,1
for Partecdaib, for Bactrííb 7 for árailib, for Trcandaib cona
cenda[da]chaio 7 cona tiraib, for Armiandaib 7 for Decwsa
ciuitatem 7 for Capsirae. For Persaib cona cóic fodlaib 2 tri-
1065 chat 7 for Calldiae 7 mag Senair, for Archos cona tuathowo 7
cona cat[h]rachiw& 7 for tirib Messapotamia. Is arnlaid sin ro
randait.
77. „Is frisssamlaim" ar Orus „Maxandir cona, muinntir
fna leoman mor laiges for préid na for mart, cowatarthet bil-
1070 cboin imon pmd sin wa immon mart 7 cii comchirrat 7 cú
comledrat be. Is he in leo mór Alaxandir, is in mart na in
über die Inder und Bactrianer gesetzt wurden, über die Serer
und Gätuler und über andere Völker, über die Parapamener
und andere Provinzen und Länder, über die Syracusaner und
die Gedrosier mit ihren Ländern, über die Drangen und Areer
und über andere Stämme, über Kreta, über das Gebiet der
Robuscarden (?) und über die Cerceten, über die Bragdaclen (?),
über Leptis, über den Süden Africas, über die Parther, über
die Bactrer und über andere, über die Hyrcaner mit ihren
Provinzen und mit ihren Ländern, über die Armenier und über
die Stadtr Decusa(?) und über die Caspier. Ueber die Perser
mit ihren fünf und dreissig Teilen und über Chaldäa und die
Ebene Sinear, über die Arachosier mit ihren Völkerschaften
und mit ihren Städten und über die Länder Mesopotamiens.
In dieser Weise wurden sie geteilt.
77. „Ich vergleiche" sagt Orosius, „Alexander mit den
Seinigen einem grossen Löwen, der auf Beute oder auf einem
Rinde liegt, und dann fallen viele Hunde über diese Beute oder
über das Rind her und zerreissen und zerfleischen es mit ein-
1 afiicae Fcs. 2 foglaib Fcs.
Text und Uebersetzung. 91
preid in doman. Is iat na hilchoin icon tetrad . i . tóisig Alax-
andir ic imthuarcain iinmon n-domun." Finit.
78. Is airfitiud tra do sochaiiZe eitsccht fnsna cathaib
seo 7 iri cuimlengaib Alaxandir y araile rig 7 tuissech 7 tiger- 1075
nad batar o chein feib boi Alaxandir i cuimlengaib 7 cathaib
7 inocbalrt/6. Doheir tra etir ori 7 otlai 7 todiuri merman di
arailib for a n-irchradchi 7 for a n-gairitre bite i n-ainiws in
betha frecnairc, amaü boi Alaxandir. Fiche bliadna a aes ria
w-g&hail rige, déac m-bliadna do iar sin ir-rigi Greg 7 Maice- 1080
done, cóic bliadna iarom i n-airdimpirdec/ii 7 i n-aenrige in
domain. Conid cóic bliadna tricliat a aes uli Alaxandir. Ba
garit tra re in ainmssa sin Alaxandir forsin dhomun.
79. Nir bo garit tra lasin fomnd batar fo digail 7 dimiad
7 cnetaib 7 cumthaib, imnedaib 7 osnadaib inna aimsir Alax- 1085
andir. Ba deitkbw- doib-sium ón tra, ar dorochratar lais-sium
i cathaifr 7 cuimlengaib ar-rig 7 a rurig, a flathec 7 a trebaind,
ander. Der grosse Löwe ist Alexander, das Rind oder die Beute
ist die Welt. Die vielen Hunde, welche zerreissen, sind die
Feldherren Alexanders, wie sie die Welt unter sich zerstückeln.
78. Vielen nun ist es ein Vergnügen, diesen Kämpfen und
Schlachten Alexanders zuzuhören und anderer Könige und Feld-
herren und Fürsten, die vor Alters waren in Schlachten und
Kämpfen und rühmlichen Taten. Anderen dagegen verursacht
es Druck und Kummer und Betrübniss des Gemütes wegen ihres
Unterganges und der kurzen Frist, die sie im Glänze dieser
Welt zubringen, wie es Alexanders Fall war. Zwanzig Jahre
war sein Alter, ehe er die Königsherrschaft ergriff, zehn Jahre
herrschte er darauf über die Griechen und Macedonien, fünf
Jahre war er alsdann Imperator und Alleinherrscher der Welt,
so dass das ganze Alter Alexanders fünf und dreissig Jahre war.
Kurz war die Zeit dieser Herrlichkeit Alexanders auf der Welt.
79. Aber nicht kurz schien sie denjenigen, welche unter
Rache und Schmach und Seufzen und Sorgen, Leiden und
Stöhnen waren zur Zeit Alexanders. Das war aber natür-
lich, denn ihre Könige und Herren, ihre Fürsten und Tribunen,
92 Text und Uebersetzung.
;i tóisig, ar-riglaeich, a n-errid, a laith gaile, a milid, a mac-
coemu. Ba himdai
1090 80. [p. 213 a:] Ro thogail a n-indsi 7 a h-dúine daingnc1
7 a senchat[h]racha. RoUts loitt iiri a n-ór 7 argaí 7 lecaib lóg-
maru. Rotus croith im a n-ór 7 sról 7 síta 7 sinnath 7 sirecc
7 tiachta cac/ia datha. Rós laircc 7 ros lommair im a n-alniu
7 graigib 7 treta cacÄa ceat[h]ra. Ba himmda Aino i n-amsir
1095 Alaxandir mdthair ganeoil2 echtraind cen mac 7 hen cen cheli
7 siur cen brathair 7 maic 7 ingena dilechtu cen mdthre cen
athri iarna marhad do Alaxandir. Ba fota slichtlorg in aessa
etaxgnaide 3 no bitis acca hi n-glassaib 7 gebendaib 7 anfissib
7 cMmrigib ol chena occa creicc i tirib (. i. namut) fo daire 7
1100 dimicin. Batar immda ocbad anachnid ic inotacht i tirib an-
eoil dar a moit 7 dar a mmmannaib i n-amsir Alaxandir.
ihre Feldherren, ihre Königshelden, ihre Wagenfürsten, ihre
Streithelden, ihre Kriegsleute, ihre Jünglinge waren durch ihn
in Schlachten und Kämpfen gefallen. Viele
80. Er zerstörte ihre Inseln und festen Burgen und ihre
alten Städte. Er raubte ihnen ihr Gold und Silber und ihre
kostbaren Steine. Er beraubte sie ihres Goldes und Atlasses
und ihrer Seide und ihres Musselins und ihrer serischen Stoffe und
ihrer Gewänder von allen Farben. Er spürte nach und be-
raubte sie ihres Viehes, ihrer Pferde und Heerden jeglichen
Getiers. Da war manche Mutter eines fremden Volkes ohne
Sohn zu Alexanders Zeit, manches Weib ohne Gatten, manche
Schwester ohne Bruder, und verwaiste Söhne und Töchter ohne
Mütter, ohne Väter, welche Alexander ihnen getötet hatte. Lang
war die Spur der Schaaren ausgezeichneter Männer, welche
von ihm in Gefängnissen und Banden, in Verborgenheit und in
Fesseln gehalten und in Feindesland unter Knechtschaft mid
Schmach verkauft wurden. Viele unbekannte Jünglinge waren
in fremden Landen gegen ihren Wunsch und Willen zur Zeit
Alexanders.
1 daingen Fcs. s gen Fcs. 3 ethargn Fcs.
Text und Uebersetzung. 93
81. In indocbail tra 7 in miadamlatu 7 in coscar a m-
bói Álaxandir con& sluagu, ba hindrud, ba cróthad, ba crad,
ba damnad, ba digal do feraib in talma« in ni sin. A said-
brius 7 a sochlatu 7 a sochraide, a saeri 7 a linmaire Alax- 1105
andir conn slogu ro siacbt secbnon in betha frecnairc ar a
uamun 7 ar a urrdarcws.
82. In tan boi Alaxandir iri hidacht a bais i in-Bábiloin,
ba hand tancatar techta Affricce 7 Etaile, Roman 7 Gall 7
Espaine a hiarthar betba chucca fna himorcbor cána 7 cora 7 1110
sida 7 bennachtu do. Ni frith tra nac/i samail riam na iarom
etir do Alaxandir acht Octauin August cosa tuidchetar Indec- oros.vi.21
dai 7 Scetbecda 7 Arabecda 7 Medo 7 Persa 7 Sill- (?) a airr-
ther in domain 7 a Affraicc aniar 7 otá Tor m-Breogain i
n-Espain a hiartharthuaiscert in talmaw cosna fairsib cona réir 1115
d' Octauin co Roim. Finit. Amen.
81. Der Ruhm aber und die Ehre und der Triumph, wel-
chen Alexander mit seinem Heere genoss, das war Einfall und
Pliinderei, Peinigung, Fesselung und Rache für die Männer der
Erde. Der Reichtum und der Ruhm und der Glanz, die Herr-
lichkeit und die Heeresmacht Alexanders mit seinen Kriegs-
schaaren reichte über diese Welt durch die Furcht vor ihm
und durch seinen Ruhm.
82. Zur Zeit da Alexander in Babylon seinen Tod erwar-
tete, kamen dahin zu ihm Gesandte von Africa und Italien,
von den Römern und Galliern und von Spanien aus dem Westen
der Welt, um ihm Vertrag und Bündniss, Frieden und Segens-
gruss darzubringen. Seines Gleichen wurde niemals weder zu-
vor noch nachher gefunden, ausser Octavianus Augustus, zu
dem Inder und Scythen und Araber und Meder und Perser
und aus dem Osten der Welt und von Africa aus
dem Westen und von Brigantium in Spanien aus dem Nord-
westen der Erde mit dem Octavian unter-
würfig nach Rom kamen.
Nachdem die vorstehende Arbeit bereits in den Druck ge-
geben war, hatte ich bei einem Aufenthalt in Dublin Gelegen-
heit den Text des Book of Ballymote zu vergleichen. Folgen-
des sind die Hauptergebnisse dieser Vergleichung.
Das Book of Ballymote, wie das LBr. gegen Ende des
14. Jahrh. aus älteren Handschriften zusammengeschrieben, ent-
hält von fol. 268 a. 1 — 275 b. 1 den vollständigen Text der iri-
schen Alexandersage. Nach einer Einleitung über die Welt-
reiche des Altertums, wie sie ähnlich auch dem Cath Catharda
vorangeschickt ist, geht der Ire folgendermassen auf seinen
Helden über: Maiceäonda imoro ainm na tuaitlii do Grécaibh
asargabad rigi in domain ar tus. Alaxandir mor mac Pilib
mac Aminiche, is c ro gab airdrigi in domain do Grécaib al-
ios nirt 7 gaile 7 gaiscid, al-lus calmaclda 7 crodhachta crai-
dhe 7 aicnid 7 ar laechdacht loingsed 7 ar treissi na tuaithe
dia roibe . i . in tuath mór Maicedonda. Is e cath is chalma
tainig talmuin do clwiss, is iet marcsluag is ferr tainic riamk,
acht marcsluag na Teassalda nama. In Gréc mhór tra tir is
ferr for domhun sain, tir is forleithi ferunn . i . a .... do tir
na Gaindia, a leth tresin muir Techt1 bothuaidh 7 re sleibtib
litffi saw co tir na n-Airimegda isin Eitheoip imectraigh n-
descertaig, isa slis benus risin muir tentide* bodeass. Is la
(írrcaib urmor mara Torrian cona hindsibh aidblib ingantaib
. i . Sicil 7 Crcid 7 inis Roit (no Rodan) 8 7 Cepan 7 (j Cai-
lips) etc. Es werden dann eine Reihe berühmter Griechen auf-
1 Dies ist das Téchtmnir von LBr. 1. 437.
- Vgl. Einleitung p. .').
:: Derartig Eingeklammertes ist von späterer Hand hinzugefügt
worden.
95
gezählt: Doimbait 7 Socrait 7 Arastotail na Imgäair airrderca
eladnaclia (in gac bescna), Potolomeus Pilidelpus in flaith uasal
airmidnech co ro inta canoin pedrelge uile isin berla Grecdai.
Fear eolach gacha eribelra mar aen ris, (is lais ro scribad)
aipgidir gacha berla for bith do scribad leis i n-aenlebur. Ro
bo dib na primlega urrderca . i . Apaill 7 Ipocrites 7 Asco-
lapius (7 Iocoirius), na primsair . i . Argus 7 Dedalus 7 Hi-
corius, 7 ro bo dib in cing calma curata fortren feramail is
tresi tainig ar talmuin . i . Ercail mac Ioip. Is c ro saidh
na colamhna i muincind mara Torrian. As leis dorocJiair
Basirim .i. in caithmilid ro fassaigh in Egipht uile. Is e ro
marbh Giron fear ro crinastair Eoraip 7 Affraicc u. s. w. wie
im Togail Troi p. 11. Ferner (fol. 268 b. 1 :) Memnon in milid
mor calma, mac righ na hAffraice, ardcoraidh in cent air. Is
and ro meabaid a druim isin domun (in each 7 in gaisced)
in tan dorochair Memnon. Mor do gnimradaibh eile 7 do
airisibh 7 do ardbuaghaibh ro forbad la Green 7 la hAlax-
andtair 7 iar n-Alaxantair genmotha toghail Trae. Eo sir
immoro A. in domun uile re n-eg, in Seeithia n-airrtheraigh
re muir Caisp anair 7 ramie in Amain n-gainmheda a n-des-
cert na hAffrici a crichaib na n-Airimegda in bail ata ind
ardcathair dianad ainm Debritha. Is inte ata in tobur adamhra
fiuchus ar theas isin aidchi 7 diu n-denand oigred isin lo.
Ocus rainic A. iarsna morgnimaib sin fo derid co crand n-
grene 7 esca i n-airther in domain (do fisragud a bais 7 a
bethadh). Adfetaim dia imtechtaibh 7 dia ghnimradaib fond
uile domun co cumair 0 thosach co dered amail ro sfcjrib a
lebraibh na seel 7 a lebraibh nateqnitatus 7 isna croinicibh 7
episdil Alaxandair (y sdair Alaxandair) 7 isna liebislechúh
ro caemclae Alaxandair re Dinimus, re righ na Bragmanda
7 na Serita. Hier sind also die sämmtlichen Quellen unseres
irischen Autors angegeben. Unter den Büchern der Erzählun-
gen versteht er den Orosius, unter den Büchern antiquitatis
die Antiquitates des Iosephus, unter den Chroniken die des
Eusehius. Am Rande ist noch hinzugefügt: . . . foglamsat hec-
naid na n-Gaidil na scela sa Alaxandir a lebraib na scel 7
96
a lebraib na n-arsanta ... a croinicib 7 a Periges Prescean 7
a berla forais.
Nach dieser Einleitung beginnt der Ire mit der Erzählung
von Alexanders Geburt. Der Himmel verfinsterte sich und es
regnete harte Steine, da er zur Welt kam. Dorcata mor a
tosach in laithe ro genair fri re ciana 7 ro fer fros cruaidh
cloichnechta iar tain ina incosc cruais 7 duire in maic ro gen
ann. Dann werden Philipps Taten und Kämpfe berichtet und
nun bringt uns fol. 269 a. 1 mit folgendem Satze in den An-
fang des LBr. fragments: Ro tinoilsit Atanansta co lucht na
Gréce ar ceana ar a cínd 7 doradsat cath n-amnus dó. Ba
co nertaib curad 7 trenfer 7 lath n-gaile ro feradh in cath
sin 7 ro batar righ 7 taisigh 7 curaidh ic imcoimét cechtar na
da lethi hisin cat sin. Ro bai cro sciath sceallbolgach. ann.
Ro batar amhuis ana imglici co laignib lethanglasaibh ic im-
triall in chatha cechtarda 7 claidim orduimn 7 saighte sem-
necha sithada 7 sceith dealbacha 7 cathbairr creduma 7 ro las
in t-aer uastu. Ro batar srotha fola fordergi u. s. w. Schon
hier wird es klar, dass das Book of B. eine ältere Fassung
repräsontirt als LBr. Es fehlt hier der ganze aus dem Togail
Troi entlehnte Passus (s. Einl. p. 14) und man sieht deutlich,
wie er eingefügt worden ist. Es hiesse nun den ganzen Text
des Book of B. abdrucken, wenn ich sämmtliche Varianten des-
selben geben wollte. Ich beschränke mich daher auf Mittei-
lung der am meisten abweichenden Lesarten sowie derjenigen,
welche zum besseren Verständniss oder zur Berichtigung ein-
zelner schwieriger Stellen im LBr.-Text beizutragen versprechen.
23 ro secta eridh ilarda caema comramaca iar crotadh
airm 7 iar comluth ciaideb 7 iar telcomraib sciath 7 tuitim 7
iar n-urcra a nert. Co ro maid tra ria Pilip for lacht na
Gréce f)0 brathair Olimpiada máthar AlaxawiWv maic Pilip
52 ro fuagrad urlumugud na bainsi co hualheh 56 da hai-
dedh no ragad righ 60 hi taitnem a gloirc cen toimdin a
bads 69 atbath-som bas ro thogh ann sin 77 ocus is airi ro
tinoil sin in morthluag sin 85 co m-bruinde di carrmogal
93 7 biat-sa as do Joss (no leih, na cuimget do bidb&iá ní
97
dit) 98 7 Traicegda 7 Argeta 102 gabsat i portaib in mara
Faimpilegda 104 tar macairi slebi Moil (no Oilimp) tar sruth
Paicdil 106 Orein 127 Ro coraictha na catha iar tain. Mor
n-drong n-dermar n-diumsach ro hellachtha ann i n-ucht in
catha crolinntigh. Mór fendid 7 mor lath gaile, mór curaid
comn&rt ro tescsat claidim 7 ro ledairset laigne lethanglasa
isin cath sa etir .i. sluagh Eorpa 7 Aisia. 141 tre celg 7
tre glicus A. 152 Luidh a athaithli [sic] in cata sin 7 na bua-
dha iar n-arimh a fodbh 7 a scor, co ro gaib imon catraigh
Frig et ai dianadh ainm Sardania. 163 ro cassat feithi na
sluagh inti co m-ba tanase bais doib 165 na ra soichedh Dair
chuimce 7 doirchi na Frigia fair 167 .ccc. mile marcach, cor
bo ingnad le A., co tarla a socht 7 atbert: 'robtar lia somh
roime 7 isinne rob fortill' 173 erruda 190 is toich daib in
ferann cossantai 191 tabraidh do bar n-uid seancusa bar n-
daine 7 bar ceneoil 193 riiitig 202 Ostaispes 7 Ochus 224
fuirfitir for bar corpaib coin co n-galsdh 226 fogebaid fuacht 7
corta [sic] ria m-bas 234 bruftdhi a catracha, cimesbaid a mna
7 a maccaema 240 inscuchaid each a comfocraibh a chele do
na sluagaib co m-buaile badba do sonduch sciath n-illathd.c\\
247 ro lasat (a) curuclu im na catha 299 is imda sonn
tuairgne ir gaile 7 catluan catha 7 urraid 7 airsid imbualta
ina fiadnaisi 7 laich londgarga rue da sluagh in domain
322 'feam uilé (no mó Urn uile) 332 sochaide forsa n-imar-
bart 7 ro gaill a cumachta 7 ro basaigh (a) rigu 7 a toisechu
tancatar 'na aighid fo rethaibh sainte 7 fo mianaib 0 aencom-
raig. Ro togailset Atir 7 Sidoin na seancatvasa sruithe. Ni
tancatar sluaigh Kartagine dia cobair ciar bds a bunad 336
inis Roid 7 Egip (no inis Fig) 337 co n-agrad do sacart
na n-igal. Aspert fris na heibredh acht ni bud maith leis.
Ro cunneus dó inni sin, deimin la hA. fen a imtechta 347 ic
sruth Nuchail 348 i fail in topúr ingnaid er annan ('no dia-
wad aisdi) reodh isin lo 7 fúichaidh tairis isifnj aidchi 356
amal tasscairter fidbaid redh co tuagaibh geraib no amaX tu-
airghid fairend amra alma no indile, is amlaid ro tuairgset na
Persecda 379 ba diubairt socliaidhe sin 380 ro bai ic im-
98
tecar na set sin co mesaibh 7 cisaibh 7 dliged. Mor cathrach
7 dunad n-daingean ro croite fria tuilledh. Mor cintach 7
cimbidh 7 cuibrectaide ro icsat fiachu fri Unadli (sainti 7 sai-
brichi na Pers) in seannluig Persecda 400 a cuibrigibh anór-
chaibli 405 'se feoilcrechtnaighe 406 is ami ro bai ainim in
righ for tinfisi eca ar cinn A. 409 tria cenel n-airceseacht
414 Ro bai i m-Baibiloin tucadh inte. Ba purt ceannaigh
fer talman, ba comrair aithne 7 taisceda fer m-bethadh 432
7 tuaid i m-Baireoaib ata se 436 7 ni deachaid A. secha
sin isna crichaib borethaibh ileith re muir Techt 478 fri forba
gnimha coleig 485 ro thlataigh a cridi 7 a menmain re for-
aithmed na fisi 494 ro sente taib (no stoic) 496 0 urisle
510 JDleisius (no Alextris) 512 a mac 7 mac in righ (.i.
Alax.) 528 do derrsnughad do degnimaib Earcail dorigni-
seom inni sin 534 tria rad do in tan ro bai-seam oc derr-
gugud (in gaiscid do [PJiJilip i tig lenda A.) ba deglaech
Pilip gilla socrad ina tigh oil fein 7 ro raidh rá liAlaxandir
bo do chumaisc re gnimaib 7 re thigemus 7 re gaisced. 7 ro
raid A.: 'nir coir duid samail Pilib frim-sa\ 539 ro lielnistair
7 ro corp in fuil 7 do dechaid asna leastraibh robdar lana do
fin 7 do lendaibh saineamlaibh 541 Castines fellsam feigh
roglic 544 in t-aes fuis no bitis ina aigid 547 ni credim
Socraid na Plait na Arastotil an ro credim-ne, ar is on dia
asberat side do beth ann 550 fir ro oirdnestar dia 551 him-
airde 559 co haimsir echthichte fno a cata) fri Poir fri
righ Pers 561 oc an abainn, Gaind ainm na habann sin.
Hi forcend misa Iuil immoro ro bris cath for Poir ri na Pers
7 na n-Indecda. 566 cethariadh at e serrnta idle 572 ceib-
tar roisidh a righ 575 airmertach 578 cennportaibh ordaibh
582 co n-aibaibh cristalaibh 584 lichintes cinsilenis ignis etar-
suidigthi 586 alaile dath cruanda 7 alaile dergdomla 7 do
suiget raeta etroma chucu. 587 i n-ellach in cumdaigh cetna
589 conrotagtha 591 co n-elscad 7 ruithnigugh tenedh 592
a doirrsi 7 a ercomlatha 593 embrecc (no acbind brecc) 7
cuimbris, at et crainn dia n-dernta na taighi togaide, is dib
ro [djluthud na dramclada 7 na cumdaige 596 ilar n-cn
99
foleímtis tre lud dir na platantaib ordaib 601 lor tra la
hAlaxandir in soinmliighe moir sin do tabairt fo cumachtain
604 airbert-som fair iar sin techt do agallaim 7 do tafann
Phoir 607 do teised . Adriibairt-seom na dignedli inni sin,
acht teacht ar ecin a n-athgairfijd na hlndia resiu dorula
uad isna dithrumaib 613 do brutair bis fo duillib 617
ceithiriad searrtha 618 cai(s)thtriandaibh co n-eiribh 619
.xx. müe di sumadaib .%. do gearranaib 7 do damaih fri
Mmedaine cruithneckta 629 inn imtholta 630 mad do breg
in bethadh freacnairc. Batar primhda airm in righ ro batar
remibh 639 add amal as besad meinte dafurraith-seom araill
dinmech isin soinmhigi sin 654 curcasacha mora imda imbi
di gach leth 656 ni ro cobrastair in sruth dia n-itaid ce ben-
tetar occa 657 serbi inda salinne 673 acht dosrascéilitar
orni co maith 675 frossa saidet 689 naehi 693 pairti 7
lingqui 695 0 caill arrsaidh 696 mile paise 698 docomarf
fidhbhad 704 fri himairec loingthi . Tarraidh tairmesc dono
in longad (i)sin seoirpion Inecda, ba losard side, luagh a n-
iarcomlai foraib inn asrún (?) co hairbertach in caigthe [sie].
707 cerrda fno cerasti) 7 umaidhe serpentes 709 ro fethged
in idle tir din fri etridh (.i. tut) na natrach. 713 tiuscatis
(?) iar sin cona fogtaib 715 ro poth ocon cathugud sin co
n-dechaid for eidu 'na doruiraigh do na natrachaibh becaibh 7
moraibh isin 724 oc areichill in chatha 726 no bertaigtis a
tengtha tri athehumi ina ceannaibh 731 ni gabtais iamae de
dir 733 in tan ro (ga)bsat cell for a coll&d 7 for a cumsanad
re seitfidaigh na natrach nemi 734 oc airbertugh. [sic J in catha
7 for dithugad in sluaigh 738 tuirc alltai 7 linair tiugaide 7
pantheri tigitix fal fidhbuide 740 donegaid dono eoin i nellaibh,
iatlaind mora i meit colump 743 Denni- fno Dis) Uranus
754 dosruar 758 failte 7 connercle moir 761 ba hoc airbertach
cora, ni bu og airbertach catha budesin [fol. 272 a. 2:] oc aig-
lidhibh 7 oc emnigud 765 adrith fno ro gabh) A. erredh
ara n-dimicin alaile miled imbi 7 ro lai de a tlacht inrigda
769 imcomarcair side (.i. PoirJ iarum 772 gorthi imar ti-
rad 773 failtigistair ibid, ol iss ed a ro ai doib 774 ar galaib
1*
100
aenfir 775 demin 776 for sin seanoir isin 111 'cid haes, 61
se, nandecae a aes?f 779 milid dinim fno misi) dia muintir
atamconaic-se, ni me as comairlighe dó. 781 dor at (.i. scrib-
tar) Voir episdil dó co tomtaibh 7 bagaibh inte 785 7 do-
gluais le co laindebeadach 7 legais a epistil 7 iar sin ro
tib Alaxandir co mor trena raitib (7 trea leginn). 788 7 do
indsaigsedar in da rig mera mormenmnaca sin comrug mar-
each can traigtecu ig a tesargain 7 do gonust&ir Poir a each
fo A. 7 do marbust&ir A. a each fo Poir 7 teid A. iama
guin 7 nir gabad fris seacnon in catha 7 ba fortill A. for
Persaib 7 arrigaib in domuin. 794 ro faillsigestair a
éeodu do 795 7 ba car a do iar sin 7 ba car a do Maccidon-
oros. in. 19. daib uili 7 ba failid cac uili dun sceol sin. Co ra techta
800 Mor in uaill tra 7 in indocbail ro gab A. . . . iallad . . .
do nirt ... tra dorim . . . Ro cathaigestair iar sin fri da
chct mile do marcacaib. Cath serb sidi iar sin. Isin imairg
in cata dermair sin ro scail sidi scuru A. dun indeall i sin.
Luid A. isan abaind dianid ainm Ageisinis co riachl maigen
mor. Cloais iar sin Cosomas 7 Cosibos. Tuata sin ro poch-
tustair Ercoil. Bolaidset iar sin maindi 7 subaigi cath tar a
cend, ar ro batar cethra fichit mile do traigtecaib 7 tri fichit
mile do marcacaib. Cian mor tra ro but in cath sin oc cunta-
bairt gan brissed anund na ille. Ro briset na Magidonda iar sin
fo deoid 7 ro laidset dergar in t-sluaig i sin. Is iar sin dorimi
Arus rodrebraing resun cath tar mur na catrac daingni and.
Ro cataigestair dino a oenur fri sluagaib na catrach co ranca-
dar cuigi a sloig iar m-brug mur na catrach. Ocus ni desid
Alaxandir coradmbi in fer rodmbi co saigid fotraigthi. Iss ed
immorro rodnanoct-som a druim do tabairtt [fol. 272 h. 1:] fria
daingen. Ro la A. tra co romor il-longaib illathacaib (ri hor
in aigcoin). Ro siacht iar sin in catraig moir dianidh ainm
Ainbina. Do loiscdis asm chatraig sluag A. co saigdib foi-
brithib imach. Ro faillsiged do A. dino iar sin reim in t-slu-
aig i n-aislingti biss dino (ro icsad) in sluag n-athgonta tre ol
leenda [sic] don. doib de da ro claided iar sin in catair sin
''AnMoi'rh ,,',"' dino. Ro siacht iarom A. co m-buaid Athescoil (\\o Ercail)
101
7 Liber isan airier in domain. Delb(a) toratar (no torachta)
can cosa intib (d'or 7 d' arg it). Bosfarraid peist n-ingnad
and a gaetlaigib na hlnnia 7 da cenn furri. Cend amal cenn
dobuimatrac 7 cend cosmailius con ina bend, cu ro marbta
le ilmiliu dun t-sluag 7 docomart side du ordaib iamaigib iar
femedh a gona co n-gaib 7 elaidmib, ar bi cruaide sechnach.
Tairsiset doib buacailli 7 alma 7 .c.uiii. elipinti do tiactain
cuccu dia toirset aq in abaind dianid ainm Baimar isa naemad Der Flu8B
^ _ Bueniar
uair deg dun lo. Luid sluag na marcach Tesalta ar a cend
7 mucca beoa leo for a cendaib, it e beithli ig a seinni doib isin
cetna imargail. Bi marcsluag ina n-degaid sen 7 gai foda
leo dia main. Apbert Poir fri liA. 'Ni ba hannsa, ol se,
gabail na n-elipint sea fria hairbert catha sin, acht mina ris-
et mucca do grit leat.'' Cetra t\chit ar nai cetaib eliplnnt do
marbad 7 do tuairgnedh dib tains aratha ag tod for teiced.
Tucsat dino a m-benda 7 a n-dedu docum na scor. Adconn-
cadar im-maigib finemnacha (na hlndia mna 7 firu) find-
cliai(de) amal cethri arda indfadq. Nai traigti a fad. Cuma
no bidis fo uscib 7 for tir. Itcifai a n-anmunda .i. iasc®1*^1^'0'
airbertach a m-bith (doib). Docodar (i saebcuithi) iarom
Epegnaridis for teiced (rompo) feib tuargaib dib iarom Eoras
. i . in gaeth airtertuaiscertac ic inntudJi doib anair asan aigen.
Co ro deimnigtea isin tir sin do A. nad bai ingnad isin tir
sin no soistis. Forrolaid in gaeth sin a taibemacula 7 a
puplu 7 ro seidigtea na haibli tenedh im blenaib 7 im cosaib
in t-sloig. Bo scucsat iar sin i n-glend 7 i fidbaid. Clicair
do seilg in gaeth iar sin 7 tuargaib rod mor doib iar suidiu
7 ro fear snecta mor doib 'na degaid. Forforcongart A. í«^owSc^0essste^m
for na miledaib saltairt forsin snechta anuas arna ro maided
in snechta forsna scura, ar is fri cnai n-olla ro samlaigestair
A. na slama snechta ro ferad foraib and. Bo fer fross mor
dino do fleocad forro iarsin snechta 7 tuargaib dino doib iar sin
nell dubdorca 7 imned du nim forru. Iar sin cotomnaigdis in
mag i m-badar do lasad umpu tredenus doibdin isin imnedh mor
sin gan taitnem n-greni friu. Adbath dino coig cet laech dino
da »iiiintir-sium foran-echaib dun imned sin. Bo codar iar sin
,.^
102
Antrum Liberi •
l'atris
i n-Eitheoip co ra[fol. 272b. 2:]-ncadar uaim Liber Paiter. Ad-
batadar dino du crithgalur 7 tre esslainti na fir hecraibteca do-
codar inti. Ag inntufd] do docum Pasicein iar n-impud iarom
Die zwei Greise na n-gunnfund berar do comrairg fri da senoir brigaesta forsin -
conair ar a cind. Adbert friu in m-bai ingnad isin tir bad coir
doib do saigid. Asbertadar am na senoraig fr is ros ba ingnad
mor and 7 ro soisseá co cetracaid mile marcach co cend . k .
la 0 sin 7 ni ba Jiintechta do uili iar cena ar doirthi na cor
7 ar terci «sei 7 ar imad a biasta. Fecais dino ar sin A. for
ailgine imagallma frisna senoiri. Asbert fris iarom in dara
sonnend des senoir : 'Atat eim' ol se 'da er and adamra i n-oirter in domuin
tair . i . crand greni 7 crand esca. Adberat frit in ni ata i
forcend duid 7 fod do saegaiL ar labraid fri grein 7 fri hesca
tre Grec 7 tre berla Indeccda, crand ferda 7 crand banda.'
Asbert A. frisna senoiri: 'Doig in bad cained iardaigi 7 mi-
adamlachta dam iar docaid iartair domuin co m-buadib 7
indogbalaib conaigi a hairier mo cuidbed-sa sund do senorcaib
crinaib dibeldaib.1 j- asbert ara tabraidis toernuma form cond-
ebhraidis firindi. Do dcrbradar [sic] iarum conac bai breg leo
1
Fasiace zurück
ach acht ba fir dino nos berdais. Doluid iar sin Voir gusin slua,g
leis arcena do Faisecein, acht in cetraca mile marcach docuaid
A. In tan ro siacht A. in log in athesc, doluid in sagart ar a
cind. .x. traigti 'na airdi, corp dub lais, fiacla conda nem-
neca tria dunu, craicend alltu uimi, guth isel cruaid lais gutai
secda. Gura iarfaid iarom do A. cred ro gluais don baili
ugud. Asbert A. fris: 'Do fercmorc na crancV ol se 'figur
greni 7 esca' 'Masadtid ansu eiri ol in saccart '0 peccdaib
etraid is amZaid isin tochtadaid isin log dia n-ail.' Lodar iarom
■iar cor a n-edaig 7 a n-iallagraind 7 a n-domd\xsc na tri
cet do codar leisium iar forcongar in t-saccairt. 0 ro errla-
taigestair A. dun t-saccart tre gach aenna amal no irrlaiged
do fir co crabad co m-badar im . i . in luig coisecarta isin
obad (no opa). Balisa ib imda ami 7 bolad cain alaind ami
dino. Tug A. dono iarom araill dina bolgaib na pobbdlsaib
7 arm arubairt bid iar forcongra in t-sagairt ar adbertadar
bid uad na tri cet laech ro badar in coimidecht-sum. Lodar
103
iarom co rochtadafr] na craind im . i . in luig. Bibrionia a n-
an-mand side. Get traiged ina airdi, cosmail fri cipris. Adbert
A. iarum dus im bo braen flecaidh foruair airdimor don dib
crandaib. 'Ace? ol in sagart 'no con fuair bainni fliucaid
isin log sin rimri ar se ej no co tarall anmanda allaid na
en for luamain na anmanda ircoidecha in log cosergta [sic]
do gres in so la sruithi na n-Indecdai.' Asbert dino teisdiu
ier doib i n-aimsir ircra greni 7 esca. In tan iarom rosbert
A. a idbarta do idburt doib, asbferjt in sagart fris: 'Ni con
tctc mairt bainni fola annsa lug sa riam\ [fol. 273 a. 1:] ol
se 'ni ro loisced tais and a n-idbairt\ Asbert A. iarom fria
miiintir aro forcongdais nach tar dad neach dia n-daineib [sic]
brég umpo asna crandaib no dia anmannaib foirtcib cena. Ar
ba hicnaid doib suas gu clethi na crand. Asbert iarom A.
nad bai breig ami. Asbert in saccart ar ro imraidfigdis ina
menmainu co tai amaX bera du coigedul do epirt duna cran-
daib fris. Iar sin tairbirtis fria bona na crand. Iss ed
iarom ccnaitecht A. ara roissod ar n-gabail giall /er n-domain
uili lais co mathair 7 co setracaib . i . (co) i Maiccidondaib
co m-buald 7 indogbail. Co cualadar inni arsanda atcomnaig
side a bun cleithi na crand in guth seim. Asbert crand greni:
eA A.\ ar se 'a dicletJii 0 cathaib fris roeccomurc. Ba lot rigi
7 airecus fer n-domuin gein bud beo. Ni roichfi immoro i
m-bethaig i Maigidondaib, uair tainig forcend de [sic] saegail
acht beg. Arus is amlaid sin ro lealtar do taccaid dud mid-
lach" Ro caiedar co mor muinter A. Lodar iar sin do accal-
l&im craind esca. Bo ucc-som leis dino dund aball i sin
Pevcan 7 Cliatonum 7 Pelitaini, triar dia muintir, co feised
cid bas no reched 7 cia du i n-epled. 'Adbela eim" ar c$and
esca fris 'a mi Mai isin Baibilom 7 inti nac doig let du lot
is e nod loitfea\ Bo cai A. ar sin la sodain 7 ro caiidar
in triar tairisi badar 'maille fris. Adber[ta]tar ba her-
lum leo tect 'cum bais da raith A. Ni ba seitreach tra A. in
aidci sin fri tomailt bid no lenda, acht nama doratsat a com-
dili fair began do caitim. Atracht iarom mocr&ch arnabarach
7 doriusaig a coimmilidiu 7 in saccurt isna crandaib alltaib,
104
scian co cna im eilipaint for dar ma comair 7 escra dcrbmor
di tiiis a fuigell, ar nimta umha na iarund na luaidi na air-
ged imda imordaib 0 paballsaib 7 tuis a m-biad 7 usee fair
do dig. Ni tabrad taeb fri coilci na fri cercail croicni allta
bl fo tacb 7 foraib 7 umpu. Tri cet bliadna dino saegal gac I
aenduini dib. Lodar-sum dino do frecnarcus craind greni
afrithisi dus in epred fris cia bud doig dia marbaA 7 cia cend
du biad ar a maith 7 for a bcthaigh. Asbert ris in gut asm
crand: 'Diand-eburt-sa frit-sa do intleithu 7 du naimdiu 7 ni
ba fir i fair rngirim- sea duit-siu iarimi, fo bitli co taethusu
ariu no nod muirbfea-su 7 fergaigfi frium Clothus 7 Laicccsis
7 Antropus. Ocht mis for bliadain iss ed full do saegid agad.
Is daid condo mathair for sed 7 bid toidhech immorro do siur
7 meraid cr'ui dan. Tu fein Maid cumachta in talmun in gein
beis beo fomna nacham frecnairc ba sia ascnam do Faisiacein
co Poir 7 cod muintir\ Lodar as iarum 7 ba cainbalad na
tuisi doib oc na hidbartaib laetaeb [sic] maigen. Dorochtadar
iarum dresin co gleann mor daingen. Sduadrocaid mora tar
sodain, it e ai [fol. 273 a. 2:] -lldi. Cog traigti ar cetra, cetaib
^suruti^den1 im fad." Lau in glcnd iar sin do natracaib scibhur lasair
suili tentige. Sniraigir, cenela Hag loghmar, ina m-braigdib. Cat
leo do ghres i tossuch erraig i cuirt anar. Do ucsat leo dino
gema imda dib. Dofarraid for conair ar sin cat mor du nat-
racaib in indusain setraighthe i letliud aneitris dib. No airgdis
na sci&thu 7 na boccoidi 7 na firu, comdar dimainighi. Griba
dino oc catugud leo enme friu asan aer. Seiser for dib cetaib
iss ed dorocair leo do miledaib 7 dorocradar secht fichit dib-
ociicias8 seom- Dolodar do sruth Ocluais. Is eisidein reithes co direch
gan filledh re tir isan aigen mor. Tri cet traig fad na curc-
ais ata uime, fedm ked fer i n-aencurcais nama do turgdbail
do lar. Fiche sdaide letud in t-srotha i sin. Elipinnti imda
itir na curcaisib sin. Doscomarc in slog A. cu croda 7 ni ro
cataigestair friu. Bo fersadar failti friu Indeccdai ro badar
ar bru in t-srotha. Do ucsat ilcinela eise imdai ingantaig doib
Fiussweiber 7 croicni roin umpu. Bid dino mna mongbuidi isna huscib 7
as mor a seghatai 7 bai d' febus a n-delba berid leo na firu
105
foil usee 7 fosreghad leo fan usee oij a toil ferda conda marb-
sat and. Bo gabsat iarom muinter A. doib. Tancatar iarom
cosin m-bali a comrangadar i tossach frisna senoraib. Dos-
fairigedar iar sin rethighca, it e side do tuargaibdis na sci-
athu 7 na boccoidi cona m-bendaib, co m-brisdis na sciathu.
Ro marbaid dino drem dib-sium. Forcongairt A. iarom (irrai) ^
do Persipres 7 do Laiticoines a n-anmunda co tugdais leo
gabla oir asan imechtair i m-bidis cug troigti fichet 7 co scrib- D^^f
dais a uili cataigte 7 gnimrada doroinse(a)m intib 7 ara
fuigbidis a buada-som fri buadaib Ercoil anair . i . agaid i
n-agaid friii . i . frisna colamnaib. Iss ed tra dorimter and
gain ro bui A. isin airer thair immolta episle eturru 7 Din-
mhidun rig Bragmanndorum. 0, ro cuaid A. iarum a scela
cainairbertacha ar bith etc. 804 a aichni 806 co n-eicsed
sedi do tesmoltaib na n-daini 7 in tire 7 a comoirbert ar bith
comad indtsamlaigthi a m-bescna, mad ansa do etir. Arosbert-
som ba foglainti bescnaid 7 fellsamlachta asa naidintacht 7
asa macbrataib. 813 ni digaib a loissiged caindli eli friu
816 du neoch imraidi 7 imluaidi 821 asberi-siu nama, ol
Dinmidus, ni ta ineolusa in ecna so cena. Ni lied a med
eim nach rig in ri [fol. 273 h. 1:] . . . . acht tra 's aipidhc nach
erparta-su duid eim alaill do besaib ar geneamail etc. 832
faillsigid dino in tuscurnad fesin. Cred-som tra bud fir ad-
fiasa duid, acht is lat-su nama mes for m-brethir-sea, mad ferr
goss dena-su, ma ferr leat no bera aichni in slan. 836 i
noimine dia ataam 838 gan imarcraid 839 is animidach 7 ni
con dercaintech 840 caemna 854 is i peccthaib gabthair icca
860 ruamu 861 ni taircetlum damn fo forindi na cuingi
862 ni athaim feola, ni cuirim sasu ar iascu na ar allta na
ar enu 864 arnd-ocobair ar lortaigh 866 braen in feir diar
fuarad 873 in talam cona sreithreitri in olainw 877 is inand
foluth duinn uili 878 uair is d'aenuir doronad sinn uili 883
saill na carnu [fol. 273 b. 2:] 889 ar is tormach erci. Ni claem-
clod angnethi ni athcuingid-som acht claemclod aignid nama.
Ni uil cola na adaltrais na miderca na imcainti na ecnach
898 demnigemar ni foregin leamna isanndi montorsu dia.
106
Deicninbeir nigébus toltanac. Ni con conduistin Unci ar maic
nac ar n-ingena. 904 amal doberar leib-si .i. iceir Marta, bir-
cos Baclio, pauo Iunoni, Ioui taunis, Apolonis cincing, Ueiniri
columba, [MineraaeJ noctua, Ceriri farra, Ercoili popolus,
Cuipidini rosam. 908 saint 7 fodord, luamain 7 adaltras 7
ingloini, craes 7 frithfathacht. 910 gid corn doib frib cid de-
baid, ar docaiead do gres i teinib. 912 eslaini for mac 7 for
ribiachta 7 for n-etraig 7 for cinad 7 for turgabala isupcra
corona salca dutrachta im beith forcmaid 7 for targabala is
pludw [sic] duib bar menma udmall 0 nim 7 forna inni
firindi no dumber i n-ifevn. It e iballenntes lib dino etoir-
thighi bar crabuid 7 a dimaine, ar is colac bar crabad. Nac
fircrabad 7 is todemumach bar m-beatha 7 nach sithcumachtac.
920 Maso amnne adonfedim 923 amaA bedis errainti din fo-
laid corptai: anos aigned nama 925 isin cut adrimtJiar duind
leo gid ar eigin is or peccdaib cowimtex diinn airbert bith do
(legnimaib de. 7 ni ni leo nach ret acht a thesmolta feissiden
rodbo dogniter iei fno del) duib no frithoibrigid sindi adned-
giud a airbert 7 a somainiu. 936 adoncomnic 938 fo bith nin
foirbrised 939 Is anil&id sid [leg. sin] id reithidi ar conara ar
foircend, ar ni dorthaigedar [fol. 274 a. 1:] mignimrada 952
plana difulachta duib tall 7 riada teintigc derbmora 956 ba
detbir deistin der 'gubar caeined 960 inn ead dino dogni-siu
firfeghchu 7 fechtnaigti 966 for cuibreach na heiccinta ina
builti 970 iss ed dogniat ind forelaid in tan nad fagbad feo-
lai ethad in findmonai na in m-brecce na crand crin 972
issi immoro ind fellsuba ina beit, ar ni gaba nech de airbert
bith din caemnu conigi a tomailt in buith nad roich no nad
cumaing. Inn-dailli no i m-bochti ata indoccbail 7 fellsumlacht,
ol na n-aic in doll ni 7 na techtai in bocht follus. 982 tria
bar caemna ni todiuscar a saraigte in bar menmain tre cum-
thach segdai. Mad inti iwimorro gabais caemna donimrit gach
soinmide no gabais tola micaemna 7 i sarugud, iss eiside a
feall 7 as congbaid. 988 a fail rechta na caimi na coiri lib
no is coitcend 7 is cotarsna daib inni sin, ol A., fri biastai.
Ata immorro claemchud 7 brectrad mellca Urn 944 a n-aibnib
107
7 a n-esaib. Failti [fol. 274*. 2:] -gid i naidintacht ar tus, fail-
tigid ad ochlachus uaslathru, Mallacair in senntu ba lobru 7
a n-dimigin 997 forsna cetlaib 7 forsna hoirechta. Ata raeta
eli Hi and ara m-bitct dia roscaib i n-dathaib ilib 7 ligradaib.
1002 arofaetet dino cainboladaib luibiu 7 lenda 7 tuara dia
srcmaib 1012 vmagallaim A. 7 Dinntidus and so anuas. 1014
Foceard cor tra do menmain 7 intlechtaig alaile n-dainib, ced
foruair do A. «mal ro bai a amaindsi 7 a glicca tuidecht ar
a cend 0 bais do B. 1016 a n-imgabail, acht comaidicht don
aitcius 7 credent do fuair, no doneo amal doimmuir ani i m-B.
daradad nem do-som, acht isa ni-bailiu ailiu 7 isind na timna
a galalr iarum. 1024 ge adberar faisdine do diabal dia con-
darolegea do faisdine iss e doruasat a n-aicned contuaisi dino
ac comarlegud de siste and fri coigedul faisdine aingel 1027 ni
cou ro bi immoiTo tarba do inti, ol no co derna aithrige, acht
is eslaini nienman dorad in faisdine demnacda so do, fuillicht
a pecca 1035 arrosir 0 crodattu in tan ro fidiv fod a saegail,
ar ro laed airfided cosin anall tesdin fola duine. 1069 con-
airrtet 1070 cocoimchirat 7 cocomlettrait he 1073 Hier folgt
mit der Bemerkimg ni a curp Hubair bis ani sin eine kurze
dem Orosius entnommene Schilderung der Streitigkeiten unter
den Feldherrn nach Alexanders Tode.
1076 dobeiv tra timmorlai 7 immetlai nienman di araüe
an ircraidi 7 in gairdi bide i n-ainius isin bith frecnairc
1090 daroclasa a n-indsi 7 a n-duini 7 a n-dingnada 1093
ro cuirtheä dino ima n-almu 7 ima n-graigi 7 ima tredu 7
ilcethru. Ro cuirthe ima sroll 7 ima siric 7 ima tlachta caca
datha 1096 msäc 7 ingena r?<7acht a ige gen matri gen aitri
1098 echargnsiide 1099 ic a reicc i tirib namatt 1104 ba
er ad, ba domenmu, ba digital 1108 fria hidhacht a bais 1109
tancatar techtairecht 1113 a Fersaibh 7 a üfa^aedaib (?)
1115 cosna fairnibh cona rer d'Octauin co Roim. Finit. Amen, y
So weit der Text des Book of Ballymote, welchem, was
das Verhältniss zu LBr. und Rawl. anbetrifft, nur so viel zu
entnehmen ist, dass er aus einer der ursprünglichen Fassung
der irischen Version näher stehenden Handschrift als jene, viel-
108
leicht aus dieser ursprünglichen Fassung selbst geflossen scheint.
Interessant ist es zu beobachten, dass der Text nach dem des
LBr. von einer späteren Hand durchcorrigirt worden ist, indem
die zahlreichen Zusätze offenbar dorther entnommen sind. Vgl.
1. 93, 104, 270, 290 u. s. w.
Eine Frage, die ich zuerst in der 'Academy' vom 22. Nov.
1884 aufgeworfen habe, muss hier noch kurz berührt werden.
In einem Artikel über die irischen MSS. in Edinburgh habe ich
dort erwähnt, dass die im Stowe MS. 992 befindliche Version des
Togail Troi neben den bekannten Quellen (Dares Phrygius und
Vergil) vor allen „den adligen Dichter der Franzosen" als Quelle
anführt, der kein anderer sein kann als Benoit de Sainte-More.
Die Stelle lautet, fol. 29 a. 1, wie folgt: conidh amlaidh sin in-
disis sdair in fili socenelach do Franccaib cetimrum luingi
Argo le gasruduib glana Grec co kinis leaburburccaigh Leimhin
7 ro faccaib Feirgil 7 Bairiet Frigeta 7 Fitnir Gothach in
scel sin ar iaraidh in croicind órda in reithi Frisicda i cinn
sleibi uraird Isper iartliairdeiscirt Afraicthi.
So werden also die von Stokes (Tog. Tr. p. IV, und
Ir. Texte, 2. Ser. I, p. 1) aufgeführten Zusätze aus Benoit's Ro-
man de Troie herrühren. So wird dann auch der Cath Catharda
etwa auf Tuim's Hystore de Julius Caesar zurückgehen und dem
Bearbeiter des irischen Alexander mag neben den erwähnten
lateinischen Quellen auch eine altfranzösische Version vorgelegen
haben. Leider bin ich hier in Liverpool bei dem gänzlichen
Mangel an betreffendem Material ausser Stande, die Unter-
suchungen hierüber selbst anzustellen.
The Death of the Sons of Uisnech.
The bulk of the following saga is taken from the so-
called Glenn Masáin manuscript, which belongs to the High-
land Society and is now deposited in the Advocates' Library,
Edinburgh. The ins. is a vellum quarto, marked LIII, and
was probably written in the fifteenth century. It consists of
twenty-six leaves, or fifty-one pages, in double columns, with 38
or (rarely) 39 lines in each column. The first two leaves con-
tain the first part of the story. Then comes a leaf containing
a portion of the Cattlespoil of Flidais. Then our story is re-
sumed on the recto of the fourth leaf, and breaks off on the
verso of the same leaf. The rest of the codex is taken up with
the Táin bó Flidais. There is said to be a facsimile of a leaf
in the 'Report of the Committee of the Highland Society ap-
pointed to inquire into the nature and authenticity of the poems
of Ossian', Edinburgh 1805, p. Ill, No. 4. The ms. is also no-
ticed by Dr. Graves in the Proceedings of the Royal Irish Aca-
demy, vol. IV (1850), p. 255, by M. Henri Gaidoz in the Revue
Celtique, t. VI, p. Ill, and by Dr. Kuno Meyer in the Aca-
demy for Nov. 22, 1884, p. 344, col. 2.
The conclusion of the saga is taken from a small quarto
paper ms., marked 'LVI Highland Society, Peter Turner, No. 3'
and also deposited in the Advocates' Library. It is paged from
369 to 559, and then there is an old pagination from 337
to 361. Here follows a list of the contents:
p. 369. Oigheadh [leg. Oidheadh] Clainne Tuireann.
pp. 399 and next page (by error) 499 seems a fragment
on repentance. At foot of p. 499 is this note: 'Wm Reidy of
HO The Death of the Sons of Uisnech.
Lismatigue in Parrish of Newmarkett, Barreny of Knoctopher,
County of Kilkenny, Province of Linster and Kingdom of Ire-
land.'
p. 410. Oigheadh cloinne Lir.1
p. 432. Oidheadh Chlohme hUisneach sonn.
p. 337. Bruighion Eochach Bheag Deirg.
On the back of p. 361 is a catalogue of the contents, in
English, and then 'No. Ill, Patrick Turner'.
This ms. is noticed by M. Gaidoz in the Revue Celtique,
t. VI, p. 113.
The version of our saga, which it contains, begins as
follows:
Oidheadh Chloinne hUisneach sonn,
no an treas trwagh do thri truagh[aibh] an sgeuluigheacMa.
Righ uasal ordne árdchumchac/itach róghabh cetus choige
XJladh, darab comhainim Conchubhar mac Feachtna Fathaig
5 mic Capa, mic Gionga, mic Rughraoi Mhóir, ó ráidhtear Clanna
Rughraoi, mic Sithrig, mic Duibh, mic Foghmhói, mic Arget-
mhair, mic Siorlaimh, ma[i]c Finn, mic Brátha, mic Labhradha,
mic Cairbre, mic Ollamhain Fadla, mic Fiachwa, mic Fionn-
sgothaig, mic Seadna, mic Airtri, mic Eibhric, mic Eibir, mic
10 Ir, mic Milidh. Easbainne. Agus dochuaidh an t-airdrigh calma
cosgedh&ch. sin do chaithiomh fleidhe agus feusda go tig Féidh-
lime mic Doill . i . sgealuidhe Chonchubhair féin. Oir is amhla[idh]
do cait[h]idhe feis an Eamhuin Macha an tan sin .i. cuigear
7 tri fithchicl agus tri chét lion an teaghlaig óidhchc d'airighthe
15 a ttig gach fir diobh. Agus le linn na fleidhe do chaithiomh
dóibh do rug bean Feidhlime inghion.2 Agus do rin Cathfach
draoi, thárla 'san chomhdhail an tan ein, tuar agus tarrangaire
don inghion . i . go ttiocfadh iomad diotha 7 dochair don choi-
ge[adh] dá toisg. Agus iarna chlos sin don laochra[idh], do tho-
*) There is, according to Dr. Kuno Meyer, an older version of
this tale in Edinburgh ms. XXXVIII.
2) From this down to the end of the extract I am indebted to Dr.
Kuno Meyer.
The Death of the Sons of Uisnech. Ill
gradar a marbaclh do láthair. "Ní déantar," ar Conc[h]ubbar, 20
''acht béara[t] inise Horn í, agus cuirfet dá hoileamhuin i, go
mbiadh ionna haonmhnaoi again féin."
Déiedee do ghairm an draoi Cathfach di, agus do cbuir
Conchubhar a lios fa * leith i, agus oide 7 buime dá hoileamhuin.
Agus ni larnhad [p. 433] neach don choige[adh] dul ionna lathair, 25
acht a hoide agus a buime agus beanchaointeach, dá n-goirthear
Leabharcham, 7 Conchubar féin.2 Agus do bhi ar an ordugkudh
sin go mbeith io[n]nuachair di, [7] gur cbinn ar mhnáibh a
comhaimsire a sgeimh.
Lá n-aon tharla dá hoide laogh do mharbhadh lá snecMa 30
re proinn [d'ollmúghadh 3] dise, agus iar ndortadh fola an laoighe
'san tsneacÄta, cromus fiach dubh dá hol, agus mar thug Deirdre
sin dá haire adubert le Leabharcham go m[b]adh mhaith le féin
fear do bheith aice ar a mbeidis na tri datha adc7ion[n]airc,
mar ata, dath an flach ar folt, dath fola an laoighe ar a 35
gruadhaibh 7 dath an tsneachta ar a chneas. "Atá a samhuil
sin d'fear4 a bfochar Chonchubhar 'san teaglacÄ re a raidhthear
Naoise mac Uisneach", mic Connil Cláiringnig, mic Rughraoi
Mhóir, dá ttaini^ Conchubhar, amhuil adubhramair suas. "Mai-
sead, a Leabharchaim", ar Deirdre, "guidhimse thusa a chur5 40
dorn agallamh féin on ainfios." 6 NocÄtus Leabharchaim do Naoise
an nidh sin. Ann sin tig Naoise ós ísiol a ndáil, agus1 do
chuir Deirdre a suim dó mead na seirce do bhi aice dhó ar a
thuarwsgbhail, agus iarrais air8 í féin do bhreith ar ealódh ó
Chonchubar. Tug Naoise a aontadh leis sin gér' learg leis e, 45
d'eagla Chonchubhair. Triallws Naoise ann sin, 7 a dis9 dear-
bhráthar .i. Ainnle agus Ardán, 7 [Deirdre 7 10] tri chaogad
laoch mar aon riú, go h Albain, mur11 a bfuaradar congbháil
buanwacAta ó Righ Alban, go bfuair thuarusgbháil sgéimhe
Dheirdre, gur iar[r] mar mhnaoi dhó fein í. Gabhus fearg mhór 50
1 air, I.
2 The ms. has corruptly, et beanchaointeach. Conchubar fein, dá
ngoirthear Leabharcham.
3 Sic I. 4 dfior, I. 5 fá na chor, I. e gan fios, I.
7 ms. et et. 8 ms. iants ar. 9 dá, I. 10 Sic I. " áit, I.
112 The Death of the Sons of Uisnech
Naoise uime sin 7 triallus [p. 434] gona bhráthraibh a kAlbain
an oileán mara ar teiteadh1) le Deirdre, tar éis iomad choim-
bhlioc7*ta do thabhart do mhuiunter an Rígh, dóibh fein do
gach leatb roimhe sin.
55 La n-aon ionna dhiaigh sin do combmóradh fleadh móradh-
bhall le Conchubbar an Eambnin mbinaluinu rl.
The Death of the Sons of Uisnech,
or the third Sorrow of the three Sorrows of Storytelling.
A king renowned, exceeding mighty, took the headship of
the province of Ulster. His name was Conch obar, son of
Fachtna Fathach, son of Capa, son of Ginga, son of Rugrói,
the Great (from whom the Clanna Rughroi are so called), son
of Sithrech, son of Dull, son of Fogmói, son of Argetmar, son
of Sirlam, son of Finn, son of Bráth, son of Labraid, son of
Cairbre, son of Ollam Fotla, son of Fiachna, son of Finnscothach,
son ol Sétne, son of Airtri, son of Ebrec, son of Eber, son of
Ir, son of Miled of Spain. And that valiant, victorious over-
king went to enjoy a banquet and a feast, to the house of
Fedlimid son of Dall, Conchobar's own taleteller. For thus at
that time was the feast at Emain Macha enjoyed, to wit, three
hundred, three score and five persons was the number of the
night's household that was computed in the house of each man
of them. And while they were enjoying the banquet, Fedlimid's
wife brought forth a daughter. And Cathfach the wizard, who
there entered the assembly, made a presage and prophecy about
the girl, namely, that much hurt and harm would befall the
province because of her. And when that was heard by the
warriors, they desired to kill her on the spot. "It shall not be
done", saith Conchobar; "but I will bring her with me and
will put her to fosterage, so that she may be my own one wife." 2
'Deirdre' the wizard Cathfach called her; and Conchobar
put her into an enclosure apart, with a fosterer and a nurse
to rear her. And none of the province durst go near her save
1 leg. teicheadh.
2 lit. 'in her one wife with (a pud) myself.
The Death of the Sons of Uisnech. 113
her fosterer and her nurse and a female satirist called Lebar-
chani, and Conchobar himself. And she lived in this wise
until she was ripe for marriage, and she outwent in beauty
the women of her time.
Once on a snowy day it came to pass that her fosterer
killed a calf for her dinner: and after the blood of the calf
was poured upon the snow, a black raven bent down to drink
it. And when Deirdre took heed of that, she said to Lebar-
cham that she would have a husband on whom were the three
colours which she beheld, that is, the colour of the raven
on his hair, the colour of the calf's blood on his cheeks, and
the colour of the snow on his skin. "The like of that" [saith
Lebarcham] "hath^a man by Conchobar in the household, who
is called Naisi son of Uisnech", — son of Conall the Flatnailed,
son of Rugrai the Great, from whom came Conchobar as we
said above.
"If it be so, 0 Lebarcham", saith Deirdre, "I beseech thee
to bring him to converse with me, no one knowing of it."
Lebarcham revealed that thing to Naisi. Then comes
Naisi secretly to meet Deirdre, and Deirdre declared to him
the greatness of the love she had for him, and entreated him
to take herself in flight from Conchobar. Naisi consented to
that, though he was slow to do so for dread of Conchobar.
Then did Naisi and his two brothers, to wit, Ainnle and Ar-
dán, and thrice fifty warriors with them, proceed to Scotland,
where they found maintenance of quarterage from the king
of Scotland, until he got a description of Deirdre's beauty and
sought her as a wife for himself. Great wrath thereat seized
Naisi, and he fared forth with his brothers out of Scotland
into an island of the sea, fleeing with Deirdre after many
battles had been given to the king's household and to them- v/
selves from every side.
One day thereafter a mighty feast was made by Conchobar
in smooth-delightful Emaiu. &c.
114 The Death of the Sons of Uisnech.
Several texts of the following tale have already been
published.
I. That by Keating in his Forus Feasa air Eirimi, Dub-
lin, 1881, pp. 370—376, with a translation by Halliday,1) and
partially in the Transactions of the Gaelic Society of Dublin,
Dublin 1808, with a translation by O'Flanagan.
II. A text entitled Oidhe Chloinne Uisneach, beginning
"Fledh mhedhairchaein mhór-adhbhal do rinnad le Conchubar
mac Fachtna Fáthaigh" and ending "Ag sin oidhe chloinne
Uisnidh go nuige seo". This was published with an English
translation by O'Flanagan in the above mentioned Transactions,
pp. 16 — 134. O'Curry (Atlantis III, 378) says, that it is
taken from an 18th century paper ms., marked H. 1. 6 (fol. 50b),
in the library of Trinity College, Dublin. It has lately been
reprinted in the Gaelic Journal.
III. A text beginning Cid dia mboi loingeas mac
nllisnig? and ending Luingios mac n-Uislinn annsin, acas
fochunn luingius Fcrguso, acas agaidh Deirdre — Finit. This
also was published with an English translation by O'Flanagan
in the same Transactions, pp. 146 — 176. O'Curry (ubi supra)
says, that it appears to have been taken from the 18th cen-
tury ms. H. 1. 13 (fol. 323) in the same library. Windisch
says, that it agrees sehr genau with the Egerton version No. V
in the list. It has lately been reprinted in the Gaelic Journal.
IV. The text in the Yellow Book of Lecan, a ms. in
the library of Trinity College, Dublin, marked H. 2. 16. The
tale begins at col. 749 and ends col. 753; and O'Curry says,
that this part of the codex was compiled in the year 1391.
It was published with an English translation by O'Curry in
the Atlantis vol. Ill, and (according to him) is entitled Loin-
gas mac n-Uislcand andso, begins thus: 'Cid dianibai longos
mac nUisnich?' and ends 'Longus mac nUislind, ocus longus
Fergusa ocus aided Derdrinni . Finit'.
*) also translated by O'Mahony in his version of Keating's Foras
Feasa ar Eirinn, New-York, Kirker, 1866, pp. 267—270.
The Death of the Sons of Uisnech. 115
V. The text in the Book of Leinster, a twelfth -cent my
ms. in the same library, marked H. 2. 18. The tale begins at
p. 259 b. line 11 of the facsimile and ends at p. 2Glb. line 25.
It has no title, but commences thus: 'Cid dia mbói loíiges
mac nUsnig', and ends thus: 'Loiigas mac nUsnig insin, ocus
longes Fergusa ocus aided mac nUisnig ocus Drerdrend. Finit.
a(men). f(init).' This has been published by Windisch, Irische
Texte, 67—82.
VI. The text in Egerton 1782 (p. 129), a fifteenth cen-
tury vellum ms. in the British Museum. This text has not been
published in extenso: but Windisch gives its more important
variations under the text of No. V.
Besides these, there are in the libraries of the British
Museum and the Royal Irish Academy seventeen modern paper
copies of this tale. They are catalogued in d'Arbois de
Jubainville's Essai d'un Catalogue de la littérature epique de
lTrlande, Paris, 1883, pp. 10, 11.
The text now published agrees for the most part with
No. II. But in lieu of the first song (Mor na heachta so an
Emain) which Deirdre sings after her lover's death, the fol-
lowing is found in II:
Sóraidh soir go h-Alba[i]n uaim
maith radharc a cuan 'sa glenn;
mur mbiodh mic Uisnigh ag seilg
aeibhinn suidhe1 ós leirg a beim.
Lá dá raibh maithe Alban ag <51,
[i]s mic Uisnigh dhár chóir ein,
d'inghín iarla Dúna Treoin
do thuc Naeise póg gan fhis.
Dochuir chuice eil id bhaeth,
agh allaidh, is laegh re a cois, \q
is do ghabh sé chuice air cuairt,
ag filladh ó sluagh Inbher Nois.
suighe, OT1.
116 The Death of the Sons of Uisnech.
Mar do chualadk1 mise sin
linas mo chinu2 lán don éd
15 chuirios mo churchán air tuinn
's ba cuma liom bás no ég.
Lenadar mise air a tsnám,
Ainnle is Ardán nar' chan brégh
do fhilledar me a steach,
20 dis do chuirfadh cath air died.
Do time Naeise briatha[i]r fir,3
's4 do luig fo thrí i ffiadhnuis arm
nach ccuirfadh ormsa gruaim,
go tteigh uaim air sluagh na marbli.
25 Uch! dá ccluin[e]adh sisi anocht,
Naeise beith fai bhrat a cere,
do glmilf[e]adh si go beacht
's do ghuilfinn-sa fo secht lé.
Ca h-ingnam ein agam féin,
30 air crích Alban fo réidh rod,
ba slán mo cliéile 'na mesg,
fá liom féin a li-eich 'sa h-ór.
The following version is founded on O'Flanagan's:
Farewell eastward to Scotland from me;
Goodly the sight of her harbours and glens!
When Usnech's sons used to be hunting
Delightful to sit over the ... of her peaks.
One day when Scotland's worthies were carousing
And Usnech's sons for whom love was meet,
To the daughter of the earl of Dun-Trone f' ■
Naisi gave a kiss secretly.
He sent her a frisking doe,
A hind with a fawn at her foot,
leg. do chuala 2 leg. linais mo chenn 3 goffir II. 4 is II.
The Death of the Sons of Uisnech. 117
And he betook himself to her on a visit,
When returning from the host of Inverness.
When I heard that
My head filled full of jealousy:
I set my shallop on a wave:
Alike to me was death or perishing.
They followed me as it floated,
Ainnle and Ardán who never told a lie.
They turned me homewards,
The twain that would beat in battle a hundred.
Naisi gave a true word,
And thrice he swore in presence of his weapons,
That he would not cause me gloom
Till he should go from me to the host of the dead.
Ah if she heard tonight
That Naisi was under cover in clay
She would weep always,
And I should weep sevenfold with her!
What wonder that I myself have fondness
For the region of Scotland of smooth way?
Safe was my husband amidst it:
Its steeds and its gold were my own.
And in Deirdre's last song (Fada an lá gan clainn JJis-
neacli) there are many differences between II and LVI. According
to II, after singing this song, she leaped into the grave on Nai-
si's neck, and died forthwith (A haithle an laeidlie sin, do ling
Déirdre air muin Naeise 'san ffert, acas fuair has gan moill).
The story then ends as follows:
Acas do tógbadh a liac ós a lecht, da scribhadh an-anmana
oghaim, acas do feradh a ccluithche caeinte. Do mallaigh Cath-
bhadh drai Emain do cinn mac1 Uisnigh do riiarbhadh innte
air inchuibh Fherguis, acas tar éis Chonchobhair do thabhairt
1 mic, O'Fl.
AM^J^^l
] ] s The death of the Sons of Uisnech.
5 gelladh do Chathbhadh nach rnuirfadh íad, dá n-imreadh drui-
decht orra, acas a ttabhairt chuige féin. Acas adubhairt Cath-
bhadk fós ná bhiadh Eiiiain ag Conckubhar na ag aenduine
d'á slicht, ón fhinnghail sin amach, go bruinne an bhratha,
acus dob fhir sin, <3ir ni raibh Eniain ag Conchubhar, na ag
10 aenduine dá slicht ó sin illé.
Ag sin oidhc[db] chloinne Uisnigh go nuige seo.
'And their stone and their tomb were raised: their names
were inscribed in ogam, and their funeral game was held.
Cathbad the wizard cursed Eniain because of the slaying of
Uisnech's sous therein, against the honour of Fergus, and after
Conchobar had given pledges to Cathbad that he would not
slay them if he, Cathbad, would practise enchantment upon
them and bring them to himself. And Cathbad said, moreover,
that neither Conchubar nor anyone of his race would possess
Emain from this parricide to the brink of Doom. And that
was true: for neither Conchobar nor anyone of his race pos-
sessed Emain from that to this.
As far as this is the Death of Uisnech's Children.'
At the conclusion of this tale, says O'Flanagan, there is
a traditional relation always added. King Conchobar incensed
that Naisi and Deirdri should, even in death, be together, or-
dered them to be separated in the burial-ground. But every
morning, for some time, the graves were found open, and in
one of them Naisi and Deirdri were together. Conchobar then
ordered a stake of yew to be driven through each of their bo-
dies in order to keep them for ever asunder. From these stakes
two yew-trees grew to such a height as to embrace each other
over the cathedral of Armagh.
As Windisch remarks (Irische Texte, S. 59), the saga con-
tains good material for a tragedy. It is in Ireland the first
and favourite of the Tliree Sorrotvs of Story-telling (Tri Thru-
aighe na Scéalaigheachta). It, or the event on which it is foun-
ded, is referred to by Cinaed hua Artacáin (ob. 975) in the
following lines preserved in the Book of Leinster (p. 31, col. b,
line 20), a ms. of the middle of the twelfth century:
The Death of the Sons of Uisnech. 119
Guiu mace n-Uslend, ba helgna,
fescur ar brú na hEmna,
uirbo chian iarsin mebail
congóet Fiacha i Temair.
Inan-digail, nirba rom,
gaeth Gergend mace Illadon:
la mace Rossa frith a lecht,
ocus Eogan mace Durthecht.
The slaying of Uisliu's sons,1 it was murder,
At eve on -the edge of Emain.
It was not long after that shameful thing
That Fiacha was slain in Tara.
In revenge for them, it was not soon,
Gerrgenn son of Iliad was slain:
{By Ross' son his grave was found, )
And by Eogan son of Durthecht.
Its title — Aithed Derdrinde re mace Uislenn 'Deirdre's
elopement with Uisliu's son' — is inserted in the list of the
chief- tales (prímscéla) which, according to the Book of Lein-
ster, pp. 189a, 190b, a poet is bound to know. And, lastly it is
referred to in the so-called Annals of Loch Cé, ed. Hennessy,
II 434, by Brian mac Diarmada, who compares himself in his
sorrow re Deirdre tareis cloinne hUisnech do marbad abfeall
an Eamuin Macha le Conchubar2 mac Fachtna Fathaigh mic
Rosa Ruaidh, mic Rudhraidhe. And it has been handled, with
more or less freedom, by the following writers in English:
1 Their names are mentioned in the Cath Muighe Rath, ed. O'Do-
novan, Dublin, 1842, p. 206: ropad dib, ba ferrde in dal, Naísi ocus Ainli
is Ardan, that is, 'of them (seil, the Ulstermen) were — the better was
the assembly — Naisi and Ainli and Ardan'. They were, says O'Donovan,
cousins-german to Cúchulaind and Conall Cernach — all being children
of Cathbad's three daughters.
2 'to Deirdre after Uisnech's children who. were treacherously killed
in Emain Macha by Conchobar'.
ion The Death of the Sons of Uisnech.
a. James Maepherson in his Fingal, London 1762, pp.
155 — 171, under the title Bar-thida, a bombastic fabrication
in which the author mixes together incidents belonging to
the two cycles of Conchobar and Find. He proves his igno-
rance of Gaelic by the following notes: "Nathos [macpher-
sonese for Náisi] signifies youthful: Ailthos [macphersonese for
Ainnle] exquisite beauty: Ardan, pride." "Dar-thula or Dart-
'huile [macphersonese for Deirdre] a woman with fine eyes"
'Seláma' . . . "The word in the original signifies either beautiful
to behold, or a place with a pleasant or a wide prospect."
"Lona a marshy plain" "Slis-seamha soft bosom." He proves
his ignorance of old Gaelic manners and customs by making
the sons of Usnoth (macphersonese for Usnach) fall by the
arrows shot by "Cairbar's" bowmen. On this O'Curry is worth
quoting {Manners and Customs of the Ancient Irish, II, 272):
"It is remarkable that in none of our more ancient histo-
rical or romantic tracts,1 is there any allusion whatever to
Bows and Arrows.''
b. Sir Samuel Ferguson in his Hibernian Nights Enter-
tainments, New York, 1857, pp. 16 — 31. This simple and
pathetic version of O'Flanagan's texts is given in an abridged
form in Bunting's Ancient Music of Ireland, Dublin, 1840,
pp. 83 — 88, as a note on the air there called "Neaill yhubh
a Dheirdre" (leg. Nuallghubha Dhéirdre 'Déirdre's Lamenta-
tion'). Two of Deirdre's songs are also printed in Ferguson's
Lays of the Western Gael, London, 1865, pp. 175, 177. Lastly,
Ferguson has treated the tale in dramatic blank-verse in his
Poems, Dublin, 1880, pp. 97 — 147.
c. The late Dr. Robert D. Joyce in his poem Deirdré,
Boston, Roberts Brothers; Dublin, W. H. Gill & Son. I have
1 O'Curry must have meant tracts dealing with incidents in Ire-
land: for in the Togail Troi (LL. 417t>) Alexander shoots Palamedes
with an arrow, and in the Orcguin (sic) Neill Noigiallaig (Rawl. B. 502,
fo. 47», col. 1) it is said of Eochu: Nos-trochlann saigit asind fidbaicc
(he looses an arrow from the bow). This was on the Loire.
The Death of the Sons of Uisnech. 1 2 1
not seen this work. Sir Samuel Ferguson culls it 'a fine ro-
mantic poem'.
d. The anonymous author (the late Dr. Angus Smith of
Manchester) of Loch Etive and the Sons of Usnach, London,
Macmillan, 1879.
In order to complete the bibliography of our story,
I may mention that it is noticed in Campbell's Tales of the
Western Highlands, Edinburgh, 1862, vol. IV. pp. 45, 46, 113,
279, and that a prose translation of Deirdre's first song
(Inmain tir an tir tit thoir) is given in the introduction
(pp. Ixxxvn, lxxxvin) to The Bean of Lismorés Boole, Edin-
burgh, 1862. This translation is full of faults, e. g. fan mhoi-
rinn caoimh is rendered "by its soothing murmur"; sieng is saill
bruicc "flesh of wild boar and badger": donimais collud corrach
"solitary was the place of our repose"; uallcha "more joyful".
In the same introduction, p. lxxxi, Mr. Skene states that the
children of Uisneach were "Cruithne" (by which, I suppose,
Cruithnig 'Picts' is intended): that near Oban there is a fort
with vitrified remains called "Dun mhic Uisneachan", now cor-
ruptly called in guidebooks ."Dun mac Suiachan" : that on Loch
Etive we have "Glen Uisneach and Suidhe Dcardhuil": that
"two vitrified forts in the neighbourhood of Lochness are called
Dun-deardhuil". It is just possible that some of this topo-
graphy may be correct; but when Mr. Skene connects Adam-
nan's regio or mons Cainle with the man's name Ainnle, and
the rivername Nesa with the man's name Naisi, and when he
invents a place-name "Arcardan" in order to connect it with
Arddn, he must excuse Celtic, and, indeed all other, scholars
for declining to follow him.
Lastly, I desire to say that the word oided, pi. n. oitte,
here for sake of brevity rendered by 'Death', properly means
a 'death attended by violence or other tragical circumstance',
'destruction', 'ruin', and glosses the latin interitu in the Würz-
burg Codex Paulinus, fo. 27 b, ad Coloss. II 22.
Oided inac nUisiiig.
[p. 1, col. 1] Docomoradh fled mórcháin moradbal la Con-
chobar mace1 Faclitna Fat[b]aigb 7 la maitb* XJlad arcbena an
Em(ain) mm&laitm Macba.2 Ocus3 tangatar niaithi an cbuigicZ
cob . . . d'insaige 4 na üedi sin. Ocus rodailed co rabatar
5 cosubacb sobracb (so)menmnacb uile iat. Ocus roeir(gset) aes
(c)iuil 7 oirfide 7 ejadna do (gabail) (an)drecbt 7 anduan 7
anducb(onn), angenelach 7 a craob goibnesa (fia)dib.5
IS iadso anmanna na hßled ro(batar ocond fle)idsin .i.
Caihhad mace Ccmgail Clairing(nig niaicc Ru)graide 7 Genain
10 Gruadbtsokts mace Catbbaid 7 Genan (Glún)dub mace Catb-
haidG 7 Genaim Gadh mace Catbbaid, 7 Sencha Mór mace
AiMla maicc1 Atbgno maicc Fir . .. (Ro)sa, maicc R(uaid) 7
Fercertne fili mace Aongusa Beldeirg, maicc F... filed, mace
Gl..., maicc Rosa, mace R(uaid).7
15 Ocus is &m\aid dochaitis fes na bEmna . i . adaig airitbi
acomair8 gach ainfir do tegluch ConcobmV. Ocus is é lin
teglaig Conclwhair .i. cuig ar tri ficbit ar tri cét, 7 desidetar9
and an adaig10 sin, nogur' togaib Concbobar a ardguth rig
osaird, 7 ked roraidi: "Is ail damsa a fiarfa^e dibsi, a oga,"11
1 Here and elsewhere the contraction mc is written.
2 See the two legends accounting for this name, Keating, tr. O'Ma-
hony, pp. 245, 247. Emain is now called Navan Fort in the Co. of Armagh.
3 Here and elsewhere the Latin 'et' is written.
1 dinsaidi, LIII. 5 a bfiadhnaise an rígh, LVI.
B LVI adds Misdcodha mac Aimi[r]gin.
7 LVI adds 7 Breicne mac Cairhre Cinnleith.
8 fá comair, II. ° desigetar, LIII. lu agaid, LIII.
11 LVI adds 7 a maithe XJladh.
Oided mac nUisnig. 123
bar Conchahar, "an bfacabar nam teglach budh crodha inasib 20
pfen an-Eriwn na an-Alpam na 'san donum mor in-gach inai?,
ar cuimgeb co-caXhair rnuirno m . . . ige."
"Ni facaniar am," ar siát, "ocus ni haitm'iü duinn madá."
"Mased", ar Conchobar, "an aichnid dibh xnxeabaid isin
domim oraibh?" 25
"Ni haic[h]m'rt* iter, á ardrí!" bhar iat-som.
"IS aichnid damsa, a oga," bar eisin, "aon uiresbaidh orn
.i. tri coinnle guisgid nan-Gaidel [p. 1, col. 2] do bet[h]x in[n]ar
bfegmais .i. tri (macc)a Uisnig2 .i. Naisi 7 Aindle 7 Ardcm
do b(eith) dár sechna trebithin mná 'san3 domim, 7 gurah 30
adhbar airdri Erenn ar gail 7 ar gaisgeö" Naissi mace Uisnigr,
7 gnr-cosain nert a Iaime fén treab ar leth Alpem dó."
"A rimilid," ar siát, "da la[m]aisne sin do rad, is fada 0
dérmais4 é, oir doigb is maicc rig coigm'chi iat saw, 7 docoi-
sendais co/ced XJlad re gach coiged aile an-Erm» genco heivset 35
Ulli« aile léo, doig is cuingeda ar calmacM iatt, 7 as leomam
ar nert 7 ar niaaclms (sic) an triar sin."
"Mased" ar ConcJwbar, "cuirter fesa 7 tec/jta f(ora)cenn5
a cricha kVaan go Loch Eitche 7 go Daingen m«cc nUisnig
an-Albam." 40
"Cia rachas rissin?" ar each co coitchenn.
"Doietar sa," 6 ar ConcJiobar, "gurab a freitighib 7 Naeisi
techt an-Eimm ar sith acht le tri . i . Cuculainn mace Suba?-
taim 7 Conall mace Aimir(giu) 7 Fergíís mace Rosa, 7 (aith)ne-
ochatsa8 ci(a don) triarsin lenab andsa mé." 45
Ocus rue Conall (ar)fod9 foleth, 7 dofiafra«</ de, "Cred
dogent(ar), a rimilidh an betha," ar (Conchobar), "da cuiredar
arcenn (mace n-Uis)neich tú 7 a milled ar t'inch«i& 7 ar t'ei-
nech, (ni) nach fobraim?"
1 do bheith, LVI. "2 LVI adds maic Conuill Chlairingiiig.
3 do bheith amuith (sic) arson aemhná 'san domain 7, LVI.
4 ó dearamaoisne sin, LVI. 5 araccionn, LVI.
6 Ni fheidarsa, II.
7 do gheasaibh, LVI. is geis do Naise gan techt, II.
8 aitheonadsa, U. 9 i bhfód, II.
1 24 Oided mac nUisnig.
50 "Ni bás * aen(duine doticfad) dcsin," ar Consul, "acht
aon aram-beraiudsi d(o) Ulltaib,2 [do dhénadh dochar dóibh3]
ni roichfed nech uaimsi ab... gan bás 7 eg 7 oided 4 d'im-
[m]irt air." "Is fir sin," ar Conchobar, "a Connail! anois tuig-
iinsi na(ch audsa5) letsa mé;" 7 dochuir se Consul uada, 7 (tugad)
55 Cuchulainn da mdsságid, 7 do i'iafr«ig an cetna de. "Doberini
se fom breithi'r," ar Cúchulainn,6 "da d^sa 7 gusan
India nosirther (tú) soír nach gebaindsi comba na cruinde uaid,
acht do toitim fein 'san gnim sin." "IS fir sin, a Cu, nach
lerasa f.. 7 anois modaighimsi ni Math agadsa." Ocus dochuir
60 sin Cuchulainn uad sxgus tugad Fergus da indsaigaZ, 7 dofiafraig
an cétnsi de, 7 as ed adubiwVt Fergus fris: "Ni gellaimsi dul
fat fuil8 (na fat feoil," ar) [p. 2, col. 1] Fergus, "ocus gid hed
cena ni bfuil JJltach ar am-beruinn nach bfuige^ bas 7 oided0
lim."
65 "Is túsa racas10 ar cend clainni Uisnig, a rimilid," ar
Conchobar, "ocus gluaís romat amárac/i," ar se, "oir is let
ticfrtd. Ocus gab iar techt anoir duit co dún Borraig maicc
Andt.,11 7 tabair do hriíúhair damsa maras taosga ticfair an-
1 bus, LIII. a arambéiruinnsi do Olltachaib, LVI.
3 Sic IL * ms. oiged. 5 inmuin, II. 6 ms. . cc .
7 Here two or three words seem erased.
8 gelluimsi gan dol fád fhuilsi, II. ft/
9 ms. oiged. 1° Cáinte, LVI.
11 This passage stands thus in LVI: . . . gurab annsa leat clann
Uisneach ná me fein. Et cuirios Conall uaidh. Et dochuir fios ar Choin-
chulainn chuige et as edh adubhairt ris: "A Choinchuloinn," ar se, "dá
ccuirinn accoinne chloinne hUisnech tu, et a milledh dhamh nidh nar
fobraim a dhéanamh, créad [p. 436] dodhéanta riomh?" "Dobheirim fám
bréithir," ar Cuchuloinn, "dá ndearna sin, dá siortha gusan Innia iar-
tharaig soir, náchar dhíon duit é gan tuitim lém láimhse ón ngniomh
sin." "As fiór sin," ar Conchubhar, "tuigimse nach ionmhuin leat me
fem." Et tugadh Feargus chuige annsin agus d'fiafraigh de "creád do
dhéanta riomb, a Fcarguis, dá ccuirinn accoine chlainne hUisneach thú,
et a milledh dhamh, ní nár fobraim do dheanamh?" "Ni gheallaimse,"
ar Feargus, "go rachuinn fád tfuilse ná fád tfeoil, gidh edh ni bfuil
Olltach eile ara mbéaruinn, nach fághaidh brón bais 7 beagsaoguil
uaim." "As fiór sin," ar Conchubar, "is tusa reachus ann."
Oided mac nUisnig. 125
Evinn nach lecfer oirisim na comnaide doibh co tigid co
hEmuin Macha an oidchi sin." 70
Tangatar rompa asdech iarsin, 7 doinnis Fergus a dol
fen a slanaigecht1 clainni hXJisnig 7 dochuaid a [Mán aile
do m&ithib an cóiciá niailli ris isna slants sin. Ocus rugatar
as an adaig2 sin.
Ocus do aigill Conchobar Bovrach mace Annti, 7 do fiar- 75
iaig de: "An bfuil fief? agat damsa?" ar Conchobar.
"Ata codemm," ar Borrach, "ocus dob eider3 lern a dénam,
7 ni hedir lern a hiumcor co hEm«m Macha cugatsa."
"Mase(Z ale," ar Conchobar, "tabcwV d'Fergws hi, uair is
dá gesaib fled d'obad."4 Ocus dogell Borrach sin, 7 rugator 80
as an adaig5 sin gaw bedh. gan h&ogul. Ocus doeirig Fergus
comoch arnámarac7i, 7 ni rug leis do sluag&ih na do socraide
acht a dias mace fen . i . Illann Finn 7 Buinne Borb-Ruad 7
Pnillend6 gilla na hlhraige1 7 an lubrach. Ocus dogluaisetar
rompa co daingen mace riUisnig 7 co Loch nEitchi. Ocus is 85
arnlaid dobatar make Uism'g 7 tri fijajnbotha8 fairsinge am,
7 in both aii-déndaís íulacht&dh. dibsin ni hinnti docaitdis,9 7
an beth a caithdis ni hinnti docolladis. Ocus doleig Fergus
glaodh mór isin cúan, co clos fo imcen na crich fa coimnesa
doibh.10 Ocus is arnlaid dobí Naisi 7 Derári annsin, 7 in Cenn- 90
chaom Conchobair ' x etarra aga himirt (. i .) fithchell in righ.
Ocus adubafrt Naeisi: "Do cluinim glaedh Erennaigh," ar sé,
7 docuala Derdri in glaodh 7 do aitin gwHbi glaodh Fergusa í 7
docel orrtha. Ocus doleig Fergus and-ara glaedh, 7 aáuhairt
Naísi "Atcluinim glaedh aile, 7 is glaedh Eirennaigh i." "Ni 95
hed," ar Deirdri, "ni hinann glaodh Erennaigh 7 gl[aed] Alba-
naig."12 Ocus doleig Fergus an tres glaid, 7 doaitnetcw maicc
1 ms. aslanaidec7ii. - ms. agaid.
3 dobféidir, LVI. gé gur iFeidir, II. * do dhiulta, LVI.
5 ms. agaid. 6 Cuillion, LVI. 7 hiobliraidhe, LVI.
8 fionnbotha folachta, LVI. fiannbhotha, II.
9 an bhoitb aim a mbruithidis a bpróinn, ni inti d'ithidis.
10 muc [leg. mac] alladh na mórghlaodb sin, LVI.
11 . i . an táiplis, LVI.
12 Ni glaodb Eirionnaig so, ar Deirdre, acht glaodh Albanaig, LVI.
126 Oided mac nUisnig.
[p. 2, col. 2] Visnig gurbhi glaerlh Yergusa dobi ann. Ocus
adubairt Naisi re hArdán dol arcend Yergusa, 7 doaithin
100 Derdri Yergus ag legen na cetgl(a)idhi, doinnis do Naisi gur
aithin in ceiglaed dorimie Yergus. "Cred fár celis i, a ingen?"
ar Naisi.
"Aisling ateonnarc aréir," ar Derdri, ". i . tri heoin dotecht
cliuigainn a hEamain Macha, 7 tri bolgama meja inambel léo,
105 7 dofagbatar na tri bolgama sin againne, 7 rugatar tri bolgama
dar bfuil léo."
"Cred in breth atá agad don aisling-sin, a ingen?" ar Naisi.
"Atá," ar si, "Yergus do techt cugainn a techtairec/ií asar
tír dhuthc7;ais fen lé sith,1 oir ni millsi mil n(á) techtairecAí
110 sithi,2 7 is iát na tri bolgaim fol(a) rugaf? uainn .i. sibhse
rechas leis 7 fellfai(r) oraibh."
Ocus ba hole leósuw sin do radha disi, (7) adubairt Naisi
re hArdán dol arcenn Yergusa.3 Docuaid immorro 7 mar
ráinic íat dotoirbir teora [póca] doibh codichra degbthairise, 7
115 rue léis co daingen mace n-Uism'ijr ait a-raibi Naisi 7 Derdri»
7 dotoirbretar teora póca codil 7 go dic/wa d'Yergus 7 da
maccaib. Ocus fíafraigetar sgéla Ere?m 7 choigic? Vlad cosonn-
radhach. "Issiat sge7a is ferr againn," ar Yergus, "Gonchobar
dorn cur fen arbar cennsi, 7 mo diur a slanaigec/ii scgus a
120 coraigecÄi air imbeth dues tairise dib, 7 atá mobriathar oram
fa mo slanaighec/^ do comall,"
"Ni hinndula4 daibhsi annsud," ar Derdri, "daigk is mo
bar tigerntits fen an-Albam ina tigemas Concobair an-Érmw."
"IS ferr duthekas ina gach ni," ar Yergus, "uair ni haibinn
125 do neoch maithes da méd, muna faice a duthc/««s."
1 Fergus do thecht chugainn le techtairecht síthchána 0 Conchubar, II.
2 techtairecht síthchána an duine bhrégaidh, II.
8 "Leig sin thart," ar Naisi: as fada atá Fergus isan bport, 7 eirghe,
a Ardain, air a chenn, 7 tábhair let é," II.
« Ni dulta, LVI. Ni hindulta, II.
5 as ferr rádharc an dúthchais ná sin uile, LVI.
6 is nemhaibhinn do nech, gé mádh mór a raith no a righe, rauna
bhfaicedh a dhuthchas fein gach lac, II.
Oided mac nUisnig. 127
/ , /7
"Is fir sin," ar Naisi, "doigk is annsa pen Ere ina Alba, ^ ,
gé mad nió do raaith Alba» dogebhainn."
"IS daingen dáibse mo briaihar sa 7 mo slánaighec/^,"
ar Fergus.
"IS daingen cena," ar 'Naisi, "ocus rachmaidni letsa." 130
Ocus ni do deoin Derdri an-dubhradar annsin, 7 dobi 'ga
toirmesc impo.1 Tug Fergus fen a bri&thair dóibb, gemad iat
fir Frenn uile [p. 3, col. 1] da feallfac? orthasa«, na bud din
sgeith na cloidme na cathbairr dóibh, acht com-beredh san
fora. "Is fir sin," ar Naisi, "ocus rachmaidne letsa co hFmain 135
Macha."
Tucatar as an adaig 2 sin co tanic an, maidin mocbsolus
arnamjlárach,3 7 doeira'ff Naisi 7 Fergus 7 dodeissidetar 4 in-
Ibhrach, 7 tangator rompo arfud mara 7 mórfairgi noco ran-
gat«r co dun Borraig maicc Andti. Ocus dodecb Derdri ara- 140
héise ar chrichaib Albrm, 7 ised adubcwVt: "Mo cen duit, a
t(i)r ut thoir!" ar si, "ocus is facia lim táib d(o cli)uan 7 do
chalftfZ 7 do muighe minsgot(hacha) aiminalli 7 do tolcha tae-
buaine ta(i)tnemacha d'fagbaiZ. Ocus is beg rangamar a(les)
a comlin sin do dénam."5 Ocus rochan an laid: 145
(IN)main tir an tír út thoir, ,;
Alba cow[a]hingantaib:
nochsi ticfuinn7 eisdi8 ille
mcma tisainn le Noise.
INmain Dun-fidbgha9 is D-fin-finn,10 150
inmain in dun osa cinn,
inmain Inis Draigew de,11
is inmain Dun Suibnei 12
1 aga thóirmiosg ar Naoise dul go hEirinn d'eagla Chonchubhair
7 Olltach, óir ba dearbh le run ceilge docbuir Concbubbar Feargus dá
n-iarraidh. LVI.
2 ms. agaicl. 3 ms. arnámarac/i. 4 ms. dodeisigetar.
5 as beg do léigemar a les d'fhágbhail, II. 6 soir, II.
7 nocban ttiocfaiun, LVI. 8 eiste, II. 9 Dún fiodbaigh, II.
10 Dún Fiodb, LVI. " Droigbneacb de, II.
12 agus inmnin Dun Suibhne, II.
V
128 Oided mac nUisnig.
Caill Cwan!
155 gair tiged Ainnle, mo núar! x
fa gair lim dobí [in]tan2
is Naise an-oirear3 Alban.
Glend Laid!
docollainn fan mboirhm caoimh:
160
fa hi mo chuid an Glend Laigh.
Glenn Masain!
ard a crimh, geal a gasáin : G
donimais coW.ud corrach
165 ós mhir mungaich Masam.7
Glenn Eitci!8
aim dotogbhus mo ce'ttig,
iúaind a fidh,9 iar néirghe
buaile grene Glenn Eitchi.10
170 Glenn Urchán!11
bahi inglemi diriug12 dromcháin,
nochor13 uallcha fer a aoisi
ná Nóise an Glenn Urcháin.
Glenn Da Rúadh15
175 mocbe« gach fer dána dual16
1 Coill chuanna! mar abfailid uisgedha fuara, LVI. A choill cliuan,
on a choill chuan! gus ttigeadh Aiunle, mo nuar.
s aoibhinn dobhadhus antan, LVI. fa gairid liomsa ró bhí ann, II.
3 in iarthar, II. 4 dochodluinn fám errad chaim, II.
5 ois-fheoil, II. 7 árd a chneam, gel a chasáin, II.
8 Gleann Masain, on G. M. árd a chreamh' geal a mbasáiu. doghmodh-
maois [leg. doghniomaois] codhtdh corrach ós monga gleanna Masáin, LVI.
9 Loch Eitche, LVI. 10 a fiodh, LVI.
11 baue gréine a loch Eitche, LVI.
12 Orchaoin, LVI. Archain, II. 13 fá he an gleann direach, LVI.
14 ni or, LVI. nocharbh, II. 1S na ruag, LVI.
18 moghean ar an bfear dár dual, LVI. mo chion gach aen fhear
dar dual, II.
Oided mac nUisnig. 129
is binn guth cúach ar cráib1 cruim
ar in mbinn2 ós Glinn Da Rúadh.
INmam Draigen is trái traigh,;;
irimam a uisce ingainimh4 g\ain:
nocha ticfuinn eisde anoir5 180
mana tisuinn lern inmain.6
Asahait[h]le sin tangatar d'innsaige dúne Borraig [maraon
le Deirdre7], 7 dotoirbir [Borrach8] teora poga do maccaib
Uisnig, 7 dofer failti re Fergus cona maccaib. Ocus is eel [p. 3,
col. 2] adubrwrt Borrach: "Atá üed agamsa duitsi, a Fergais!" 185
ar sé, "ocus as geis dóitsi üed d'fagbail noco taírsidh i."9 Ocus
ótchuala Fergus sin dorindeadh rothnuall corcra de [0 bhonn
go bathis10]. "Is ole dorinnis, a Bhorraig!" ar Fergus, "mo
chur fo gesaib,11 ocus Conch obar do t&hairt mo breit7«r* oram
fá maccaib Uism'g do breith go hEmam an lá doticfaidis an 190
Fir inn"
"Cnirimsi fó gessaib tú," ar Borrach, ". i . gesa nach fuiln-
gid firlaeich ort mana tisair do c&ithim na fl.edi sin."
Ocus dofiafrr/i'o Fergus do Naeísi cidh doghénadh 12 ime
sin. "Dogena," ar Deirdri, "mad ferr letsa13 maicc Uismg do 195
treigen 7 an üed do caithim; acht chena, as mór an cennacb
üedi a treigen."14
"Ní tréigebsa iat,"15 ar Fergus, "dóigh cuirfed mo dá
I binn guth cuaiche ós craoibh, LVI. 2 aran ndruim, LVI.
3 inis Draighin de, LVI. os trén trágh. II.
4 gainmhe, LVI. os ghainim, II.
3 go nach tiocfainn aisd ale, LVI.
6 le Naoise, LVI. nocha ttiucfain aisde dhe, | mun' tticcinn lem in-
muine, II. 7 Sic LVI. 8 Sic II.
9 7 is geas duit gan a diultadh, LVI.
10 Sic LVI. ó a bhár go a bhonn, II.
II fledh d'fhurail ormsa, II. 12 créad deantar, LVI.
13 do rogha agatsa, II. 14 acas gur chóra dhuit an fhledh úd
do treigen ná clann Uisnech dotréigen, II.
13 Ní threigfedh mise iad, LVI.
9
130 Oided mac nüisnig.
mac1 leo .i. Illann Find 7 Buinne Borb Ruad, go Fmain
200 Mucha, 7 mo briathar fein fós," ar Fergus.
"IS lór a feahus," ar Naéisi, "óir ní nech aile dochosain
sinde riam a cath na a comrug acht sind fein."
Ocus doglúais Naeise maille re feirg do[n] látha/r,2 7
dolen Beirári é, 7 Aindle 7 Ardan 7 dá mace Fergusa, 7 ni
205 do deoin Deirdri dorinned an combairle sin, 7 dofhagbadh
Fergus goäuhach dobnínach. Acid aonni chewa dobi deimin
le Fergus, dá mbéidis . u. ollco/cid FAvenn [araon láthair3], 7
a comairle leleceile, nach tísadh dib a comairci sin do mil-
liud.*
210 Sgela5 mace nüisnig, do gluaisedar rempa [an athghairid
gacha conaire 7 gacha caoimheolais c] , 7 doráidh Deirári friu:
"Doberaind comairle maith daeib, gengo demtar oram í. 7
"Carsat comairle8 sin, a ingen?" ar Naeisi.
"Eirgem go hinis Cuilenndi9 etir Fir inn 7 Albain [anocht,10]
215 7 anam arm go caithe[adh x x] Fergus a fleüVZ, 7 as comhall
breiten cVFergus sin 7 as medughadh fada flrwYAemnais daibsi."12
"IS radh uilec rinde sein,"13 ar IWann Find 7 ar Buinne
Borb Ruad. "Ni hetar linne an comairle sin do denam," ar
siad, "gengo beith feabws bar lamh fein maille frind 7 bria-
220 thar Fergusa agaili, ni fellf« e foraib."14
"Mairg tanaic lesin mbréithir sin," ar Deirdri, "antan do-
tréig Fergus sind ar [fjleidh." Ocus dobi ag toirsi 7 ace mifridhe
I dhís mhac féin, LVI. - on lathraig, LVJ. don látliair, II.
3 Sic LVI. 4 nach ttiucfadh doibh a cenmairce féin do sarii-
ghadh, II. 5 Dála, LVI. Imthusa, II. 6 Sic LVI. an aithghirra
gacha conaire, II. "' gion go ndéntar libh i, II. s ciéd í an chomh-
airle, II. 9 Cuilinn, LVI. 90. Rachlainn, II. 10 Sic LVI.
II fanamhuin innte go caithfedh, LVI.
18 as fadúghadh saeghail díbhse é, II.
13 7 fós is uireasbadh dhibhse e, LVI.
14 Ní dhénam an chonihairle sin, ar Naeise, acas ar clann Fher-
guis; acas doráidh clann Fhergiiis gur bh' ole an ihuinghin do bhi aice
asda fein, nach beidh innta comairce do dhénam, gion go mbeidh có-
mhaith chloinne Uisnigh do lamaibh ina ffar[r]adh, acas fos briathar
Fherguis maille friu, II.
Oirled mac nUisnig. 131
moir im techt an Eirinn ar breithir Fergusa. Ocus atbert and
[p. 4, col. 1]
"Mairg tanac le bretlw mir 225
Fergus^ maicc ~Ro-ig rom/r: 1
ni dingen aithméla de,2
uch is acher3 mo cÄnde!4
Mo ehridi 'na caeb cumadh5
ata anocht6 fa mór pudhar: 230
monuár, a m«eea maithi,
tangatar bar tiughlaithi."
"Na hahair, a Dcirdri dián!
a ben is ailli7 na in gnan!
tief« Fergus for till^ngail 235
cugainn nároncungénaiiv" 8
Fárir9 is fada lim duib, 10
a mfflcca ailli Uisnig!
techt a hAVoain nandamh nderg
dahus buaw abithmairg. * x Mairg. 240
A haithle na laidi sin tangatar rompa co Finncarn na
Foraire ar Sliab Fuait [7 do fan Déirdre dán-éis isann-glenn, 1 2]
7 dotuit a coll«^ ar Deirdri annsin, 7 do iaghsdar í gaw fis
doib, 7 doaii% Naeisi sin, 7 impodm'.s aracenn coleic 7 'sisin
1 Rig rótoil, LVI. '2 ni dheána dhe me acht rochradh dhe, LVI.
3 is uch. ann, LVI. 4 Mairg thánic an oir gidh dil | re briathar mic
Róigh rórhir | Nocha ndénsa acht ochán de, | uch is ró chrádh rem
chroidhe, II. 5 mo chróidhe ionna cliró cunia, LVI. 6 The a is
added by a corrector. 7 gile, LVI. H MS. nar: cuingénaigh.
muná ttígh Feargtís go ndáil gairid cian bhtts buan a bhiothmairg. LVI.
Ni thiucfadh Fergus anair, cugainne chum ar millaidh, II.
9 fairíor, LVI. Fa raer, II. 10 sin, LVI. " bar ccéim
anocht go hEamhuin | bhur tteacht a hAlbain glanghrianaig | nocha
liomsa is lánmairg, LVI. techt ó Albain an fheoir ghairg | fada bhus
buan a bhithmairg, II. ia Sic II.
9*
132 Oided mac nUisnig.
245 uáir dobí sisi ac eirge asa coWud,1 7 adubflwt Naeisi: "creel
far anais annso, a rigan?" ar se.
"Cólhtd dorónas," ar Deirdri, "ocus tarfas fis 7 aisling 2 dam
ann." :5
"Ca haisling sin?" ar Naem.
250 "Doconnarc," ar Deirdri, "cew cenn ar cec/tfar4 agaibsi 7
cen cenn ar Illaww Find, 7 a cenn fen ar Buinne mBorb Unna,
7 gaw a congna?« linni." 0ms doroine na xannu:
"Truagh an taidbsi tarfas dam,
a cethrai feta finnglan!
255 gan cenn liaib ar cec/itar-de,
gan cungnam fir lecéle. 5
"Nocha[r]caw do bei6 acht ole,
a ainnear nlaind edrochtl1
léig úait, a bei tana mall,
260 ar g&Waib mara Manann. 8
"Dob ferr lim ole gach duini,"9
doraidh Derdri gan duibhi,
"na bar nolcsa, a t/m'ar min,
ler sires muir is moirtir.
265 "Dociusa a cenn ar Bhuinne
osé a saegal is uille, 10
1 7 d'fan Deirdre d'andéis ag ainfios doibh. 7 do thuit a tórchiin
suain et codlata uirthe, 7 domothaig Naoise gur f'ágabh se Deirdre dá
áis, 7 dfill uirthe et róeirígh asa codla, LVI.
2 fis fáthach 7 aisling adhuathmar iongantacb, LVI.
8 Codladh dobhi orm, ar Déh'dre, acas do chonairc aisling ann, II.
1 gan a chend ar cheachtar, LVI. B recheile, LVI.
u Nochar chan do bheul, LVI. 7 a bean ró-aluinn ea-
drocht, LVI. 8 neimh do bheoil tana tall t'ann ar dhallán mara
Manann, LVI. neim do ghrisbheoil tana thall, air ghallailih aingidh
uatbmhar, II. 9 ms. da gach duine. LVI omits this stanza.
30 is faide, LVI.
Oided mac nUisnig. 133
nochi leinsa anocht nach tntag í
a cenn ar Bhiiinnc mBorb Uuad" T.
Asahait[h]lo sin 2 fcangator rompo go liArd [na] ;! Sáilech
.r. id(ón)'1 Ardinacha aniu. IS annsin doráidh Deirdri: "Is 270
fada5 lim in ni6 docim anois .i. do nellsa, a Naeisi, isin aér,
7 is nell fola é, 7 doberainn comairle7 daib, a maccu. Uisnig!"
ar DeirdrL
"Carsat comairle sin,8 a rig«»?" ar Nóisi.
"Dol co Dún-dealgtíM» [anocht9] m«ra bfuil Ciichulaiim, 7 275
beith annsin »ocoti Fergus, no techt a comairce Conculaiam go
hEamain."10
"Ni regrnad a les an comairle sin do dénam" ar Náis*. 1 x
Ocus iidubairt an ingen so: [p. 4, col. 2]
"A Naisi, fech12 ar do nell13 280
dociu sunn isin aér; 14
dociu os Emain uaine
formell fola forrúaide. 15
Romgabh bidgad resan nell
dociu sunn10 isinn aér 285
samaZta re crú17 fola
in néll úathmar imthana.
Doberainn18 comairle dúib,
a macca ailli Uisnigl19
1 nocha liom anocht is truagh, LVI, wliere this is the last line of
the stanza. 3 na laoisin, LVI. 3 Sic LVI * risa raidh-
tear, LVI. 5 fuaith, LVI. 6 an nidh, LVI. 7 LVI inserts
maith. 8 créd í an chomhairle, II. 9 Sic LVI. 10 nó go
ccaithidh Fergus an fhledh, acas bheith air chumairce Chonculainn air
egla ceilge Chonchobhair, II. " "0 nach fail eagla oruinn," ar
Naoisi, "ni dheanam an chomhairlesin," ar se, LVI. ia dearc, LVI.
13 néal LVI. feucha an nél, II. 14 sonna sail aodhar, LVI.
15 fórrnéal na fola flannruaidh LVI. fuar-nél fola forruaide, II.
16 uaim LVI. " as cosmuil re fod, LVI. 1S Dobhéa-
ruinn, LVI. 19 Dobheirim coniairle bhecht | do macaibh áilne Uis-
nech, II.
134 Oided mac nUisnig.
290 ga>i dol co hEmain anocht,
le bfuil óraibh do guasacM '
Raclimffidne go Dún Uélgan
niara bfuil Cú na cerda;2
ticfam amaracA andes
295 maraon isa[n] Cú coimdes."3
Aduhairt Nóisi ire fcirg
re Deirdri ngesfci4 ngruaidhdeJrg:
"6 nach bfuil egla oirne
in' dingnum5 do comairle."6
300 "Dob andam sin7 riám roimé,
a ua righd(a)8 Rugrdide!
gan ar nibeth ar én sge7 de
míse is twsa, a (No)isi!
An lá twc Manannán cu&ch
305 duinn ocus an Cu ro b(uan),9
ni beth^sa10 am agaid de,
aderini rit, a Nai(se)!
An la mcais let amach
mise tar Es Ruaid rom(ach), 1 x
310 (ní be)théa am &gaid dé
aderim rit, a Naise."12
A haithle na rann sin dogluaiset«/' rompo anathgairit
gacha sliged co facatar Emain Macha vmthaib. "Ata comarda
1 tre bfuil oruibh dho ghuasacht, LVI. tré a fill oraibh do ghua-
sacht, 2 gach cearda, LVI. na ccerdcba, II. 3 maraon is Cii
na ccaoimhchleas, LVI. mur aen 's an Chú chómdhes, II.
I ghasta, II. 5 dbénam, II. ö LVI omits this stanza.
7 Dobadh annam, LVI. s rathmar, LVI, and II. 9 'Nuair
thug Mananán an chuach | dhuitse ocus Cú comhluaith, LVI. chugamsa
gó rath róbhuadh, II. 10 ni bheithea am &ghaidhsi de, LVI.
II An uair rugais leat me amach, mise ar Easruadh ramach, LVI.
11 II omits this stanza.
Oidcd mac nüisnig. 135
againsa dáibh," ar Deirdri, "matá Coucohar ar ti felli no fin-
ghaile do denaiu l oraifr." 315
"Ga coma/da sin?" ar Ndise.
"Da leicter sibsi 'sa tech 2 a bfuil Conchobar 7 niaithi \}\ad
Lochanfuil Conchobar ar ti uilc do denam rib. Ma do tigh na
Craebrwa«i?e cuirter3 sib 7 Conchobar a tigh na hEnina, doden-
tar feU 7 mqhul foraib." 320
Ocus rangatar rompa fon iii[n]«s sin co dorus tighi na
hEnina,'1 7 doiarratar ibslugMiü rompa. DofVegair an doirrseóir
7 dofiarfai« cia dobí ami. Dobinnised gur biad tri maicc
Uisnig dobi ami, 7 da mace Fergusa, 7 Deirdri. Dahiiinised
sin do Concobar, 7 tucad a \ucht fedma , fWtheolma 5 da inn- 325
saiga?, 7 dofiafraig dibh cinnus dobi tech na Craohniaide im
biadh no im dig. Adubratar san da ticdis .u. catha \J\ad6
aim, co bfuighdis a lordaotham7 bidh 7 dighe. "MaseaV' ar
Conchobar, "berar make Uisnig innte." Ocus adubrao* sin re
maccaib Uisnig. Aduhairt Deirdri: "a Nois, henais a digbail 330
rib gaw mo comairlisi do dénamh,"8 [p. 7, col. 1], ar si, "ocus
denam imtecht budesta."9
"Ni dingnum,"10 ar IWann Find mace Fergusa "7 adamar,
a ingen, is mór an met'dcht 7 an midlaocLwts domothaigis orainn11
antan adere sin, 7 rachmaid co tech na Craobhráaóie," ar sé. 335
"Rachmaid codeimm," ar Naise, 7 dogluáisetar rompo co
tech na Craobrúaide, 7 docured hicht fre&sduil 7 fWtheolma12
leó, 7 dofreaslaiaert7 iat do biadaifr saora somblasda13 7 do
deochaib millsi mesgamla,14 gitr bad mesga medarcháin mor-
1 má táthar ar ti feill do dheanamh, LVI. - san tigh, LVI, II.
3 cuirfidhther, II. 4 7 dobhuaileeZar an dorus ann, LVI. acas do
bhainedar beim baschroinn 'san doras, II. 5 7 fritheoilte,
LVI. feithmhe 7 fritheoilte, II. s fir Uladh uile, LVI. secht ccatha
Uladh, II. 7 go bfághdís a lórdhaoithin, LVI. go ffághdís uile a
saith ann, II. * Here in the ms. comes a misplaced leaf containing
a portion of the Táin bó Flidais. 9 Et adubairt D. gur bferr a
cóniairle féin dho dheanamh, 7 imthighidh feosda," ar si, LVI.
10 dhénam, II. 11 ní metacht ná milaechacht do finua[d] or-
uinne riam, II. ia lucht fritheoilte, LVI. 13 sochaithme, LVI.
" garga gabhálacha, LVI.
136 Oided mac nUisnig.
340 gothacli gach aon dá luc/ii fedhma 7 fWtheolma
chewa nir caithetor lein biad na linn ru meivtnigi a naistir '
7 a nim(thechta), air ni deraatflw anadh na oirisem o do(léic-
set) dun Borraig maicc Andirt co rangatar Emain (Macha).2
IS annsin aduba^rt Noise: "tabhartor in Cendcaom Con-
315 chobair cugainn co nderamáis a himirt". 3 Tugad in Cend-caom
cuctha, 7 dosuidigec? a fa/rend iurvi, 7 dogab Noise 7 Deirdri
aga fraisimirt. Is i sin uair 7 aimser adubairt Cowchobar,
"cia hagaifr, a óga, dogebainn da fis an mairenn a delb nó a
dénam fén ar Deirdrinn? ocus* má mairenn, ni bfuil dfine
350 Adaim ben is ierr delb ina i."5
"Rac[h]ad6 fén and," ar Leuarcham, "ocus dober7 sge'la8
cugwdsa."
Is nvúaicl immorro dobi Lqharcam, 7 ba hannsa lé Noise1'
iná gach10 necli aile isin cniinne, uair ba minic le dol [fja11
355 crichaib an domain móir d'íarmoracAí No7si [7] do bmth sgél
ewige 7 uadha. larsin tám'c Lquarcam roimpi co hairm a raibi12
Noise 7 DeirdW. Ocus is am\aid dobatar, 7 an Cenncaom Con-
chobair etarra, 'ga bimirt, 7 dotoirbiV mace Visnig agus Deir-
driu do piocaib codil dichra deg-tairisi, 7 docaiestar frasa dér
360 gur bo fliuch1:5 a bucht 7 a hurbnanne, 7 dolabai'r inadiaigsin
7 aduba«Vt: "Ni maith daibhsi, a macca, inmaine" ar si, "an ni
as doilge14 rugae? uadha riam dobet[h]15 ag««& 7 sib ara coimts;
7 is dabar fis docuireá mise," ar Lqbbarcham, "ocus da iecbain
an mairend a delh no a dénam fm'rre ar Deirdn. Ocus is fata
365 lim fós an gnim donit anocM [p. 7, col. 2] an Emain . i . feü
1 7 gurbha tuirseach iadsan 0 mhead a naistir, LVI.
2 do dailedh biadha saera, sochaithmhe acas deocha mera meiscemla
dhóibb, gurbo súbacb somenmnach iad uile, acht mic Uisnigh acas
Déirdre amáin, óir nír cbaithedar mórán bidhe no díghe ó méid a
n-aistir 7 a n-imthechta ó Dbún Borraig go bEmain Mbacba, II.
3 go ndecbamis d'imirt, II. 4 óir, LVI and II. 5 ionna i, LVI.
6 Reachad, LVI. 7 A corrector (?) has added an a. 8 derb-
sgeula, LVI. 9 LVI adds 7 Déirdre. 10 aon droug, LVI.
11 í ag dol fá, LVI. ia mararaibb, LVI. 13 ms. fliuic.
u an dara nidh as annsa le Conchubar .i. an Ceannchaomh, LVI.
15 dobheitb, LVI.
Oided mac nUisnig. 137
7 mebul 7 rnicoing^ll da dciuiui oraibsi, a cairde gmdacAa,"
ar si, "ocus ni bia Eamuin aon oidclii co dereth an domain bus
ferr í inánocM. l Ocus dorinnc an \ókl ann:a
Trúag [rem chroidhe3] an in ebiti
déntar'1 anocht an Emuin, 370
ocus on ineb«£5 amach,
bud hi an Eamain irgalacA. K
Triar bratliar is ferr fo nim7
dar imgidh8 ar talmain tigh
doilecA limsa marata9 375
a marbatZ a los enmná. 10
Náisi ocus Ardan11 coinblaia",
Ainnli baisgeZ a mhrcitkair,12
feü ar in dreim-si ga luadh 13
nocAa limsa nacA Ismtruag. li 380
Asa haitle sin15 adubairt LebarcAam re16 maceaib Fergusn
doirsi tige na Craobhrúaide 7 a fuinneoga do dunac?,17 "ocus
da tistar chugatb, buaidh 7 bennacAi doib, 7 cosnaio" sib fén
comaith 7 bar comarche 7 comarci Fergusa.33 Ocus tan/c roimpi
amacA asa haitble codubacA dobronacA drochraenninach co hairm
araibhi Conchobar,18 7 dofiafraig Conchobar sgéla di. Is annsin 385
1 aon oidhche is fearr ionná sin go bruinne an bhratha, LVI.
8 go truagh tuirseach, II. 3 Sic II. * Sic II. donit/ier LIII.
5 on mebhail mebhlach, II. 6 fingalach, LVI. 7 faoi neamh, LVI.
8 dár imthigh, LVI. 9 ambeith mar ta, LVI. 1U aiumná, LVI.
The stanza is thus in II: Triar as uaisle aniu fo nim | 'sas ferr d'ar
thádhail talmuin | doilghe liomsa anocht mur tá | a ttuitim a locht aen
mna. X1 Ainle II. I2 acas Ardán a mbráthair, II. 13 ar an
druim sin gach luaith, LVI. air an dreim ndrechghloin nuadb, II.
14 noch is liomsa is lántrúagh, LVI. 15 na laoi sin, LVI.
16 le, LVI. 17 do dhruidedh go maith, acas calmacht 7 cródh-
acht do dhénam, II. 1S 7 dochaoi Leabharcham frasa dian[a] dear
et ceiliabhris dóibh et tainigh (sic) mar araibh Conchubhar, LVI.
138 Oided mac nUisnig.
aduhairt Lebaroham aga fregra: "Atá1 árochsgéla again duit
7 degscel."
"Cred iát sin?" ar ri U\ad.
300 "Is maitli na sgc/a," ar Lebarcam: "in tnar is ferr delh
7 denani, is ferr luth 7 lamach, is ferr gnim 7 gaiscerf 7
guáthirgal axiErinn 7 anAlbain 7 isin domtm mór uile do teeht
cugutsix,2 7 bid imáin enlethe iigut festa anagad bf[er] nErenn
o tait maicc Uiswi^ libh: 7 isé sin sge7 is ferr iigum duit.
395 Ocws isé sin sgel is mesa agwm, in ben dob ferr delh 7 denani
isin domww ic imtecht uainn a liEamam nae/i bfuil a deZb fen
na denani iuirrV
O'tcwala Conchobar sin, dochuaid a éd 7 a aigidecM arcul,
7 doibset dail no dó auadiaig sin.3 Ocus doüaxf aig Conchobar
400 aris:4 "Cia vstchad dam da fios an mairenn a cruth no a delh
no a denani fen ar Dardrinn?" Ocws dofiafraig iothri solf air
a fregra.
Is annsin aduba/Vt Conchobar re Trén Dron5 Poland: "A
Tre[nJ Dniinn," ar Conchobar. "in fedar tii cia domarb t'athíwV?" *
405 "Dofetar." ar sé, "gurab e Náisi mace Uimig domarb é. 7
"Maserf," [ar Conchubhar8] "eirsi da fios an mairen[n]
[p. 8, col. 1] a delb no a denani fein ar Derdnnn."9
Ocws doglúais Tren Dorn roime, 7 tame dochwm na bruidh-
ne, 10 7 fúair na doirrsi 7 na fuinneoga arna n-íadhadh, "
410 7 doga[i]b oman 7 imegla é, 7 ise<£ aduba/rt: "Ní con&ir £coir]
make Uism'c/ d'innsaigüV?, 12 [óir] atá ferg13 forra," Ocus [cilia
eis sin14] fuair fuinneóg gaw dntd15 isin bmidm,16 7 dogab ag
5 Atáid, LVI. 2 cuguinn, LVI. :i et do ghaibh ag caoi
andiagk sgéimhe Dheírdre gon dubhairt aris, LVI. * Mar do chuala
Conchubhar sin, do chuaidh mórán dá cud air ccúl, acas do bhí ag ól 7
ag aibhnes tréimsi fhada, no gur smuain air Dhéirdre an dara fecht, II.
r' Trendorrn, LVI. Tréndorn, II. 6 LVI. adds: 7 do triar dearbh-
rathar. II adds: acas do thriar derbhráthar. 7 iad, LVI and II.
* Sic II. 9 II adds: óir má íhairionn, ní fíil air druim domain, ná
air tuin taliiian ben as áille ná í. ,u bruighne, LIII. 1] iarnan-
dúuadh, II. ll do thaobhadh, LVI. ]3 LVI inserts go mór.
14 Sic II. lfi fuinneóg do fágbhadh osluicthe andearmad, II. 10 LVI
inserts gan dúnadh.
Oided mac nUisnig. 139
feguin1 Naeisi 7 Berdrenn tresan fuinneóig.2 Dodech3 Derdriu
fair, oir as í bá cendluáithi ami, 7 dobruidigh Nam,'1 7 do-
dech5 Naéisi andiaidh a dechsuna [7 do ehon[n]airc sail an 415
fir sin6]. Ocus as airúaid dobí [fén7] 7 íer gonta d'feraib na
Hcble8 aige,9 7 tue urear ágmar urmaisnec/i10 de go tarrla a
suil an oglaich,11 7 doronadb imlaéid áinignecb etarra andsin,12
7 áovhúaid a tshuil ara gntaid don óglach,13 7 rainig co Con-
chobar, [agus e ar leatbsuil14] 7 do innis sge7a dó ó tbús co 420
deiredb, 7 hcd adubairt: "as í súd ainbeu as ferr delb andsa
Aomun, 7 ha rí an äomuin Naisi da legar dó í." 15
IS and sin doeirigh Conchobar 7 Ullaid,16 7 tangadar
timcell na bruighne, 7 do leigedar ilgairtbe mora andsin,17
7 docbuirsiut teinnti 7 tennala isin mhruidin. D'adclos sin do 425
Deirdrinn 7 do dainn Yergusa, 7 dofiafra/^edar "cia ata fan
Craob Rúaid."
"Concubar ocus Ulaid," ar siatt.
"Ocus comairci Fer^usa friú," ar Illaww Find.
"Mo cubais," ar Conchobar, "ha méla duibsi 7 do maceaib 430
Uisiw^r mo bewsa agaib."
"As fir sin," ar Derdriu, "ocus clofeU Fergus oraib, a
Naeisi."
"Mo cubais," ar Buinne Borb, "ni derna 7 ni dingnimne.''
IS andsin tánic Buinne Borb amach, 7 domarb tri .1.435
I feuchaint ar, LVI. a dobhí ag á n-amarc astech, 11.
3 domothaig, LVI. 4 dochuir acceill do Naoise é, LVI.
5 dfeuch, LVI. tí Sic LVI. 7 Sic LVI. s taiplise, LVI.
a ionna láimh, LVI. 10 gan chaime, gan claeine, II.
II oglaoig e, LVI. lä LVI omits. 13 gur chuir an tsúil
tara chloigenn amach II. 14 Sic LVI. 15 as briathar damsa,
ar se, a Chonchobair, gurab adhbbar Righ Eirionn Naoise mac Uisneach
et gurab í Déirdre bean as f'earr dealbh et deanamh do mhnaib na
cruirme, LVI. As fir sin, ar Conchubhar, ba righ air an doman fer an
urchair sin, muna ffil saeghal gairid aigi, II.
16 Mar do chuala Conchubhar sin, ro lion d'éd acas d'fhormod.
acas d'fhógair do na slógaibh dol d'innsaidh na bruighne ann a raib
clann Uisnigh, II.
17 tri gártha móraidhbhle asta 'na timchill, II.
140 Oided mac nUisnig.
amuigh [don ruathar sin], 7 dobáitli 11a teinnti 7 11a t^nnala,
7 domcsg 11a slófju don breisim bratlia sin. Atbert Conchobar:
"cia doni an mesgarZ sa arna sluaga*6?"
"Meisi, Buinni Borb mace Fergusa," ar sc.
410 "Comadha1 uainisi duit," ar Conchobar ["ocus treig clann
Uisneach 2J.
"Carsat comadha sin?" ar Buinne.
"Tricha3 cét [dfcarann4]," ar Conchobar, "ocus mo chogur
7 mo chomairlc fein duit."
445 "Gébhatt,"5 ar Buinne, 7 dogab Buinne na comhadha sin,
7 dorinded [tre miorbhuillsse De eJ sliab an oidci sin don trich-
ait cét, undo Sliab Dal mBuinde. 7 Ocus decimal« Deirdrki an
comrad sin.
"Mo chubais," ar Deirdriu, "dothréico Buinne sib, a nicicea
450 Xlimig, 7 as aithrema^ an mace ad."
"Dar mo breithir fein," [p. 8, col. 2] ar IWann Find,
"nocha treigebh fen iat in con mairess an calarfcolg !) [so] am
láim." Ocus thnic IWann amach iarsin 7 tue tri kea£7tchuarta
a timcell na bruidni, 7 domarb tri cét [d'Oltachaibh 10] amuigb,
455 7 tám'c astech co hairm am-bái11 Nóisi 7 sé ag imirt íichle12
ocus13 Ainnl cGarbh. Ocus tue IWann cuairt impa, 7 adib dhigh,
7 tue lochrann ar l&sadh leis amach aran bfaithchi, 7 do gab
ag slaide na shiag, 7 nir lamsat techt timchell1* na hruidne.
Doha maith an mace dobi annsin . i . IWann Finn mace Fer-
4^0 gusa. Ni rer15 nech riam im séd na im ilmáine, 7 ni t&v&ad
tuarasda/ 0 rígh16 dó, 7 nírgab séd ríam &cht ó Fergus
namá. 17
1 Cumhtha, LVI. Cúma, II. a Sic LVI. 3 tri triucba, LVI.
4 Sic LVI. and II. 8 glacad sin, LVI. 6 Sic LVI.
7 Dál-Bhuinne, II. 8 mairfios, LVI. 9 an cloidhem cael
direch, II. 10 Sic LVI. 1J tánic tarnais mar araibh, LVI.
12 na fithchille, II. ,3 le, LVI. 14 an goire, LVI.
15 ní rér, II. 16 ms. repeats righ. ,7 óir níor ghaibh
seoide na maoine 0 aoinech riamh acht 0 Feargus et nior dhiultaig aoi-
neach riamh fa Aeoidibh ná fá mhaoinibb. LVI.
Oided mac nUisnig. 141
IS annsin adub«?Vt Conchobar: "Cait a b(f)uil Fiacha ma
inacc fén?" ar Conchobar.
"Sonna," ar Fiac[h]a. 4G5
"Da[r mo] chubhws, is an aon oidchi rugad tusa 7 IWann
Find, 7 airm a athar ata oige-siwm, 7 beirsi m'airmsi let (.i.)
an Órchain1 7 an Cosgvach 7 a[n] Foga [Bernach2], 7 mo
co(lg),3 7 dena calmajcht] leó."
IS annsin do inns«?'// each achéile dib, 7 tunic Fiacha a 470
cert-coinlamn co hlllawn;4 7 dofiafraig IWann d'Fiacha: "Cid
sin, a Fiacha?" ar sé.
"Comrac 7 coviWann dob ail lern ritsa," ar Fiacha.
"Olc dorinnis," ar IWann, "ocus maicc Uisw'a ar mo com-
a?Vce." 475
Do innsaigetar achéo'e, 7 doronsat comlamw ficda for-
niata dána dedla degtaprw't?, 7 doiortamlaig IWann ar Fiacha,
co tue air luidhe for sgat[h] a sgeith,5 7 dogeis an sgiath, [re
meid an éigin inna raibh, 6] 7 dogeisetar tri pnmtonna Erenn
annsin . i . tonn Clidna 7 ton Thuaidi 7 tonn Rugráide [ag 480
fregradh dhi7]. Dobi Conall Cernach [mac Aimirgin8] an Dun
Sobairci aninbaidsin, 7 docuala torann tuinne Rugraide.9 "Is
fir sin," ar Conall, "ata Conchobar an eiglmw,10 7 ni cóir gan
a innsa^e." Ocus gabais a airm 7 tame roime go hEamain, 7
fuair an comrac arna sraimud ar Fiacha mace Conchobair, 7 485
in Orchain ac huiviucl 7 ac beic foraig a cáiil atingna, 7 nir
lamsat JJlaid a tesargam. Ocus tank Cowall do le[i]th a chuil
co Illa?w, 7 saitis a sleig tritu .i. an Culghlas Gonaitt.
"Cia dogon me?"12 ar Illawn.
I Acéin, II. 2 an bogha bearrnach, LVI. 3 an colg glas
. i . mo sgiath 7 mo clhá sleigh, 7 mo chloidhem mór, II.
4 Do chóiridh Fiachra a chorp isna harmaibh séunta somaisecha
Conchubhair, 7 do innsaigh Iollan Finn, II.
5 ar lúighe ar sgáith a sgéithe, LVI. G Sic II. 7 Sic II.
8 Sic LVI. 9 do chuala Tonn Tuaithe, II. 10 éigin, II.
II sáithes an colg glas tréna chroidhe, II. 12 Cia doghuin me
do leith mo chuil? ar Iollann Finn, 7 geb é dorinne dar mo láim ghoile,
do gbebhadh só cómrac do leith m'aighthe naimse, II.
142 Oided mar íiTJisnig.
490 "Mise Conall" ar sé, "ocus cia tusa?"
"Mise IWann Find mace Fergwsa," ar sé, "ocus is ole an
gnim rloronais 7 maicc Uisnig ar mo comairce"
"In fir sin?" ar Cnnall.
"Is fir 011."
49;") [Here the Glenn Masáin ms. breaks off. But LVI proceeds
thus, after comairce, supra line 3: [p. 450] "Uch mo thruadh!"
ar Conall, "dar mo breithir, ni bhéaraidh Conchubar a mhac
fein uaim gan marblia an diogbail an gniomha sin."
Agus iarsin tug Conall beim cliodheimh (sic) d'Fiacha
500 Fionn, gur theasg a cheann dá choluinn. Et fagbhms Conall iad.1
Iarsan tangadar airgeana báis d'lollaww1 mac Fe&rgusa,
agus dochuir a arm aisteach don bhruighin, agus adubairt \e
Naoise c&lmncht do dheanamh, agus gur m&rhadh e fein an
airahriocM le Conall Cearnach.
505 As annsin tangadar Olltaig timpchioll 11a brúighne, 7 do-
chuiretar tinnte [7 tenndála2] innte, et táinig Ardán amach
et dobháthaidh y na teinnte, et domarbh tri chéad dona shiagh-
aibh, et iar mbeith atha fada amuith tainigb áisteach. Agus do-
chuaid Ainnle amach an trian eile don oidhche ag coimét na
510 brúigline, agus do mharbh niumhar do-áirmhighthe d'Olltach-
aib4 go ndeachadar go heasbaghthach ón mbrúighin.
As ami sin do gabh GoncJiohar ag gréasac/ií na úuagh.
Et taiuigh Naoise amach fa dheoigh. Et ni feidir airiomh ar
thuit leis. 5 Tugadar Olltaig cath na mainne do Naoise. Et
515 dochuir Naoise an ruaig tri huaire an aonar orrtha. Asa haithle
sin d'eirigh Deirdre ion na choinne agus adubhrwrt ris: "As bua-
dhach [p. 451] an comrac dorinis fem 7 do dhias dearbhrathar.
Agus deanaidh csdmsicM feasta. Agus dob ole an chomhairle
1 Tilnic taimnéla báis ar lollann Fionn annsin, IL
2 Sic II. 3 romiich, IT. 4 do liiarbh sé chéd arauich, II.
5 acas inj go n-airíihthar gainirä mara, no duille fedha no drucht
for fhór, no réulta nime, ní héidir rim no áirerii a raibb do chennaibb
curad acas mílidh acas do meighibb maelderga ó lániaibb Naeise air an
latbair sin, II.
Oided mar, nüisnig. 143
dhibh taobh do thdhkairt re Conchobar agus re hOlltachaibh. ]
Agus is truagb nach dearnamhar2 no cbomhairlesi." 520
As annsin dorin[n]etZar clan« Uisneacb daingion do chor[r]-
aibb a sgiath ionna cbéile, agus dochuiretar Deirdre eadtorrtba.
Agus tugadar an aighthe an einfeac7?t ar na sluaghsxibh. Agus
do mharbh siad tri chéad dona slwaflhaibh don ruathar sin.
As annsin tainigb Conchobar mar araibb Catbfaidh draoi, 525
agus adubba/rt: "A Cbathfaidh!" ar se, "fost clanw Uisneach,
agus imir droigheac7^ orrtba, oir millfei an cóige so gobratb
dá n-imtbigid dá n-aimhdheoin uatha don dulso. Agus dobbeir-
imse mo briatbar duitsc nach eagal dóibb mé féin."3
Creidios Catbfacb na eombraidbti sin Cnonchobair, agus 530
dochuaidh (Vionchosc chloinne hUisneach, agus dorin droigb-
e&cht orrtba, óir docbuir se muir mórtbonnacb4 ar ieth an
mbacbaire roimb cloinn Uisneach. Agus fir Vladh ar talamh
tirim da ccois ionna ndiaigh, agus roba truagh mar dobhadar
claim Uisneach da ttraocha san mormnir. Agus Naoise ag 535
congmbail Dbeirdre for a ghualainn da banacbal [p. 452] ar
a báthadh.5
As annsin d'fógair Conchobar clann Uisnecb do m&rbhadh,
agus do diultadar fir XJladh uile sin do dbeanamh, oir ni raibh
aonduine an Olltaibb na raibb tuarasdal a Naoise dhó. Dobbi 540
oglach ag Conchobar dar bh-ainim Maine Laimhdhearg G mac
Rigb Locblann,7 agus ase Naoise do mbarb a athair agus a
dhias dearbbráthar. 8 Agus adubbairt go ndiongnadh fem an
ditbcheannadb an dioghail an ghniomba sin.
1 taebhadh le Conchubhar go brath, II.
a nácbar ghabhabhair, II.
:i do bheirimse mo bhriathar fíorlaeich nacb egail dáibh mise, acht
go rabhaid dorn réir, II.
4 muir théchtaighthe do cbur 'na ttimchell maille re tonnaibh du-
airasecha. II.
5 II inserts: gidhedh nír lámsat Ulaidh iad do innsaidh no gur
thuitsat a nairm asa lámaibh. 7 iar ttuitim na narm uatha, do gabhadli
mic Uisnigh. 6 Lámgharbh, II. 7 Fionn-Lochlann, II.
8 Athach 7 Triatha an-a»manna. J I.
144 Oided mac nUisnig.
545 "MaiseeZ/*," ar Ardán, "marbli me fein ar ttóis, óir is mé
is óige dorn braithribh."
"Ni be sin a deantar," ar Ainnle, "acbt marbtbar mé fern
ar ttóis."
"Ni hamblaidh is cóir," ar Naoise, "acht ata claidhemk
550 agamsa tug Mananán mac Lir dhamh, nach fagbbann fuigbioll
buille ná béime. Agus buailtior oruinn attriur anéinfeacM é,
go nach faicferZ^ aoineach aguinn a dhearbhrathair aga dith-
cheannadh." 1 •
As ami sin do sinedar na huaisle sin a mbraigbde ar
555 aoincheap, agus tug Maine coilgbhéim claií?h*mh dboibb, gur
theasg na tri cinn a n-einfeac/ii diobb ar an lathair sin. Agus
gach neach d'Olltachaibh ar an gboill sin do léigcdar tri trom-
gharrtba cumba umpa. 2
Dala3 Deirdre, antaw dobhi4 aire chácb aracbeile dhiobh,
560 tainigb roimpe ar faith che na hEamhna, agus í ar foluamhain
soir agus siar on nduine go chéile, go ttarl« Cuchuloinn ionna
ceartagh«i?A. Agus dochuaidh ar a choimeirce,5 agus d'inis
sgeula chloinne hUisneach dhó, o thuis go deire[adh], amhuil
fealladh orrtha.
565 "As truagh liomsa sin," ar Cuchuloinn, "agus an bfuil a
fios agad cia do mharbh iad?"
"Maine Laimhdbearg mac Righ Lochlann," ar si.
Tainigh Cuchuloinn agus Deirdre mar araibh claim Uis-
neacb, agus do sgaoil Deirdre a fuilt agus [p. 453] do gbaibh
570 ag ól fola Naoise, agus tainigh dath na gnosuidhe da gruadhaib.
Agus adubhairt an laoi:
Mor na hesichta, so an Eamuin
mar an dearnadh an meabhall,
oidhedh6 cloin[n]e hUisneach gaw feall
575 gobhlach oinig na hEirionn.
1 "As fir sin," ar each, "acas síntar libh bhúr ccinn 7 bhúr
mbráighde," ar siad, II. - Here II inserts Deirdrc's song Sóraidh soir
go hAlbain uaim. s Imtbusa, IL 4 mur fuair.
5 rónaisc a cumairce fair, II. ü ms. oigbet77i-.
Oided mac nUianig. 145
Adhbhar Rigb Eirionn uile
Ardán feata foltbhuidhe:
Eire agus Alba gan oil
ag Ainnle ionna urchombair.
An domban tsiar agus tsoir, 580
agad, a Naoise neartmhuir!
do bbiarlh uile, is ni breag
muna ndiongantaoi[s] an móireacht.
Adblaictbear mise san bfeart
agus clocbtar aim mo le&cht, 585
da bfeitbiomb is de tbig m'éug
o dorine^h an móireac&í.1
A baitble na laoisin adubbairt Deirdre: "Leigidh damhsa
chéile do phogadh." Agus dogbaibh ag \wgadh Naoise agus
ag ol a fol«, go ndubhairt an laoi ami:2 590
Fado [an2] la gan clann3 Uisneacb
nior tuirseacb bbeitb ionna ccuallacM
mic Rigb lea ndioltuigbe deoraig,4
tri leombain o Chnoc5 na bUamha.
Tri dreaguin Dúna Monaidb, 595
na tri curaidh on Ccraoibh Rua[i]db:
dá ndéis ni ha beo mise:
triur do bbrisedb gacb aonruaig. 6
Tri lea[n]nán [nam]ban 7 Breatan,
tri seabbaic sleibbe Cuilinn, UOO
mic Rigb dár gbeill an ghaisge
dá ttugaidis ambuis uraim. 8
mo
1 II omits this lament. - II then prefixes the heading: Nuail-
dhuhhadh Dhéirdre an diagh chlainne Uisnigh. 3 Sic II.
4 re udiltaigh deóraidh, II.
5 tri leómuin chnuic, II.
6 triur bhriste na ccath ccruaidhe, II.
1 Tri lennáin do mnáibh Bretan, II. 8 uirrim, II.
10
146 Oided mac nUisnig.
Tríar laoch nár mhaith fá urraim:
a ttuitim is cúis truaighe:
605 tri uric inghine Cathfaidh,
tri gabhl« chatha Chuailgne.
Tri beithreaca1 beodha,
tri leomhuin a Lios Una,2
triar laoch lear mhiann 3 a molnäh,
610 tri mic uchta na nOlltach.
Triur do hoiledh ag Aoife,
agá mbiodh crioch fá cbána,4
tri huaithiwZ/í briste catha,
triar daltadha5 dobhi ag Sgathaig.
615 [p. 454] Triur do hoiledh ag Boghmhain,
le foghluim gacha cleasa, 6
tri mic oirdhearca Uisneach,
is tuirseach bheith 'na n-eashaidh.
Go mairfinn an deoig Naoise
620 ná sáileth7 neach na bheatha8
an deoid9 Ardáin is Ainnle
ni bhiadh m'aimsir go fada. 10
Airdrigh \J\adh mo cheidfear,
do threigios do ghradh11 Naoise,
625 gearr mo saoghal ionna dhiadh, ' 2
fearfad a chluiche13 caointe.
1 Na tri beithreacha, II. 2 leasa Connrach, II.
3 rer maith, II. * dá mbiodh chrícha fo chánaigh, II.
6 tri daltáin, II. 6 Tri daltáin do bhi ag Uathaidh | tri laeich
>uaine i ttreise, II. 7 ms. sil'ac.
H air talmain, II. 9 ms. deoig: diaigh, II.
10 ionnamsa ni bbiaidh anmain, II.
11 air ghrádh, II.
14 ms. dhiagh.
13 ms. chluithe: cluithche, II.
Oided mac nUisnig. 147
Ionna ndiadh * ni ha beo mise,
triar do chin[g]ec?A ar gach deabhaidh, 2
tr[i]úr 'gar inhaith fulang dochar,
triar laoch gaw ohadh gleacadh."' 630
MallacAí ort, a Chatbfaidh draoi,
do inharbh Naoise tre mhnaoi!
truagh nach dá chabhair do bhi
sath an domhain é d'aoinrigh.4
A fir thochbas an feartán 635
is chuirios mo leanan uaimse,
na dein an uaig go dochrach:
biadsa a bfochar na n-uasal.5
[II here inserts the following four stanzas:]
Mór do gheibhinn do dochar
a ffochair na ttri ccuradh: 640
d'fhuilginn gan tech, gan teine,
ni mise nach biaidh go dubhach.
A ttri sciatha 's a slegha
fa leba dhaiii go minic;
cuir a ttri ccloidhme cruaidhe 645
os chinw na buaighe, a ghillich!
A ttri coin 's a ttri sebhaic
biaid festa gan lucht selga,
triúr congbhála gach catha,
triúr daltáin Chonaill Chernaigh. 650
1 ins. ndiagh: ndiaigh, II.
8 triar lingeadh tré lár debhtha, II.
3 0 chuaidh mo lennan uaimse dénfad air a uaigh cetha, II.
4 II omits this stanza.
5 In II this quatrain runs thus: A fhir thochlas an nuadhfhert, | ná
dén an uaigh go dochrach, | biadsa i ffochair na huaighe | ag denarii
truaighe is ochan.
10*
148 Oided mac nUisnig.
Tri hialla na ttri ccon sin
do bhain osna as mo chroidhe:
as agam dobhi a ttaisgidb,
a ffaicsin is fáth caeidhe.]
655 Ni rabhus riamh am aonar
acht lá dhéanta bbur n-uaighe, 1
ge minic do bhi mise,
agifs sibhse go huagnech.
Do chuaidh mo radbarc uaimse
6G0 ar bfaicsint2 uaigbe Naoise:
gearr go bfaicfe me m'anam
is na mairionn hicht mo chaointe. 3
Triomsa dofeallad orrtha,
tri tonna tréana tuile:4
665 truagh ná rabhws a ttalamh
sul do m&rhhadh claim Uisneach.
Truagh mo thuras le Fergus
dorn chezdgadh don Chraoibh Ruadh:
lena bhriathraibh 5 blaithe binne
670 do mbill-se mise am aonar.6
Do seachnws7 aoibbneas Uladh
moran mxadh agus carad:8
ar mbeith ionna ndiagb am aonar
ma saogal ni ba fada. 9
1 LIII repeats acht. - ag faicsin, II.
3 ni liiairann mo lucht caeinte, II.
4 biád fa dhadhruing go tuirseach, II.
6 re briathra, II. ü do melladh sinne an aenuair, II.
7 Do thréigios, II.
8 air thriar curadh bo treise II.
9 mo saegal ni ba fada | 'nandiaigh is aenar meise, II. Then II
adds: As mé Deirdre gan aeibhnes | is mé a ndeireadh mo bhetha | a
bheith 'na ndiaigh 08 miste | ni bhiadh mise go fada.
Oided mac nUisnig. 149
[p. 455] Iarsan, tráth, do suig Deirdre 'san bfeart agus 675
do thug teora póg do Naoise ria ndul san uaig, agus d'iruthig
Cuchuloinn roimhe go Dún Dealgán go cumhacli dobronach,
agus ro mhalluig Cathfach draoi Eamliuin Macha an dioghail
an mhoruilc sin. Agus adubhairt nach geabhadh Conchubar
na neach eile dha shocht an baile sin go brath an deoigh an 680
feill sin.
Dala Feargitsa mic Rosa Ruadh, tainigh arnamaireach
d'éis marbhtha chloinne hUisneach go hEamhuin Macha, agus
mar fuair gur marhhadh iad tar a slána féin, tug féin agus
Cormac Conloingios mac Conchobhair agus Dubthach Daolulach 685
gona m-buidhin coimheasgur do mhuintir Chonchubhair, gur
thuit Maine mac Conchubhair leo agus tri chéad dá múintir
maraon leis. Loisgthear agus airgthear Eamhuin Macha, agus
marbhthar banntracht Chonchubhair leo, agus cruinnighid ar-
eannta do gach leath. Agus fá he b'on a shíaigh, tri nihile 690
laoch. Agus triallaid as sin go Connac/ráaibh go hOiliol Mór
fa Righ ConnacM an trath sin, agus go Meadhbh Chruachna,
mar a bfuaradar fáilte agus fostadh.
Dala Feargusa agus Chormowc Chonloingios gona laoch-
xaidh, iar rochtuin a cConnacMaibh doibh, ní bhidis aonoidh- 695
che gan lucht fogla uatha ag arguin agus ag losga^ \J\adh,
mar sin dhoibh gur traochadh crioch Chuailgne leo, gniomh
asa ttáinigh iomad dochar agus dibfeirge idir an dá choige, 7
dochaithedar seacht mbliadhna, no do réir [p. 456] droinge
eile deich mbliadhna, ar an ordugha^Ä sin, gan osadh aonuaire 700
eadtorrtha. As leith aistig don aimsir sin do choimisg Fear-
gus le Meadhbh gur toirchedh leis i, go rug triúr mac dó
d'aontoirbhirt, mar ata Ciar, Core agus Conmhac, amhuil adeir
an file 'san rann so:
Torrach Meadhbh a cCruachain1 chaoin, 705
o Feargus nár thuill tathaoir.
go rug triar gan locht nár lag,
Ciar, Core agus Conmhac.
ms. cCruachán. 710
150 Oided mac nUisnig.
As on cCiar so raidhtear Ciárruidhe a Munihain, agus is
ar a siiocht atá 0 Conchubair Ciarúidhe. 0 Chore ata 0 Con-
chubha[i]r Chorcamruadh. Agus o Chonmhac atá gach Con-
mhaicne da bfuil a cConnac/itaibh, agus gib é leígíios an duain
dárab tosach "Clann Feargusa, clann ós cácb," do gheabhaidh
go follus, gur niór an t-arrdhac/itus do ghabhadar an triur mac
715 sin Meidhbhe a cConnachtaibh agus san Mumhain, biodh a
fiadhnuise sin arna tíribh ata ainimnighthi uatha san da chóige sin.
Dobhi Feargws agus an Dubhloingios, .i. sluagh deoruigh-
eacMa dochuaidh leis a cConnachtaibh , ag sior-dheanamh luit
Signs uile ar Olltachaibh tré bhás chloinne hUisneach. OUtaig
720 mar an cceadna ag deanamh dibhfeirge orrtha sin agus ar
fearaibh CovmocM treas an ttáin bho tug Feargus uatha agus
treas gach dochar eile dhiobh, ionnws go rabhadar na diotha
agus na dochair dorinedar leath ar leath dá chéile comhmór
sin go bfuilid leabhair sgriobhtha orrtha bha liosta [p. 457]
725 re a leaghadh annso.
Do bhás Dheirdre ann so.
Dala Dhéirdre, dá ttainigh na gniomha sin, do bhi si a
bfochair Chonchubhair san teaghlach ar íedh bliadhna d'éis
mharbhtha chloinne hUisneach. Agus ge madh beag tógbhail a
730 cinn no gaire do dheanamh tar a beal, ni dhearna risan rse
sin. Mar do chonairc Conchubhar nár ghaibh cluithe na caoi-
neas greidhm de, agus nach tug abhac^i na ardughwoTi. aoibh-
neas misneach ionna haigue, do chuir fios ar Eogan mac Dur- ,
thíicht flaith Fearnmhúidhe; agus adeirid cuid dona seanchai'd/i-
735 ibh gwrab e an t-Eogaw so domharbh Naoise mac Uisneach
an Eamhuin Macha. Agus iar tteacht d'Eogaw do lathair
Chonchubhair, adubhairt le Déirdre o nách fuair féin uaithe a
haigne do claochlódh ona cumha go ccaithfeö7& dul seal eile
le hEog^aw agus leis sin curthar ar chula?'&ft Eoghain ionna
740 charbad i, agus téid Conchubhar da ttiodhlacadh. Agus ar
mbeith ag triall dhoibh do bheiredh si suil ar Eogan roimpe
go fiochda agus stiil ar Chunchubhar ionna diagh, oir ni
Oided mac nUisnig. 151
raibh dis ar clomhan is mó clha ttug fuath [p. 458] ná
iad araon. Mar do mhothaig umorro Conchubh«r, is e ag
sille fa seach ar íéin agus ar Eoghan, adubhairt ré tre ahhacht: 745
"A Deirdre," ar se, "is súil caorach idir dha reithe an tsúil
sin do bheire ormsa agus ar Eoghan." Arna chlos sin do
Dheirdre, do ghaib bioga leis an mbréithir sin i, go ttug baoith-
beim as an ccarbad amach, gur bhuail a ceann ar cbarrtha
cloiche dobhi roinipe, go ndearnaidh mire mionbbruighte dá 750
ceann, gur ling a hincinn go hobann aiste, gona sxmhlaidh sin
tainigh bás Dhéirdre.
Craobhsgaoiledh agus coimhneas ar chuid do churadhaibh
na Craoibhe Ruadh annso, sul laibbeoram ar tbuille do ghniomh-
arthaibh Chuculoinn: 755
Cathfach mac Maolchró na ccatb,
ceidrigh agá raibh Maghach,
dias eile, fá bhúan a bfearg,
Rosa Ruadh, Cairbre Ceinndearg.
Triúr da1 rug Maghach clann ghlan 760
Rosa Rúadh, Carbre is Cathfach,
áoba triar rathmhar ré roinn
dobi ag Mághach málachdhoinn.
[p. 459] Tri mic le Rosa Ruadh dhi,
is cheithre mic le Cairbre, 765
slata finngeala gan ail,2
tri hinghiona le Cathbaidh.3
Rug Maghach do Chathfach draoi
tri hinghiona fo gheal gnaoi,
dochinn a ccruith tar gach aon 770
Deithchim, Ailbhe is Fionnchaomh.
ms. do. a ms. ail. 8 ms. Cathfach.
152 Oided mac nUisnig.
Fionnchaomh inghion Chathfach draoi,
deaghmhatkair Chonuill Chéarnaigh,
tri mic Ailbhe ná rob ágh,
775 Naoise, Ainnle is Ardán.
Mac Deithchinie na ngruadh nglan
Cucholoinn Dúna Dealgan,
claun ná r[o]ghaib grain le goin
ag tri hingionaibh. Catkfaidh.1
780 Clanua hUisneach sgiath na bfear
a ttuitim go neart [na]úúagh,
maith a ccaidriorah, geal a ccneas:
ag sin aguibh an treas Truagh.
Finis
785 Pro scrip tore2 lector oret!
1 O'Flanagau prints a copy of this poem in pp. 25, 26 of the
Transactions of the Gaelic Society. Dublin, 1808.
2 ms. lectore.
Translation.
The Death of the Sons of Usnech.
1. An exceeding beautiful and mighty feast was prepared
by Conchobar, son of Fachtna Fathach, and by the worthies
of Ulster besides, in smooth- delightful Emain Macha. And
the worthies of the province came . . . unto that feast; and
(wine) was dealt out (to them) until they all were glad,
cheerful and merry. And the men of music and playing and
knowledge rose up to recite before them their lays and their
songs and chants, their genealogies and their branches of re-
lationship.
8. These are the names of the poets who were present at
that feast, namly, Cathbad, son of Congal the Flat -nailed, son
of Rugraide, and Genan Bright-cheek, son of Cathbad, and
Genan Black -knee son of Cathbad, and Genan .... son of
Cathbad, and Sencha the Great, son of Ailill, son of Athgno
son of F . ., son of Gl . ., son of Ros, son of Ruad, and
Fercertne the Poet, son of Oengus Redmouth, son of F . . . .
the Poet, son of Gl . ., son of Ros, son of Ruad.
15. And it is thus they enjoyed1 the feast of Emain, to wit,
a special night was set a£art^for each man of Conchobar's
household. And this is the number of Conchobar's household,
even five and three score and three hundred. And they sat
there [until Conchobar uplifted his loud king's - voice on high,
and this is what he said: "I would fain know what I ask of
1 lit. consumed.
154 The Death of the Sons of Usnech.
you, 0 warriors!" saitli Conchobar, "have ye ever seen a house-
hold that is braver than yourselves in Ireland, or in Scotland,
or in the great world in any place, for"
23. "Truly we have not seen," say they, "and we know
not if there be."
"If so," saith Conchobar, "do ye know (any) great want
in the world upon you?"
"We know not at all, 0 high king," say they.
27. "But I know, 0 warriors," saith he, "one great want
which we have, to wit, that the three Lights of Valour of the
Gael should be away from us, that the three sons of Usnech,
even Náisi and Ainnle and Ardán, should be separated from
us because of (any) woman in the world. And Naisi for valour
and prowess was the makings of an overking of Ireland, and
the might of his own arm hath gained for him (self) a district
and a half of Scotland." ;
33. "0 royal soldier," say they, "if we had dared to utter
that, long since we would have uttered it. For it is apparent
that they are sons of a king of a border- district, and they
would defend the province of Ulster against every other pro-
vince in Ireland, even though no other Ulstermen should go
along with them. Because they are heroes for bravery, and
those three are lions for might and for courage."
38. "If it be so," saith Conchobar, "let envoys and messengers
be sent for them into the districts of Scotland, to Loch Etive
and to the stronghold of the sons of Usnech in Scotland."
"Who will go with that?" saith every one.
42. "I know," saith Conchobar, "that it is in Náisi's prohi-
bitions to come into Ireland in peace, except with three,
namely Cúchulainn son of Subaltam, and Conall son of Aimir-
gin and Fergus son of Ross; and I will [now] know unto
which of those three I am dearest."
46. And he took Conall into a place apart, and asked him:
"What will be done, 0 royal soldier of the world," saith Con-
chobar, "if thou art sent for Usnech's sons, and they should
be destroyed in spite of thy safeguard and thy honour ?\
The Death of the Sons of Usnech. 155
"A thing I attempt not! :, Not the death of one man
(only) would result therefrom," saith Conall; "but each of the
Ulstermen who would harm them (and) whom I should appre-
hend, he would not go from me ... . without death and de-
struction and slaughter being inflicted upon him."
53. "That is true, 0 Conall," saith Conchobar. "Now I under-
stand that I am not dear to thee." And he put Conall from
him. And Cúchulainn was brought unto him, and he asked
the same thing of him. "I give (it) under my word," saith
Cuchulainn, "if there shouldst be sought eastward
unto India, I would not take the bribe of the globe from
thee, but thou thyself to fall in that deed."
58. "That is true, 0 Cu, that not with one thou
hast no hatred." And he put Cuchulainn from him, and Fer-
gus was brought unto him. And he asked the same thing of
him. And this did Fergus say to him: "I promise not to
attack thy blood or thy flesh," saith Fergus. "And yet there
is not an Ulsterman whom I should catch [doing them hurt]
who would not find death and destruction at my hands."
65. "It is thou that shalt go for the Children of Usnech, 0
royal soldier," saith Conchobar. "And set forward to-morrow,"
saith he; "for with thee would they come. And after coming
from the east, betake thee to the fortress of Borrach son of
^Cainte, and give thy word to me that so soon as they shall
arrive in Ireland, neither stop nor stay be allowed them, so
that they may come that night to Emain Macha."
71. Thereafter they came in, and Fergus told (every one)
that he himself was going in warranty of Usnech's children,
and his other warranty went to the worthies of the province
all along with him in those warranties. And they bore away
that night.
75. And Conchobar addressed Borrach son of Annte and
asked of him: "Hast thou a feast for me?" saith Conchobar.
"There is assuredly," saith Borrach, "and it was possible
for me to make it, and it is not possible for me to carry it
to thee to Emain Macha."
156 The Death of the Sons of Usnech.
79. "If it be so," saith Conchobar, "bestow it on Fergus,
for one of his prohibitions is to refuse a feast."
And Borrach promised that; and they bore away the
night without , without danger. And on the morrow
Fergus arose early, and of hosts nor of multitude he took nought
with him save his own two sons, even Illann the Fair and
Buinne the Rude -Red, and Fuillend the boy of the Iubrach,1
and the Iubrach. 84. And they went on to the stronghold of the
sons of Usnech and to Loch Etive. And thus were the sons
of Usnech: three spacious hunting- booths they had, and the
booth in which they did their cooking, therein they ate not,
and the booth in which they ate, therein they slept not. And
Fergus sent forth a mighty cry in the harbour, so that it was
heard throughout the farthest part of the districts that were
nearest to them. 90. And thus then were Náisi and Deirdre,
with Conchobar's Cennchaem (the king's draught-board) between
them, and playing thereon. And Naisi said: "I hear the cry
of an Irishman," saith he. And Deirdre heard the cry, and
knew that it was the cry of Fergus, and concealed it from
them. And Fergus sent forth the second cry, and Naisi said:
"I hear another cry, and it is an Irishman's cry," saith he.
"Nay," saith Deirdre, "not alike are the cry of an Irishman
and the cry of a Scotchman." And Fergus sent forth the third
cry, and the sons of Usnech knew that there was the cry of
Fergus. And Naisi told Ardán to go to meet Fergus. And
Deirdre knew Fergus when sending forth his first cry, and
she said to Naisi that she had known the first cry that Fer-
gus had uttered.
101. "Wherefore hast thou concealed it, my girl?" saith Naisi.
("Because of) a vision I saw last night," saith Deirdre,
"to wit, three birds come to us out of Emain Macha; and
three sips of honey they had in their bills, and those three
sips they left with us, and with them they took three sips of
our blood."
the name, apparently, of a boat or galley belongiug to Fergus.
The Death of the Sons of Usnech. 157
107. "What is the rede that thou hast of that vision, 0
girl?" saith Náisi.
"It is (this)," saith she. "Fergus hath come from our
own native land with peace: for not sweeter is honey than a
(false man's) message of peace; and the three sips of blood
that have been taken from us, they are ye, who will go with
him, and ye will be beguiled."
112. And they were sorry that she had spoken that. And
Naisi bade Ardán go to meet Fergus (and his sons). So he
went; and when he came to them he gave them three kisses
fervently and right loyally, and brought them with him to
the stronghold of the sons of Usnech, wherein were Naisi and
Deirdre; and they (too) gave three kisses lovingly and fer-
vently to Fergus and to his sons. And they asked tidings of
Ireland and of Ulster in special. "These are the best tidings
we have," saith Fergus, "that Conch obar hath sent me for you,
and that I have entered into warranty and covenant, for I
am ever dear and loyal to you, and my word is on nie to
fulfil my warranty."
122. "It is not meet for you to go thither," saith Deirdre;
"for greater is your own lordship in Scotland than Conchobar's
lordship in Ireland."
"Better than every thing is (one's) native land," saith Fer-
gus; "for not delightful to any one is excellence of (any) great-
ness unless he sees his native land."
126. "That is true," saith Naisi; "for dearer to myself is Ire-
land than Scotland, though more of Scotland's goods I should get."
"My word and my warranty are firm to you," saith Fergus.
"Verily, they are firm," saith Naisi, "and we will go with
thee."
131. And Deirdre consented not to what they said there, and
she was forbidding them. Fergus himself gave them his word
that if all the men of Ireland should betray them, they (the
men of Ireland) would have no protection of shield or sword
or helmet, but that he would overcome them. "That is true,"
saith Naisi; "and we will go with thee to Emain Macha."
>^
158 The Death of the Sons of Usnech.
137. They bore away that night till the early-bright morning
came on the morrow. And Naisi and Fergus arose and sat
in the galley, and came on along the sea and mighty main
till they arrived at the fortress of Borrach son of Annte. And
Deirdre looked behind her at the territories of Scotland, and
this she said: "My love to thee, 0 you land in the east!"
saith she; "and it is sad for me to leave the sides of thy
havens and thy harbours and thy smooth -flowered, delightful,
lovely plains, and thy bright green -sided hills. And little did
we need to make that . . . ." And she sang the lay:
146. A loveable land (is) yon land in the east,
Alba with its marvels.
I would not have come hither out of it
Had I not come with Naisi.
Loveable are Dún-fidga and Dún-finn,
Loveable the fortress over them,
Loveable Inis Draigende,
And loveable Dún Suibni.
154. Caill Cuan!
Unto which Ainnle would wend, alas!
It was short I thought the time
And Naisi in the region of Alba.
Glenn Laid!
I used to sleep under a fair rock.
Fish and venison and badger's fat
This was my portion in Glenn Laid.
162. Glenn Masáin!
Tall its garlic, white its branchlets:
We used to have an unsteady sleep
Over the grassy estuary of Masán.
The Death of the Sons of Usnech. 159
166. Glenn Etive!
There I raised my first house.
Delightful its wood, after rising
A cattlefold of the sun is Glenn Etive.
Glenn Urcháin!
It was the straight, fair- ridged glen.
Not prouder was (any) man of his age
Than Naisi in Glenn Urcháin.
174. Glenn Dá-Rúad!
My love to every man who hath it as an heritage!
Sweet is cuckoos' voice on bending branch
On the peak over Glenn dá Ruad.
Beloved is Draigen over a strong beach:
Dear its water in pure sand;
I would not have come from it, from the east,
Had not I come with my beloved.
182. After that they came to Borrach's stronghold along with
Deirdre; and Borrach gave three kisses to the sons of Usnech,
and made welcome to Fergus with his sons. And Borrach said
this: "I have a feast for thee, 0 Fergus!" he saith, "and
a prohibition of thine is to leave a feast before it shall have
ended." And when Fergus heard that a purple . . . was made /^
of him from sole to crown. "Evil hast thou done, 0 Borrach!"
saith Fergus, "to put me under prohibitions, and Conchobar to
make me promise to bring the sons of Usnech to Emain on
the day that they should come to Ireland."
192. "I put thee under prohibitions," saith Borrach, "even
prohibitions that true heroes endure not upon thee, unless thou
come to consume that feast."
194. And Fergus asked of Naisi what he should do as to that.
"Thou shalt do, [what Borrach desires"], saith Deirdre, "if thou
preferrest to forsake the sons of Usnech and to consume the
feast. Howbeit, great is the ... of a feast to forsake them." L
160 The Death of the Sons of Usnech.
198. "I will not forsake them," saith Fergus, "because I will
put my two sons with them, even Illann the Fair and Buinne
the Rude -Red, unto Emain Macha, and my own word more-
over," saith Fergus.
201. "Enough is his goodness," saith Naisi, "for no one but
ourselves hath ever defended us in battle or in conflict."
And Naisi moved in anger from the spot, and Deirdre
followed him, and Ainnle and Ardán, and Fergus' two sons.
And not according to Deirdre's desire was that counsel carried
ous. And Fergus was left in gloom and sadness. Howbeit
Fergus was sure of one thing; if the five great fifths of Ireland
should be at one spot, and take counsel with each other they
would not attain unto destroying that safeguard.
210. As to the sons of Usnech, they moved forward in the
shortness of every way and every fair direction. And Deirdre
said unto them: "I would give you a good counsel, although
it it be not carried out for me."
213. "What is that counsel which thou hast, 0 girl?" saith
Naisi.
"Let us go to Inis Cuilenni, between Ireland and Scotland,
to-night, and let us remain there tell Fergus consumes his feast;
and that is a fulfilment of Fergus' word, and unto you it is a
long increase of princedom.
217. "That is an utterance of evil as to us," saith Illann the
Fair and saith Buinne the Rude -red. "It is impossible for us
to carry out that counsel," say they. "Even though there were
not the might of your own hands along with us, and the word
of Fergus (given) to you, ye would not be betrayed."
221. "(It is) woe that came with that word," saith Deirdre,
"when Fergus forsook us for a feast." And she was in grief
and in great dejection at coming into Ireland (relying) on
Fergus' word. And then she said:
225. Woe that I come at the . . . word
Of Fergus the frantic son of Roig.
I will not make repentance of it —
Alas and bitter is my heart!
I
The Death of the Sons of Usnech. 161
My heart as a clcrt of sorrow
Is to-night under great shame
/. ' My gi-ief, 0 goodly sons!
Your last days have come."
233. "Say not, 0 vehement Deirdre,
0 woman that art fairer than the sunl
Fergus will come on . . .
Unto us that we be not slain together."
"Alas, I am sad for you,
0 delightful sons of Usnech!
To come out of Alba of the red deer,
Long shall be the lasting woe of it!
241. After that lay they went forward to Finncharn of the
Watching, on Sliab Fuait, and Deirdre remained behind them
in the glen, and her sleep fell upon her there. And they left
her without knowing it, and Naisi perceived that, and he turn-
ed at once to meet her, and that was the hour at which she
was rising out of her sleep. And Naisi said: "Wherefore didst
thou stay there, 0 queen?" saith he.
247. "A sleep I had," saith Deirdre, "and a vision and a
dream appeared to me there."
"What was that dream?"
250. "I beheld," saith Deirdre, "each of you without a head,
and Illann the Fair without a head, and his own head upon
Buinne the Rude -red, and his assistance not with us." And
she made the staves:
253. Sad the vision that appeared to me,
0 stately (?) fair-pure four!
Without a head on each of you,
Without (one) man's help to the other."
"Thy mouth has sung nought save evil,
0 delightful radiant damsel!
Let ... 0 thin slow lip
On the foreigner of the sea of Mann.
11
r
162 The Death of the Sons of Usnech.
D. "I would rather have every one's ill,"
Said Deirdre, without darkness,
Than your ill, 0 gentle three!
With whom I have searched sea and mighty land.
265. "I see his head on Buinne,
Since it is his life that is largest.
Sad indeed it is with me to-night,
His head (to be) on Buinne the Rough-red!
269. Hereafter they went forward to Ard na Sailech, which
is called Armagh today. Then said Deirdre: "Sad I deem what
I now perceive, thy cloud, 0 Naisi, in the air — and it is a
cloud of blood. And I would give you counsel, 0 sons of
Usnech!" saith Deirdre.
"What counsel is that which thou hast?" saith Naisi.
275. To go to-night to Dundalk where Qhere; is Cúchulainn,
and to abide there until Fergus shall come, or to go under
Cuchulainn's safeguard to Emain."
"We have no need to carry out that," saith Naisi. And
the girl said this:
280. "0 Naisi, look on the cloud
Which I see here in the air!
I see over green Emain
A great cloud of crimson blood.
I am startled at the cloud
Which I see here in the air.
Likened to a clot of blood
(Is) the fearful, thin cloud.
I would give you counsel,
0 beautiful sons of Usnech!
Not to go to Emain to-night,
With all the danger that is on you.
M
The Death of the Sons of Usuech. 163
We will go to Dunclalk
Where there is Cú of the crafts:
We will come to-morrow from the south
Together with the expert Cu."
296. Said Naisi in wrath
Unto Deirdre the sage, red-cheeked,
"Since there is no fear upon us,
We will not carry out thy counsel."
"Seldom (were) we ever before,
0 royal descendant of Rugraide!
Without our being in accord 1
1 and thou, 0 Naisi!
304. On the day that Manannán and the enduring
Cú gave us a cup,
Thou wouldst not have been against me,
I say unto thee, 0 Naisi!
On the day that thou tookest with thee
Me over Assaroe of the oars,
Thou wouldst not have been against me,
I say unto thee, 0 Naisi!"
312. After those staves, they went forward by the shortest
way till they beheld Emain Macha before them. "I have a
sign for you," saith Deirdre, "if Conchobar is about to work
treachery or parricide upon you."
316. "What is that sign?" saith Naisi.
"If ye are let into the house wherein are Conchobar and
the nobles of Ulster, Conchobar is not about to do evil to you.
If ye are are put to the house of the Red-Branch and Concho-
bar (stays) in the house of Emain, treachery and guile will be
wrought be upon you."
**/
lit. on mé story of it.
164 The Death of the Sons of Usnech.
321. And they went forward in that wise to the door of
the house of Emain and asked that it should be opened for
them. The doorward answered and asked who was there. He
was told that it was three sons of Usnech who were there,
and Fergus' two sons, and Deirdre. That was told to Con-
chobar, and his servants and attendants were brought to him,
and he asked them how stood the house of the Red-Branch as
to food or as to drink. They said that if the five battalions
of Ulster should come there they would find enough for them
of food and drink. "If so," saith Conchobar, "let the sons of
Usnech be taken into it." And that was told to the sons of
Usnech." Said Deirdre: "Ah Naisi, the loss caused by not
taking my counsel hath hurt you," saith she; "and let us go
on henceforward."
333. "We will not do so," saith Illann the Fair, son of
Fergus, "and we confess, 0 girl, that great is the timidity and
cowardice that thou didst j;uggest_to us when thou sayest that.
And we will go to the house of the Red-Branch," saith he.
336. "We will go assuredly," saith Naisi. And they moved
forward to the house of the Red -Branch; and servants and
attendants were sent with them, and they were supplied with
noble sweet-tasted viands, and with sweet, intoxicating drinks,
till every one of their servants and attendants was drunk and
merry and loud-voiced. But there was one thing, however, they
themselves did not take, food or drink, from the weariness
caused by their travel and journey; for they had neither stop-
ped nor stayed from the time they left the fort of Borrach,
son of Ändert, till they came to Emain Macha.
344. Then said Naisi: "Let the 'Fair-head'1 of Conchobar
be brought to us, so that we may play upon it." The 'Fair-
head' was brought to them, and its men were placed upon it,
and Naisi and Deirdre began to play. It is at that hour and
time that Conchobar said: "Which of you, 0 warriors, should
I get to know whether her own form or make remains on
1 The name of Conchobar's draught-board.
fcv*
The Death of the Sons of Usnech. 165
Deirdre; and if it remains, there is not of Adam's family a
woman whose form is better than hers."
351. "I myself will go thither," saith Levarcham, "and I
will bring thee tidings." Now thus was Levarcham; and dearer
to her was Naisi than any one on the globe, for often she had
gone throughout the districts of the great world to seek for
Naisi, and to bear tidings to him and from him. Thereafter
Levarcham came forward to the place wherein were Naisi and
Deirdre.
357. And thus were they, with the 'Fair-head' of Concho-
bar between them, a-playing on it.
And she gave the son of Usnech and Deirdre kisses of
loyalty, lovingly, fervently; and she wept showers of tears, so
that her bosom and her fore-breast were wet. And after that
she spake and said: "It is not well for you, 0 beloved child-
ren," she said, "for you to have the thing which he was most
loath to lose 1, and you in his power. And I have been sent
to visit you, and to see whether her shape or her make re-
mains on her, on Deirdre. And sad to me is the deed they
do to-night in Emain, namely to work treachery and shame and
trothbreach2 upon you, 0 darling friends," saith she." And till
the end of the world Emain will not be better for a single
night than it is to-night." And she made the lay therein:.
369. "Sad to my heart is the shame
Which is done to-night in Emain;
And from the shame henceforward
It will be the contentious Emain.
Three brothers the best under heaven
Who have walked on the thick earth,
Grievous to me as it is
The slaying of them on account of one woman.
1 literally "taken most difficultly from him".
2 Perhaps "breach of trust."
r
166 The Death of the Sons of Usnech.
Naisi and Arrlan with fame
White-palmed Ainnle their brother,
Treachery on this group being mentioned,
It is to me fully sorrowful."
381. After that Levarcham told the sons of Fergus to
shut the doors of the house of the Red -Branch, and its win-
dows, "And if ye be attacked, victory and blessing to you!
And defend yourselves well, and your safeguard and Fergus's
safeguard."
And after that she went forth forward gloomily, sadly,
unhappily, to the place wherein was Conchobar; and Conchobar
asked tidings of her.
Then said Levarcham answering him, "I have evil tidings
for thee, and good tidings."
"What are those?" saith the king of Ulster.
390. "Good are the tidings," saith Levarcham: "the three
whose form and make are best, whose motion and throwing of
darts are best, whose action and valour and prowess, are best
in Ireland, and in Scotland, and in the whole great world, have
come to thee; and thou wilt have henceforward the driving of
a bird-Hock against the men of Ireland since the sons of Us-
nech go with thee. And that is the best tidings I have for
thee. And this is the worst tidings that I have, the woman
whose form and make were the best in the world when she
went from us out of Emain, her own shape or make is not
upon her."
398. When Conchobar heard that, his jealousy and his
bitterness abated. And they drunk a round or two after that, .
and Conchobar asked again: "Who would go before me to know (T
whether her own shape or her form or her make remains upon
Deirdre?" And he asked thrice before he had his answer.
403. Then said Conchobar to Trén-dorn Dolann, "0
Trén-Dorn," saith Conchobar, "knowest thou who slew thy
father?"
The Death of the Sons of Usnech. 167
405. "I know," saitli ho, "that it was Naisi, son of Usnech,
that slew him." "If so," saith Conchobar, "go and see whether
her own shape or her make remains on Deirdre."
And Trén-dorn moved forward, and came to the hostel,
and found the doors and the windows shut; and dread and
great fear seized him, and this he said, "There is no proper
way to approach the sons of Usnech, for wrath is on them."
And after that he found a window unclosed, in the hostel, and
he began to look at Naisi and Deirdre through the window.
Deirdre looked at him for she was the most quick-witted1
there, and she nudged (?) Naisi, and Naisi looked after her
look and beheld the eye of that man.
And thus was he himself, having a dead man of the men
of the draught-board, and thereof made he a fearful success-
ful cast, so that it came to the young man's eye .... inter-
change was made between them, and his eye came on the young
man's cheek, and he went to Conchobar having only one eye,
and told tidings to him from beginning to end: and this he
said: "There is the one woman whose form is best in the world,
and Naisi would be king of the world if she is left to him."
423. Then arose Conchobar and the Ulstermen, and came
around the hostel, and uttered many mighty shouts there, and
cast fires and fire-brands into the hostel. That was told to
Deirdre and the children of Fergus, and they asked "Who is
there under the Red-Branch?"
"Conchobar and the Ulstermen," say they.
"And Fergus's safeguard against them," said Illann the Fair.
430. "My conscience!" saith Conchobar, "it is a shame to
you, and to the sons of Usnech, that my wife is with you."
"True is that," saith Deirdre," and Fergus hath betrayed
you, 0 Naisi."
"My conscience!" saith Buinne the Rude, "he hath not
done so and we will not do so."
435. Then Buinne the Rude came forth and slew three
literally "quick-headed."
168 The Death of the Sons of Usnech.
fifties outside at that onrush, and he quenched the fires and
the torches, and confounded the hosts with that shout of doom.
Said Conchobar: "Who causes this confusion to the troops?"
"I Buinne the Rude, son of Fergus."
440. "Bribes from me to thee," saith Conchobar, "and
desert the children of Usnech."
"What are those bribes that thou hast?" saith Buinne.
"A cantred of land," saith Conchobar, "and my own pri-
vacy, and my counsel to thee."
445. "I will take," saith Buinne, and Buinne took those
bribes: and through God's miracle that night, moorland was
made of the cantred, whence the name Sliab Dáil Buinni
(Moorland of Buinne's Division). And Deirdriu heard that
parley.
449. "My conscience!" saith Deirdriu, "Buinne hath deserted
you, 0 sons of Usnech, and your son is like (his) father."
"By my own word!" saith Illann the Fair, "I myself will
not leave them so long as this hard sword remains in my
hand." And thereafter Illann came forth and gave three swift
rounds of the hostel, and slew three hundreds of the Ulstermen
outside, and came in to the place where Náisi was biding, and
he a-playing draughts with Ainnle the Rough. And Illann made
a circuit round them, and drank a drink, and carried a lamp
alight with him out on the green, and began smiting the hosts,
and they durst not go round the hostel.
459. Good was the son who was there — even Illann the
Fair son of Fergus! He never refused any one as to jewel or
many treasures; and pay was not given him from a king and
he never accepted a cow save only from Fergus.
463. Then said Conchobar, "Where is my own son Fiacha?"
saith Conchobar.
"Here," saith Fiacha.
"By my conscience, it is on one night that thou and Illann
the Fair were born, and he hath his father's arms; and do thou
bring my arms with thee, even the Bright-rim, and the Victo-
The Death of the Sons of Usnech. 169
rious, and the Gapped spear, and my sword; and do valiantly
with them."
470. Then each of them approached the other, and Fiacha
came straight to Illann, and Illann asked of Fiacha, "What is
that, 0 Fiacha?" saith he.
"A combat and conflict I wish to have with thee," saith
Fiacha.
"Ill hast thou done," saith Illann, "and the sons of Usnech
under my safeguard."
476. They attacked each other, and they fought a combat
warlike, heroic, bold, daring, rapid. And Illann gained the
better of Fiacha, and made him lie on the shadow of his shield,
and the shield roared at the greatness of the need wherein he
was. And in answer to it roared the three chief waves of Ire-
land, even the wave of Clidna, and the wave of Tuad, and the
wave of Rugraide.
481. Conall the Victorious, son of Amergeu, was at that
time in Dunseverick, and he heard the thunder of the wave of
Rugraide. "That is true," saith Conall, "Conchobar stands in
danger, and it is wrong not to go to him." And he took his
arms, and went forward to Emain, and found the fight, Fiacha
son of Conchobar having been overthrown, and the Brightrim
roaring and bellowing ; and the Ulstermen durst not
rescue him. And Conall came from behind Illann and through
him thrust his spear, even Conall's Culghlas.
499. "Who hath wounded me?" saith Illann.
"I, Conall," saith he; "and who art thou?"
"I am Illann the Fair, son of Fergus," saith he; "and ill
is the deed thou hast done, and the sons of Usnech under my
safeguard."
"Is that true?" saith Conall.
"True it is."
"Ah, my sorrow," saith Conall, "by my word, Conchobar
will not take his own son from me, without being killed in
vengeance for that deed."
170 The Death of the Sous of Usnech.
And after that Conall gave a swordblow to Fiacha the
Fair, and shore his head from his body, and Conall left them.
501. Thereafter came the signs of death to Illann, son of
Fergus, and he flung his arms into the hostel, and he told
Naisi to do valiantly, and he himself was slain unwittingly1 by
Conall the Victorious.
505. Then came the Ulstermen around the hostel, and
cast fires and firebrands into it; and Ardan came forth, and
quenched the fires, and slew three hundreds of the host, and
after being a long ..... outside.., And Ainnle went forth
the second third of the night, protecting the hostel. And he
slew an innumerable number of Ulstermen, so that they went
with loss from the hostel.
512. Then Conchobar began to hearten the host, and Naisi
came forth at last, and it is not possible to number all that
fell by him. The Ulstermen gave the battle of the morning
to Naisi, and Naisi alone inflicted a three hours' rout upon
them. After that Deirdre arose to meet him, and said to him,
"Victorious is the conflict that thyself and thy two brothers
have wrought, and do valiantly henceforward. And ill was the
counsel for you to trust to Conchobar and to the Ulstermen,
and sad it is that you did not do what I counselled."
521. Then the Children of Usnech made a fence of the
borders of each other's shields; and they put Deirdre between
them, and they set their faces at once against the host, and
they slew three hundreds of the hosts at that onrush.
525. Then came Conchobar where Cathbad the wizard
abode. And he said, "0 Cathbad" said he, "stay the Children
of Usnech, and work wizardry upon them, for they will destroy
this province for ever, if they escape from the Ulstermen, in
spite of them at this turn; and I give thee my word, that I
will be no danger to the children of Usnech."
530. Cathbad believed those sayings of Conchobar, and he
went to restrain the Children of Usnech, and he wrought wiz-
1 literally "in disguise."
The Death of the Sous of Usnech. 171
ardry upon them, for he put a great-waved sea along the field
before the Children of Usnech. And the men of Ulster two // '
feet behind them, and sad it was that the Children of Usnech
were overwhelmed in the great sea, and Naisi uplifting Deirdre
on his shoulder to save her from being drowned.
538. Then Conchobar called out to slay the Children of
Usnech, and all the men of Ulster refused to do that. For
there was not one man in Ulster who had not wages from
Naisi. Conchobar had a youth whose name was Maine Red-
hand, the son of the king of Norway, and Naisi had slain his
father and his two brothers, and he said that he himself would
behead the Children of Usnech in vengeance for that deed.
545. "If so," saith Ardan, "slay myself first, for I am the
youngest of my brothers."
"Let not that be done," saith Ainnle, "but let me be slain
the first."
"Not so is it right," saith Naisi; "but I have a sword which
Manannan Mac Lir gave me and which leaves no relic of stroke
or blow. And let us three be struck by it at once, so that
none of us may see his brother being beheaded."
554. Then those noble ones stretched forth their necks on
one block, and Maine gave them a sword-blow, and shore the
three heads at once from them at that spot. And each of the
Ulstermen at that grievous sight gave forth three heavy cries
of grief for them.
559. As to Deirdre, when each of them was attending to
the other, she came forward on the green of Emain, fluttering
hither and thither from one to another, till Cúchulainn hap-
pened to meet (?)her. And she went under his safeguard, and '
told him tidings of the Children of Usnech, from beginning to
end, how they had been betrayed. *
565. "That is sad to me," saith Cúchulainn; "and dost thou
know2 who killed them?"
e* Ur^'
literally "how treachery had heen practised upon them."
lit. "is there knowledge with thee?"
172 The Death of the Sons of Usnech
"Maine Red-hand, son of the king of Norway," saith she.
Cuchulainn and Deirdre came where the Children of Usnech
were, and Deirdre disshevelled her hair, and began drinking
Naisi's blood, and the colour of embers came to her cheeks,
and she uttered the lay:
Great these deeds in Emain
Where the shameful thing was done,
The death of Usnech's Children without guile,
The branches of the honour of Ireland!
The makings of a king of all Ireland
Ardan . . . Yellow-haired
Ireland and Scotland without reproach
Hath Ainnle opposite to him.
The world west and east
With thee, 0 mighty Naisi,
Would all have been, and no lie,
Had they not wrought the great outrage.
Let me be buried in the grave
And let my bed there be covered with stones V«"*
From looking at them, thence comes my death,
Since the great outrage hath been wrought.
After that lay Deirdre said, "Let me kiss my husband."
And she began kissing Naisi, and drinking his blood, and she
uttered the lay there:
591. Long the day without Usnech's Children:
It was not mournful to be in their company:
Sons of a king, by whom pilgrims were rewarded,
Three lions from the Hill of the Cave!
Three dragons of Dun Monaid,
The three champions from the Red Branch:
After them I am not alive: '
Three that used to break every onrush.
The Death of the Sons of Usnech. 173
599. Three darlings of the women of Britain,
Three hawks of Slieve Gullion,
Sons of a king whom valour served,
To whom soldiers used to give homage.
Three heroes who were not good at homage,
Their fall is cause of sorrow —
Three sons of Cathbad's daughter,
Three props of the battalion of Cuilgne.
607. Three vigorous bears,
Three lions out of Lis Una,
Three heroes who loved their praise,
The three sons of the breast of the Ulstermen.
Three who were fostered by Aife,
To whom a district was under tribute:
Three columns of breach of battle,
Three fosterlings whom Scathach had.
615. Three who were reared by Boghmhain.
At learning every feat;
Three renowned sons of Usnech:
It is mournful to be absent from them.
That I should remain after Naisi
Let no one in the world suppose:
After Ardan and Ainnle
My time would not be long.
633. Ulster's over-king, my first husband,
I forsook for Naisi's love:
Short my life after them:
I will perform their funeral game,
After them I will not be alive —
Three that would go into every conflict,
Three who liked to endure hardships,
Three heroes who refused not1 combats.
1 lit. "without refusal of
174 The Death of the Sons of Usnech.
A curse on thee. 0 wizard Cathbad,
That slewest Naisi through a woman!
Sad that there was none to help him,
The one king that satisfies the world!
635. 0 man, that diggest the tomb,
And that puttest my darling from me,
Make not the grave too narrow:
I shall be beside the noble ones.
L^
Much hardship would I take
Along with the three heroes;
I would endure without house, without fire,
It is not I that would be gloomy.
643. Their three shields and their spears
Were often a bed for me,
Put their three hard swords,
Over the grave, 0 gillie!
Their three hounds, and their three hawks
Will henceforth be without hunters —
The three who upheld every battle,
Three fosterlings of Conall the Victorious.
651. The three leashes of those three hounds
Have struck a sigh out of my heart:
With me was their keeping:
To see them is cause of wailing.
I was never alone,
Save the day of making your grave,
Though often have I been
With you in a solitude.
The Death of the Sons of Usnech. 175
659. My sight hath gone from me
At seeing Naisi's grave:
Shortly my soul will leave me,
And those whom I lament1 remain not.
Through me guile was wrought upon them,
Three strong waves of the flood!
Sad that I was not in earth
Before Usnech's Children were slain!
667. Sad my journey with Fergus
To deceive me to the Red Branch:
With his soft sweet words
He ruined me at the same time.
I shunned the delightfulness of Ulster,
Many champions and friends.
Being after them alone
My life will not be long.
675. After that, then, Deirdre sat in the tomb and gave
three kisses to Naisi, before going into the grave. And Cuchu-
lainn fared onward to Dundalk sadly and mournfully. And
Cathbad the wizard cursed Emain Macha, in vengeance for that
great evil. And he said that, after that treachery, neither Con-
chobar nor any other of his race would possess that stead.
682. As to Fergus son of Rossa the Ruddy, he came, on
the morrow after the slaying of the Children of Usnech, to
Emain Macha. And when he found that they had been slain
in breach of his guarantees, he himself and Cormac Conloinges
son of Conchobar, and Dubthach Dael-ultach, with their troop,
gave battle to Conchobar's household, and Maine, son of Con-
chobar fell by them, and three hundreds of his household
together with him. Emain Macha is burnt and destroyed, and
Conchobar's women are slain by them, and they collect their ,
• • / • from every side. And this was the number of their
1 lit. "folk of my lamentation".
<n
176 The Death of the Sons of Usnech.
host, three thousand warriors. And from that they proceed to
Conuaught to Ailill the Great, who was king of Connaught at
that time, and to Medv of Cruachan, where they found welcome
and support.
694. As to Fergus and Cormac Conloinges with their
warriors, after they had reached Connaught they were not a
single night without sending from them marauders destroying and
burning Ulster, as that was (done) to them. So that the district
of Cuailgne was subdued by them, a deed from which came
abundance of difficulties and robberies between the two prov-
inces. And they spent seven years, or according to some others,
ten years, on that arrangement, without a truce between them
for a single hour. It is within that time that Fergus mingled
(in love) with Medv, so that she became pregnant by him, and
brought forth three sons to him, at one birth, even Ciar,
Core, and Conmac. As saith the poet in this stave:
705. Pregnant (was) Medv in fair Cruachu
By Fergus, who increased not reproach.
She bore three (sons) without fault, which was not weak,
Ciar, Core and Conmac.
It is from this Ciar that Ciarraige (Kerry) in Munster is called,
and a descendant of him1, is 0 Conchubair Ciarraige. From Core
is 0 Conchubair Corcomruadh. And from Conmac is every
Conmaicne, that is, in Connaught. And whosoever will read
the poem beginning "Clan of Fergus, clan over everyone,"
will clearly find that great was the pre-eminence which those
three sons of Medv obtained in Connaught and in Munster.
That evidence is on the lands that are named from them in
those two provinces, ft*
717. Fergus and Dubloinges and a host of pilgrims that
went with him into Connaught were long inflicting destruction
and evil on the Ulstermen because of the death of the Children
of Usnech. The Ulstermen in the same way plundering them
k&
1 lit. it is on his track.
The Death of the Sons of Usnech. 177
and the men of Con naught, on account of the drove of kine
which Fergus took from them, and for every other hardship t*j& {
of theirs, so that the destructions and the hardships which they
wrought one against the other were so great that the books
written on them are tedious to read.
Of Deirdre's Death here.
727. As to Deirdre, when those deeds came to pass she
\pf£ was near Conchobar in the household throughout a year after
the slaying of the Children of Usnech. And though it might
be a little thing to raise her head, or to make a laugh over
her lip, she never did it during that space of time. As Con-
chobar saw that neither game nor mildness profited her, and
that neither jesting nor pleasant exaltation put courage into her
nature, he gave_notice to Eogan son of Durthacht, prince of At~J-
Fernmagh; and some of the historians say that it was this
Eogan who had slain Naisi at Emain Macha. And after Eogan
had come to Conchobar's place, Conchobar said to Deirdre, that
since he himself had not been able to turn her nature from her
grief, that she would have to go for another spell with Eogan.
And with that she is put behind Eogan into his chariot, and
Conchobar goes (also) to give her away. And as they were proceed-
^(ing she^cast a glance upon Eogan in front of her, fiercely, and
a glance on Conchobar behind her, for there were not in the
world two whom she hated more than they together.
/744. Now when Conchobar perceived (this) as he was looking
at her and at Eogan, he said to her, in jest. "Ah Deirdre,"
saith he, "it is the glance of a ewe between two rams which
thou castest on me and on Eogan!" When Deirdre heard that,
she made a start at that word, and gave a leap out of the
chariot, and struck her head against the rocks of stones that
wjere before her, and made fragments of her head, so that her
brain leapt suddenly out. And thus came Deirdre's death.
12
178 The Death of the Sons of Usnech.
Here is the Genealogical Tree, and the Relationship of
some of the Champions of the Red Branch, before we shall speak
in full of the deeds of Cuchulainn:*
Cathbad, son of Maelchro of the Battles,
The first king who had Magach,
Two others, lasting was their anger —
Rossa the Ruddy, and Cairbre Red-head.
There were three for whom Magach bore fair children,
Rossa the Ruddy, Cairbre, and Cathbad.
It was a gracious three respectively
That Magach the brown-eyelashed had.
764. Three sons had she by Rossa the Ruddy,
And four sons by Cairbre,
Fair white rods without disgrace,
Three daughters by Cathbad.
<^y
&* w*^**
Magach bore to Cathbad the wizard
Three daughters with white beauty.
Their shape outwent everyone:
Deithchim, Ailbhe and Finnchoim.
Finnchoim, the daughter of the wizard Cathbad,
Good mother of Conall the Victorious,
jjjj Three sons of Ailbhe, who had _ao_ fear,
Naisi, Ainnle and Ardan.
The son of Deithchim of the pure cheeks
Cuchulainn of Dundalk.
Children with no horror of wounds
Had Cathbad's three daughters.
780. Usnech's Children, the shield of the men,
They fell by the might of the hosts.
Good their fellowship, white their skin.
There for you is the third Sorrow!
Notes.
P. 110, 1. 3 ardchumchachtach for ard - cliumachtach, as fithchid 14 for
fichid, arrdhachtus 714, for arraejitus.
1. 17 tuar (presage, omen), tuar timdibhe saoghail, Four MM. 1567.
tarrangaire a corruption of tarngire 'prophecy', from Hu-
am-gario.
1. 18, 25, choige, lit. 'fifth'. Here as constantly in LVI. the
scribe omits a final dh.
1. 22 ionna haon-mhnaoi lit. "in her one woman", a common idiom.
1. 24, 26 buime corrupt for muimme ex mud-mia.
1. 28 ion-nuachair 'fit for a bridegroom': nuachar, gen. nuachair,
O'Curry, Lectures, p. 596, last line, where it means 'bride'.
O'Clery's spelling nuachor seems more correct: nua = vsóq
and cor is either cognate with cor 'contract' or with
XOVQOq, XOVQT}, XOQFTj.
1. 35 an laoigh 'of the calf,' Jaegh p. 115, 10, which comes,
either from Jig 'to jump' or Ugh 'to lick.' In Old-Irish |
this word always follows the o-declension, so that the gen. j
laoighe is probably a scribal error for laoigh.
1. 49 buannachta gen. sg. of buannacht anglicised bonnaght.
P. 116. 1. 18 bregh. leg. brég, 0. Ir. bréc, Skr. bhranica (Windisch).
1. 19 asteach = 0. Ir. i sa-tech.
1. 27 wants a syllable.
P. 119, 1. 1 elgna 'murder' a derivative of elgon or elguin, which seems to
mean deliberate homicide: see Cormac, Tr. pp. 64, 68, and
consider the following from H. 2. 16, col. 107: air it he
ceithri anmand cinath conlat diuit: tucait, ag, acais, et-
gid. Coig anmand cinath immorro conlat ar andug: faill.
eislis, elgon, imraichne, anfot.
1. 4 góet pret. pass. sg. 3 of gonaim, (ghon, Skr. han) from urkelt.
gosento. So in line 6 gaeth (for goeth) comes from urkelt.
goseto. Both seem participial formations from ghos, whence
Lat. hostire 'to strike'. Ir. gó (spear), from *goso-s, may also
be cognate. The part. pass, goite Ml. 2a, and its compound
ath-goite passim, point to an urkelt. gosentio.
P. 122, 1. 1 Docomoradh from do-cóm-ferad.
1. 7 goibnesa, coibnesa gen. sg. of coibnius, the c being sonant-
ised by the lost n of the gen. pi. craob(n).
1. 19 fiarfaige, 0. Ir. iarfaigiu. Other instances of prothetic f
12*
] ,S0 Notes.
are facamar 23, fegmais 29, fuath 743. For f-iarf- we
generally have (by metathesis of r) f-iafr-
1. 34. dermais (leg. dermáis) , dearamaois-ne, for adermais, 0.
Ir. atbermis. See infra 1. 307.
1. 42 freitighib, dat. pi. of freitech (prohibition) = freth-deeh.
Root die, Curtius, Gr. Etym. No. 14.
1. 44. aithneochat-sa, fut. sg. 1 of aithnigim, a denominative
aithne, aithgne. Root gnä.
1. 66. romhat the prep, romh = ti(>Ó(j.o-q, Goth, fruma, with suf-
fixed pers. pron. of 2d sg. In rompa 85 (= rom-su), and ro-
impi 383, (= romp-si), a p has been developed by the fol-
lowing s of the pronoun, just as in the Latin sum-p-si and
English Thom-p-son, Sam-p-son, Sim-p-son, glim-p-se, dem-
p-ster, sem-p-ster: the form romainn (before us) also occurs.
1. 72. slánaighecht 72, 119, 121, a deriv. of slán 72, pi. dat. slan-
t-aib 73, with the insertion of t so common after n.
1. 93. do-aithin 99, 101, gu r-aithin 101, pi. 3, do-ait[h]netar 97,
perf. of aithinim, a corruption of aith-gninim, (cf. itar-
gninim). Skr. jänämi for jnänämi (Windisch, supra, Heft 1,
p. 159). Hence, too, the fut. sg. 1 aitheonad-sa II, 45.
1. 103. at-connare = 0. Ir. atcondarc, redup. jut^sg. 1, root derc.
So do-connarc 250.
1. 104. bolgama also bolgaim 110, n. pi. of bolgam 'a sup', 'mouth-
ful', the Highland balgum, pi. gen. ag ol tri mbolgama,
Three Fragments, p. 12.
1. 120. coraighecht, a derivative of cor 'contract', gen. cuir.
1. 122. inn-dula 'fit for going', inn = ávzí.
1. 135. rachmaid-ne = rachmad-ne 292, redupt. fut. pi. 1 of rigim.
1. 138. do-deissidetar, redupl. pret. pi. 3 of desuidim: cf. in-destetar
(insiderunt) Ml. 58a.
1. 141, 175. mocen = mo-fochen 'my welcome'.
1. 159. boirinn dat. sg. of boirenn 'rock', also bairenn.
1. 160. sieng now in the Highlands sithionn, whence the adj. sithi-
onnach 'abounding in venison'.
1. 164. corrach 'unsteady', as applied to sleep, 'broken'. This ad-
jective also occurs in the Book of Lismore 148. b. 1, ap-
plied to a road: tarla for clochán chorrach hi ac dul don
baili, cor' thuit a hech, cu tarla hi fein fuithi, cor' bris
cnáimh a lairgi, (as she was going to the place she came
upon a broken causeway, and her horse fell, and she her-
self came under him and fractured her thigh-bone).
1. 186. tairsidh the dependent form of the 2dy s-fut. sg. 3, of do
Notes. 181
1. 187. rothnuall seems a scribal error for rothmúal, which occurs
(with the epithet corcra) in LU. 78*, 1. 16: dorigni roth-
múal corcra o mulhich co talmain (he blushed purple from
top to ground). Is roth an urkelt. ruto-s cognate with Lat.
rutüus, and is múal cognate with fxi(/)alvoj, [ii(ß)uQOq'i
1. 193. tisair seems a deponential dependent form of the 2d sg.
of the s-fut. of ticim (do-icim) : the 3 d sg. act. of the same
tense act. ti, pass, tistar, are in 276, 383: secondary forms
are, sg. 1 tisainn 149, 181, sg. 3 tisadh 208.
1. 195. doghéna redupl. fut. sg. 3 of dogniu: sg. 1 ni dingén 227.
secondary form doghénad 194.
1. 208. lelecele a mistake for lecéle 256.
1. 225. tánac sg. 1, tángatar pi. 3 of the redupl. pret. of ticim.
1. 244. impodais: here the dh is inserted to prevent hiatus: imb-
só-ais. Root su.
1. 254. fata. Peter O'Connell explains this word (which he spells
féata) by 'brave, generous, heroic', etc.
1. 265. dociu-sa = dociu 281, 285 = docim 271, root ces, whence
also f-aice 125, facca.
I. 271. fada = 0. Ir. fota 'long', here means 'sad'.
I. 307. 311. aderim from adbherim = 0. Ir. atbiur. sg. 2 adere
335, pi. 3. adeirid. The <-pret. adubairt 361 seems a
corruption of ad-ru-bairt.
1. 312. an-athgairit gacha sliged = an-athghairid gacha conaire 210.
1. 313. comarda, a compound of com and arde (sign) = W. arwydd,
0. Br. aroed-ma, (gl. signaculum), urkelt. aravidio, root vid.
1. 316, 318. ar ti (lit. on a line), 'about to': The ti meaning 'spot'
(as in LB. 119a; Keating ed. Halliday, p. 236) doubtless
comes from a different root.
1. 333. adamar seems for admhammar, deponential pi. 1 of 0. Ir.
addaimim.
1. 366. micoingéll from the prefix mi (Goth, missa) and coingell some
kind of 'pledge' or 'covenant', pi. dat. co coingillib teachta,
Harl. 432, fol. 19 a 2: do coir a cowgill« ibid. 19* 1. Another
coingheall, which O'Donovan renders by 'keenness') occurs
in the Annals of the Four Masters, A. D. 1568, in the phrase
coingheall a ccloidhemh.
1. 378. baisgel a compound of bas 'palm' and gel 'white'.
1. 382. fuinneóg f. = fuindeog (gl. fenestra), Ir. Gl. No. 134, from
the 0. Norse vindauga or A.S. tcind-eáge. As the only
other Irish word for 'window', viz. senister from Lat. fenestra,
is also borrowed, it would seem that the primeval Goidil
had no windows in their beehive houses or wigwams, which
182
Notes.
v*A
0*& «\
probably resembled the cuplike habitations of boards and
wattles built by the Gauls and described by Strabo IV. 4. 3.
1. 398. aigidecht seems for aicidecht, a deriv. of *aicet = Lat. acetus.
1. 401. so//' for sul-bh=re-siu robha. The sul occurs in lines 666, 754.
1. 417. urmaisnech a deriv. of urmaissiu, 0. Ir. ermaissiu 'attaining',
'hitting', the infin. of the verb whence irmadatar, Wb. 5*> 2.
1. 437. breisim brátha 'shout of doom'. Here brátha, gen. sg. of
bráth 'judgment', seems used as a mere intensitive, like
dilenn gen. sg. of diliu 'flood'. Thus dam dilenn 'a mighty
stag', dair dilenn 'a mighty oak', dlúimh díleann A. dor-
cadas dileann, O'Cl.
1. 445. gébhat, redupl. fut. sg. 1 of gabim. The corresponding se-
cuudary form is gebaind-ú 57, do-gebhainn 177.
1. 460. rer redupl. perf. sg. 3 of renin = neyvrj/xi.
I. 461. I take séd here to be the common law-term for a for a cow.
1. 468. 486. Or-cháin. Here ór is borrowed from the Latin öra,
ex ösa = wa.
1. 465. sonna = sanna, sunda, G. C.2 355.
1. 483. eiglinn = 0. Ir. éiclind, Sanct. h. 15.
1. 501. airgeana for airdhena, compounded of the prep, prefix air
and dena, a deriv. of the root dhen, whence also 9-elvvi and
Latin (de)fen-do, (of)fen-do.
1. 513, 525, 560, 568, 570 tainigh. The gh in this word, for hard
c, seems a dialectal peculiarity. So brégh for brée supra,
anachal, 536, for anacul, and probably gillich, 646, for gillie.
1. 515. ruaig, aon-ruaig 598, 'pursuit', 'flight'. The infinitive of
a cognate verb, compounded with imm, occurs in Keating
cited by O'Don. Gr. 360, 1. 12: dá n-dion ar iomruagach
na Gaoidhiol.
1. 520. dearnamhar for deamabhar as eongmhail 536, for congbhail.
The second pi. in bhar is common in Middle-, and the rule
in Modern, Irish.
1. 544. 552, dithcheannadh for dichennad 'beheading', W. dibenu.
For the insertion of th cf. fithched p. 110, 1. 14.
1. 554. uaisle, uaisli, pi. nom. of uasal, the sg. being an o-stem
= vxp^koq, the pi. an i'-stem.
1. 570. griosuidhe for grisaighe, the gen. sg. of grisach, of which
the dat. sg. grisaig is quoted in Windisch's Wórterb. p. 603.
It is derived from gris (fire), urkelt. grenso = vedic
ghransá sonnenglut, Grassmann.
1. 592. cuallacht = cuallachd .i. cuideachta, O'Cl.
1. 593. dioltúighe, diltaigh, corruptions of diltai, 2dy pres. pass.
sg. 3 of dilaim I pay.
Notes. 183
1. 602, 603. uraim, uirrim, urraim, 'respect', 'deference', here, ap-
parently, 'homage'.
1. 607. beithreacha , pi. of beithir 'bear', gen. bethrach LL. 247a.
1. 635. thochbas a scribal error for thochlas, root qal, W. palu 'to
dig'. The Lat. päla 'spade' is perhaps borrowed from one
of the cognate Italian dialects in which q becomes p.
1. 635. feartán dimin. of feart 675, Old Ir. fert, or ferta, a kind of
grave. 'That', says Dean Reeves, 'it originally denoted a pagan
grave of a peculiar form appears from the words et fecer-
unt fossam rotundam similitudinem fertae, quia sic facie-
bant ethnici homines et gentiles, Book of Armagh 12. b. a.,
That it was dug, not built up, appears from the same ms.
3b 1 ("ad ferti uirorum Feec, quam, ut fabulae ferunt, fo-
derunt uiri .i. serui Feccol Fertcherni.")
1. 646. gillich intended to rhyme with minic, should probably be
gillie a diminutive of gilla, where the ie (ex -inco, -icno?) is y
the first element of the double diminutives in ec-án, -uc-cm
such as Colum cillecán, Isucán.
1. 658. uagnech, now uaigneach 'lonesome', 'solitary', 'secret'.
1. 686. coimheasgur = O'Reilly's coimheasgar (a conflict) = com-
escar?
1. 689. areannta (a reannta?) is obscure to me.
1. 697. traochadh should be traothadh, 0. Ir. tróethad (from trbethaim
I subdue), just as, conversely, cluithe, 731, should be cluiche.
1. 701. as leith astig don aimser sin. Lit. 'it_is on the side within,
it is inside of, that time'.
1. 718. luit gen. sg. of lot, lott 'destruction' Conn., whence loitim
(I destroy).
1. 724. liosta, also in O'Clery's Glossary s. v. emilt. O'Reilly's Uosda.
1. 731. caoineas the abstract noun derived from cáin 'mild, gentle'.
1. 732, 745. abhacht = abhachd, 'humour, pleasantry, harmless
joking', Highland Soc. Diet.
1. 738. caithfedh. Compare caithfidh 'it behoves', O'R., an ccaith-
fidh mé do mhac do bhreith arts don fir asa ttáinic tusa?
(must I needs bring thy son again unto the land from
whence thou earnest?), Genesis XXIV. 5.
1. 748. bioga for bidgad, from bidg (start, fright), ace. pi. bidgu.
H. 2. 17, p. 162.
1. 750. mire ace. pi. of mir, cogn. with ßixQog, Lat. macer (where
pretonic i has become a). In Old-Irish the ace. pi. would
be mirenn.
1. 782. caidriomh, better perhaps caidriobh, O.Ir. '*eoittriub, cf. Con-
trebia the capital of Celtiberia.
Corrigenda.
p. 124, notes for '10' read '11': for '11' read '10'.
p. 125, (1. 88^, for beth read both,
p. 126, (1. 109), for áhnthcháis read dhuthchais.
p. 127, (1. 138), for arnamaarach read arnamárach.
(1. 141), for Mo cen read Mocen.
London, 24. April 1886.
W. S.
Táin bó Dartada.
Diese Sage gehört zu den Remscéla der Táin bó Cúailnge.
Von den Personen, die hier handelnd auftreten, steht obenan
Eocho Bec, Sohn des Corpre, König von Cliu (Gen. Cliach),
einem kleinen Gebiete in der jetzigen Grafschaft Limerick in
der Gegend von Cnoc Aine, jetzt Knockany, den man auf der
Karte westlich von Tipperary und südöstlich von Limerick
findet, vgl. O'Donovan, Book of Rights p. 39, O'Curry, On the
Mann. II, p. 357. Als seine Residenz wird Dún Cuillne be-
zeichnet, Lc. hat dazu die Angabe i n-hUib Cuanach andiu:
es ist dies die barony of Ui Cuanach („Coonagh") im Osten
der Grafschaft Limerick, O'Don., Book of Rights p. 46. Derselbe
Ort wird unter dem Namen Cuilleand a. a. 0. p. 92 erwähnt,
wozu O'Donovan bemerkt „now Cuilleann 0 g-Cuanach, in the
barony of Clanwilliam and county of Tipperary". Wir finden
ihn gleichfalls auf der Karte. Der Ort, an dem Dartaid wohnte,
lag südlich vom Shannon (s. Lc. lin. 198). Dies stimmt zu den
bisher besprochenen Angaben. Ob Imlech Darta, wo Dartaid
umkam, identisch ist mit dem Emly (Imlech) zwischen Knockany
und Tipperary, kann ich nicht sagen, da Imlech ein öfter vor-
kommender Name ist. Alle die genannten Orte gehören zur
Landschaft Munster, und diese wird auch die Heimat dieser
Sage sein. Bis nach Cruachan in Connacht zu Ailill und Medb
war ein weiter Weg. Dass derselbe in der Sage sehr rasch
zurückgelegt wird, darf uns nicht Wunder nehmen.
Als ich diese Sage zum ersten Male las, blieb mir ihr
Sinn ziemlich unklar, und ich glaube, es würde Jedem so gehen,
der sie zum ersten Mal ohne die Bearbeitung eines Vorgängers
186 Táiu bó Dartada.
liest. Auch jetzt bleibt noch mancher dunkle Punkt. Aber
gerade in dem Sprunghaften und in dem blossen Andeuten
äussert sich die Naivität der Erzählung. Wer sie in diese Form
fasste, der hielt sie nicht für ein Phantasiegebilde, sondern
glaubte an ihre Wirklichkeit.
Den Hintergrund bildet, dass Ailill und Medb von Con-
nacht für den Unterhalt des grossen Heeres sorgen müssen,
das sie versammelt haben. Auch Eocho Bec, ein kleiner König
in Munster, soll dazu beitragen und wird von ihnen zu einer
Besprechung eingeladen. Die Fee seines Gebietes stattet ihn
prächtig für die Fahrt aus, er verspricht jenen seine Unter-
stützung, aber er wird, ehe er sie ausführen kann, auf dem
Rückweg von den Mac Glaschon mit seiner ganzen Begleitung
erschlagen. Diese waren von Irros Domnand; was sie zu die-
sem Angriff veranlasste, wird nicht angegeben. Die Hülfe der
Bewohner des Sid hat sich nicht bewährt. Die Fee erscheint
nun dem Ailill in Cruachan, und fordert ihn auf, seinen Sohn
Orlam zu Eocho's Tochter Dartaid zu senden, um sie mit sammt
ihren Kühen wegzuholen. Sie spendet dieselbe Ausrüstung zu
diesem Zuge, die Eocho gehabt hatte, verräth aber zu gleicher
Zeit das ganze Unternehmen dem Corb Cliach (in Eg. Corp
Liath), der über Munster wacht. Orlam entkommt mit wenigen
Begleitern und bringt die Kühe zu Ailill, Dartaid aber kam
bei dem Kampfe um.
Von Interesse ist im Einzelnen z. B. die Rolle, welche die
Fee spielt. Der König und seine Begleitung sind zu Pferde,
der Schlachtwagen der ältesten Zeit, wie sie uns in der grossen
Táin entgegentritt, kommt hier nicht vor. O'Curry erwähnt
diese kleine Táin in dem Abschnitt über die Erziehung im
alten Irland (On the Mann. II, p. 357), da wir hier lesen, dass
dem König Eocho die Söhne von anderen Königen in Munster
anvertraut waren.
Den Text des Yellow Book of Lecan (Trin. Coll. Dubl. H.
2. 16, Col. 644 — 646) habe ich selbst abgeschrieben (7. Oct.
1880). Die Abschrift aus Egerton 1782 im British Museum
(Fol. 80a) verdanke ich Herrn Standish Hayes O'Grady, ich
Táin bó Dartada. 187
habe sie dann mit dem Original collationiert (13. Oct. 1880).
Den letztern Text habe ich meiner Uebersetzung zu Grunde
gelegt, da der Text von Lc. für mich nicht überall mit der-
selben Sicherheit lesbar war. Das Egerton Ms. stammt aus
dem 15. Jahrh., fol. 24 a findet sich das Datum: anno 1414.
Das Yellow Book of Lecan ist älter (wahrscheinlich 14. Jahrh.).
Im Leabhar na h-Uidhri ist leider nur der Anfang der Sage
mit fünf Zeilen erhalten, Facs, p. 20a * Ein viertes Ms., das H.
d'Arbois de Jubainville, im Catalogue p. 216, aufführt, Trin.
Coli. Dubl. H. 1. 13, p. 345 (18. Jahrh.), habe ich nicht benutzt.
In Lc. ist ein und dasselbe Abkürzungszeichen für ur und
für ar gebraucht. In scurü lin. 199 und auch in der zweiten
Silbe von lurchure lin. 57 muss es ur sein, dagegen habe ich
es in den Verbalendungen durch ar (z. B. in badar lin. 4) er-
setzt, weil die meisten Formen dieser Art (z. B. acadar, conn
etar, dochuadamar u. s.w.) im Ms. voll mit ar, nie mit ur ge-
schrieben sind. Ob lin. 127 und 128 die Dative do Choscur, do
Nemchoscur vom Schreiber des Ms. mit ur oder mit ar (wie
der Nom. geschrieben ist) gedacht sind, lässt sich nicht mit
Sicherheit ausmachen.
Die letzterwähnten Formen sind auch in Eg. unbestimmt;
in do Chuscur ist es ein blosser Strich, in do Neamchoscur das
auch in Lc. gebrauchte Zeichen, wodurch die letzte Silbe ange-
deutet ist. Aber für die unbetonte Endung tar ist vorwiegend
t mit dem Haken verwendet, den O'Don. Gramm, p. 431 lin. 5
erwähnt. Ich habe tar dafür gesetzt, weil lin. 99 deutlich con-
etar, lin. 212 dorocratar geschrieben ist; lin. 67 habe ich fer-
thair ergänzt, weil das Ms. lin. 131 tiagair hat; in eter lin. 142
steht dasselbe Zeichen für ter oder Ur. Abkürzungen, die nur
eindeutig sind, wie z. B. die gewundene Linie für m, die Zu-
sammenziehung von ar u. a. m., habe ich im Druck nicht be-
sonders bezeichnet, ebensowenig den Strich für n in bekannten
Wörtern. Der Zweifel in der Schreibweise bezieht sich ja
hauptsächlich auf die Vocale.
Er stimmt genau mit Lc. überein.
LU.
Táin bó Dartada inso sis.
Bói Eocho Bee mac Corpri ri Cliach i n-dim Cuille (.i. i
n-bUib Cuánach indossa). 1 Batar cethraca 2 dalta lais di mac-
caib rig 7 rurech na mMuman. Bói cetbraca2 lulgach oca fria
m-biathad na mac. Teit tecbta 0 Ailill 7 Meidb a doebwm co
n-digsed
1 Die eingeklammerten Worte sind über der Zeile nachgetragen.
2 Zu lesen cethracha.
Lc.
Eg.
Tain bo Dartada annso sis. Tain bo Dartada inso.
1. Bai Eochaid Beacc mac
Coirpri ri Cliach i n-dun Chuilli
i n-hUib Cuanach andiu. Ba-
dar cethracha daltad * lais do
niacaib rig 7 ruirech na Mw-
man. Bai cethracha lulgach
aco fria biathad na mac. Tia-
gaid techta 0 Ailill 7 0 Meidb
a doc^m co w-digsid dia n-acal-
laim. "Ragad-sa" ar se "dia
sechtmaine". Tiagaid na techta
1. Bui Eochu Beg mace Cair-
pn rig Cliach i n-duon Cuillne.
Cethracha dalto laiss do macuib
rig Mumun. Bui dawa cethracha
Ivlgach occo oca m-biathaa\
Doroideth 0 Ailill 7 0 Meidb
co w-digsid dia n-accallum.
"Ragwso dia n-agallwm eim"
ol Eoclm "dia samno". Tia-
gaid na tecto as iaram.
10
2. Bai Eochaid ina cotaltaig
aidchi and iarsin co w-aca in
ocbean a docwm 7 oclsech (ina
farrad). 2 "Fochen daib" ar
Eocho. "Cair in acen (and)3
sinn" ol in lanamain. "Ba
doich lim bith i n-athfoews
1 Lies dalta, d (=dh) ivurde schon
frühe im Auslaut kaum noch aus-
gesprochen und ist hier müssiger
Zusatz.
2 Die eingeklammerten Worte sind
im Ms. hineincorrigiert.
3 Ebenso dies and.
2. Boi Eocha and aidqi ina
cotlud con faco ni chuici in
mnai 7 ind oglcech ina comuir. 15
"Fochen duib" ol Echo. "Ca
hairmm inan aithgeuin"1 ol
si. "Ba doig lern bid2 ind ogns
1 Wir erwarten die 2. Sg. Perf.
aithgén, dem acen von Lc. ent-
sprechend.
* Hinter bid am Zeilenende ein
Zeichen wie das der Aspiration, das
aber wohl nur die Zeile füllen soll.
190
Táin bó Dartada.
20 daib" or se "nom-bemis". "At-
he1 is imiocus etruinn cen
iman-aci duind". "Cia airm
i m-bi-siu" or Eochaid. "I
sid2 Chuile" or si. "Cid dia
25 tudchobair aim" ol Eochaid.
"Do3 airle comairli duid-siu"
for si. "Ciasa comairli doberi
dam-sa" ol se. "Ni hus les
eneich 7 anma deit ic dul isna
30 hecbtarcricbaib daidcbi.* Teg-
lach maith umut 7 graig alaind
allmarda. Ingnad lat an \eth
ro dailis, ba doich dun beith
allmarda do thairthed."
35 3. "Cia lin ragam"2 ar se.
"Caeca marcach. duit-seo" or si
"7 sren5 maitbi det fria t'eochu,
dothairgebad uaim-sea uile
amarach maitin it urlaind, ar
40 dotairgeba cceca ech n-dubglas
cona, srianaib oir 7 cethracha
timthacht do timtacht&ib G mac
1 Im Ms. Ate mit einem Aspi-
rationszeichen über dem e. Es ist
die positive Antwort (ja!) neben dem
negativen nate und dem fragenden
cate, vgl. Z? 489 und Stokes, K.
Ztschr. XXVIII. 103, wo jedoch
dieses ate noch fehlt.
2 Im Ms. zu sidh corrigirt, ebenso
lin. 35 ragam zu ragham.
8 Das Do ist nicht sicher von
mir gelesen.
4 Das erste d von daidchi un-
sicher.
5 Zu lesen sréin.
8 Zu lesen timthacht aib.
duib no üeinn". "Toimdiu lern
is comfocws etruinn ceni immon-
acai dun".
"Ca bairm i m-bid-si" olEchu.
"Hi sid Cuillni sunn" ol si.
"Cid dia tuidcebuir." 1 "Do tba-
buirt comuirli duit-si" ol si.
"Cisi comuirli d obere dam-so"
ol se. "Ni bes leas enech2 7
anmo duit oc dul bi tir 7 sech
tir" ol si.
"Co n-dig teglac/i coem im-
mut 7 graid3 aluinn fout4 all-
mardo." 5
3. «Ciallin no rat6" ol Echu.
"Coeco marccuch duit" ol si.
"Dotaircibe buaim-si bimaruch"
ol si "coeca n-gab^tr n-dubglas
gu srianuib oir 7 axcuit friu
7 caeco escrimi do escrimmim
1 Zu lesen tuidchehuir.
2 Zu lesen eneich.
3 Zu lesen graig.
* lieber das i von fout im Ms.
ein b gesetzt.
5 Im Ms. allmurdo mit einem ji_
über der Silbe mu.
6 Zu lesen rag.
Táin bó Dartada.
191
rig 7 tiagaid do daltai uili lat.
Is coir duind cungnum frit, ad
maith o x imditin for tire 7 ar
feraind 7 ar n-orba".
4. Teit uad lasodain. Atraig
Eochaid arnamarach co w-aca-
dar in ccecait ech n-dubglas ina
tonadmaim i n-dor«s in duni
7 cseca brat corcra co w-im-
denam di or 7 di airged 7 cceca
bretrms cona n-imdenmaib di
or 7 cceca maclene co w-intli-
dib orsnaith 7 cceca echlosc
orda co cendimlaib airgid 7
cceca lurcwre2 find n-oderg ote
beothmse 3 (?) hingengorm co
m-belgib airgdidib 7 urchomla
credurnsefon-echaib4. Tredrui-
decht uile insin.
5. Gaibther arathugwd co-mor
inni sin 7 adfet-sam5 a aislinge
dia muintir. Docwmlat ass do
Chruacbain cosind eiscrim sin.
No mucbtais daine umpu aca
n-degsaiu, cen gob mor in dirim
ba cain n-allniar n-mdie6 im-
morro .i. cceca leech cosin . . .
1 Zu lesen oc.
2 Zu lesen lurchure.
(3 Im Ms. bothrif.se mit e über
dew 0.
4 Für fona echaib.
5 sam im Ms. zu samb corrigirt.
6 Im Ms. nldie.
sidi leo 7 tiasuit do dalta huili
let 7 is coir dun congnim
frit, fobith at maith occ imm- 45
ditin ar diri 7 ar fuinn1".
4. let buad in üen lasoduin.
Atragat iarum matuin iarna
iiarucb con faccatar ni: in coeca
n-ech n-dubglas inatonudmuim2 50
gu srianuib oir 7 arccuit friu
i n-dorws liss 7 coeco bretrms
n-arccwii co n-inchuib oir 7
coeca maclene cona, n-imdenum
orsnaith, 7 caeco ech firm n-ou- 55
derg ate scuaiblipm, ruissi hic-
corccuir huili a scuabo 7 a
mungo, cona, m-belgib aircc-
digib3 friuu 7 urcom?« cria-
dumo for cech ech, 7 coego 60
echhisc finnbruini4 cona, cenn-
pairtib di or fuib do brith
inallamuib.
5. Atraig in ri iarum inti
Echu 7 gaibid immi. Docomlai 65
as iarum fon escrimm sin do
Crwac/muib Ai. Ferthair failti
friu iarum la hAiiill 7 Meidb
7 is beg nad muichi duine5,
70
1 Wahrscheinlich ist feniinn su
lesen, obwohl es ein Wort fonn (Bo-
den) giebt.
2 nichtiger tónadmuim.
8 nichtiger aircedidib.
4 Richtiger findruiui.
5 Vermuthlich für nad muichthi
(3. PI. Praet. Pass.) dóini.
W
192
Táin bó Dartada.
ait ?
egwsc1 uile amaZdon-ruirmisim2.
"Imcomarcar cia so" ar Oilill.
"Ni insa, Eochaid Becc ri
75 Cliach". Doleict/ier isin lis 7
isin rigtheg. Ferthar failti friu,
anaid aim tri la 7 tri haidchi
for flegugwd3.
6. "Cid dan-iwgartar"4 ar
80 Echa. "Conn etar aiscid dam-
sa uait" ar Ailill, "ata ecin5
iom .i. ecen adbal, biathad
fer n-Erind5 oc tahairt na
m-bo a Cuailngiu6." "Cia hai-
85 seid7 as ail dait" ar Eochaid.
"Aiscid dl8 lulgachaio9 dun"
ar Ailill. "Ni forcraid dam-sa
a fil lim dib. Ata cceca mac-
dalta lim do macaib rig Mw-
90 man. Ata cethracha bo frim
biathad, secbt fichit lulgach
oco n-deiscin 7 oca taibriud1.
Ba mór a n-dirim, ba cain
n-allmur n-innaidi.
6. "Cid dian-dom-gomgrad-sa"
ol Echu fri h. Ailill. "Bus inn
etar asccid dam-so" al OWill
"huait, ar ata ecen form-so,
.i. biathad ier n-Erinn do tha-
buirt na m-bo a Cuailwo/e".
'•'Cissi hsdscid is al2 det" ol
Euchu. "Aisccíící dowo do buaib
blicÄiuib" ol Ailill. "Ni fuluair
a fil ami dib" ol Echu, "ata
cet/wachu daltau lemm do ma-
cuib rig Mumun for altrumm.
It e fil im chomuir sunn. Ata
cethracha lulgach lemm fria
m-biathad 7 atat secht fichit
Richtiger taidbriud.
Zu lesen ail.
1 Im Ms. schliesst die eine Zeile
mit cosin und beginnt die folgende
mit nenegMSC, so gut ich es habe
lesen können. Vielleicht ist cosin
n-aenegusc (altir. cosind óenécusc)
gemeint: mit dem gleichen Aussehen
alle.
2 Im Ms. donuirmisim, mit r über dem n.
3 Zu lesen fledugud.
4 Zu lesen dan-imgarthar, Warum werden wir gerufen?
do-in-garim in der Bedeutung „rufen" mir nicht bekannt.
5 Richtiger écen, Érend.
6 Das n über das g geschrieben.
1 Das d nachträglich aspirirt.
8 Die im Ms. abgekürzt geschriebene Partikel di belasse ich so, da ich
weder für dino noch für didi bis jetzt genug Sicherheit erblicke, was die
mittelirischen Texte anlangt.
9 Vor lulg. ist die Praep. do einzufügen.
Verb, compos.
Táin bó Dartada.
193
lim fria ni-biathad. Ata cceca
dl andetitm1 for suidib".
7. " Co«[e]rtliar 2 dam-sa bo
cac/i trebthaig fil fot mam-sa"
ol AMU. " C[id] fort-su roferad
eicin doberaind-sea "
"Rot-bia-sa inni sin" ar Eoch-
aid3 ind oiáigecM
ianwn tri la 7 teora boidchi3.
Celebraid iarwm don rig [7 do-
cum]lat dia crich cotric Eochaéo'
fria4 tri macaib [Gjlas
Domnand. Secht üchit leech
allin. Fegaid animar 3
oc inseuu (?) Conchada amidi
cowrancadar.
8. Dothuit Eochaid Becc mac
Coirpn 7 a chethracha dalta
lais. Ros . . . f 0 thir n-Erend
in seel sin, co n-abadar tri diet
ban don Míímain oc a cained
na macraide.
laulgac/* lem-so fein. Et ata
indethin1 foruib.
7. "Con etar dam-so huait-
si" ol Ailill "bo gach tropthaig 100
fil fot main. Cid fortt-so do-
chorthae egin dobiur-siu cobuir
duit oco". "Rotmbia-siu2 em"
ol Echu "inni sin. Et tair_c-
gebat billaa si intainnriuth'
Dognit7ier a n-oeguidect iarum
tri laa 7 teora haidchi la hAi-
\ill 7 Meidb. Docomlai as iarum
dia tig, co comarnacuir fri macu
Glaschow do Aes blrruis Dom-
nunn. Sect fichit leech illin
sidi. Feguit for imairicc 7 oc
imnaisi chatbo3, oc insena Con-
chada amide conrangatar.
8. Dofuit in cethracha mac 115
rig annsin imm Eckaig ni-Becc.
Dolleth fo thir n-Erinn in see?
sin, cowid apudar cetri4 fichit
mac rig do maccaemuib Mwman
oc caeiniutb na mac sin. 120
105
110
1 Vielleicht zu lesen a n-dethitin.
2 Von lin. 22 an auf Col. 645
ist das Zeilenende oft gar nicht
oder nur mit Mühe lesbar. Die in
eckige Klammern gesetzten Buch-
staben sind von mir nur erschlossen.
8 lieber ar Eoch-, im Ms. in der
Mitte von lin. 25, ist von späterer
Hand nachgetragen: rodbiaso ....
(das Ende der Zeile nicht lesbar),
daneben am Bande lesbar ind oidi-
gecÄi (zu lesen oigidec7íí) bis hoidchi.
* Unter das a von fria ist im
Ms noch ein a gesetzt.
1 Dies Sätzchen scheint corrupt
zu sein: vielleicht ist . L . (s. Lc.)
ausgefallen, und dann i n-dethitin
zu lesen.
2 Zu lesen rot bia.
3 Geschrieben ko mit Aspirations-
zeichen darüber.
* Zu lesen cethri.
13
194
Táin bó Dartada.
9. Da m-bai Ailill ann agaid 1
ina chotlucl co w-aca2 in oicben
7 in t-oclsech chuici bad3 ailli
lais. "Cia taid" ar Ailill, „7 cia
125 bar n- . . ." "Cos[carJ 7 Nem-
choscar sinn" ar siad. "Is
fochen do Choscur 7 ni fochen
do Nemchosewr" ol Ailill. "Bid
coscar duid-seo cepe crut[h]"
130 ol si. "Cia iiesam duind de
suidiu" ol Ailill. "Ni insa"
ar [si] "tiag[ar] uaid amarach
co tue ar4 gabal do buair
d . . . 5 0 Dairt ingin Echacft
135 7 ise do mac-su corasi .i. Or-
lara 7 ergid-si dirim sochraidi
ume". "Cia lin ragas" ol Oilill.
"Caeca marcach do" ar si "do
ocaib amra .i.6 cethracha mac
140 do macaib csema Connacht6.
Don-icfa uaim-sea an diu in
esgrim boi im na macaib diro-
chart7 inane, itir ech 7 srian
7 etach 7 delge, 7 comairim
-AKk , . , , , 1 Im Ms. Allaidi mit Übergesetz- ,
145 taireeba amarach matan mocn
tern ch.
7 tiagam-ni diar tir ifechta"8 a Zu lesen chotiud.
or si. 8 Zu lesen Neamchoscur.
4 Zu lesen cethri.
1 Zu lesen adaig.
2 Wohl su lesen co n-aca ni.
3 bad unsicher, steht im Ms. am Ende der Zeile.
* Zu lesen co tuethar.
5 Wahrscheinlich duit.
6 Die Stelle ist im Ms. etivas verwischt, vielleicht ist 7 anstatt Ä. zu lesen.
7 Die Worte von boi bis indne sind in Lc. zwischen den beiden Co-
lumnen neben esema nachgetragen und gehören sicher an diese Stelle.
Für diroebart ist wohl doroebratar zu lesen.
8 Zu lesen ifeebtsa.
9. Allaidchi1 Ailill ino ligi
conn faccu Ailill inni ina cot-
lud2 ind oclcBch 7 in mnai ata
haillium ro üaiar i n-hEriu.
"Coichi ib-si" ol Ailill. "Cos-
gar oews Nemcbwscar ar n-an-
[m]unn" ol si. "Is fochm do
Chuscur em lern 7 ni fochew
do Neamcoscíw3" ol Ailill. "0
bid eusecar em duit-si cepe
cruth" ol si. "Tiagur huait"
ol si "gu tueihar gab«7 duit
clo cetri4 0 Dartuid ingin Ecli-
ach, ata cethracha lulgach le
7 is do mac-si chams .i. Ór-
lam mac Ailella. Eirge^ dirim
soc/waid di oeuib maithift 7
cethracha mac rig do macuib
rig Connacht 7 áus n-icfo huaim-
si in eewse ro m-bui fono mac-
caemu ale dorochrutar isinn
imairgc aile, etir srianu 7 etuigi
7 delcci".
Táin bó Dartada.
195
10. Teit fochetoir isin aidchi
cetna co Co[rp Li]at[h] mac
Taisig dm Mwmain, bai ina
dunad for bra Neme1 antuaid.
Tosn-aidbed di do saidiu.
Ciasu anmann bai for suidiu?
"Tecmall 7 Coscrad". "Is fochen
do Tecmall 7 ni fochen do
Choscrad". "Ni bo coscra2
duid-seo" or si "7 bid tecmal-
lad".
11. "Cia nesam dun de sui-
diu?" "Ni insa. Tecmall lat
maccu rig 7 rigdamna con scail-
fea maccu rig 7 rigdamna [7] 3
airech. "Cuich iad" ar Corp
Liath. "Mac seer fil la Con-
nachta,. Dosn-ic do breith bar
m-bo roime iar trascrad bar
macraide inde leo. Dut-icfad
im nona imarach, do brei4 Dar-
tada mgine Eochach.
Nibasochaidi dwsjjiad/', bith
tesorgain4 do inchaib fer Mu-
mm dia maide in gnim".
10. Tiaguit iarum as 7 tia-
guit fochetoir co Corb Cliach
mac Tassich 7 iss ami bui a
dun-sidi ar bru Nemaine ar
tuaith. Laech amra sidi do
Muimnechuib. Is siritir1 a lam
a n-dergene di ulcc.
D?tsn-aidbiut do suidiu dowo.
"Cia for n-anmunn-si?" ol se.
"Tecluim2 7 cosgrad" ol siat.
"Is maith em in tecluim, is
olc in ctiscrad" ol Corb Cliach.
"Ni ba duit-si em hus cuscrad
7 eowsgarfa mic3 rig 7 airech".
11. "Cid neiside" al Corb
Cliach. "Ni insa" ol siat "nach
mac rig 7 rigno 7 wach rig-
domno fil la Connachto dus
fuil lor n-dochumm do brith
bo as for crich iar tuitim bar
mac rig 7 rigno leo. Doficfai
im trath nowa imbaruch.
Ni sochawfr in fiallac/i, ar
cid oic maithi dotoegat ann,
bid tesorcuin do inchuib Mu-
man huli ma immairi in gnim
1 Neme nicht ganz sicher gelesen. so ".
2 Zu lesen coscrad.
X. 8 Vor airech in Lc. ein Klex.
4 Im Ms. steht bitesorgain und
darüber nachgetragen do br7. Er-
steres ist durch Aspirationszeichen
und untergesetztes t zu bith tesor-
gain corrigirt, letzteres aber (zu lesen
■ do breith) muss vor Dartada, unter
dem es im Ms. steht, eingeschoben wer -
. den. Wahrscheinlich ist auch noch bó zu ergänzen: do breith bó Dartada.
5 Zu lesen bia, das d ein müssiger Zusatz wie in daltad lin. 3.
13*
151)
160
165
170
1 Zu lesen sirithir.
2 Tecluim in Eg. neben Tecmall
in Lc, erster es ist aus letzterem
durch Metathesis entstanden, vgl.
fuluair lin. 62 Eg.
3 So in Eg. der Nom. für den
Acc. PI.
196
Táin bö Dartada.
175 12. "Ceist cia lin no rad1"
or se. "Secht fichit kech" or
si "7 secht fichit fer incomlaind2
and". "Tiagam-ni" or si "co
comairsim im nonai imbarach
180 ina n-aigid".
13. Am-badar arnamarach
maidin moch lotar Connachtta,
a dun Chruachan isin faitlichi
co n-acadar in graig 7 in sren3
7 an timthacht uili &mal do-
rairngert 7 dochuadamar co
m-bad«r i n-dorws in duine,
SLmal dorairngert doib a n-uili
adcowwairc ro bai im na maccu
rig . . .4 riam.
14. Ba torbath mor forsna
sluagaib in ragdais fa na rag-
dais. "Is ruebal" or Oil*W "feni-
deth5 in maith". Tothiet Or-
195 lam ass iar suidiu co tainic
tech n-Dairthe6 ingini Echac/t
i Cliu Clasaig i tirib Mmnan
fri Sinaind andeas.
15. Scwit i suidiu 7 ba fai-
200 lid in ingen fris. "Doscartba
185
190
1 Zu lesen rag.
2 Zu lesen fer n-incomlaind.
3 Oben lin. 37 stand sren fur
sréin.
4 Im Ms. nach meiner Lesung
anlla, womit ich nichts anzufangen
weiss, es müsste denn alia riam {wie
alia astig u. s. w.) gemeint sein.
. 5 Im Ms. femeth mit untergesetz-
tem d.
ö Zu lesen Dairte.
12. "Ciallin no rig-si" ol se.
"Secht fichit \aech n-inconi-
luinn" ol si. "Tiaguini-ni as
tra" or in üen "co comairsim
im trat1 nowu imbaruch".
13. Trath ba maitin conn
facatar Connachto inn graid2
7 in etuch hisrubartumar inn
dorws in duine Cmacham.
14. Ba torhuid mor forsna
sluaga in ragduis fo na rag-
duis. "Is mebul" ol Ailitt "a
feimgeth3 in maith". Teti Or-
laim4 as iarum i cCliu gu ranicc
tech n-Darta ingmi EchacÄ.
15. Ba f&ilid inn ingm friu.
Toscarthar tredam dóib. "Ni
1 Zu lesen trath.
2 Zu lesen graig.
3 Zu lesen feimdeth.
Táin bó Dartada.
197
tri daim doib. "Ni anfam friu"
ar Orlam. Tucaid inn oic leo
a m-biad forsna hechaib ar
iinimoinain1 sund imedon Mu-
man. "In raga lim-sa a ingen?"
ar Orlam. "Ragad egin" ar an
ingen. "Tue ass t'jmerge dowo."
16. Tiagaid timchall 2 na
m-bo 7 inn ingen leo. Dos-
autat Corp Liath m«c 'lässig,
secht fichit lsech ar a cend.
Fecthair 3 catb. leo. Dotuited
mic rig Connacht 7 an oic acht
Orlam nonhur 7 docber and
Dart4 isin comrac fo c^iimguin
la maccu csema Connacht.
Adlai side 7 berid a bu le
.i. cethracha lulgach 7 caeca
dart con luid leo a cricb Con-
nacht. Is de ita Imlecb n-Dairte
fair i Cliu Cbul bi torcbair
Dart4 ingen Echach mic Cairpn.
Conid de sin ita tain bo
Tartse5 remscel do tbanaid bo
Gualnge.
Finit amen.
1 Zu lesen imomain.
3 Besser timcheall.
3 Besser fechthair oder fegthair.
4 Wir erwarten Dartaid.
5 Zu lesen Dartse.
ainfimm friss" or Orlam. "Tu-
cuit ind oiee leo 1 for a n-echai6
7 tairsi linn got buaib builip".
205
16. Dotiagat ind oic uili tim-
chiull, aus berat bi cenn sliged.
Ddtsn-artbet mac Tassuig iarum 210
cowa secht fichit2 laecb leo3 7
dorocratar mic xig Connacht
ann 7 in oig dodeocbatar leo
acht Orlam nonbur namma.
215
Rugsaid sidi leo iarum iiida4
buu .i. in cethracha húgach 7
in caeco darta 7 dorochuir inn
ingm fochetoiv laissin cetcom- 2 10
rac5. Is de ata Imliuch n-Darta
bi c-Cliuu.
Finitt.
215
1 Hier fehlt das Object zu Tucuit,
wahrscheinlich ist nach Lc. a m-biad
zu ergänzen.
2 Wir erwarten fichtib, im Ms.
ist .XX. mit darüber gesetztem it
geschrieben.
3 Dieses leo ist entweder zu strei-
chen oder in leis zu verwandeln.
4 Zu lesen inna.
5 Zu lesen cetchomrac.
Der Raub der Kühe der Dartaid.
(Uebersetzung nach Eg.)
1 . Eocho Bec, der Sohn des Corpre, König von Cliu, war in
Dun Cuillne1. Vierzig Pfleglinge [waren] bei ihm, von den
Söhnen der Könige von Munster. Er hatte auch vierzig Milch-
kühe für ihren Unterhalt. Von Ailill und von Medb wurde
geschickt, dass er zu einer Unterredung mit ihnen kommen
sollte. „Ich will zu der Unterredung mit ihnen gehen", sagte
Eocho „am Samuin-tage"2. Die Boten gehen darauf fort. 2. Eocho
lag da eines Nachts im Schlafe, da sah er etwas auf sich zu-
kommen: ein Weib und einen jungen Mann in ihrer Begleitung.
„Willkommen euch!" sagte Eocho. „Wo hast du uns kennen
gelernt?"3 sagte sie. „Mich dünkt, ich wäre euch nahe gewe-
sen." „Ich meine, wir sind einander sehr nahe, wenn wir uns
auch gegenseitig nicht gesehen haben." „An welchem Orte hal-
tet ihr euch auf?" sagte Eocho. „Dort im Siel Cuillne" sagte
sie. „Weshalb seid ihr gekommen?" „Um dir einen Rath zu
geben" sagte sie. „Was für ein Rath ist das, den du mir giebst?"
sagte er. „Etwas das ein Gewinn an Ehre und Namen sein
wird4 auf deiner Fahrt im Lande und ausser Landes" sagte sie.
„Eine stattliche Mannschaft [soll] dich umgeben und schöne
1 Ueber die geographischen Angaben siehe die einleitenden Bemer-
kungen.
2 „in einer Woche" Lc.
3 In Lc. lautet die Frage „Kennst du uns?" Cair ist das latein.
quaere, und giebt nur an, dass das Folgende eine Frage ist. Oder ist
cair in cairm zu verbessern?
4 Ni bes, in Lc. ni bus, hat nach O'Molloy futurischen Sinn, siehe
O'Don. Gramm, p. 163. Für daidchi ist in Lc. caidchi, für immer, zu
lesen.
Táin bó Dartada. 199
ausländische1 Pferde [sollen] unter dir [sein]." 3. „Mit wie vielen
soll ich gehen?" sagte Eocho. „Fünfzig Reiter [gehören sich] für
dich" sagte sie. „Morgen werden von mir" sagte sie „fünfzig
Rappen mit Zäumen von Gold und Silber versehen zu dir kom-
men, und mit ihnen fünfzig Stück Ausrüstung von der Aus-
rüstung2 der Side, und deine Pfleglinge sollen alle mit dir ge-
hen, und es steht uns wohl an dir zu helfen, weil du tüchtig
bist im Schützen unseres Landes und unseres Bodens." 4. Das
Weib verliess ihn darnach. Früh am Morgen darauf erheben
sie sich, da sahen sie etwas: Die fünfzig Rappen, festgebunden,
mit Zäumen von Gold und Silber versehen, am Thor der Burg,
und fünfzig Nadeln von Silber mit Kopfstücken von Gold3 und
fünfzig Knabenkleider mit ihrer Kante4 von Goldfaden, und
fünfzig weisse Pferde mit rothen Ohren und langen Schwänzen5,
purpurroth6 alle ihre Schwänze und ihre Mähnen, mit silbernen
1 Das b und a über fout und allmurdo bedeutet, dass diese Wörter
umzustellen sind. ATlmurda und allmurach fremd ist von allmhuir .i.
fri muir anall (O'Clery) abgeleitet, vgl. K. Meyer, Battle of Ventry,
Index s. v. attmarach. Die Worte von Ingnad lat bis do thairthed in
Lc. verstehe ich nicht.
2 Die Bedeutung von escrimm ist nur errathen, es entspricht aber
den Wörtern srlan und timthacJit in Lc, und lin. 140 hat Eg. ecusc
dafür. Dasselbe Wort im Noinden Ulad, Harl. lin. 18 (Berichte der K.
Sachs. Gesellschaft der Wissensch., Philol.-Histor. Cl., 1884, S. 340).
3 Vgl. nöi m-builc co n-inchaib órdaib uasib hi fraig (neun Säcke
mit goldenen Vorderstücken über ihnen an der Wand) LU. p. 94, lin. 11.
Andere Beschreibungen der bretnas: bretnas torrach trencend sin brutt
os a brunni LL. p. 55b, 35, s. On the Mann. Ill p. 110; bretnas argit co
m-brephnib óir ina brut LU. p. 25a, 3, s. On the Mann. III. p. 159; sreth
and chetumus di bretnasaib 6ir 7 argit 7 a cosa isind fraigid LU. p. 23a,
32, s. On the Mann. Ill p. 164.
4 In Lc. co \n-intlidib orsnaith, mit Einschlägen von Goldfaden, s.
intliud in meinem Wtb.
5 Wörtlich: weisse rothohrige Pferde, die langschwänzig sind. Es
sind die Füllen (lurchure in Lc), die für die Zöglinge des Eocho be-
stimmt sind.
6 Es ist fraglich, ob ich diese Farbenbestimmung richtig übersetzt
habe, ruissi hängt vermuthlich mit ruidiud zusammen, oder mit rod, rud
(Krapp), auch ru geschrieben: Dleaghar don lucht is fearr d'ibh \ ruu is
200 Táin bó Dartada.
Zäumen versehen, und eherne Fussketten an jedem Pferde, und
fünfzig Treibstöcke von weisser Bronce, unten mit Endstücken
von Gold1, um sie in die Hände zu nehmen.
5. Der König erhebt sich darauf, der Eocho, und macht sich
fertig2. Sie gehen darauf in dieser Ausrüstung fort nach Cru-
achna Ai. Von Ailill und Medb wird ihnen darauf Willkom-
men geboten, und es fehlte nicht viel, dass Leute erstickt wur-
den bei dem Ansehen und Betrachten derselben. Ihre Schaar
war gross, sie war schön, stolz3, dicht4. 6. „Weshalb bin ich
eingeladen worden?" sagte Eocho zu Ailill. „Um zu erfahren,
ob für mich von dir ein Geschenk zu erlangen ist", sagte Ailill,
„denn mich drückt eine Nothlage, nämlich der Unterhalt der
Männer von Irland, die Rinder von Cuailnge wegzunehmen."
corcair co cáin bhrigh, snath dearg, olaind find u. s. w. Book of Rights
p. 222. — Mit den entsprechenden Worten in Lc. weiss ich nichts an-
zufangen. Gaibther a rathugud comor inni sin bedeutet: Man beginnt
dies sehr zu bemerken.
1 In der TB. Fraich p. 136 heisst es bei einer ähnlichen Beschreibung:
cóica echlasc findruine co m-baccän orda for cinn cecli ae. Unter baccän
(Haken) und cennpairt ist die Spitze des Treibstockes zu verstehen.
2 Eine solche Bedeutung scheint hier gaibid immi zu haben, denn
weder „gabhdil inqn, to avoid it" (vgl. imm-gabáil vermeiden) noch „gabh-
áil uime, to impugn" in O'Donovan's Suppl. giebt hier befriedigenden
Sinn. Ein ähnlich idiomatischer Ausdruck ist gabaid as, das Fled Brier.
7 Loing. M. D. D. öfter vorkommt, z. B. lin. 107.
3 allmar stellt Stokes, Salt, na Rann Index, zu den Zusammen-
setzungen mit all gross (all .i. oll, oll .i. mar, O'CL). Eine etwas andere
Bedeutung muss das Wort hier haben, da mar schon vorausgeht. Nahe
liegt all .i. úasal, Fél. Jan. 6. Salt, na Rann 58 ist allmar Epitheton eines
der Winde (ind uaine allmar, im Reim auf in corearda glan), 2566 Epi-
theton des Meeres (for in linnmuir n-allmar), 6442 Epitheton des Silbers
(cen ór, cen argat n-allmar), 8126 Epitheton des Landes (cech n-iath
n-allmar).
4 indaide, vgl. inde .i. dluith, ut est, meisir etach asa inde .i. asa
dlus, O'Don. Suppl. Darnach würde inde Substantiv sein können, indaide
ein davon abgeleitetes Adjectiv. In meinem Wtb. ist dlúith als Epitheton
zu slüag belegt. — In Lc. lautet diese Stelle: Ausser dass die Schaar
gross war, war sie aber schön, edel, dicht.
Táin bó Dartada. 201
„Was ist das für ein Geschenk, an dem dir liegt?" sagte Eocho.
„Nun ein Geschenk von Milchkühen", sagte Ailill.
„Es ist kein Ueberfluss1 von ihnen da", sagte Eocho, „ich
habe vierzig Pfleglinge von den Söhnen der Könige von Munster
zur Erziehung. Sie sind es, die hier in meiner Begleitung sind.
Ich habe vierzig Milchkühe für ihren Unterhalt, und siebenmal
zwanzig Kühe habe ich selbst "
7. „Es soll mir von dir" sagte Ailill, „eine Kuh von jedem
Farmer, der unter deiner Herrschaft ist, zu Theil werden. Was
es auch sei, das dir mit Gewalt auferlegt würde, ich leiste dir
Hülfe dabei." „Das soll dir werden" sagte Eocho, „und sie
sollen im Besondern diesen Tag2 kommen"3.
Darauf werden sie drei Tage und drei Nächte von Ailill
und Medb gastlich bewirthet. Sie brechen dann auf nach Hause,
bis sie auf die Söhne des Glaschu, von den Leuten von Irros
Domnann, stiessen. Siebenmal zwanzig Männer die Zahl der-
selben. Sie richten ihren Sinn auf wechselseitigen Angriff und
auf Streit der Schlacht. Bei stiessen sie zusammen.4
8. Es fielen da die vierzig Königssöhne mit Eocho Bec. Diese
Kunde verbreitete sich über das Land von Erin, so dass vier-
mal zwanzig Königssöhne von den Knaben Munster's vor Jam-
mer um diese Söhne starben.
9. In einer anderen Nacht5 [lag] Ailill auf seinem Lager, da
sah er etwas in seinem Schlaf: einen jungen Mann und ein
1 Wörtlich: Nicht ist Ueberfluss, was von ihnen da ist. Fuluair
ist eine mittelirische Umgestaltung von altir. foröil, vgl. fuläir bei O'R.
2 hülaa si wie hifecht sa.
3 Zu tairegebat vgl. Bot-aircibe lin. 37.
4 Zu oc imnaisi catho vgl. Lánsícl i n-Er'md hi flaith Conaire acht
böi imnesse catha eter da Corpre hi Túathmumain, LU. p. 83a, 13, imnisi
.i. imreasain O'Cl. Im Folgenden ist mir oc insena unverständlich. In
Lc. könnte man oc Inse Ua Conchada lesen, aber ich habe eine solche
Oertlichkeit sonst nirgends finden können. Zu feguit mit for und oc s.
in meinem Wtb. unter féccim die Stellen aus TE.
5 Vielleicht ist all-aidchi ein Compositum mit all (alius) wie all-
slige: conrkht les inna allslige Ml. 2*, 6(Z.2358), vgl. Stokes, Fél. Index.
202 Táin bó Dartada.
Weib, die schönsten, die es in Irland gab. „Wer seid ihr?"
sagte Ailill. „Coscar und Nemchoscar1 [sind] unsere Namen"
sagte sie.
„Wohl heisse ich Coscar willkommen, aber nicht so Nem-
choscar" sagte Ailill. „Dir wird Sieg sein auf jede Weise"2
sagte sie. „Lass ausziehen von dir"', sagte sie, „damit ausgeführt
wird, dass du Vieh von Dartaid, der Tochter Eocho's bekommst.
Sie hat vierzig Milchkühe, und dein eigner Sohn, Orlam mac
Ailella, ist es, den sie liebt. Er mache sich auf mit einer statt-
lichen Schaar von tüchtigen Männern, und vierzig Königssöhnen
von den Königssöhnen von Connacht, und ich werde ihnen die
Ausrüstung zukommen lassen, die die anderen jungen Männer
hatten, die in dem anderen Kampfe fielen, sowohl die Zäume,
als auch die Kleider und die Nadeln."3
10. Sie gehen darauf fort, und gehen sogleich zu Corb Cliach
Sohn des Tassach. Seine Burg war am Ufer (des Flusses?) Nemain,4
im Norden. Er war ein berühmter Kämpe von den Männern von
Nach Lc. fand der Besuch der Fee bei Ailill und ebenso der bei Corb
Liath in der Nacht nach dem Tode Eocho's statt, vgl. das inde (gestern)
ün. 143 und 167.
1 Sieg und Nichtsieg.
2 In Lc. fehlt das o, das keinen Sinn giebt. In Lc. heisst es:
„Dir wird Sieg sein auf jede Weise" sagte sie. „Was ist uns davon am
nächsten?" sagte Ailill. „Nicht schwer" sagte sie, „lass morgen von dir
ausziehen" u. s. w.
8 In Lc. sagt die Fee noch: „und die Aufzählung, sie soll morgen
früh kommen (?), und wir gehen jetzt nach unserem Lande" sagte sie.
— Die Form tairgeba habe ich als 3. Sg. Fut. von tair-ieim genommen,
vgl. tairegebat in Eg. lin. 76, nicht von táircim ich bereite. Für com-
airim habe ich nur die folgende Stelle, Tor. Dhiarm. 7 Gr. (ed. O'Grady),
p. 170: agus is é ro ráidh, go m-badh náir dóibh méid a muintire agus
truime a d-teaghlaigh , agus gan chomháiriomh ar a g-caitheamh, agus
gan an dias do b'fearr a n-Eirinn do bheith ina d-teagh .i. Cormac
mac Airt agus Fionn mac Chumaül (. . . dass eine Schande für sie wäre
die Menge ihrer Leute und der Umfang ihres Hausstands, und keine Be-
rechnung über ihre Ausgaben, und dass [doch] nicht die beiden besten
Männer von Irland in ihrem Hause gewesen seien . . .).
* Diese geographische Angabe kann ich nicht näher bestimmen.
Táin bó Dartada. 203
Munster. Länger als seine Hand (?) ist, was er Böses getlian
hat. Sie erscheinen auch diesem. „Was sind eure Namen?"
sagte er.1 „Tecmall und Coscrad"2 sagten sie. „Das Sammeln
ist ja gut, Vernichtung ist schlecht" sagte Corb Cliach. „Dir wird
nicht Vernichtung werden und du wirst die Söhne von Königen
und Edlen vernichten." 11. „Was ist das nächste davon?"3 sagte
Corb Cliach. „Nicht schwer" sagten sie, „jeder Sohn eines Königs
und einer Königin und jeder Erbe eines Königs, die es in Con-
nacht giebt, sie sind im Begriff zu euch zu kommen, um Kühe
aus eurem Lande wegzuholen, nachdem euere Söhne von Köni-
gen und Königinnen durch sie gefallen sind4. Morgen um die
neunte Stunde werden sie kommen. Die Schaar ist nicht zahlreich,
denn wenn es auch tüchtige junge Leute sind, die dahin gehen,
so wird doch Rettung der Ehre von ganz Munster, wenn dieses
Unternehmen zur Ausführung kommen wird." 12. „Mit wie vielen
soll ich gehen?" sagte er. „Mit siebenmal zwanzig streitbaren
Kriegern"5 sagte sie. „Wir gehen aber fort" sagte das Weib,
„dass wir morgen um die neunte Stunde zusammen treffen."
1 In Lc. erscheinen die entsprechenden Worte nicht als Frage des
Liath: Was sind die Namen, die diese hatten?
3 Sammeln und Vernichten.
3 Der entsprechende Satz in Lc. legt nahe, in neiside den Com-
parativ nessa zu erblicken, mit angehängtem de. Lc. : Was ist uns das
nächste davon?" „Nicht schwer. Versammle bei dir die Söhne von Kö-
nigen und Königserben, dass du zerstreuen magst" u. s. w.
4 Unter Mac soar in Lc. ist wohl Orlam zu verstehen, auf ihn be-
zieht sich wohl auch das Pron. in roime (vor ihm): „Wer sind sie?" sagte
Corp Liath. „Ein edler Jüngling, den es in Connacht giebt. Es kommt
sie an, eure Kühe vor ihm her zu treiben, nachdem euere junge Mann-
schaft gestern von ihnen vernichtet worden ist. Um die neunte Stunde
morgen werden sie zu dir kommen, um [die Kühe] der Dartaid, der
Tochter Eocho's, wegzuholen."
3 Hier ist wohl die Lesart von Lc. besser: „Welches ist die Zahl,
mit der ich gehen soll?" sagte er. „Siebenmalzwanzig Krieger" sagte
sie, „und siebenmalzwanzig streitbare Männer dabei." — Denn Munster
soll doch wohl nach der Intrigue der Fee die Uebermacht haben. Laech
sind die Vornehmeren (in den heroisch gehaltenen Texten „die Helden"),
fer incomlaind sind die gewöhnlichen Männer, die zum Kampf (comlonä)
geeignet sind.
204 Táin bó Dartada
13. Zur Zeit, als es Morgen wurde, sahen die Männer von
Connacht die Pferde und die Kleider, von denen wir erzählt
haben1, am Thor der Burg von Cruachan. 14. Die Leute
zögerten sehr2, ob sie gehen sollten oder ob sie nicht gehen
sollten. „Es ist eine Schande" sagte Ailill, „das Gute zurück-
zuweisen". Orlam geht darauf fort nach Cliu, bis er zu dem
Hause der Dartaid, der Tochter Eocho's, kam. 15. Das Mäd-
chen war froh über sie. Drei Ochsen kommen ihnen abhanden.
„Wir wollen nicht auf sie warten" sagte Orlam. „Die Männer
sollen (Nahruugsmittel) auf ihren Pferden mit sich nehmen3,
und komm du mit uns mit allen deinen Kühen." 16. Die jun-
gen Männer gehen alle ringsum4, sie begeben sich mit ihr auf
den Weg. Darauf kommt ihnen Mac Tassaig entgegen5, mit
seinen siebenmal zwanzig Kriegern, und die Söhne der Könige
1 In Lc. umständlicher: wie sie versprochen hatte und wir berichtet
haben, so dass sie am Thore der Burg waren, wie sie ihnen das alles
versprochen hatte, was er gesehen hatte, dass es an den Königssöhnen
vorher gewesen war.
2 Ueber torbaicl (Hinderniss) s. d'Arbois de Jubainville, Rev. Celt.
VII p. 228.
8 Ich habe hier auch den mit Tucait (richtiger wäre Tucat) begin-
nenden Satz dem Orlam in den Mund gelegt, weil sonst das 7 vor tairsi
unverständlich ist. Auch für Lc. empfiehlt sich diese Auffassung, weil
sonst das sund nicht recht am Platze ist: „ . . . aus Besorgniss hier in-
mitten von Munster". „Willst du mit mir gehen, 0 Mädchen?" sagte
Orlam. „Gewiss werde ich [mit] gehen" sagte das Mädchen. „Bring
dann deinen Zug heraus!"
4 In Lc. deutlicher: Sie gehen rings um die Kühe, d. i. sie nehmen
die Kühe in die Mitte.
5 Zu Dusn-arthet vgl. Vit. Trip. ed. Stokes, p. 132, 15 Don-airthét
da baccach i n-Ochtar Cháerthin, „Two lame men come to him in Ochtar
Caerthin." Zu Dos-autat in Lc. vgl. tautat in meinem Wtb. (TB. Flid.
cap. 4). Im ersteren Falle ist -tét mit do-aith-ro- zusammengesetzt, im letz-
tern mit do-aith-. — In Lc. lautet das letzte Stück : Corp Liath d. S. d. Tas-
sach traf sie, siebenmal zwanzig Krieger gegen sie. Eine Schlacht wird
von ihnen geschlagen. Die Söhne der Könige von Connacht fallen, und die
jungen Männer, Orlam mit acht Mann ausgenommen, und Dartaid fiel im
Kampf beim ersten Zusammenstoss, mit den stattlichen Söhnen von Con-
nacht. [Diese entflieht und nimmt ihre Kühe mit sich, nämlich die vier-
Táin bó Dartada. 205
von Connacht fielen da und die jungen Männer, die mit ihnen
gegangen waren, mit Ausnahme nur von Orlam mit acht Mann.
Diese brachten die Kühe mit sich fort, nämlich die vierzig
Milchkühe und die fünfzig Färsen, und das Mädchen war so-
gleich bei dem ersten Zusammenstoss gefallen. Davon heisst
es Imlech Darta in Cliu.
. Ende.
zig Milchkühe und die fünfzig Färsen, so dass sie mit ihnen in das Ge-
biet von Connacht kam.] Daher heisst es Imlech n-Dairte in Cliu Chul,
wo Dartaid, die Tochter des Eocho, des Sohnes des Corpre, fiel. Davon
heisst es Táin bó Dartse, eine Vorgeschichte zur Táin bó Cuailnge. —
Das in Klammer gesetzte Stück ist eine offenbare Interpolation; zu udlai
vgl. attoi Corm. Gl. p. XXXVIII, atlúi LU. 21a, 34 (TB. Flid. cap. 4).
Táin bó Flidais.
Auch diese Sage wird am Ende als remscél zur Táin bó Cúalnge
bezeichnet. Für ihren Text standen mir drei Mss. zu Gebote:
Leabhar na h-Uidhri im Facs. p. 21 — 22, Buch von Leinster
im Facs. p. 247, und Egerton 1782 fo. 82\ Von letzterem be-
sitze ich eine Abschrift des Herrn Standish Hayes O'Grady, die
ich im October 1880 mit dem Original verglichen habe. Bei
so kleinen Texten ist es möglich, mehrere Versionen in ihrem
vollen Wortlaut zum Abdruck zu bringen. Dies giebt die beste
Vorstellung von der Variation der Erzählung. LL. und Eg.
stimmen fast überall wörtlich überein, nur in Cap. 3 liegt in
Eg. eine Kürzung vor. Eine gemeinsame schriftliche Quelle ist
nicht mit Notwendigkeit anzunehmen: wenn wir bedenken, wie-
viele „file" in Irland dieselben Geschichten wissen mussten, so
ist es nicht unmöglich, dass dieselbe Geschichte mit ziemlich
demselben Wortlaut verschiedene Male aus der mündlichen Tra-
dition aufgezeichnet wurde. Für eine gemeinsame schriftliche
Quelle könnte die Confusion in Cap. 4 sprechen. Indessen auch
bei auswendig gelernten und schlecht erzählten Geschichten ist
Confusion möglich, und diese Táin ist schlecht erzählt, wenn
auch sprachlich interessant durch eine Anzahl volksthümlicher
Ausdrücke. Die Version von LU. ist ausführlicher, stimmt aber
trotzdem mit der anderen Version oft wörtlich überein. Bemer-
kenswert ist die Stelle über die drei „laech-aicme" von Irland
in Cap. 6. Vielleicht ist noch eine dritte Version vorhanden,
wenn nämlich die Stelle, welche O'Curry, On the Manners III
p. 339 als einen Beleg für „stoc" (Trompete) anführt, wirklich
aus einer Táin bó Flidais stammt. Die Stelle soll sich „H. 2. 16.
col. 354" finden, aber II. d'Arbois de Jubainville nennt in sei-
Táin bó Flidais. 207
nem Catalogue p. 217 das Gelbe Buch von Lecan nicht unter
den Mss. für diese Táin. O'Curry giebt p. 338 den Inhalt
dieser Sage ganz in Uebereinstimrnung mit unseren Versionen,
aber dass die stuic und sturgana bei dem Sturm auf die Burg
des Ailill Find geblasen werden, findet sich nicht in unserem
Cap. 6. Bei dem Sturm würden nach der betreffenden Stelle
die „vier grossen Provinzen von Irland" betheiligt gewesen sein.
Auch das weicht ab, und wäre eine starke Uebertreibung, denn
in den uns vorliegenden Texten handelt es sich um einen Kampf,
den Ailill und Medb gegen einen König innerhalb des weiteren
Gebietes von Connacht unternehmen, weil er sich ihren Wün-
schen nicht fügen wollte. Die Stelle lautet nach der zu O'Curry's
Text zugefügten Anmerkung: „Acus ro ergedar ceithre holl-
cuigid Erend and sin, ocus in dubloingeas mar aen riu, ocus
ro greis Oilill go mor, ocus Fergus, ocus Medbh iat, ocus tuc-
sat anaigthi a naenfecht ar in dunadh, ocus ro sendit a stuic
ocus a sturgana leo i comfuagra catha, ocus ro thogbadar gairi
aidbli uathmara." Auch das Wort miach, das nach Sullivan,
On the Mann. Ill p. 512, in der Bedeutung Wassergefáss in
dieser Táin vorkommen soll, findet sich nicht in unseren Ver-
sionen.
Flidais ist nach der Sage die Frau des Ailill Find, des
Königs von Ciarraige. In „Táin bó Flidais" würde dieser Name
ohne Genitivflexion stehen. Dasselbe ist auch in mac Roich
der Fall, wenn Roich der Name der Mutter des Fergus ist.
Inwiefern das Gebiet des Ailill Find auch crich Cairpri genannt
werden kann (in Eg.), geht aus der Sage hervor, die von dem
ersten Kommen der Ciarraige nach Connacht handelt, und die
O'Donovan, Book of Rights p. 100 fg. mittheilt. Aber freilich
erscheint es als ein Anachronismus der Sage, wenn das betref-
fende Gebiet schon zu Lebzeiten des Fergus so genannt wird,
während erst Nachkommen von ihm Jahrhunderte später unter
diesem Namen von Munster in Connacht eingewandert sein sollen.
Ciarraige Ai haben wir in der Gegend des heutigen Castlereagh
zu suchen, im westlichen Theil der Grafschaft Roscommon. Im
nördlichen Theile dieses Gebietes lag die Burg des Ailill Find.
208
Táin bó Flidais
In LU. heisst sie Áth Féne, in LL. und Eg. Áth Fénnai, nur
in Cap. 2 hat Eg. Feni.
In den kritischen Anmerkungen habe ich mich auf das
Notwendigste beschränkt. Namentlich habe ich nicht überall
angemerkt, wo die Aspiration fehlt. Die verchiedenen Texte
corrigiren sich oft gegenseitig.
Der Text von LL. und
LL.
Táin bó Flidais.
1. Bói Flidais ben Aile/ia
Find i crich Ciarraige. Carais
Fergws mac Rooig ar a air-
scelaib, 7 dothegtis techta uadi
•> cind cec/ia sechtmaine héus a
dochum. A n-dolluid iarum
dochum ConwacM dobert-som
ri Ailill ani sein. "Cid digén
di sund?" ol Fergws, "ar na
10 raib meth n-einich na anma
duit and." "Cid dogenam de
dl?" ol Ailill. "Imraidfem-ni
7 Medb nech úainn co Ailill
Find do chobair dünn, 7 uaire
15 is codul neich do, ni fail nap
twssu fadéin nod tét. Bid ferr-
de ind ascaid."
Eg.
Incipté Tain bo Flidais.
1. Bui Fliduiss bean Ailillo
Finn hi crich Cairpri ad . . .*
Ci&rraigi. Caruis Fergus mac
Roich maic Echclach2 ar a air-
sgeZuib ocas dotegtis tecto hu-
aithe i cinn gacÄa sechtmume
heus a dhochumm. A n-doluid-
sium dochwm Coimacld adbeir-
sium fria hAilill inni sin. "Cid
doden3 de sunn?" ol FergMS.
"Is scith lemm imderuch do
crichi" ol Fergus, "arna rab
meth n-enich no anmo duit
aim". "Cid dodenum3 de dl?"
ol Ailill. "Imraafam-ne 4 7
Medb nech uann gu hAili^
Finn do chophuir duinn, 7 huairi
1 Im Ms. ad mit einem Strich
über dem d.
2 maic EchiZac/t (im Ms. nur Ech
mit einem Strich) ist ein falscher
Zusatz; denn Roich war Fergus'
Mutter.
3 Richtiger dogén, dogénum.
4 Zu lesen Imradfam-ne.
Táin bó Flidais.
209
2. Dothét Fei^s ass lasodain
á trichait láech, in da Fergus
7 Dubthach, co m-batar oc Ath
Fénnai i tuasciurt crichi Ciar-
raigi. Tiagait don dún. Fer-
thair failte friu. Cid fris-tud-
chabair"1 ol Ailill Find. Co
ro jinam celide lat-su" ol Fer-
gus, "dáig ata debaid dunn ri
Ai[lill] 2 mac Matach." "Ni anfa-
su lim-sa ém" ol AMU Find.
"Mad nech immorro dot munti'r,
no ainfed. Dáig adfiastar3 dam-
sa not chara mo ben." "Etar
ascaid di chetlira di dúnn. Atá
eicen mór forn." "Ni béra-su
ascaid uaim-se" ol AMU, "dia
n-ana chelide lemm." Doberar
dam co tinniu dóib cona du
di chormaim dia feiss.
3. "Ni chathiub-sa do biad-
su ám" ol Fergus, "uaire na
biur tli'ascaid." "Assind liuss
duit di" ol AMU. "Rot bia
son" ol Fergus, "ni gebthar
forbasi4 fort." Dos-cwmlat ass
iarum. "Tairceth fer i n-átb"
ol Fergíís "focbetóir i n-dorws
ind liss. "Ni éraibther 7 ni
1 fris für frisa.
2 Im Facs. nur ai.
3 Das Fut. hat hier keinen Sinn.
* Vermuthlich in forbais zu cor-
rigiren.
is codal neich do, ni fil nap
tttsa fodein nod teis *, bid ferr-
de inn asccaith." 20
2. Dotaet Fergus ass lasoduin
a trichait loech, in da Fergus
7 DubthacA, co m-batar oc Atb
Feni hi tuascirt cricbi d&rraigi.
Tiaguit don dun. Ferthair failte 25
friu. "Cid Irisi tudhcobar"
or AMU Finn. "Gur anum
celidi lat-so" ol Fergus, "daig
ata áebuid dun fri hAMtt mac
M&gach." "Ni SLniusso lim-sa 30
eim" al AMU Finn, "mad nech
dot muintir ni2 anfath. Daig
atfiadur dam nod cara mo ben.
"Etar asccuid dunn do chetra
di, ata eciun mor forn." "Ni 35
berwsa ascuid uaim-si" ol AMU
Finn, "dia n-ano celidi lemb."
Doherthar dam co tinni doib
cowa dú do chormuimb dia for
feis. 3 40
3. "Ni chaithiub-si do biad-
so mann htucco 4 asccuid dam."
"Assind lis duid " ol AMU. "Fer
ar ath dam" ol AMU. "Cia
huan ragus ar cinn in fir, a 45
Dubthaig" ol Fergus. "Ragwsa
ar a cinn cid me" ol Dubthach.
1 nod teis ist 2. Sg. Fut., wir
erwarten die 3. Person im Relativ-
satze.
2 Der Sinn verlangt no für ni.
3 Zu lesen dia feis.
4 Für mani thucca.
14
210
Táin bó Flidais.
erbbaibther dorn inchaib-se ém"
50 ol Ailill. "Ragat-sa féin" ol se.
"Cia úann ragas ar a chind
ind fir, a Dubthai^" ol Fergus.
"Ragat-sa ar a chind cid me"
ol Bubthach. Dothét Bubthach
55 iarwm issin n-áth ar a chind.
Benaid Bubthach sleig tríít co
w-dechaid tria di sliasait. Dol-
leci-seom dawa gai do Dub-
thach co m-bert crand tríít.
60 4. Tuthset Fergws mac Oen-
lama fessin. 1 Lasodain benaid
Ailill sleig triit co torchair in-
a ligi.
Tothát Flidais lasodain assin
65 dun. Ataig a bratt tairsiu a
triur. Maidti munter Fergwsa
hi teiched, maidti Ailill ina
n-diaid. Facabair fiche leech
leis gun2 airliuch. Atlúi och-
70 tur dia muntir din trichait con-
nici Cruachain. Adfiadat a seel.
Cot-éraig Ailill y Medb co ma-
thib Cownacht 7 longas Ulad
archena do ascnam hi crich
75 Ciarraige cowa m-buidnib con-
dici Ath Fenna, 7 dobretha
colléic ind óic athgóiti la Fli-
dais issin dún.
1 Die Erzählung ist hier corrupt,
die zwei Fergus sind in einen zu-
sammengesogen.
2 gun für älteres oenn.
Dothoet Bubthach iarum ar a
chinn. Bemth Bubthach sleig
trit co n-dechmä" tre a di slia-
suit. Dolleci-sim áono gai [do] J
Bubthach co m-bert crann trit.
4. Tautat Fergus mac Oen-
laimi Gaibi (7 Fergus feisin).2
Lasoduin benaid sleig hissuidiu
co torchuir ina lige. Tautat
Fliduis lasoduin assin dun. Ad-
taig abrät tarso a d-triur. Maitte
muinter Ferguso hi d-teched.
Maitte Ailill ina n-diaig. Facca-
bar fiche laech laiss go an3 air-
lech. Adlaiocht«rdia muint/rdin
trichait cownicci Cruachnuib Ai,
Adfiadat in sgel tair, 7 äoehuaid
Ailill 7 Medb co maithift Con-
uacht 7 longws Ulad archewa
do asenum i crich Chiarra^e
cona, m-buidnib co rniice Ath
Fennai, 7 dobreiÄai gullec inn
oiee athgá3iti la Fliduis issin dun.
1 do fehlt im Ms.
2 Die eingeklammerten Worte
sind über der Zeile nachgetragen.
Auch hier ist die Erzählung unklar,
das folgende co torchuir besieht sich
nur auf einen Fergus.
3 go an corrupt für älteres ocon.
Táin bó Flidais.
211
5. Congairther AHM Find
assin dún do AHM 7 Meidb.
"Ni reg-sa" ol se, "is mór a
sotla 7 a olcas ind fir fil and"
ol se. Dobretha ind óic for
fúataib úad anall, co m-batar
i n-dunad la Aili^ mac Máta.
Seclitmain lán eter_dá áige dóib
oc togail in dúine fen,1 co tor-
chratar secht fichit lach do
mathib Connacht.
6. "Nibbo do seún inaith
dodechabair uán, a Fer^ws!" ol
AHM. "Ni gó ém ciasberthar
son" ol Bricriu, "cen necb do
thutim lind. Ba ágse immaric
cech fer dib, nad con torcbair
cid oenfer la cech n-se. It mora
na tri corthe se do bith fo
chonaib 7 énaib." Lasodain cot-
eirget a triur lomnacbta 7 bert2
imäoriis ind liss remib co m-búi
immedón, et tiagait CWnachta
leu immalle issin less, et ar-
slegait secht cét lach issin dún,
im AHM Find, 7 im trichait
mac dia maccaib, 7 im Amal-
1 Corrupt für in dúine A'tha Fén-
i, s. lin. 24.
1 Zu lesen berit.
5. Congoxiliar OHM Fionn
do Meidb 7 d'AiKW. "Ni rag- 80
si" ol se, "is mor a sotlachws
in fir fuil ann" ol AiH^. Do-
brethsL dl inn oig for aitherf1 uad
anall gu m-batar hi n-dunut
oc OHM mac Mato. Sectmuin 85
Ian 7 2 da aige doib ic toguil
in duini Atho Fen3 cowa4 tor-
chratar secht fichit laech do
maitlwo Connacht.
6. "Ni ba sen maith dolota- 90
buir uainn a Fergus" ol AHM.
"Nipb go om" al Briccni "gia-
sabthar5 son ein nech do thui-
tim linn. Ba agae imairec0 gach
fir dib nat cowtorchuir cid oen- 95
fer la gach n-se. It mora na
tri choirthe si fo comiib 7 enuib."
Lasoduin cot-eirget a driar
lumnacM 7 berit indonis7 in
lis remib co m-bui immedun 100
in duini 7 tmguit Connachtu
leo immalle isin dun 7 arslegai
secht cét laech issin dun imm
OHM Finn, 7 im tricho .c.8
dia macuib, 7 im Amalguid 105
1 Passt besser als for fúataib.
2 Vermuthlich ist eter die rich-
tige Lesart.
3 Vgl. oben lin. 24 oc Ath Feni.
4 Zu lesen co torebratar.
5 Wohl corrupt für giasbertbar.
6 Zu lesen imairic.
7 Zu lesen imdorus.
8 Der Sinn verlangt mac, und
nicht cét.
14*
212
Táin bó Flidais.
gaid Múad, 7 imm Eochaich
Muinmedain, 7 ira Chorpre
Cromrn, 7 im Ailill m-Brefni,
7 im thri OengMsa Bodbgnai
110 7 im thri Echdachu Irruiss, 7
im secht m-Breslenu Ai, 7 im
choicait n-Domnall. Et doberat
Flidais assin dun, 7 dobreth a
m-bái di chethrai and .i. cét
115 lulgach 7 secht fichit dam, 7
tricha cét di chethrai olchena.
7. Is iarsin luid Flidais co
Fergus mac Roig. Et is do sein
120 no gaibed Flidais cech secht-
mad laa do feraib hErenn dia
toiscid ocon táin. Et is desin
luid la Fergws iar táin1 dochum
a chrichi, co n-gab rige n-V\ad,
125 et iss and atbath-si iarwm oc
Traig Baili. Is di sein atá
Tain bó Flidais irremscelaib
na Tana.
Zu lesen tain.
Muad, ocus imm Fochaig Muin-
medon, 7 im Cairpri Cromm,
7 imm Ailill m-Breifnech, 7 im
tri hOengwsa Bagna, 7 im tri
hEcha Irruis, 7 im secht m-
Breislinnuib Bf ne (?), 7 im tri-
chait Domnull, ocus doberat
Fliduis assin dun 7 doberat a
m-búi do cetraib ann 7 cet
IsLulgach ocus secht fichit gam-
nuch 7 tricha cet do cetra ol-
ceano.
7. Iss iarsin luid Fliduis co
Fergus mac Rosui,1 7 do sin
no geibeth gach sechtmad la
do feraib hi^rinn dia toiscid
oc in tain, ocus issi sin luidi
la Fergws dochum a crichi
iarum, co n-gab rige n-Ulao*,
7 iss ann itbath iarwm oc Traig
Bale inni Fliduis, 7 is de-sin
at a Tain bo Fliduis hi rem-
sgeZuib Tano bo Cuailnge.
Finit.
1 Im Ms. Roui mit einem Haken
über dem 0, s. S.224. Zu Fergus mac
Rossa vgl. 0" Curry, Ms. Mat. p. 483.
Der Text von LU.
"Cid dofuci"1 or kilill Find. "Coro fseem2
celidi lat-su iairw3 ár atá debuid dun fri AMI mac Mágach."
"Mád4 nech dit muintir-seo no ragad ior debuid, no anfad lim-
1 Wir erwarten dot- oder dob-fuci. 2 Die Abkürzung für m steht
über dem e. Vielleicht ist faemem zu lesen, denn es folgt dún. 3 Ein
corruptes Wort. * Den Punkt über dem d im Fcs. halte ich nicht
für ein Aspirationszeichen.
Táin bó Flidais. 213
sa co róiscgd a sid. Ni anfa om" or A'úill Find, "adfiadar dam
rot chara mo bm." "Tabar ascid dun dl di buáib" or Fergus, -,
"ár atá ecen mór fornd tocsaigid 1 in t-sluáig dolluid lind for
longais." "Ni beVa-so ascid úaim-sea" for se, "úair nách anái
célidi lim. Atbem ncch is ar anacol mo mná lim doberaind deit
an conaigi. Dobér dam co tinniu duib dia furriuth masa ad-
laic lib chena." 10
3. "Ni chathiub-sa do biad-so immorro" for Fergws, "uair
nach bcrim th'ascid." "Asind lis duib dl" or Ailill. "Rot bia
son" or Fergws, "ni gebthar forbses fort linni." Tocomlát ass
immach. "Tairced fer ar mo chend-sa i n-áth fochétóir i n-
dorus ind lis" or Fergus. "Ni herfaind dorn incaib-se2 on sib- 15
si imme-sin" or Ailill. Tothsét side i n-ath ar a cend.
"Cia uaind" ol Fergus, "a Dubthaig, ragas ar cend ind fir?''
"Ragat-sa" or Dubthach, "am so 7 am anáithiu atsé-siu."
Téit Dubthach ar a chend. Bcnaid Dubthach sieg trít
(.i. tria Ailill) co w-dechaid tria a da sliasait. Toleici-seom gai 20
do Dubthach co m-bert cmnd trit alleth n-aill. Focherd3 Fer-
gus sciath tar Dubthach. Bewid-som hi sciath Fcrg««sa co m-
bert crand trit fodesin.
4. Tautat Fergus. Tobeir Fergus mac Oenláimi sciath airi-
side. liewaid Aili^ gai hi suide colluid trit. Focheird co m-búi 25
ina ligu for a chélib.
Tautat Flidais asin dún, 7 focheird a brat tairsiu a triúr.
Muitti iarom do muintir Ferg?<.sa for teched, téit Ailill inna
n-diáid. Fácabar . XX. Iséch lais díb.
Atlúi morfesser dib do Cruachnaib A'i 7 adfíadat osscél4 30
n-uli hi sudiu and-sin do Ailill 7 do Meidb. Cot-erig iarom
Ailill 7 Medb 7 mathi Connacht 7 in loinges Ulad olchense.
Adcosnat hi crich Ciarraigi Ai cowa m-budnib co Ath Féne.
Ro fuctha colleic la Flidais isin les ind fir athgoiti 7 dognith
a frebaid5 lea. Tecait iarom in t-sluáig dond lis. 35
1 Offenbar eine Corruptel für toscid oder tosgid, wie mich Stokes
vermuthet, s. I'm. 89 dia thoscid ocon táin. 2 Zu lesen inchaib.
3 Zu lesen Focheird. 4 Gewiss corrupt für a scél. s Der Punkt
über dem f ist zu streichen.
214 Táin bó Flidais.
5. Congtxirther Ailill Find do Ailiwd * mac Mata immacli
assind lis dia acallaini. "Ni rag-sa" or se, "is mór a uallchas
7 a sotlacht ind fir fil and."
40 Ba do chocur chore cena bói Ailill mac Mata do Ailill
Find 7 do frebaid Fergwsa do amal bad techta 7 don chorai
friss iarsin doréir tigernad Connacht.
Bretha iarom ind oic agoiti2 for fúataib immacli assin du-
nad co m-bátar ocan othor lia muintir fessin.
45 Nos fobret iarom ind óic for togail in duni 7 ni ro fetsat
nach ni dóo, fri sechtmuin lain dóib fón n-innas-sin. Dorro-
chratar3 secht fichit leech di mathib Comiacht oc togail a duine
for Ailill Find.
6. "Nir bo sen maith dolodbair" ol Bricriu, "do saigid in
50 duni-seo." "Adde is fir ciatberthar son" or Ailill mac Mata.
"Olc do inchaib XJlad in fechtas so na tri eclaind do thutim dib
7 nad tabrat digail fair. Ba háge immairic each fer dib-seo,
ni cow torchair cid óenfer lais nach ai4 dib. It mora ám na
tri coráid-seo do bith fo sopaib fer in duni-seo. Mor in cutbiud
55 in t-óenfer do far n-guin for triur." "Uch cena" for Bricriu, "is
fota a chubat for lár mo phoba Ferguis ce rotrascair óenfer."
Lasodain atrégat7 anchmnidi Ulad 7 siat lomnochta, 7 do-
berat fobairt trén tolchar co feirg 7 londnus dermar corrucsat
an n-imdoms5 inna cind co m-bói for medon ind lis 7 tiagait
60 Connachtta, leó immalle.
Dofechat a n-dun ar ecin im na láthu gaili batár and. Do-
fecair6 cath amnas etrócar etorro, 7 nos gaib each dib for
sraigled 7 esórcon7 a cheli. Iar scis imgona 7 imforráin iarom
dóib srainter for lucht in dúnaid 7 arselgat8 XJlaid secht céí
65 lséch and isin dunud im Ailill Find 7 im thricho mac dia
1 Offenbar ein Schreibfehler, veranlasst durch das vorhergehende Find.
2 Für athgoiti. 3 Zu lesen Doro-, wenigstens weiss ich keinen Grund
für das doppelte r. 4 Einen Sinn giebt nur entweder lais oder la
nach ai dib. Das letztere ist an obiger Stelle die richtige Lesart.
5 nichtiger an-imdorus. 6 Richtiger Dofechar. 7 Das Längeseichen
ist vom Uebel, wie auch oben lin. 57 in atrégat. 8 Für arslegat,
s. Fei. Index s. v. arslig.
Táin bó Flidais. 215
niaccaib, 7 im Ainalgaid 7 im Núado, 7 im Fiachaig Muinme-
tháin1, 7 im Chorpre Crom, 7 im Ailill m-Brephne, 7 im thri
Oengíísa Bodbgnai, 7 im thri Echthigiu Irruis, 7 im secht m-
Bresleniu Ai 7 im Cóicait n-Domnall. Ar bátár tinoltai na
gamanraidi oc Ailill 7 each óen do Domnaudchaib ro tiwc2 báig 70
leis batár oca i n-oenmaigin, fobithin ro fitir conos tairsed
longas \J\ad 7 Ailill 7 Medb cona, soeraiti d'iarraid Fergwsa,
ar ba for a foesam boi Fergus. Ba si-sin in tres lách-aicmi
hErend .i. in Gamanrad a hlrrtis Doinnand, 7 eland Dedad hi
Temair Lochra, 7 clanna Ruäraige i n-Emain Mach«. La claind 75
Rudraige immorro ro dibdait in da aieme aili.
Cond-erget thra \J\aid co tegluch Medba 7 Ailella leo 7
oirgset a n-dún 7 toberat Flidais leo assin dun, 7 toberat ban-
curi in duni hi forcomol, 7 doberat leo iarsin do neoch do
sétaib 7 máinib bái and, eter ór 7 airget 7 curnu 7 copana 80
7 báiglenna 7 ena 7 dabcha, 7 doberat a m-bái d'etaigib each
datha and, 7 toberat a m-bái di cethrib and .i. cet lulgach,
7 da fiehit ar ceí do damaib, 7 íricho cet di mincethri3 ol-
chense.
7. Is desin luid Flidais co Fergus möc Róich a comarli 85
Ailella 7 Medba fo dáig co m-bad furtacht dóib ocon tána na
m-bó a Cuamgi. Is desin no geibed Flidais each sechtmad láa
di feraib liErend do bóthorud dia thoscid ocon táin. Ba sé
sin búar Flidais.
Is desin luid Flidais la Fergws dochom a chrichi bunaid 90
co M-gab rigi blogi do Ultaib .i. Mag Murthemni cosinni bái
illáim Cowculaind maic Sualtoim. Ba marb iarom Flidais iar-
tain oc Traig Bali, 7 ni bá ferdi4 trebad Fergwsa on. Ar ba
sisi no frithailed Fergus im each tincur bá hadlaic do. Is and
atbath Fergus iartain, hi Crích Cownacht iar n-écaib a mná 95
1 Vielleicht zu lesen -methán, eine Ableitung von melh (fett), wie
beccán von becc. 2 Im Facs. ro tic; vgl. tineim, Tog. Troi Index,
O'Bon. Swppl.
3 Wir erwarten di minchethrib (vgl. di dáinib 7 cethrib, Tog. Troi
428); in LU fällt der Dat. PI. ohne das b noch melvr auf als in LL.
und Eg. * Zu lesen ferr-di.
'"I
216 Táin bó Flidais.
.i. iar tíchtain dó do fis seel co Ailill 7 Meidb. Ar do irgar-
tigud a mewman 7 do breith táirctbe cntid o Ailill 7 o Meidb
luidi siar co Owachain, conid tiar dind fecht sin fúair a bás
taet1 Ailella.
100 Conid Táin bó Flidais a seel sin anúas.
Der Raub der Kühe der Flidais.
(Uebersetzung nach LU., der Anfang nach LL.)
1. (LL.:) Flidais war das Weib des Ailill Finn im Gebiet
von Kerry [Ai]. Sie liebte den Fergus mac Roig auf Grund der
rühmenden Erzählungen von ihm, und es gingen immerfort am
Ende jeder Woche von ihr Boten an ihn ab. Als er dann nach
Connacht kam, brachte er diese Angelegenheit vor Ailill. „Was
soll ich darauf thun" sagte Fergus, „damit dir nicht hierbei
Verlust an Ehre und Namen wird?"2 „Ja, was sollen wir dar-
auf thun?" sagte Ailill. „Ich und Medb wollen [es] uns über-
legen." „[Es soll] Jemand von uns zu Ailill Finn, dass er uns
hilft, und weil eine Zusammenkunft mit Jemandem dahin führt (?)8,
so ist kein Grund vorhanden, warum du es nicht selbst bist,
der zu ihm geht. Das Geschenk wird um so besser!"4
2. Fergus zieht darauf aus, zu dreissig Mann, die zwei
Fergus und Dubthach, bis sie bei Áth Fénnai waren im Nor-
1 Offenbar ist tria ét zu lesen; im Ms. oder im Faes. ist das i über
dem t vergessen.
2 In Eg. : „Es ist schwer für mich dein Land zu entblössen," sagte
Fergus, „damit dir nicht hierbei Verlust an Ehre und Namen wird."
Ich betrachte imderuch als Compositum (nicht im deruch), vgl. durig
nudat Ml. 28», 19; LU. 60b, lin. 12 bedeutet imdirech ein Spiel, bei dem
man sich gegenseitig die Sachen wegzunehmen suchte.
3 Das ist wohl der Sinn des schwierigen Satzes. Siehe die Nachträge.
4 Aus dem Zusammenhang geht hervor, dass dies der Rath ist,
den Medb giebt. Siehe jedoch die Nachträge.
5 á trichait laech habe ich gefasst wie a triur u. s. w. Aus den
Zahlenangaben in Cap. 4 geht hervor, dass es die drei Führer und 27
Mann waren.
Der Raub der Kühe der Flidais. 217
den des Gebiets von Kerry. Sic gehen nach der Burg. Man
heisst sie willkommen. (LU.:) „Was führt dich her?" sagte
Ailill Finn. „Wir möchten einen Aufenthalt bei dir nehmen l,
denn wir haben einen Zwist mit Ailill mac Magach." „Wenn
es einer von deinen Leuten wäre, der in Zwist ginge, so könnte
er bei mir bleiben, bis er seinen Frieden erlangte. Du aber
sollst nicht bleiben" sagte Ailill Finn, „mir wird mitgetheilt,
dass mein Weib dich liebt." „Es soll uns denn ein Geschenk
an Kühen gegeben werden"2 sagte Fergus, „denn eine grosse
Noth [liegt] auf uns, der Lebensunterhalt der Schaar, die mit
uns in die Verbannung gegangen ist." „Du wirst kein Geschenk
von mir davontragen" sagte er, „weil du nicht auf Besuch bei
mir bleibst. Man wird sagen, es sei um meine Frau zu be-
halten, dass ich dir gäbe, was du verlangst. Ich will euch
einen Ochsen mit Speck dazu geben, um ihnen zu helfen, wenn
euch das so genehm ist."3
3. „Ich werde aber dein Brod nicht essen" sagte Fergus,
„weil ich das Geschenk von dir nicht bekomme." „Aus dem
Haus denn mit euch!" sagte Ailill. „Das soll dir werden" sagte
Fergus, „wir werden nicht eine Belagerung von dir anfangen."4
Sie begeben sich hinaus. „Es soll sogleich ein Mann gegen
mich nach einer Furt5 kommen, an das Thor der Burg" sagte
1 Zu Co ro anam celide lat-su in LL. (dass wir auf Besucli bei dir
bleiben) vgl. eorran celide lib-si Wb. 7», 17, „so that I may stay on a
visit with you" Stokes; celide et buith cen denum neich Wb. 29», 4 (Be-
suchen und Sein ohne Etwas zu thun), Gl. zu otiosae; bei O'R. céilidh[e]
„visiting; a lounge".
2 Tabar ist 3. Sg. Imperat. Pass., für Toberar] in LL. und Eg.
Etar, es soll gefunden werden.
3 In LL. und Eg. gehört dieser Satz zur Erzählung, nicht zum
Gespräch: Es wird ihnen ein Ochse mit Speck gegeben, mit seinem
Zubehör von Bier, zu einem Fest für sie.
4 Wörtlich: es wird nicht von uns eine Belagerung an dir vorge-
nommen werden. Ueber die Bedeutung „siege" von forbais s. O'Curry,
On the Ms. Mat. p. 264.
5 An einer Furt fanden die Kämpfe mit Vorliebe statt, so der zwi-
schen Cuchulinn und Ferdiad, s. On the Mann. Ill p. 422 ff.
218 Der Raub der Kühe der Flidais.
Fergus. „Ich würde euch um meiner Ehre willen in diesem
Punkte nicht zurückweisen!"1 sagte Ailill. Dieser ging in eine
Furt gegen ihn. „Wer von uns" sagte Fergus, „o Dubthach,
wird gegen den Mann gehen?" „Ich werde gehen" sagte Dub-
thach, „ich bin jünger und ich bin kühner (?) als du bist."2
Dubthach geht gegen ihn. Dubthach stösst einen Speer durch
ihn (durch Ailill), so dass er durch seine zwei Schenkel ging.
Er schleudert einen Speer auf Dubthach, so dass er den Schaft
durch ihn hindurch auf die andere Seite trieb. Fergus wirft
einen Schild über Dubthach. Jener stösst in den Schild des
Fergus, so dass er den Schaft durch ihn selbst hindurch trieb.
4. Fergus kommt herbei.3 Fergus mac Oénláime hält einen
Schild vor ihn. Ailill stösst den Speer in diesen, so dass er
durch ihn hindurch drang. Er springt, so dass er auf seinen
Genossen dalag. Flidais kommt aus der Burg herbei und wirft4
ihren Mantel über die drei. Fergus' Leute wenden sich zur
Flucht5, Ailill setzt ihnen nach. Es bleiben durch ihn zwanzig
Mann von ihnen. Sieben Mann von ihnen entkommen nach
Cruachna Ai und erzählen da dort die ganze Geschichte Ailill
und Medb. Da erheben sich Ailill und Medb und die Edlen
1 Die Lesart in LL. bedeutet: „Das wird um meiner Ehre willen
nicht zurückgewiesen und auch nicht [einem andern] übertragen werden."
Fergus dagegen überträgt zunächst den Kampf einem andern. — Die
Redensarten, welche den Dat. PI. inchaib enthalten, sind oft schwer zu
verstehen und zu übersetzen, vgl. lin. 51 im Text von LU.
2 Stokes meint, dass hier so für 6, 6a stehe, und dass in anáithiu
nicht das negative, sondern ein intensives an enthalten sei. Darnach
habe ich übersetzt.
3 Hier ist schon Fergus mac Oénláime gemeint, aber das Sätzchen
gehörte wohl ursprünglich nicht hierher. An der entsprechenden Stelle
von LL. und Eg. ist die Verworrenheit noch grösser.
4 In LL. und Eg. ataig, d. i. ad-do-aig, sie legt.
5 In LU. ist die Construction unpersönlich (wörtlich: es brach den
Leuten des Fergus auf Fliehen aus), in LL. und Eg. persönlich (die Leute
des Fergus brachen in Fliehen aus). Muitti gehört zu maidim, es steht
hier und an der andern in meinem Wtb. citirten Stelle in der Umgebung
von Präsensformen.
Der Raub der Kühe der Flidais. 219
von Connacht und die Verbannten von Ulster ebenso. Sie
ziehen1 in das Gebiet von Kerry Ai mit ihren Schaaren bis nach
Ath Féne. Die verwundeten Männer waren von Flidais einst-
weilen in die Burg geschafft worden, und es wurde ihre Hei-
lung von ihr unternommen. Darauf kommen die Schaaren an
die Burg. 5. Ailill Finn wird zu Ailill mac Mata gerufen, aus
der Burg heraus zu einer Unterredung mit ihm [zu kommen].
„Ich werde nicht gehen" sagte er, „der Stolz und der Hoch-
muth des Mannes dort ist gross."
Es war doch zu einer Friedenszusammenkunft, dass Ailill
mac Mata zu Ailill Find [gekommen] war2, und damit er Fergus
heilte, wie es recht wäre, und um dann Frieden mit ihm [zu
schliessen] nach dem Willen der Herren von Connacht.
Die verwundeten Männer wurden darauf auf Tragbahren
aus der Burg herausgebracht, so dass sie bei ihren eigenen
Leuten zur Pflege3 waren.
Die Männer greifen ihn darauf an, indem sie die Burg
stürmen, und sie konnten ihm nichts anhaben, eine volle Woche
lang4 [ging es] ihnen so. Siebenmal zwanzig Krieger von den
Edlen von Connacht fielen, indem sie dem Ailill Find seine
Burg stürmen wollten.
1 LL. und Eg. haben hier den Inf. do asenam. Dieser besteht
doch wohl aus ad- und seeinm, dem Inf. von scendim, scinnim, mit An-
lehnung an cosnam? Das Praes. Ad-cosnat in LU. gehört zu cosnaim
ich erstrebe. Da es erst im Mittelirischen häufig zu sc umgestellt wird,
ist es mir unwahrscheinlich, dass altir. asenam aus ad-cosnam entstan-
den ist. Vgl. auch altir. doinscann-som u. s. w.
2 Die sehr idiomatische Construction ist wohl so zu verstehen. Der
ganze Satz ist die Einfügung eines Schreibers oder Erzählers, dessen
Sympathien auf der Seite von Connacht waren.
3 Zu othor vgl. Tog. Troi 2097 fri hadnaeul a marb, fri hothur a
crechtnaidhthi; s. Tog. Troi Index.
4 In LL. Sechtmain lán eter da äige (und so auch in Eg. zu lesen).
Vielleicht war dies ein technischer Ausdruck: „Eine volle Woche zwi-
schen zwei Terminen"? vgl. „aighe, a period of time, end of the period;'
O'Don. Suppl.
220 Der Raub der Kühe der Flidais.
6. „Es war kein gutes Zeichen1, unter dem ihr nach dieser
Burg gegangen seid," sagte Bricriu. „Ja2, wahr ist, was auch
da gesagt wird" sagte Ailill mac Mata. „Schlimm [ist] für die
Ehre der Ulter3 diese Fahrt, dass die drei Helden von ihnen
fallen, und sie nicht Rache dafür nehmen. Jeder von diesen
war ein Pfeiler4 des Kampfes, nicht ist auch nur ein Mann
durch einen von ihnen gefallen! Wahrlich diese drei Helden
sind gross, unter den Strohwischen der Männer dieser Burg
zu sein!5 Der Spott ist gross, dass der eine Mann euch drei
verwundet hat!"6
„0 weh doch!" sagte Bricriu, „lang ist das , Ellenbogen7
auf dem Boden' meines Papa Fergus (?), weil ihn ein Mann
[im Zweikampf] niedergestreckt hat."8
Darauf erheben sich die Kämpen9 der Ulter, nackt wie sie
waren, und machen einen kräftigen hartnäckigen Angriff mit
1 Zu sen maith vgl. Stokes, Tog. Troi Index. Tog. Troi 1237: 7s
andsin atubairt Calchas friu di séon úaire ara curtis allonga for muir
(darauf sagte ihnen Calchas in Folge des Vorzeichens einer guten Stunde,
dass sie ihre Schiffe ins Meer lassen sollten).
2 Zu Adde s. Ate, TBDart. lin. 20.
3 Vgl. Bi ole dot inchaib-siu ocus ni bat fo lat, O'Don. Suppl. s. v.
„ioncaib". S. oben im Text von LU., lin. 15.
4 Zu age s. Stokes, Fél. Index.
5 Von demselben Schimpf lesen wir Vit. Trip. (cd. Stokes) p. 138, 8:
„Modebród," ol Patv&ic, „nach comland i m-beithi memais fovaib, ocus
bethi fo selib ocus sopaib, ocus cuitbiud hicach airecht i m-bedu („My
God's doom!" saith Patrick, „in every contest in which ye shall be ye
shall be routed, and ye shall abide under spittles and wisps and moc-
kery in every assembly at which ye shall be present").
6 Nach LL. und Eg. sind dies Reden Bricriu's (in Eg. fälschlich
Bricni).
7 Man denkt bei cubat zunächst an das entlehnte lat, cxtbitus.
Meine Ucbersetzung stützt sich auf die unsichere Vermuthung, dass
cubat for lár ein Ausdruck für Darniederliegen ist (vgl. is fota do serg-
lighc TE. 9, 2 Eg.). Auch Fergtiis im Gen., anstatt Ferguso, ist auf-
fallend.
8 rotrascair kann für rod- oder rot-thrascair stehen.
9 Zu anchinnidi vgl. im VII fichtiu anchinne, LL. p. 121k, lin. 49.
Ist es O'Clery's ainching .i. anraidh nó láoch?
Der Kaub der Kühe der Flidais. 221
Wuth und gewaltiger Heftigkeit, so dass sie den Thorbau vor
ihnen forttrugen, bis er in der Mitte der Burg war, und die
Männer von Connacht gehen zugleich mit ihnen. Sie stürmen
die Burg mit Gewalt gegen die tapferen Krieger, die dort
waren. Ein wilder erbarmungsloser Kampf wird zwischen ihnen
gefochten, und jeder von ihnen beginnt loszuschlagen auf den
andern und ihn zu vernichten. Nachdem sie sich darauf ab-
gemüht hatten, sich zu verwunden und zu überwältigen, wer-
den die Leute der Burg geworfen1, und die Ulter erschlagen
siebenhundert Krieger dort in der Burg, mit Ailill Finn und
dreissig seiner Söhne, und Amalgaid, und Nuado2, und Fiacho3
Muinmethán, und Corpre Cromm, und Ailill von Brefne4, und
den drei Oengus Bodbgnai, und den drei Eochaid5 von Irross,J,
und den sieben Breslene von Ai7, und den Fünfzig Domnall.
Denn die Versammlungen der Gamanrad waren bei Ailill, und
jeder von den Männern von Domnand, der sich bei ihm zum
Kampfe erboten hatte (?)8, sie waren an demselben Orte bei ihm
[versammelt], weil er wusste, dass die Verbannten von Ulster
und Ailill und Medb mit ihrem Heer zu ihnen kommen würden
um [die Auslieferung des] Fergus zu verlangen, denn Fergus
stand unter ihrem Schutze. Es war dies der dritte Heldenstamm
1 Im Texte ist die Construction unpersönlich.
2 Für diesen Namen haben LL. und Eg. Muad, als Epitheton zum
vorhergehenden.
3 Dafür Eocho (Acc. Eochaich) in LL. und Eg.
4 Brefne war ein Landstrich in den heutigen Grafschaften Leitrim
und Cavan.
5 Echthigiu ist der Acc. PI. zu Eochaid, Gen. Echdach: Echthigiu
ist gebildet wie filedu, Echdachu in LL. wie aradu.
6 Irross [Domnann] das nordwestliche Mayo.
7 [Mag]Ai der alte Name einer Ebene in der Grafschaft Roscom-
mon, von der auch Cruachau Ai den Namen hat. O'Don., Book of Rights
p. 104.
8 Ob ro tinc die richtige Lesart ist, ist mir nicht ganz sicher.
In der Tog. Troi findet sich der Infinitiv tincem, mit ähnlichen Objecten :
Beigab ám Argo do láim airlamugud na hopra sain 7 tincem in t-sáethair,
lin. 121 („to attend to the labour" Stokes); im thincem a tressa 7 im
chinniud a chath, liu. 822.
222 Der Raub der Kühe der Flidais.
von Irland, nämlich die Gamanrad von Irross Domnann, und
der Clan Dedad in Temair Lóchra1 und der Clan Rudraige in
Emain Macha. Durch den Clan Rudraige aber wurden die
beiden andern Stämme vernichtet.
Die Ulter aber erheben sich und mit ihnen die Leute von
Medb und Ailill, und sie verwüsteten die Burg und nehmen
Flidais aus der Burg mit sich, und führen die Weiber der
Burg in die Gefangenschaft2, und nehmen darauf mit sich von
allem, von den Kostbarkeiten und Schätzen, was da war, Gold
und Silber und Hörner und Becher3 und . . .4 und Schüsseln
und Fässer, und sie nehmen was da war von Gewändern jeder
Farbe, und sie nehmen was da war von Vieh, nämlich hundert
Milchkühe und 140 Ochsen und dreissig Hundert von kleinem
Vieh ausserdem.
7. In Folge davon ging Flidais zu Fergus mac Roich, nach
dem Beschluss von Ailill und Medb, damit ihnen Unterstützung
würde bei dem Raubzug nach den Kühen von Cualnge. In
Folge davon pflegte Flidais jeden siebenten Tag von den Män-
nern von Irland von dem Ertrag der Kühe zu erhalten, um
ihn während des Raubzugs mit Lebensmitteln zu versorgen.5
Es war dies das Vieh der Flidais.
In Folge davon ging Flidais mit Fergus nach seiner Hei-
mat, und er erhielt die Herrschaft eines Theils von Ulster,
1 Temair Lúachra [Dedad] nach O'Curry, On the Mann, and Cust.
III p. 132 „an ancient palace situated in the neighbourhood of Abbey-
feale, on the borders of the counties of Limerick and Kerry." Die drei
Stämme oder Clane vertheilen sich also auf die drei Provinzen Connacht,
Munster und Ulster.
2 Vgl. ba hécóir ingen in chenéoil rígda do beith aice i forcomol
foréicne Tog. Troi lin. 790.
3 Zu copán s. Tog. Troi Index; es kommt von lat. cupa, vgl.
engl. cup.
* Das Wort báiglenna ist mir unbekannt.
5 Etwas Anderes kann ich aus diesem Satze nicht machen. Den-
selben Sinn kann auch der in LL. und Eg. entsprechende Satz haben:
Für ihn pflegte Flidais jeden siebenten Tag von den Männern von Ir-
land zu erhalten, um u. s. w.
Per Raub der Kühe der Flidais. 223
nämlich Mag Murthemni mit dem, was in der Hand des Cuchu-
linn des Sohnes des Sualtam [gewesen] war. Flidais starb dann
nach einiger Zeit bei Trag Bali, und Fergus' Hausstand wurde
nicht besser davon. Denn sie pflegte Fergus in Bezug auf jede
Ausstattung1, die er sich wünschte, zu versorgen. Fergus starb
nach einiger Zeit im Gebiet von Connacht nach dem Tode
seiner Frau, nachdem er, um Erkundigungen einzuziehen, zu
Ailill und Medb gegangen war. Denn um sich aufzuheitern2
und um von Ailill und Medb eine Gewährung von Vieh zu
holen war er westwärts nach Cruachan gegangen, so dass es
im Westen in Folge dieser Fahrt war, dass er seinen Tod fand,
durch die Eifersucht Ailill's.3 So ist denn diese Geschichte
oben die Táin bó Flidais.
1 Zu tineur vgl. O'Clery: tioncar .i. friotháileamh.
2 Die genaue Bedeutung von irgartigud ist mir nicht bekannt.
3 Eine Erzählung von Fergus' Tod findet sich bei Keating, in der
Ausgabe vom Jahre 1811 p. 386 ff. Oilill hat Grund zur Eifersucht (éad)
und durchbohrt Fergus mit einem Speer. In einem Gedicht des Cinaed
hua Artacain findet sich darauf bezüglich der Vers (LL. p. 31b, 28):
Bo bith Fergus matan modi \ do sleig Lugdach i findloch
isse sin in scél diatá \ oenét amnas Ailélla.
Fergus wurde getödtet früh am Morgen von Lugaid's Speer im weissen
See. Es ist dies die Geschichte, von der herkommt „Ailill's einzige
wilde Eifersucht". Vgl. H. d'Arb. de Jub., Cat. p. 23.
Táin bó ßegamain.
So lautet der Titel dieser kleinen Erzählung im Buch von
Leinster, Facs. p. 245 a, lin. 33, in der Aufzählung der Remscéla
Tána bó Cúalnge. Aber es scheint, dass man es mit der De-
clination der seltneren Namen, die in den Titeln vorkommen,
nicht so streng genommen hat. In der Erzählung selbst kommt
die Form auf -on oder -an in allen Casus vor (Nom. Gen. Dat.
Acc). Nur Eg. hat einmal im Gen. und einmal im Nom. die
Form auf -uin, so dass sogar das Regamnai der Ueberschrift
nicht blosser Schreibfehler sein könnte. Vielleicht kommt die
Verwirrung daher, dass dieser Name ursprünglich mit dem Suf-
fixe man gebildet ist (also im Nom. eigentlich Regain, wie ollam),
aber seinen Halt in dieser Declination verlor. Dann würde der
Gen. Regomon in Lc. zu Recht bestehen.
Der Inhalt dieser Erzählung ist wenig bemerkenswert!),
aber die grammatischen Formen stammen zum Theil, wenn auch
in mittelirischem Gewände, aus älterer Zeit. Erwähnung verdient
die 2. Plur. Dep. auf -ar, die Lc. lin. 49 in co n-arlasar vorliegt.
Den Text des Gelben Buchs von Lecan (H. 2. 16), Col. 646-648,
habe ich selbst October 1880 abgeschrieben; den Text von
Egerton 1782, p. 157 — 159, besitze ich in einer Abschrift des
Herrn Standish H. O'Grady, die ich mit dem Ms. verglichen
habe.
Von den Abkürzungen in Eg. gilt das S. 187 Bemerkte.
In tiagar, cotuctAar, dollotar, iart/<ar, adagar, terbad, tuccatar,
rantar, dolotar ist t mit dem Haken geschrieben. Auch s ist
einige Male durch diesen Haken über dem Vocale ausgedrückt,
so in les, as.
Táin bó Regamain. 225
Lc.
Tain bo Regomon annso.
1. Lsech-brugaid amra robi1 la Connacht&ib i u-aimsir
AiMla 7 Medba, Regamow a ainni. Alma imda lais do cbei-
thrib, caemcadla uile. Badar immorro secht n-ingena lais.2 Ro
charsad side secht xn.ao.cu Aiiella 7 Medba . i . na secht Maine
.i. Maine Morgar 7 Maine Mingar 7 Maine Aithremail 7 Maine 5
Mathxemail 7 Maine Milbel 7 Maine Anwai 7 Maine Moepert 7
Maine GWdageb-3 uile 7 is e side tue cruth a mathar 7 a athar
7 a n-ordan diblinaib.
It e secht n-ingena Regomon .i. teora Dunana4 7 cetheora
Dunmeda5 7 is dia n-anmandaib ata Inber n-Dunand i n-iarthar 10
Connacht 7 Atb na n-Dumed5 i m-Brefni.
Eg.
Incipit Tain bo Reganmai1.
1. itobui dono2 loecli amru la Coimachtu, Regomau a ainm.
Almo diairmithe do cetraib les, ocus secht n-ingeno les. Ros
carsat sidi na secht Maine . i . secht maic Mlella 7 Medba . i .
Mani Mingor 7 Mane Morgor ocus Mane Aithremail 7 Mani
Maihr email 7 Mani CWdogaib-uili 7 Mani Milbel 7 Mani 5
Moepert, cowdot secht Mani samluith.
Sect n-ingeno Regomuin dono .i. cetbeora Donanda 7 teoro
Dunlaitbi. Is dib ata Inbiur n-Donann ind iarthar Connacht
7 Ath ina n-Dunlatho i m-Brefne.
Lc. 1 Im Ms. robi mit untergesetztem a: robai. 2 Vor Csem-
cadla (d zu db corrigirt) uile im Ms. ein Punkt, als ob diese Worte
zu dem folgenden Satze gehörten. 3 Was zu ergänzen wäre, weiss
ich nicht; wir erwarten Condageib oder -gaib. * nichtiger Dunanna.
5 Wahrscheinlich corrupt.
Eg. x Zu lesen Rcganiain. "2 dono so im Ms.
15
226 Táin bó Regamäin.
Lc. Fecht and inmsn-acallatar do1 Ai\ül 7 Medb 7 Fergus.
"Tiagair uaindi" ol MIM "co Regainan2 co tucthar aiscid dun
dia ceithri uad frisi3 n-ecin si fil iorw oc airbiathad ier n-Erend
15 oc tain na ra-bo a Cuailgni." "Ro fedar inti bad4 maith do
dul do dian-tairgimis . i. na Maine fobith ainisa5 na w-ingen."
CongSLirter a meic co hAih7Z. Raiti friu. "Is buideach a
dul is ferr"6 ar Medb "daig gaire." "Ragthair em daig gairi"
ar Maine Morgar. "Inge bid ferde7 in aiscid" ar Maine Mingar.
20 "Is olc ar lsechdacht, is olc ar m-brig, is aninand8 fri techt i
futhairbe .i. i crich no i ferand co naimtiu. Is rocsem rorn-alt9,
nin relgid10 do foglaim aithergaib11, it maitbi immorro na boicc
cosa tiagam."
Eg. "Tiagar huann co Ragoman" ol AHM, "co tucthar ni dun
da cethrib frissin n-egin fil foran." "Ro fetaniur a n-doberad
dun dia n-dorucmais dou . i. na maccu ucut" ol Medb. "Dia
tiastais do acolluim ina n-ingew dobertais ascaid n-ainra dun
úathaib1 do buaib blicAíuib."
15 Cong&rtar doib iarum ina Mane 7 raiti Ailill friu. "Is
ferr a dol" ol Medb "dég gairi." "Regam-ne em" ol Mane
Gor. "Is olcc ar laechdocht-ne immorro ocus nis mor ar
m-brig, ar is rocaem ronn sdled2, 7 iss aindun3 fria dol gu
naimtiu 7 it maithi inn oig gwsa tiagumin 7 nin relgeth do
20 fogluimm aitherguib."
Lc. 1 Dieses do ist zu streichen, da nicht die unpersönliche Con-
struction vorliegt. a Im Ms. ist an das n unten noch ein Haken an-
gesetzt, als ob es ni oder in sein sollte. 3 Zu lesen frisin. 4 Im Ms.
mit vielleicht nachträglicher Aspiration badh. 5 Das in von aini[u]sa
ist unsicher gelesen, ebenso das a des folgenden Artikels. e Vielleicht
umzustellen: is ferr a dul. 7 Besser ferrde. 8 Unsicher, ich habe
ämand abgeschrieben. 9 Das zweite r sehr deutlich. 10 Besser relged
(Praet. Pass.). J1 Im Ms. ither-, mit nachträglich unter das i gesetztem a.
Eg. * Im Ms. Üaib. 2 Im Ms. ail- 8 Unsicher, ich habe
aindim gelesen.
Táin bó Regaraain. 227
2. Berid beandacMain for A'úill 7 Meaclb1 7 dow-taircom- Lc.
laid in iecht. Docomlat ass, secht fichit lsech a lin, co m-badar 25
a n-descert Connacht i iocus do crich Corcmodruad i Nindws inn
ocms don dun. "Teid uadhad2 uaidib3 do fis seel coon4 lis"
ar Maine Morgar "do fis esimail na n-ingen."
Teit Maine Mingar triur co comarnaic fri teora ingenja]5
dib oc in tibraid. Dofuaslaiced claidbiu doib focetoir. "Anmain 30
i n-anmain" ar inn ingen.6 "Tabair mo tri-lanfocull dam-sa"
ar Maine. "Am«? no naseca7 do thenga rod bia acht beatha8"
ar an ingen, "ar ni cwmgam-ni eside daib." "Is lasodain" ar
Maine "cechi m-beni9." "Cia thwsu?" ar sisi. "Maine Mingar
mac Ailella 7 Med&a" ar se. "Fochen on" ar si. "Cid nod- 35
bar-tuc10 isin cricb?" ar si. "Do breth11 bo .i.12 ingen" ar
2. Dollotar as do iarum, secht fichit laech allin, cu m-batar Eg.
inn i&rthar Connacht 71 do crich Corccmodruad Ninuis.2 "Toet
huathad n-ooe huaib" ol Mani Gor ".i. triar n-ocfeni do acul-
\aim ina n-ingew."
Co comarnaicter frisna teora hingenuib i n-dorws in duni. 25
Dws-forsailgsit claiómi doib íocetoiv. "Anmuiu hi n-anmuin" ol
na hingewa. "Tabraid ar nd-tri-drinnmsc douinni" ol ind occ3.
"Rob bia" ol in triar ingen "acht nip innili, ar ni cumcum-ni
dúib." "Is la suidi em cich indiwgwem4" ol Mane. "Coich
sib-si?" ol ind ingew. "Mani Gor mac Ailella 7 Medba." "Cid 30
dobahucco5 issin tir si?" ol inn ingew. "Do brith bo 7 ingew"
Lc. 1 Der Nom. für den Ace. 2 Zu lesen uathad. 3 Zu
lesen úaib. * Corrupt für ocon ? 5 Im Ms. ingen mit später unter-
gesetztem aib. 6 Im Ms. 1 ingen mit nachträglich unter das letzte n
gesetztem a. 7 Vielleicht n-aseca. 8 Man erwartet ein dem innili
in Eg. entsprechendes Wort. 9 Im Ms. bem mit unter das b gesetz-
tem m, zu schreiben cech i m-bem ? 10 Zu lesen no-bar- " Zu
lesen breith. 12 Zu lesen 7.
Eg. 1 Für 7 ist wohl i n-ocus oder almlich zu lesen. 2 Vgl.
Corm. p. 31 Ninus. 3 Zu lesen oicc. * Für cech a n-dingnem ?
aber es ist die Frage, ob ich indig" richtig ergänzt habe. 5 Bemerkens-
wert das Fron, infix, -ba- für älteres -b- und späteres -bar-, wenn das
Wort nicht verschrieben ist.
15*
228 Táin bó Eogamain.
Lc. Maine. "Is coir a m-breith imalle" ar si. "Arlagar ni bus
urthidir ani adfiadar, ad niaithi ina hoicc cosa tangid-si."
"Bad lind beith for n-itgi-si" or se. "Atgegmais ckitws mad
40 iar mmmannrad cowetsimis. Cia bar lin?" ar si. "Secht fichii
lasch" ar se "dun sunn." "Anaid sund" ar si, "co w-arladmar1
na hingena aile." "Fob-sisimar-ni" ar na hingina "nach CMm-
ang conisamar."
3. Tiagaid uaidib cwsna bingena n-aile2. Aspertatar fri
45 suideib: "Do-bar-ruachtadar oic sund a tirib Connacht for
menmarca fodesin, secht meic Ailella 7 Medba." "Cid dia
tudcbadar?" "Do britb bo 7 ban." "Ba bed3 adgeginis-ni 4
ani siw5 mad dia fedniais." "Adagar occu dia tairmesc no
dia terbaid" or si. "Tait ass co «-arlasar inni." "Adglaas-
50 mar-ni."
Eg. ol se. "Is amluit1 is comaduis a rn-britb" ol in ingen. "Ad-
agar namrug«^2" ol si, "atat oicc maitbe ar bur ciunn."
"Bitb for n-itgi-si linn 7 dos-fuccfom" ol se. "Ba dutmcht
35 linn eini" ol si, "mad iar mewmannuib connetsimis" ol si.
"Cia for lin?" or si. "Secht fichit laech" ol seisium. "Anuitb
sunn gen conn arladamair-ni na bingewo aili" ol si. "Fob-
sisimair-ne em" ol in ingen "in met comnesamar."
3. Tmguit as iarum gusna, hingewao aili 7 adgladatar.
40 "Oicc duib sunn a tirib Connacht" ol si ".i. secht maic Ai-
leKa 7 Media, da bur m-brith 7 do brith uar m-bo lib." "Ba
hal3 dun em" ol inn inginiw/, "acht namma atagumar turbad
fair laisni bogo." "Toet as tra conn arlaidid ina macco."
"Atroglésim-ni 4."
Lc. * Nachträglich in arladhamar verwandelt. '2 Zu lesen aile,
ohne n- 3 Im Ms. ist die Aspiration zugesetzt: hedh. * Im Ms.
wäre, wenn meine Abschrift hier genau ist, -nis- oder -ms- für -mis-
geschrieben. Das erste g ist übergesetzt. 5 ani sin erscheint über-
flüssig nach Ba hed.
Eg-. ' Zu lesen amluith. '2 Meine Ergänzung ist unsicher, im
Ms. namrug. :i Zu lesen hail. * 1. PI. Fut. activer Flexion von
adglá'Uir. das 6 ixt auffallend.
Táin bó Regamain. 229
Dotiagad na secht n-ingena cusin tibraid. Feraid failti Lc.
fri1 Maine. "Tait as" ar se "7 tucaid bar ceitri lib-si. Bid
maith on sin. Fob-sisimar-ni for ar n-eneach 7 for ar sna-
dad2" ar se. "A ingena Regomun" ar na hoicc.8 Doimniargil
na hingena a m-bu 7 a muccu 7 a curcbu4 arna raib rathugiid 5r>
foraib. Do setbet5 iarum co raneadar costad a chele6. Feraid
na hingena failti fri7 macco Ailella 7 Medba 7 imasisedar doib.
"Randtar in almu sa indé" ar Maine Mórgar "7 in slog,
is romor for sen chse uilc iad, 7 comraicium i n-Atb Briuin."
Dognither samlaid. 60
4. Ni bai in rig Ragaman and in la sin. Is and bai a
cricb Corco Baiscwm i n-dail fri Firu Bolg. Eigt/m* fon tuaith
dia n-eis. Fosagar do Raganiaw in scel. Luid side for a n-
iaray- cowa slog. Doroich in toir uile for Maine Morgar 7
gabsad comach eccomlaind for suidiu. "Dothegniaid dl uili a 65 c £ *^
n-89n inad" for Maine, "7 agar necb uaidib8 cwsna bu ar ceand
Dotngut1 iarum a morfesiur comlaorlaidsit - oecon tiprait. Eg.
Fenút failti friu. "Taet as" ol siat "7 tueuitb for cetra Hb,
ar fob-sisimuir-ne for ar n-einec/i." Dotoegat na binginu leo
iarum 7 tuccatar an ro bui do cetri oc in dun leo gus ina3
Mane.
"Rantar in cetbern inde" ol Mani Gor, "7 rantar na 50
cetra, ar ni ruefiter ar oen eboe, gu coniairsium for Atb m-
Briuin." Dognitb son.
4. Ni bui Regamon ann illa sin ina tbir. Bui bi Corco
Baiscinn. EgtbiV fon tuaith. Tanuicc Reganiuin foa. "Dob-
eglaimith-si tra" ol Marne Gor "7 lecith ina hingine reimib 55
Lc. x Mit nachträglich untergesetztem a: fria. '2 Im Ms. zu
snadhadli verändert; altir. snádud. 3 Vielleicht ist ar na hoiee zu
streiche», und a ingena Regomun zur Rede des Mane Morgor zu ziehen.
4 Zu lesen a mucca 7 a caercha. 5 Für dosechet ? 6 Zu lesen
céle. 7 Im Ms. in fria geändert. 8 Zu lesen tiaib, vgl. lin. 27.
~Eg. ' Zu lesen Dotoegat, s. lin. 47. "2 Für conda jarlaiset.
3 Zu lesen gusna.
230 Táin bó Regamain.
Lc. na n-occ 7 agat na hingena na bu forsin n-ath co Cruachnaib
7 aisneidet do Ailill 7 do Meidb an ecomlonn a filim sund."
Rosoiched na hingena co Cruachain 7 adfiadad scela uile.
70 "Ro gaboa"' ar siad "fort maecaib-siu oc Ath Briuin 7 as-
bertadar techt na foirithin."
Dos-cwmlad Connachta, ma1 Ailill 7 Meidb 7 Fergus 7
loinges XJlad do Ath Briuin do cobair a muntiri. Dorigenset
mmiorro meic kiXella coleic cliatha do sciach 2 7 do draigen
75 i m-beol ind atha fri Recoman 3 cona, muintir, cona, rochtadar
dul darsin n-ath co tanic Oilill cona sluag, cowid de ata Ath
Cliath Medraidi i crich n-Oc4 Bethra i tuaiscirt hUa Fiachrach
Aidne iter Connachta, 7 Corcwmruad. Cowrecad and a sluagaib
uilib.
80 5. Dognithir sid dala etwrru fodaig ina mac csem for-
ogluaiset5 ina cetra 7 fodaig na n-ingen caem dolotar leo,
ima comeracht in imirgi. Doberar aisic na himirgi do Regamow
Eg. forsin ath 7 ágad na ba riunn do Dun Crucichm 7 aisnedit
do Ailill 7 Meidb gabdil iom oc Ath Briúin."
Dolotar Connachta la h Ailill 7 Meidb iarum do Ath Bri-
uin do chobair a muinntm. Dogensiut maic Ailella 7 Medba
60 iarum cliathu do sgiaith 1 7 droigiun i m-helaib ind atho fria
Regomow, cowade ata Ath Cliath hiccrich Öacc m-Brethrui2 hi
tuaiscirt criche hUa Fiatmch3 Aidwe. Oowndrecat ann iarum
indib sluaguib immond ath.
5. Dognither sid leo dowo deg na maccaem forogluaissisid
65 in tain 7 deg na n-ingen. Anuit na hingewo la maccuib Ailello
Lc. ' Zu lesen la. 2 Zu lesen sciaich. 3 Zu lesen Regoman.
4 So habe ich gelesen, wir erwarten Oc; n-Oc hat hier keinen Sinn.
5 Diese Form habe ich nicht fo-ro-gluaiset abgetheilt, weil sie wahr-
scheinlich als for-fogluaiset zu nehmen ist, for- die nochmals vorgesetzte
Präp. fo mit der Part. ro. Ebenso weiterhin Un. 83 for-facbaid.
Eg. l Zu lesen sgiaich. s Zu lesen Bethrui. 3 Zu lesen
Fiachrach.
Táin bó Regamain. 231
7 anait na hingeua la maccu Aihlla 7 for-facbaid secht fichii Lc.
lulgach leo do iarraig1 na n-ingen 7 do biathad fer n-Evenn
fri tinol na tana bo Cua,i\nge, coniá Tain bo Regamow in seel 85
sa 7 remscel do scelaib Tana bo Cu&ilnge he. Finit amew.
ocus Medba 7 anuit seclit fichit hialgach leo do biathad fer Eg.
n-h-EVinn fri himthinol tabarta, na tano bo Cuailgne. DollectÄer
na halmo olehewa dia tig dorithissi. Finit.
Lc. 1 Besser iarraid.
Der Kaub der Rinder des Regamon
folgt hier.
(Uebersetzung nach Le.)
1. Ein berühmter Krieger und Landwirth, der zur Zeit
von Ailill und Medb in Connacht lebte, dessen Name [war]
Regamon. Er hatte viele Heerden von Vieh, alle schön statt-
lich. Er hatte aber sieben Töchter. Diese liebten die sieben
Söhne von Ailill und Medb, die sieben Mane: Mane Morgar
und Mane Miugar und Mane Athremail und Mane Máthremail
und Mane Milbel und Mane Annai und Mane Moepert und
Mane Condagaib-uile,1 und dieser [letztere] ist es, der das
1 Die sieben Mane werden auch sonst erwähnt, oben werden aber
acht genannt. Zu streichen ist wohl M. Annai, der in Eg. fehlt. Aber
dieser Name hat sonst noch Gewähr, er entspricht dem Mane Andoe
mac Ailella 7 Medba in der Táin bó Cualnge, LL. Facs. p. 91*, lin. 38.
Ebendaselbst p. 55a, lin. 36 ist von den sieben Mane die Rede, aber es
werden nur sechs genannt: Mane Math., M. Ath., M. Condagaib uili,
M. Mingor, M. Mórgor, 31. Condamopert (sie! Conda ist wahrschein-
lich von Condagaib her eingedrungen und zu streichen), es fehlt also
Mane Milbel oder M. Andoe. Die Bedeutung von gor in Morgor und
Mingor erhellt aus dem Gespräch Cap. 1. Es ist der Positiv zu dem
232 Dei" Raub der Rinder des Regamon.
Aussehen seiner Mutter und seines Vaters und ihre beider-
seitige Würde trug.
Die sieben Töchter des Regamon sind drei Dunann und
vier Dunlaith1, und von ihren Namen kommt Inber n-Dunann
in West-Connacht und Ath na n-Dunlatho1 in Brefne.
Einst unterredeten sich Ailill und Medb und Fergus. „Es
soll Jemand von uns" sagte Ailill „zu Regamon gehen, dass
uns von ihm ein Geschenk von seinem Vieh gebracht werde
gegen diese Noth, die auf uns liegt in der Verpflegung der
Männer von Irland bei dem Forttreiben der Rinder aus Cu-
ailnge." „Ich weiss [sagte Medb], wer gut wäre, dahin zu
gehen, wenn wir es anböten,2 nämlich die Mane, wegen der
Schönheit der Töchter."
Es werden seine Söhne zu Ailill gerufen. Er sprach mit
Comparativ goiriu magis pius Sg. 40 b (Z.2 275), vgl. das bei O'Don.
Suppl. s. v. gor citirte Beispiel: maith each macc bes gor di[a] athair
(gut jeder Sonn, der pietätsvoll gegen seinen Vater ist). Mórgor (in Eg.
auch bloss gor) ist also der sehr pietätsvolle, Mingor der weniger pie-
tätsvolle. Die Epitheta Athr. und Máthr. beziehen sich auf die Aehn-
lichkeit mit dem Vater und die Aehnlichkeit mit der Mutter, vgl. adra-
mail patris similis Gramm. Celt.2 p. 708, mádramil und athramil Wb. 13d.
Condagaib uile „der es alles enthält", scheint durch die Worte, die in
Lc. darauf folgen, erklärt zu werden. Milbel heisst „Honigmund",
Moepert wahrscheinlich „Grösser als zu sagen". In Eg. der Schluss-
satz: so dass sie die sieben Mane sind.
1 Ich habe hier die Lesart von Eg. vorgezogen, weil Dunflaith
mir auch sonst als weiblicher Name bekannt ist, vgl. Chron. Scot. p. 204,
ferner ind enach Dunlaithe in der Táin bé Aingen (Eg. 1782). Brefne ist
„the people of Cavan and Leitrim" Chron. Scot. Index. — Für Duna,
Dunann, fehlt mir jeder weitere Anhalt. Nach O'Curry Ms. Mat. p. 402
hatte die Bay of Malahide den alten Namen Inber Domnann, aber diese
Bai liegt an der Ostküste. Irros Domnann liegt allerdings im Westen,
aber Domnann ist nicht Dunann,
2 Vgl. „tairgim, I offer" Stokes, Tog. Troi Index. — In Eg.: „Wir
wissen, was er uns geben würde, wenn wir sie dahin schickten, näm-
lich die Söhne dort" sagte Medb. „Wenn sie zu einer Unterredung mit
den Töchtern gingen, würden sie uns von ihnen ein herrliches Geschenk
au Milchkühen bringen."
Der Raub dor Rinder des Regamon: 233
ihnen.1 „Er ist dankbar2, es ist besser, dass er aus kind-
licher Liebe geht" sagte Medb. „Wahrlich es soll aus kindlicher
Liebe gegangen werden" sagte Mane Morgor. „Aber das Ge-
schenk wird [auch] um so besser sein" sagte Mane Mingor.3
„Mit unserem Heldenthum steht es schlecht, mit unserer Kraft
steht es schlecht. Es ist so gut wie in die Felder Gehen,4
das ist ins Gebiet oder ins Land zu Feinden. Wir sind zu
zart erzogen worden, man hat uns das Kämpfen5 nicht lernen
lassen, die Männer aber sind tüchtig, zu denen wir gehen!"
2. Sie nehmen von Ailill und Medb Abschied 6 und be-
geben sich auf die Expedition.7 Sie ziehen aus, siebenmal
1 Wir beobachten im Folgenden wieder den abgerissenen, sprung-
haften Charakter der alten irischen Sagen. Es ist kein vollständiges
Gespräch, sondern aus einzelnen Sätzen müssen wir eine Vorstellung
von dem Inhalt desselben zu gewinnen suchen.
3 Gemeint ist Mane Mórgor. Der hier ausgesprochene Gedanke
hängt mit seinem Epitheton mórgor zusammen, s. S. 231 Anm. l. Vorher
hatte Medb gesagt, die Schönheit der Töchter des Regamon würde ihre
Söhne veranlassen, gern dahin zu gehen. Hier hebt sie für den einen
als Motiv die Pietät hervor; goire, gaire „pious service, maintenance"
Stokes, Fél. Index, „gaire taking care of a father, mother, or tutor, in
old age" O'Don. Suppl.
3 Mane Mingor (der wenig pietätvolle) weist lieber darauf hin,
dass, wenn sie, die Söhne, hingingen, das Geschenk um so grösser sein
würde. Dann aber klagt er seine Eltern an, dass sie nicht genügend
für die kriegerische Erziehung der Söhne gesorgt hätten, und stellt er
das Unternehmen als eines hin, dem sie nicht gewachsen wären.
* Die Form aninunn ist Z.2 353 aus Cr. Bed. 34d in der Bedeutung
idem nachgewiesen. Die Begriffe der Aehnlichkeit und Gleichheit werden
mit fri construirt. Der Ausdruck techt i futhairbe wird durch die folgen-
den Worte erklärt, diese könnten in den Text gedrungenes Glossem sein.
5 Zu athergaib s. athforgaib in meinem Wtb. S. 380; athargaibh
.i. iomaireag ccith .i. cathughudh gér O'Cl.; athargamh ,,a conflict, skir-
mish" O'R.
6 Wörtlich: „Sie geben den Segen auf A. und M."; unser „adieu"
ist ein solcher Segenswunsch.
7 Für don-taircomluid würde es in der älteren Sprache don-air-
comlat heissen, das Mittelirische setzt dem ungetrennten Compositum
die erste Präposition mit dem Pron. infix, vor, das hier unnöthig zu
stehen scheint, wie öfter im Mittelirischen, wenn das eigentliche Object
234 Der Raub der Rinder des Regamon.
zwanzig Krieger ihre Zahl, bis sie im Süden von Connacht
waren in der Nähe des Gebietes von Corcmodruad in Ninnus1
nahe bei der Stadt. „Einige von euch sollen gehen um Erkun-
digung einzuziehen bei der Burg" sagte Mane Morgor, „um die
Ergebenheit2 der Mädchen kennen zu lernen."
Mane Mingor geht mit zwei anderen, bis er drei von den
Mädchen am Brunnen traf. Sie ziehen sogleich ihre Schwerter
gegen sie. „Leben für Leben!"3 sagte das Mädchen. „Gewähr
(in fecht) noch nachfolgt. Obwohl O'Clery ein tarchomladh .i. gluasacht
(„a going, marching" O'R.) aufführt und die Verba des Gehens mit Ob-
jecten wie turus verbunden werden können (do thecht in twrais Tog.
Troi 940), so wäre es doch auch denkbar, dass taircomlaid mit altir.
doecmalla (do-aith-comalla) colligit, tecmallad colligere zusammenhängt.
Aber im Mittelirischen ist aus tecmallad durch eine merkwürdige Meta-
thesis teclamad geworden. Davon kommen Formen wie targclamtha
Salt. 2714, deren r wahrscheinlich vom infigirten ro herrührt (do-ro-ad-
clamiha). Freilich finden sich auch Formen wie ro tarclumad . . . fled
Alex. lin. 54 (s. oben S. 19), wo das ro noch einmal vorgesetzt wäre.
Für in slüag mar don-arrchomlais (das grosse Heer, das du versammelt
hast), LU. 115a, lin. 20, könnte man jedoch kaum ohne die Annahme
eines Compositums mit do-ar- auskommen (do-ro-ar-chomlais). Schliess-
lich hat mich nur das Object in fecht bestimmt, unser taircomlaid von
dem Verbum des Sammeins zu trennen, und es zu demselben Stamme
wie das folgende dochomlat ass zu ziehen.
1 Corcmodruad, „the descendants of Modh Ruadh, the third son
of Fearghus ... by Meadhbh ", ist das heutige Corcomroe in der Graf-
schaft Clare, O'Don. Book of Rights p. 65, Corm. Trausl. p. 121. Vgl. „i crick
Corcamruadh in Nindois" Betha Shenain, lin. 1831, 1911, ed. Stokes.
2 O'Clery hat eisiomal .i. gaisgeadh, aber diese Bedeutung passt
nicht für die Mädchen. O'Reilly hat ausserdem „eisiomail, dependance,
reverence", und dazu vgl. Doradsat a n-esimul 7 a cáinduthracht for
beolu arrig, Alex. lin. 265. Darnach habe ich versuchsweise übersetzt.
3 Vgl. zu dieser ganzen Stelle FB. 87. Anmain inn anmain auch
FB. 7 L., lin. 134. Es ist immer ein Zuruf des schwächeren oder unter-
liegenden Theils an den stärkeren. Ich vcrmuthete erst, dass anmuin
der Inf. von anaim sei (vgl. LL. p. 395b, letzte Zeile: Ataim idir anmuin
7 imtechd), aber O'Donovan, Ancient Laws of Ireland I p. 73 übersetzt es
mit „Life for life", und hierfür spricht eine Stelle, die mir Stokes mit-
theilt, Aue. Laws I p. 8 (Harl. 432, fo. la, 2): Is ed ro bai for do cind
ind Eirind breth rechta .i. indechui eisidhi cos i cois 7 suil a suit 7 ainm
i n-anm (zu lesen ainim i n-anmain).
Der Raub der Rinder des Regamon. 235
mir meine drei vollen Worte1" sagte Mune. „Wie deine Zunge
[es] von sich giebt2, wird es dir werden, [nur darf es nicht
Vieh sein]"3 sagte das Mädchen, „denn das können wir nicht
für euch."4 „Um des willen" sagte Mane „ist alles, wobei wir
auch sein mögen." „Wer bist du?" sagte sie. „Mane Mingor,
der Sohn von Ailill und Medb" sagte er. „Willkommen denn"
sagte sie. „Was hat euch in das Land geführt?" sagte sie.
„Kühe und Mädchen mitzunehmen" sagte Maine. „Es ist recht
sie zusammen mitzunehmen" sagte sie. „Ich fürchte, es wird
nicht . . .6 was angekündigt wird, die Männer sind tüchtig, zu
1 In Eg. drinnrusc, das also eine ähnliche Bedeutung wie lanfocull
in Lc. haben wird. Vgl. FB. 87 mo thri drindrosc, wo aber dann wirk-
lich drei Wünsche ausgesprochen werden, während das an unserer
Stelle nicht der Fall ist.
2 Die Uebersetzung ist unsicher, ich habe aseca mit „assec, resti-
tution, restoration", Tog. Troi Index, zusammengebracht, vgl. do chungid
assic Helena, die Rückgabe der Helena zu verlangen, Tog. Troi 1269.
In der Stelle dober he i n-erlaim escuip Corccaige fria aisec don sco-
laige, LBr. p. 215 '% lin. 40, hat es nach Stokes die Bedeutung „to be
handed on". In den Verbalformen pflegt das e allerdings unterdrückt
zu werden: no ásced Three Horn. p. 58, lin. 8; mani aisce úadi ind
ordnaisc, wenn sie nicht den Ring zurückgiebt, TBF. p. 150, lin. 20,
meni aisce uait ibid. lin. 23. Jedenfalls scheint Amol no n-aseca do
thenga einen ähnlichen Sinn zu haben wie Bot Mat . . . feib dothaiset
lat anáil, Sie (die Wünsche) sollen dir werden, wie sie mit deinem
Athem kommen werden, FB. 87. — Siehe die Nachträge.
3 Das Eingeklammerte ist nach Eg. übersetzt, da mir „ausgenom-
men das Leben" nicht in den Zusammenhang zu passen scheint.
4 Vgl. „Is fochen lim-sa ém" ol ind ingen „ma chotissind, ni
chumgaim ni duitt", „Wahrlich, es ist mir willkommen" sagte das Mäd-
chen, „wenn ich es [nur] könnte, [aber] ich kann nichts für dich [thun]",
TBFr. p. 144, lin. 7, ed. O'B. Crowe. In Lc. dafür: „Is fochen lim-sa
duid ein" ol si „dö (?) ma diu ccemsaind ni duit. Ni cumcaim immotro
na mor" ol si, „uair is[&m] ingen rig."
5 Nach Eg. wäre zu übersetzen: „was wir auch thun mögen." In
Lc. würde vor bem das locale Relativum in-, in Eg. vor dingnem das
Pron. rel. an- stehen.
6 Könnte urthidir aus firfidir verdorben sein? Das namrug in Eg.
ist vielleicht na m-b(e) rugaid, vgl. conid ruca lat FB. 5'J.
236 Der Raub der Rinder des Reganion.
denen ihr gekommen seid!" „Euer Bitten soll mit uns sein"
sagte er. „Wir würden vorziehen, wenn es nach Ueberlegung1
wäre, dass wir Folge leisteten.2 Was ist euere Zahl?" sagte
sie. „Siebenmal zwanzig Krieger" sagte er „sind wir hier."
„Bleibt hier" sagte sie, „dass wir die anderen Mädchen spre-
chen."3 „Wir stehen euch bei" sagten die Mädchen, „so gut
als wir können."4
3. Sie gehen von ihnen zu den anderen Mädchen. Sie
sagten zu diesen: „Zu euch sind dort Männer aus den Gebieten
von Connacht gekommen, euere eigenen Liebsten, die sieben
Söhne von Ailill und Medb." „Weshalb sind sie gekommen?"
„Um Kühe und Weiber fortzunehmen." „Das würden wir
gern haben5, wenn6 wir [nur] könnten. Ich fürchte, dass die
jungen Männer sie hindern oder sie fortjagen"7 sagte sie.
„Geht hinaus, dass ihr jenen sprechet." „Wir wollen ihn
sprechen."
1 Vgl. ciarbo ehr ád ria menmanrad Salt. 6854 (von Gad, 2. Sam.
24, 12), is ar chumga a menmannraid ibid. 6306 (von Nabal, 1. Sam.
25, 11), ha snimach a menmandrad ibid. 3268 (von den beiden Kämme-
rern im Gefängniss, 1. Mos. 40, 6). Die Bedeutung ist offenbar Gedan-
ken, Sinn, Hera.
2 Das Verbum conéitgim findet sich EC. 2 (Gramm. S. 119) in einer
ähnlichen Situation gebraucht: má chotum-éitís , wenn du mir Folge
leistetest.
8 Nach Thurncysen, K. Ztschr. XXVIII S. 151 stehen Formen wie
con arladmar für ad-ro-gladamar, mit betonter erster Silbe. Ebenso
gehört con arlasar lin. 49 als 2. PI. des S-Fut. mit betonter erster Silbe
zu adglädur.
4 Die Verbalform conmesamar in Eg. könnte zu commits, Macht,
gehören, s. Stokes, Tog. Troi Index.
5 Vgl. Do-gcgaind Vit. Trip., ed. Stokes, p. 112, lin. 10. Ich habe
At-gegmais oben und vorher lin. 39 als ein Compositum der Wurzel gu[s\
wählen, angesehen.
0 In Lc. ma und diu zu gleicher Zeit, wie in der S. 235 Anm. *
mitgetheilten Stelle aus Lc.
7 Zu diu tuirmesc no dia terbaid vgl. ni tinfuirig cusin anuair,
nadat torbad dit gaisciud mit der Glosse .i. nachat tairmescad LL.
p. 262», lin. 21 (Mesca Ulad).
Der Raub der Rinder des Regamon. 237
Die sieben Mädchen gehen an den Brunnen. Sie begrüssen
den Mane. „Kommt heraus" sagte er „und bringt euer Vieh
mit euch! Das wird gut sein. Wir stehen euch bei mit un-
serer Ehre und mit unserem Schutze" sagte er, „ihr Töchter
des Regamon!" Die Mädchen treiben ihre Kühe und ihre
Schweine und ihre Schafe zusammen, damit man nichts bei
ihnen merke. Darauf .... bis sie an die Haltestelle1 ihrer
Gefährten kamen. Die Mädchen begrüssen die Söhne des Ailill
und der Medb, und sie bleiben zusammen stehen. „Die Heerde
soll in zwei Theile getheilt werden" sagte Mane Morgar „und
die Schaar, es ist zu viel für einen Weg, sie alle, und wir
wollen bei Ath Briuin [wieder] zusammentreffen." So ge-
schieht es.
4. König Regamon war an dem Tage nicht zu Hause, er
war im Gebiet von Corco Baiscind2 auf einer Zusammenkunft
mit den Fir Bolg.3 Man schreit im Lande hinter ihnen her.
Die Nachricht wird dem Regamon hinterbracht. Dieser ging
sie mit seiner Schaar zu verfolgen. Die ganze Verfolgung4
holte den Mane Morgar ein, und sie brachten diesen eine
Niederlage bei.5
„Wir gehen6 daher alle an eine Stelle" sagte Mane Mor-
gor, „und jemand von euch soll zu den Kühen nach den jun-
gen Männern geschickt werden, und die Mädchen sollen die
Kühe über die Furt nach Cruachna treiben und sollen Ailill
und Medb die Bedrängniss anzeigen, in der wir uns hier be-
finden." Die Mädchen gelangen nach Cruachan und erzählen
die ganzen Geschichten. „Deine Söhne sind bei Ath Briuin im
1 Zu costad vgl. Tog. Troi Index, 1. costuä.
2 Corco Baiscinn, im Südwesten der Grafschaft Clare, O'Don. Book
of Rights p. 48, Chron. Scot. Index, Fei. Index.
3 Ueber die Fir Bolg vgl. d'Arbois de Jubainville , Le Cycle My-
thol. p. 125 ff.
4 Vgl. töir „pursuit" O'Don Suppl.
5 Wörtlich: sie nahmen ein Brechen (combacli) von Nachtheil
über diese.
6 In Eg. Dob-eglaimäh-si zu teclamad: „Versammelt euch" sagte
Mane Gor „und lasst die Mädchen vor euch über die Furt u. s. w."
238 Der Ranb dor Rinder des Regamon.
Nachtheil und sie haben gesagt, man solle ihnen zu Hülfe
kommen."
Die Männer von Connacht mit Ailill und Medb und Fergus
und den Verbannten von Ulster ziehen nach Ath Briuin ihren
Leuten zu Hülfe. Die Söhne Ailill's hatten aber für den
Augenblick Schanzen von Weissdorn und Schwarzdorn vor der
Furt gegen Regamon mit seinen Leuten gemacht, so dass es
ihnen nicht gelang durch die Furt zu gehen, bis Ailill mit
seiner Schaar kam, so dass davon Ath Cliath Medraidi kommt
im Gebiet der (Je Bethra1 im nördlichen Theil der O'Fiachrach
Aidne, zwischen Connacht und Corcumruad. Dort treffen sie
zusammen mit ihren ganzen Schaaren.
5. Es wird ein Vertrag2 zwischen ihnen geschlossen wegen
der jungen Männer, welche das Vieh fortgetrieben hatten, und
wegen der hübschen Mädchen3, die mit ihnen gegangen waren,
mit denen die Heerde aufbrach. Dem Regamon wird die Re-
stitution der Heerde gewährt, und die Mädchen bleiben bei den
Söhnen Ailill's, und es werden siebenmal zwanzig Milchkühe
von ihnen zurückgelassen, für das Freien der Mädchen, und für
die Verpflegung der Männer von Irland bei der Versammlung
zur Táin bó Cúailnge. Daher heisst diese Geschichte Táin bó
Regamon, und sie ist eine Vorgeschichte zu den Geschichten
von der Táin bó Cúailnge.
______ Ende.
1 Ueber die Oic Bethra s. O'Donovan, Geneal. etc. of Hy-Fiachrach,
p. 52.
'2 Wörtlich: der Frieden einer Versammlung.
3 In Lc. mac caem getrennt geschrieben dem darauf folgenden
ingen caem entsprechend. In Eg. (wo caem bei ingen fehlt) ist maccaem
das bekannte merkwürdige Compositum.
Táin bó Regamna.
Dieser Titel fehlt in der Aufzählung der Táin im Buch
von Leinster, Facs. p. 189, und man könnte vermuth en, er
fehle deshalb, weil er ein falscher Titel zu sein scheint, denn
der Name „Regamna" kommt in der ganzen Sage nicht vor.
Allein der Titel findet sich in einer anderen Liste der Táin,
die H. d'Arbois de Jubainville, Catal. p. 261, vornehmlich aus
Rawl. B 512, mittheilt. Wichtiger ist jedoch, was schon Hen-
nessy Rev. Celt. I p. 48 erwähnt, dass unsere Sage unter die-
sem Titel im Leabhar na hUidhri in der grossen Táin, und ferner
im Gelben Buch von Lecan in der Táin bé Aingen citirt wird.
In LU. lesen wir Facs. p. 77a, lin. 20: Is andsin trá dogéni
Cuchulaind frisin Mórrigain a tréde dorarngert di hi Táin bó
Regamna. (Damals that C. der M. die drei Dinge an, die er
ihr im T. b. R. vorausgesagt hatte.) Und in der Táin bé Aingen
heisst es: ba hinan d congrahn adchondairc Nera forru 7 ad-
condairc Cuchulainn hi Táin bó Regamna (es war das Aus-
sehen, das Nera an ihnen sah, gleich dem, das Cuchulainn in
der T. b. R. sah). Der anscheinend falsche Titel ist also schon
recht alt. Nun findet sich dasselbe Gespräch Cuchulinn's mit
der Badb oder Morrigan, das den Hauptinhalt unserer Sage
bildet, in dem Abschnitt der Táin bó Cúailnge, der den Titel
führt: „Imacallaim na Mór[r]igna fri Coinculaind", LU. Facs.
p. 74 a. Dies könnte zu der Vermuthung führen, dass „Táin
bó Regamna" nur eine alte Corruptel für „Táin bó Mórrigna"
sei. Dagegen spricht jedoch, dass in den Titeln Táin bó Fróich,
Táin bó Regamuin, Táin bó Flidais, Táin bó Dartada der am
Ende stehende Genitiv immer dem Namen des Besitzers oder
240 Táin bó Regamna.
der Besitzerin der Kühe angehört, die fortgetrieben werden.
Die Morrigan war aber nicht eigentlich die Besitzerin der Kuh,
die ihr Cuchulinn streitig machen will, sondern die Kuh ge-
hörte, wie im Táin bé Aingen erzählt wird, dem Sohn einer
Fee und des Nera. Der Sohn heisst Aingene, die Fee selbst
Be Aingene. Das Räthsel bleibt also ungelöst, woher der Name
Regamna. Das Stück der Táin bó Aingen, in welchem die
Handlung unserer Sage erzählt wird, stellenweise mit An-
klängen an den Wortlaut1, unterlasse ich hier mitzutheilen,
da ich die ganze Sage demnächst veröffentlichen werde.
Das Hauptinteresse unserer Sage liegt in dem Auftreten
der Mórrigan oder Badb, und in dieser Beziehung ist sie von
W. M. Hennessy in seiner Abhandlung „The ancient Irish God-
dess of War", Rev. Celt. II p. 32 ff., berücksichtigt. Der Sagen-
chronologie nach gehört sie der Zeit vor der grossen Táin an.
Auch „das Fest des Bricriu" steht ausserhalb derselben. Wie
ich dieses „Irische Texte" S. 236 ff. analysiert habe, so kann
man auch an der Táin bó Cúailnge die sammelnde Thätigkeit der
Erzähler oder Diaskeuasten noch erkennen, oder beobachten,
wie die Einzelerzählungen zu einem grösseren Ganzen zusammen-
geschlossen worden sind, und wie auch manches Stück erst
später dazu gekommen ist. In dieser Beziehung ist die Verwei-
sung auf unsere Táin wichtig, die sich in der Táin bó Cúailnge
findet. Obwohl in LU. Facs. p. 74 a das Zwiegespräch zwischen
der Mórrigan und Cuchulinn vorausgegangen war, in welchem
erstere dem Cuchulinn genau wie in unserer Táin voraussagt, in
welcher WTeise sie ihn schädigen würde, wird doch, als der Kampf
selbst stattfindet, nicht auf dieses vorausgehende Stück verwie-
sen, sondern eben auf die Táin bó Regamna: jenes Gespräch
ist wahrscheinlich erst später eingefügt worden, es fehlt in
anderen Handschriften der grossen Táin.
1 Besonders bemerkenswerth ist der Anfang des betreffenden Stückes :
Bend in Morrigan iaram boin a mic-sium cen bái-seom ina codlud, con-
darodart in Donn Cuailw#e tair i Cimilnge (Die Morrigan nahm die Kuh
seines Sohnes fort, während dieser im Schlafe lag, so dass der Donn
Cuailnge sie besprang im Osten in Cuailuge. Vgl. unten Cap. 4.
Táin bó Regamiia. 241
Den Text aus dem Gelben Buch von Lecan (Lc), Col. 648,
lin. 12 ff., habe ich selbst im October 1881 abgeschrieben. Den
Text von Egerton 1782 (Eg.), p. 148, besitze ich in einer Ab-
schrift des Herrn Standish Hayes O'Grady, der auch die Güte
hatte meinen Text nochmals mit dem Ms. zu collationiren.
Beide Texte stimmen vorwiegend wörtlich überein, doch kann
der eine nicht einfach aus dem andern abgeschrieben sein, da
sich besonders gegen Ende doch auch stärkere Divergenzen
zeigen. — In den kritischen Anmerkungen habe ich weder
jede fehlende Aspiration ergänzt, noch Erörterungen über die
Sprachform angestellt.
Lc.
Tain bo Regamna anclso.
1. Dia m-bai Cuchulaind ina cotlad i n-Dun Imrind1 co
cuala in j£§m2 a-tuaid each n-direoch ina doc/«<m 7 ba granda
7 ba haduathmar lais in gern2. Co n-diuehrastair triana cod-
\ad conid corastair cor n-asclaind asa imda ior lar i n-airrthiur
in tigi. Luid cen armu amach iartain co m-bai forsin faithei3, 5
conid ben4 rue ina diaid imach a armu do 7 a edach ina diaid.
Eg.
Incipit Tain bo Raganina.1
1. Dia m-bui Cuchuluinn i n-Dun Imrid gu g-cuala ni
an geim. Conn diuehrastar triana cotlad conid corustar asa
imda go visecht ind aridin ina suidiu ior lar iarsin2 immach
do suidiu ar les, cu m-bu hi a ben bretho a etach 7 a armb
ina diaig3. 5
Lc. 1 Mit Eg. zu lesen Imrid, s. Dun Imrith SC. 9. 2 Mit Eg.
zu lesen geim. 3 Im Ms. faithi mit untergesetztem c. 4 Wohl zu
lesen a ben.
Eg. x Ueoer dem ersten a: vel e (Regamna). 2 Vermuthlich ist
vor iarsin ein Luid ausgefallen. 3 Besser diaid.
16
242 Táin bó Regamna.
Lc. Co w-aca Lseg ina charbad indelti o Ferta Laig1 a-tuaid.
"Cid dot-uca?" ol Cuchulaiw-i2. "Gem3 dochuala tarsa mag"
ar Lseg1. "Cid leih?" ar Cuchulaind. "An-iarthuaid amne" ar
10 Lseg, ".i. iar sligid raoir do Chaill Cuan. "Ina n-diaid dun"
ar Cvichxüaind.
2. Tiagaid as iarwra corici Ath da Ferta. In tan badar
ann isa'um i suidiu co cualadar culgairi in charbaid do thseb
Grellcba Culgairi. Co w-acadar in carpad remib 7 senech derg
15 fai. Oenchos on fan each ocms sithbi in carpm-i tria sechnach4
inn eich co n-dechaid gend trit fri fosad a edain anair.
Ben derg and cona. dib braaib dercaib 7 a brat 7 a edach.
A brat iU'r di fert in charp«?'ri siar co siged5 lar ina dedaid6
Eg. Conn facco pi Laeg aro chinn1 ina charpai inneltai oc
Ferta Lseig in-tuaig2. "Cid dot-ugai?" ol Cucvduinn3 fri Loeg.
"Geim ro chualai issin magh" ol Loeg. "Cid leth?" ol Cuchu-
luinn. "An-iartuaig2 amne" ol Loeg. "Ina n-diaig4" ol Cuc7m-
10 luinn.
2. Tiaguit ass iarum gu hAth da Ferta. In tan m-batar
ann iarum gu g-cualatar culguiri in charpuit hi toib Grellchui
Culguiri. Tiaguit foe conn faccatar ni in carpai ar a cinn no
reimib.5 Oenech derg foa 7 oencass6 fo suidiu 7 sithue in
15 charpwiY sethnu7 ind eich conn dechuid geiim trit fri fosad a
etain anair.
Bean derg hissin charpai 7 bratt derg impi, oews di brai
dergai le. ocus a brat eter di fert in charpwtf siar co shged
Lc*. * Mit iv áhr scheinlich erst später zugefügtem Aspirationszeichen:
Lsegh. 2 Im Ms. qqul-, qqlaind. Ebenso noch öfter für cu in diesem
Namen ein q. s Mit Eg. zu lesen geim. * Vermuthlich O'Clery's
seatnach .i. corp. 5 Mit Eg. zu lesen sliged. 6 Besser degaid; im
Ms. mit nachträglich zugefügten Aspirationszeichen dedhaidh.
Eg. ' Besser ar a chinn. 2 Besser tuaid. 3 Im Ms. qql-.
4 Besser diaid. 5 Entweder ar a cinn oder reimib, eins von beiden
ist eine Glosse. 6 Im Ms. kss. ' Richtiger sechnu, vgl. sechnó na
Gréci Tog. Troi 1083. Gewöhnlicher ist sechnón.
Táin bó Regamna. 243
7 fer mor i comair in charpmY/: fuan forptha inibi 7 gaballorg Lc.
findchuill fria ais, ic iniain naw-bo faithi [brat Aerg uime 7 20
liathgai fria ais].1
3. "Ni fa2 lib in bo occa bimain" ol Cuculaind. "Ni dir
deit" ol in ben, "ni bo cbarad na cboicele duit." "Is dir
dam-sa" ol Cuculaind "bai Ul«c?." "Eitircertaisiu an ba" ol in
hen, "ba romor ara-cwtber laim lat a Cuculaind." "Cid arm- 25
did hi in hen adom-gladathar?" ol Cuchulaind. "Cid na bu
in fer?" "Ni ier sin adgladait/jer-su" ol in hen. "hla" ol
Cuchulamd, "orws3 tusu ara-labradar4." "hUar gseth sceo*
Luacbar sceo be" ol si. "Amse is amra fat in anma" ol Cu-
culaind. "Bad tusa tra adowgladadar G ol nim agaillnide or7 30
lar ina diaig1, ocus ier mor hi comuir in charpuit. Fuan forb- Eg.
btbai iinme ocus gaballorg finnchuill fria aiss, og immain na bo. 20
3. "Ni foelid in bo lib og a himmuain2" ol Cuchuluinn.
"Ni dir duit eim a hetercert na bo so" ol in üen. "Ni bo
charat na choigceliu duit." "Is dir dam-so eim ba hUlad
huili" ol Cuchuluinn. "Etercertarso3 in ba a Chu" ol in üen.
"Ced arndid in ben atum-gladatar4?" ol Cuchuluinn. "Cid 25
nach e in ier atom-gladatbar?" "Ni fer sin atgladaigtber-su5 "
ol in uen. "la" ol Cuchuluinn, "ol is twsso ara-labratbar."
"hUar goeth sceo Luachair sgeo ainm in fir sin" ol si. "Amae
is amru fot in anmu" ol Cuchuluinn. "Ba twsa tra atom-gla-
tathar4 in fecbt so ol nim ncsdladar in fer. Cia do chomainm- 30
Lc. ' Zu lesen na bo. Das Eingeklammerte ist eine nicht zum
Vorausgehenden passende weitere Ausmalung. 2 Wahrscheinlich zu
faelid zu ergänzen. s Mit der Abkürzung ; für us wie in tusu, ver-
muthlich für ar is. * Mit wahrscheinlich erst später zugefügtem
Aspirationszeichen: labkradar. 5 Sieht im Ms. wie sceti aus. 6 Wohl
adpjM^adadar zu lesen. 7 Corrupt. Man erwartet entweder nim agailli
(in activer Flexion) in fer oder nim agalladar in fer.
Eg. J Besser diaid. "2 Zu lesen himmain. 3 Corrupt, wahr-
scheinlich für Etercerta-so. * Zu lesen -gladathar. 5 Besser at-
gladaither-su.
16*
244 Táin bó Regaruna.
Lc. in fer. Cia do coinainm-siu fen?" ol Cuculaind. "In hen sin
adgladit/*er-su" ol in fer "Febor begbeoil cuimdiuir folt scenb-
gairit sceo uath.''
4. "Mearaigi1 dognithi2 dim-sa" ol Cuculaind. Lasodain
35 lingthi Cuchulaind isin carbad. Forrumai a di cbois air sin3
for a dib guaillib 7 a cleitine for a mullach.
"Na himir imrindi form." "Nod sloind di firslondud" ol
Cuchulaind. "Scuch4 dim di" ol si. "Am bjmdmmti-sea em"
ol si "7 is_e Dairi mac Fiachna a Cu&ilnge, dofucws in m-boin-
40 sea i n-duais n-airchedail." "Cluinem intaircedal5 di" ol Cu-
chulaind. "Scuich dim nama" ol in hen "amal no chrothai
uas mo cbind." Teit iarwm, co m-bai it/r di fert in ch&rbaid,
gaibthi do iamm: 6
Eg. siu fein?" ol Cuchuluinn. "Ni insa. In hen sin atgladaither-
su" ol in fer "Foebar beo1 beoil coimdiuir. foltt sgeanb gairitt
sgeo hi2 a hainrn" ol se.
4. "Meraigi dognith-siu dim-so" ol Cuchuluinn "fon innus
35 sin." Lingid Cuchuluinn lasoduin issin charpai 7 forrumai a
da chois for a dib gluinib3-siu 7 a cleitini for a rauWach.
"Na liimbir imrinniu eim formb", ol Cuchuluinn. "Scuith4
dim di" oi sii. "Am bancainti-siu em" ol si "ocus is j3.Dairiu
m«c Fiachno a cCuailgniu tuccws in m-buin si a n-duais n-air-
40 cetail." "Cluinium th' airchetal di" ol Cuclmluinn. "Scuith4
dim nammá" ol in üen "ni ferdo5 duitt arnin0 na chrotbai
Lc. 1 Das g nachträglich aspirirt. " Das letzte i ist unten an
das h gesetzt, vielleicht auch hier dognith-si zu lesen. 3 Zu lesen iar
siu ? 4 Zu lesen Sciuch, s. lin. 41. 5 Wahrscheinlich ist t'airchedal
die richtige Lesart. fi Die Composition der Morrigan, in Lc. acht Zeilen
auf Col. 649, ist so dunkel und corrupt, dass ich sie hier weggelassen
habe. Anfang: doernais uamgaib, Ende: .i. cluas armgreta (Hören von
Waffenlärm). Siehe S. 254.
Eg-. 1 Zu lesen bec. '- hi scheint corrupt zu sein.
guailnib zu lesen. 4 Eichtiger Scuicb. B Zu lesen ferrdo. 6 Hinter
aniin ist amal einzufügen, oder amin ist in amal zu ändern.
Táin bó Regamna. 245
5. Focert Cuchulaind bedg ina carpal, ni facai in ech Lc.
na in ninai na in carp«^ na in fer na in m-boin. Co w-acca 45
ba hen-si dub forsin craib ina farrad. "Doltach ben adad-
comnaic" ol Cuchulaind. "Dolluid beos forsin n-grellaig" ol
in ben, .i. GrcWach [D&Waid]1 Dolluid iamm.
"Acht co fesind [bid tu ol in hen] x bid tu" ol Cuchulaind,
"ni bad samlaid no scarfamais." "Cid a n-darignisiu " ol si 50
"rod bia olc de." "Ni cmna2 dam" ol Cuchulaind. "Cumcira
eicin" ol in ben, "is ac diten3 do bais-siu atwsa 7 biad" ol si.
"DofucMsa in m-boin-sea a sith Cruaclian, co w-da-ro-dart in Dub
Cuíúhige lira i Cuajlnge .i. tarb Dairi mate Ymchna. Ised
aired bia-su i m-beatbaid corop dartaig4 in lseg5 fil i m-broind 55
na bo so, 7 is e consaithbe Tain bo Cuaibige."
huas mo chinn" ol si. Tet dl Cuchiduinn iarum co m-bui eter Eg.
di fert in charpw'i. Gaibid-se in laid si: 1
5. Focerd Cuchiduinn bedg ina carpai feissin iarum, nsácc
ni neoch iarum in mnai nach in carpai nach in n-ech nach in 45
fer nach in m-buin. Ocus con faco-sium iarum ba bén-si dub
forsin croib ina farrud. "Doltach ben atat-comnaic" ol Cuchu-
luinn. "Is dollud dono bias forsinn greallaig si co brath" ol
in hen. GreWach Dolluid iarum a hainm o hoin ille.
"Ocht2 ro feisind bed tu, ni sa,m\aid no scarfamais" ol 50
Cuchiduinn. "Cidonrignis" ol si, "bieith olec de." "Ni chum-
gai olc dam" ol Cuchiduinn. "Cumgaim ecin" ol sin3 uen. "Is
oc do4 ditin do baisiu atau-so 7 bia" oil si. "Doucus-sa in m-
boin si eim" ol si "a sid Cruach&n, co n-do-ro-dart in Donn
Cuailgni lern .i. tarb Dare maic Fiachnui, 7 isé aret bia-so 55
i m-betho gurab dartaid in loeg fil ina bruinn ina bo so, 7 is
lie cowsaidfe Tain bo Cuailgni."
Lc. 1 Die eingeklammerten Worte sind offenbar zu streichen.
2 Zu lesen cumcai. 3 Richtiger ditin. 4 nichtiger dartaid. 5 Später
aspirirt im Ms.: lsegh.
Eg. 1 Der Text von Eg. ist gegen Ende der Composition kürzer,
auch sonst sind starke Abweichungen von Lc. vorhanden. Anfang Doer-
mais nom gab, Ende A. cluas ind airmgretba. 2 Ocbt für Acbt
im Ms. 3 sin für in im Ms. * do ist wohl zu streichen.
246 Táin bó Regamna.
Lc 6. "Bid am airdercu-siade1 dm tain hisin" ol Cuchulaind.
"Gegna a n-anrada
"brisfe a morchatha
60 "bid a2 tigba na tana."
"Cia cruth comcbe3 so" ol in hen, "ar tain in tan4 no
m-bia-sa icomrac fri fer comtren comcemda5 coimclis cpm-
fobaid6 coimescaid coimceniuil comgaiscid corned7 frit, biad-sa
im escaing 7 fochicher curu im do chosa isinn ath co m-ba
65 hecomlond mor duit.
"Tongai8 do dia toingthe \J\akl" ol Cuchulaind, "for-da-
nesiub-sa9 fri glasleca inn atba, 7 ni cod bia ice uaim-sea co
brath, manim derga-su."
7. "Bid am sod10 glas áono duid-seo" ol sisi, "7 gjebad
Eg. 6. "Biam airdirciu-sa-di din tain hisin" ol Cuchuluinn.
"Gena a n-anrado
60 "brisfe a morcai/io1
"bia tigba na tano."
"Cinnus connigfa-sa anni sin" ol a2 úen, "ar in tain no
m-bia-sa oc commc fri fer comtren comcroda comcliss com-
fobthaith coméscaith comciniúil comgaiscid commeti3 friut .i.
65 bam esccung-so octis fochichiur curu immot chossa issinn ath
gu m-ba heccomlunn mor."
"Fortonga do dia tuingthe Mlaid" ol Cuculwmw, "for-tat-
naesab-su fri glaisslecta4 ind atho ocus ni cot bia ice huaim-
siu de gu hrath manim derguso."
70 7. "Bia sod-sa dono glass duitsi" ol si "7 geba breit do
Lc. 1 Zu lesen -saide. 2 Für bid a zu lesen bia. 3 Mit
später untergesetztem a: conicbea. 4 Zu lesen ar in tan oder ar in
tain. 5 Im Ms. comenda. 6 Zu lesen comfobthaid. 7 Zu lesen
comeid (com-méi't). 8 In älteren Mss. tong, tongu, oder tongaim.
9 Zu lesen for-dot- 10 Später zu sodh corrigirt.
Eg. J Im Ms. ko geschrieben. a Zu lesen an oder in.
8 Wahrscheinlich zu lesen commeit. 4 Besser -leetba, aber altir.
lecca.
Táin bó Regamna. 247
breth dit1 doit n-deiss corici do rigid2 cli." "Nad bmab-sa Lc.
secMm" ol esium "cosin cleitiniu combeba3 do suil cle no dess
it chind, 7 ni cot bia ice uaim-soa co brath, manim dergait/te/-."
"Biat-sa am samaisce find oghdeiVg* dl" ol si "7 dorag isin
Undid5 i fail inn atha i m-bia-so icomrac fri fear, 7 cet m-bo
find n-oderg im deoid, 7 mebwsmet uile im dedaidß-sea isin 75
ath, 7 conhibust&r fix fer in la sin 7 gettair do chend dit."
"Fochicher-sa erchor as mo thabaill fort-su" ol esiwm "combeba
do ser n-deis no chli 7 fout, 7 ni con bia do cobair uaim-sea,
manim dergaisse."
Luid ass in badb iamm 7 dointa Cuchulaind dia treib 80
fodesin, conad remscel do thanaid bo Cuailw^e sin. Finit amew.
doid in deiss conicci do righid cli." "Tongwsa do dia tuingti Eg.
\\\J\aid" ol Cuchiduinn, "not benab-si secham gom cletine gum-
beba1 do hsuil it chinn 7 nocot bia ice huaim-siu de go brath
manim dergai-si." "Biam samuiscc-siu finn auoderg" ol sissiu
"ocus dorag issinn linn hi fail inn athu innatan2 ro m-bia-so 75
oc comrucc fri ier huss coimcliss duitt, ocus cet noud3 finn
n-obrecc inim diaig4, ocus membuis innet5 huili imm diaig-siu4
issin n-ath, ocus conhihust&r fir ier fort-so allaa sin ocus get-
tair do chenn ditt issinn ath sin." "Tungu .7rl. fochichiur-sa
hurcur as mo tahaill fortt-sa co memb6 do gerr gara foat, 7 80
ni co m-bia ice huaim-si de co hrath, manim dergai-si, 7 ni
com gentar-so alia sin eter" ol Cuchulumn.
Scarsat iarsin 7 luid Cuchuluinn for culo dorithisiu do
Dun Imrit7 7 luithi in Morrigan cowa buin hi sid Cruachan la
Connachta. Finit. 85
Lc. 1 Das t unter der Linie nachgetragen. 2 Später zu righidh
corrigirt. 3 Besser commema. 4 Zu lesen ödeirg, im Ms. og mit
Aspirationsseichen. 5 Zu lesen lind. 6 Besser degaid. 7 Acc. für
den Nom.
Eg. x Besser gummema. 2 Zu lesen in tan. 3 Corrupt für
m-bou. 4 Besser diaid. 5 Corrupt für mebuismet. 6 Corrupt
für commeba oder commema. 7 Zu lesen Imrith.
248 Táin bó Regamna.
Táin bó Regamna.
(Uebersetzung nach Lc.)
1. Als Cuchulinn im Schlafe lag in Dun Imrid, da hörte
er ein Geschrei von Norden her grade auf sich zu, und das
Geschrei kam ihm schrecklich und kam ihm sehr furchtbar vor.
Er erwachte mitten in seinem Schlaf, so dass er wie ein Sack
aus seinem Bett auf den Boden im östlichen Theile des Hauses
fiel.1 Ohne Waffen ging er darauf hinaus, bis er auf dem
freien Felde war, und [seine] Frau trug ihm seine Waffen hin-
aus nach, und sein Gewand nach. Da sah er Laeg in seinem
angespannten Wagen von Ferta Laig von Norden her [kommen].
„Was bringt dich her?" sagte Cuchulinn. „Ein Geschrei, das
ich über die Ebene gehört habe" sagte Laeg. „In welcher
Richtung?" sagte Cuchulinn. „Von Nordwesten so her" sagte
Laeg, „auf der grossen Strasse nach Caill Cuan." „Lass uns
ihm nach!" sagte Cuchulinn.
2. Sie gehen darauf hinaus bis nach Ath da Ferta.2 Als sie
da dann dort waren, hörten sie das Geräusch (culgaire) eines
Wagens von der Seite von Grellach Culgairi3 her. Da sahen
sie einen Wagen vor sich, und ein rothes Pferd an ihm. Ein
Bein an dem Pferd, und die Deichsel des Wagens durch den
Leib des Pferdes, so dass ein Pflock durch dieselbe ging vorn
vor dem festen Halt seiner Stirn.4 Ein rothes Weib darin mit
ihren zwei rothen Brauen, und ihr Mantel und ihr Kleid [waren
1 Zu go riacht inä aridin ina suidiu for lar in Eg. vgl.: Teit ince
suidi n-airithin, FB. 7 LMDD. lin. 108.
2 Vgl. ic Ath da Ferta („juxta Vadum duorum mirabilium ") a
Muigh Conaille, Chron. Scot. p. 130. Magh Conaille „a district in the
present county of Louth".
3 Grellach bezeichnet ein lehmiges Terrain, Grellach Culgairi der
frühere Name für Grellach Dollaith, s. weiter unten.
4 Ich habe anair mit „vorn" übersetzt (wie siar gleich darauf mit
„hinten"), denn „östlich" passt hier nicht. Die Construction ist aber
wie in fri Etáil anäir, östlich ven Italien.
Táin bó Regamna. 249
roth].1 Ihr Mantel hinten zwischen den zwei Rädern des Wa-
gens, so dass er den Boden hinter ihr glatt strich, und ein
grosser Mann neben dem Wagen. Ein . . . Rock 2 um ihn und
ein Gabelstock von Haselholz auf seinem Rücken, indem er
eine Kuh vor sich her trieb. [Ein rother Mantel um ihn und
ein grauer Speer3 auf seinem Rücken.]
3. „Die Kuh freut sich nicht bei euch, fortgetrieben zu
werden." „Dir gebührt sie nicht" sagte das Weib, „es ist
nicht die Kuh eines Freundes oder Genossen von dir." „Mir
gebühren" sagte Cuchulinn „die Kühe von Ulster." „Du ent-
scheidest über die Kuh," sagte das Weib, „es ist zu viel, wor-
auf von dir die Hand gelegt wird, o Cuchulinn!" „Warum ist
es das Weib, das mich anredet," sagte Cuchulinn, „warum
war es nicht der Mann?" „Es ist nicht ein Mann, den du
anredest" sagte das Weib. „Ja" sagte Cuchulinn, „weil du es
bist, die für ihn redet."4 „Er ist Uar-gaeth-sceo Luachair-
seeo."5 „0 weh, die Länge des Namens ist erstaunlich" sagte
Cuchulinn. „Sei du es aber, die mich anredet, denn der Mann
redet mich nicht an.6 Was ist dein eigener Name?" sagte Cu-
chulinn. „Das Weib, das du anredest" sagte der Mann, „ist
Faebor beg-beoil cuimdiuir folt scenb gairit seeo uath."7
4. „Einen Narren macht ihr aus mir" sagte Cuchulinn.
Hiermit sprang Cuchulinn in den Wagen. Er setzt dabei seine
zwei Füsse auf ihre zwei Schultern, und seinen Speer auf ihren
1 In Eg. besser: und ein rother Mantel um sie.
2 Zu fuan forptha vgl. lewn no brat formtha Gl. zu sagana (.,Vel
potest esse quoddam genus vestis, qua antiquitus sagaces induebantur "
Ducange) Sg. 51b, 9 ed. Ascoli.
3 Uath- g a ebenso LL. p. 99 a.
4 Vgl. briathar Dé dorn erlabrai S. Patr. Hy. 31 (mit dem Worte
Gottes, dass es für mich spreche).
5 Uar-gaeth „kalter Wind", luachair „Schilf", seeo „Menge"?
vgl. seeo neimhe .i. iomacl neimhe O'Cl.
6 Dieser Satz ist nach Eg. übersetzt, denn Lc. ist hier corrupt.
7 Faebor „Schneide", beg-beoü „kleinmündig", cuimdiuir „gleich ge-
ring"? folt „Haar", scenb „Splitter", „Stachel"? gairit „kurz", seeo „viel",
„Menge"? uath schrecklich. Auf dieüebersetzung des Ganzen verzichte ich.
250 Táin bó Regamna.
Scheitel. „Lass nicht spitze Waffen auf mir spielen!" „Nenn
dich also mit wahrem Namen" sagte Cuchulinn. „Geh denn
weg von mir" sagte sie. „Ich bin eine Satiristin" sagte sie,
„und er ist Daire mac Fiachna aus Cúailnge, ich trug diese Kuh
als Lohn für ein Gedicht davon."1 „Wir wollen dein Gedicht
hören" sagte Cuchulinn. „Geh nur weg von mir" sagte das
Weib, „wie du über meinem Kopfe schüttelst!"2 Er geht dar-
auf, so dass er zwischen den zwei Rädern des Wagens war.
Darauf sang sie ihm:3
5. Cuchulinn that einen Sprung in ihren Wagen: er sah
weder das Pferd noch das Weib noch den Wagen noch den
Mann noch die Kuh. Da sah er, dass sie ein schwarzer Vogel
auf dem Zweige in seiner Nähe [geworden] war. „Ein gefähr-
liches (doltach)4 Weib bist du!" sagte Cuchulinn. „üolluid wird
künftighin die Bezeichnung des Grellach sein" sagte das Weib,
nämlich Grellach Dolluid [hiess es] darauf.
„Wenn ich nur gewusst hätte, dass du es bist" sagte Cu-
chulinn, „würden wir uns so nicht trennen." „Was du auch
1 Sie sagt dem Cuchulinn noch nicht die Wahrheit, denn, wie wir
weiter unten und in der Táin bé Aingen erfahren, hatte sie die Kuh dem
Sohn des Nera aus dem Síd Cruachan entführt, dass sie der Stier des
Daire bespränge. Jetzt ist sie auf dem Rückwege nach dem Sid. —
Nach Eg. müsste man übersetzen: „und ich trug die Kuh davon von
Daire mac Fiachno als Lohn für ein Gedicht." — Zu i n-duais vgl.
„doas, reward", Vit. Trip. ed. Stokes, Index.
2 In Eg.: „nicht ist das besser so für dich, dass du über meinem
Kopfe schüttelst.
8 Das Gedicht muss für Cuchulinn irgendwie eine Beleidigung oder
eine Herausforderung enthalten.
4 Es läge nahe, doltach in dolbthach „zauberisch" corrigieren zu
wollen, allein es muss doch wohl das von dollod „Nachtheil", „Scha-
den", gebildete Adjectiv sein. Grellach Dolluid wird erwähnt Vit. Trip,
ed. Stokes p. 518, 13, Chron. Scot. p. Ill, und ist das jetzige „Girley,
near Keils, co. Meath" (Hennessy). Vermuthlich ist Dolluid der Gen.
Sg. von dollod, man könnte aber auch an O'Clery's dolaidh .i. dofulaing
(unerträglich) denken. Die Uebersetzung mit „gefährlich" ist also mög-
licherweise nicht ganz zutreffend.
Táin bó Regamna. 251
gethan hast" sagte sie, „es wird dir Uebles davon werden."
„Du kannst mir nichts [anhaben]"1 sagte Cuchulinn. „Gewiss
kann ich" sagte das Weib. „Deinen Tod behütend bin ich und
werde ich sein"2 sagte sie. „Ich brachte diese Kuh aus dem
Sid von Cruachan, so dass sie durch mich der Dub Cuailnge
in Cuailnge besprang,3 das ist der Stier des Daire mac Fiachna.
So lange wirst du am Leben bleiben, bis das Kalb, das sich
im Leibe dieser Kuh befindet, ein Jährling ist, und dieses ist
es, das die Táin bó Cuailnge veranlassen wird."4
5. „Um so berühmter werde ich in Folge jener Táin sein"
sagte Cuchulinn.
„Ich werde ihre Krieger tödten,
„ich werde ihre grossen Schlachten brechen,
„ich werde die Táin überleben!"
„Wie wirst du das können" sagte das Weib, „denn wenn
du im Kampfe sein wirst mit einem ebenso starken, ebenso
1 Von Cid a n-darignisiu an bis a tigba na tana übersetzt von
Hennessy, Rev. Celt. I p. 47, von dem ich aber in einigen Punkten ab-
weiche. — Ni cuma dam „I care not" Henn. (vgl. „euma, grief",
Stokes Salt. Index); ich habe ni cumeai dam übersetzt.
2 „it is protecting thee 1 was, am, and will be" Henn. a. a. 0.
Allein do baissm kann nicht 1. Sg. Perf. von biu sein.
3 Fast dieselben Worte in der Táin bé Aingen, s. oben S. 240. Zu
con-da-ro-dart, T-prae't, vgl. Stokes, Beitr. zur Vgl. Sprachf. VIII S. 329,
ferner LL. p. 69 a, lin. 31: cóica samaisce no daired each lái, fünfzig
Kühe pflegte er jeden Tag zu bespringen (derselbe Stier). Um diesen
Dub Cuailnge in ihre Gewalt zu bekommen, veranstaltete Medb den
grossen Kriegszug gegen Ulster, dessen Ereignisse eben in der Táin bó
Cuailnge geschildert werden.
4 „and it is it that shall lead to the Tain Bo Cuailnge" Hennessy
a. a. 0. Dieselbe Wendung kehrt wieder in der „Cophur in da muc-
cado" genannten Sage, aber nur in Egerton 1782, p. 73b (nicht auch LL.
p. 246): batar he consaithset Tain bo Cuailnge, sie waren es (die beiden
Schweinehirten), die die Táin bó Cuailnge veranlassten (insofern näm-
lich der Dub Cuailnge von dem einen, der Findbennach von dem andern
Schweinehirten abstammte). Wieso das Kalb, von dem oben im Texte
die Rede ist, die Ursache der Táin wurde, erfahren wir aus der Táin
bé Aingen.
252 Táin bó Regamna.
siegreichen1, ebenso gewandten2, ebenso schrecklichen3, ebenso
unermüdlichen, ebenso edlen4, ebenso tapfern2, ebenso grossen
Mann wie du, werde ich ein Aal sein,5 und ich werde Schlingen
ziehen um deine Füsse in der Furt, dass es ein grosser Nach-
theil für dich sein wird." „Ich schwöre zu Gott, was die Ulter
schwören," sagte Cuchulinn, „ich werde dich gegen die grünen
Steine der Furt quetschen,6 und dir wird nimmer Heilung
worden von mir, wenn du mich nicht lassest!"
6. „Ich werde auch eine graue Wölfin7 für dich werden"
1 In Eg. comehroda ebenso muthig.
2 Vgl. each fer comchliss 7 comgaseid do Iasón, Tog. Troi 140,
comchliss von cless Kampfspiel. Stokes setzt im Index Snbstantiva
„com-chless, equal feat", „com-gaisced, equal valour" an, und die Be-
rechtigung dazu scheint zu folgen aus Wendungen wie fer do chomnirt
7 do chomgaseid, wie gleich darauf fer do dingbdla-su, Tog. Troi 1284.
Allein es kommen solche Composita mit com und Substantiv auch in
adjeetivischer Geltung vor, zum Theil mit Uebergang in die i- Declina-
tion (wie lat. inermis von arma), und so fasse ich sie an unserer Stelle,
denn sie sind Adjcctiven wie com-thren u. a. coordinirt. Vgl. coimchliss
lin. 76 in Eg., comlund eróda comnart uathmar Tog. Troi 1917, u. a. m.
s Zu comfobthaid vgl. air ni fubthad ß isind lassir, Gl. zu inflam-
matio . . quae non terret Ml. 40 ", 2.
1 Vgl. coimchenel .i. comsaor, O'Don. Suppl.
5 In Lc. wörtlich: werde ich in meinem Aal sein, eine bekannte
idiomatische Wendung.
6 Zu for-nesiub vgl. 4. ness in meinem Wtb. (auch O'Clery hat
neas .i. credit) und „neaaaim, I wound", O'R. — Im Zwiegespräch zwi-
schen Morrigan und Cuchulinn, LU. p. 74», lin. 42: "Not geb-sa" or se
"im ladair commebsat fasnai", ,,ich werde dich" sagte er „in meine
Gabel nehmen, dass deine Rippen brechen" {ladair, gewöhnlich im
Plural, wird von der Gabelung der Zehen und der Finger gebraucht, s.
mein Wtb.). — In der entsprechenden Stelle des Kampfes, LU. p. 77 a,
lin. 1: benaid in n-escongain co mebdatár a hasnai indi, er schlägt den
Aal (im Irischen Fem.), dass ihre Rippen in ihr brachen. — In Eg. 93
heisst es dafür deutlicher: tug builli dlia hsail chli na ceand co n-derna
leth in cliind di ar m-brisiudh a lethehind, er that einen Stoss mit
seiner linken Ferse auf ihren Kopf, so dass er die Hälfte des Kopfes
von ihr nahm (V1), nachdem er die andere Hälfte zerstossen hatte.
7 Vgl. die Prophezeiung in LU. p. 74 a, lin. 44: Timorc-sa in cethri
forsind áth do doehum-sa irricht soide glaisse, Ich treibe das Vieh zu-
Táin bó Regamna. 253
sagte sie, „und ich werde .... nehmen1 von deiner rechten
Hand bis zu deinem linken Arm." „Ich werde dich treffen an
mir vorbei" sagte er „mit dem Speer, dass dein linkes oder
rechtes Auge in deinem Kopfe ausbricht, und dir wird nimmer
Heilung von mir werden, wenn du mich nicht lassest."
„Ich werde dann eine weisse rothohrige Kuh werden" sagte
sie, „und werde in den Teich gehen in der Nähe der Furt, in
der du dich im Kampfe befindest mit einem Manne, [der ebenso
gewandt in Kunststücken ist wie du,]2 und hundert weisse roth-
ohrige Kühe hinter mir her,3 und ich und alle hinter mir her
werden in die Furt einbrechen,4 und es wird „die Wahrheit
sammen an der Furt auf dich los in der Gestalt einer grauen Wölfin.
In der Schilderung des Kampfes LU. p. 77», Im. 5 finden wir den Zu-
satz maic tire zu sod, wodurch die „Wölfin" deutlicher ausgedrückt ist
(sod könnte auch „Hündin" bedeuten): Tan-autat-som in t-sod maic
tire doimmairg na bú fair siar, Die Wölfin greift ihn an, welche die
Kühe hinten auf ihn zusammengetrieben hatte ganders Hennessy, Rev.
Celt. I p. 48). Eg. 93, fol. 29 1>, 1 kommt unserer Stelle etwas näher:
dochuaidh side irricht tsaidhi gairbhi glaisi 7 teasgais a dhoid Concu-
lainn, sie kam in der Gestalt einer rauhen grauen Wölfin und biss in
(?) Cuchulinn's Hand.
1 Will die Mórrigan vergelten, indem sie als Aal seine Füsse um-
schlingt, dass er mit seinen Füssen auf sie gesprungen, und dann, indem
sie als Wölfin seine Hand angreift, dass er mit seinem Speer sie bedroht
hat? Aber was ist gebad breth (breith) oder breit?
2 Der Relativsatz aus Eg. ergänzt.
3 Zu der idiomatischen Ausdrucksweise mebusmet uile im degaid-
sea vgl. imraidfem-ni 7 Medb TBFlid. lin. 12.
4 Kommt der Angriff der Kühe daher, dass Cuchulinn die Kuh in
Anspruch nehmen wollte, welche die Mörrigan bei sich hatte? — Aehn-
lich der Angriff der Kühe LU. p. 74*>, lin. 1 in der Prophezeiung: Torach
duit irricht samaisci máile dérce riasind éit, co mensat (zu lesen memsat)
ort forsna ilathu 7 forsna hathu 7 fursna linniu 7 nim aircecha-sa ar
do chend, Ich werde dir kommen in der Gestalt einer kahlen rothen
Kuh vor der Heerde (zu ét s. O'Don. Suppl.), so dass sie dich in die
Flucht schlagen werden über die . . . und über die Furten und über die
Teiche, und du wirst mich nicht für dich sehen („before thee" wäre ar
do chind, s. Rev. Celt. I p. 46, II p. 490). — Das entsprechende Stück
im Kampfe lautet LU. 77a, lin. 7: Téite irricht samaisce máile derge,
muitti rlasna büaib forsna linni 7 na hathu. Is and asbert-som "ni
254 Táin bó Regamna
der Manner" an dem Tage [gegen dich] entschieden und dir
dein Kopf abgehauen werden." 1 „Ich werde einen Wurf aus
meiner Schleuder auf dich thun" sagte er, „dass dein rechtes
oder linkes Bein2 unter dir bricht, und nicht wird dir von mir
Hülfe werden, wenn du mich nicht lassest."
Darauf ging die Badb fort3, und Cuchulinn kehrte nach
seiner Wohnung zurück, so dass dies eine Vorgeschichte zur
Táin bó Cúalnge ist.
Ende.
airciu (.i. ni rochim) a n-áthu la linni." Sie kam in der Gestalt einer
kahlen („hornless" Henn.) rothen Kuh, sie brach vor den Kühen los über
die Teiche und über die Furten. Damals war es, dass er sagte „Nicht
erreiche ich ihre Furten mit den Teichen."
1 Cuchulinn erweist sich auch darin stärker als die Morrigan, dass
er wenigstens in dem Kampfe, in dem diese ihre Drohungen ausführt,
nicht seinen Tod findet.
2 Zu ser vgl. seir in meinem Wtb. Der Anlaut war ursprünglich sv,
vgl. LU. p. 69a, lin. 28: Atnaig Fergus id n-erchomail tria a di pherid
{da n-id im chailaib choss Etarcomail, LL. p. 72 1>, lin. 7), Fergus zog
eine Fussfessel durch das Dünne seiner Beine. In der im TBC. befind-
lichen Prophezeiung heisst es LU. p. 74 a, Hn. 5: commema do f er gar a
fót, aber was ist gara? Noch weiter von unserem einfachen ser oder
seir entfernt sich im Kampfe LU. p. 77a, ün. 10: co memaid a ger gara
fói. Ebenso oben im Text von Eg. do gerr gara, und dieses mir un-
verständliche gerr gara hat auch Eg. 93, fol. 29 \ col. 2 (TBC).
3 Nach Eg. geht die Morrigan in den Sid von Cruachan in Connacht.
Das Gedicht der Morrigan.
Lc. (zu S. 244 lin. 43): Doernais namgaib gaib eiti ablatutar ic.u
Muirrthenme {darüber .i. arg mag Mwthemne). moracrat rowleic dia-
meidib fiachanma amanse nach each do arbiur adomlig. Ardbse sen marb
maigi Saiub (darüber: i. Ai) cerda croiehengach coebith metsin glimd
lat les find fir itho is de buaib brethai treth tuasaile os do marai airdde
cechlastar Cuailngi a Cuculamw fri burach mbuaid ar cuailgi a Cuchu-
\ainn cair. buidi ben basa eisen cuil arm deisi ar ssegal dian taith .i.
cluas armgreta.
Eg. (zu 8. 245 lin. 43): Doermais nomgaib gaib eti eblatar tai-
richta Muirtemniu morochrat romlec dianedim flach amainsi nachach
doarbair adomling airddhe oenmairb Maige Sainb croi chengach coebith
mestinglinne let leiss finn frithoiss dobeoib brectith reth tuasailg osduni
arai ardd cechlastair Cuailngne a Chuchuluinn arindlmdsi ar soegaul de
antuaith .i. cluas ind airmgretha.
Nachträge und Berichtigungen.
Herr S. H. O'Grady hat mich während des Druckes meiner Arbeit
mit werthvollen Bemerkungen unterstützt. Was ich davon an der rechten
Stelle nicht mehr anbringen konnte, wird hier mit nachgetragen.
Táin bó Dartada: S. 187 lin. 5: das Datum von Eg. 1782 ist
1419; lin. 28: Eg. hat lin. 131 tiagur. — S. 189, Eg. lin. 8 zu lesen
agalham; Lc. lin. 17 zu lesen in(and) acen, d. i. die Fragepartikel mit
angefügtem Pron. der 1. Plur. — S. 190, lin. 21: Eg. hat cein; Anm. 2
Eg. zu lesen enich. — S. 191, lin. 46: Eg. hat feniinn; lin. 59 zu lesen
urcomaZ; lin. 69: Eg. hat dúine; Anm. 5 Eg., die correcte Form wäre
múchtha. — S. 192 Anm. 4, do-immgarim bedeutet ich lade ein (vgl.
tiomghaire .i. iarraidh O'Cl.).
Táin bó Flidais (über ein in Edinburgh befindliches Ms. s. oben
S. 109): S. 210, lin. 69, zu gun airliuch vgl. Ragab each díb ic airlech
araile Tog. Troi 596, airlech ist der Inf. zu ar-sligim (s. lin. 102 Lc). —
5. 211, lin. 83 Eg., for aithed würde bedeuten, dass die Verwundeten
heimlich hinüber geflüchtet wurden. — Herr S. H. O'Grady stellt mir
aus dem Ms. H. 3. 18, T. C. D., p. 603* einen Complex von Glossen
zu dieser Táin zur Verfügung:
Do Thain bhó Flidhais an bec so. 1. (LL. lin. 8) Meat .i.
milliud, ut est Cid dodhén di sunn ol Ferghws na raibh meath n-enigh
n-anma duit ann ol Aih7Z. — 2. (LL. lin. 12) Imráidhfemne .i. cuirfim,
ut est Imraidhfemne 7 Medhbh nech üainn co hAilill Finn do chobhair
dún. — 3. (LL. lin. 14) [Co]dul .i. i&rraid 7 do .i. air, ut est Uair is
codul nech dó. ni fil nab tus& fadén nod téit bi fearr-de ind ascaidh
bar Aih7/. — 4. (LL. lin. 33) Et .i. faghail 7 Siiscidh .i. athehuinghi
no tabhartits 7 céilidhe .i. muinnterus no cuaird, ut est Etar aiscaidh
{sie) di ceihra dl düin ata éigin mór forn. Ni bera-su ascaidh uaim-si ol
AHM dia n-ana ceilidhe lium. — 5. (LL. lin. 46) Tsárgeth. .i. tigeih ut
est Tairgeih fer inn ath ol F[e]argws foc^eíóir a n-doms in lis. —
6. (LL. lin. 56) Beanaidh .i. cuiridh ut est Benaidh Dubhthach sleigh
trít co n-áesLchuid tria dhi sliasait. — 7. (LL. lin. 64) Ataigh .i. dochuir
iat ut est Dotset Flidhais lasodhain assin dun 7 ataig a brat tairsiu
a triur. — 8. (LL. lin. 118) Toiscidh .i. mian no bi&thadh amal atbeir
Is ann sin luidh Flidhais co Fergus mac Róich 7 is dó-sin no ghaibheíh
Flidhais cacTm sechtmad lá do feraibh Emm dia toiscidh oc in áin (sic).
256 Nachträge und Berichtigungen.
Der Text, auf den sich diese Glossen beziehen, entspricht am
nächsten dem von LL. (s. Gl. 5). — In 1. sind die Worte anders auf die
Redenden vertheilt, als in LL. und Eg. — Die 2. Stelle ist nach der
Glosse zu übersetzen: „Ich und Medb wollen uns Jemand von uns zu
Ailill Finn überlegen (d. i. Wir wollen Jemand zu A. F. schicken), dass
er uns Hülfe leiste." Hierfür spricht, dass in LL. und Eg. vor nech
keine Interpunction steht. Zu meiner Auffassung der mit nech beginnen-
den Worte vgl. FB. 7 L. lin. 6G (Ir. T. II, 1, S. 176). — In 3. giebt die
Glosse iarraid zu codul wenigstens einen gewissen Anhalt: „Weil das
Verlangen nach Jemandem dabei ist, dazu kommt"? Meine Uebersetzung
war beeinflusst durch O'Clery's codal .i. comhdhál no cairde.
Táin bó Regamain. Zu dieser Táin theilt mir Herr S. H. O'Grady
aus H. 3. 18, p. 605 a die folgenden Glossen mit:
Tain bo Regamain sunn. 1. (Lc. lin. 3) Cadhlai .i. uth ut est
almhai imda lais di cethraibh chaemchadhlai uile. — 2. (Lc. lin. 32)
Focul .i. athchuinghi ut est Tabhair mo tri lánfocail damh-sa ar Maini
amaZ rosecha do thenga rot biad acht betha ol in inghen (im Ms. innighen). —
3. (Lc. lin. 53^ Fobsisemarne .i. racham ut est Fobsisemar-ne ar ár
n-enech 7 ar ár snadhu[dh] ar si. — 4. (Lc lin. 62) Fosagar .i. innisin
no foillsiugMíZ ut est Eighthar fón tuaith dia n-éis fosagar do Regawa»
an scél. — [5. Coscur .i. buaidh ut est Bl coscur duit-si cipsi cruth
ol si.]
Der Text der Glossen stimmt am nächsten zu dem von Lc. —
Nach Gl. 1 wäre zu übersetzen „alle mit schönen Eutern"; O'Clery hat
die Glosse cadhla .i. cáolán („the small guts" O'R.). — Nach Gl. 2|
würde Lc. lin. 32 zu übersetzen sein: „Wie deine Zunge [sie] ausspricht,
werden sie dir werden, ausgenommen das Leben", vgl. Sench. M. I p. 72,
lin. 6. Zu rosecha vgl. nach mod rosasad mo beoil Brocc. Hy. 17 (Gl. .i.
roseset); aseca wird dieselbe Wurzel enthalten und nicht zu assec (wie
S. 235 vermuthet ist) gehören, vgl. fri innaisc in sceóil sin Tog. Troi
1076, ferner tásc Gerücht, Nachricht, aithesc Bescheid? — In 3. werden
die betreffenden Worte gegen Lc. und Eg. dem Mädchen zugeschrieben;
die Glosse racham kann so nicht richtig sein. — Gl. 5 bezieht sich auf
eine Stelle der Táin bó Dartada, Lc. lin. 129. —
Táin bó Regamna. Eg. lin. 75, ocus ist ocu mit der Abkürzung
für us geschrieben. — S. 254 Anm. 2. Für den zweiten Bestandteil
von fer-gara verweist mich Stokes auf cara („a leg or haunch" O'R.),
Betha Shenain lin. 2092: baitter a cetoir in t-each isin linn, con náces
di acht a cara uasin lind; cynir. corn. bret. gar, Bein, Schinken, com.
Plur. garrow, zu roman. garra, Diez Et. Wtb. I3 201. — Lin. 3 in Lc.
unter in(gem) von späterer Hand ind, lin. 38 em zu emh gemacht, Zu
naicc ni neoch Eg. lin. 44 vgl. CC. 5 LU.
Druck von Posen a 1 & Trepte in Leipzig.
Verlag von S. Hirzel in Leipzig.
PEREDUR AB EFRAWC
EDITED
WITH A GLOSSARY
BY
KUNO MEYER.
gr. 8. Preis: Já 2. 80.
SPRACHWISSENSCHAFTLICHE BRIEFE
VON
G. I. ASCOLI.
AUTORISIERTE ÜBERSETZUNG
VON
BRUNO GÜTERBOCK.
gr. 8. Preis: Já 4. —
KLEINE SCHRIFTEN
VON
GEORG CURTIUS.
HERAUSGEGEBEN VON
E. WINDISCH.
Zwei Theile. gr. 8.
1. Th eil:. Ausgewählte Reden und Vorträge. Mit einem Vorwort von
Ernst Curtius und einem Bildnisse.
Preis: Je. 3. —
2. Tlieil: Ausgewählte Abhandlungen wissenschaftlichen Inhalts.
Preis: Já 4. —
Druck von Pöscbel & Trepte in Leipzig.
:, oiJtM^ ■
IRISCHE TEXTE
MIT ÜBERSETZUNGEN UND WÖRTERBUCH
HERAUSGEGEBEN
WH. STOKES UND E. WINDISCH
ZWEITE SERIE. 1. HEFT
LEIPZIG
VERLAG VON S. HIRZEL
1884.
Vorwort.
Dem freundlichen Entgegenkommen unseres Verlegers, des
Herrn H. Hirzel, ist es zu danken, dass die in meinem Buche
„Irische Texte mit Wörterbuch" begonnenen Publicationen iri-
scher Texte fortgesetzt werden können. Zur besonderen Freude
gereicht mir, dass Whitley Stokes gewonnen worden ist, sich
an dem Unternehmen zu betheiligen. Um weitere Kreise an
demselben zu interessieren, geben wir Uebersetzungen bei, ohne
uns jedoch durch ein festes Programm irgendwie binden zu wol-
len. Die Verantwortlichkeit für seine Arbeit trägt jeder Autor
für sich. Die einzelnen Hefte sollen einen Umfang von zehn
bis zwölf Bogen haben, und hoffen wir, dass jedes Jahr eines
erscheinen kann.
E. Windisch.
Inhalt.
Seite
The Destruction of Troy, aus H. 2. 17, mit englischer Uebersetzung,
von Wh. Stokes 1
Die Altirischen Glossen im Carlsruher Codex der Soliloquia des
S. Augustinus mit Anmerkungen von E. Windisch 143
Das Fest des Bricriu und die Verbannung der Mac Duil Dermait,
mit Uebersetzung, von E. Windisch 1<j4
Berichtigungen.
p. 134, 1. 6 zu lesen: Pret. 3d pl. 1740.
„ 1. 8 „ „ 'no-d-bia' for 'no-t-bia', tibi erit.
136, 1. 19 „ „ passive, statt deponential.
139, 1. 15 zu streichen: 1784.
„ 1. 20 die Etymologie zu streichen.
140, 1. 15 die Etymologie zu streichen, „the British reflex of Ir.
martad seems W. 'brathu'".
Zu den Glossen: 64. 'fuirsire' wird von Stokes auf 'for-sére' redu-
ciert. als wörtliche Uebersetzung von „para-situs", das es SG. 49 b glos-
siert; 'sére' Speise ist in der Composition, wo hier der Ton auf dem
ersten Element ruht, verkürzt worden, s. meine Gramm. § 77. — Auch
meine Erklärung von 'focoemallag-sa' Gl. 2 befriedigt mich nicht.
Druck von Posch el & Trepte in Leipzig.
The Destruction of Troy.
The following two fragments of one of the Mid die -Irish
versions of the Destruction of Troy are taken from a ms. marked
H. 2. 17, preserved in the library of Trinity College, Dublin, and
formerly in the possession of Edward Lhwyd. The manuscript
contains 491 pages, all on vellum save pp. 1 — 82, which are
on paper, and all in Irish save pp. 1 — 28, which contain a Latin
tract on the Passion. It is of various dates and in various
handwritings, and its contents are more than usually miscella-
neous — the religious, gnomic, romantic, historical, genealogical,
grammatical and medical branches of Irish literature being
exemplified. Thus, besides our Destruction of Troy (which is
preceded by three fragments of another Irish version of the
same story), we have a Nennius (p. 172), the Instructions of
Cormac (p. 179), and Proverbs of Fithel (p. 181), Triads (p. 183),
the Dialogue of Two Sages (p. 185 and pp. 192 — 194), the Táin
bó Cúalnge (p. 334) and Brüden da Derga (p. 477), the Wars
of the Irish with the Danes (p. 350), a pharmacological treatise
(p. 279), grammatical tracts (pp. 195 et seq., and 486) etc., etc.
The first of the fragments now printed begins at the top
of the first column of p. 127. It corresponds with Dares Phry-
gius, ed. Meister, from the end of c. II to c. XI inclusive and.
from c. XIV to the middle of c. XIX. But there is much matter,
e. g. the account of the labours of Hercules (pp. 127b, 128a)
for which there is no warrant in Dares. The second of these
fragments begins with the end of Dares' c. XX and continues
to his chapter XLIV. But half the column corresponding with
chapters XLIII, XLIV has unfortunately been cut away. Both
1
fragments are in the same handwriting — the scribe's name
being Mael[s]echlainn. He may have lived in the fourteenth
or the early part of the fifteenth century.
Three fragments of another copy of this version are pre-
served in the Book of Leinster, pp. 397 — 408. The first
(pp. 397 — 407) corresponds with Dares from the end of c. II
to the beginning of c. X; the second (p. 403 col. a, from line 1
to line 18 inclusive) with the end of Dares' c. XVIII and the first
half of his c. XIX; the third (p. 403, col. a, from line 19 to p. 408
inclusive) with the end of Dares' c. XX down to the beginning
of his chapter XXXI. This copy is not older than the sixteenth
century, and is so corrupt that it is not worth while to give
all its various lections. Where its readings are better than
those of H. 2. 17, I have inserted them in the text: where they
merely deserve notice, I have given them as footnotes marked
„L". The portion of this later copy which corresponds with
Dares' cc. XXV — XXX is printed in Togail Troi, Calcutta,
1881, pp. 52 — 56.
In editing the present text I have punctuated: contractions
have been extended, but the extensions are expressed by italics:
proper names have been spelt with initial capitals: infected f
and s when omitted by the scribe have been supplied in brackets:
the transported t and n have been separated by a hyphen from
words beginning with vowels: hyphens have also been employed
in the case of infixed pronouns and assimilation of the n of
the prepositions in and con: an apostrophe has been used
where a vowel has been dropt; and, lastly, the article, possess-
sive pronouns, verb substantive, prepositions, conjunctions and
negative particles have been separated from the words to which,
in the manuscript, they are respectively prefixed. In other
respects, for instance, the use of v for u, the manuscript has
been followed as closely as possible.
Oxford, August 1882.
w. s.
[H. 2. 17, p. 127a.]
[Doroigni Iason innisin tna aruidhecht Mediae .i. cet[h]ar-
dam Ulcain do tliabairt a hiffnnd, ocus araili1'] ut ante dictum.
IAr forba, tra, in gnima sin ule atrubairt Éga fri Iasón
„nib slan dot-r'inchoisc Media m'ingliensa fadéisin: is hi dorigne
insein uile", ol sé. 5
[Dares c. 3.] Doratad iar suidhe do Iason 7 do anradbaib na
Grece in crocunn órda.
IArsindi, tra, rothinscan Iasón cona2 slóghaib deirge na
cathrach 7 ascnam a n-qrba 7 a feraind fadein. Rofuabair
Media lenamain dia coraib firaib feib ronaisc3 fiadh righaib 7 jq
choradhaib na Gréci 7 fiadh mathib innsi mara Toirrén, 7 a
gradhugudh dogrés d'óinmnái. Atrubairt Iasón fnese nachas-berad
leis da thir dia mberad a claind le. Doróni Media íarsin gnim
cuilech uathniar escon .i. niarbad a mace ar seirc 7 inmaini
ind ócláig rochóeira, 7 ar ná bad fochund a facbála 7 a nein- 15
brithi leis dochvm a thire.
Ceilebrait iarsin in milidh don rig, 7 tucsat in4 crocond,
7 lotar asin chatliraig. Cengait iarvm inna luing 7 imraiset
iarsin tsét chétna, co hinber srotha Cíi, sech airera Trói, co
riachtatar phort na Greci. Rucsat5 iarsvide a long i tir, 7 tia- 20
gait do acallaim in rig Péil ros-cuir fn'sin techtairecht, 7 at-
fiadat a sce7a 7 a n-imtechta 0 thosuch co forcend, 7 rotai-
selbad do in crocond. Doróne inti Péil atlugwd buide do íasón
7 do Ercoil 7 don foirind6 archena. Dorat7 séotu 7 máine
do chách doreir a ngráidh, ocus araile. 25
Misi Mailech/amw in beg sin.
1 The words in brackets are inserted from the Book of Leinster,
p. 397a. 2 Ms. dona slóghaib. L. cona shluag. 3 Ms. ronaisg. 4 Ms. an.
5 Ms. Rugsat. 6 Ms. foiraind. L. marcraidh. 7 Ms. Doratad.
1*
4 Togail Troi. H. 2, 17, p. 127b.
[Dares c. 3.] [127b] Ba cuimnech, tra, in caur1 7 in cathmilid 7 in
cliathbernaidh cet as tresivm thainic do sil Adhaim .i. Ercoil mac
Ampitnonis, don diniicin 7 don melai tuead fair 0 Lamhedheon,
30 0 rig na Troiannae .i. cen oighedheckt 2 phuirt do thabhairt dó,
dia rofaidhed niálle iri Iasón do chvinchid in croicind órdhai.
Trom les a chridi iar suidhiu cen a digbail forsin \\xcht roboi
i comaitbces na Gréci for ur Erpoint3 allather, i n-airthiur
Assia bici, rogab breit rnbecc di ferund isind uillind iartaraicb
35 na Frigiae fri tracbt mara To[r]rén. Ar ní rabai do láechradhaib
dombain necb rosiac7^ cutrummws frisseom. Ni rabi láecb is-síu 4
nótbegbed do dbigbáil a uilc i crícbaib cíana comaithcbe oldáss.
IS hé Hercoil roniarl)h in coraidh comnairt cosna5 trib
cendaib isind inis Eritbria i n-inbiur mara Torrian, bi coicricb
40 Éorpa 7 Affraice, i firiartbar in betba .i. Gerion a ainmside:
rocrin [side] na tvatba 7 na cenéla.
IS be Ercoil dawo rocbvmdaigb na da cbolombain immon
muincind nGadidanda, 7 each dib oc décbain a cbeile .i. coloman
Eorpa oc deebsain Affraici 7 coloman Affraice oc deebsain Eórpa.
45 IS bé dano dorat a dóit frisin carraic, dús in raised mar-
bad Cáic mic Ulcáin, robói im-meodhon na carrge, [128a] co
rocbur in cairric isin srutb.
IS be damarbb Bussirim robói i coraidecbt bi taeb srotba
Nil. IS be side noedbrad a óegbedbaidb do srutb Nil.
50 IS be dano roniarb in leomhan n-angbaid isind ailt móir
i n-iartbardbeisceirt in betba.
IS bé romarb in natbraigb ndúabais n-écendais co secbt
cennaib robói il-Lenna pabide, rocbrin 7 roditbaigb tuascert in
betba do dóinib 7 indilib 7 cetbraibb.
55 IS be dsxno rotrascair Antbeum mac Terrae ar nert gaile.
IS he dawo dorat scaindir for bantracbt úallach na cich-
loisc[tb]i rorergatar in n-Assia móir, trían in betba, co slait 7
siniud 7 indriudb, co rofallnaiset in letb n-airteracb don domon
fri ré tricliiit bliadan doib sic, co tue Hercoil leis úadhibn
60 arm na righna dia rofaided chuinchidb.
1 Ms. csiurad. "2 Ms. oiclhedhecht. :; Ms. urerpoirt. 4 Ms. léoca
isía. G L. prefixes: Ic so tra ni dia gaisgeadaibh. u Ms. cosa na.
9
Dares c. 3. 5
IS hé doríghni gníniu diarmidhe archewa.
IS hé tue in crocann órdai a tir na Colach.
Fer, trá, doríghni na gníma sa ní rofodaim dó ceu tairn-
iudh dívmais Lámhedhoin. Conidh íarsin dochóid do chuin-
chidh sochraite 7 slúag co caindle 7 co ánradhu Greci. Dochúaid 65
do atach na ríg 7 na tóisech 7 tmifer in1 tire eo tístáis leis
do díghail a chneite 7 a osnaidhe.
IS ed ronuc a báire 7 tossach a thocos[tJail co ríghaib
Lacdeinóni .i. Castoir 7 Pullúic, dá euchraid insin 7 dá clui-
discél thuascirt in2 betha. Roinnis doib íarsin aní ima tanic .i. 70
do chvinchidh [128b] slóig 7 sochraide día dhíghail for Lámedón
in domíadh 7 in3 dímicen dóratad dhó fadéin 7 do I'asón mac
Esóin 7 do inac[aib] ríg 7 ruirech na Gréci ule, 7 a[t]bert nár
mó a olc dhósom cid4 fair rolá oldaás dona Gréccaib uile 7 do
Chastor 7 do Phullúic fadheisin. Asbertatar Castar 7 Pullm'c 75
cía nóthech[t]atáis ilacmi 7 iltuatha na Gréce uile, 7 cianitís
coimsidhe atiiaidh ó chiund trachtn Ceperíon fades hi coicrích
Greci 7 Etále, nóregtáis leiseom do chvmtach dála 7 dúnaidh
7 do díghail a ancridhi cech leth fo crícha in5 betha. Roattlai-
gestar Ercoil in6 scél sin. 80
Luidh úadhib íarsin in Salamiam co Telamón cosin ríg,
7 atrubairt fn's „IS do émh", ar sé, „dodechadhsa chucutsa, do
innisin duit na mórméla 7 na mórdímicen 7 na móratliisi dorat
Lamhedhón íor fairind na lunga Argai 7 for slúag Iasóin 7
foVnisa féin. Mana7 mater8, trá, sin," ol sé, „ticfat na Troíanae 85
for crechaib do slat 7 d'indriudh na Gréci. IS áil dam iarom
condígiseo lern icummai9 cáich for slúaghudh dochum Trói." „Ní
ba meisi", ar Telamon, „cétfer feímthébas báigh 7 sochur feraind
na Gréici do chosnam. Regatsa lat in lín bíat do chairdib 7
do chocelibh. Regat lenn dano attrebthaidhe Sal[a]mise doneoch 90
gebes gái 'na laim 7 is tualaing éladu imbertha airm. Bíar
fúiridhe áano ic ernaidjie th'aitliisce."
Forácaib bewnachtain íar suidhe la Telamon.
1 Ms. an '2 Ms. an. 3 Ms. an. * Ms. gid. 5 Ms. an. 6 Ms. an.
Ms. Má a. 8 L. atcher. 9 Ms. acuma, L. cumai.
\y
6 Togail Troi. II. 2, 17, p. 129*.
IARsindí, tra, rodál Telamon co feraib [129 a] Salainiae 'na
95 degaidb, 7 roglé síth 7 cbáincoinrac fri sidhe. Rochumlúi co ruricb
7 imper Moesise1 co Péil, cend side gascidh 7 uaille 7 diumais
7 rigdachta fer túascirt in2 betha. ISs ed rorádi iris iarvm.
„Do iairrtif? soc/aide cbucatsa dodecbadbsa do dul i tir3 na
Troíanda, ár día ndícbiseo in slógba[d]sa dofbuscéba Qrém
100 otbá airter tbíre Arabia co tracbt mara Égetai, otbá túaiscert
Tracíae co crícbac Etále fades. Atresat uile la bescomlúd duitsiu;
ar is tú cend ániusa 7 erdercwsa 7 grían na Grece uile.
Comérigb iarum íri les tuatba 7 chenel na Greci, ar is les do
Grécaibb ule in slogbadbsa madh coscracb cathbuadacb tbér-
105 náidbter de." „Cía notecbtaindse éimb," ar Péil, „firu in tal-
man andes, 0 tbír na bEthiope fatbuaidh cosin nlndía, 7 bua
buaidlecaib4 bErcoil 7 0 twrcbail grene cosin rind n-airtberacb
7 deiseirt Eorpa benas iri binber mara Torren 7 co fuinedb
ngrene, dus-berainnse uile letsu do milliud 7 d'indriudh na Troi-
110 anda, do tbogail 7 do loscad cnthrach lÁmedoin: a fil voamurro
do socraide acvmsa is letsa cbongenas. INtan, trá, batir erlamba
longa 7 lugbarca letsa, fáid tecbtaire cbucvmsa 7 nodbia mo
socraite sea [arrlam intansin5]." Celebrais hErcoil iaxum do.
Luid bErcoil iarvm in Pilum co Nesü«": is be bá rí i
115 svidiu. Roíarfaigb6 ésidbe scéla do Ercoil cía focbund inima-
tarla? Ro[f]recair Ercoil, „do cuincbidb socraide", ar sé, „co
[129b] ndecbaise lern cot uile socraite in slógbadhsa i tiagat niaitbi
na Gre'ci .i. Castor 7 Pullúic 7 Taleinón 7 Peil, do dígbail ind7
aucridbi dorónadb frímsa. Mad foraibse \vamurro noimbértbae
120 méla 7 atbis no^fjindfaitís fir betba o t^rcbáil gréine coa funedb
mo cbuinangsa ocá dingbáil dib. Ocus cidb i n-India no Scitbia
no Persidbia no i n-Arabía no i n-Egipt no i n-Etbióip no i
n-Eispáin no i n-Galléib no i n-Germain no i 11-Alania nobetis
caingne 7 écraiti dúibbsi, ní bád lese lemsa a digail fa na
125 crícbaib imecbtracbaib sin cenmótbá na tíre ata nesam duín."
1 Ms. Moesidhiae. 2 Ms. an. 3 Ms. a tíribh. * Here the words
and letters: 7 buaidlegai are cancelled, the words biid teas are written
in the left margin, and after the b of legaib the letter a is inserted.
6 in left margin. 6 Ms. Roiarfaidh. 7 Ms. and, L. in.
Dares c. 4. 7
Ro[f]recair iarvm Nestor „Bennacht ar each conihnertas sóire 7
socmiti 11a Greci do chosn«»«. Mad meise immurro, regat lat intan
bas furidhe cech rét." Bnidech ánno hErcoil do sein.
INtan, trá, rofitir hErcoil toil 7 accabw 11 a n-anr.-idh 7 na
laechraide, doróigii milcda rochalma a tliire fadesin. Rotinolad 130
leis íarvni an-robái i n-airiur Gréci do longaibh 7 lestraib 7
nóaibh, otbá inbbiur mara Point atuaidh corici in1 muir n-A'rá-
bácda fadess. Rochóraigh2 a cboblach ar muir, 7 rotbogb
miliudba 7 ánradha rochalma na Greci uile chuci as cech aird
trin epistlib 7 tecÄiairibh, 7 tancatar ind rig roghaellsatt com- 135
milib 7 airbrib 7 slvaghaib adóchvm. íar tiachtain, trá, dona
shiagaib 7 dona socbaidbib co mbátar a n-óenbaile, bái comairle
lasna righaib in i n-oe[d]cbe no il-lóo noregtáis do phurt na
Trói[andae]. [130a] IS fair deisid léo: dochotar i n-aidhebi hi
port Sygei. 140
0 rancatar iarvm in port bisin docboidb hErco«7 7 Tale-
món 7 Péil, co catb mór impu, do thogail Trói. Roan Castor
7 Pulhiic 7 Nestor cósna longaib. Atchúas íarsin do Lámbedhon
slógb mór do Grecaib do gabáil phuirt Sygei. Atraig sidhe
cofergacb 7 cohúathmar, cofortrén 7 coferamail, co laecbraid 145
uallaig borrfadaigb na Trói imbi, 7 rogab remi arammus mara.
0 dochúatar bi comfochraib dona longaib rothogaibset idna3
catba ósa cennaib cinncbomair fnsin mbéist n-amnais buatb-
mair imma rotbecail4 ócbatb amnas thuascirt in domain.
Rotbindscansat in Troiáendae catbugbudb darcend a tire 7 a 150
n-athardai 7 a catbracb. 0 robás, trá, im na fíbsa doebvaid
Ercoil doebvm na cathracb. IMásecb dsxno doralatar .i. ni
hinund sligbi rogbabbsat na Troiannae doebvm na long, 7 rogab
Ercoil conn sblúagb docbum na Trdi. IMtbúsa Ercoil, rosiacht
cósin Trói 7 fóuajr in Trói n-oslaictbe cen necb ocá ditin nach 155
'cá gabáil. Cono_s-tarat fó cíaigb 7 í'ó corthair tbened, co ro-
mharbb an-rop inéchta innti, co rothinóil ivamurro ór 7 argat,
seóit 7 máine 7 indmassa na catrach leiss. Nocha n-érlai asin
cathraigh acht cía térnai do rind gái 7 do gin chloidbem.
1 Ms. an. 2 Ms. Rochóraidh. 3 Ms. i/irfna, L. iuda. 4 Ms. rothegail.
8 Togail Troí. H. 2, 17, p. 130*.
160 [Dares c. 4.] [130b] INtan íarum atcbúas do Láinbedbón inredh
na cathrach rothintái for cúla don cathraich, conos-tárla tel i tel
do Ercoil im-niedón séta. IS annsin, tlirá, rolá Erco/1 sníiii día
memnain, 7 rolín a shainnt do thodbail fola na Tróianda, 7 robris
ráon catha tré nerl fer lor foVnina ixiathe aa Tvoianda imrna
1G5 rigli: co romarbhadh and Lámedón rí na Tróianda, cona tri
macaib 7 cona rígraidb1 7 míledhaib. Doclioid Ercoi7 íarsin,
co mórchoscur dia longaib, co Castor 7 Pulluic 7 Nestor. Iar
coinrac íarum dona slúagliaib rorannsatt etarru in mbrait. Do
Thelamón rosiacht Esióna inghen Lámedoin, fóbíth is hé cétna
170 láech do láthaib gaile na Grece dochóidh isin cathraigh. Ó tbair-
nic, trá, aní sin uile dochvuaidh cech toisech dib día thír co
mbváidh 7 coscor.
Ba dubach dusaimb domeumnacb, tra, Príaimh mac Lá-
medhoii), rígbdoinna na Troianda 7 na hAsia bice, don mór-
175 glifit donn-áuic .i. loscad na Trói 7 a arcain, a séoit 7 a máini
7 a indmasa 7 a bratt do breith do Grécaib, a sívr fein do
breith i ndóire 7 a tabhairt i2 tvan<stal ngaiscidli do Thalemón.
Ba troma ccch ngalar leis toitim a athar 7 ár na Tróianda do
cbor isin cbatb 7 isin cbatbraigb. Ba batbis 7 bá méla mór
180 dawo leis búadugMí? do Grecaib dona Troiandaib, 7 Frigía do
bitb fó chuitbiud 7 enechruce. Derbh leis mani tbarrastá colúath
ní tbarrastá [131 a] cobrátb [an diogliail3]. Arapaidhe4 is mewma
comarba bói leiseom cíarbó gabbáil do látbracb dó. IS ed rop
áil [dój atbnúguth na mur 7 deimnigbudh na catrach 7 córogbudh
185 sluag 7 popul. Dodecbaidh íarsin d'imrádud sin do cbathraig
a athardbai cona mnái .i. Ecuba, cona macaib .i. Editor .i.
Alaxander .ii. Diopboebus .iii. Helenus .iiii. Troilus .u. Ocus
Androinacba hen Hecbtoir mic Priaim. Ocus dá ingin Príaim, édhón
Casandra 7 Poliuxína. Robái niór macc la Priaim, cenrnótbá in cóic
190 fersaEcubu, do macaib imtach 7 caratban. Céd mac, iss ed adfiad-
liar do genemain úadh uile, 7 ní ármidhter necb díb isin tsíl rígh-
dai cenmóthá in cóicfersa Écubai 7 mic aile rogenatar 0 rnnáibh
1 Ms. conad rígraidh 7 conadh tri macaib. a Ms. a. s inserted
by a later hand. 4 arapaiti, L.
Dares c. 4. 9
dligbtbecbaib 7 ó cboinniáimjiib] córaib técbtaidbibb. Ní árrnidb-
ter immurro na m?c dorónta i n-etecbtu 7 i n-arlhaltras isin cbenéul
rígda. IAR riacbtain, tra, do Príaimh docbvm Trói doróntá múir 195
rnóra daingne leis iminon Trói, comtar uilliu commór oldate na cét-
múir. Dorónta fochlói 7 rátha móra impe doráith. Rotinólait
slóigli 7 socbaidbe mora dona í'íb robátar for esróidiud secbnón1
FWgíae 7 Assíae bice, co mbetb ócbath látir lútbbasach aice
do ghabáil 7 do cbatbugvd darcend a catbracb. IS airi doróni 200
sin, ná tístáis námbait2 [131b] fair cen airius inna cbatraigb 7
cen imdegbail ó ócbaidb rocbalma, amal tancatar for a atbair
.i. Lamedon, Conrótacbt leis rigimscing amra im-medhón na
catracb. Dorónadb dawo treb cbáin cbumtacbta3 7 foradh leis
i'or temair 7 dingiui na cathracb do dálluc 7 d'fordécsiu 7 do 205
dibricud námbat tairis secbtair: arc (.i. dind) Príaimb ba bedh
a bainm. Rocossecrad leis altóir do Ioib isin rigimscing bisin
'na ercbomair fadeisin. Conrótacbta leis dóirsi na catbrach co-
léir. IT be anso a n-anmand na ndorus .i. Antenor .ii. Idia
.iii. Dardanida .iiii. Ebusee .v. Cithimbre .vi. Troiana. 210
INtan íarnm atcowdairc Priaim in Trói fotbaiclitbi 7 ro-
tbairisnjgbestar daingne 7 sonairti na catbracb, ocus 0 roairigb
sloigb 7 socbaide erlama leis, dorat múin imbi do c&Ümgud íri
Grécu. Iiacb leis íarvm ilar na laecb rocbalma 7 imbed na
miledb ngaiscedacb, cena n-imbirt íri digbail a atbar 7 a ca- 215
tbracb. Fobitb doróscí ind ócbatb sin do ócbadbaib domain
uile, etir bias 7 léimnigi, etir snám 7 dibricudb 7 clesamnaigi,
etir imbrim eicb 7 cbarpait, etir imbeirt gái 7 cblaidibb 7 im-
beirt fidcbille4 7 brandub. Doróscicbset da.no eter crutb 7 deilb 7
deichelt 7 ání 7 atblaimi. Espacb leis íarvm intan5 bái forás fora 220
slúagb [132a] inna cbatbraigb cena n-imb^rt fri torba. Roboi
oc fritbalemb cía aimser nóregbad do digbail a osnaidbe, con id
airi sin rogairedb dbó Antinóir, toisecb sin 7 erlabraidb deir-
scaigtbecb do Troíandaib, dia cbor iri tbecbtairecbt bi tire
Gréc, do acallaim na tóisecb dodecbatar6 cbvcai la bErcoi? do 225
orcain na Troi, día acáin fríu ind étúalaing móir roimretar for
1 Ms. sethnón. a Ms. námhait/i. s Ms. cvmtacthta. 4 Ms. fichilli.
L. fithchille. 5 Ms. antan. 6 Ms. dodechadar.
10 Togail Troi. II. 2, 17, p. 132a.
Priaimh .i. [ajathair do marbhad, a chathair do loscain, a shivr
do brith i ndóirc, a or 7 a arcad do slait, a chathair do inn-
riud, ccn dire, ceii mathigudh nach neich dib sin iris. Ba doilghe
230 cech ráet leis dano cen tidhnacul a shethar a dóire, ár día
tidnaicthae dósvni a sívr asin doire dogéntáis síth 7 cqtus,
[Dares c. 5.] Dochuaidh anno Antinóir tri techtairecht amal
roforcangrad fair: fairend óenlungv al-h'n. ISs ed luide intí1
Antiuoir artws, in Moesiam, co Péil. Tri laa 7 téora aidhche
235 dhó for oegedacht i suidi. ISsin cethramadh loo immurro roiar-
faigh Péil scéla dó, dús can a chenél 7 cía rofhóidh íri
techtairecht. Rofrecair Antinóir: „fri techtairecht dodechadsa",
ol se, „ó Príaiinh mac Lamedóin, ó rígh na Troiandae. Do
Troianaib mo chenél. Do aisuéis unmurro 7 do inn[i]sia na
240 doinenman áidhbli fil íor Príaim don domíadh 7 don mélai
doratsat Greic fair .i. a athair do marbadh 7 a chathair do
loscad, a shíur do dóeradh, cenam- [132h] rnaithighud íris. Nó-
loghfadh dawo cech ní díb sin día tuctha dó Isióna a sívr a dóiri2."
Amal rochuala fochétóir intí3 Péil anísin, ros-gab ferg 7 tóirrse
245 dond athesc siu, condébairt: „IS dánatus 7 [is] es^sanma mór do
Troíanaibh toidecht cen fáosam, cen chomairche ina tíre [co]
Grecu, fobíth bá mór d'ulc dorinnset íri Grccu." Rodlom, tra, Péil
do Antinóir [dul] asin tír 7 asin phurt. Táníc, tra, Antinóir íar
fö>-coiig>'« ind ríg dochvni a lunga. Rochuirset a luing for muir,
250 ocus tancatar rempv sech Bóethíarn dochvm Salamiae. 0 tháinic
co Talemoin, co rígh Salaniiae, roinnis a techtairecht dó .i. do
chuinchid Isiónae chuic[i]seom sec/« cách — ar is dó tucad il-lóg
a gaisceidh 7 a míltnechta — 7 atrubairt nárbó coir ingen in4
cheníuil rígdai.do bith i ndóiri^ 7 foghimm nmal chvmail. Ro-
255 frecair íarum Talemón 7 atrubairt na derna olc fr* Priaim 7
ní hé fórúair techt in tslúaghaid, 7 asbert ná tibred do neoch
in chomáin doratad dhó il-lúag a gaiscidh. Rodlomai dó astír
íarsin.
Dodechaidh Antinóir iarsin dlomadh sin ina luing, 7 táinic
260 co hAchiam co Castor 7 co Pullúic. Roinnis doibside am
Ms. auti. 2 Ms. dóire. 3 Ms. anti. 4 Ms. au. 5 Ms. andóire.
Dares c. 5. 11
imma tánic, 7 aihert corbó ferr sith 7 charatrad mi Troianda 7
Pnaim oldds a n-eisitb. Dia tuctha dó dawo Isióna forcúla ro-
badh ádbbbar don [t]sith sin 7 don c[h]aratmd. Rofrecratar side
ná dernsat focbunn daebtba no cssoentad fri Troiándai [133a] ár
ní rabatar oc argain nach ic loscud na catbrach, nách ic tabairt 265
a braite. Asbertatar da,no nách acu robói Isíona, 7 diamad acu
nobértáis arcúlu do Pbríaimb. Atbertatar dawo íris na beitb
ní bádb sía isin tír, ár dorumewatar is do bratb Gréc tháiníc
ó Tbróiandaib. Téit iavum Antinóir astir docbvm a longv,
coin-rnbrón mór 7 co ndul)a. Atfét dia muintir in n-atbis 7 270
in niebyl mór tucadh fair 0 Cbastor 7 0 Pulluic.
ISs ed docbuaidb íarsin in Pilvm co Nestor, ár na badb
meraigbecbt dó necb do tbóisigib in tslúagbaid cen ríachtain.
Roíarfaig Nestor scéla dó, cisi tbucait ara táiníc. Atfét Anti-
nóir: „do ebuincbidb Isíonae ingbine Lamedóin", ol sé. kmal 21b
rocbvala Nestor anísin rogab íerg 7 lninde íri Antinóir, 7 at-
be>-t bá cró£d]acbt 7 bá naemnáire mór do Tróianaib tiacbtain
co Grécu: fóbitb is toisechv dorónsat Troiannai olc íri Grecv
oldás Gréic iri Troianmt. Ba toirsecb intí1 Antinóir don cbuit-
biuUi rofuirmedb íor Priaim 7 fair fadeisin 7 for Tvoiannu vli. 280
0 docbvaidb iarvm 'na lungai roimrái cecbndírech araniíís
Troi. Iar ríacbtain don catbraigb adfét a scéla 7 a irntbecbta
ó tbúus co dered do Priaim. „IS ar neniní, tra, is tomáite dvitsiv
cec/i olc doróusat Gre'ic frit costrathsa i farradb na méla 7 na
atbisi 7 na dímicen doratsat fort féin 7 for Tvoiannu [133b] 285
uile don cbursa. Man[i] dingba, trá, dit in méla sin ní bia do
main co lá mbratha: mani tbócba dawo do gbaiscedb úas gais-
cedbaib cáicb, co fesatar fir dombain in2 digbail dobera forsna
Grecaib dorónsat olc frit. Ní bá mewnia dawo la cecb n-óen
t«rcébas ajrbirt ngaiscidb úas áird bi tíribb Gréc corob iorhú 290
tóisecb imbres gaiscedb 7 ánius 7 aliud. Mani cboméir ócbad
rocbomnart tri catb 7 fri fogail na Greci, coraib gol cecJm
leithe isin Greic léo."
IS si sin tecbtairec/?i Antinóir.
Ms. antí. a Ms.
12 Togail Trni. H. 2, 17. p. 134a
205 [Dares c. 6] ConfóVartha, tra, a huili maicc do Priaimh, 7 a
uili thóisig 7 a uile rig 7 a rnílidh. Rocomgairmed dó dawo
Antinóir 7 Anachís 7 Aeneas 7 Aucoligonta 7 Panthus1 7 Lam-
pades. 0 thancatar, tra, na tóisig uile dochvm na dála 7 atru-
bairt PWaimh rád 11-athisc fWu íar riaehtain, „Rofhóidiusa", ol
300 Príaim, „Antinóir uaim fri techtairecht i tire Gréc do chuinchid
mo dígdhe [ó Grécaib] íarmo chrád dóaib. IS dó rofáidius
int[s]ainrudh, dús in tiberthá mo síur dam asin dóire. Ní namá
immurro ná tucadh sidhe asa dóire, acht dorónsat fochuitbiud
immum fadesin 7 fo Troiánaib uile. ISs ed, trá, as áil dámsa:
305 slúaigh 7 sochaide do dul isin nGréic do chuinchid Isiónae ar
écin húair na hétar ar oais no ar charatradh. No coniad buide
[leu] a telcud huadhib daréisi na braite [134 a] dobértha asin Gréic
árna beitís arboir na Troiannae fó chuitbiudh ní ba sire la
Grécv" Roguid iarvm Príaim a macu colléir, 7 ronert comtís
310 airchindich oc tinól cech ráeta, oc tabairt chind for airimmeirt
slúaigh 7 sochaidhe. Cidh mór ronert cách insin mórmó ronert
Hechtoir.
Rofregair dáo Hechtoir — is hé cetfer roraid insci isin dáil
7 i comthinol na Troiána — co 11-érbairt: „Mesi," ol sé, „óen do
315 ThroÍMiaib, lásmad ferr díghail mo saenathar 7 dénam neich
bad maith la Príaim, cid aca doíaethsaindsae. Acht nammá atá-
gur in2 gnímsin tinscantai mani berthai i cind 7 mani íor-
bantar 7 mani ructhar i calad, 7 is móite a mebol duib a
thinnscetal 7 cen n íorha. Fóbíth at lia (lyric oldáthe, it ilar-
320 dai a slúaigh 7 a popuil 7 a socraite di cech leith fo Eóraip
ule. Ocus cid óen túath no óen aicme nammá do Grécaib níptá
do lín na3 gaisced a tairisivm, cénmóthá mórshocmite na Grace
uile. Ar cid edh bad áil do Grecaib ccmérset fir Eórpa léo
óthá trethon Silail i ndescert Etále co tuaiscert tíre na nAgándae
325 isin chorthair immechtraigh na hEórpa benas fnsin n-ocián
mór fathuaidh. Atethfet, coméirgfit ásxna léo4, mád áil dóib, fir na
n-innsi mara Torrén, othá rind Pithir i5 Sicil [134 b] co Pacén 7
1 Ms. i^arthus. - augnimsin. :! Ms. do. * Ms. inserts „firu".
Ms. in.
Dares c. 7. 13
co Posfoir, co inher rnara Point. Ní háil damli íarvm túchuiredh
ind fíajlaichsin, fóbíthin ní fil di ócaib domain lucht as com-
niaith gaiscedh friv. Ar ní bíat acht hi cathaib 7 i1 congalaib 330
7 i cocthib: cech tvath oc orcain 7 ic ihriud a ehéli, co
«d[at]athlaimite oc imbirt gái 7 sceitli 7 chlaidib. Ni hinunn
7 lucht na hAsíse bice: ní romúinsetar sidé dóib bith i cathaib y
no i coicthibh, acht i síth j2 cáinchomrac 7 jndess dogres.
Ni fil lib íaram sluagh Ion innassin; cowidh airisin nach sant 335
lern tochüiredh na laech s[i]n dona fil cvtrumwus do laochra-
dhaibh domain. Ní thairmescub imniurro díb arná habairthe
is día émudh dam. Ní bá. mo chuitse immurro dorega farcend".
[Dares c. 7] Robói immturro Alaxandér oc nertad chocaidh
íri lucht na Gréci 7 atrubairt: „Bíam tóisech don tslúaghudsa, 340
ár faivtar co ndingiun toil Priaim, co tiber bvaid 7 choscur asin
Grac sech [each]. Brisfet for mo naimte: dobér seótu3 7 máine:
ticvb féin slán dorn thigh arcvla. IS dé atá lern, fóbíth robá
óen na fecht oc tafhann i4 sléibh I'da: conaca chvcvm Mercúir
mac Ióib 7 téora mmi rochoema 'na dheghaidh .i. Iuno 7 Uenus 345
7 Minerua. Atfetet scéla dam fochétóir. „Dorónadh émh", ol íat,
„cobled mór dona huilib bandeib 7 ferdéibh lá Péil mac Aiáic,
co fócurthe trá dochvm na bándsisin na hvile dee, eter firu
[135a], 7 mhnáa im Ióib mac Sátíoind, im Apaill mac Ióib, im
Dardán mac Ióib, im Mercúír mac Ióib, im Neptuin, im Uénir, 350
im Meneirb, im Iúnaind. Ní tucad 'immurro Discordía and eter.
INtan íarvm ros-gab failte mór ina n-óltigh dochóid Discordía
eo lubgort5 na n-E[s]pe>-da cu tue uball óir ass 7 co rosmb
inscribend ind .i. hoc est donum pulcerrimae 6 deae, co rotheilg
úadi dar seinistir in tige 'na fiadnaisi uile. Roingantaigset na 355
slúaigh anísin 7 roerleghad 'na fiadnaisi ani robói isind ubull.7
Ásaith, trá, cosnum mór don scéol-sin eter na tri bandea as
cháimi robbátar isin domhun .i. Iunaind 7 Minerba 7 Uénir.
Bá cosmail diuo ri íunaind ná raibi cosnam fn'e, ar bá hingen
rig .i. Sátwrind, bá síur 7 bá ben ríg aile .i. do íoib mac 3tí0
1 Ms. a. 2 Ms. inserts a. 3 Ms. seóta. 4 Ms. a. 5 lvgport.
0 Ms. pul serri ma?. ' uliall.
14 Togail Troi. H. 2, 17, p. 135b.
Satwnnd. Ba cmthach, trd, ind inghen sin, etir fholt 7 rose
7 fiacail, eter méit 7 chórai 7 chvinmai: folt fochóel fathman-
nach furri1. Dá brái dubai dorchaidi lea co mberitáis fos-
cud i cechtar a da grúade. Nírbó raewma léa ben do nináib
3G5 domain do derscugud di2 ar chóenii. Cid Menirb dawo, nirbó
mewma lea nech do chomardad fria[e], ar febas a crotba 7 a
delba 7 a chenéuil 7 a heladhan, fóbíth cech eludu3 dogniter isin
domhun is úadhi rohairced. Rothocaib aa.no Uénir a crutb 7 a
daelb 7 a svarcus íor áird, fobíth cec7<. svirge 7 cech lennánacht
370 fil isin domvn [135b] is úadhi atá: ár ní raibi isin domun nihnái
a rnaccasamla, coniáh isin fechtain no[cha] fetaitís roisc dhoíne
a décain ara háille 7 ara socbvrcháine. Docliótar ámo i4 mbrith-
emnacht coíoib: „ni bérsa," ar eiside, „bhreith dúib; acht eirgid5
co AlaxandeV mac Priaim fil i sléib ída 7 regaid Mercúir reuib
375 corop bé béras breitli dúib." „Tancatar íarvm a cethror .i. Uénir
7 íxmamd 7 Menirb 7 Mevmir rempv chvcwmsa," ol K\axander,
„co rucasa breith dóib íar ngelladh lúacba rim ó cac/i mnái díb.
Torgaid dam íarum6 íunand ríge na hAsíae móire día nder-
scaigind hi dona mnáib aili. Torgaid Meneirb immurro eladain
380 each réta doguíat dí laim dvine. Torg«iíZ dam Uénir in mnái
bád cbóime nobiad isin Gre'ic, dia mbad hi noderrscaiged don
mnái aili. Rop hí mo brethsa, trá, corbo Vénir ropo sochraidhiv
and. Dobera dawo damsa Uenir in7 mnái as áillem bias isin
Gréio nmal rogaell."
385 And adbert Diophoebus „is degcomairli dobe?'r Alaxander,
arbair 7 slúaigli do techt isin Gréic do tbabbairt braite 7 ath-
gabala esti, co mbad buide lasna Grécv coniassL'c do dénvm."
ÍArsin, trá, rotairchanastar Helen vs dóib fástiní cow-érbairt:
„Ticfat námait co Troiannu: fochichret in Trói darcend: mairfit
390 firu )ia h-Asía, día tuca M&xander mnái asin nGreic."
Dorairmesc d&no Troil [136aJ mac Priaim oc ráclb ind athisc
sin, ósar mac Priaim in Troil sin arái n-áeisi: treisi immurro
indás Hechtoir ar imguin 7 áni 7 foraeurt.1 IS bee, trá, ná ra-
1 Ms. fwrrri. '2 Ms. di. 3 Ms. eludva. 4 Ms. a. 6 Ms. eirig.
Ms íar/». 7 Ms. in.
Dares c. 8. 15
dechrad imbi ic nertad in cathaigthe. „Ná t&ivmescad ni imuib,"
ar sé, „sáibfástíne Heleni." Ropo guth cét a beolv óen léo techt 395
isin Gréicc.
[Dares c. 8.] 0 rofitw" dano Priaim toil 7 accobor cáich, 7 0
roairigh corbó áil léo ule techt in tslúagaidh \ rofhóid Alaxan-
dér 7 Diofóeb in Foeniam do thogha 7 do theclaim2 miledh,
amus 7 óclách do dul in tsluagaid. Roherfúacradh dawo 0 400
Priaim for a phopul 7 for lucbt a thíre i coitcbend tiacbtain
do dáil 7 chomairle. Rothecaisc a macv isin dáil sin co mbád
tigerna do cech ósar dibh a sinnser. Roinnis dawo don popvl
'na degaid side cac7>. tarcasal doratsat Gréic forrusum na Troi-
awa, „conid airi sin", ol Priaim, „as áil damsa Alaxandér co 405
slúag imbi do chor isin Grac do digbail neicb dona bolcaib
móraib dorónsat frind. Acht cbena cidb nácb hé Antinóir
innises scéZa dúib, ár is bé docbóid isin Grac fri techtairecht."
„Am éolach, émb", ol Antinóir, „isin Gréic. Atcbonnarc a láecbv
7 a n-áuradu3, 7 ní fil ní armad écen dúibsi a n-ecla: ar is áiniu 410
7 athlaimiu for córaidh 7 for trénfir 7 for mílid andáte mílidh na
íiG>vr." „Cesc dmo", ol Priaim, „in [136b] fail húaib nech lásmád4
olc techt in tslúaghaid?" Rofregair iarvm Pant bus mac Eufronn5,
fer airecbdai do Tbroiánaib 7 degcomairlid ámra, cow-érbairt ó
guth airísil: „Atchvaid dámsa mo athair", ar sé, „fer díarbó 415
a,inm AlaxawfZer, aimser hi tibeVad side mnái asín Gréic, comad
bé sin forbha 7 forcend na Trói. Fóbítbin dorost«r co slvag
ámbiias áicbtbidi 'na degaid: dobeVtar na Troiana fó ^in gái 7
cblaidib; conid ferr deiside bitb i sith 7 i cáincbomrac, amaZ
atáthar aim, 'mdás tócbvired slóigh 7 sochaide no-ínrifed in 420 ^\l
Trói 7 nos-millfed." INtan rochuala iarvm in popul augtardás
Panthíi roláset gáir 7 chuitbiud 7 fonitniud6 imbi. Ocus atru-
bartar ani bád maitb lá Príaim dogéntáis airi. Asrubairt íarvm
PWaim fríu. „Maitb lemsa éimh", ar sé, „fur na long 7 tinól
slúaigh do techt isin Gréc. Ar día ndentáís[i] comairli far rig 425
ní tbesaba maith na bordan foirb." Doróni PHaim da.no atlu-
1 Ms. an tslúadaidh. - Ms. theglaim. 3 Ms. nánrada. * Ms. lásnád.
5 Euphronii, L. Corruptions of Euphorbi. 6 foiútmiiidh, L. Read fonim-
tiucl? or fonnitiud?
16 Togail Troi. H. 2, 17, p. 137K
gud1 bvidhe doib uile, 7 roléic dóib imtbecht isin dáil 7 techt
dochvm tbigbe. Rofoided Hechtw isin Fngia tuascertaig do
cbuincbid sloig 7 socbraite.
430 INtan rochvala Casandra ingen Priaiin in cbomairle rofua-
bair a batbair, rotinnscain taircbetul in-neich2 nobiad arcbiund
and, co n-érbairt. „Bíaid, trá", ol si, „raor d'vlcc din scéol sin.
Dofoetbset láeicb 7 ánraid, rig 7 rurig, [137 a] tóisig 7 óctbi-
geirn na hAssía dond imrádud sein."
435 [Dares c. 9] Táuic íai'vm amser tbecbta for muir, 7 roscaich
cvmdacb na long. Tancatar mílid 7 slóigb 0 Foenía bi comai-
tecbt Alaxandér 7 Diopbóebi. Tánic Ecbtair mac Priaim co
slogaib 7 socbaidib asind Frigia tbuaiscertaig. Tánic iarum
aimser fordécsana in mara. Ocus roguid Priaim aní3 Alaxander
440 co ndernad coglicc follomnogud in tslúaigh rofóided nialle fris.
Rofóidit dawo tóisigb aile 'na[í]arrad .i. Diopbóeb-Ms 7 Aeneas
7 Polidamas4. Roeríuacair dawo Priaim do Alexander co mbád
fri tecbtairecbt nódecbsad do denvni sítb 7 cháinchomraic eitir
Grecv 7 Tvoianmi.
445 0 roscacbitar, tbra, na bulisa, áoáechaid Maxander cona
c[b]oblucb ar fut niara Toirrén, 7 Antinóir rempv oc breitb éolais
dóib. Nírbó cbían, trá, ríasin n-amsirsin i ndechaid Alexander
dochvm tbíre na úGréc 7 ría tóscugud cu comfocbraib Cetheree,
doluid Menelaus mac Atir, árdtóisecb side do Grecaib, docbvni
450 insi Pi] do acallaim Nestoir, co comránic iri AlaxawíZer mac
Priaim ciundchomair. Ba macbtad mór íarvm lá Menelaus in
sluag rigda d'aicsin iconn imram. Ingnad leis immed na loíig
7 rolín in5 cbobblaig. Derb leis is im mac rig no rigdomna
robátar. Ni rolam dano táeil) iíu, acbt tánic cácb díb sech
455 a cbéile.
IS bí sin ré 7 aimser i tánic Castor 7 Pullúic co sbiag
[137b] impu co rabatar bi comfocbraib Frámiae, 7 rucsat6 don
cbursin Isionvm ingin Lámedóin léo docbvm a tire.
ISna laitbib cétna dano robói sollomain múr i n-inis Cbe-
400 tberee .i. sollomon íunainde. O thainic, tbrá, Alexander i com-
1 Ms. altugitd. 2 Ms. anneich, L. inneith. 3 Sic. Read inní.
4 Ms. Polidanms. r' Ms. an. ° rucatar, L.
Dares c. 10. 17
fochraib do phurt Cetheree — in Cetherea hisin, inis mór lií,
7 tempull do Uénir inti — is annsin ros-gab ecla átrebthaidi
na hindsi ríasin coblach rornór, 7 roíarfaigsetar cia robói isin
chobluch1 7 can dodechatar 7 cid día túitchetar. Rofrecair doib
íarvrn Al&xander: „Priaini rí na Troiánda2 rofoidh a m«c fri 465
techtairecht .i. Al&xander, co ndísed i tire Gréc, co rothadled
ic Castor 7 ic Pulluic."
[Dares c. 10.] INtan rochvala, trd, Elenna [ingen] Leda, derb-
fiur Chastóir 7 Phuilluic 7 ben Menelái mic Atir, riachtain
Al&xandir isin phurt, tánic am-medon na hindsi co rabi for ur 470
in traga hi comfochraib in puirt hi raibi Al&xander; fóbíth
dochvaid a menm& fris, 7 rotholtnaigestar di in gilla rochalma,
caindel 7 ánle 7 dretel na hvile hAsia, co mbúaidh crotha 7
delba 7 súarcvsa dóine ndomain. Rind n-ága 7 áiniusa 7 im-
gona tvascirt in betha asa hainius 7 asa hurdarcvs, ná rathalla 475
isind Assia iri muir Torréin anair, co ndechaidh siar isin Greic
co inhered buaidh 7 choscvr cechu cluichthi i n-óenach na Greci,
7 ni choemnacair oclách na octhigern3 ná rigdomna cvtrvmmvs
iris do lucid* [138a] na Greci, co roscáil a theist 7 a erdarcvs fún
Euroip uile, co rocharsat bantrocht na n-Athanáensta arna cúisib 480
sin, conid airi sin tánic ind rigan Helena dochvm na trága co
faced 0 súilib cinn in noch adchvala 0 chlúasaib. ISsind inis
sin robái tempvl 7 ídaltech Deáue 7 Apoill, 7 is í suidiu doróni
Helena a idbarta dona hidlaib doréir, &mal ba bés dona geintib
i Bollomnaib a ndée 7 a n-arracht. Iarsin atcvas do Al&xander 485
Helein do dvl dochvm in phuirt. O'tcvala són dawo, tánic co-
dian do décain a crotha.5 O'tchonnairc, tra, rod-char comór, ar
ni raibi do mnáib domain mhnai nochosmailiged fria im deilb
7 im dénvni acht Polixina ingen Priaim nammá. Ni roacht-side
d&no cutrMwmi friesi im hordon 7 im erdarcvs 7 im sercaigi, 490
conid airisin rod-char Al&xander mac rig na Trói, corbó lán
cec/t n-alt 7 cech n-ága and dia grad. Tánic dawo Al&xander
i fiadhnaisi na hingine do thaiselbadh a crotha 7 a écosca, a
1 Ms. choblach. '2 Ms. troiánanda. 3 oicthigernai, L. 4 Ms. do
lue/fi do lvcht. 5 Ms. chrotha.
13 Togail Troi. H. % 17. p. 139».
eirraid 7 étaig, fóbíth bá hétach intlaise bái ímbi, cowa irndénvra
495 do dergór druinneeh, cowa ecor do legaib loginaraib imbi an-
echtair, 7 tonach derscaigthe fWa ebnes dond étvcb sirec[d]ai
cona, chinihsaib deiligthe di ór forloisctbe. Ba socbraid 7 ba
úallac/i indas in toicbmi tbvc leis do décbain in banchviri.
0 rodéc cecbtarde araile díb tarrasatar ed cíana cácb díb ic in>
500 sellad a cbéile. IS hi [138b] dawo a mét rochar each díb araile
co nárbó dvthracht léo eterdeiligfud] etarru co bás. Roforcongair
dawo Alexander íora muntir comtís fúiridi 7 comtís erlaim fri
taithmech a long acht co tísad ind adaig. 0 tbánic íarum ind
adaig dochóid Al&xander conn, rauintir do indriud ind idaltbaige;
505 7 doberat Mini thairis. Rucsat Helenam conn banntrucht léo
dochvm a long. Bá maith, tra, lá Helind aníséa. 0 roglé dó
indred ind idbailtaigbe 7 sárugud1 Uéniri 7 Apaill 7 breith
Helene for aithedb, atchvalatar \ucht na catbrach anisin. Tecait
as-cech aird. Doberat tend eomraic do Alexander arna ructhá
510 uadib a rigan co mbetis fir raarba ocá cosnam. 'Arsin atcvas
dond [fjairind [do] Tróianaib bátar isna longaib anisin. Tan-
gatar side lomtbornacbt asa longaib, 7 rogabsat a n-armv forru,
ocus ro-inretar in magin-sin 7 rogabsat ina-rabe and do brait
7 do chrndh. Tancatar iartain 'na longaib 7 roimretar co port
515 Tenetos. 0 thancatar cosin portsin rofiiabair Alexander ceiid-
sugud Helene, ar dorala i ndnba 7 i ndobrón mór ar scartbain'
fria tir 7 fria talmain 7 fria muintir fadeisin. Fóidhis íar-
sin Alexander tecbta co Priaim, do aisnéis scél dó inneicb2
forcoemhnacair and. INtan iarvm atcvas do Menelaus robói
520 i3 n-inis Pil breith a mná i mbrait do Alexander 7 argain na
bindse, [139a] docbuaidb fachetóir co rabi in Sparta 7 ro tó clmred
dó a brathair Agmemnón, 7 atebvaid do Helind .i. do breith
do Alaxander, do mac rig na Troiawa ar athedh 7 ar elód.
[Dares c. li.] Teite Alaxandev colleicc cona mnái 7 cosin
525 mbrait móir rogab co Priaim cosin Trói, 7 atfet a sc(;la iar4
n-úrd ond nair dochvaid for conair cosin n-iiair donáníc. Ro-
1 Ms. sárudug. '2 :\is. aneich. a Ms. a. 4 Here there is a gap
in LL.
Dares c. 11. 19
gab tra svbvcbvs 7 lúth mór Priaim don scéul doríghni Alax«»-
der, ar indar leis robad buidhe lasna Grécv coembchlód1 7
imassec don brait 7 dona mnaib .i. Isióna darcend Heline.
Ecmaing ni hed robói and. 530
INtan atchownairc, tra, Pmim brón 7 dvbai 7 mertin for
gnvis Helene robói ocá comdidhnad 7 icá nertad 7 icá gellad
dí nobethe dia reir, 7 ni bad mesa dí beitli isin Trói indaas
beith isin Lacdemoin i raba remi.
Amal atcon[n]airc immurro Cassandra ingen Pn'aim ani 535
Heleind rothinnscain fástine 7 tairchetal aueich nóbiad arcbivnd:
marbad in tslóigb 7 thimdíbo na tóisecb, tuitini na rig, etar-
imdíbe na2 ruirecb, dichennadb na catbmíled3, fordinge na cvrad,
túmthutirn na senoracb, dilgend 7 loscvd na catbracb, mdred
an tire 7 in talnian 7 ind feraind. „Beti, tra", ar sí, „láeich 7 540
ánraid 7 cathmilid," ar sí, „fo cbonaib 7 fíacbaibh. Bíat lána
na maige do chnániaib na láecb, día cendaib, dia lessaib, día lara-
gaib, conid isin fechtajn [139b] farétfa nech irntecbt íor maigbibh
na Trói ri bimmad na cvala cnána in-cecli maigh. Dofáethsat,
tra, fir Eorpa 7 fir Asia triad fotha , a ingen!" ar Casandra. 545
ISi sin fástine Casandra du Troianaíb.
Tánic, tra, ferg Priaim iri Casandra din scéol sin, 7 dora-
tad bos iWa bei.
0 tliánic íarvm Agmemnón4 do Spairt robói ic comdídnadb
7 ic nertad a bráthar. „Na bid inerten na dobrón fort," ar 550
sé, „ar dogéntar tb'ainecb 7 ní bía fó mélai. Ar atresat fir
thréna na bEorpa uile do dígbail tb'osiiaide, ar is cuma, do-
génat a digail, 7 amal bid fri cech n-áen díb fein dognetbé."
ISerf deisid léo íarvm tecbta do dul uadib setbnón na Gréci
uile do tbóehasvl slúagaidb na Gréci, do íiiacra cliatba for 555
Troiánaib. Roherfvacrad úadib ar thúus for Acbil 7 Pátrocuil,
dá ríg na Mirmedonda, 7 for Nemtolira rí inse Róid, 7 for
Diómid rí innse Arpis. 0 tbancatar side d'insaigid Agmeninóin
co rnbatar in Sparta, ocus dorónsat a seissiur tóisech comluga
7 coniinsce 7 cro' cotaig 7 óentad, 7 atbert[at]ar na dingentáis 560
Ms. ceomhclód. 2 Ms. na na. s chathmíled. 4 Ms. A'gmennón.
2*
20 Togail Troi. H. % 17, p. 140».
caingen aile ría techt co slógaib 7 co sochaidib do dighail for
Troiándu in díniiada móir tucsat for Grécv. Roórdniset íarvm
Aginemno«. do iinpeir 7 do aírdríg forrv uile. Roioidset iartain
techta co Grécv do thinól 7 do thocasal na Grece uile, othá
5(35 in cend airtheracÄ [140 a] slcbe Elpa andes co coicnch Traciae 7
Alaniae1 fathuaidh, otliá iairther tire na Macedonda aniar co
tracht mara Egetai sair, co mbetis coinne mewce 7 cornhdhála
7 tercomraicthe2 cec/m criche fóleitb acv: co mbetis nóthe 7 longa
7 lestair erlania léo, 7 co mbetis 'na slúagaib 7 na catbaib
570 h[i] purt na nAthne[n]sta co n-escomlaitís iarvm for oincbói
dochvm na Trói do dighail a sáraicbthi.
Castar immurro 7 Pbulkiic, iar closin doib a sethar do
brith ar3 atbed 7 ar elod do Troiánaib, dochotar 'na luing for
muir do áscnani in degaid a sethar. IS ed doch[u]atar iarwm la
j375 toeb in trachta Lesbetai, co rothimairg anbthine iat docbvm
thire, co tardsat a luing hi tir. IS annsin testátar Castor 7
Pvllvic, 7 ni fes cia dechatar iarsin: acht atberat na geintlidhe
rosothe i ndib retlandaib co»dat Gemini a n-anmand an-nim.
IS doigh immurro is badud robadit isin ainbthenach. Robatar
580 immurro ind Lesbetai fora n-iarair in-noaib 7 il-longaib co
rosirset cummin óthá inber a tire corice an Troi, 7 ní fuaratar.
Cenco beith, tra, d'esbaidh for Grécaib din sluagud sin, acht na
da ánrath 7 na da rind n-agha sin ba mór esbaidh doib.
0 roscáil, trá, in scélsa fón Gréic .i. Elend do brith ar
-)Sf) at lied, dofúasnad [140b] mór funEuraip uile úthá tire na Meótacda
co hinber srotha Réin. Roficli a nGrécaib uile in sc^7 sin, fó
bíth bá mebvl lá cech tvaith 7 la cech cenél innti amal bad fnv
fadeisin dognethe. Robatar, trá, dála mence in-cech tuaith, 7
dochótar aithesca cáich cochéle dia lis cvin bad mitbig dóib
590 techta for conair, 7 roherlaimigit dóib aidmi na cowaire, etir
longv 7 sivla 7 refcda, etir biad 7 étvch 7 indili. Ro^lesaiset
na Tesáldai a n-eochv 7 [a] ngraighe dia mbreith co hor in
mara. Roglantá luirecha 7 cathba[i]rr na Mirmedóndai dia meirg
7 salchvr. Roarmthá a ngái comtís géra fri fogail námat 7
Ms. alaruae. '2 Ms. terwcomraicthe. ;i Ms. ar ar.
Dares c. 11. 21
echdmnn. Roslipthá a claidib 7 imorchoraigit a scéith ría 595
ndvl tor couiúr. Roerlaimigit timthaigo 7 erredai 7 étaige na
nAthnénsta. R[o]bói, trá, óengáir arfht na Gréce nile fóbíth
roraindset íat fadéin. Drem díb a cailtib ic búain na fidbad
conk cluined nech guth a cheile «lib la himed na sáer 7 lochia
hid fognnwa ic tescad 7 ic timdibe 7 ic snaide na craud. Drem 600
aile dib i cerdchaib ic dénvm arm 7 íarnaig .i. ic dénvm
chlaideb 7 lfirech 7 scíath, ic slibad 7 ic slaidc a n-avm. Ní
rabi, tra, isin Gréic ule nech cojj monar fon innassin. Robdar
lána do dunadaib 7 do longphortaib óthá in corthar airtheracb
Rétiae anairdes [141 a] co íarthar tíre Tracíae for Erphoint sair- 605
thúaidh. Robátar ann na bA[th]nensta i ndvnad. Robátar
Pilipénsta 7 Mecenda 7 Lacdemónda i n-óinbale. Robatar Argai
7 Danai1 [7] Pilasci. Robatar and áes Tráciae 7 Arcadiae 7 Tesá-
liae 7 Achaiae 7 Boetiae. Robátar in Macedondai 7 in Mirme-
dondai 7 ind Iondai. Robatar ann na Galátacdai 7 na Tels- 61°
ciatai 7 ind Eoldai. Nírbó ní, thrá, in tinólsa na Gréci corici
in tóchastal2 robói i n-iunsib marv Torrén. Ni niór forá-
caib comruet intihsidé óthá tonna in mara Áratacdai cosna
gácthlaighih Meotacdaib. IT íat so na hindse ir-rabe an tocha-
s[t]alsin . i. hi Creit 7 hi Ci[pi]r 7 hi Roith 7 hi Pil 7 in Sala- 61°
mia 7 isna hindsibb díanid ainni Acspartide 7 innsi Celiberniae
7 inis Ambrache. Robói Aa.no tinól mór hi Corcira 7 Ithaic
7 Egelai 7 in Cutheria 7 in Calamia 7 in Carpado 7 i Treit
7 in Iuén 7 is-Sodaiui 7 in Calamis 7 in Égina 7 in Patreida
7 i n-innsib Celidónis 7 i n-innsib Babidi 7 in Maccorés 7 in 620
Abarthia 7 in Sciro 7 in Peperetho 7 hi Lenno 7 in Tháeso 7
in Imbro 7 in Sciro 7 i n-arailib innsib olchenai dochél clv
7 erdarc«s. Ocns is ed inn ister and co tancatar sluaig 7 sochaide
cid isna tirib comfochraibe filet a coinaithces na nGréc an[d]es
7 atúaidh 7 iniar. Dodechatar ann ámna3 huathmara na n-Eu- 6 D
truscecda4failetatuaiscertna hEtále, asa gaisged dorósce do clan-
naib domain. 0 dechadnr [141 b] da.no lucht Dalmatiae 7 Dar-
1 Ms. Danaid. a Ms. tóschasal. 3 Ms. ámh ua. * Ms. nahéu-
trustecda.
X V
9
22
Togail Troí. H. 2. 17? p. 142a.
daniae 7 Istriae 7 Panuuiae 7 Retiae, dochodar and in lucht ro-
calina failet isin chorthair tuascertaich in domain iri sruth
630 n-Istir atuaicl .i. anreth Dacia [7] Alania. Dodechatar and aa.no
Dromantauri filet ic inberaib na Meótacda. Dodechatar and
marc . . . saeria na nAgarda. Dodechatar ann dawo Melachli
seiehtori sáera ua slúag sin. Dodechatar and béos YpomeldM
7 Ypodes 7 Groni 7 Neurai 7 Agatliarei, 7 c.
635 [Dares c. 12.] Robói, trá, tinól morsluáigh do phurt na n-Atha-
nénsta. Mór mbuiden 7 cuitechta tancatar and. Mór do rígaib
7 do tóisechaib 7 do thigernaib 7 do trénferaib 7 do láthaib
gaile na Gre'ce dodechadw and. Mor di airbrib 7 cétaib 7
mílib tancatar ann. Is cuit péne na herracht andsin inn Eoraip
640 uile cona slúagaib, cona, rigaibb, con& tuathaib, cona chenélaib.
Mad nech atchised muir Toirrén, crutli robrecad do longaib 7
lestraib 7 libarnaib, robad áebind a décsin. Ba lór d'erfidibh
in talman don lvcht robátar for telchaib 7 tracbtaib na nAtha-
nenste forchomét na coblach 7 na slóg 7 na mbuidaen do muir
645 7 do thír .i. aicsin eech ríghdomna 7 cech ríg 7 each tóisig,
inna toichim ríghda, aicsin cech miledh 7 cech trénfir fó armaib,
ocus ic déchain in leith ón [142a] muir na rámha icond im-
rum 7 séol n-ildathach cecha, tíre, fóbíth rotinolad an-robai di
longaib 7 lestraib i n-airiur na bEorpa uile 7 in n-innsib mara
650 Toirren. Co ndernta sretba dib la hor trága na 11-Athanensta
d'immarchvr morslúaigh na hEórpa ule dochvm na Trói.
IS hé so immurro lín long dochvaidh cech toisech do Gré-
caib 'sin cohluchsa.
Cét long ba si fairend Agmemno'm mic Atir, a tírib na
655 Mecenda.
Menelaus m«c Atir, a Sparta .lx. long.
Archilaus 7 Pertinonor, dá rig Boetiee .1. long.
Ascalapius 7 Aliments, ex Arcomero .xxx. long.
Epistropus 7 Scedius, ex Proseidia .xl. long.
660 Aiax mac Telamoin 7 Isionae ingine Lamedoin co seisivr
tóisech .i. Teocrus a brathair 7 Bublatio 7 Amphimacus 7 Do-
rius 7 Teséus 7 Pulixenus, cóica long a lín.
Nestoir a Píl .lxxx. long.
Dares c 15. 23
Toas o Etholiam .xl. long.
Aiax mac Olei, a Locris .xxx. long. 665
Venerius ex Inania .xl. long.
Autipeis 7 Pilipws 7 Toas ex Celidóne. .xxxvi. long
Ulix ex Odisia no Ithaca, .xii. long.
Protesalaus 7 Frotarcus, ex Pileo .xl.
Emileus, ex Pilis .x. long. 670
Podarnas 7 Machóu, da mac Escolapi, ex Eutrus . . . xxxix.
Achil 7 Patrocvil, dá rig na Mirmedonda, ex Patliia. cóica
long.
[142b] Telepolemuis ex Róda .ix. longa.
Polipites 7 Leontheus ex Larisa .xl. long. 675
Diomides 7 Euryahis 7 Stenekts ex Arpi .xl. lung.
Piloctines ex Me[li]boia .uii. longa.
Goreus ex Cipro .xxi. long.
Prothous1 ex Manesia. .xl. long.
Agapénor ex Arcadia .xl. long. 680
Mnesteus ex Athenis .cóica long.
Lin, trá, do ardrigaib dorimther sund do Grecaib nói, rig
cethrachat idle.
[Dares c. 15.] IARsindí, trá, tancatar uile do phurt na n-Atha-
nensta, rotochuirit a uile tóisig co hAgmemnón diá chomairle 635
cinnas dogéntais. 0 thancatar iarvm na tóisig i n-ainbale atru-
bairt Agniernno» friv co ndechsaitis dreni uadib do insaigúZ
Apaill, dia iarfaigid cinnas nóbíad in sliiagad, in bad soraid no
in bad indola eitir. Roniol each in comairle sin 7 doelivaidh
Acb.il 7 Patrócuil íVi'sanísin. 0 ráncatar íarvm coruici Delfus, 690
tenipul Apaill, roíarfaigset scela dond arracht. Rofregair Apaill
doib co mbad chóir tecbt in tslúagaidh, ar doristís co cath-
bvadacb dia taigh cind .x. mhliadan íar ndvla ior in Trói.
Roedbair Achil edbarta mora do Apaill isin dfn sin. INtan,
tra, robói Acbil ic dénvm na n-edbart isin tempvl, is ann tánic 695
Calchas mac Gestoris co ndánaib 7 edbartaib ó Troiánaib do
Apaill. Tánic side isin tempvl 7 iarfaigis scéla na Troianna
1 Ms. protesalaus.
24 Togail Troi. H. 2, 17, p. 143>>.
[143 a] coléir, cindas nóbíad for ciud dóib don chatbugMrt* 7 don
cbomtbócbáil bái dóib íri Grecaib. Rofrecair Apaill co cuirfide
700 darcend in Trói cind .x. mbliadan. O'tcbvala Calcbas anísin
tanic co bAcbíl 7 doróni a oentaidh 7 a charatradb íris, 7 do-
deochatar col-longphort na nGrec. Roinnesetar a sce7a 7 a
n-imthechta. 0 roscacbitar \ trá, na buile soa atbert Calcas fn'a
muintir a longa do clior for muir 7 for fairge. Dorónsat na
705 slúaigh airisivm anísin. Tuctha rompu Ascaláip 7 Menelaus
comtís éolaig dóib cecAndírecli aramus na Trói, ar robátar i
longai íasoin prius.
IS ed dochótar arthnus díaraile insi robói fó mámus Pn'aim.
Toglait in n-insi sin. IARsin, trá, tancatar co hinis Tenédos,
710 dv i mbítís seóit 7 máini, ór 7 argat Príaim 7 na Troianda.
Doberat na Gréic a fuaratar and do dáinib fó gin gai 7 claidib.
Tinolait 'na fúaratar do sétaib 7 máinib. IArsin, trá, tancatar
rig na nGrec i n-óenbaile co liAgmemnón do cliomairle cid
dogentaís.
715 [Dams c. 16.] IS lií comairle dorónsat: tecbtaire do dvl uadib
fri baitbesc co Pnaim do chuinchid Helene 7 na braite ronuc
klaxcmder a binis Cetberea. Tancatar na tecbta .i. Diomid 7
Ulix, co Priaim 7 atfiadat a 11-aitbesc dó doléir.
Céin, tra, robás ipi na fibsa, rofoided Acbil 7 Téleip
720 (.i. filius Ercolis) [143b] do indriud Moesiae. Teophras is bo
bá rí intiside. O'tbancatar co Moesiae argait an tir, teclaimmit
brait 7 cethra an tire co bóenbale. Tártbetar slúaig 7 socbaide
in tire form im Tbeopbras, 'má rig. Rofuacair Teophrais corn-
land áinfir form. Tan atchvala Acbil anisin rocbuir etacb
725 imteebt de 7 rogab a cbatberriud catba 7 comlaind imbi.
Rogab éim a lnirig d'iúrn athle[g]tba imbi 7 a catbbarr ciracb
cwmmaide fora chiund. Tanic íarsin fó slúag na Moesiánda
amal leoman londcrecbtaig íarna tbocrád fo cbvilenaib, no amaZ
tarb ndasacbtach 2 día tabar drochbéim. Dorat ercbor do
7i<» nianáis móir letbanglais for Tbeopbras, co mc arrinni triit on
táib díaraile, co ros-anaic Telep^s mac Ercoil, co tabairt scéitb
Ms. roscathitar. 2 Ms. ndasachacht.
Dares c. 17. 25
ara scáth intan rofuabair in cathniilidh a dilgend doráith. Fo-
bith dorat oegedecht aidchi do Thélip 7 día athair .i. do Her-
coil reirne, conid airi rosn-anaic. INtan, tra, rogab Teupras céil
for écaib rotimna a flaithemn?fs Tolepo, fóbíth is hé Bercoil 735
dorat rigbe dosum, 7 romarb Diomid (sic), 7 dorat a forba do
Theufras: con[id] airisiu dorat Teufras a righe do Thelip. Ro-
ordnig iarum Achil Telip hi rige co tar dad eis cruthnechta do
Grécaib [144 a] dia fulang i céin nobetis for in togail. Roco-
ínailled dawo amlaidsin. Roan diwo Télip hi Moesia 7 dochóid 740
co mbrait 7 co crud mór cosna Grecaib do insi Tenedos. Adfét
a sceZa 7 imtechta o thvs co forcend do Agmeinno«. Bnidech
side dawo.
[Dares c. 17] IMthusa mmwro na techtaire .i. Diomid 7
Ulix, roinnisetar do Pn'aiin a n-athesca .i. a cor o Grégaib 745
d'íarraid Helene 7 na braite archaena, do denvm sith 7 charat-
raid etarru co wdecsaitís Greic íor cúlu dia taig. Ni mór, tra,
co 11-ánic Pi'íaim a frecra na nibriatharsa, acht naniá atbert dar
menrnain „IN tabaerthi dobur n-óidh", ar sé, „a ndorónad fWnisa
.i. m'athair1 do mnxbad, rno cbathaii- do loscvd, mo sivr do 750
breitb i ndóiri." „Ni dingénsa", ar Príam, „sith friv. Ni berat
mnái no brait." Rofúacair dona techtaib dvla as'tír. „Ni [fjetamar
ámh", ol na techta, „in coir in comáirle dognii. Bid doilig d'óen-
túaid bic isin domun imguin 7 imbvalad fri lucht na Gréce
uile cona sochraide." „Bid móte," ar Pn'aim, „a blad 7 a air- 755
dercus dund uathiud dogéna cocad sainemhail fWsin morsochi'aide
isin." „Bid ole dit an cocadsa," ol na techta: „dofáithais féin
and, 7 dofaethsat do mic 7 do charait." „Ní mór formsa fein
ííinon anísÍD", ar Hechtair. „Bid tercbáil annia, 7 bid fotha
mo chlua darmése. Mairfet sluagv 7 sochaide. Betit [144b] 760
cind 7 chosa 7 cholla 7 méde 7 medoin íarná tescad 7 íarná
timdibe do deis mo chloideb. Bid lán an Gréc ule do dubv
7 do thoirsi, ar dofaethsat nwc ar-rig 7 a tóisech 7 a n-oethi-
gern dim' gnímsea." „Cinnas dogénasa sin?" ol na techt[a]:
„ar betit laich do samla 7 do chomdelba i cind airge irit. Ar 7G5
Ms. m/íathaír,
26 Togail Troi. H. 2. 17, p. 145*
bid imda and láecli lásnibá laind tíachtain ardochindsa. Ní bá
íarraid and laóch bas tvalaing th'ergaire 7 techt thorut."
„Ní bá hamlaid bias," ol Hechtoir, „biam congancnes ic
comrac iri cech fer úadib. Ni chomhraicfet a n-airrn fWmsa
770 ar faebas na hersclaide1."
Rothintáiset na techta íartain co hinis Tenedos do long-
port na hGre'c. Roíarfaig Agmemno'w sce7a dona techtaib, c'indas
tíre cosa ndechater 7 cía calmacht na láech, cía trese na múr,
cia daingne na cathrach. „Cía nobetís émli", ar íat, „secht
775 tengtha i cind cech áin acanne, ní fétfaimís aisnís cech 11 eich
atchowdcammar. Ar rucsat na Tróianda do dáinib domhain
uile ar cruth 7 deilb 7 deichelt. Mairg noda-maindéra, mairg
do neuch mairfit, mairg do neoch nos-mairfe 7 bas coscrach cliib,
7 dos-béra frí lár!"
780 [Dares c. 18.] INtan, trá, atchuas in tecloniadsa na hEorpa
for slúagvd dochvm na Trói día hindred, dochvas úadib do
chvinchid shocraite co a eoinaithibh 7 co hardrígv na hAsía móre,
[145a] 7 tan cater a ríghside 7 a tóisigh co slúagaib 7 sochai-
dib do chongnvm fri Troiannu.
785 Dodechaid and istrum2 Fundatus 7 Amfichastus, dá ríg Zeliae.
Dodechaid and áano C&rus 7 Amfimachus 7 Nestius co
sluagaib Colofontae.
Dodechaid and demo Sarpedón [7] Clausws co slvag Liciae.
Tancatar ann dawo Epithogus 7 Papessws, dá ríg Laríssae.
790 Tancatar3 and Rémus á Chizonia.
Tancater and Pirrws 7 Mcíums co n-ócaib Tmcíae.
Dodechatar and dawo Astámís 7 Antipws 7 Porcus co slua-
gaib móraib a Frigía.
Tánic Epistrofeus 7 Buetms a Uetiwo.
795 Tánic and Filornenes co sluag niór a Salaconía.
Dodechaid and átxno Persis Memnón co abra,gaib diarrnidib
asind Ethióib, cend áthchómhairc 7 tóisech na huile Asia.
Tánic and Esseus 7 Amfiniachvs co shíag Agrestiae.
Dodechaí'íZ and Epistropvs co mbvidnibh imdaib de Alizonia.
Sic. Read ersclaige? - Ms. íar/i. 3 Read Táuic?
Dares c. 19. 27
0 thancatar na liulese, trá, doróegv Príairn oentóisech im- gQ0
gona foj'sna hvli slóglivsv, etir a medon 7 dian-echtoir .i. Echtoir.
Rosmacht cech for indegaidli alailo .i. Diofóeb indegaidh Bectoir,
Alexander 'nadegaidh sidhe. Troilws íarsin. Aeueas íarsin, Mem-
nón fodeud. Roerffacrad immurro íarsin 0 Agmeimio» for rig-
raid na nGréc tíachtain do choinairle imá n-aithesc tvcsat na 805
techta leo ó Príaim. INtan bátar ocon chomhairle is and tánic
Nauplius Palamides (.i. filius Naupli) de Zona ex Corna, fairend
.xxx. long. [145b]. Ferthar failte mór1 fris. Robói iarww oc
orchoitniiud2 na tánic foohotóir do phurt3 na n-Athanensta
a[r]robói a tromgalar, 7 antan rooéthig fair thánic. 81°
[Dares c. 19.] Doehvaid íarsin isin conihairle 7 atbertatar
Grac bá hi in chomhairle chóir, gabháil ind oidchi imman Trói.
Ní roléic da.no Palamides anisin, acht a soillsi an lái co robristis
for Troiánclv, 7 saighe immon caihraig tarsin. Romol each an
comairle sin. Roordniset iaxam hi forcivnd a comairle Agmem- 8l5
now do ardríg 7 do ardtóissivch dóib ule. Rofóidset dawo4
techta 7 tóichlépri úadib im-Moesiam 7 i n-araile tíre olchena.
Roíuacair Agmemnow forma, rigail) 7 for na míledaib 7 for
in slog ule co cuirtis a longa 7 a mbarca for fairge do imram
doclivm Trói. Ocus rogab ic nertad na cvrad 7 na láth ngaile 82°
7 na cliathbernaide cot, co rofertáis gléo faobrach fvilech fér-
gach firamnus fri láochv na hAsía áigthide.
Atraracht iarsin in slúag, 7 rotaitmigset refeda a long 7
forácsadar in n-innsi. Tancatar cec/mdirivch dochvm na Trói.
IS beg, trá, ná rocrithnaig in talam 0 thvrgbáil co funed, 825
7 ná dechaidh muir Toirrén dara bruigib dermáraib lásin trén-
imram dorónsat fairenn in tríchat ar óen cétaib décc long 7
libharnn. Deithir són dawo[rind n-imgona fer mbetha 7 forglu
síl Adhaini ule, ermór chathmíled fer ndomain in lvcht robátar
isin [146 a] choblachsa: fóbíth is and robái in domon im-medon 83°
a áese 7 a borrfaid, a utmaille 7 a dívmais, a chath 7 a chongal.
IS ann robtar trese a fir 7 robtar calmai a milid isind amsir i
/?
1 Ms. móir. "2 Ms. erchoitmedmiud. 3 Ms. jjhurt do. * Ms. da.no
da.no.
28 Togail Troi. H. 2, 17. p. 146b.
ndechvs in slogadsa. IS airisin na rabi cutrumvs irishi laechraid-
sin úa thustin dvl arái ngaiscic? 7 engnama, acid ná rabi
§35 Ercoil and nammá, láech dorósci each.
Dala immnrro Príaim, rochuir techtaire do fonlécsin 7 do
tháidhbrivd na long 7 na slóg fadesin, ceped tan donístáis do
muir Torrén do phurt na Trói, co nibetis catlia erlama aracind
do ditin na catlirach.
840 0 rolá iarwm in dercaid svil darsin fairgi atchondairc ni
n-ingnad: robrecad in muir do longaib 7 libarnaib 7 lugbarcaib.
Atchonnairc in fidbaid fírádhbail, úasna longaib 7 úas cennaib
na curad, do séolcmndaib ardaib ergnaib in betha. ktconnairc
brechtrad na seol n-illatbach di datbaib écsamlaib étaigh cech
845 tire úas na séolcrandaib. Dochóid íarsin co fis scél do Pnaim.
Roíarfaig Pnáim scéla do. IS ann dixit:
„Andar-leni ém stmal roderevs", ar sé, „domárfas tromchéo
tiughaide 7 glasnél dub dorchaidhe forsind fairce, co roleth co
niulu nime, cona acus nem huasa cind 7 coná haevs ler fona
850 longaib, ar rolin dorchatu in cocái1 ó nem co ttümain.
„Domárfás íarsin fogxr gá<jitlie gére [146b] gailbighe: indar-
lem noth[r]ascérad fidbada in betha, iimal esnad mbrátha.
„Rochvala breisim thorn ige2 more: andar-lem ba hé in nem
dorochair, no in muir rotraigh, no in talam roscáil i n-ilrannaib,
855 no amaZ nothut[it]ís frosa rétland for dreich an talman."
„AH, ced eter sin?" ar Priaim.
„Ni anse", ar in techtaire. „In glasnél tiugaide atconnarc
úasin ler, it hé anála na curad 7 na lath ngaile rolinsat dreich
na fairge 7 a cobán fil etir nem 7 talmain, f obi thin frisrócaib
860 in gal 7 fiuchiud na ferge faibraige i n-erbruinnib na láech
lánchalma, conid fair roimretar a feirg for imarbáig ind imrama
co rolin in n-áer úasa.
„Fogwr na gáithe gairge atchfala, is hi osnadach 7 bolc-
f ad ach na tmifer sin la scis ind imrama 7 la hirathniith cqs-
865 nama tosaig.
„IS hi dawo in toirrnech rochvala, détglés 7 imchomailt
fiacla Jia miledh, 7 treschvr na rania, 7 briscinmnech na scvlraaire,
1 Sic. Read cócliáiu? 2 Ms. thairnige thoruige.
Dares c. 21. 29
7 cutaim na ses, 7 breisim na fern sivil, fogvr na ngae 7 11a
claideb, 7 trostgal na sciath, grinniguth na saiget, golgaire na
catlibarr 7 na luirecb, la met ind imrama 7 na sesbemend no- 870
bentáis na inílid forsna ráma icond imram. Atá do cbonmairte
na lamb imbrit na ráma, co focliroitlict1 na bárca 7 na libarna
cowa-fairnib 7 a luchtlaigib, cuna sesraib, conn cláraib, cona
n-armaib.
olc sin, a dhuibb. 875
[147 a.] „Cid aill atcbonnarc?" ol Priaim.
„Atchonnarc iarsin brecbtrad ind étaig illathaig co n-áille
cecli datha roleth darsin fairgi ule: indar-let bá do phuplib
ildatbacbaib robrecad ind fairge uile. Ni aca ernail dhatba
isin domun ná rabi and, etir glas 7 gorm 7 áérg 7 buaine 7 880
chorcair, etir dub 7 fhind 7 odlior 7 buide, etir brec 7 dond
7 alad 7 ruad.
„Atchondarc iarsin cornéirge in marv i n-airde fo cbosrnai-
\ius slíab n-árd.
„Atcbonnarc each sliab andiaid araile. ISs ed airdmius lern 885
nolethfadh cech sliab 7 cech tonn dib darsna Troianda ule.
Roartbraigestair dam iarurn braine na rnbárc 7 na libarn
7 corra na long 7 ciud na railed.
^oaxÜiraigestair dam étaige 7 timtbaige 7 bretbnasa na
rig 7 na tóisecb. Atcbonnarc idna 7 fidbaid 7 slegdaire na 890
ngae 7 na croisech a brainib 7 a corraib na long.
„Atcbonnarc drong 7 damdabach na caladsciatb, cowa tjm-
tbugu do lannaib óir 7 argait inna timcbell, iar n-oraib na long
immacváirt. Nobenad lainrecb na n-arm mo rose uaim, 7 taitb-
nemb ind óir 7 ind argait 7 imcbvmtaigi na claideb 7 na calg 895
ndét 7 na nglass gai conn muincib 7 na sciatb cons, lannaib
7 cons, n-imdénmaib di ór 7 do argat. A mbrecbtrad, tra, ind
étaig illatbaig, it bé na sivil esredacba robato>- bvasna longaib
7 uasna bárcaib.
IN t-anfod mór [147b] tbáinic isin fairge co mbátflW na 900
tonna amaZ benda sléibe, it bé tondguir na seisbeimaend no-
Ms. frocbroithet.
30 Togair Troi. H. 2, 17: p 149a.
thinta a corraib 7 a brainib na rnbárc 7 a bóssaib na ráma
7 a taóebaib 7 a srónaib na long. Bid tnvtha[ch] in tecmongsa.
Biat iindái mairb. Biat imdai cuirp élnide fó chonaib 7 énaib
905 7 fíacbaib do cbecbtar in dá leithe. Bid garb an combracsa con-
dricfad fir1 Asia 7 Eorpa. Comraicfid anál ind Etbiopácdai fri-
sin Tragecdai, co mbiat cend ar dib cendaib. Bid tnfthach
ind imthvarcain dogénat na hailitbir, in Persicda a haerthivr
in2 betha 7 in Macedónda asa íarthar. Bá dirsan mid bói
910 miltengaid dognétb córai fri Grécv, co tintáis asin mliaigin hi
táat."
Tánic in sluag colléicc hi purt na Trói, céin robatíwsom
for na briathraibsea. Rolinsat in n-airer do longaib 7 libarnaib.
Rogab chenai [Hechtoir] ind airer fWu co tánic Achíl, dia n-érbrad
915 is totuin exercitum3 euertit. Fóitir in fer cetna do fordécsain
7 do chor sfla tairsiv, 7 dochváidside 7 atcbondairc r einend na
mbuiden 7 na cath, cech cath 7 cech slvag immá rig 7 imniá
túisech, oc escomlód asa longaib.
Atchvaid iarvm do Priaim cruth 7 delb4 7 écosc each rig
920 7 cech tóisig, cech óelaig 7 cech miled do Grécaib.
Eshaid so ar in laebar.
[149a] . . . ic tafond Ahxander, co tárat Aenías scíath dara ési
7 corod íarsimáer di lámaib Menelai. Dochvaid Masander dochvrn
na cathrach post. Nóx praelivm dirimit.
925 [Daxes c. 21.] Dollotar trení'ir Eórpa 7 na nGréc arnabárach
arcind chatha na Troiannae. Huathmar, tbra, indas na lninde
7 na barainde 7 ind nítba tvesat léo isin chath, Achil 7 Dio-
mid in-airiniueh catha na n-Grec; Hechtoir immorro 7 Aeneas
in n-airinuch catha na Troiannae. IS ed immorro tucsat tóisig
930 na nGrec léo fordinge Hechtoir diafét[at]áis. Acher, trá, in gres
roláset. Rol)úirset cotnvthach isin cathsin damrad rochalma
Asia 7 Eorpa. Uochótar ann na milid rotrena darcend cwmaing
inn-agaid a námat. Grandi na hárdi robátar ann .i. kund rech
na claideb 7 a n-áeblig oc tvarcain na sciath, findnell na cailce,
1 Here LL. 403* recommences. 2 Ms. an. 3 is totum exercitnm
in fugam vertit, Dares c. 19. * Ms. dealb.
X V C^A0^-r<Ä£^ (AA%£~
Dares c. 21. 31
comtvarcain na claideb 7 na ngai 7 na saiget fn'sna lúirecbaib 935
7 frisna cathbarraib, briscbruar dawo 7 beimnech na mbocóti
iarná trúast[r]ad dona claid/n& 7 do[na] brathlecaib bodbá 7 dona
laighnib le^lianglasaibb a lámaib na láech lancbalma. Robrecad
in1 t-áer úasa cind do dibraicthib na n-arm n-écsamail. Ro-
batar, trd, táesca fola codiarmidi ic snigi a ballaib 7 a haltaib 940
7 a lnigibh na láocb, co rolin etrigeda 7 cobána ind árinaige.
Gand combach rofersat in2 ceth[r]ar rigmiled .i. Acliil 7 Dio-
mid, Hcchtoir 7 Áeneas.3 [149b] Roslaidsetar na slvagv et«rrv.
Robái Acini 7 Diomid oc fortbiu na4 Troianda a airiniych catba
na iiGrec. Robói immurro Hecbtoir 7 Áeneas oc fortbiy na 945
nGréc a bairenivcb cbatha na Tróianda. Roimbretar iat for[s]na
glvagaib co torchratar ilchéta do cecbtar in dá ergal. Bú raéte
nobetb i scélaib 7 airisnibli co lá rnbrátba a ndoróni Hecbtoir
nammci isin latbisea do mórgnímaib.
IS ádbal, trá, fri turim cid an-rotrascair do rigaib 7 do 950
tbigernaib 7 do tbrénferaib, cenmóthá a ndorochair día láim
do (lrabarsliiag 7 do dáiscardáinib is diármide side. Batir
croda, trá, a ghiind, ic dvl cobadlmatlimar tria i\\urx\ a námat
co farcaib martlaige dona collaib arbélaib na nGrec. Doróni
cliró mbodba do cliollaib a nániat imbi imniácváirt, cor'bó múr 955
rodaingen dó fri hvcbt na íiGréc. Robái Achíl ä&no don leitb
aili oc slaide na skiag, ic raarbad na rnb vielen, co torebratar
soebaide mora do sáeraib na Troiannae lais. Rornarbsat da.no
Aeneas 7 Diomid ili rocbalma do cecbtar in dá leith.
IS andsin dorala Arcomenus, rigmilid side do Gre'caib, al- 960
loss claidib fri Hecbtoir, co tornicbt a luinde léoinain co Hec-
toir, co tarat bvlle [150a] do eblaidib dó, co ndernai dá gabait
de. O'tcbonnairc immurro Palarnón aní sin .i. Arcomeni/s do
tbuitim do gnimaib Hectoir, doroieb cobrutbniar bágbacb inde-
gaid Redoir. Sóidb Rectoir fris 7 beirid rúatbar n-adiiathrnar5 965
adócum, co torebair Palamon leis isin niagin sin. Doruacbt
íartain Pistrópus do cboniruc fri Rectoir, co torat erebor do
manáis letbanglais for Hectoir, co roebvir Hectoir secba anísin.
Rocertaig íarvm in5 gai cbucaiseom, co tarla,' na scíatb, co nde-
1 Ms. an. - Ms. an. 3 Ms. Aeuaes. 4 Ms. na na. ■' Ms. an.
x
32 Togail Troi. H. 2, 17, p. 151».
970 chaid trit fein íar tregtad in scéith ó iclitwr co vach[t]vr, co
n-erbailt Pistropws desin fochetóir.
Dochvaid áano Scedíus arcind Hecioir do chvinchid a er-
darcusa. Derb leis ropad lán in1 domun dia anmum dia tochrad
do Iledoir do thuitim leis. Tánic immorro Hecioir cohvathmar
975 áigthidi araamus conos-fargaib een anmain. Tánic Cliofinor do
cliomrac fris co wgáirside gairm nemnech [nduabais] fair. „Fer",
ar sé, „théte ardochind innosse not-mairbfe 7 etarscarfaid t'anmain
frit cborp. Bíat fáilid in dithrubhaig 7 etbate ind aéuir dit.''
„Frit fein impaifes sin ule", ar Hectoir, la tócbáil in2 gai bái
980 ina laim, co tabairt forgaba for Cliophinor, co rabi 'na crois
triit, co torchair dochvm thahnan. Reitbid Hectoir cbucai co
rue a fodb 7 a cbend leis. Don-ánic fáisin Dorcus. „Ni béra
cen [150b] debaid", ar sé, „ind fadbsin. Ni ba binund duit 7
na láicb rofersat gjéo frit cos'tráthsa. „Bád íarvm nomáide",
985 ar Ecbtoii-. „Dia iis tiagmait", ol se. Cotrecat iarum. Dorochair
Dorcus annsin la Hechtoir íarná chrechtnugwd coádbbal.
Rofúabair Polixenus iarum comruc iri Rectoir darési in
locbta sin, co torchair la Hectoir. Tánic Idumeus fón cwma
cétna: ni roscar Hectoir fri side co rós-inarb.
990 Ocbtur, trá, do rígaib rothrénaib do gblangassraid na Grcci
rornarb Hectoir in láa sin ar galaib óiní'er, cenmóthá an-romarb
do miledaib calmaib asa hainm docheil elv 7 erdarews. Dias
rigmíled rotb[r]ascair Aeneas mac Anacbis ar galaib óenfer isin
lathi cétna .i. Amphiniáchvs 7 Nereus a n-anniann, cenrnóthá
995 an-romarb do doescarsluag. Tri tóisigh immurro do Troiannaib
romarb Acbil in3-u[e]urt gaile .i. Seufremws 7 Ypotemws 7 j
Astrívs. Ropo adúatbmar, trá, a delb Acbil in laasin. Catbbarr
círach immá cbend, dia sceindís gái 7 cblaidib 7 chlochai.
Luirech tbrebraid trédvalacb treinglomniaeli, nos-dítned o hó co
1000 bescait. Claideb mór mileta 'na laim, fWsna gabtís lúireclia 7
cathbairr, ara géri 7 ara átbi 7 ara ailtnidecbt. Cromsciath ;
caladgér for a cbliv, i tallfad tore trebliaoVm no lanamain i cosair. I
Bá lán [immorro] 0 or co bor de delbaib dracon ndodeilb [151a] |
7 do delbaib biast4 7 bledmil n-ingantacb in betba, do ildelbaib
1 Ms. an. - Ms. an. 3 Ms. an. 4 Ms. piast.
Dares c. 22. 33
torotlior[tlijaib in talman. Robói anno béos i n-indscwbivnd in 1005
scéith delb nime 7 tsXman 7 iffirn, mara 7 aeóir 7 etheoír,
gréne 7 ésca 7 na rend archena rethit i n-ethéor. Ní raba
isin domon catherriud catba no comhraic no comlaind ama/ in
n-erriudsa Acbíl. Fóbíth is bé Ulcáin goba Iffirn doróni in
n-armgaisceá sin Aicliil, iar mbritb a airni féin do Phathrocail1 loio
reime do chomhrac fri Echtoir, co ros-marb Hectoir ir-riucht
Acbil, 7 co ros-fodbaig im étacb Aichíl, ccwid íarsin doróni Ul-
cáin in n-arm nenmechsa do Acbil arti gona Hecbtoir.
Bá cróda, tbrá, in mesc[ad] dorat Acbil for na slúagaib. Mór
rig, xaór rurecb, mór rúanaid, mór tríatb, mór tigerna, mo'r 1015
trénfer robátar íarná fortbiv isin berna miled rue Acbil i catli
na Troiamnae. Romarb áano Díomid socbaide dona slúagaib
la díis do rígmíledaib na Troiannae domarbad dó [.i. Nestius
7 Nestrisca.]
INtan immorro atcbonnairc Agmemnow ríg na nGréc 7 1020
tóisigb imda día muintir do marbad 7 ár a slúaig do cbor,
roberfuácradh día muintir tiacb[t]ain for cvla 7 scor na ber-
gaile. Donítber ón dawo. Lotar na Tvoiannai día catbraig2
co mbvaid 7 cboscor. IMtbusa immorro Agmemnóin, rotócbuiret
chvci side rig 7 airigb na nGréc, 7 rogab ocá [151b] nertad co 1025
nábtís tercmenmnaig cía dorochratar socbaide úadib; ar donic-
faitís slóig 7 socbaide mora aran-ammws a Moysia isinlau íarná-
báracb.
[Dares c. 22.] ÍARnabáracA immorro tic Agmemno'w co nGré-
caib co mbátar íor látbir na debtha, 7 rogab ic wevtad na 1030
láecb 7 na ríg co tístáis cona n-uilib3 míledaib 7 óclácb[aib]
docbvm in cbatba4 in laa sin.
Lotar na Troiawwaí don leitb aile. Fertbar catb fergacb
and di cecb aird. Mór, trá, buáine in catbaigtbi fri ré. lxxx. laa,
cen tairisiinbr>, cen úarad, cen óitbigvd, acht cácli oc tvarcain L035
a cbéli díb. Dorocbratar, tbra, ilmíli do laécbraid Assiae 7
Eoi-pa isin ch&thugud sin. Cencobetb d'esbaid for in tslúag
cecb tarda acht an-romarbadb írism ré sin, ba mór esbaid. Mad
1 Ms. prathrocail. 2 Ms. cathraid. 3 Ms. nuile. 4 Ms. au catha.
5 Ms. tairisemh.
34 Togail Troi. H. 2, 17, p. 153t>.
a ndoróni Hechtair frisin ré sin do deggaiscivd bá lóor d'air-
1040 scélaib do feraib in betha día festa colléir.
kmal atchonnairc immorro Agmemnow1 ilmili do thuitim
dia muintir cech lái, 7 o'tchonwcwVc in fonlingi móir dorat
Hedoir form, 7 iimal atchonnairc na maige lána dona collaib
7 dona hapaigib 7 dona cnámliaib, co nábo inimtbechta in inagk
1045 mór ótha múrn na Trói corici scurv na nGréc, la hiinbed2 na
coland 7 lá slaimred na fola. Mád ind Assia bee immorro
nir'bó inatrebtha ule óthá tairr mara Point atuáid corici Eifis
fades, la drocbthvtb na fola 7 na coland ic lobad 7 la dethaig
[152a] na n-apaige 'cá loscvd isna hiltentib, co rogaib ág^ 7
lo:,i) accais 7 aingces in3 tir uile de, co rocuired an ár do doinibh 7
cethraib 7 biastaib [7 énaib]. Awal aXchonnairc íarvm Agmennión
na huile sea, rofóidi dá tóisech dia niuinntir fri techtairecbt4 co
Troiannu .i. Ulix 7 Diomid, do cbuinchid pssaid teóra niblia-
dan. Tan, trá, dochúatar na tecbta isin chathr aig rocbomraicset
1055 fri hócv do Throiamiaib. Roiarfaigsetside scéla dóib. Atber-
tatar na tecbta „fri aitbesc ossaid",5 ar iat, „dodecbamar co
Priaim." Ó rancatar iarvm co rígpbeláit Príaim, atfíadat a sce7a .i. a
tiacbtain do chuincbid osaid ó Grecaib, fri cóiniud a coem 7 a
carat 7 fri bádnacvl a marb, fri hie a n-othrach, fri daingnigud
10G0 a long, iri tercomrac a slúag, iri lessugud na longphort. 0 ro-
cbvala Priaim iarum in" athesc hísin rotóchuiret dia insaighid
a slóigb 7 a sochaide, 7 roinnis dóib am frisi-tancat«r tecbta
na nGréc .i. do cbuinchid osaid téora mblisidan. Nírbó maith
immorro la Hectoir in t-ossad do thabairt. Tarnen1 dorat a
1065 himpide rig na Tróianda, ar robo maith leoside daingnigud na
múr, ádbnacvl a carat.
Roleth, tra, clu 7 erdercus Hectoir mic Priaim sechnón8 na
huile Assia 7 na bvile Eorpa. Ba cocur cec^a deisse [152b]
etir primcathracha in9 domain. Óenchathmílidh co w-uath, con-
1070 erud "'- co Iuinde leoman, co crúas cboradh, co mbuille1 ' miled, co
n-ainbthinche onchon, oc cathugud 7 oc comérge 7 oc corn er so-
1 Ms. Agmennon. '2 Ms. himbet. 3 Ms. an. 4 Ms. techtaii 'vcht.
8 Ms. ossaig. 6 Ms. au. 7 Sic. Read Cid ed? 8 Ms. sethnúii. ,J Ms.
an. l0 Ms. seems, errud. ll builleadh, L.
Dares c. 23. 35
laig[i], co n-uathiud a c[li]athrach fWláechv athlama ána iarthair
in betlia.
IS arnlaid so immorro nóinnistea in seel sin.
Atá fer mór úathmar ic cathugud icon Trói: romarb trian 1075
na slóg a áennr, 7 roth[r]ascair na tréniníledv, 7 roling darna
laechv, 7 rochroith na hcrgala: roclmrsach na cwada, roding
na rigv, roloisc na longa. Dorochratar al-laitb ghaile 7 a cliath-
bernaide chét 7 a n-ársídlie urgaile 7 a n-onchoin échtacha oc
catbvgvd fris. Rolin na maige do cbollaib arbélaib na Trói. 1080
Robói da.no óengáir gvil 7 éigbme for fut na Grece tría ágh
ind fir cbétna, ar1 dorochratar a mic 7 a n-ue 7 a ndaltae tre
ág láma Hechtoir. Mád insi mara Toirrén is mór in gair gvbai
robái inntib. Robái gol_cec7m_cléithe léo ótbá tretban rinde
Pilóir co Pucén 7 Bosfoir. Batir áildi na hingena m«cdacht[a] 1085
nobítís ic ámrán 7 ic dúchvnd, nógebed do leith dóib da.no
imrádud anma Hectoir mále fría cáomaib 7 chairtib2 dorochra-
tar día láini seom. IS sí a mét, trá, roraith clú 7 erdarcws Hec-
toir etir prímranna in domain co ros-carsatar banchuiri 7 ban-
dála 7 ócmná rebecha in domain [153a] ara herscélaib, co 1090
tocraitís asa tíribh do décsain 7 do tháidbrivd crotha Hedoir
mani gabtáis na mórchoicthi díib. Mad immorro mic rig 7
ócthigern3 na Greci dochótar corici Thrói óentoisc do décain
Hectoir condringitís for foradhaib 7 for lesaib do décain Hec-
toir dar formnv na fer. INtan nóbíth fo lántr^la[ni] gaiscíí? 1095
7 chungrami ní [fjetatar na Gréic cidh dogéntáis ar vaman
Hectoir. Ni fetatar cindas noregadáis ara niarbad. Ni raibe
do dóinib domain cened febas a n-engnama 7 a n[d]ibricthe
lucht conístáis ermaisi Hectoir ar febas na hersclaige 7 na
himdíten. Nocor-[fJetsatar éim Gréic triasna .uii. mhlvxdna 1100
techtairi (in marg. .i. ó asgaid iar.), ce dóróscaigset side do dái-
nib domhain, ar ecna 7 ar éolas, ar gáis 7 gaisceíZ.
[Dares c. 23.] Táníc i&rum cend in mjihisi. Dolluid Hectoir
7 Troil ría sluagítd na Troiawwa arcind na nGrec. Roferad
gléo4 fercach feochair fáebracb leo isind ármaigh. Rofuabair 1105
Ms. aro. 2 Ms. chairdib. s octigernada, L. 4 gleu, L.
'ó*
36 Togail Troi. H. 2; 17, p. 15a».
Hectoir catb na nGréc co torchair leis Pilippus isin cétna ergaiL
Dorat cwíwmasc forru [uili] 7 m&rbais ilmili diib. Dorocbair leis
dawo Antipws, toisecli side árnra do Grecaib. Tánic dawo Achil
a le[i]th na nGrec, 7 dorat atlicvma forsna Troi&nnu, co torcbra-
1110 tar ilchéta diib lais. Romarb dawo dá anrad 7 dá ardfen[n]idh
na Troiannae .i. Licónius 7 Eofronivs. Ni rabi, trá, cmwsanad
for in cathugwc? [153b] cecJi n-óen lái co cend .xxx. laithe.
Robói, trá, lechtlaige 7 carnail mór1 do chollaib dóine eter in
catbraig 7 na scurv fnsin résin.
1115 INtan iaruui atchonwairc Príairn slógv díármide do thui-
tim dia muintir lásin fortallín tánic asin Gréic 7 asin Moysia,
dochúas úad do iarraidh osaid [co cend] sé mis. Dorat dawo
kgmemnon anisin a comairle maithe na nGréc.
Tánic aimser in cliatba. Ferthar cuiinleng cróda and disiv
1120 7 anall. Dorochratar iltóisigb rothréna di cechtar 11a dá slog:
rocrechtnaigtlie sóchaide. Rob imda ilacb im chend curad and.
Ni roanadh and, tra, icon catbugwZ frí ré dá lá ndéc.
IARsin, trá, dochvas ó Agmemndw do cbuinchid mithisi
.xxx. laa. Dorat Pnaim anisin a comairle na Troiawwae 7 a
1125 comairle Heclitoir mic Pnaim.
[Dares c. 24.] INtan dano thánic aimser in cliatba and, dorala
do Andromacba, do ninái Keetoir, aslinge dfaigb dfabais do
ascain2 imdála a fir. Robo bé in3 t-aslinge. Dell) mór robói
do Recto it isin stuagdorus robo leis don chathraig, a delb
1130 som fadesin and dawo, 7 delb a eicb foi. Atcboimairc iarvm
Andromacb a cend do thvitim don deilbsin. Rocbuir a sochfy
ani Andromacb íar n-éirge asa sfan, adfét do Hectoir in n-as-
linge, 7 rogab ocá tbairmesc imbi tbecbt isin catb [in la-sin].
O'tchvala TLectoir anisin asbcrt nar'bó degcomairle, 7 rogab ic
1135 cursacbad [154a] a mná cogér [7 isbert]: „ni tbibersa etir mo !
gaiscec? no m'engnvm", ar sé, „ar comairle mná".
Tan iarvm rogab Hectoir a catbeirrind catba imbi 7 ro-
túabair tecbt docbvm na bergaile, is and [sin] dorat4 Andromacba i
a tríi fáidi vas áird, co ragaib grain 7 ecla lvcbt na Trói [uile] di
Ms. móir. - doiaicsin, L 3 Ms. an. 4 Ms. doronsal.
Dares c. 24. ?,7
sein; 7 tánic rempi co Priaim, 7 roinnis dó side a haslinge, 7 1140
atbert fris ara n-astád Hectoir in laa sin cen dvl isin chath.
IS annsin, trá, tucad a mac bee arbélaib in cathmiled cowid ed
rodn-ast. 0 rofastad iarvm Hoctoir rofuabair Pnaim for slúaga-
aib 11a cathrach co tistáis cogúr dochvin in1 catha. Doni-
ther ón. 1145
IMthúsa immorro Agmemnoin 7 Achil 7 Dióinid 7 Aiaic
Locreta: o'tchonncatar cen Hechtair do thiachtain isin chath
dorónsat nephní dona slfagaib. Rodechrad impv ic slaide na
slfagh, 7 ni thallsat a láinha diib coros-timairgsetar isin cha-
thraig for a cvla 7 coros-iadsat form. 1150
INtan trá atcln'ala in béist lánámhnas 7 in2 tendál thaib-
senach día rolas airthivr in betha .i. Hechtoir, séiselbe romóir
na nG>-ec 7 in gabvd mór ir-rabatar na Trói&nnai, berid bare
mbruthmar mbeoda dochvm na debtha, co torchratar sochaide
do láechaib na nGréc leis. Dorochair éni leis Idumius isin cétna 1155
erga[i]l. Romarb dano Piclum láechmílid do Grécaib. Marbais
Leuntivm héus don ruáthar cétnai. [154b] Rogon dano Stene-
laum3 'na slíasait. Rogab, thra, fón slúagh fón innas[s]in cor'-
imbir a biirach form amaZ dam ndamgaire. Ni roan, trá, Hec-
toir diil) fón inna[s]sin corbó lán do chollaib 7 do chennaib H60
on beind diaraile don c[h]ath. IMthá samlaid connacÄ lía pun-
íiaiid chorcai i fogomor déis mórmethle, no bomand ega fó
chosaib grega rigraide i n-áth et«V díb cocríchaib, andáit cind
7 chossa 7 cholla 7 medóin íarná timdíbe d'fáibvr a chlaidib
do rinn4 gái 7 íarna tescad dona claidbínib 7 dona gáib «roba- 1165
iar íor iiinell asa lúrigh feisin 7 a lvirechaib a echraide.
INtan, trá, atchonnairc Achíl rind n-imgona na Gre'ci uilc
do thuitim la Redoir 7 in chummasc dorát Uectoir forsna slva-
gaib, imroráid 'ná mewmain cindas nofúaberad marbhad Hec-
toir, ár ní raibe ic Grccaib láecli a dingbala acht Achíles a 1170
óenúr. Derb leis mani thóithsad Redoir colvath ni thernábad
nech vad dona nói rígaib cethrach&t dodechatar Gre'ic in slna-
gadsa, 7 dobérad scandir for in slvagh archena conná ternáifed
1 Ms. an. 2 Ms. au. 3 Ms. Zeuelaum. * Ms. roinn.
38 Togail Troi. H. 2, 17, p. 155*.
béo díb fad. Céin dano robái Achíl icond imrádvdsa is andsin
1175 dorat cathmilid calma do 6rrecaib (.i. Polibetes) sciatli íri sciatb
do Ucctoir. Nirbo fota rofulaing do Hectoir co torchair lais.
Rochvir i socht na Grecv, a thrice romarbae? in1 laeeh 'na fiad-
naise. IS and sin rofuabretar na Grac comairle mbrécaig ii-int-
ledaig íarnachvl, intan ná rofétsat ní dó araagaid [155a] ar
1180 thairisem ngaiscM. Rob í in chomairle: roláset a n-étaige diib 7
dorónsat dumai dib arambélaib, 7 rosuidiged Achíl co ngai'na láim
im-medon in2 dvmai. Rointarnlaigset teched mviim. Roraith in
cathmilid .i. Hectoir, innandaeghaid, 7 rogab ic airliucb3 7 ic ath-
chumai na railed 7 ic slaide ind air, 7 rogab for fodbugud Idumíí
1185 íarná marbad. Tic Achíl chuci fóisin. INtan a,tchonncatar in
tslóigh anísin roláset óengáir estib, etir Grecv 7 Troiannu 7 lucht
na catbrach armedón, acht ba co n-innitbim écsamail. Rob í inni-
thim na Troiawn« iai'um, do fúacra na ceilge do Hedoir. Innithini
immorro na nGrec gáir fói na closed. IS andsin robidg Hecioü'r
1190 7 rothintái íri hAchíl, 7 dorat forgab do gai fair co tarla 'na
slíasait, 7 rothindscan techt i n-ucht a muintere feisin. Rolen
de in cam* hvathmar as tresam robói i n-iarthvr in betha .i.
Achil, o ruling gal 7 briith 7 ferg indálta ind, co tiivat bville
do gái mór robái 'na láim 'na druim co robris cbnáim4
1195 a dromma, ríasív thísad i n-vcht a muintere. Donarthetar sliiaigh
na nGrw, co roíadsat imbi. Rofóid, thra, Rectoir a Beirut fon
innassin. Rocbuirset Grac gáir choscair 7 commaidjne fo__chend
Hectoir pránhgaiscedaig in talman.
0 roforb, thrá, Achil in ngnimsa, rodiiig na Troiandn remi
1200 dochvra a chathracA [155b] 7 focheird a n-ár corici na doirse.
Aráide dorat Memnón dvb déchomrac dhó, 7 tarrasair fri[s], cíarbó
chomlond dolig, coniá hi ind adhaigh5 roetarscar a comlond.
Tintáid Achil, iar forba in lái, fuilech, créchtacb, crolinnech,6j
dia scoraib iar mbvaid 7 cboscor.
12(tr> TRóg, trá, in golmairc 7 in núalguba robái isin Trói ind
n-aidchisin. Robái mór mbróin 7 dubai 7 toirse 7 lamchomart
1 Ms. an. a Ms. an. 3 Ms. airlech. 4 Ms. chnami. 5 Ms. agaidh.
6 Ms. crechtacht crúliiinecht.
Dares c. 26. ;í9
inti, fóbíth testa úadib a ndegthóisecb engnama 7 a cnv cWdhi
7 dos a nditen 7 a cliatlichomlai cliatha 7 a sciatli imdhegla
7 a sapli cocrichi fWa naimte. Ba cathir ceil immi a catbair
dia eis. Ba costvd im rig costvd imbi. Ba coniéirghe im chó- 121 0
raid coinéirge1 imbi. Doróscaigi do láechradaib domain uilc ar
ánivs 7 ar athlaimi, ar gáis 7 ar gaiscecZ, ar ordan 7 ar imbad.
Ba éolach in-cech eladain. Doróscaigi do látbaib gaile in betha
oc imbert gai 7 chlaidib. Rodcrscaia aa.no d'feraib in talma«
ic brissivd catlia 7 chomlaind. Doróisci dsxno ar áni 7 ar ath- 1215
laimi, ar Idas 7 leimnige, di ócaib in talman. Roaccainset
cid sochaide mora dona Grecaib ara airscélaib. Roaccainset
immorro comór na maccoemi 7 in t-aes ócc óetedhach tbancatar
a cn'chaib comaitbcbib día déc[h]ain.
Mor immorro ind[f]áelte robái i ndúnadb na nGrec in 1220
n-aitbcbisin, cowa_Jvilset in Grac [156a] in n-áidchisin a slan-
chotlud2. Rochuirset a n-imecla dhíb. Rodhíghailsetar a n-os-
nada. Roláset a scís díib iar t[r]ascrad in mórmíled rothairbir
a n-ánradv, ro[fJording a láechu.3
[Dares c. 25.] Céin, trá, robói Memnóii arnabárach oc tinól 1225
in chatha do Grecaib, rofóid AigmenmíW techt[a] co PHaim do
cbuinchid ossaid co caenn dá mís fri badbnacvl a marb, fri otbvr
a crécbtnaigtbe. IAR comarlécud do Príaimh in mitbisi rohad-
naclit leis Heetoir fíad doírsib na catbracb, 7 dorónta cluicbe
cbointe dó a,mal robái i smacbtaib 7 besaib na Troia/ndae. 1230
Céin robátar na hossoda robái Palamides oc accáini comór
do ríge oc Agmemnón. INtan d'mo rocbúala Ágmemnón anísin
atrubairt nóscérad írí'A ríge díamad maith ri cácb. Arabáracb
lai íarum congairther in pop««? do imacallaim. IS and asbert
Agmemnón nírbó santacb immon ríge: fói leis cía nobetb inti: 1235
fói leis cenco beitb. Léor leis namá co_ nderntá4 enecb na
Tróianda. INtan, trá, robái Palámid oc máidem asa ecna 7 asa
éolvs, asa gaisced 7 asa flaitbemnas, roordnigset na Gréic íar-
sin do ardríg forru uile. Rogab iartain Palámid in rige, 7 roat-
1 Ms coméirig. 2 Ms. -chodlud. 3 Here in the Ms. is „Dermad
fadera" preceded by the cenn fa eite. * Ms. conneruta.
40 Togail Troi. H. 2, 17, p. 157».
1240 laigestar buidi do Grécaib. Rop olc immorro la Acbíl clóe-
cblódh ríge1 do dénamh dóibb.
[Dares c. 26.] Rogab immorro Palárnid for [156b] daingnigvd
na scor, for métugud íia murcblodh. Rogreis2 dano na míledu
co tístáis cogvr do cbatbugwrt" fri Troiandu 7 fri Diopboeb mac
1245 Príaim. Condrecat, trá, na Troiandai 7 na Grac for láthir
debtha arnabáracb. IS andsin, trá, robris Sarpedon Licivs (Troi-
andaé) for Grécu, 7 rolá ár mór forrv. Feraid Telepoleinus
Rodius3 (Gréc) comrac feocbair fri Sarpedón (Troiandae). O't-
cbonnairc áino Feres mac Adnieist, rígtbóisecb do Grecaib, Tele-
1250 poléinws do tbvitim la Sarperfou, tic cofercacb "7 co feraniail
adocbum co mbátar sist fota ic imtbvarcain. Dofuit [dano] Feres
(Gréc) íar crécbtaib imdaib la Sarpedón. Rothaitbcbuir diwo
Sarpedón fuilecb crécbtacb4 día tbig.
Céin, trá, robátar oc catbugud dorocbratar iltóisigh do
1255 cbecbtar in dá letbe, acht is lía dorocbair do Tróiandaib, do
trénferaib 7 cbvradaib. Tan iaxum robo trom for Troiannaib
docbvas uadib do cbvincbid ínitbisi. Céin, trá, robatar na osada
roadnaicset a marbv, robothratar5 a n-atbgóite.
Ba binill d&no do Troiandaib imtbecbt i scoraib na iiGréc
1260 céin nóbítis na bossada ar cóir, [7] ba binill do Grécaib tecbt
isin Trói.
IS andsin rotóchuired Agmemnon 7 Demepons i tecb n-im-
acalbna co Palamid, co rig na nGrec, co ndecbsaitís in Moysiam
do tbabhairt cbís cbrutbnecbt[a] ó Tbelip mac Ercoil, ó rech-
12B5 taire Moysiae. [157a] „IS dóigh cbena", ol Palámid, „bid emeilt
la hAgmemnów iar mbeitb ir-rigi a fóidbivd fri6 tecbtairecbt."
„Ni ba bemiQJt immorro", ol Agmemnón, „lern tecbt lat forcbon-
grasa."
IMtbusa immorro Falamid, rodaingnigb na scuru7 7 doróni
1270 thuru roarda immacvaird, 'na timcbaell. Macbtad immorro lásna
Tróianda, cidb fótera do Grecaib, frecor céill na scor 7 atbnu-
%ud na múr 7 tórmacb na ratb 7 na fál 7 fúr cech réta.
1 righ, L. 2 Rogresi, L. 3 Ms. rogdivs. 4 Ms. créchtacht.
Ms. roohothatar. L. Roothratar. 6 Ms. ri. 7 Ms. scvra.
Dares c. 28. 41
[Dares c. 27] IXtan, trá, l'obo Ian a hMadan1 Hectoir i n-ad-
nacvl, dollotar asa catbnw'tjr sechtair .i. knaromacha a ben
Uedoir 7 Pria[i]ni mac Lzmedoin 7 Écvba ben Pnaim 7 Poliv- 1275
xina ingen Pnaim 7 A\axander mac Pnaim 7 Troil mac Priaim
7 Diophoeb mac Priaim 7 slóigh 7 sochaide málle fnu, do
dénvm chluiche cbainte do Kectoir. IS andsin dorala Acbil i
ndorus 11a cathrac[h] aracind. kmal atchouuaircside fochétóir
in mnái rochóem .i. inní Poliuxína, dorat grádh 7 seirc 7 in-
maini di. Rotbinscan bith indes cen catbuguo" oc fritbáilim 1280
ernadma na mná dó.
Ba trom dawo leis Ágmemnón do cbor asa rige 7 Palámid
do rigad2, fobitb ni rabe ni na dénad kgrnemnon airiseom.
Fóidis íarvm Achíl tecbtaire .i. seruvs troianus, do acallaim
Ecuba3 .i. co tvctba dó Poliuxiua, 7 nóregad docbvm a tbire 1285
cona Mirmedondaib málle fris, 7 atbert dia ndecbsadsom nore-
gad cech rigb 7 cech tóisecb di Grecaib ule dia tbig. Atrn-
bairt [157b] Ecuba4 robo maitb lea anisin dia mbad máitb la
Pnaim. Rofiarfaig se do Pnaim in bá maitb leis. „Ni chum-
angar5 anisin", ol Pnaim, „acbt cbsena ni comad olc d'iarmairt, 1290
ár cía nódígbedsom cona Mirmedónaib dia tbigb ni regtáis6
tóisigb na nGréc olcbsena." Bá bole leis dawo a inghen do
thabbairt do óegid anaebnidh nóregad docbvm a cbrícbe 7 a
ferainn frjcbétóir. IS annsin rofóidb Acbil in mog cétna dia
iarfaigbid do Ecuba7 cidb cbombairle doróne 7 Pnaiin. Adfét 1295
Ecvb[a] dó comairle Priaim.
INtan iarvm roinnis in tecbtaire do Acbil a scéla 7 a im-
thecbt[a], robái oc gerán 7 ic accaini móir secbnón8 in dúnaáZ co
n-érbairt: „Mór in9 bvrba", ol sé „donitber sund .i. catbmilid
chalma 7 curaid cbróda na bAisia 7 na bEórpa do cbomthinól 1300
co mbátar oc slaide 7 oc míairlech10achéile tría focbund óenmná."'
Trom leis dawo clanda na rigb 7 na tóisech 7 na n-octbigern
do dibuclb 7 do ercbru triasi[n] fotbasin, 7 athigb 7 doeraicme
1 lanbliadaw, L. '2 righu, L. a Ms. Ecvbv. * Ms. Ecubv.
cumaagar, L. 6 Ms. regdáis. ' Ms. Écvbv. 8 Ms. sethnón. n Ms.
n. 10 airliucb, L.
42 Togail Troi. H. 2, 17, p. 158i>.
do móraclh díanéis. Ba ferr sith 7 caratrad 7 cháinchoinrac
1305 [do beith] aim, 7 each do dola día thir feisin.
[Dares c. 28.] IArsindi, tra, roscachetar na ossadha. Táuic
Palámid cona sluagaib 7 cona, sochaide sechtair na scoraib co
mbátir for láthwr daebtha. Tancatar mmorro na Tvoiandai
don leith aile im Diofoeb mac Príaim. Ni tbánic immorro
1310 Achil in lasin isin cath ar feirg 7 luiude. [158a] Móito dixno
bruth 7 anbthine Palámid di sein. Roben berna cét isin c[b]atb
co riacht dú i mbái Diofóeb mac PWaim, co rob en a chend
dar sciath de.
Atreacht íarsin comrac rothrén roamnas and. Ba Jg, ille
1315 7 innund in comracsin. Dorochratar ilinile do cbecbtar in dá
lethe, co mbó forderg in talam fo cossaib la slaimred na fola
IS annsin, tra, tháinic Sarpedón Licius com -mór bruth 7 com-
mórfeirg do chathugwe? fri Palámid. Ros-fritháil Palámid co
torchair leis Sarpedon Licivs. 0 doróni, tra, Palámid na gnima
1320 sa, robái cofáilid arbélaib na hurgaile. Intan, trá, robái 'cá
maidhem dá rígchathmilid na Tvoiandai do thuitim da laim,
rothrochlastair kl&xander a fidboc1 7 rolá [for] Palamid er-
chor do saegit co ndechaid ind. O'tchonncatar na Tvoiandai ani-
sin focherdat2 ulc a ngai fair co nderna criathar focha de.
1325 Dorochair F&lámid [i]sin maigin sin. IAr tuitim dino rig na,
nGrec doratad tafond forru corici na scuru co ndechatar na me-
don for techedh. IAdait3 na Tvoiandai imon ndiin do t[h]ogheu7
na scor, 7 loiscit na longa. INdistir do Achil innisin.4 „Ni fir
sin", ar Achil, „bnssid forsin righ nua 7 a thuitim lá naimtib!"
1330 fochuitbiiul leossvw in nisin.5 Rogab, tra, Aiac mac Telamoin
dareisi in t[s]luaigh 7 dorat cathughwd! cruaid do Tvoiandaib,
conid hi in adaig roetarscar a cath.iigh.Mi?.6 Co ndechaid each
dib dia daingin la [158b] dead lai. Rochóinset, trá, na Greic inni
Palámid in n-aidchisin .i. ar fsebas a chrotha 7 a dénma 7 a
1335 dselba, ar met a ecna 7 a éolais 7 a fessa, ar met a gharta 7 a
gnima 7 a gaiscic?. Roaccáinset dawo na Tvoiandai Sarpedón
7 Diofóeb a rigthoisig 7 a primchathmilia1.
' Ms. t'idhbhoch. 2 Ms. andisiu focerded (focertid, L.). 3 Ms. lAdaid.
Ms. iudisin. :' Ms. anaisin. tí Ms. gcathughud.
Dares c. 30. 43
[Dares c. 29.] Rotbinólastar, trá, Nestoir na rígu 7 na tóisecbv
i n-oendáil in n-naidclii sin do chornairli co rogaibtís1 óen
rig íorru, 7 issed ronert íarum co mbadb Agmemnón intsainrudb 1310
nogabbtáis, fóbíth robái mórsónmighc 7 sochonáich don tslúagh
ann céin robo rí doib Agmemnón.2
ISin matain árnábárach iarvm dollotar na Iroiandai don
chath. Is bee na rodásedb 7 ná rodeebrad impv, 7 rocbrotb-
set in3 talmain lá mét in lútbbása 7 la ficbiudb na feVgi rucsat 1345
na láe[i]cb leo isin4 catb. Dolluidb dawo Agmemnón don leith
aile co catb na nGrec imbi. Bá cróda, tbrá, in catb roferset
na mílidb. Robái ancridbe ic cácb díb díaraile. Rosantaigset
todáil na fola cen imnegbad. Ba róen ille 7 innund in com-
racsin. 1350
INtan, tra, donn-ánic5 medbónlái doroacbt Troilus arammus
na bergbaile, 7 rnc báre nacbar 'nágtbidbe scch ánradu na Trou'-
andae, cor-raibi etarru 7 a naimte, co ragaib oc fortbe na curad,
oc brecad na mbvdben, oc slaidbe na slógh, a ucbt a cbatba
fadheisin. Ocns dorat torannglés forru, 7 ros-timmairg remi 1355
dochvm na scor, am«Z timairces séigh mintv. Ocus ní roan diib
[159a] co torebratar ilmíli díib leis ríasív nóíadaitís dóirsi na
scor díanéis. IS do díármidib6, tra, in sceoilsi ana torchratar
do láecbaib na Greci sund do garbcblucbi Tbroil.
ARnabáracb immorro, im-mocha7 lái, tancatar Troiandai asa 1360
csdhraig secbtair don cbath. Tic d&no kgmemnon don leith
aili, co láecbntid na nGréc imbi. Fertbar gléo fuilecb, fergach,
níthach, neimbnecb, nvalgbubac/i ann di cech iu dá irgal8. Ro-
laadb, tra, ár dermar di cecMar in dá leitbe. Robriste and
láitb gaile Eorpa 7 Assiae. Conácbad and catb crodba cunmait 1365
crécbtnaigbtbech and. Roptar imdba srotba fola dar cnesaib
m[o]etbóclácb ic tecbt i ngábudb darcend cuniiúng. Robo imda
láecb 'na ligv iarna lúatbletrad 7 íarna lúatbtimdíbé do bágaid
bidljad. Robo imda scíatb íarna dluglia ó or co bur. Robo
imda claideb iarna cbatbim corici a dorncbi«r 'conn-imbvalad. 1370
1 Ms. raghbhaitis. 2 he, L. 3 Ms an. 4 Ms. sin. 5 dananic, L.
diarmib. 7 immochu, L. 8 di cech leith din irgail, L.
44 Togail Troi. H. 2, 17, p. 16(K
Robo iruda gái 7 foga íarna [m]brisiud sechnón1 na láthrech. Rob-
tar inida fadba con oógud. Robtar lána, thrá, glenda 7 állta 7
inbera ind árinaigho in laasin dona srothaib fola robátar ann oc
snighe a corpaib2 láech lánehalma. Cen co twinide, trd, do gni-
1375 malb ind lathise acht cech a torchair do láim Troil ósair
chlainne Priaim — sinsir immorro fer ndomhain 0 twrcbáil co
funed arái n-enigh 7 engnama 7 gaiscid — cen co twrmidbe dmo
acht sin, baléor do scélaibh gaiscid 7 d'esbaidh dia naimtib. Ar
cen co fagbaitis Gmc doimniudh in tslúagbaidhsin acht cech a
1380 torchair dia tóiseehaib trenaib in laa-sin la Troil, ba niór db'vlc,
cenmóthá, a forlaig din tslúagh olcliena: is lia tu rim son.
IArsin, trá, robátar oc cathugwc? cech áen lái co cenn secht-
maine. £159b] Docvas ó Agmemnón do chvinchid mitbisi co
cend dá mis. Roadhnacht, tra, each a charait 7 a choem 7 a
1385 chocéle. Dorónsát [da^o] Greic im Agmemnón cluiche chainte
cobergna 7 cohonórach do Palámid dia rig.
[Dares c. 30.] Céin, thrá, robätar na mitbisi, rofóidi Agamem-
non teebta do thóchvirótd Achíl isin cbath. Batir bé na tecbta
hísin3 .i. TJlix 7 Nestoir 7 Diomíd. Ní roétad étir 0 Achíl aní-
1390 sin, fobítb aneich dorairngert Ecuba4 dó, ar rop hé mét seirce
Poliúxina leis conárb' áil dó etir cathugud fri Troiandn. Ro-
fergaig5 immorro comór frisna techta ar tbiachtain etir adócbvm.
Et dixit frív Rop ferr sítb 7 caratradb 7 cáincbomrac do dénvm
et«> na dá tbír indás eisidh 7 escaratradb 7 láich na dá tíre
1395 do tbuitim.
INtan atcúas do Agmemnón tennopad in cbatbaigtbe do
Achíl rotóchuirit6 dó ind uile tbóisigb arcbena do comairle cidh
dogéntáis, in badb bé an ní atrubair[t] Acbíl .i. sítb 7 caratrarf,
no inbad chocad 7 debecb7 am«? rothinscansatar. Roíarfaig
1400 dóib isin dáil ced rotbogh mewma cec7i áin vadib. IS and sin,
tbrá, roattaig Mewelans a bráthair8 co mbad comnertad na miledh
don chathugud doneth 7 11a bad déirge na Trói. Atrubairt
dawo nácbar fécen úath na herud don chathraig, ar ní raibe
láecb mar Hectoir 'cá dítin annsin amál robái reime.
1 Ms. brisiud sethnon. 2 Ms. corbaib. 3 Ms. hísin. 4 Ms. Éeubv.
Ms. Rofergaid. 6 Ms. rotóchuirid. 7 debaid, L. 8 Ms. bráthttr.
Dares c. 31. 45
IS andsin asbert Vlix 7 Diómid narbad treisse Kectoir in- 1405
dás Troil i ngnimaib gaiscid 7 engnama. „Ni d'opa[d] chena
in cathaigthe atberam sin", ar iat1. IS aim asbert Calchas2
friv, a fástine Apaill, arna deirgitis ferand na Trói, ar rop focsi
[160a] acách dóib tvitim na Trói.
[Dares c. 31.] 0 thánic, trá, cend in mithisi flolluidh Agmemnón 1410
7 Menel[a]us 7 Diómid, Ulix 7 Áiaic dochvin in chatha. Dollotar3
dawo na Tvoiandai don leith aile im Throil im Aeneas,4 im Helin,
7c. Rojuachtnaighsetar na dá ergail cotrén 7 cotnúthacb. IMthusa
immorro Throil, tánic reme co cath na nGrec. Rofúabair gleo
n-amhnas n-agthidhe d'ferthain forsna shiagu. Roathchvmmai 1415
Menelaum isin chétna ergail. Dorat íartain tafhonn ndermáir
forsna slúaghv co rangatar na scwrv. ÍSind lathi árnabáraeh
dollnidh Troilus 7 Alaxander ría slúag na Troianrfae. Tic im-
morro Agmemnón 7 Diómid 7 Ulix 7 Nestoir 7 Áiáx mac
Telamoin 7 Menelaus ria cathm'?> na nG?rc. ISin fechtain5 1 ]•_>(>
iaxum má rofácaibhset nech isnaib scoraib a,cht Achil cona
muintir 7 cona, úúag. Achar, thrá, indas na hesorgne rofersat
díblínaib. Ni rodomair nech aim cert diaraile. Rodechraclh aim
im Throil 7 noberedh bare cósna Grécv, co mbiid im-medhón
in tslúaigh. Noléicthe láthir láich dó for lár in chatha co 1495
mbid rot n-vrchvra nad cen nech dia naimtib fair. Nirbo len-
bháidhi in t-amus dó ferann claidib 7 búali bodba 7 cathmúr
do cliollaib do dénvm imbi 'mácvairt im-medon a námhat, co
rabá híat a namait nobítís eturru 7 a nmintir fadheisin. IS ann-
sin rofdabair drong na miledh co rubái Diómid etarru 7 dorat 1430
tafhonn forro. Rofuabair iartain drong na rigraidhe co n-Ag-
memnón: dorat breisim form co romarb rig etarru. Dásthir
imbi iarvm, 7 rodn-imbeir form amal fóelaid [160b] etir cháircha,
coros-timairc remi corici na sc,ur&. Robátar, thrá, fon innus sin
i cathugMíZ fri ré .xxx. laa. Mor trichai, mór cethrach&t, mór 1435
cdí'cat, mór cét, mor mile doroeratar díb frisin ré sin.
INtan dino atchonwa/Vc Agmemnón in slúag romór do
thvit[im] dia muintir, 7 ni raibi do sliiagh ádhlivr cathaighthe6
1 Ms. iad. "2 Ms. chalchas. L. calcas. 3 Here L. ends. 4 Ms.
áenaes. 5 Ms -fechtain. ö Ms. cathhaighthe.
<i
46 Togail Troi. H. 2, 17, p. 161».
fri Troi&ndu iar ndith a muintire, docliúas úad do clmincbid
1440 ossaid for Priaim co cend sé mis. Rothóebuirtlie, thrá, co
Pnaim a huile thóisigh, 7 roinnis dóib tíachtain ó Grecaib do
chuinchidb ossaid \ethh\kidne. Ní roétadh immorro 0 Throi-
andaib 7 0 Throil anisin co bésca?V/, acid aráidhe doratsat a
himpidhe Pnaim. Tancatar iarsin a techta 11a nGrec dochvm
1445 na scor. Iar tabairt ind ossaid roadnacAi each a cbarait 7 a
cbocéle, 7 ro otbroit A&no in \ucht atbgóite la hAgmemnón .i.
Dióraid 7 Menelaus. Dorónsat d&no in Troia/ndai a cétna .i.
roadnaicset a marbhv, rolegesaigbset a créchiivAÍgthiu.
Bái comhairli íarvm lasna rígaib Grecdaib dús cindífs do-
1450 berdís íor Acbíl tecbt isin cbatb, fóbítb ní frítb léo láecb
tairism.be Troil acbt eiseom; co roaslaigbset for kgmemonn fei-
sin tecbt do tbócbuiriudb Acbíl. IS annsin, trá, roattaigb Acbíl
inní Agmemnon connábád cocad doneth, acht commad sítb: „ar
is ferr sítb sochocad; Mad catbugwc? immorro dognéthí cuir-
1455 fitsa mo muintir do cbongnvm frib, arná digese fo uile éra,"
Téit Agmemnón día tbig budbecb forfáilid.
[Dares c. 32] 0 tbánic, tbrá, aimser an catba rocboraigset
Troiandai a slógb. Roecratar áixno Gréic a catb don leitb aile.
IS annsin rogbab Acbíl for gresacht na Mirmedonda colléir, 7
1460 ros-faide 'na snadmaimm [lGla] cbatba do chatlmgud fri Troi-
andu 7 fri Troil, 7 atrubairt fríu dawo ara tuctáis cend Troil
dósum léo. Asaidb comrac úathmar anachnidb etir dá n-indna
na catb. Rodásed imna Mirmedóndaib; is bee na romjd an
tedam fo cossaib la fiebud na feirge bái 'na mbruinnib. Ba
1465 méte léo ná fagebtáis a ndoitbin debtba 7 urgaile co forcenn
mbetba. Ba méite léo cech beim dobertáis nothascertáis na
firu co talmain. 15a méte äa.110 léo notbaféntais na Troiándu
corice a csáhraig. Ba tnéite áano héus leo nóráinfidís 7 nobrufitís
mtírv na Trói/ Manbad nert na fer doralatar fr[i]ú aráidbe
1470 ní fáilsaitís mani cbobbrad Troil.
INTan diwo sAchonnairc Troil in decbradb romór 7 in
lutbbás 7 in bvracb rofersat na Mirm[id]óucía, 7 antau rotbeilc-
set a ngái fair feisin, ros-lín brutb 7 ferg, 7 atraracbt an Ion
láicb asa éton combó comfota frisin sróin, 7 dodecbatar a dí
Dares c. 32. 47
svil asa chind combat sith[itli]ir artemh fWa chenn anedWair. 1475
Ropo cumma, a folt 7 oróebred sciád. Rqfóbair an cruthsin
na slógv, íimal léoman léir lán \mnd letarthaigh reitlies do
thruchu torcraide. Roniharb, thrá, tri cóicthv láth ngaile do
Grecaib 7 Mirmedóndaib lásin cétrúathar rnílod ron-úc aran-
amnius. Ataig c-^mmasc íarsin forna slúagu vile1 7 romill na 1480
Grccv 7 romarbh na Mirrn[ed]únda corici beolv na scor. Ocus
rolá ár na slógh, 7 is do díármidhib na Togla an-romarb Tróil
in láasin nammá dona Grecaib. Ocus is cuit péne raá roela
necli don tslúagh uile úad nád bád baccacb no dall no bodhar
no cérr íarna [161b] tliescad 7 íarna timdibe d'forgab a gái, 1485
do ghin a chlaidhibli, do bil a scéith, do ind a duirn, do bacc
a uille, do remor a gliiini, conad immále noimbredh form báirne
na clocli, creta na carpat, cunga na ndam, cécht na n-arathar.
Nógebed dawo na scíathv 7 na claidbe 7 na sunnv 7 na lioni-
nada, cona bitís 'na láim acht a tervarseiia íarna mbrisivd 1490
oc slaide a nániat. IS si a mét, trá, docliótar for techedh cowidh
isin i'eclitaiii tárrasair Aiaic mac Tclamóin daran-éise. Rothintái
Troil cona Throiandaib com-mórbfaidh 7 com-morchoscvr fó
tmth fescoir día c&thraig. Bái brón mór in n-aidcbi sin i
ndvnadh na nGréc tría ágh láma Troil. Tarthut léo a óete in 1495
mic 7 a laghad nofulngaitís fp£gla trenfer 7 feinedh íarthair
in betha imbvaladh fris. Asbert cách uadhib fWa chéle, díam-
bád lán a fíche bliatfan nomairbhfed in slógh ule 7 ní rised fer
innisi scéoil diib úad cu tír na G/v'ci forcúlu. Diamad fer i
formna2 a áise, nobíad ós churada 7 trénferaib in talman ó 1500
titrcbáil ngréne coa funedh, 7 nolínfadb in domhun dia ailgib
7 día gaiscedhaib 7 dia múrglonnaib, 7 doróseaighfedh ced do
Ercoil ar neurt 7 chalmaü<s. Día sirtha fair combad trícbtach
a rígbe na Troiandae nofollomnaigfedh for firv tsúman, othá
crícha Iuenes co hinnsi na mBretan fri domun aníarthúaid. 1505
Robad óenrí, thrá, fó chetheora árda an domhuin. si. r.
ISsin matain arnabárach dolluid Lgmemnán cona slogh.
[162a.] Dollotar da.no uli thóisigh na Mirmedonda cobághach
bruthmar cechndíriuch arcind Throil. Ó rochomraicset immorro
úúag nvile. 2 Ms. fornna.
48 Togail Troi. H. 2, 17, p. 162l>.
1510 na da. cbatb, rc^figotl gjéo garb aim. Dorocbratar sochaide do
cecbtar iu dá lethe. Robátar gist in crutb sin oc cathugwá
cech lái. Nos-fúabred Troil each dia, 7 focéirdedh an ár corici
na scuru. Ocus rogab eill dona Mirmedondaib sech cich, conas-
cirredb láma dib co teigtis 'na les co Acini.
1515 INtan íarum aíchomiairc Agmcmnón na bilmile do thotim
dia muintir 7 in fordinge dorat Troil form, docb[u]as uad co
Pnaim do cbuinchidh ossaid/ tricked, laa fri adbnacvl a inarb,
fri bíc á crechtnaigtbe. Dorat Pnaim in n-ossad sin fóbítb a
cétna do dénvm.
1520 [Dares e. 33.] 0 tbánic, trá, aimser in cbatba tecait na Troi-
andai am-mach asa cahhxaig. Tinólait na Gréic don leitb aile.
Tic dano Troil foisin docbum na bergbaili. Roimmáig na Greev.
PiotbafoJMi na Mirmedónda rerni docbum na scor for tccbedb.
Iarsin, trá, rogab ferg 7 luinde a[n]ní Acbil oc clécain an madma
1525 cech lái ara ammus. Garb leis in glés nógebedb Troil cech lái
for a muintir. Ingir dawo leis a dégbmuinter 7 a degóes ini-
gona, a cbóemb 7 a cbarait, do tbuitim isinn ármáigb arabélaib.
Mebol leis dawo in moetbgilla arnulacb doná roás finna no ulcba
do beitb i[c] ewwimai 7 oc letrad trénfer iartbair in betba doná
1530 raibi cvdrumus do shil 11-Adbaim coséin. IS and sin docbúaid
fadbeisin isin cbatb, 7 ised doebvaid cec7mdirivcb [lG2b] arcind
Troil. utchonnairc Troil anísin ros-fritbáil. Condrecat iarum
comrac déssi diblínaib. Fócberd Troil fair ercbor do gai mór
co rodn-gon. IS for feraib, tbrá, rucad úad dia scoraib inti
1535 Acbíl. Robátar, trá, fón innas sin in tslúaigb oc thúarcain co
cend secbtmaine. Socbaide immorro dorocbratar etarrv frisin
ré sin.
ISin tsesed lau immorro far crecbtnugbvdb Acbil dode-
cbaid isin cbatb aridbisi, 7 rogab a[c] gresacbt na Mirm[ed]onda
1540 co robristis for Troiándaib. INtan robói in grian oc fresgabáil
bi cletbe nime 7 doratni fri glennaib 7 fánaib, tánic Troil
doebvm in catba. Fócbérdat Greic gáir mór estib ic aiscin
Troil. Tecait na Mirmedonda arachind 7 fillit „fair, fóbítb is
for eocb robái. Do ségdaibb an domain ana nderna do clesaib
1545 gaiscidb arambelaibb .i. febas in dibraictbo, glice na bersclaige,
Dares c. 33. 49
trici na trénbéiniend. Roimir a bvrach 7 a baraind for mar-
tad na mbuden, for niarbad na nriledh, for elaide na slógh.
IS do dírímib na Togla an-romarb Troil 7 a ech do Grecaib
isind lathisin nammá. ó'tchonncatar íarvm na Gréic sochaide
mora do mtxrbad do Throil, doratsat uile a mewmain fW tetar- 1550
racljt a marbtha. Tan áino robái Tróil ocond imguin fócherdar
erclior forsin n-ech bái fói, coruc arrinde tbriit, 7 co rolá an
t-ech tri bidgv i n-árde, 7 co torcbair dochvm thiümmi, ocus
rola Troi forsin leth aile 'na lighu. Ríasív atrésedh súas tic
Acbíl cotric 7 co- [163a] tinnendsacb ar a ammus, 7 dobeir for- 1555
gab do gái mór fair, co riacht co túmain triit, co w-erbailt
Tróil de. Tan iarum dorat ammus for breitb leis an chuirp
dia scoraib, is ann tanic Memnón dub adochvm, 7 rohen uad
in corp arécin 7 rogon Achil feisin. Téit Acliil iarna guin dia
scoruib. Tainic Memnon 'na degaid docvm na scor cona slua- 156O
gaib imbe. INtan iarum atchonnairc in caur úathmar as tresi
robói do sil Adhaim .i. Achil, ni rodam dó cen tinntud fri
Memnon. Condráncatar iaxum cojnrac_déi§i Aar cathugud dóib (7)1
fri bed ciana. Dorochair Memnon iar1 fuirmed ilcbrecbt fair,
7 rocrec/íínaiged ced Achil, 7 dochoid dia scorvib co mórbuaid 1565
7 morcoscar,2 7 robáss ica othrus intib cofata. Oncl uair iarum
dorochm'r Troil 7 Memnon romebaid forsna Troiáw^M docum
a csLÍhrach, co farcsat ár mór do degdóinib, 7 roiatta na doirrsi
colleir. 0 tainic iarum ind adaig, dochotar Greic dia scorvibh
co mbúaid 7 coscar. 1570
Docúas amabarach 0 PWam do cvinchid osvid eo cenn
trichüX lathi. Rofoemsat Greic indnisin. Rohadnacit iarvm la
Priam Troil 7 Memnon 7 sochaidi aile archena. Mad in coi-
niud immorro roferad for Troil 7 Memnon is diaisneti amal
doronad. Ár robatar sluáig Asiae etir fer 7 mnái, etir macv 7 1575
ingina, et reliqua sen 7 occ, oc lámchomart 7 occ nualguba i n-oen-
fecht 7 i n-oenuair. Rothelcset frosa dér ndichra. Robensat
a fulta dia cendvib, 7 roruarnnai[g]set a n-aigthi la tiachra in
1 over this word is written .d. and in the left margin is
2 coscar is written over -buaid.
•i
50 Togail Troi. H. 2, 17, p. 164a.
gnima. Fobith is é insin lathi i torchair airther in betha .i.
1580 arcltoisech na livili Asiae more ,i. ri na Pers 7 ind Egept do
tvitini aim .i. Memnon. Mad immorro caur 7 [163b] cathmil?VZ
7 cliatlicomla cathv fher mbetha 7 in macoem án^ aurdairc
imma n-ergidis macrada na Troiandae iri clvchib 7 chetib do
thutim and, ba moveshaid don Assia ule. Ba si so, tra, cétor-
1585 gain na Trói. Ba lmath lasna mileduib techt i cath daréis
Tróil, ár ba comnart leo a menma, 0 nabiid Tróil rempav, ár
nochanos-gebed uath na oman imi in-cech cath 7 in-cecÄ ca-
throi i tegedh. Deithb/V on dano, ar cia ro[b] maccaom som
arái n-aisi, robo cathmilid arai n-engnama, robo gart arái n-onig.
1590 IS iat sin, tra, scela 7 imthechta 7 aided in coiced tréncath-
miled sil Adaim ule .i. Troil.
[Dares c. 34.] IS aimsin, tra, doroni Ecuba ben Priaim comarli
cealcaig n-indtledaig. Olc lea a dá mac lancalma do marbod
da Achil cen a digail fair. Rotocured mvum Alexander dia
1595 hindsaigid co roindled etarnada for Achil. Fobith nofaidfeth
si techta co hAchil dia tiachtain co tempull n-Apuill do naidni
Poliuxina ingeni Pn'aim d(^, 7 do dénam sitha iri Pnaim.
Rogell Alexander co forbthechfed andisin dia tisad Achil isin
coindi. ISind aidchisin iarvoi fadeisin dor[o]ega W&xandenl
1600 mileda rochalma rotestamla na Troiandae, 7 ros-tinoil co hidh-
altech Apaill Timbrecda. O thárnecatar, tra, na hisea rofoidi
Ecnba techtairi do togairm Achil. Ro-indis in techtairi do
Achil indi 'ma rofoided. Robo failid ri hAchil annisin 7 ba
fota les cid co matain, ar sere na hingine. Doluid dino arna-
barach Achil 7 Antiloicius mac Nestoir a comalta malle irisä
1605 docum an idaltighe amaZ asbert in techtairi irin. At>-aigh
iaxum Alexander cona-muinntir asa n-etarnaidi 7 rogab oc
gresacht na mileadh. [164a.] INtan iarvm atchondcatar Achil ;
7 Antiloic anísin roláset a n-étaige diib for a láimclí 7 doros- 1
laigset a claidbiv. Rodásed íarsin im Achil, 7 roimbíV fo>'sna
1610 slúagv a bruth 7 a baraind, 7 ros-fiiabair cofergach 7 cofera- |
mhail 7 dorochratar ilmile dib leis, conid do dirimib na Togla
ana torchair leis an lásin don gérrchlaideb bái 'na láim. Conos- ■
toracht Alaxawoer íur márbhad Antiloic, co tarat ilerechta for
Dares c. 35. 51
Achíl. Rodn-gonsat dawo na Troiándai adíu 7 análl, co torcbair
fodéoidh la hMaxander iar nibeitb fota oc dcbhaidh 7 ic im- 1615
tbúarcain. Ro[f]orcbongair iarsin Alexander corp Acliil do
clior fó cbonaib 7 énaib 7 alltaib. Dogéntá ao.no anisin mani
thairrnescad Elena. Tucad iarum corp Acbil do Grecaib. Mór,
tbrá, in brón 7 in cóiniud robói ind n-aidchi sin i ndúnadh
na nGrec. Nír'bó brón cen fatba doibsivm ón anísin, fobith 1620
dorochair a catbmilid calraa 7 a cléth bága fWa naimtiu, 7 inti
rodbingaib Rectoir 7 Troil diib 7 na tóisiucbv Troiawc?« olcbe-
nai dorascratar ilmíl[i] día slógaib. Rodn-gab atbrechus do
theeht an tslú&gaid etir, ar dorocbratar a tóisigh 7 a trénfir
7 ar-rig. Annso cech ní léo da.no Acbil do marbbadb, ar dia 1625
mbetb Acbil rempv nofailsaitis cech docair cbatba 7 coniraic 7
acbomlaind donicfad.
[Dares c. 35.] Bai comairle in aidcbisin la rígaibh na nGrec
dús cia dia tibértáis cornarbzís n- Acbil. Ba si a comairle, a
tbabairt do [lG4b] Aiaix mac Telémoiu, ar is bé ba foicsi 1630
carotrad dóa. IS and asbert Aiáx mac Telemoin ba córai dóib
tecbt úadib arcenn Pirr (piroc [ptvQQoq] interpretatur rufus) a
mec fadbeisin robói i n-inis Scir la Licoméid, lia senatbair .i.
lá atbair a mbátbar. Ba tol do Grecaib uile anisin. Ocus
rofóidbset Menelaum forsin tecbtairecbt sin arcend Pbirr. Ro- 1635
léic iarum Licomeid leosum Pirr do gabáil gaisc^VZ a atbar.
0 tbánic, tra, cend na mithisi, rochóraig Agmemnon a cbatb,
7 rogreisi na miledv. Tecait dawo Troidndai don leitb aile:
ferthar catb cróda and, 7 dofuitet ilmili don tslúagb cec/itarda.
Roláadb gáir móir and disív 7 análl. IS annsin robói Aiáx 1640
lomtbornacbt isind birgail. Robáí á&no Alexander ic saigted
na slógb a bucbt cbatha, 7 doroscair socbaidbe mora do Gre-
caib. Rolá iarum ercbor do saigbit for Aiaic, 0 robói lom-
thoi'nocht isin cbatb, co ndechaid 'na tbóeb. 0 áodechaid íarum
brutb 7 íerg na gona innsidhe rofúabair tríasin cath co bAla- 1645
xander, 7 ní tball láim de corus-marb 7 corus-mudhaig. Do-
cbvaid immorro Aiáx mac Telemoin dia scoraib 7 tall a saigit
ass 7 atbatb iarvm íocétóiv. Berair dawo corp Ahxandir don
chatbra^. IS and, trá, robiis Diómid forsn[a] Troiándu iar tui-
4*
Y
52 Togail Troi. H. 2, 17, p. 140a.
1650 tiin Älaxandir, 7 rolá a n-ár corice doirse na cathracft. Cénco
beith, tra, doimniudb. na Troiawc?ae acht an b^jrack roter Diómid
forru isin lathisin, ba léor do ár 7 do rnortlaid: ár ní rabe ní
bad gránche olclás in luathletrad 7 in luaththinme dorat form
tri doirse na caXhrack. Dochvaidh Agmemnon [165a] iarsin co
1655 nGrécaib imbi, co ndeisidh im-medón-cathraig 7 co ndernai fW-
tbairi impi corice in findmatin arnámháracA, ar ni rabe isin Trói
nech dobeVad dorair doib daréisi a ndeghthóisigh .i. Alexander.
Mór, thrá, in brón 7 in dubha robái in n-aidhchisin hi ca-
thraig na TroiawrZae do clith a ndegrígb. Tróg an golgaire
1660 rofersat and fir 7 mná, etir áis 7 óitid. IS annsin dororchair
in cing 7 in cathmilid dédhenach rochongaib ócv airthir in
betba. Robadh ingir éim la feraib in tsdman, o twrcbáil co
funedh, timdibe a chuirp seom dia n-aicbintigtis a ecosc som:
fobitb ni raibi deilb amd deilb M&xandir etir méit 7 niaissi
1665 7 mórordun, etir cbrutb 7 cbéil 7 cbomlabra, etir détgen 7
dénvm 7 deichelt, etir fort 7 ulcbai 7 aghaidh, etir gnáis 7
gáia 7 gaiscedb. Ba tairmesc do airbrib na nGréc din chatbu-
gud taidbriudh a cbrotba. Ba tecbta dar tire cíana día décsain.
Bantrochta immorro na Greci nodercdis fair ic breitb na inbvaid
1670 i n-oenucb Elédein ní bá fíu léo asscin a fer feisin íarná ais-
cin seonib 'na tkinitbuch óenaigb. Roletb, tbra, aliud 7 ániua
7 vrdarcvs Alaxandir fon Assia 7 fon Éoraip ule sice. Doratsat
émb na Tróianda dínihicin for a cathra*^, fóbítb atbatb a frés-
cisiv 7 a ndval tesaircne 7 a lennán uile etir firu 7 rnnaa. Ar
1675 intan notbéged i cathugwd noíadaitís fir 7 mnaa láma fair ná
diebsed i n-eslind etir. dég avracbille lá teclit ananat (sic) uadbibb.
[165b.] Ní raibe día brátbribh domna rígb bád ferr olclúas,
etir cbrutb 7 cbéil 7 choir ngaiscidh.
ISsin matin arnábáracb immorro dollotar do adlmacvl ebuirp
1680 A]&xaitdir .1. Primmh. 7 Ecubv 7 Elenae, ar ná miscnigbed na
Tvoxándu 7 na carad na Grecv, do clith a fir.
[Daves c. 36.] ISind latbi sin immorro rothinóil Agmemnón
na Grecv do doirsib na csáhiach, 7 robói ic grenrmgud na Troi-
ánda co tístáis asa catbraigh do catb frisoni. Roforcbongair
1685 immorro Priaim for a munntir f/íthairisem cocalma 7 gabáil
Dares c. 21. 53
na cathrach co tisaclh Pentisilia righan iia cichloiscthe * cona
úógaib do chongnum 7 do chobair dóibh. 0 thánic immorro
Pentisilia rosem arnábárach in cath inaghaidh Aghmemnoin.
Hiiathmar, tra, an choimleng, cro'dho in claidbed 7 in coscrad
tue each arachéile isin niaighinsin. Ba tnúthach roferset na 1690
mná armachai an choimleng. Nobristis na hergala for fiana
roch alma fer n-Eorpa. Noléced ferscál annsin a bernai chatha
do banscáil. IS and sin cowdriced Pentisilia fnsna trénfirv com-
marbad cech fer arváir díb. Beg nár-bvd rescidir íri banna
d'fordoriis i n-aimsir foile cathmílidh chróda iarna tuitim do- 1695
pwm ihalman tré ág_h a comlaind ar galaib deisj, Ni ioelan-
gatar ian«w cathmilide na nGrec an luthfás romór 7 an de-
chradh rofersat na banfénidi form. Rotheichset iarum corice
na scurv. [166a.] Ptochuir Pentisilia cona bantrocht ár mór
díb co ndechatar isna scoraib. Rosreth iarum an banmilid a 1700
slóg imna scwru 'mácfairt. Roloiscthe léa drécht mór dona
longaib. Dol)e/-ed cath each lái dóib fón-innas[s]in, 7 nóbriseíZ
form co teigtís im-medón na scor for techedh 7 isin fechtain
nothairiseíZ [)i(ümid a oénur fríesi, fóliíth batir athlamiv na mná
andáti na fir. Ar intan dourgabtáis na Gréic a láma fri ta- 1705
bairt béime no forcaib, nothócobtáis na mná a scíathv immá-
tinichsell dond ersclaige: intan immorro immarchiiiritís na Gréic
a scíathu 7 a mboccóti íri ersclaige 7 fri himditin, in leth día
nochtatáis í&rum nocriathraitís ona mnáibh. INtan inrum na
foelangtar na Gréic ted£f]úaparta na mban lánchalma dona fríth 1710
sét na samail do mnaib domhain, dochótar 'na scoraib 7 ro-
í&dsat na doirse coléir. Ocus ní roléic Agmemnon dóib dvl
ammach asin dún co tísad Mmeluas asin Greic. Tanic dawo
fóisin Meweluas 7 Pirr co dúnad na nGréc, 7 tucad arm a athar
do Phirr, 7 doróni cói 7 lamchomart fora lighe, ocns nír-bó 1715
gan fotha dhó.
IMthusa immorro Pentisilia, tánic isin cath ama? dogníth
csLch lái, 7 dothét do dóirsib na scor. Córaigid Pirr d&no, rí
na Mirmedón[d]a, a chath don leith aile. Srethajs diino Agmem-
Ms. chícloiste.
54 Togail Troi. H. 2, 17, p. 1461».
1720 non slogv na nGrec archena. Doroicliet diblinaib arcind Penti-
siliae. IS and sin roslaidh Pirr ár dérmár [166b] dona cichlo-
is[c]tib, 7 robris forrv co táníc Pontisilia. 0 thánic-sidhe iarvm
condric comhrac ndéssi íri Pirr. Robatar, thrá, co dead lái
each dib oc tvarcain a scéith for araile, 7 ni rue nechtar for-
1725 gab for toind1 arachéile. Robo cbródha, thrá, in conilonn ban-
scáilc roíobair Pentisiliae andsin .i. comrac frisin láech is
treisiv robái i n-airther in betha, 7 romarbli sochaide mora
dona slvagaio.
Laa n-and dorat Pentisiliae forgab for Phirr eoros-loit
1730 cogarbb. Dochvaidh iarvm ferg 7 bruth na gona hi Pirr, co ná
fitir úatb ná lierod ic indsaigid Pentisiliae. Fegait comlann
ndéise. Ropo ferda, tbrá, an comracsa, aráide ba forthreise
gaiscerZ Pirr. Dorochair Fentisiliae a comrac déisse.
ÍAr tuitim immorro na rigna romemaidh for na cichlo-
1735 is[c]tib 7 for na Troiandaib, 7 rolá Pirr 7 Díomid ár mór díb,
co riachtatar dóirsi na catliracb. Iadait íarsvide na Gréic im-
mon c&tiaraig, 7 fertbar in cath impe2 'mácúairt.
[Dares c. 37.] INtan iavion atcbonwaM'c rig 7 tóisigh na
Tioiandae na slúagbv secMair 7 a nibeith immon catbra^,
1740 dochótar do acallaim Príaim. Bátir hé na tóisigh tháncatar
and .i. Antiuóir 7 Polidamas 7 Aenéas. Do chomhairli dimo
thancator dús cid dogentáis fr/sna ínórslúaghaib rogal")sat forry.
Rotóchuirit a uile thóisigh do Priaim, 7 roíarfaigh dóib ced
rop a£d]láic léo [do] dénamh. IS andsin asbert írív Anterior.
1745 „IS cuitbiudh diíib", ol sé, „cathugítcZ íri Grecu, ár atbatbatar
[167 a] for milidb, rotascrait for láich, dorochratar for tóisigh,
romarbthá maicc Priaim 7 cech óen dodechadar asna hailithirih
do fortacht diiib. Marait immorro tóisigh na nGréc .i. Mene-
laus 7 Pirr mac Achil, nád étrese oldáas a athair, 7 Diómid
1750 7 Aiáx Locrus 7 Nestor 7 Ulíx. Dpbar - timairced iarvm isin
chatbraig 7 rodúnta dóirse na cathrach forib. „ISs ed as
maith duib iarvm", ol sé, „berar úaib Helena do Grecaib 7 in
brat olehena tue Alaxawáer ó inis Citherea*. Raghdait iarvm
Ms. fertoind 2 Ms. imphe.
Dares c. 38. 55
Grac dia tigh co sith 7 cbáinchomrac." Ó robátar síst oc
trial dénma in tsíd, atroacht Amfimacrus mac Pn'aim isind 1755
nirecht. Moethóclach rotrén insin, 7 rorádi briathra and fri
Autinóir 7 fWsna lií robátar 'na óentaid .i. „Bá cúrv dnib",
ol se, „comrnad gressacht in tslúaig dognéth sib 7 techt rempa1
do ehauthugwd friár náimtib tarcend far tire 7 for n-athardai
7 for catiirach." IArsindi, trá, roforb Antinóir2 11a bria£Ärasa 1760
atraracht Aéneas mac Anacis co n-érbairt aithesc n-álghen fri
h Amfimacrus. „A ma*c", ar sé, „bá férr síth 7 cháinchomhracc
oldáas eisíth 7 debacli."
[Dares e. 38.] Asraract dawo Príaim fadeisin co ndérbairt
„Cía beithisi émh", ar sé, ,,a[c] cuinchidh sítha 7 chórv/ Is 1765 /
triuib tháníc cech n-olc dorónad sund. Bátir sibh tóisig ro- /
foidius[s]a co Grécx. Rofóidwsa émh indarade do chuinchid mo
sethar dam 0 rígaib na úGréc. [167b] In tan íarvm áodechaid
fo niélacht 7 fo éra, ó ulib rígaib na nGréc robái ic aslach 7
ic tabairt immón airtabarta catha do Grecaib. A chéli, d&no, 1770
is hé roairg inis Citherea, maille iri hAlaxander, 7 tue esti
Helenam 7 in mbrait olchénai. IS airi sin íarvm ní híarata cid
dvibsi in síth. Bid far mmmai fris immorro corbat erlamha
intau seinnfider in s_tocc oc techt dochum na ndorus do tha-
bairt chatha cmaid codait do Grecaib, do brisivd dúib for far 1775
naiintib nó for mbás fadeissin."
0 roscáich íaxwn rád na wbriatharsa, docbóid cách día
tbig. Dochoaid mvinn Príaim isin rígtliech 7 rogaired a mac
chuici .i. Arnf[ini]acrus, ocus roráidh fris: „Atágwr", ar sé, „in
lucht atáat ic eráil an tsídha do bratb na cathrach conid-ed 1780
is cóir deisidhe a marbad ria síu cjrjmiit in chomhairle sin."
Derb leis mani mairntae in chathir robad cathbvadach fora naim-
tib 7 nobrisfedh forru. IS ed comairle doróni Pnaim. Rotinolait
leis a mílid rocbalmai do dénvm ind échta ríasív noforbaitájs
luclit na comairle brath na cathrach. Rogell dó iarwm Amfi- 1785
macrus dogénad aní roforchongair IVúiim fair. „Déntar cabled
mor lend", ol sé, „7 gairter na toisigh do chathim na fieidhe.
Tinólfatsa míledv do chvmsanad forrv."
Ms. rempha. 2 Sic. leg. Amphímachus.
tf
56 Togail Troi. H. 2, 17, p. 168*.
[Dares c. 39] IMtkvasa immorro na tóisech .i. Antinoir1
1790 7 Polidamas [168 a] 7 Aucligon 7 Anifidanias, 0 roscáilset asiu
dáil lotar co mbátar i n-óeniniacallaim 7 roairchis each úaclib
a imnedk Ma cliéile. Ba trom léo aní roráidhi Priaim, ar bá
ferr leis a dügend féin 7 dügend na cathrack 7 a athardai
oldáas sitk fri Grécv. IS and asb^rt Antinóir „Bái comairle
1795 lemsa dvib", ol sé, „7 ticfad far less di, man bamm imeclack
dia rád." „Apair-seo éM", ar na toisigk aile, „7 ni ricfa
csenn scéoil úainne tar teck, 7 ceped comairle dobe'ra dogén-
amne airiut." „Tiagar úain", ar Antinóir, „artúus co hAenéas,
co raib acaind isin-comairle./ Tánic dawo Aeneas andockvm, 7
1800 rofiarfaig diib „cidk comairle is áil dvib do dénvm?" ol Áeneas.
„IS hi dawo ar comairle", ar Antinóir, „mádat oentadacksv
frinn/ Neck úainn do thecht co Gre'caib do acallaim Agme»«-
noin 7 matke na nGrec arckenai, co tartar gbhyne 7 enigke
frinn im anacul og]i_ ar muinteri darcend bratka na catkrack
1805 7 dilsigktke ar n-atkarda 7 treoraigtke éolais doib co rigpke-
lait PHaiinh." Romol cack an comairle sin. Rocuiredk dawo
Polidamas uadkib do acallaim Agmemnóin, dég bá bé bá lugku
ein fn Grécv, ocus roinnis do Agmemnón a tkecktaireckt do-
léir. Rotockvirit iarvm rig na nGrec i n-óendáil co kAgmew-
1810 nón, 7 atfet dóib aní frisa-tánic Polidaim .i. do bratk na Trói
darcend sitk 7 ckaratraidk dóib féisin.
[Dares c. 40.] IArsin, ti'á, [168b] roiarfaigh kgmemnon dona
rigkaib dús cedk dogentáis frisna bratkemknaib, in tibértáis
ratka fríu fó ná tibbértáis? ktxwhairt Ulix 7 Nestor, nír'bó
1815 fir etir do 'Polidaim, acbt as for ceilg tkanic. Madk Pirr im-
morro, ni tkorlaicsjde ckucai etir seel Polidaim. O rodkeimk-
nigkestar dóib iarvm Polidamas, nack fri scél mbréci tkanic,
rockuinckidar Greic comkartka ckycai. Atrubkairt Polidaim
„cidk isind úairse ría teckt damsa deckastai dockum na Trói
1820 oslecfaid Áena3s 7 Antinóir dóirse na catkrack reimkib." Atber-
tatar iarvm toisigk na nGrec dia fegatáis in comkartka .i.
caindle adkanta do thaspénacZ dóib, 7 dia cloistís gutk Aeniasa
1 Ms. AntiutÍHoir.
Dares c. 41. 57
7 Antinóir nofii;faitís al-luga fWsna brathemno .i. Antenóir 7
Aucoligon 7 Ippitamas 7 Acnáes 7 Anachis do anacul cona
innáibh 7 maccaib 7 inghenaibh, cona mbráthrib 7 chobnestaib 1825
7 chocélib 7 cona fochráibib arcbaenai.
[Dares c. 4i.] 0 rogléset íarvni a córu rogab Polidamas tús
rempv docbum na cathrach .i. cosin dorus dianid ainm Scca.
Fúaratar iarwm comartha dia cornarthaib and .i. cend eich find
i n-imdénani uas an dorus. 1830
Tancatar iarvm lucbt in bráith .i. Aenaes mac Anachis 7
Antinóir i conde na nG/rc. IMthusa immorro Pnaim, robói
cech rét i fur 7 i n-erlarnha aici do marbad lochia an braith
7 do chathugwt? darcend na cathrach. Rothinolset íamm tóisigh
in braith a muntera 7 a coemv 7 a cartiu dochvm an doruis 1835
hi tardsat comartha [169a] do Grécaib conid and bátar immon
dorus adiu 7 anall. Tancatar Greic fóisin dochvrn an dorais
dianid ainm Scéa. Lvcht in braith rooslaicset in do ms 7
rofhursainsct caindlo iri- haigthe a carad 7 a cocéle, 7 roléicset
chuca isin csdhraig. IS siad so immorro na tóisigh1 roléigset 1840
chuca .i. Pirr mac Achil hi tosuch 7 Diómid 7 Menelaus mac
Átir 7 araile toisigh archewai. Pirr, immorro, is é robói ic
anacvl a muinntire uile in lochta romairnset an cathrai^r. Ro-
gab, thrá, Antinóir tóisech ria mbuidnibh 7 slógad na nGre'c
dochum denna 7 rigimscingi 7 rígpheláti Príaim, dú ir-rabatar 1845
fg^gla thóisech na Tróianda uile. Indarlat dofóethsad an talam
fó cossaib ar threise na toilge_ ron-ucsat 7 ar met na feirgi.
IS ann sin, trá, roirnbir Pirr mac Achil a bj;uth 7 a baraiud 7
a bidbanais tV»-sna Tvoiandn. I »urochratar sochaide dib in
n-áidchisin día láim. Dorochair and ia.vum Pontius mac Ephrói, 1850
pn'merlabraid na Tróiandai ule indegaid Anienoir. Dorochair
and dawo Coréb céle Casandra ingene Pnaim. Maccóem insin
7 ánrad 7 rind n-ága airthirthvascirt in betha. Ni moo audá
sechtmain 0 thánic an chath . . . co ronasced dó Casandra. Ni
roaccobáir immorro etir Casandra a héilniud , acht rop[f]err 1855
léa a feidligud i n-ógi 7 i ngeenus. IS andsin, thra, tárrasair Pirr
Ms. toisidh.
58 Togail Troi. H. 2, 17, p. 170«.
mac Acbil in cathmiKa" i ndoms denna Priaiin, 7 túag dé[f]áe-
bracli 'na láimh, 7 rogab Aono dorus as cáinemb [169b] 7 is
áillem í'obói isin bitb do vindaigecht écsamail cacba tiro co
1860 n-imdénvm di or 7 argut 7 lííg lógbniair. Roraindset íaxum
na mílidb robátar i peláit Príaim íat feisin. Tucsat drem úa-
dhib in dorus ind lis. Rogabsat side ic fritbgabáil fri Pirr 7
frisna láecbaib archmai. In fairend aile immorro docbótar
side for sonnac/iaib 7 djmaib 7 cbnoccaib togla an denna, cor-
1865 gabsat ic tréndíbricud na slógb, conid imniaille notbeilgidís forru
na gae 7 na claidbe 7 na sciatbu 7 na saigte 7 bairne na
clocb fo cbossa 7 sailge 7 cláradv 7 dromclai 7 ocbtaige na
ngrmnán 7 na taige cláraidb. Robrissiset da.no benna na stúag-
dor«s, 7 rocbuirset i cenn na íiG>'ec, co rotbascairset ilmíli dona
1870 slúagaib fón innas[s]in. Atreacbtat«r íarvm lvcht na cathracli
cobúatbinar 7 cobimeclacb, codrenion 7 codéinmnetacb. Ní,
l^ tráth, conair tbeiebidb acu, ar rolínsat Gréic sráti 7 cb[lJo-
cbána 7 belata na catbracb. Robái, trá, óengáir forfut na Trói.
IS cumsd nógairtís na mílid 7 nóeigbtís na curaid, nobuirtís
1875 na buirb, nóiaecbtaitís na mná, nóscrécbaitís na lelaip. Dála
immorro denna Príaim, rogabsat láicb lánchalmai na Troiánda
íca dín 7 icá anacul. Fóbítb is ann robói an-roba dech d'ór 7
d'argut, do sétaibb [170a] 7 máinibh na Tróianda. Rogab ini-
morro Pirr mac Acbíl ic tescad 7 ic tnndíl)e na cojnlad co
1880 ríacbt féin cona sciatb tríana lár. Dorat íarsin tafbonn forsna
Troia,nclu robátar ic daingnigbud a ndorais. Deitbbir ón fóbítb
rop bé cend gaiscid fer mbetba daréise an lochta láncbalma
dorocbratar aim foran togailsea antí Pirr mac Acbíl díatá
faraithmet svnn. IAr mbriser? do Pbirr ind midprnis, 7 íar
1885 tafbonn na cttwétaide robátar isin dortís, docbvaid isin rígtbech
co romarbh a mac arbélaib Príaim. Roléci Priam erchor do
gái fairseom co ndechaid secbai, fóbítb robo senóir díblide bé
ann. Rolá Pirr ercbor for Príaim co ndecbaid inn 7 co rofs]-
sreng arcbind isind imdai, 7 tall a cend de ic altóir Menerbe.
1890 IN-óen chonair immorro docbúaid Ecvba 7 Poliuxina. Raráitb
íaxum Áenaes arcend Polivxína. Dorat immorro Écvbv lándílsi
na hingbine dó darcend a anaictbe. Rofolaigb íarsin Aenáes
Dares c. 42. 59
Poliuxinam fó chóim a athar Anáchis. Andromaoho imniórro,
ben Hechtoir, 7 Casandra ingcn Priaim dochótar co rolaig-
set for altóir Menerbe. Ni rabi cwwsanadh ann, tra, co find na 1895
inatne for hidriud 7 orcain na cathrach. Roloisccd an cbathir
coraibe tria chortbaii' tenedb 7 fo smúit dethcha. Robúrostar
7 robécestar [170b] Badb úasv. R[o]gáirset demna aéoir úasv
cbind, ar rop aitt léo martad mar sin do thabbairt for nil
n-Ádhaini, fobíth rop fórrnach muinntire dóib sin. Mór, trá, an 1900
t-anfeth 7 in michostadh robói 'sin Trói in n-aidchi sin. Robói
cntb ar détaib na lobar. Rotódáiled fuil nain-míled: roiacbt-
set na senóre: roscretsat na nóidein: roéigbset na bingena
niacdacbt. Romnmr.it, trá, sochaide do mnáibli sáerv socbenívl
andsin ocus rothaithniigit trüge na fedb, 7 romarbait na slúaigb. 1905
Robinred 7 robaircedli 7 rodéláraigbcd an cbathir.
[Dares c. 42] 0 tliánic 'vaxuni soillse lái arnabáracb con-
drancatar ríg na nGréc i n-oenchoinairle, 7 dorónsat aXtugud
buide día ndéibh 7 día n-arracbta/í». Romol Agmemnon na
slúaghv, 7 robescbongrad úad íarsin crod na cathrach uile do 1910
thabairt co hóenbaile, 7 rorand cert fodla dona sluagaib íarná
céimennaib 7 íarna ngradaib córaiB. Robai comairle íarum
icna rígaibh dus ced dogentáis íri lucht an braith, in tibertba
sóire dóib fó na tibertha. Rodívcarsai na slóig ule, 7 ised
roráidset: sóire 7 córai do thabairt don lucht rothréicset a 1915
n-atbarda 7 a cathraig1. Cech m, thrá, rogab in slógh día
ndóinib 7 innilib, dia sétaib 7 máinib, doratad dóib ule, 7 dora-
tad anacul dóib cowa cairdib 7 chocélib 7 chom<aib 7 cósna
huil[i]b rótechjsat. [171a] IS annsin, tra, roattaig Antenóir inni
Agmemnon, co roleicthe dó bee mbriathar do rádh fris. Rochét- 1920
aig Agmemnon dósum. Rotheraind Antenoir for a gluinib 7 ro-
fill fothri iat i fiadnaisi Agmemnoin, 7 atbert fris: „Helena 7
Casandra" ar sé, „atat i ngábud 7 i ngúasacht ar imeclai. Cid
is coir libse do dénvm fríu? Ba cóir chenai duibsi anacul dóib
ar in degimpidhe 7 ar in degfastine dogniid Casandra duib 7 1925
ar in n-aslach dorónc Helena im thidnacvl chuirp Achil dia
Ms. cathraid.
60 Togail Troi. II. 2, 17, p. 171»>.
adhnacul isna scoraib dar sár A\a,xandir." Dorat iaxum Agmem-
non sóire don diis sin .i. do Chasandra 7 do Helena. IS and
sin, trá, rogaid Casandra itghe darcend a mathar .i. Écuba, 7
1930 darcenn mná Hectoir mac Priaini .i. Andrornacho, 7 roinnis do
Agmemnon am«? rod-carsat in dias sin comniór, 7 doberdís
degtheist fair 'na écmais. Rochomarlecestar Agmemnon anisin
frisna rigaib. ISs ed deissidh léo a soire don diis sin. Ana
frith and iarvm do dóinibh cennióthá sin 7 do mdmassaib foro-
1935 dáil Agmemnon don tslúag. Rugéne dawo Agmemnon atlng^ifZ
bndi dona déib. ISsin choicatmadh Ian ianim rotbinolsat in
tslúaig uile i n-oendáil día chinniud ced lathe nógluaisfitís do-
chvm a tire 7 a feraind fadeisin.
1940 [Dares c. 43.] Túarcabset anbtine fr/v co nár'bó inimrama
dóib in niuir. Roansat dino isin cathraigh trh illathibh.
IS andsin rofrecáir Calchas nábtar buidig na déi díb. IS andsin
[171b] dodechaid im-niewmain Phirr
clminchid Poliuxina fo
1945 ia na fochonn romarbha
ingnad leis iarum nach
isin rigthaigh. Téit d
chid co hAgmemnon. Tiagar
ior a iarair sethnoin nac
1950 0 na fuair docuas uadh
Antinoir. 0 tainic side
al-laim "Aigmewmom, adrubair
co rocvinched dó Poliuxina
7 co tucad il-lamaib Pirr nia^'c
1955 Dochuáid-side do acallaim Aen
innisin dó. Agme[m]non i cúinchid P
écin ois. dorat Aenáes
inní VoYmxina. ar-ropo ecail 1
robái do thabairt fo r
1960 7 fó gbin chlaidhib. Ocus dos-r
il-láim Agmemnon. Co tarat sid
Phirr. Roeab-side iarvm
Dares c. 43. 61
eb di ior ligv a athar
Ba fercach iarvm kgmemnon iri h
YoMuxina. Ocus ised atrubairt iri 1965
bad tír na TroiawiZae 7 ara
ior longais. al-loss an gn
dó. Dochuaidh iarsin
for longais cosin lin rolae
longaib a náechaid Alaxa 1970
hinis Citherea. dia tu
Helind. ut ante dictum. Robói
.uii. mb\i&dna ior nvacbommad
fut mara Torrén. ut in
0 rocbomlói, tra, Aense 1975
ais dochóidb A.gmemnon di
catbbvadach catbcb
mórslúagb 7 const, buidhnib
[172a] iar ndigbail a chneite
ide ior firv Assia iar 1980
7 iar railliudh 7 iar slaitt
i]mna sétaib 7 imna máinib
na Troi&nda féisin a foraeurt
aib ciana comaitcbe fo
ib in betba. Mór mbróin 1985
bái ior gnuis Helena do
frisin Trói. Ba rnóo co
dvba-sin oldáas an duba ro
ri ic scaradb fri binis Citb
Helenas immorro 7 Casandm ingben 1990
Andromacba ben Kectoir 7
Ecub]v ben Pnaim. ised rogabsat do
dá cét ar sé milebh. al-lin
Antenóir cona, fairaind hi
Tvoiandcte cóic cét. ar dib milibb 1995
é lín rolen Aenáes cethri
óra milib. IS hé lín áa/no do
do Grécaib la Troiaw^w, amal
(52 Togail Troi. H. 2, 17, p. 1721».
[Da]réit. sé mile ar ochtmogait
ocht cétaib mile. IS hé
2000 do]roch«?> o Throiandaib la Grécv ria mbr
ca]thracA .i. sé mile décc ar thri
cetaib mile. Get ar secht
is hé lin dorochair do Grecaib
Hechtoir a oenur. It iat
2005 [toisigh 11 Diomenus
Carpedon Lepodvm
for meis 11
Amentivs 11
Cleofinor
2010 righ Arcomeuus
[172b] Pullixiims, Miuon, Antipus, Leontem, Polibétes, Clopenór.
Dá ardtóisech domarbh Aenses .i. Anfimacrus, Neríus.
2015 IT hé tóisigh domarb Alexander mac Priaim: Achíl, Paid-
mid, Antilocus, Aíax Locms, Aiax mac Telamoin, comthuitim do
sede 7 do Alexander.
Literal Translation.
The figures refer to the lines of the Irish text.
1. Jason did that by means of Medea's magic, to wit,
bringing Vulcan's four oxen out of hell, and the other things,
ut ante dictum.
3. Now after the completion of all that work, Aeetes said
to Jason: „May it not be well (to her) that taught thee — Medea,
my own daughter! She it is that hath done all that", saith he.
6. After this the golden fleece was given to Jason and to
the champions of Greece.
8. So then Jason with his hosts began to leave the city
and to travel to their own heritage and territory. Medea began
to sue on her true covenants, which he had entered into1
before the kings and heroes of Greece, and before the wor-
thies of the isles of the Tyrrhene sea, to love her2 always
as3 his one wife. Jason said to her that he would not bring
her to his country if she brought her children with her.
Thereafter Medea did a deed, sinful, fearful, brutal, to wit,
killing her sons for the love and dearness of the beautiful
youth and so that there might be no reason for leaving her
and not bringing her with him to his country.
17. Thereafter the soldiers bid farewell to the king, and
carried off the fleece, and went out of the city. Then they go
on board their vessel and rowed along the same way, unto
the estuary of the river Cius, past the districts of Troy, till
they reached the harbour of Greece. After this they brought
Lit. as he had bound. 2 Lit. and to love her. 3 lit, for.
64 Literal Translation.
their vessel on land and go to have speech of the king Peleas
who had set them to the embassage, and they tell their tidings
and their adventures from beginning to end; and the fleece
was displayed unto him. Peleas gave thanks to Jason and to
Hercules and to the crew besides. He bestowed treasures and
riches on every one according to his rank, and so forth. x
27. Mindful, now, was the hero and the war-soldier and
the battle -breacher of a hundred, — the mightiest that hath
come of Adam's seed, to wit, Hercules son of Amphitryon, —
of the disgrace and of the shame that had been brought upon
him by Laomedon, king of the Trojans, to wit, the not giving
him the hospitality of a harbour when he was sent along with
Jason to seek the golden fleece. Heavy was his heart after
this not to avenge himself on the folk that abode in the
neighbourhood of Greece, on the eastern border of Propontis,
in the east of Asia Minor, (and) that had got a little strip
of land in the western angle of Phrygia, overagainst the shore
of the Tyrrhene sea. For of the world's warrior -hosts there
was none that attained to equality with him. No warrior was
there here, who would go further than he to avenge his wrong
in far-off, neighbouring territories.
Now here are some of his valiant deeds. 2
38. It is he, Hercules, that slew the mighty champion
with the three heads, in the isle Erythria, in the estuary of
the Tyrrhene sea, at the mere of Europe and Africa, right in
the west of the world, Geryon, to wit, his name: he withered
up the tribes and the races.
42. It is he, Hercules, moreover, that built the two pillars
at the Gaditanian Strait, and each of them looking at the
other, namely, the pillar of Europe looking at Africa and the
pillar of Africa looking at Europe.
45. It is he, moreover, that set his hand to the rock, if
perchance he might attain to slaying Cacus son of Vulcan, who
] Here a scribe's note: Mailechlann (has written) that little.
2 Tli is sentence is prefixed by L.
Literal Translation. 65
was biding in the middle of the rock, and he flung the rock
into the river.
48. It is he that slew Busiris, who was playing the hero
beside the river Nile. The latter used to offer up his guests
to the river Nile.
50. It is he, moreover, that slew the cruel lion in the
great glen 1 in the south-west of the world.
52. It is he that slew the execrable, merciless snake with
seven heads, that abode in the Lernean swamp, (and) that
withered up and destroyed the north of the world as to human
beings and herds and cattle.
55. It is, he, moreover, that laid low Antaeus son of Terra
by force of valour.
56. It is he, moreover, that scattered the haughty woman-
folk of the Burnt-paps (Amazons), who swayed the Great Asia,
the third of the world, with rapine and ransacking,2 and in-
cursion, so that they ruled the eastern half of the world for
the space of thirty years, till Hercules carried off from them
the Queen's armour, which he was sent to seek.
61. It is he that did innumerable deeds besides.
62. It is he that brought the golden fleece out of the
country of the Colchians.
63. A man, now, that did these deeds, could not bear to
refrain from abating3 Laomedon's pride. Wherefore he went
thereafter, to seek multitudes and hosts, to the lights and to
the warriors of Greece. He went to beseech the kings and
the leaders and the champions of the country to come along
with him, to avenge his sigh and his groan.
68. This is (the side on which) he gave his goal and the
beginning of his muster, the kings of Lacedaemon, to wit,
1 The mountain -valley of Nemea is referred to. For alt meaning
'glen' see O'Don. Supp. to O'R.
2 For siniud, I read siriucl, 'searching', 'ransacking': cf. rabai
slat 7 siriud, LL. 224 b.
3 Lit. 'did not endure to him without ahating.'
6fi The Destruction of Troy.
Castor and Pollux, the two scions1 (were) those and the two
darlings of the north of the world. He told them, then, what
he had come for, namely, to seek an army and a host, to
avenge on Laomedon the dishonour and the disgrace that had
been inflicted on himself and on Jason, son of Aeson, and on
the sons of the kings and princes of the whole of Greece; and
ho said that the wrong to him, though on him it ._. . . (?), was
not greater than to all the Greeks and to Castor and Pollux
themselves. Castor and Pollux declared that even if they
possessed the many races and many tribes of the whole of
Greece, and even if they were masters, in the north from the
end of the strand .... in the south, in the border of Greece
and Italy, they would fare with him to form an assembly and
a host and to avenge his wrong on every side throughout the
confines of the world. Hercules gave thanks for that declaration.
81. Thereafter he fared from them into Salamis, to Telamon
the king, and he said to him: „For this", saith he, „have I come
to thee, to relate to thee the great shame and the great dis-
grace and the great insult that Laomedon hath put upon the
crew of the ship Argo, and on Jason's host, and on me myself.
Now," saith he, „unless that is . ^ . . , the Trojans will come on
raids to plunder and make inroads on Greece. So I desire
that thou, like every one, shouldst come with me on a hosting
unto Troy." „Not I", saith Telamon, „shall be the first man
who will refuse to fight and to contend for the benefit of the
land of Greece. I will go with thee, (together with) those
that I shall have of friends and of comrades. With us, more-
over, shall go the inhabitants of Salamis, whoso shall take
spear in his hand and is Jit^Jto know how to wield weapons.
We shall be ready, awaiting thy message."
92. After this he (Hercules) left a blessing with Telamon.
93. So then Telamon held a meeting with the men of Salamis
after him (Hercules), and determined on peace and good will
K
1 euchraid, n. dual of eoehair 'a young plant, a sprout' O'R , if
this he a genuine word.
Literal Translation. 67
towards him. He proceeded to the prince and emperor of
Moesia, to Pelias, head of the valour and pride and haughtiness
and kingliness of the men of the north of the world. This he
then said to him: „I have come to thee to seek a host to fare
into the Trojans' country, for if thou goest on this hosting thou
wilt arouse1 Greeks from the east of the land of Arabia to
the shore of the Aegean sea, from the north of Thrace to the
confines of Italy in the south. All will arise at thy going-
forth, for thou art the chief of splendour and conspicuousness
and the sun of the whole of Greece. Arise, then, for the
profit of the tribes 2 and races of Greece ! For a profit to all the
Greeks is this hosting, if one escapes from it triumphant, battle-
victorious." „Even if", saith Pelias, „I possessed the men of
the earth m_ the south, from the land of Ethiopia an the j north
unto India, and from the victory-stones of Hercules and from
the rising of the sun, to the eastern point3 of the south of f
Europe which strikes against the estuary of the Tyrrhene sea
and unto the setting of the sun, I would send them all with
thee to mar and to assail the Trojans, to destroy and to burn
Laoraedon's city. However, all the host that I have shall work
with thee. So when thou hast ships and galleys ready send
me a messenger, and my host shall be ready then for thee."
Hercules then bade him farewell.
114. Then Hercules went into Pylos, to Nestor. He was
king therein. He asked tidings of Hercules, for what cause he
had come? Hercules replied: „To ask for an army," saith he,
„that thou mayst come along with me, with all thy army, in
this hosting wherein go the worthies of Greece, to wit, Castor
and Pollux and Telamon and Peleus, to avenge the wrong that
hath been done to me. If it were on you that shame and
disgrace had been inflicted, the men of the world, from the
1 I read dofhúscéba, 3rd Sg. b-fut. act. of diuscim. In the Ms. the
mark of length is over the c.
2 tuatha should be tbe gen. pi. tuath.
3 I pass over the meaningless 7 (ocus) of the Ms.: the whole pas-
sage is confused and corrupt.
5*
<7
•i
68 The Destruction of Troy.
rising of the sun to its setting, would know my power in re-
pelling it from you.1 And even if ye had dealings and enmities
in India or Scythia or Persia, or in Arabia or in Egypt or in
Ethiopia or in Spain or in the Gauls or in Germany or in
Alania, I should not be slack to take vengeance for them
throughout those outer territories, besides the countries that
are nearest to us. Then Nestor answered: „A blessing on every
one who strengthens the nobleness and the army of Greece to
contend! As to me, however, I will go along with thee when
every thing is prepared." So Hercules was thankful unto him.
129. Now, when Hercules knew the will and wish of the
champions and the heroes, he chose right valiant soldiers of
his own country. By him, then, were collected all the ships
and vessels and barks that were lying in the country of Greece,
from the estuary of the Pontic sea in the north as far as the
Arabian sea in the south. He arranged his fleet on (the) sea,
and the soldiers and right valiant champions of the whole of
Greece he chose unto him, from every point, by means of
letters and envoys; and the kings who had promised came
unto hirn with thousands and hosts and armies. Now after the
armies and the hosts had come so that they were biding in
one stead, the kings took counsel as to whether they should
go at night or by day to the port of the Trojans. They settled
on this: they went at night into the port of Sigeum.
141. Now when they had entered that port, Hercules and
Telamon and Peleus, with a great battalion around them,
marched to destroy Troy. Castor and Pollux and Nestor re-
mained with the ships. Thereafter Laomedon was told that a
great host of Greeks had seized the port of Sigeum. He arose
wrathfully and fearfully, mightily and manfully, with the proud,
indignant heroes of Troy around him, and proceeded towards
the sea. When they were near to the ships they raised banners (?)
of battle over their heads in opposition to the savage, terrible
wild beast, around whom had gathered the savage soldiery of
Lit. them.
Literal Translation. (j9
the north of the world. The Trojans began to fight for their
country and their fatherland and their city. So when matters
stood thus, Hercules marched to the city. Now they passed
by each other, to wit, the road which the Trojans took to the
ships was not the same as that which Hercules with his host
took to Troy. As to Hercules, he reached Troy and found
Troy open, without any one protecting or keeping it. So he set
it under a mist and a fringe of fire, and slew all that was fit ,' • -.
for slaughter therein, and he gathered the gold and silver,
jewels and treasures and goods of the city. No one escaped
out of the city but he who fled from point of spear and from
mouth of sword.
160. So when they told Laomedon of the onfall on the
city, he turned back to the city, and met Hercules, front to
front, in the middle of the way. Then indeed did Hercules
cast off weariness from his mind, and fulfilled his desire to JLá d
pour forth the Trojans' blood, and he broke a battle -breach
through might of men, on the choice of the worthies of the
Trojans around their king: in such wise that Laomedon the
king of the Trojans was slain there with his three sons and
with his kings and soldiers. Thereafter Hercules went, with
great victory, to his ships, unto Castor and Pollux and Nestor.
Now after the hosts came together they divided the booty
among them. Unto Telamon came Hesione, Laomedon's daughter
because of the champions of valour of Greece he was the first
hero who entered the city. So when all that came to a end
each leader of them went to his land with victory and triumph.
173. Gloomy, uneasy, troubled was Priam son of Laome-
don, crownprince of the Trojans and of Little Asia, at the great
agony that had befallen him, namely, the burning of Troy and
its ruin, its jewels and treasures and goods and booty carried
away by Greeks, his own sister borne into bondage and given
to Telamon in guerdon of his valour. Sorer than every grief
he deemed his father's fall and the slaughter of the Trojans
made in the battle and in the city. Disgrace and great shame
he deemed the triumphing of the Greeks over the Trojans and
/,
70 The Destruction of Troy.
that Phrygia should suffer1 mockery and honour-scathe. Sure
he was that, unless the vengeance should come speedily, it
would never come. 2 /^ This is, what he desired, to renew the
walls and to make the city secure, and to array armies and
peoples. Thereafter he went to consider that to the city of
his fatherland, with his wife, namely Hecuba, with his sons,
namely 1) Hector, 2) Alexander, 3) Deiphohus, 4) Helenus,
5) Troilus; and Andromeda wife of Hector son of Priam, and
Priam's two daughters, namely Cassandra and Polyxena. Many
sons had Priam, besides these five of Hecuba's — sons of har-
lots and concubines. A hundred sons altogether were, it is
declared, borne to him, and none of them are reckoned in the
royal seed besides those five of Hecuba and other sons who
were born of lawful wives and of unions just and legal. The
sons, however, that were begotten in illegality and in adultery
are not reckoned in the royal race. So after Priam had reached
Troy great strong walls were built by him round Troy, so that
they were vaster greatly than the first walls. Casemates (?)
and mighty bastions were built around it first of all (?). Hosts
and mighty multitudes of those that had been scattered through-
out Phrygia and Little Asia were gathered together that he
might have soldiers strong (and) active to keep and to fight
on behalf of the city. That he did in order that foemen might
not come upon him into his city without (his) knowledge and
without protection by the valiant soldiery, even as they had
come upon his father Laomedon. A wonderful royal pavilion
was erected by him amidst the city. Moreover, a fair, adorned
dwelling, and a mound were built by him on the acropolis and
the stronghold of the city, for ./ . and for outlooking, and for
hurling at foes over it outside. 'Priam's arc\ that is, fortress,
was its name. An altar was consecrated by him to Jove in
that royal pavilion, overagainst himself: The gates of the city
were carefully adorned by him. These are the names of the
1 Lit. be under.
I 2 I cannot translate the following sentence (Arapaidhe etc.).
Literal Translation. 71
gates: 1) Antenora, 2) Ilia, 3) Dardania, 4) Ebusea, 5) Thyni-
braea, 6) Trojana.
211. Now when Priam beheld Troy founded, and trusted
the city's strength and firmness, and when he perceived hosts
and multitudes ready by him, he felt1 a longing to fight against
the Greeks. Sad he deemed it then that the crowd of valiant
heroes and the abundance of warlike soldiers should not bo
employed in avenging his father and his city. Because those
warriors surpassed the warrior -hosts of all the world, both
in swiftness and leaping, both in swimming and hurling
and feat -performance, both in managing horse and chariot,
both in plying spear and sword and in playing chess and
draughts. They excelled, moreover, both in form and shape
and raiment and splendour and dexterity. Idle it seemed to
him, then, when his host was increasing in his city, not to
employ them to advantage. He was awaiting what time he
should go to avenge his woe,2 wherefore to him was summured
Antenor, a leader and distinguished spokesman of the Trojans,
in order to send him on an embassy into the lands of the
Greeks, to have speech of the leaders who had come to him
(Priam) with Hercules, to wreck Troy, (and) to complain to them
of the great injury which they had wrought upon Priam, to
wit. slaying his father, burning his city, bearing his sister into
bondage, stealing his gold and his silver, attacking his city,
(and) without compensation, without making good to him any
one of these. Sorer than any thing to him seemed it, not to
deliver his sister out of bondage; for if his sister were given
to him out of the bondage they would make peace and order.
232. So Antenor fared forth on the embassage, as was
enjoined on him: a single ship's crew was their number. First
of all Antenor went into Moesia to Peleus. Three days and
three nights was he a-guesting therein. But on the fourth clay
Peleus asked tidings of him, to know what his race was and
who had sent him on an embassy. Antenor answered: „I have
1 Lit gave around him. 2 Lit. his groan.
72 The Destruction of Troy.
coine on an embassy", saith he, „from Priam son of Laomedon,
from the king of the Trojans. Of the Trojans is my race.
To declare and to set forth the vast vexation that Priam suffers
from the dishonour and from the disgrace that the Greeks have
put upon him, to wit, slaying his father, and burning his city
(and) enslaving his sister, without making (any) compensation
to him. Yet he would forgive every one of all those things if his
sister Hesione were delivered to him out of bondage." As soon as
Peleus heard that, anger and grief at that answer possessed
him, and he said: „It is audacity and it is great rashness for
Trojans to come unto Greeks without the guarantee, without
the safeguard of the country, because much of evil have they
done to the Greeks." So Peleus told Antenor to go forth out
of the country and out of the haven. So Antenor went to
his vessel, according to the king's commands. They set their
vessel on sea, and fared onwards, past Boeotia, to Salamis.
When he came to Telamon, king of Salamis, he set forth his
embassy to him, namely, to ask for Hesione of him particularly
— for unto him she had been given in guerdon of his valour
and war-service — and Antenor said that it was not meet for
a daughter of the royal race to abide in bondage and thral-
dom like a slavegirl. Then Telamon answered and said that
he had done no evil to Priam, that it was not he that had
caused the expedition to fare forth, and he declared that he
would not give to any one the payment that had been bestowed
on him in guerdon of his valour. He declared to him then
(that he should go) out of the country.
259. After that declaration, Antenor went on board his
vessel, and came to Achaia, to Castor and to Pollux. He told
them what he had come for, and said that peace and friend-
ship with the Trojans and Priam were better than being at
variance with them. If Hesione were given back to him it
would be a cause of that peace and friendship. They replied
that they had not given occasion of dissension or disunion to the
Trojans, for they had not been present at the sacking nor at
the burning of the city, nor at carrying away the plunder
Literal Translation. 73
thereof. They said, moreover, that it was not they that had
Hesione, and if they had her that they would not restore her
to Priam. They said, moreover, to him that he should abide
no longer in the country, for they supposed that he had come
from the Trojans to beguile the Greeks. So then Antenor
went forth to his vessel, with great grief and with heaviness.
He declared to his people the disgrace and the great shame
that had been inflicted upon him by Castor and by Pollux.
272. Thereafter he fared into Pylos, to Nestor, so that
he might not err by omitting to go to any of the leaders of
the hosting. Nestor asked tidings of him, what was the reason
he had come? Antenor declared, „to ask for Hesione, daughter
of Laomedon", saith he. When Nestor heard that, wroth and
bitterness against Antenor seized him, and he declared that it
was audacity and great shamelessness for Trojans to come unto
Greeks, for that Trojans had clone evil to Greeks rather than
Greeks to Trojans. Mournful was Antenor at the mockery
that was made of1 Priam and of himself and of all Trojans.
231. So when ho embarked on board his vessel, he rowed
straightway to Troy. After reaching the city he tells his
tidings and his goings, from beginning to end, unto Priam.
„It is as nothing, now, is to be measured by thee every evil
that the Greeks have done to thee up to this time, as com-
pared with the shame and the disgrace and the dishonour that
on this occasion they have inflicted on thyself and on all the
Trojans. Unless, now, thou repellest from thee that shame
thy wealth will not abide till doomsday — unless thou up-
liftest thy valour ever the valours of every one, so that the
world's men may know of the vengeance which thou wilt take
on the Greeks who have done evil to thee. Every one who
shall raise on high the use of valour in the countries of the
Greeks will think that there is no leader over you who prac-
tises valour and (wins) splendour and renown, unless a full-mighty
soldiery shall arise to battle and prey upon Greece, and cause
in Greece lamentation on every side."
1 Lit. set upon.
W 0t*p*
74 The Destruction of Troy.
That is Antenor's embassy.
295. So all his sons were summoned to Priam, and all
his leaders, and all his kings and his soldiers. Moreover then
Antenor was called to him, and Anchises and Aeneas and
Ucalegon and Panthous and Lampades. So when all the leaders
had come to the assembly, Priam uttered a speech of admo-
nition to them after they arrived. „I sent", saith Priam,
..Antenor from me on an embassy into the lands of the Greeks,
to bid my boon (?) from the Greeks after they had tormented
me. I sent (him) for this especially, to know whether my sister
would be delivered to me out of the bondage. Not only, how-
ever, was she not delivered out of her bondage, but they made
a mockery of mo myself and of all the Trojans. This, then,
is what I desire — hosts and armies to march into Greece to
seek Hesione perforce since she cannot be got by consent or
for friendship (Or may be they might be thankful to cast her
from them in exchange for the booty that would be carried
out of Greece), so that the troops of the Trojans may no longer
be mocked by the Greeks." Then Priam urgently besought his
sons, and encouraged them to be chieftains in collecting every-
thing, in completing 1 (?) the preparation of a host and an army.
Though much he encouraged every one, much more ho encou-
raged Hector. Him answered Hector — he is the man who
(always) spoke first in the meeting and in the assembly of the
Trojans — and said. „I", saith he, „am (that) one of the
Trojans who would be most faine to avenge my grandsire and
to do what Priam wishes, even though I should fall thereby.
Howbeit I dread that deed begun, unless ye carry it to the
end, and unless it is completed and brought into port; and
the greater is your shame if ye begin and do not complete it.
Because the Greeks are more numerous than ye are: multitu-
dinous arc their hosts and their peoples and their armies from
every side throughout the whole of Europe. And even though
it were only a single folk or a single tribe of Greeks, ye have
Lit. 'in putting an end (or head) ou.
Literal Translation. 75
neither number nor valour to abide them, besides the mighty
multitudes of the whole of Greece. For if the Greeks so
desire, Europe's men will arise with them from the sea of
Silarus (?) in the south of Italy to the north of the country
of the ... in the outer fringe of Europe, which strikes against
the great ocean in the north. If they, the Greeks, desire,
there will go to them (and) will rise with them the men of
the isles of the Tyrrhene sea, from the point of Pithir (Pe-
lorus?) in Sicily to Pacén (Pachynus?) and to Posfoir (Bosporus?)
to the estuary of the Pontic sea. I desire not, then, to chal-
lenge that people, because, of the world's warriors, there are
none whose valour is equal to theirs. For they live only in
battles and in conflicts and in fights, every tribe slaying and
raiding on the other, so that they are the more dexterous in
plying spear and shield and sword. Not so the folk of Little
Asia. They have not taught themselves (?) to bide in battles
or in fights, but in peace and good-will and quiet continually.
Ye have not an army like that, wherefore I have no desire to
challenge those heroes, to whom of the world's heroes, there
is no equal. I will not, however, forbid you (to fight) lest ye
say I am incapable_of it. So far as concerns me, ye shall not
be opposed. l
339. Howbeit Alexander was encouraging warfare against
the folk of Greece, and said : Let me be leader of this hosting,
for ye shall find that I shall do Priam's will and bring victory
and triumph out of Greece beyond every one. I will rout my
foes: I will bring (home) jewels and treasures: I myself will
come safe back to my house. Hence it is that I think so;
because I was once a- hunting in Mount Ida. I saw (coming)
towards me Mercury son of Jove, and three exceeding fair
women behind him, namely, Juno and Venus and Minerva.
They tellrtheir tales at once. „There hath been made", say
they, „a mighty (marriage-) feast, for all the goddesses and
gods, by Peleus son of Aeacus; and to that wedding were in-
1 Lit. 'It shall not be my share, however, that shall go against you.
76 The Destruction of Troy.
vited all the deities, both male and female, with Jove son of
Saturn, with Apollo son of Jove, with Dardanus son of Jove,
with Mercury son of Jove, with Neptune, with Venus, with
Minerva, with Juno. Howbeit Discordia, was not brought there
at all. Now when there was great glee in the drinking-house,
Discordia went to the garden of the Hesperides, and brought
thence an apple of gold, and wrote thereon an inscription, to
wit, hoc est donum pulcerrimae deae, and flung it from her
over the window of the house in presence of them all. Thereat
the hosts marvelled, and what was on the apple was read out
before them. Now from that tale there groweth a great con-
test between the three goddesses who were the loveliest in the
world, to wit, Juno and Minerva and Venus. It seemed to
Juno that there was no contending against her, for she was
daughter of a king, namely Saturn, she was the sister and the
wife of another king, namely Jove son of Saturn. Comely, then,
was that woman, both as to hair and eye and tooth, both as
to size and fitness and evenness: hair on her, thin below, . . .
Two black, dark eyebrows had she, which used to cast a shadow
on each of her two cheeks. She did not think that any woman
of the world's women could surpass her in beauty. As to
Minerva, then, she did not think that anyone could equal her,
for the excellence of her form and her shape and her race
and her science; for every science that is practised in the world,
by her it hath been discovered. Then Venus raised on high
her form and her shape and her delightfulness; because from
her is every wooing and every love -intrigue that is found in
the world. For there was not in the world a woman resembling
her, so that all that time men's eyes were unable to behold her
because of her beauty and her . /-. pleasantness. Then they
went for arbitration unto Jove. „I will not", saith he, „deliver
a judgment to you: but go to Alexander son of Priam, who is
on Mount Ida — and Mercury shall go before you — so that
he may deliver judgment to you." Then the four of them,
namely Venus and Juno and Minerva, and Mercury before
them, came unto me," saith Alexander, that I might deliver judg-
Literal Translation. 77
merit unto them, after each of the goddesses had promised a
guerdon to me. a Juno then offers the realm of great Asia if
I would distinguish her from the other goddesses.2 Minerva,
however, offers the knowledge of everything which man's two
hands perform. Venus offers me the fairest wife who should
bide in Greece, if she should be distinguished from the other
goddess. Now this was my judgment, that Venus was the
comeliest there. So Venus will bestow on me, as she promised,
the most beautiful wife that abides in Greece."
385. Then said Deiphobus: „Good counsel doth Alexander
give, that troops and armies should go into Greece to bring
thereout booty and reprisal, so that the Greeks may be thank-
ful to make an exchange."
388. Thereafter, then, Helenus prophecied unto them a
prophecy, and said „Foes will come to the Trojans: they will
overturn Troy: they will slay the men of Asia, if Alexander
bring a wife out of Greece."
391. At the uttering of that declaration, Troilus spake
against it3 — the youngest of Priam's sons was that Troilus
as regards age, mightier, however, than Hector in manslaying
and splendour and exceeding strength. He almost became mad
with encouraging the fighting. „Let Helenus' false prophecy,"
saith he, „in no wise prevent you." To go into Greece was
with them the voice of a hundred out of the mouth of one.
397. Now when Priam knew everyone's wish and desire,
and when he perceived that they were all fain to go on the
hosting, he sent Alexander and Deiphobus into Paeonia to
choose and to collect soldiers, mercenaries and warriors to
wend on the hosting. Then was proclamation made by Priam
to his people and to the folk of his country in general to come
to assembly and counsel. He instructed his sons in that as-
sembly that unto each junior of them his senior should be lord.
After this he related to the people every insult which the
1 more literally : 'after a promising of reward to me by each woman
of them. - Lit. women. 3 Lit. prohibited.
78 The Destruction of Troy.
Greeks had inflicted upon tlieni, the Trojans. „Wherefore",
saith Priam, „I desire to send Alexander with a host into
Greece, to avenge some of the great evils which they have done
unto us. But indeed, why should not Antenor tell tidings to
you, „for he it is that fared into Greece on an embassy."
„Truly," saith Antenor, „I am acquainted with Greece. I beheld
her heroes and her warriors, and there is no need for you1
to fear them, since your champions and your men-at-arms and
your soldiers are more splendid and more dexterous than the
soldiers of the Greeks." „Question, then," saith Priam, „is there
one of you who would be unwilling to fare on this hosting?"
Then answered Panthous, son of Euphorbus, a leading man
of the Trojans and a wonderfully good counsellor, and said in
a low voice: „My father," saith he, „declared to me that a
man named Alexander would be, when he brought a wife out
of Greece, the completion and end of Troy. Because they will
come after him with a fierce, fearful host (and) the Trojans
will be put under mouth of spear and sword. So that it is
the better to bide in peace and in good -will, as is now the
case, than to challenge an army and a host that would attack2
Troy and destroy it." Now when the people heard the opinion
of Panthous they uttered a cry and mockery and ridicule con-
cerning him. And they said that what Priam should wish they
would do for him. Then said Priam to them, „I desire indeed,"
saith he, „to prepare the vessels and to gather a host to go
into Greece. For if ye act on your king's counsel neither good
nor dignity shall be wanting to you." Priam then gave thanks
to them all, and left them free to fare forth out of the as-
sembly3 and to go home. Hector was sent into northern
Phrygia to seek a host and army.
430. When Cassandra, Priam's daughter, heard the counsel
1 Lit. 'there is nothing for which it would he necessary for you.'
2 inrifed is a scribe's mistake cither for inrised, the s-fut. sec.
sg. 3 of indriuth, or inrithfed the b-fut. sec. sg. 3 of the same verb.
n I here follow the reading of LL., a sin dial.
Literal Translation. 79
which her father desired, she began to prophecy what would
happen there in future, and she said: „Much evil will there be
from that news! The heroes and warriors, kings and prince,
chieftains and nobles of Asia will fall in consequence of that
resolve."
435. Then came the time for going to sea, and the buil-
ding of the vessels ended. Soldiers and hosts came from
Poeonia in the company of Alexander and Deiphobus. Hector
son of Priam came with hosts and multitudes out of northern
Phrygia. Then came the time of scanning the sea. And Priam
entreated Alexander to rule 1 shrewdly the host that was sent
along with him. Moreover other leaders were sent in his
company, namely, Deiphobus and Aeneas and Polydamas. Then
Priam announced to Alexander that he should fare forth on
an embassy to make peace and good-will between Greeks and
Trojans.
445. So when all these things came to an end, Alexander
went with his fleet along the Tyrrhene sea, and Antenor before
them, giving them guidance. 2 Now it was not long before that
time when Alexander fared to the country of the Greeks, and
before proceeding to the neighbourhood of Cythera, that Mene-
laus son of Atreus, a chief leader of the Greeks, was going to
the island of Pylos, to converse with Nestor, and met Alexan-
der son of Priam face to face. Great marvel had Menelaus to
see the royal host a- rowing. Strange to him was the abun-
dance of the vessels and the great number of the fleet. He
was sure that they were accompanying a king's son or a crown-
prince. So he did not venture to accost them: but each of
them went past the other.
450. That was the season and time at which Castor and
Pollux, with a host around them, came till they were biding
in the neighbourhood of Framia (?), and on that occasion they
took with them, to their own country, Laomedon's daughter
Hesione.
1 Lit. 'that lie should do the ruling. '2 Lit. 'knowledge. '
80 The Destruction of Troy.
459. In the same clay, there was a great festival in the
island of Cythera, namely, a festival of Juno. Now when
Alexander drew nigh unto the port of Cythera (that Cythera,
a great island is it, with a temple of Juno therein), then did
fear seize the dwellers of the island at the vast fleet, and they
asked who was in the fleet, and whence they came, and why
they had come? Then Alexander answered them: „Priam, king
of the Trojans, hath sent on an embassy, his son, namely
Alexander, to go into the countries of the Greeks, to visit
Castor and Pollux."
468. So when Helena, Leda's daughter, own sister of Castor
and Pollux, and wife of Menelaus son of Atreus, heard of
Alexander's arrival in the port, she came out of the middle of
the island, till she was biding on the edge of the strand nigh
to the port wherein lay Alexander. Because her mind went forth
towards him, and she desired for her(self) the valiant boy, the
light and beauty and darling of the whole of Asia, with the
gift of shape and form and joyance of the men of earth: the
point of battle and splendour and manslaying of the north of
the world, from his splendour and his eminence; (him) that had
no room in Asia, on the east of the Tyrrhene sea, so that he went
westward into Greece and carried off victory and triumph in
every game in the assembly of Greece; and no warrior nor lord
nor crownprince of the folk of Greece could equal him, so
that his fame and eminence spread throughout the whole of
Europe in such wise that the ladies of the Athenians loved
him for those reasons. Wherefore the queen Helena came to
the strand that she might see with her own eyes1 him whom
she had heard of with ears. In- that island stood a temple
and idol- house of Diana and Apollo, and therein did Helena
make her offerings to the idols at will, as was the custom of
the heathen on the festivals of their gods and their images.
Thereafter Alexander was told that Helen had come to the
port. When he heard that, he went vehemently to behold
Lit. with eyes of head.
Literal Translation. 81
her form. So when he beheld her, he loved her much, for of
the world's women there was not a woman who resembled her
as to shape and make, save only Priam's daughter Polyxcna.
He found not her equal in dignity and in conspicuousness and
in loveliness; wherefore Alexander son of the king of Troy
loved her, so that every joint and every limb in him was full
of passion for her. Then Alexander came in front of the lady,
to shew forth his form and habit, his garment and vesture,
because it was an embroidered (?) vesture that he wore,1 with
its adornment of ridged red gold, with its array of precious stones
around him on the outside, and against his skin a noticeable
tunic of the silken cloth, with its separate fringes of refined
gold. Stately and proud was the kind of pace with which he
came 2 to behold the women. When either saw the other of them,
they remained a long time, each of them a-gazing at the other.
Such was the greatness wherewith they each loved the other
that they had no desire to separate till death. Then Alexan-
der enjoined on his people to be prepared and to be ready to
loose their vessels when night should have come. So when the
night fell, Alexander with his people went to attack the idol-
house and they lay hand over it. They took Helen with her
ladies with them to their vessels. Helen, truly, was fain of
that. Now when he had finished the raid on the idolhouse,
and the outraging of Venus and Apollo, and the bearing away
of Helen in elopement, the folk of the city heard of that.
They come from every point. They deliver a strong assault on 3
Alexander, in order that their queen might not be taken from
them, in such wise that men were slain4 contending with_tliejn.
Thereafter that was told to the crew of Trojans who were
biding in the vessels. These came out of their vessels stark
naked, and they took their arms on them, and they made an
onfall on that stead and seized all that was therein of booty
and of wealth. Then they embarked in their vessels and ran
1 Lit. was about him. a Lit. which he brought with him.
3 Lit. conflict to. 4 Lit. there were dead men.
G
82 The Destruction of Troy.
round to the port of Tencclos. When they came to that port
Alexander began to soothe Helena, for she had fallen into gloom
and into great grief because of parting from her land and
from her country and from her own people. Then Alexander
sent envoys to Priam to tell him tidings of what had come
to pass there. Now when it was announced to Menelaus, who
was biding in the island of Pylos, that his wife had been
carried off in booty by Alexander, and that the island (of
Cythera) had been wrecked, he went at once to Sparta1, and
his brother Agamemnon was summoned to him, and he told him
of Helen, namely, that she had been carried off by Alexander,
son of the king of the Trojans, in elopement and in flight.
524. For the present, he, Alexander, went with his wife and
with the great booty he had taken, to Troy unto Priam, and
he told his tidings in order, from the hour he went on (his)
way to the hour that he came back. So gladness and great
joy took Priam, at the tale which Alexander made; for it
seemed to him that the Greeks would be thankful to exchange
and barter the booty and the women, namely Hesiono for
Helen. It happened that that was not so.
531. Now when Priam beheld grief and gloom and weari-
ness (?) on Helen's countenance, he was consoling her and en-
couraging her and promising her that (every thing) should be
according to her will, and that it would not be worse for her
to abide in Troy than to abide in Lacedaemon wherein she had
been before.
535. Howbeit, as Cassandra Priam's daughter beheld this
Helen, she began to prophesy and foretell all that would be there-
after 2, the slaying of the host, and the cutting off of the leaders,
the fall of the kings, the destruction of the princes, the be-
heading of the battle-soldiers, the overthrowing of the cham-
pions, the plague-fall (?) of the old men, the destruction and
burning of the city, the devastation of the land and the country
' Lit. till he was in Sparta.
Lit. 'ahead': archinun (gl. ante) Z.2 611.
Literal Translation. 83
and the territory. „Verily," she saith, „heroes and warriors
and battle -soldiers will he lying ander hounds and ravens.
The fields will be full of the bones of the heroes, of their
heads, of their haunches, of their forks, in such wise that it
is doubtful that any one will be able to pass over the plains
of Troy from the abundance of the heaps of bones in every
plain. Because of thee, 0 virgin," saith Cassandra, „men of
Europe and Asia shall fall."
546. That is the prophecy of Cassandra to the Trojans.
547. So from that tale there came to Priam anger with
Cassandra, and a palm was put against her mouth.
549. Now when Agamemnon came to Sparta he was con-
soling and encouraging his brother. „Let not weariness or
grief bide on thee," saith he, „for thy honour-price will be
exacted,1 and thou shalt not be in disgrace. For the mighty men
of the whole of Europe will arise to avenge thy sorrow,2 and
they will avenge it even as if it had been caused to each
one of themselves." This then was settled by them, to send
throughout the whole of Greece to muster the hosting of Greece,
to proclaim war on the Trojans. This was announced by them,
first, to Achilles and Patroclus, the two kings of the Myrmi-
dons, and to Ncoptolemus king of the island of Rhodes, and
to Diomede king of the island of Argos. When they came
unto Agamemnon and were biding in Sparta, their six3 captains
made a confederacy and an alliance and a bond (?) of league
and union, and they declared that they would do no other
business before going with hosts and armies to avenge on the
Trojans the great dishonour which they had brought on the
Greeks. Then they ordained Agamemnon as emperor and over-
king above them all. They afterwards sent messengers to the
Greeks, to collect and muster the whole of Greece from the eastern
extremity of the Alps in the south unto the confine of Thrace
1 Lit. made.
2 Lit. sigh.
3 Lit. their hexad of captains. The ocus seems an error.
(J*
84 The Destruction of Troy.
and Alania in the north, from the east of the land of the
Macedonians in the west to the shore of the Aegean sea in
the east, in order that they might have frequent meetings and
assemblies and congregations in every district, that they might
have boats and barques and vessels ready, and that they might
be in their armies and in their battalions in the harbour of
Athens and then fare forth on one track to Troy, to take
vengeance for the outrage upon them.
572. Now Castor and Pollux, after hearing that their
sister was carried off in elopement and flight by Trojans, went
in their vessel to sea to voyage after their sister. They then
coasted by the Lesbian strand, till a storm forced them towards
land, and they put their vessel on shore. Then Castor and
Follux passed away, and no one knows how they fared after
that. But the gentiles say that they were turned into two
stars, and that Gemini are their names in heaven. Apparently,
however, they were drowned a drowning in the storm. Howbeit,
the Lesbians were a-seeking them in boats and in vessels, and
searched minutely from the estuary of their land as far as
Troy, and they found not. Even though the Greeks had lost
from that expedition only those two champions and those two
points of battle, great were the loss unto them.
584. Now when this news had spread throughout Greece,
namely, that Helen was carried off in elopement, there was a
great commotion throughout the whole of Europe from the
lands of the Maeotici to the estuary of the river Rhine. That
news boiled up in the whole of Greece, forasmuch as every
tribe and every race therein felt the disgrace as if it had been
done to themselves. So there were frequent assemblies in
every tribe, and everyone's messages (?) went to the other
to know when it would be fitting for them to wend on their
way; and the implements of the way were gotten ready for
them, both vessels and sails and ropes, both food and raiment
and cattle (?). The Thessalians harnessed their steeds and
their studs to bring them to the border of the sea. The
hauberks and helmets of the Myrmidons were cleansed from
Literal Translation. 85
their rust and dirt. Their spears were armed so that they
might be keen for the spoiling of foes and foreigners. Their
swords were made sharppointed and their shields were ad-
justed (?) before wending on the way. The garments and weeds
and clothes of the Athenians were made ready. Now there was
one cry throughout the whole of Greece because they divided
themselves. Some of them in woods a-felling the timber, so that
no one heard another's voice by reason of the abundance of the
wrights and the serving-men a-cutting and hewing and chipping
the trees. Another party of them in forges making arms and
things of iron, namely, making swords and hauberks and shields,
pointing and shaping1 their weapons. There was no one, now,
in the whole of Greece without a work in that kind. They
were full of leaguers and encampments from the eastern border
of Rhaetia in the south-east to the west of the land of Thrace
on Propontis in the north-east. The Athenians were biding
there in a leaguer. The Peloponnesians (?) and Mycenaeans and
Lacedaemonians were biding in one stead. Argives and Danai
and Pelasgi were (there also). Folk of Thrace and Arcadia
and Thessalia and Achaia and Boeotia were there. The Mace-
donians and the Myrmidons and the Ionians were there. There
were the Galatians and the . . . and the Aeolians. The ga-
thering of Greece was nothing to the muster that was in the
islands of the Tyrrhene sea. Hardly (?) was an equal number
left2 in them from the waves of the Adriatic sea to the
Maeotic marshes. These are the islands wherein was that
muster: namely, in Crete and in Cyprus and in Rhodes and
in Pylos and in Salamis and in the islands named . . . and
the isles . . . and the isle . . . There was, besides, a great
gathering in Corcyra and Ithaca . . . Cythera, Calaureia (?),
Carpathus . . . Aegina . . . Maoris . . . Scyros and in Peparethus
and in Lemnos and in Thasos and in Imbros and in Scyros,
and in other islands besides, which win (?) fame and eminence.
1 slaide: cf. du-slaid (gl. plasmantis) Ml. 140 •>.
2 Perhaps the scribe has omitted ma: if an equal etc. Sic LL. 232a.
<3fi The Destruction of Troy.
And it is related that hosts and multitudes came even out of1
the border-lands that are in the neighbourhood of the Greeks
south and north and west. Then came the terrible bands of
the Etruscans, who are in the north of Italy, whose valour
excels the world's children. Now when the people of Dalmatia
and Dardania and Istria and Pannonia and Rhaetia came,
there also came the valiant people who dwell in the northern
fringe of the world, to the north of the river Ister, namely the
champions of Dacia and Alania. Then too came Dromantauri (?)
who dwell at the estuaries of the Maeotic (marshes). Then
came . . . Then also came Melachli(?), noble ... of those hosts.
There came, besides, Hippemolgi and . . . and Grunaei and
Neuri and Agathyrsi.
635. Now there was a gathering of a mighty host to the
harbour of the Athenians. Many troops and companies came
there. Many of the kings and the captains and the lords and
the mighty men and the champions of valour of Greece came
there. Many bands and hundreds and thousands came there.
It is hard to say2 that the whole of Europe did not arise
there, with its hosts, with its kings, with its tribes, with its
races. If any one should behold the Tyrrhene sea, how it was
specked with ships and vessels and galleys, pleasant were his
view! To the folk who wore biding on the hills and shores
of the Athenians, it was enough of the earth's delights to
observe the fleets and the hosts and the troops of sea and of
land, to wit, seeing every crownprince and every king and every
captain, in his royal march, seeing every soldier and every
champion under arms, and espying the side from the sea: the
oars at the rowing and the many-coloured sails of every land,
because there had been collected all that there was of ships
and vessels in the territory of the whole of Europe and in
the isles of the Tyrrhene sea. So that ranks of them were,
made by the edge of the strand of the Athenians, to carry
the mighty host of the whole of Europe towards Troy.
1 For ima we should probahly read asna.
2 Litex'ally, It is a share of pain.
Literal Translation. 87
Now this is the number of ships that went [with] each
captain of the Greeks in this fleet.
A hundred ships, this was the crew of Agamemnon son
of Atreus, out of the lauds of Mycenae.
Menelaus son of Atreus out of Sparta, sixty ships.
Arc[es]ilaus and Prothoenor, two kings of Boeotia,
fifty ships.
Ascalaphus and Ialmenus ex Orchomeno, thirty ships.
Ajax, son of Telamon and Hesione daughter of
Laomedou,
with six captains, namely Teucer his brother out of Buprasium,
and Amphimacbus and Diores and Teseus (leg. Thalpius) and
Polyxenus, fifty ships their number.
Nestor out of Pylos, eighty ships.
Thoas from Aetolia, forty ships.
Ajax son of O'ilous out of Locris, thirty ships.
Nireus out of Syme, forty ships.
Antiphus, Phidippus and Thoas out of Calydna,
thirty-six ships.
Ulysses, or Odysseus, out of Ithaca, twelve ships.
Protesilaus and Podarces out of Phylace, forty.
670. Eumeles out of Pherae, ten ships.
Podalirius and Machaon, two sons of Asclepius out
of Tricca, thirty-nine.
Achilles and Patroclus, two kings of the Myrmidons,
out of Phthia, fifty ships.
Tlepolemus out of Rhodes, nine ships.
675. Polypoetes and Leonteus out of Larissa [recte Ar-
gissa], forty ships.
Diomedes and Euryalus and Sthenelus out of Argos,
forty ships.
Philoctetes out of Meliboea, seven ships.
Gyneus out of Cyphus, twenty-one ships.
Prothus out of Magnesia, forty ships.
680. Agapenor out of Arcadia, forty ships.
Mnestheus out of Athens, fifty ships.
r^
88 The Destruction of Troy.
Now, the number of overkings of the Greeks, that are here
enumerated is forty-nine kings in all.
684. ^Thereafter, then, all came to the harbour of the
Athenians, and' all his captains were summoned to Agamemnon
to counsel him as to what they should do. So when the
captains had all come into one place, Agamemnon declared to
them that some of them should go to Apollo, to inquire of
him how the hosting would turn out, whether it would be
prosperous, or whether it would be passable at all. Every one
praised that counsel, and Achilles and Patroclus fared forth to
that end. So when they had come as far as Delphi, Apollo's
temple, they asked tidings of the image. Apollo replied to
them that the expedition would turn out well, 1 for they would
return to their home battle-victoriously at the end of ten years
after marching on Troy. Achilles offered great offerings to
Apollo in that stronghold. Now, when Achilles was making
the offerings in the temple, then came Calchas, son of Thestor,
with gifts and offerings from the Trojans to Apollo. He entered
the temple and asked tidings about the Trojans urgently, what
kind of end they would have of their warfare and contention
against the Greeks. Apollo answered that Troy would be
overturned at the end of ten years. When Calchas heard that,
he came to Achilles and made his union and friendship with
him, and they (both) went to the camp of the Greeks. They
related their tidings and their adventures. Now when all these
things had ended, Calchas told his people to put their ships
on sea and on ocean. The hosts did that for him. Ascalaphus
and Menelaus were put before them that they might be guides
to them straightway towards Troy, for they had been previously
in Jason's vessel.
708. First they fared to a certain island, which was under
Priam's yoke. They wreck that island. Thereafter, then, they
came to the island Tenedos, a place wherein were the treasures
and jewels, gold and silver of Priam and of the Trojans. All
1 Lit. that meet would be the going of the expedition.
Literal Translation. 89
the human beings whom they found there the Greeks put under
mouth of spear and of sword. All the treasures and jewels
which they found they gather together. Thereafter, then, came
the kings of the Greeks into one place, to Agamemnon, to take
counsel as to what they should do.
715. This is the counsel they came to,1 that envoys should
fare from them on an errand to Priam, to demand Helen and
the booty which Alexander had taken out of the island Cythera.
The messengers, namely Diomedc and Ulysses, came to Priam
and declare their message to him diligently.
719. Now while they were about these matters, Achilles
and Telephus (a son of Hercules) were sent to harry Mysia.
Therein was Teuthras king. When they came to Mysia they
wreck the land, they gather the booty and the cattle of the
land to one stead. The hosts and multitudes of the land awaited
them round Teuthras, round their king. Teuthras challenged
them to single combat. When Achilles heard that, he cast his
travelling dress from him and donned his battleweed of battle
and combat. He donned, in sooth, his hauberk of twice-
melted iron and his crested, shapen helmet on his head. Then
he came throughout the host of the Mysians like a fierce-
woundful lion worried on account of (?) his cubs, or like a
furious bull to which an evil blow is given. He gave a cast
of a great broad-blue lance at Teuthras, in such wise that the
head went through him from the one side to the other, and
Telephus son of Hercules came to him and put his shield to
ward him just when the battle -soldier had begun to destroy
him. Because he had given a night's hospitality to Telephus
and to his father, namely Hercules, therefore he, Telephus,
cam o,, to him. So when Teuthras expected death he bequeathed
his realm to Telephus, because it was Hercules that had given
the kingdom to him and slain Diomede (sic), and given his
heritage to Teuthras. Therefore did Teuthras bestow his king-
dom on Telephus. Then Achilles installed Telephus in the
Lit. made.
90 The Destruction of Troy.
kingdom that he might furnish a tribute of corn to the Greeks
to support them so long as they were engaged in the destruction
(of Troy). It was fulfilled even so. Then Telephus remained
in Mysia and Achilles1 went with booty and with great wealth
unto the Greeks to the isle of Tenedos. He tells his tales
and adventures from beginning to end to Agamemnon. He too
was thankful.
744. Now as regards the envoys, namely Diomede and
Ulysses, they declared their messages to Priam, namely, that they
had been sent by the Greeks to demand Helen and the booty
besides, to make peace and friendship between them, so that the
Greeks might go back to their home. Hardly (?) then could (?)
Priam answer these words; but he only said in his mind „Do
ye take heed," saith he, „of what hath been done to me, namely,
killing my father, burning my city, carrying off my sister into sla-
very?" „I will not make peace," saith Priam, „with them. They
shall not take away women or booty." He ordered the envoys
to go out of the country. „Truly," say the envoys, „we do not
know whether the counsel which thou takest is meet. It will
be hard for one small tribe in the world to slay and strike
against the folk of the whole of Greece with its army." „The
greater," saith Priam, „will be the fame and renown of the
few that will carry on a noble warfare against that mighty
host." „This warfare will turn out ill for thee," say the envoys.
„Thou thyself wilt fall therein, and thy children and thy
friends will fall." „Not much does that alarm me,"2 saith
Hector. „It will be an uprising of soul and a foundation of
my fame after me. I will slay hosts and multitudes. Heads
and feet and bodies and necks and waists will be cut and
carved by the point of my sword. Full will the whole of
Greece be of gloom and of sorrow, for the sons of their kings
and their captains and their nobles will fall at my hands."3
1 The scribe has obviously omitted Achil after dochóid.
2 Lit. ou myself is that.
3 Lit. from my deed.
Literal Translation. 9]
„How wilt thou du that?" say the envoys, „for heroes of thy
likeness and fashion will bide at the end of the drove (?) against
thee? For heroes there will be in plenty to whom attacking
thee will be a pleasure. There will be no seeking for heroes
fit to forbid and overcome thee."
768. „Not thus shall it be," says Hector, „for I shall be
a /••. . in combat against each man of them. Their weapons
will not clash against me because of the excellence of the
defence."
771. Then the envoys turned to the isle of Tenedos, to
the camp of the Greeks. Agamemnon asked tidings of the
envoys, what kind of country they had gone to, and what the
gallantry of the heroes, what the strength of the walls, what
the steadfastness of the city? „In truth," say they, „though there
were seven tongues in the head of each of us, we could not
set forth everything that we beheld. For the Trojans excel
the men of the world in form and shape and raiment. Woe
to him who shall destroy them, woe to him whom they shall
slay(?), woe to him who shall slay them and shall be victorious
over them and lay them low!"
780. Now when this gathering of Europe on a hosting
towards Troy to devastate it, was announced [to the Trojans],
they went to seek armies to their neighbours and to the over-
kings of great Asia; and their kings and their captains came
with hosts and multitudes to help the Trojans.
Then went Fundatus * and Amphicastus 2 two kings of Zelia.
Then went Cams and Amphimacus and Nestius3 with
hosts of Colophonia.
Then went Sarpedon and Glaucus with the host of Lycia.
Then came Hippothous and Cupesus, two kings of Larissa.
Then came Renus from Ciconia.
Then came Pirus and Acamas with warriors of Thrace.
i. e. Pandarus.
Made up of Amphius and Adrastus.
de Caria Amphimackus Nastes.
1. e
92 The Destruction of Troy.
Then came Ascanius and Antiphus and Phorcys with great
hosts out of Phrygia.
Came Epistrophus and Boetius from . . . There came Py-
laemenes with a great host out of Paphlagonia.
796. Then, too, came Perses (and) Memnon with innumerahle
hosts from Ethiopia, chief of consultation and captain of all Asia.
There came Rhesus and Archilochus with the host of
Agrestia.
Then came Epistrophus with numerous troops from Alizonia.
800. Now when all these had arrived, Priam chose a single
captain of manslaying over all these hosts, both in the middle
and in the outside of them, to wit, Hector. Every man had
authority after the other, that is to say, Deiphobus after Hector;
Alexander after him; then Troilus; then Aeneas; lastly, Memnon.
Then, moreover, proclamation was made by Agamemnon to the
kings of the Greeks to come to take counsel concerning the
answer which the envoys had brought with them from Priam.
When they were at the council, there came Nauplius Palamedes,
(i. e. son of Nauplius) from Zona (?) out of Cormum (?) with
a crew of thirty ships. Great welcome is made to him. He
was excusing himself for not having come at once to the port
of Athens, (saying that this was) because he was in heavy
sickness, and when it ceased upon him he came.
811. Thereafter he went into the council, and the Greeks
said that this was the proper advice, to attack (?) Troy by
night. Palamedes did not allow that, but (he said) that they
should break upon the Trojans in the light of the day, and
besiege1 the city afterwards. Every one lauded that advice.
Then at the end of their council they appointed Agamemnon
as overking and chief captain of them all. Then they sent
envoys and travellers (?) from them into Mysia and into other
lands besides.
818. Agamemnon proclaimed to the kings and to the
soldiers and to the whole host that they should set their ships
1 I take saighe to stand for suidhe: cf. ac iomsuide immon mbaile,
4 Masters A. D. 1527.
Literal Translation. 93
and barques on sea to row towards Troy. And he began to
encourage the heroes and the champions of valour and the
battlebreachers of hundreds to fight a fight edgeful, bloody,
angry, truly severe, against the heroes of the terrible Asia.
823. Thereafter the host arose, and loosened their ships'
cables, and left the island. They went straight towards Troy.
825. Now the earth, from sunrise to sunset, almost trem-
bled, and the Tyrrhene sea almost came over its great plains,
with the mighty rowing made by the crew of the thirty and
eleven hundred ships and galleys. That was reasonable, for
the folk that were on board this fleet were the points of
conflict of the world's men, and the choice of the whole seed
of Adam, and the greater part of the battle-soldiers of the men
of earth. Because then was the world biding in the midst of
its age and its indignation, its mobility and its haughtiness, its
battles and its conflicts. Then its men were strongest and its
soldiers were bravest, at the time this hosting fared forth.
Wherefore there had been nothing equal to those heroes from
the creation of the elements, as regards valour and prowess,
save only that Hercules was not there, the hero who excelled
every one.
836. With regard to Priam, however, he put messengers
to espy and to survey the ships and the hosts themselves,
what time they would come from the Tyrrhene sea to the port
of Troy, so that battalions might be ready before them to
safeguard the city.
840. Now when the look -out -man cast an eye over the
sea, he beheld a marvel: the sea was specked with ships and
galleys and pinnaces. He beheld the vast wood, over the ships
and over the heroes' heads, of the lofty, magnificent (?) masts
of the world. He beheld above the masts the varieties of the
many-coloured sails of different colours of cloth of every country.
Then he went with information to Priam. Priam asked tidings
of him. Then he said:
847. „Meseemed as I looked," saith he, „that there ap-
peared to me on the sea a heavy thickish mist and a gray
3&Í •
r^
94 The Destruction of Troy.
vapour dark and dim, that is spread to the clouds of heaven,
so that heaven over their heads was not near, and that sea
under the ships was not near, for darkness filled the void from
heaven to earth.
851. „Then there appeared to me the sound of a keen
tempestuous wind. Mcseomed that it would cast down the
forests of the world, even as the blast of Doom.
853. „I heard the noise of a mighty thunder: meseemed
it was the heaven that fell, or the sea that ebbed away, or
the earth that split into many parts, or as if showers of stars
were falling on the face of the earth."
856. „Alii what is that?" saith Priam.
857. „Not hard to say," saith the messenger. „The thickish
gray cloud, which I beheld over the sea, is the breaths of the
heroes and the champions of valour that filled the face of the
sea and the hollow (?) which is between heaven and earth,
because the steam and boiling of the keen-edged wrath arose
in the forebreasts of the valiant heroes, wherefore they turned
their wrath upon the rivalry of the rowing, so that it filled
(with their breath) the air above them.
863. „The noise of the rough wind which I heard is the
sighing and panting of those champions, with the fatigue of
the rowing and with mutual envy of a leader's contest. 1
866. „Now this is the thunder which I heard, the gnashing
and grinding of the soldiers' teeth, and the ... of the oars,
and the crashing of the sculls, and the falling of the benches,
and the breaking of the masts, the sound of the spears and
the swords, and the clashing of the shields, the bundling (?)
of the arrows, the clang of the helmets and the hauberks, at
the greatness of the rowing and of the . . . which the soldiers
... on the oars in the rowing. Such is the strength of the hands
that ply the oars that the barques and the galleys tremble
with their crews and their companies, with their barrels (?),
with their boards, with their arms." 2
1 The meaning seems to be 'of a contest for leadership.'
2 Here a scribe's note: 'Bad is that. 0 ink!'
Literal Translation. 95
876. „What else beheldest thou?" saith Priam.
877. „I beheld thereafter the diversity of the many-hued
raiment, with the beauty of every colour that spread over the
whole sea, It seemed to thee that the whole sea was specked
with many -coloured awnings. I have not seen any colour in
the world that was not there, both gray and blue and red and
green and purple, both black and white and dun and yellow,
both speckled and brown and motley (?) and red.
883. „I saw thereafter the rising of the sea on high in
the semblance of lofty mountains.
885. „I saw each mountain after the other. This is my
estimate, that each mountain and each wave of them would
spread over all the Trojans.
887. „Then there appeared to me the prows of the barks
and the galleys, and the beaks of the vessels, and the heads
of the soldiers.
889. „There appeared to me the garments and dresses and
brooches of the kings and the captains. I beheld the weapons (?)
and the wood and the spear-forest of the lances and the pikes
out of the prows and beaks of the ships.
892. „I beheld the crowd and shed of the hard shields,
with their covering of plates of gold and silver around them,
along the edges of the ships all about. The glittering of the
arms would strike mine eye from me, and the brightness of
the gold and the silver, and the ornaments of the lances and
the ivory-hilted swords and of the green spears with their neck-
rings and of the shields with their plates and their adornments
of gold and silver. The diversity of the many-coloured raiment,
this is the spread sails that were over the ships and the barques.
900. „The great storm which came into the sea so that
the waves were like mountain -peaks, is the wave -roar of the
. . . from the beaks and bows of the barques and from the
blades of the oars and from the sides and the stems of the
ships. This event will be cause of quarrel. Many will be the
dead. Many will be the bodies defiled under hounds and birds
and ravens on each of the two sides. Rough will be this
k
96 The Destruction of Troy.
conflict which the men of Asia and Europe will light. The
breath of the Ethiopian will meet with the Thracian; in such
wise that they will be . . . Furious will be the mutual smiting
which the foreigners will cause, the Persian from the east of
the world, the Macedonian from the west thereof. Alas that
there was not a 'honey-tongue' who would make peace with the
Greeks in such wise that they would turn from the place
wherein they stand!"
912. Even while they were so speaking,1 the host came
into the port of Troy. They filled the harbour with ships and
galleys. Hector, however, held the harbour against them till
Achilles came, of whom was said is totum exercitum euertit.
The same man is sent to spy and to cast an eye over them,
and he went and beheld the courses of the bands and the bat-
talions, every battalion and every host round its king and round
its captain, issuing forth out of the ships.
919. He then declared to Priam the form and shape and
habit of every king and every captain, every warrior and every
soldier of the Greeks.
This is a defect in2 the book.
922. ... hunting Alexander, so that Aeneas put his shield
behind him and saved him from the hands of Menelaus. There-
after Alexander went to the city. Nox praelium dirimit.
925. On the morrow the champions of Europe and of the
Greeks went before the battalion of the Trojans. Terrible, in
sooth, was the kind of rage and wrath and conflict which they
brought with them into the battle — Achilles and Diomede
in the forefront of the battalion of the Greeks, Hector and
Aeneas in the forefront of the battalion of the Trojans. This
is what the captains of the Greeks brought with them (into
the battle) — the overwhelming of Hector if they could. Bitter,
in sooth, was the attack which they delivered. Furiously in
that battle bellowed the valiant stags of Asia and Europe.
7
1 Lit. on these words.
2 Lit. on.
Literal Translation. 97
Then the mightiest heroes went according to (their) power1
against their foes. Horrible were the signs that were there,
namely, the shining of the swords and their sparks, a-cleaving
the shields, the white cloud of the bucklers,2 the smiting to-
gether of the glaives and spears and arrows against the hauberks
and against the helmets, the crash, then, and dashing together
of the bosses beaten by the swords and by the warlike battle-
stones and by the broad green lances in the hands of the valiant
heroes. The air above them was specked with the hurlings
of the diverse weapons. Then there were jets of blood innu-
merably pouring out of the limbs and joints and members of the
heroes, so that they filled the furrows and hollows of the
battlefield. A close combat fought the four royal soldiers,
namely Achilles and Diomede, Hector and Aeneas. They hewed
the hosts between them. Achilles and Diomede were cutting
off the Trojans from the forefront of the battalion of the Greeks :
Hector, however, and Aeneas were cutting off the Greeks from
the forefront of the battalion of the Trojans. They wrought
upon the hosts so that many hundreds fell on each of the two
lines of battle. What Hector alone on this day did of mighty
deeds were much to be in tales and stories till Doomsday.
950. Exceeding much is it to count what kings and lords
and champions he laid low; besides whatso fell by his hand of
rabble and common folk, this is innumerable. Cruel, in sooth,
were his deeds, as he went terribly through the crowds of
his foes and left horseloads3 of the corpses in front of the
Greeks. He made a warlike fold (?) of the bodies of his foes
all around him, so that he had a strong rampart overagainst
the Greeks. On the other side Achilles was cutting down the
hosts, slaying the troops, so that great multitudes of the nobles
of the Trojans fell by him. Moreover Aeneas and Diomede
killed many very valiant men on each of the two sides.
1 darcenn cumaing, also in 1367, lit. pro potestate: cf. Lat. pro
virili parte. - which seem to have heen chalked.
3 marttaige seems a scribe's mistake for marclaige, ace. pi. of
marclach.
1
98 The Destruction of Troy.
960. Then came Archomenus, — a royal soldier, he, of the
Greeks, — by virtue of sword against Hector, so that his lion's
rage came to Hector and he gave him a blow of his sword,
and made two divisions of him. Now when Palemon saw that,
namely that Archomenus had fallen by Hector's deeds, he went
furiously, martially after Hector. Hector turns against him
and gives a terrible rush towards him, so that Palemon fell
by him in that place. Then Epistrophus came to contend
against Hector, and he gave a cast of his broad gray spear
at Hector, but Hector put that past him. Then he directed
the lance unto him, and it went into his shield and passed
through himself after splitting the shield from bottom to top:
so thereof did Epistrophus die at once.
972. Then Schedius went before Hector to seek his re-
nown. He was sure that the world would be full of his name
if it should happen to him that Hector fell by him. Howbeit
Hector came against him terribly, fearfully, and left him without
a soul. Elephenor came to contend against Hector, and cried a
venomous execrable cry at him. „The man," saith he, „that comes
before thee now will slay thee and separate thy soul from thy
body. Glad of thee will be the beasts of the desert and the
birds of the air." „Against thyself all that shall turn," saith
Hector, raising the spear that lay in his hand, and giving a
thrust at Elephenor in such wise that it passed through him
into his gullet, and he fell to the ground. Hector runs to him
and carried off his harness and his head. Thereat came Diores
to him: „Thou shalt not," saith he, „bear away that harness
without a contest. Thou wilt not find me the same1 as the heroes
who have done battle against thee hitherto." „Be it afterwards
that thou boastest,"2 saith Hector. „We come to know it,"
saith he. Then they fight. Diores fell there by Hector after
being wounded exceedingly.
987. After those people, then, Polyxenus began a contest
with Hector and fell by Hector. Came Idomeneus in like manner.
Hector parted not with him till he slew him.
1 Lit. I shall not be the same to thee. - a mere guess.
Literal Translation. 9<)
990. So Hector on that day slew in single combat eight
of the mighty kings of the pure scions of Greece, besides
what he slew of valiant soldiers, whose name wins fame and
renown. On the same day Aeneas son of Anchiscs laid low
in single combat two royal soldiers — Amphimachua and Nireus
their names, — besides what he slew of the rabble. Howbeit,
Achilles slew three captains of the Trojans by dint 1 of valour,
to wit, Euphemus, Hippothous and Asteropaeus. Terrible, in
sooth was Achilles' appearance on that day. Round his head
(was) a crested helmet, from which spears and swords and
stones would rebound. A hauberk well -braided, many -looped,
strong- . . . protected him from ear to ham. A soldierly
claymore in his hand, which hauberks and helmets could not
resist, because of its keenness and its sharpness and its cutting-
ness. On his left, a hard-keen curved buckler, wherein would fit
a three years' boar or a couple in bed. Full from edge to edge
was it of the forms of unshapely dragons, and of the forms of
the beasts and wondrous monsters of the world, of the many
portentous shapes of the earth. There was, moreover, in the
inscribing of the shield an image of heaven and earth and
hell, of sea and air and ether, of sun and moon and the planets
besides that run in ether. In the world there was not a battle-
weed of battle or conflict or combat like this weed of Achilles.
Because it is Vulcan, the Smith of Hell, who wrought that
armour of Achilles, after he had given his own armour to Pa-
troclus, before fighting with Hector: so Hector slew him in the
form of Achilles, and stript him of Achilles' raiment; wherefore
Vulcan thereafter made this venomous armour for Achilles, in
order to the slaying of Hector.
1014. Cruel, now, was the confusion which Achilles brought
upon the hosts. Many kings, many princes, many heroes,
many nobles, many lords, many champions were destroyed in
the soldier's gap which Achilles wrought in2 the battalion of
the Trojans. Then Diomede slew a multitude of the hosts,
Lit. in strength. - Lit. brought into.
100 The Destruction of Troy.
together with twain of the royal soldiers of the Trojans who
were slain by him, to wit Mesthles and . . .
1020. Now when Agamemnon beheld the kings of the
Greeks and many captains of his people slain, and a slaughter
of his army made, it was proclaimed to his people to retreat
and to leave the line of battle. This, then, is done. The Trojans
marched to their city with victory and triumph. But as to
Agamemnon, the kings and chieftains of the Greeks were sum-
moned unto him, and he began to hearten them so that they
should not be dispirited though multitudes of them had fallen;
for that hosts and great multitudes would come to them from
Mysia on the morrow.
1029. Howbeit on the morrow Agamemnon comes with
the Greeks, so that they were biding on the battle-field; and
he began to hearten the heroes and the kings to march with
all their soldiers and warriors to the battle on that day.
1033. On the other side came the Trojans. A furious
battle is fought there at every point. Great in sooth was the
duration of that battle, for the space of eighty days, without
staying, without pausing, without ceasing, but each of them
a-smiting the other. Sooth, many thousands of the heroes of
Asia and Europe fell in that battling. Though each of the
two hosts had no loss save what was slain at that season,
great were the loss. As to the valiant deeds that Hector did
at that time, if they were thoroughly known there would be
enough of noble tales for the men of the world.
1041. Howbeit, as Agamemnon beheld many thousands of
his people falling every day, and when he beheld the great
overthrow that Hector inflicted upon them, and when he beheld
the fields full of the bodies and of the entrails and of the
bones, so that the great plain was not traversable, from the
walls of Troy even to the camp of the Greeks, owing to the
abundance of bodies and the clots of blood. — As to Little
Asia, it was not inhabitable at all, from the bight of the
Pontic sea in the north as far as Ephesus in the south, with
the evil stench of the blood and of the bodies decaying, and
Literal Translation. 101
with the smoke of the entrails a-burning in the many fires, so
that therefrom fear and/. and cursjng seized the whole country,
and slaughter was caused to human beings and cattle and beasts
and birds. — As, then, Agamemnon beheld all these things, he sent
to the Trojans two captains of his people, namely, Ulysses and
Diomede, to ask for a three years' truce. Now, when the envoys
entered the city they met with warriors of the Trojans. These
asked tidings of them. The envoys said: „to ask a truce," say
they, „we have come to Priam." So when they came to Priam's
palace they tell their tidings, namely, that they had come from
the Greeks to ask a truce, (in order) to bewail their comrades
and their friends and to bury their dead, to heal their sick,
to fortify their ships, to assemble their hosts, to repair the
camps. Now when Priam heard that answer, his hosts and his
multitudes were summoned to him, and he told them what the
envoys of the Greeks had come for, namely, to seek a three
years' truce. To grant the truce, however, seemed not good
to Hector. Nevertheless ho granted it at the request of the
king of the Trojans, for they wished to strengthen the ram-
parts (and) to bury their (dead) friends.
1067. Now the fame and renown of Hector, son of Priam,
spread throughout the whole of Asia and the whole of Europe.
Every pair was whispering about him 1 among the chief cities
of the world. An unique battle-soldier, with terror, with fear,
with a lion's wrath, with a champion's hardness, with a soldier's
blow, with a leopard's storminess, fighting and arising and fen-
ding with the few of his city against the active, splendid heroes
of the west of the world.
1074. Thus, then, was that tale told:
1075. There stands a great awful man a-battling at Troy.
He alone hath slain a third of the hosts, and cast down the
strong soldiers, and sprung over the heroes and shaken the
lines of battle: he reprimanded the heroes, he overthrew the
kings, he burnt the ships. Their champions of valour and their
Lit, He was a whisper of every pair of persons.
1
k
102 The Destruction of Troy.
battle-breachers of hundreds, and their veterans of the battle-line,
and their slaughterous leopards have fallen in fighting against
him. He has filled with corpses the fields before Troy. Now there
was one cry of wail and lamentation throughout Greece through
dread of the same man, for their sons and their grandsons
and their fosterchildren had fallen through dread of Hector's
hand. As to the isles of the Tyrrhene sea, great is the cry of
lamentation that was therein. They had the wail of every house
from the sea of the headland of Pelorus to Pachynus and
Bosphorus. Beautiful were the grown-up girls who were making
songs and music . . . commemoration of Hector's name together
with their clear ones and friends who had fallen by his hand.
So greatly had the fame and renown of Hector run among
the chief divisions of the world that the troops and assemblies
of ladies and the joyous girls of the world, loved him for the
noble tales about him, so that they would have proceeded (?)
out of their lands to see and to contemplate Hector's form,
had not the great wars taken [him] from them. As to the
sons of the kings and nobles of Greece, they went as far
as Troy, with one will, to see Hector, and they used to step
on mounds and on enclosures to see Hector over the men's
shoulders. When he was in his full equipment of armour and
apparel, the Greeks, for fear of Hector, knew not what they
should do. They knew not how they should go in order to slay
him. Of the world's men there were none, whatever were the
excellence of their prowess and their casting of darts, that could
strike Hector because of the excellence of (his) defence and
protection. During the seven years the Greeks were unable
to overcome him, although they excelled the men of the world
in knowledge and wisdom, in cunning and valour.
1112. Then came the end of the truce. Hector and Troi-
lus went before the host of the Trojans against the Greeks.
A battle, angry, savage, edged, was fought by them on the
slaughterfield. Hector attacked the battalion of the Greeks, so
that Fhidippus fell by him in the first line of battle. He
brought confusion on them all, and slew many thousands of
A
Literal Translation. 103
them. By him, moreover, fell Antiphus, a wonderful captain
of the Greeks was he. Then came Achilles from the side of
the Greeks and cut up the Trojans, so that many hundreds
of them fell by him. Then he killed two champions and two
chief- warriors of the Trojans, namely Lycaon and Euphronius.
There was no pause to the fighting every single day to the
end of thirty days. There were layers, then, and great heaps
of human bodies between the city and the camp at that season.
1115. Now when Priam saw that countless hosts of his
people had fallen through the greater force that had come
out of Greece and out of Mysia, he sent to seek a truce of
six months. Agamemnon granted that, by advice of the wor-
thies of the Greeks.
1119. The time of the battle came. A cruel conflict is
fought on this side and that. Many most mighty captains fell
in each of the two hosts. Multitudes were wounded. Abun-
dant was the paean round a hero's head there. There, then,
they ceased not fighting for the space of twelve days.
1123. Thereafter Agamemnon sent to seek a truce of
thirty days. Priam granted that, by the advice of the Trojans
and by the advice of Hector son of Priam.
1126. Now when the time of battle arrived, it came to
pass that Andromache, Hector's wife, saw a grim, execrable
vision concerning her husband. This was the vision. A great
image had Hector in the archway that he held of the city,
his own image there in sooth, and the image of his horse be-
neath him. Now Andromache saw its head fall from that
image. Andromache after rising out of her éleep, kept silence
as to that thing1; (but) she declares the vision to Hector, and
began dissuading him from entering the battle on that day.
When Hector heard that, he said that it was not good advice,
and he began upbraiding his wife keenly and said: „I will in
nowise give up my valour or my prowess for a woman's counsel."
1137. Now when Hector took his fighting-dress of battle
1 Lit. put that into silence.
104 The Destruction of Troy.
about him, and began to go to the battle-line, then did An-
dromache utter her three screams on high, so that horror and
fear thereat seized the folk of the whole of Troy, and she fared
forward to Priam and related her dream to him and declared
to him that he should constrain Hector that day not to enter
the battle. Then, too, his little son was brought before the
battle -soldier, so that this held him fast. When Hector was
held fast, Priam pressed on the hosts of the city to go boldly
to the battle. This is done.
1146. As to Agamemnon and Achilles and Diomede and
Locrian Ajax, when they saw that Hector had not entered the
fight they made nothing of the (Trojan) hosts. They were
furious in smiting the hosts, and they took not their hands
from them until they had forced them back into the city, and
shut it upon them.
1151. Now when the savage wild-beast and the glaring
fire-brand with which the west of the world was flaming, to
wit, Hector, heard the exceeding great noise of the Greeks and
the great danger in which the Trojans were biding, he gives
a furious, lively goal towards the conflict, so that multitudes
of the heroes of the Greeks fell by him. Idomeneus, in sooth,
fell by him in the first line of battle. Then he slew Iphinous,
a hero- soldier of the Greeks. He slew Leonteus moreover, at
the first rush. Then he wounded Sthenelus in his thigh. So
he . . . throughout the host in that wise and plied his rage
upon them like a stag in heat(?). Hector rested not from them
in that wise till [the field] was full of bodies and of heads from
one end to another of the battle. So it is that not more
numerous are sheaves of oats in autumn after a great reaping-
party, or icicles under feet of kings' herds in a ford between
two territories, than are the heads and feet and bodies and
waists cleft by the edge of his sword (or) point of spear and
cut by the swordlets and spears that were fitted out of his
own hauberk and the hauberks of his horses.
1167. Now when Achilles saw that the chief manslayers
of the whole of Greece had fallen by Hector, and (beheld) the
Literal Translation. 105
confusion that Hector brought on the hosts, he pondered in his
mind how he should set about slaying Hector, for the Greeks had
no hero a match for him save Achilles only. He was sure that
unless Hector should fall quickly not one of the nine and forty
kings who had come from Greece on this hosting, would escape,
and that he would deliver a sudden attack on the host besides,
so that no living man of them should escape from him. Now
while Achilles was thus pondering, a valiant battle-soldier of the
Greeks, namely Polyboetes, set shield against shield to Hector.
It was not long that he endured Hector, so that he fell by him.
This struck the Greeks dumb1, the quickness with which the
hero had been slain in their presence. Then the Greeks betook
themselves to a lying, snaring stratagem behind his back, since
they could no nothing before his face, because of the constancy
of (his) valour. This was the stratagem: they cast their clothes
off them, and made thereof a mound in front of them, and
Achilles, with his spear in his hand, was set in the middle
of the mound. They then pretended to flee. The battle-soldier,
Hector, ran after them, and began cutting down and hewing
the soldiers and causing1* the slaughter, and took to spoiling the
slain Iclomeneus. Thereat Achilles comes to him. When the
hosts saw that, they gave one cry out of them, both Greeks
and Trojans and the people of the city in the middle; but it
was with a diverse intention: this was the intention of the
Trojans, to make known the wile to Hector: the intention of
the Greeks, however, was to shout at him so that he should
not hear (the Trojans). Then Hector started up, and turned
against Achilles, and gave a thrust of a lance at him, so that
it pierced his thigh, and began to go into the midst of his
own people. Him followed the terrible hero, the mightiest who
was in the west of the world, to wit, Achilles, when the valour
and fury and anger wrought by the wound had sprung into
him; and a blow of the great spear that lay in his hand he
dealt into Hector's back and broke the bone of his back before
Lit. put the Greeks into silence. 2 Lit. striking.
IQQ The Destruction of Troy.
he had got into the midst of his people. The hosts of the
Greeks overtook and closed around him. Then in that wise
Hector sent forth his spirit. The Greeks uttered a shout of
victory and exultation, because of (?) 1 Hector the chief warrior
of the earth.
1199. Now when Achilles had completed this deed, he
drove the Trojans before him towards their city, and hurled
slaughter upon them as far as the doors. Howbeit Mcmnon
the Black gave a duel to him, and withstood him, although it
was a difficult combat, so that it was the night that separated
their combat. Achilles returns after the day was ended, bloody,
woundful, gore-streaming, to his tents after victory and triumph.
1205. Sad, in sooth, were the wailing and the lamen-
tation that were that night in Troy. Much grief there was
therein, and sadness and lamentation and handsmiting, because
there was wanting unto them their goodly captain of prowess,
and their heart's nut, and the bush of their safeguard, and
their battle -gate of battle, their shield of protection, and
their bar of boundaries against foes. A city without fence
was their city after him. Guarding (?) round a king was guard-
ing round him. Arising round a champion was arising round
him. He surpassed the heroes of all the world in splendour and
in dexterity, in wisdom and in valour, in dignity and in abun-
dance. He was full of knowledge in every science. He surpassed
the world's champions of valour in plying spear and sword.
He excelled the men of the earth in winning battle and con-
flict. He surpassed the warriors of the earth in splendour and
in dexterity, in swiftness and springiness. Even great multitudes
of the Greeks lamented him because of the noble tales about
him. Greatly did the striplings lament, and the young youthful
folk who had come out of neighbouring districts to behold him.
1220. Great, however, was the joy that abode in the
leaguer of the Greeks on that night, so that the Greeks did
1 fo cherm must be a nominal prep, like ar chenn, dar cenn, do
ehinn, but I do not know its meaning.
Literal Translation. 107
not sleep, on that night, their sound sleep. They had put their
great fear from them. They had avenged their sighs. They
had cast their weariness from them after overwhelming the
great soldier who had flung down their champions (and) laid
their heroes low.
1225. Now while Memnon was on the morrow gathering
the battle for the Greeks, Agamemnon sent messengers to
Priam to ask a truce to the end of two months, for burying
their dead, for tending their wounded. After this truce had
been granted by Priam, Hector was buried by him before
the gates of the city, and funeral games were held for him,
according to1 the rites and the customs of the Trojans.
1231. While the truces were lasting Palamedes was complain-
ing greatly that Agamemnon had the kingship. So when Aga-
memnon heard that, he declared that he would part from his
kingship if every one (so) wished. On the morrow, therefore, the
people are summoned to a council. Then Agamemnon declared that
he was not covetous about the kingship: he was willing though
he should abide therein, he was willing not to abide. Enough for
him only that the honourprice of the Trojans should be exacted.
So when Palamedes was boasting of his wisdom and his know-
ledge, of his valour and of his princeliness, the Greeks then
appointed him chief king over them all. So Palamedes assumed
the kingship and gave thanks to the Greeks. Howbeit, Achilles
was ill-pleased that a change of kings had been made by them.
1242. Howbeit, Palamedes took to fortifying the camp
and enlarging the trenches (?). Then he urged on the soldiers
to come boldly to fight against the Trojans and (especially)
against Deiphobus, son of Priam. So on the morrow the Trojans
and the Greeks meet on the battle-field. Then Sarpedon Lycius,
a Trojan, routed the Greeks and inflicted great slaughter
upon them. Tlepolemus Rhodius, a Greek, fights a fierce con-
test against Sarpedon, a Trojan. Now when Pheres son of
Admetus, a royal captain of Greeks, saw that Tlepolemus had
Lit. as was in.
108 The Destruction of Troy.
fallen by Sarpcdou, he comes angrily and manfully towards him,
so that they were for a long while smiting each other. Then
Pheres, a Greek, fell after (receiving) many wounds from Sar-
pcdou. So Sarpedon returned, covered with blood and wounds,
to his house.
1254. So while they were fighting, many leaders fell on
each of the two sides; but of champions and heroes more fell
of the Trojans. Now when the Trojans were sore pressed1
they sent to seek a respite. While the truces lasted they
buried their dead, they tended their wounded.
1259. It was safe then, for Trojans to wander about in
the camp of the Greeks, while the truces were lasting duly;
and it was safe for Greeks to go into Troy.
1262. Then Agamemnon and Demophoon were summoned
into the council-house to Palamedes, the king of the Greeks,
that they might go into Moesia to fetch thereout tribute of corn
from Telephus son of Hercules, the steward of Moesia. „It is
likely," saith Palamedes, „that Agamemnon will deem it irksome,
after being on the throne, to be sent on an embassy." „I will
not, however, deem it irksome", saith Agamemnon, „to go at
thy behest."
1269. Now as to Palamedes, he fortified the camp and
built lofty towers all round about it. Howbeit, the Trojans
marvelled, what caused the Greeks to repair the camp, and
renew the ramparts, and extend the forts and the palisades,
and to prepare every thing.
1273. Now when Hector had been a full year in (his)
grave, forth from their city fared outside Andromache Hector's
wife, and Priam son of Laomedon, and Hecuba Priam's wife,
and Polyxena Priam's daughter, and Alexander Priam's son,
and Troilus Priam's son, and Deiphobus Priam's son, and hosts
and multitudes along with them, to hold funeral games for
Hector. Then it came to pass that Achilles was in the gate
of the city before them. At once, as he beheld that most
1 Lit. when it was heavy on the Trojans
Literal Translation. 109
beautiful lady, to wit, Polyxena, he gave love and fondness
and affection to her. Then began to be peace without fighting
(as men were) awaiting the lady's betrothal to him.
1282. Now he felt sore that Agamemnon was put out of
his kingship and that Palamedes was reigning, because there
was nothing that Agamemnon would not do for him.
1284. Then Achilles sent a messenger, i. o. servus Trojanus,
to speak with Hecuba, namely, that Polyxena should be given
to him and that he would go to his country with his Myr-
midons along with him; and he declared that if he went,
every king and every leader of all the Greeks would go home.
Hecuba said that that thing she would like, if Priam liked it.
She asked Priam if it seemed good to him. „That cannot be,"
saith Priam — not, however, that he is bad of birth; for
though he should go to his home with his Myrmidons, the
leaders of the Greeks besides would not go." It seemed evil
to him to give his daughter to an unknown stranger who would
fare forthwith to his territory and his land. Then Achilles
sent the same servant to ask of Hecuba what counsel she and
Priam had given.1 Hecuba declared to him Priam's counsel.
1297. Now when the messenger had related to Achilles
his tidings and his goings, he (Achilles) was lamenting and
bewailing greatly throughout the leaguer, and he said: „Great
the folly", saith he, „that is done here, namely, to collect the
valiant champions and hardy heroes of Asia and of Europe,
so that they have been a-smiting and slaughtering each other
because of one woman." Grievous it seemed to him, then, that
the children of the kings and the captains and the nobles should
perish and fade through that cause, and peasants and mean
races should become great after them. Better were peace there,
and friendship and good will, and that each should go to his
own land.
1306. Thereafter, then, the truces expired. Palamedes came
with his hosts and with his multitudes outside the camp so
Lit. made.
HO The Destruction of Troy.
that they were biding on the battlefield. The Trojans, however,
came from the other side with Deiphobus son of Priam. How-
beit, on that day, Achilles, for wrath and bitterness, entered
not the battle. The greater, then, was the fury and tempest
of Palamedes thereat. He broke a breach of a hundred in the
battle, till he came to the place wherein Deiphobus, son of
Priam, was biding; and cut his head off him over shield.
1314. Thereafter arose a very mighty and savage contest.
Woeful on this side and on that was that conflict.
1315. Many thousands fell on each of the two sides, so
that the earth was crimson underfoot with the clots of the
blood. Then came Sarpedon Lycius with great fury and great
anger to fight against Palamedes. Palamedes awaited him, so
that Sarpedon Lycius fell by him. So when Palamedes had
done these deeds, he was biding joyfully before the line of
battle. So when he was boasting that two royal battle-soldiers
of the Trojans had fallen by his hands, Alexander loosed his
bow, and sent a shot of an arrow at Palamedes, so that it
entered him. When the Trojans saw that, they all cast their
spears at him, so that of him was made a mill-sieve. Pala-
medes fell in that place. After the fall of the king of the
Greeks, they were hunted as far as the camp, and they passed
in their fleeing to the midst of it. The Trojans close round
the fortress to destroy the camp, and they burn the ships.
This is told to Achilles. „That is untrue!" saith Achilles.
„Defeat on the new king, and his falling by his foes!" That was
mockery on his part. Ajax son of Telamon was in the rear of
the host, and he gave hard battle to the Trojans in such wise
that it was the night that severed their fighting, so that each
of them went to his stronghold at the end of the day. Now
the Greeks that night bewailed Palamedes for the goodness
of his form and his shape and his build; for the greatness of
his wisdom and his lore and his knowledge; and for the
greatness of his bounty and his deeds and his valour. The
Trojans, moreover, lamented Sarpedon and Deiphobus, their
royal leaders and their chief battle-soldiers.
Literal Translation. HI
1338. So that on night Nestor gathered together the kings
and the captains into one assembly to counsel them to get
one king over them. And it was Agamemnon in particular
whom he urged them to get, forasmuch as the host had
great prosperity and good fortune there while Agamemnon had
been their king.
1343. In the morning on the morrow the Trojans marched
to the battle. They were well-nigh mad and infuriated, and
they shook the earth with the greatness of the vehemence (?)
and the boiling of the anger which the heroes brought with
them into the battle. Then from the other side marched
Agamemnon with the battalion of the Greeks around him. Fell,
then, was the fight which the soldiers fought. Each of them
had harm for the other. They yearned to pour forth the blood
without . . . That conflict was a rout on this side and on that.
1351. Now when noon had come, Troilus went towards
the fight and gave a goal that was not unterrible, past the
champions of the Trojans, in such wise that he was biding
between them and their foes; and he began hewing at the
heroes and severing the companies, and slaying the hosts from
the breast of his own battalion, and he delivered a thunder-
feat upon them, and drove them together before him to the
camp as a hawk drives little birds.1 And he stayed not from
them, so that many thousands of them fell by him before the
gates of the camp were shut behind them. Of the unreckonable
things of this story was what fell of the heroes of Greece here
by the rough play of Troilus.
1360. On the morrow betimes2 forth from their city came
outside the Trojans to the battle. Then Agamemnon comes on
the other side with the heroes of the Greeks around him. A
bloody, angry, deadly, venomous fight, full of mournful wailing,
is fought on each side of the combat. Vast slaughter was in-
flicted on each of the two sides. The champions of valour of
1 Cf. Iliad XVI 582, 583, XVII 757.
2 Lit. in the early part of the day.
Cl
'*>^
112 The Destruction of Troy.
Europe and Asia were broken there. A cruel, mighty, wound-
ful battle was there begun. Plenteous were the streams of
blood over the skins of tender youths a-going into danger
according to their power. Many were the heroes lying hacked
and cut by the fighting of foes. Many were the shields cloven
from edge to edge. Many were the swords worn down to their
hilts by the mutual smiting. Many were the spears and javelins
broken all round the battlefield. Many were the byrnies with-
out . . . Full on that day were the slaughter-fields, glens, and
valleys and firths, of the streams 01 blood that were there
a-dropping out of bodies of valiant heroes. Of the deeds done
on this day — though none should be counted save those that
fell by the hand of Troilus (the youngest of Priam's children,
but the eldest of the men of the world from sunrise to sunset
as regards honour and prowess and valour) — though none but
those should bo counted, it were enough of tidings of valour
and of loss of his enemies. For though the Greeks should not
find a lessening (?) of that host save only those of their strong
leaders that fell that day at the hands of Troilus, it was
enough of evil; besides what he laid low of the rest of the
host, — more was that than could be reckoned.
1382. Thereafter, then, they went on fighting every day till
the end of the week. Agamemnon sent to ask a truce till
the end of two months. Then each buried his friend and his
comrade and his companion. Then the Greeks, with Agamem-
non, held funeral games, magnificently and honourably, for
Palamedes their king.
1387. Now while these truces were lasting, Agamemnon
sent envoys to invite Achilles into the battle. These were the
envoys, to wit, Ulysses and Nestor and Diomcde. That was
in no wise gotten from Achilles, because of what Hecuba had
promised him; for so great was his love for Polyxena that he
was not at all fain to fight against the Trojans. He was
mightily enraged with the envoys because they had come at
all to him; and he said to them that it was better to make
peace and goodwill and friendship between the two countries
Literal Translation. 113
than unpeace and unfriendship, and to have the heroes of the
two countries falling (in fight).
1396. When Agamemnon was told of Achilles' stern refusal
of the fighting, unto him all the other leaders were invited to
take counsel as to what they should do, whether it should be
what Achilles had said, to wit, peace and friendship, or whether
it should be warfare and quarrel as they had begun. He asked
them in the assembly what the mind of each of them chose.
Then, truly, his brother Menelaus besought him to hearten the
soldiers to the fighting, and not to relinquish Troy. Menelaus also
said that neither dread nor fear of the city was needful, for there
was no hero like Hector guarding it then, as there had been
before. Then said Ulysses and Diomede that Hector had not
been mightier than Troilus (was) in deeds of valour and prow-
ess. „However, it is not in order to refuse the fighting that
we declare that," say they. Then did Calchas declare to them
out of Apollo's prophecy, that they should not desert the land of
Troy, for that the fall of Troy was nearer to them than anything.
1410. Now when the end of this truce arrived, Agamem-
non and Menelaus, Diomede, Ulysses and Ajax fared towards
the fight. The Trojans, too, went on the other side with Troilus,
with Aeneas, with Helenus etc. The two battle-lines attacked
(each other) mightily and passionately. As to Troilus, however,
he went forward to the battalion of the Greeks. He began
to deliver a savage, fearful attack on the hosts. He wounded
Menelaus in the first line of battle. Then he mightily hunted
the hosts until they came to the camp. On the morrow Troilus
and Alexander went before the host of the Trojans. Agamem-
non, however, and Diomede and Ulysses and Nestor and Ajax
son of Telamon and Menelaus come before the battalions of
the Greeks. It is doubtful, then, if they left any one in the
camp save Achilles with his household and his host. Bitter,
insooth, was the kind of slaughter that they both inflicted.
No one there endured little (?) from another. " Troilus was
furious, and he gave a goal towards the Greeks, in such wise
that he was in the middle of the host. A champion's site was
v
^o e^ tofr*. &ß-**A h^ ^-j i
AM*
114 The Destruction of Troy.
left for him in the midst of the battle, so that for a spearcast
from him there was none of his foes upon it. That attack of
his was not . . , to make a sword-land and a warlike fold and
a battle -wall of corpses around him amidst his foes in such
wise that foes were between them and his own people. Then
he attacked the band of the soldiers among whem was Diomede,
and he put them to flight.1 Thereafter he attacked the band
of the kings with Agamemnon: he routed them and slew a
king among them. He is mad then and falls2 upon them like
a wolf among sheep till he pressed them before him as far as
the camp. In that wise, then, were they battling for the space
of thirty days. Many thirties, many forties, many fifties, many
hundreds, many thousands of them fell at that season.
1437. Now when Agamemnon saw that a vast host of his
people had fallen, and that of (his) host there was not the
material for battling against the Trojans by reason of the de-
struction of his people, he sent to ask of Priam a truce to
the end of six months. So all his leaders were invited to Priam,
and he told them that men had come from the Greeks to ask
a half-year's truce. That, however, was not readily got from the
Trojans and Troilus; nevertheless they granted it at Priam's en-
treaty. Thereafter the envoys of the Greeks came to the camp.
After the granting of the truce every one buried his friend and his
companion, and moreover the wounded folk, namely, Diomede and
Menelaus, were tended by Agamemnon. Then the Trojans did the
same, to wit, they buried their dead, they healed their wounded.
1499. Now the Grecian kings took counsel3 as to how
they should prevail on Achilles to come into the battle, because,
except him, there was found no hero with them who could \
withstand Troilus. So they persuaded Agamemnon himself to
come and invite Achilles. Then Achilles besought Agamemnon
that he should not make war, but that it should be peace; for
,peace is letter than lucky warfare' „If, however, ye fare
' " Lit. so that D. was among them, and he put hunting on them, cf. 1416.
2 Lit. plies himself.
:| Lit. there was a counsel with (apud) the Grecian kings.
Literal Translation. 115
to fight1, I will put my people to work along with you, so -
that thou uiayst not go with a complete refusal." Agamemnon
fares home thankful (and) joyous.
1457. Now when the time of the battle came the Trojans
arrayed their host. The Greeks also, on the other side, set
their battalion in order. Then Achilles began deligently to
encourage the Myrmidons, and he sent them in their knot of
battle to fight against the Trojans and against Troilus; and
he said to them also that they should bring him Troilus' head.
A conflict awful, unheard-of, arises2 between the two ends (?)
of the battalions. The Myrmidons became mad. The earth almost
broke under their feet with the boiling of the wrath that
abode in their breasts. They deemed it much that they would
not get their fill of fighting and battle even till the end of
the world. They deemed it much that with every blow they
should cast the men down to the ground. They deemed it
much that they should hunt the Trojans as far as their city.
They deemed it much also that they should breach and shatter
o
9
>
the walls of Troy. Whatever (?) were the strength of the men £**■ "
that happened to be against them, (those men) would not have .
endured them had not Troilus helped.3)
1471. Now when Troilus beheld the great fury and the
vehemence and the valour (?) that the Myrmidons displayed, and "
when they had cast their spears on himself, fury and anger
filled him; and out of his forehead arose the hero's light, until
it was as long as the nose; and his two eyes came out of his
head till they were longer than an artemli4, to the outside of
his head. Alike were his hair and the branches of a haw-
thorn. He attacked the hosts in that wise, like a lion active,
full of rending fury(?), who runs to ... a herd of boars. So
he slew thrice fifty champions of valour of the Greeks and
1 Lit. 'if it is battling that ye do.'
2 Lit. unknown, grows.
3 This is a mere guess. The original seems corrupt.
4 said to be 'a fist with the thumb extended', ,a measure of six
inches,' Laws II 238, 240 n. airtem s. ferdorn, O'Dav. 53, s. v. Cletine.
,-/
116 The Destruction of Troy.
Myrmidons at the first soldier's onrush which he gave against
thern. He brought confusion then on all the hosts, and ruined
the Greeks, and slew the Myrmidons, as far as the entrances
of the camp. And he caused the slaughter of the hosts; and
of the unreckonable things of the 'Destruction (of Troy') is
what Troilus slew of the Greeks on that day only. And it is
hard to say1 if any one of the whole host escaped from him,
that was not lame or blind or deaf or lefthanded, after being
cut and mutilated by the thrust of his spear, by the mouth
of his sword, by the edge of his shield, by the end of his fist,
by the crook of his elbow, by the thick of his knee; so that
at the same time he plied them with the rocks (?) of the stones,
the bodies of the chariots, the yokes of the oxen, the shares
of the ploughs. Then he used to take the shields and the
swords and the stakes and the lances, so that only their rem-
nants lay in his hand after being broken in smiting his foes.
So greatly did they flee that it is doubtful (whether even)
Ajax son of Telamon remained behind them. Troilus with his
Trojans returned with great victory and great triumph at the
hour of evening to their city. There was great grief on that
night in the leaguer of the Greeks through fear of Troilus' hand.
A marvel (?) to them was the youth of the lad and how little 2
the choice of the champions and warriors of the west of the
world could maintain striking against him. Each of them said to
the other that if his (Troilus') score of years were complete, he
would kill the whole host and that not a man to tell tidings
of them would get back from him to the land of Greece. If
he were a man in the prime3 of his age he would overtop
the heroes and champions of the earth, from the rising of the
sun to the setting thereof, and he would fill the world with
stories of him and of his valorous achievements and mighty
deeds, and would surpass even Hercules in strength and bra-
very. But if his life were lengthened4 till he was thirty years
1 Lit. a share (quota) of pain.
2 Lit. the littleness. 'J Lit. choice.
' Lit. if it were lengthened on him.
Literal Translation. H7
«ik^N^t
old, the Trojans' realm would rule over the men of the earth
from the bounds of Iuenes (Imaus?) unto the isles of the Bri-
tons, _to_ the north-west of the world. Truly (then) there would
he a single king throughout the world's four quarters.
1507. In the morning on the morrow Agamemnon went '
forth with his host. Then all the leaders of the Myrmidons
JL went like warriors, furiously, straight on before Troilus. Now .-
when the two battalions met, a rough combat was fought there.
Multitudes of each of the two sides fell. They were for a season
in that wise battling on every clay. Troilus used to attack them
every day and hurled slaughter upon them as far as the camp.
And he tookji troop flf the Myrmidons especially, and cut their
hands off, so that they might go to Achilles in his fort.
1515. Now when Achilles saw that many thousands of
his people had fallen, and the crushing that Troilus brought
upon them, he sent to Priam to ask a truce of thirty days, in
order to bury his dead and to heal his wounded. Priam
granted the truce because (he wished) to do the same.
1520. Now when the time of battle arrived the Trojans
come forth out of their city. The Greeks gather on the other
side. Thereat then Troilus comes to the line of battle. He
drove the Greeks about. He hunted the Myrmidons in flight
before him to the camp. So then anger and rage seized Achilles,
seeing every day the rout (coming) towards him. Rough
he deemed the dressing which Troilus would inflict1 every day
on his people. Sad he was that his good folk and good people
of manslaying, his comrades and his friends, had fallen before his
face in the battle-field. He deemed it a shame, too, that the
tender, beardless lad, whose hair or beard had not grown,
should be cutting and rending the champions of the west of
the world, whose equal, of Adam's seed, there had not been
up to that time. Then he himself went into the battle, and
he went right onward before Troilus. When Troilus saw that
he awaited him. Then they both fight2 a duel. Troilus hurls
iUtA^"
Lit. take. 2 Lit. meet.
118 The Destruction of Troy.
on him a cast of a great spear, and wounded him. On men,
then, was Achilles carried from him to his camp. So the
hosts were in that wise smiting one another1 till the end of
a week. Multitudes, however, fell among them at that season.
1538. Howbeit, on the sixth day after being wounded Achil-
les again entered the battle, and began urging the Myrmidons to
rout the Trojans. Now when the sun was rising into the height
of heaven and shone on glens and slopes, Troilus came to the
battle. The Greeks on seeing Troilus, utter a mighty shout.
The Myrmidons come before him and close2 upon him, because
he was on a horse. Of the stately things of the world was
what he did of feats of valour before them, to wit, the excel-
lence of the hurling, the cunning of the defence, the quickness of
the mighty blows. He plied his rage and his wrath on murdering
the troops, on slaying the soldiers, on smiting the hosts. Of
the unreckonable things of the 'Destruction (of Troy)' is (the
number) of Greeks that Troilus and his horse slew on that day
only. Now when the Greeks saw that great multitudes were
killed by Troilus, they all set their mind to compass the kil-
ling of him. So when Troilus was slaying (his foes), a cast
is made at the horse that was under him, and the spearhead
went through him, and the horse gave three bounds on high
and fell to the ground, and flung Troilus on the other side on
his back. Before he got up, Achilles comes towards him quickly
and rapidly, and gives a thrust of a huge spear at him, so
that it went through him to the earth, and Troilus died thereof.
Now when he (Achilles) made an attempt at bearing the body
to his camp, then did Memnon the Black come towards him,
and took from him the body by force, and wounded Achilles
himself. After his wound Achilles goes to his camp. Memnon
followed him to the camp with his hosts around him. Now when
the terrible hero, the mightiest that hath been of Adam's seed,
to wit, Achilles, saw (that), he could not bear not to turn
I read oc [imm]thúarcain, as in 1615.
Lit. fold.
Literal Translation. 119
against Menmon. So, after battling for a long time, they fight (K^
a^duel. Memnon fell, after many wounds were set upon him; |
and even Achilles was wounded, and he went to his camp with
great victory and great triumph, and was long a-hcaling therein.
Now from the time that Troilus and Memnon fell the Trojans
were routed * to their city, and they left (behind them) a great
slaughter of valiant men, and the gates were shut diligently.
Now when the night came, the Greeks went to their camp
with victory and triumph.
1571. On the morrow Priam sent to ask a truce to the
end of thirty days. The Greeks accepted that. Then by Priam
were buried Troilus and Memnon and multitudes of others besides.
As regards the lamentation that was poured over Troilus and
Memnon, it cannot be told how it was made. For there were
the hosts of Asia, both man and woman, both boys and girls,
both old and young, beating their hands and bewailing at one
time and one hour. They cast forth showers of burning tears.
They cut their hair from their heads, and they darkened (?) their
faces at the affliction caused by the deed. Because that was
the day whereon fell the east of the world, to wit, the chief
leader of the whole of Great Asia, to wit, the king of Persia
and Egypt fell there, namely Memnon. As to the hero and
battle -soldier and battle -valve of battle of the men of the
world, and the noble, conspicuous stripling, around whom the
youths of the Trojans used to go for games and assemblies,
that lie fell there was a great loss to the whole of Asia. This,
in sooth, was the first destruction of Troy. The soldiers were
afraid to go into battle now that Troilus was slain,2 for their
spirit was strong (only) when Troilus was before them, for neither
fear nor dread used to seize them (when) with him in any
battle and in any battle-field which he would enter. This was
reasonable, for though he was a stripling as regards age, he
1 Lit. it broke on the Trojans.
2 Lit. there was fear with (cqmcl) the soldiers to go into battle
after Troilus.
120 The Destruction of Troy.
was a battle- soldier as regards prowess, he was a chief (?) as
regards bounty.
1590. Those, then, are the tidings and the goings and
the violent death of the fifth mighty battle-soldier of the whole
of Adam's seed, to wit, Troilus.
1592. Then did Hecuba, Priam's wife, form a crafty, guile-
ful design. She was grieved that her two full- valiant sons
had been slain by Achilles without her having taken vengeance
upon him. Then Alexander was invited to visit her that he
might prepare ambushes for Achilles. Because she would send
messengers to Achilles to (invite) him to come to Apollo's
temple for Polyxena, Priam's daughter, to be betrothed to him,
and (also) in order to make peace with Priam. Alexander
promised that he would fulfil that if Achilles should come into
the meeting. On that night, then, Alexander himself chose the
most valiant, most famous soldiers of the Trojans, and gathered
them to the idol-house of Thymbraean Apollo.
1601. Now when these things ended, Hecuba sent a mes-
senger to summon Achilles. The messenger declared to Achilles
that for which he had been sent. That was welcome to Achilles,
and it seemed long to him till morning, because of (his) love
for the maiden. On the morrow, then, Achilles and Antilochus,
son of Nestor, his fosterbrother, went together to the idol-house,
even as the messenger had said to them. Then Alexander
with his people rose out of their ambush and he began to
encourage the soldiers. So when Achilles and Antilochus be-
held that, they cast their garments from them on their left
hand, and bared their swords. Thereafter Achilles was frenzied,
and ho inflicted upon the hosts his rage and his wrath, and
attacked them angrily and manfully; and many thousands of
them fell by him, so that of the unreckonable things of the
'Destruction' is what fell by him on that day with the short-
sword that lay in his hand. So Alexander came to him, after
slaying Antilochus, and set many wounds on Achilles. Then
the Trojans smote him on this side and on that, so that at last
he fell by Alexander, after having been long contending and
Literal Translation. 121
smiting. Then Alexander ordered Achilles' body to be cast
under dogs and birds and wild beasts. That would have been
done had not Helena 1 forbidden it. So Achilles' body was
given to the Greeks. Great, in sooth, the grief and the la-
mentation that were on that night in the leaguer of the Greeks.
That unto them was not a grief without cause, because their
valiant battle-soldier had fallen, and their hurdle (?) of contest
against their foes, and he that had repelled from them Hector
and Troilus, and the Trojan leaders, besides, who had laid
low many thousands of their hosts. Repentance seized them
for having come at all on the expedition, for their leaders
and their champions and their kings had fallen. Harder than
anything they deemed it that Achilles was slain; for if Achilles
were at their head, they would endure every hurt of battle
and conflict and combat2 that would befall them.
1628. On that night the kings of the Greeks held a
council in order to see unto whom they should give the suc-
cession to Achilles. This was their advice, to give it to Ajax
son of Telamon, for he was nearest in friendship unto him.
Then said Ajax son of Telamon that it was meeter for them
to send to Pyrrhus, to his (Achilles') own son, who was biding in
the isle of Scyros with Lycomedes, with his grandfather, that is,
his mother's father. That was the will of all the Greeks. And
they sent Menelaus on that embassy to Pyrrhus. Then Lycomedes
on their behalf3 allowed Pyrrhus to take his father's armour.
1637. Now when the end of the time came, Agamemnon
arrayed his battalion and encouraged the soldiers. Then the
Trojans come from the other side. A cruel battle is fought
there and many thousands fall of the host on either side. A
great4 cry was uttered there on this side and on that. Then
was Ajax biding stark -naked in the battle -line. Alexander
1 Recté Helenus: but cf. 1926.
- achomlamd seems a mistake for comlaind.
3 leosum: or 'in favour of them', la here seems to have the mea-
ning of secundum in such a phrase as decernere secundum aliquem.
4 móir a scribe's mistake for mór.
PC
122 The Destruction of Troy.
also was shooting arrows at the hosts out of a battalion, and
laid low great multitudes of Greeks. Then he struck Ajax
with an arrow -shot when he was stark -naked in the battle-
line, and it pierced his side. Then when the fury and rage
wrought by the wound had entered Ajax, he charged through
the battalion to Alexander, and did not take hand from him
till he slew him and till he destroyed him. Howbeit, Ajax son
of Telamon went to his camp and plucked out his arrow, and
so died forthwith. Then Alexander's body is borne to the city.
Then, too, did Diomede rout the Trojans after Alexander had
fallen, and he inflicted slaughter upon them as far as the gates
of the city. Though there were no lessening (?) of the Trojans
save the furious attack which Diomede made that day upon them,
it was enough of slaughter and mortality: for never was there
anything more horrible than the swift hacking and the swift
hewing which he brought upon them up to the gates of the
city. Then Agamemnon, with Greeks around him, went and
sat down in the midst of the city, and watched around it until
the dawn on the morrow, for there was no one in Troy who
would give them battle after their good leader Alexander (had
fallen).
1658. Great, in sooth, was the grief and the gloom that
night in the city of the Trojans, because of the destruction of
their goodly king. Sad was the lamentation that men and
women, both old and young,1 made there. It is then fell the
champion and last battle - soldier who upheld the warriors of
the east of the world. Truly it would be a sorrow to the
men of the earth, from sunrise to sunset, the hacking of his
body, if they had been acquainted with his appearance; because
there was no form like Alexander's form, both in size and
beauty and great dignity, both in shape and sense and speech,
both in teeth and build and raiment, both in hair and beard
and face, both in manner and wisdom and valour. To con^_
template his shape hindered the hosts of the Greeks from
1 Lit. age and youth.
Literal Translation. 123
fighting. Over far-off lands there was journeying to behold
him. Yea, the ladies of Greece, who used to gaze upon him
carrying off the prizes at the assembly of Elis, they cared not
to look at their own husbands after seeing him in his as-
sembly-raiment. So the fame and delightfulness and renown
of Alexander spread throughout Asia and throughout the whole
of Europe. The Trojans, insooth, despised their city, because
their hope had perished, and their tress (?) of safeguard, and the
darling of them all, both men and women. For when he used
to go into battle1, men and women would close hands upon
him, lest he should go into danger at all 2 ... Of his brethren,
there was no crownprince who was better than ho, both in
form and sense and right (?) of valour.
1679. Howbeit, on the morning of the morrow, they,
namely, Priam and Hecuba and Helen, went to bury Alexander's
body, lest he should hate the Trojans, and love the Greeks, ^
for the ruin of their (the Trojans') truth.
1682. On that day, however, Agamemnon gathered the
Greeks to the gates of the city, and was challenging the Tro-
jans to come forth from their city to fight against him. Priam,
however, ordered his people to withstand boldly and to keep
the city until Penthesilea, the queen of the Burnt-paps, should
come with her hosts to work with them and to help them.
Now when Penthesilea arrived, she set out the battalion on the
morrow before Agamemnon. Dreadful, then, was the conflict,
cruel the swording and the slaughtering which each gave the
other on that stead. Angrily did the armed women deliver
the combat. Most valiant champions of the men of Europe
were defeated in battle.4 Man there yielded his battle-breach
to woman. Then did Penthesilea contend with the champions
till she slew each man of them in turn. Almost as immerous(?)
as drops from a porch in wet weather were the fierce battle-
soldiers fallen to the ground through dread of fighting with them
1 Lit. battling.
2 I cannot translate the next sentence.
3 Lit. 'the battle-lines were broken on most valiant' etc.
/6L Wk
124 The Destruction of Troy.
in a duel. The battle-soldiers of the Greeks endured not the
exceeding great vehemence and the fury which the woman-
champions brought upon them. So they fled as far as the
camp. Penthesilea with her women inflicted great slaughter
upon them, so that they came into the camp. Then the
woman-soldier spread her host all round about the camp. By
her was burnt a great portion of the ships. Battle was given
to them (the Greeks) every day in that wise, and they were
routed, so that they came into the middle of the camp fleeing;
and it is doubtful (if even) Diomede stood firm alone against
her, because the women were brisker than the men. For when
the Greeks would uplift their hands for delivering a blow or
a thrust, the women would raise their shields all round them
for protection. But when the Greeks carried their shields and
their bosses for protection and for defence, on the side at which
they were (thus) made naked, they were riddled by the women.
Now when the Greeks endured not the attacks of the full-
valiant women, whose equal or like was not found of the women
of the world, they went into their camp and closed the gates
diligently. And Agamemnon allowed them not to go foith from
the fortress till Menelaus should have come out of Greece.
Thereafter came Menelaus and Pyrrhus to the leaguer of the
Greeks; and his father's armour was given to Pyrrhus, and he
made wailing and handsmiting on his grave, and it was not
without ground that he did so.
1717. Howbeit, as regards Penthesilea, she came into the
battle, as she used to do every day, and went to the gates of
the camp. Pyrrhus, moreover, the king of the Myrmidons,
arrays his battalion on the other side. Then Agamemnon set
out the hosts of the rest of the Greeks. They both proceed
before Penthesilea. Then did Pyrrhus inflict an enormous
slaughter on the Burnt-paps, and he routed them till he came
to Penthisilea. Then when she came she fought a duel with
Pyrrhus. So they were biding till the end of the day, each
of them smiting the other's shield, and neither gave a thrust
on skin (?) to the other. Cruel was the woman's combat which
°i'
Literal Translation. 125
Penthesilea fought there, namely, a conflict with the hero who
was mightiest in the east of the world and who had slain great
multitudes of the hosts.
1729. One clay (however) Penthesilea gave a thrust to
Pyrrhus and wounded him roughly. Then the anger and fury
wrought by the wound entered Pyrrhus so that, in attacking
Penthesilea, he knew neither dread nor fear. They fight a duel.
Manly, then, was this conflict. Howbeit Pyrrhus' valour was
(the) mightier. Penthesilea fell in the duel.
1734. Now after the fall of the queen, the Burnt-paps and
the Trojans were routed, and Pyrrhus and Diomede set a great
slaughter upon them, so that they reached the gates of the city.
After this, the Greeks close round the city, and the battle is
fought all round about it.
1738. So when the kings and leaders of the Trojans beheld
the hosts outside, and (saw) that they were around the city,
they went to have speech of Priam. These were the leaders
that came there, to wit, Antenor and Polydamas and Aeneas.
To take counsel then they came, to know what they should do
against the mighty hosts that had attacked (?) then. All his
leaders were summoned to Priam, and he asked them what
they wished to do. Then said Antenor to them. „It is a
mockery for you," saith he, „to fight against the Greeks, for
your soldiers have died, your heroes have been laid low, your
leaders have fallen: Priam's sons have been slain, and every
one who came out of the foreign lands to help you. Howbeit,
the leaders of the Greeks remain, to wit, Menelaus and Pyrrhus
son of Achilles, who is not weaker than his father, and Dio-
mede, and Locrian Ajax and Nestor and Ulysses. Now ye have
been forced into the city, and the gates of the city have been
shut upon you. This, then, is good for you," saith he: „let
Helen be given up by you to the Greeks, and the booty, be-
sides, that Alexander brought from the island Cythera. Then
the Greeks will go to their home with peace and good will."
1754. When they had been for a while proceeding to
make peace, Amphimachus the son of Priam rose in the as-
126 The Destruction of Troy.
sembly: a very mighty youth was he; and he spake words
there to Anterior and to those who were at one1 with him.
„It were meeter for you," saith he, „that you should spur on
the host and go before them to fight against our foes on be-
half of your country and your fatherland and your city." After
Amphimachus had completed these words, Aeneas son of An-
chises arose and uttered a gentle answer to Amphimachus.
„My son," saith he, „better were peace and goodwill than tin-
peace and quarrelling."
1764. Then Priam himself arose and said: „Who are you,
I indeed," saith he, „a-seeking peace and quiet/lt is through you
hath come every evil that hath been done here. Ye were the
leaders whom I sent to the Greeks. I sent one of the twain to
demand my sister for me from the kings of the Greeks. When
he came back with disgrace and refusal from all the kings of
rthe Greeks he was persuading and pressing us (?) to deliver
battle to the Greeks. Ohl^comrades, moreover, it is he, together
with Alexander, that wrecked the island Cythera, and brought
thereout Helen and the booty besides. Therefore the peace is
not to be sought for2 by you. Let your mind, however, be
towards this, that you may be3 ready when the trumpet shall
sound — going to the gates to give fierce, hard battle to the
Greeks — to rout your enemies or to die yourselves!"
1777. Now when the utterance of these words had ended
every one went home. So Priam entered the palace and his
son was called to him, to wit, Amphimachus, and he said
to him „I fear," saith he, „that the folk who are enjoining
the peace will betray the city. Wherefore it is right to slay
them before they finish that design." He was certain that un-
less the city was betrayed he would be victorious in battle over
his enemies, and would put them to flight. This is the counsel
that Priam formed: his most valiant soldiers were collected
1 Lit. in his unity.
2 iarata is obviously corrupt, read perhaps iarrthi.
'J For corbat I read corbad.
Literal Translation. 127
by him to do the deed before the councillors should complete
the betrayal of the city. Then Amphimachus promised that
he would do what Priam had ordered him. „Let a great banquet
be made by us," saith he, „and let the leaders be summoned
to consume the feast. I will collect soldiers to . / . upon them." /^
1789. Now as regards the leaders, to wit, Antenor and
Polydamas and Ucalegon and Amphidamas, when they had
dispersed out of the assembly they went on till they were
conversing together,1 and each of them complained to the
other of his trouble. They were grieved at what Priam had
said, for he would rather have his own destruction and the
destruction of his city and the fatherland than peace with the
Greeks. Then said Antenor, „I had a counsel for you", saith
he, „and your profit would come therefrom unless I am afraid
to utter it." „Deliver it in sooth," say the other leaders, „and
'the end of the story will not go from us over a house'; and
whatever be the advice that thou shalt deliver we will fulfil
it for thee." „Let us send," said Antenor, „first to Aeneas, that
he may be along with us in the council." Then Aeneas came
to them and asked them, „what advice are you willing to give?"
saith Aeneas. „This is our counsel," saith Antenor, „if thou art
in union with us, that one of us should go to the Greeks to
have speech of Agamemnon and the worthies of the Greeks
besides, that securities and guarantees be given to us for the
complete protection of our people on account of betraying our
city, and forfeiting our fatherland, and making better known
to the Greeks the way to Priam's palace."2 Every one praised
that counsel. Then Polydamas was sent from them to get
speech of Agamemnon, for he (Polydamas) it was whose lia-
bility to the Greeks was least; and he declared to Agamemnon
his embassage diligently. Then the kings of the Greeks were
summoned into one assembly to Agamemnon, and he declared
to them what Polydamas had come for, namely, to betray Troy
for the sake of peace and friendship to (the traitors) themselves.
1 Lit. in one conversation.
2 Lit. of strengthening knowledge to them of the royal palace.
128 The Destruction of Troy.
1812. Thereafter, then, Agamemnon asked of the kings
what they should do unto the traitors, whether they should
give sureties to them or should not give. Ulysses and Nestor
said there was no truth in Polydamas, but that he had come
guilefully. As to Pyrrhus, however, he did not at all reject
Polydamas' story.1 So when Polydamas had certified them that
he had not come to tell them a falsehood the Greeks asked
him for a signal. Polydamas said: „Even though in this hour,
before I go, ye shall fare unto Troy, Aeneas and Antenor will
open the gates of the city before you." Then the leaders of
the Greeks said that if they should see the signal, to wit,
candles lit to make (things) manifest to them, and if they
should hear the voice of Aeneas and Antenor, they would
perform2 their oath to the betrayers, that is, to protect An-
tenor and Ucalegon and Polydamas and Aeneas and Anchises,
with their wives and sons and daughters, with their cousins
and relatives by marriage and companions, and with their kins-
folk besides.
1827. Now when they had settled their pledges, Polydamas
led them3 to the city, that is, to the gate which is named
Scaea. There, then, they found a signal of their signals, to
wit, the head of a white horse in the border over the gate.
1831. Then came the betrayers, to wit, Aeneas son of
Anchises and Antenor, to meet the Greeks. As to Priam, how-
ever, he had everything prepared and ready to slay the betrayers
and to fight for the city. Then the chief traitors gathered their
households and their comrades and their friends to the gate at
which they had set a signal for the Greeks, so that there they
were biding about the gate on this side and on that. There-
after came the Greeks to the gate which is named Scaea. The
betrayers opened the gate and lit the lights against the faces
of their friends and their companions and let them into the city.
1 This must be the meaning ('Neoptolemus hos refutat'). This
meaningless chucai is a scribal error due to the clmcui in line 1818.
2 Lit. make true.
3 Lit. took the van before them.
Literal Translation. 129
1840. These, then, are the leaders whom they let in, to
wit, Pyrrhus son of Achilles in the van, and I Homeric and Menc-
laus son of Atreus, and other leaders besides. Pyrrhus, however,
it is he that was protecting all the household of the folk that
betrayed the city. Now Antenor was leader before the troops
and the hosting of the Greeks unto the citadel and the royal
apartment and royal palace of Priam, a place wherein were
biding the choice of all the leaders of the Trojans. It seemed vW t«r»~
to thee that the earth would fall under their feet because of
the mightiness of the pride which they brought and the great-
ness of the wrath. Then, in sooth, did Pyrrhus son of Achilles
wreak his fury and his wrath and his enmity on the Trojans.
Multitudes of them fell that night by his hand. There, then,
fell Panthus son of Euphorbus, chief speaker of all the Trojans
after Antenor. There, also, fell Choroebus, the husband of
Cassandra daughter of Priam. A stripling was he and a cham-
pion and a spearpoint of battle of the north-east of the world.
It was not more than a week after the warrior came till Cas-
sandra was betrothed to him. Cassandra did not at all desire
to be defiled,1 but she preferred to abide in maidenhood and
in chastity. Then Pyrrhus son of Achilles, the battle-soldier,
remained standing before Priam's citadel, with a two-edged
axe in his hand, and then there was a gate that was the L
fairest and beautifullest in the world, from the various carving of
every land, with a border of gold and silver and precious stone.
1860. Then the soldiers who were in Priam's palace divided
themselves. A troop of them they put into the doorway of the
court. These began to resist Pyrrhus and the rest of the heroes.
The others, however, went on the palisades and mounds and scon-
ces (?) of the citadel, and began to cast mightily at the hosts in
such wise that they hurled together on them the spears and
the swords and the shields and the arrows and the rocks of the
stones under foot, and the beams and planks and roofs and
poles of the balconies and the plank-houses. Then they broke
Lit. her pollution.
130 The Destruction of Troy.
the pinnacles of the archways and flung them against the Greeks,
so that in that wise they laid low many thousands of the
hosts. Moreover the people of the city arose, terribly and
fearfully, furiously and hastily. Now they had no way of flight,
for the Greeks had filled the streets and causeways and cross-
roads of the city. So there was one cry throughout Troy.
Alike were the soldiers crying and the champions howling and
the clowns bellowing and the women wailing and the children
screaming. Howbeit, as regards Priam's citadel, the valiant
heroes of the Trojans began to defend it and to protect it.
Because there lay the best of the gold and silver, the jewels
and treasures of the Trojans. Howbeit, Pyrrhus son of Achilles
began cutting and hewing the door- valve so that he himself
with his shield passed through the middle of it. Then he put
to flight1 the Trojans who were fortifying their gateway.
Reasonable was this, for Pyrrhus son of Achilles, of whom
there is commemoration here, was, after the valiant folk that
had fallen at2 this Destruction, chief of valour of the men of
the world.
1884. After the door(?) had been broken by Pyrrhus,
and after the defenders who were biding in the gateway had
been put to flight,3 he entered the royal house and slew
Priam's son before his face. Priam made a cast of a spear
at him, in such wise that it went past him, because he
(Priam) was then a feeble old man. Pyrrhus hurled a cast
at Priam, so that it went into him, and he dragged him for-
ward into the room and cut off his head at Minerva's altar.
On one road, however, fared Hecuba and Polyxena. Then Aeneas
ran to meet Polyxena. Howbeit Hecuba gave him full posses-
sion of the girl in return for protecting her. Aeneas then hid
her under the safeguard of his father Anchises. Howbeit An-
dromache, Hector's wife, and Cassandra, Priam's daughter, went
and laid themselves down on Minerva's altar.
Lit. he gave pursuit on.
Lit. on. 8 Lit. after hunting the defenders.
Literal Translation. 131
1895. Now until the white of the morning, there was no
pause to the devastation and the ruin of the city. The city
was burnt, so that it was in (?) a fringe of fire and under
vapour of smoke. Badb bellowed and roared above it. Demons
of the air shouted above . . .; for pleasant it was to them that
slaughter should befall Adam's seed, because that was an in-
crease to their (the demons') household. Great then were the
turmoil and the ./^. that were in Troy on that night. There
was trembling on the teeth of the weak. The blood of the
soldiers was poured forth. The old men wailed, the infants
cried, the grown-up girls lamented. Multitudes of noble, well-
born women were misused there, and the widows' tresses were
loosened, and the hosts were slain. The city was devastated
and ruined and swept away.1
1907. Now when daylight came on the morrow the kings
of the Greeks came together into one council, and gave thanks
to their gods and to their idols. Agamemnon praised the hosts,
and then it was proclaimed by him that all the prey of the
city should be brought to one place; and he made a right
division unto the hosts, according to their ranks and according
to their just grades. Then the kings held a council to see
what they should do to the betrayers, whether freedom should
be given to them or should not be given. All the hosts shout-
ed, and this is what they said, that freedom and peace be
given to the folk that had forsaken their fatherland and their
city. Whatever, then, the hosts had taken of their men and
cattle, of their jewels and treasures, all was given (back) to
them, and protection was granted to them together with their
friends and comrades and foster-brothers and with all that
they possessed.
1919. Then did Antenor beseech Agamemnon that he
might be allowed to say a few words to him. Agamemnon gave
permission to him (Antenor). Antenor fell on his knees and
bent them thrice in presence of Agamemnon, and said to him:
Lit. I think, 'was nnsited', de-lathriged?
132 The Destruction of Troy.
„Helena and Cassandra", saith he, „stand in clanger and in
peril because of (their) great fear. What does it seem to you
just to do unto thein? It would at this time be just for you
to protect them, because of the favourable intercession and
prophecy which Cassandra used to make for you, and because
of the persuasion which Helen made as to delivering the body
of Achilles to be buried in the camp, notwithstanding the out-
rage (proposed by) Alexander." Then Agamemnon granted free-
dom to those two, namely to Cassandra and to Helen. Then,
too, Cassandra begged a boon on behalf of her mother Hecuba
and on behalf of the wife of Hector son of Priam, to wit, An-
dromache, and related to Agamemnon how those two loved him
greatly and used to speak well1 of him in his absence. Aga-
memnon left2 that to the kings. This is what was settled3
by them, (to give) their freedom to those twain. Whatever
human beings besides those, and (whatever) riches, were found
there Agamemnon distributed to the host. Then Agamemnon
gave thanks to the gods.
1935. On the fifth day afterwards all the hosts assembled
in one meeting to determine what day they would set out to
their country and their own land.
1940. Storms arose against them, so that the sea was
not fit for voyaging by them. So for many days they stayed
in the city. Then Calchas answered that the gods were not
satisfied with them.4 Then it came into the mind of Pyrrhus . . .
[lines 1944 — 2013 are too defective to be translated.]
2015. Two chief leaders Aeneas slew, namely Amphi-
machus, Nereus.
These are the leaders whom Alexander son of Priam slew:
Antilochus, Palamedes, Locrian Ajax, Ajax son of Telamon.
He and Alexander fell together.
1 Lit. to give good testimony. "2 Lit. permitted,
itself. * Lit. thankful of them.
Notes.
(The numbers refer to the lines of the text.)
4. do-t-r'-inehoisc, 3d sg. s-pret. act. of tinchoscim {do-ind-co-secMm)
with infixed prou. of 2d sg. and infixed verbal particle ro- = pro.
This particle is, in the text now published, generally prefixed to
verbs, whether simple or compound. But in at-ru-bairt 3, 12, 1,
253, 1965, do-ri-gne 4, do-ró-ni 13, do-ro-chair 1850, do-ru-ména-
tar 268, im-ro-ráid 1169, fo-ro-dáil 1935, é-r-bairt 1761, é-r-lai
158, fo-r-úair 256, it comes (as it does in Old and Early Middle
Irish) between the verb and the prep, with which the verb is com-
pounded. In do-r-air-mesc 391, do-r-atni (do-ro-atth-tenni) 1541,
fo-r-ácaib (fo-ro-ath-gaib) 93, fa-r-csat (fo-ro-ath-g) 1568, con-r-
ótacht (con-ro-ud-tacht) 203 and fris-r-ócaib (fris-ro-ud-gaib) 859,
as in do-t-r-in-choisc, it comes between the two preps, with which
the verb is compounded. In domárfás 847, 851 {do-m-ath-ro-hat-tcc
it comes between the second prep, and the verb. In do-r-o-s-
laigset (do-ro-fo-ass-laicset) 1608 it comes between the first two of
the three prepositions.
19. iar here, as often, means 'along', a meaning not given in Windisch's
Wörterbuch. So iar n-oraib na long, 893.
20. long ace. sg. is probably a mistake for luing 249, 576, or longed
(see infra at 707).
28. cliath-bernaidh (pi. nom. -el078, gen. 821) is, like cliath-chomla 1208,
1582, a comp, of cliath 'battle', O'R. Cognate is cliathad 'conflict-
ing': gan cliathad, Cogad G. 38.
28. tresium, better tresam 1192, superl. of trén. So nesam 125 (ocus),
áillem 383, 1859 (álaind) and cáinemh 1858 (cáin).
33. allather = allathair, Corm. s. v. mog-éime, allathoir, O'Don. Gr. 263.
36. sin (later sire 308) = O.Ir. sia 268, compar. of sir = W. Mr.
57. ro-rergatar 3d pi. redupl. perf. of rigim. The 3d sg. ro-reraig
occurs Brocc. h. 56, Saltair na Rann 7237 (and 2573, where the
ms. is corrupt).
63. ni rofodaim dó cen tairniudh. Compare 1562: ni rodam dó cen
tinntud.
134 Notes.
73. nár, for ná-r-b, as radiär 1352, 1203, for nácha-r-b.
77. eoimsidhe pi. of coimsid SP. II 15.
89. note the omission of any prep, before lin. Should we read cosin-
Kn? or Begat lot?
91. fo'ii-r 1st sg. fat. of bvu with deponential ending. So in 3d pi.
bat-ir 111, bátir 952, 1388, 1740. Other interesting forms of this
verb are bamm 1795, bas 128, bias 383, betit 765.
112. no-d-bia 'he shall have' (ei erit). Note the change from the 2d
to the 3d person, Rev. Celt. Ill 512.
130. doróigu (doróegu 800), 3d sg. redupl. perf. of. togaim, 3d sg. s-pret.
ro-thogh 1400. Root gus.
139. 554. deisid Mo, deissidh Mo 1933, lit. consedit apnd eos: 'it was
resolved by them', O'Don. Gr. 257.
147. 890. idna seems here to mean banners.
149. rothecail seems a corruption of rotheclaim, and this of ruthecmaill:
cf. teclaimmit 721, tedomad 780. The inf. teclaim 399.
151. 719. ro-bá-s 'fuit', = robáss 1566. This form of the 3d sg. pret.
of biu is not in the grammars. It occurs with infixed pron. of 1st
pi. in the Saltair na Rann 4059, ro-n-bás bath 'we have had (nobis
fuit) death'.
151. imna fib-sa, 198 dona fib-sa, for Old-Irish immna hi-sa, donaib
hi-sa. The nom. pi. na M-sea 1601. ace. pi. frisnahi 1757.
155. fóuair, better fofuair.
157. in-édita. Other instances of this prefix are in-dola 689 (dola 1305),
in-imthechta 1044, in-atrebtha 1047, in-imrama 1940. So in Togail
Troi (LL.) in-marbtha 'fit to be killed', in-tedda 'fit to go'.
159. 1486. 1960. fo gin dilaidib. Here the mouth that drains is used
for the point that pierces: cf. the metaphorical use of haurire for
perfodere in Verg. Aen. II 600, X 304 etc.
170. tairnic, 3d pi. tdrneeatar 1601, redupl. perf. of tair-icim.
175. 1351. do-n-n-anic 'which came to him'. Root anc, Skr. ag.
181. 182. tarrastá seems 3d sg. 2dy s-fut. pass, of the verb of which
tarraid ('traf, überfiel, holte ein', Windisch) is the perf. The next
sentence seems to mean that Priam had a successor's mind (i. e.
a desire to improve the inheritance), although he had actually
taken possession of it. Ar-apai-dhe 'on account of that', apa, aba
Mr. Hennessy says that it also means 'nevertheless' (which is the
meaning in Ir. Texte 99, line 11) and quotes LU. 60 a: fanópair
arapa.
197. 1783. Ro-tinólait, 3d pi. pret. pass, of tinólaim. Other examples
of this form (as to which see Windisch, Kuhn's Zeitschrift, XXVII
158, 159) are ro-faidit 441, ro-bádit 579, ro-herlaimigit 590, 596,
ro-tóchuirit 685, 1397 (-et 1024, 1061), ro-othroit 1446, ro-hadnacit
Notes. 135
1572, ro-mi-imrit 1901, ro-thaithmigit (leg. -taith-) 1905, ro-marbait
1905, ro-tascrait 1746, im-or-choraigit 595 (leg. -coraigit?).
203. conrotacht 3d sg. pret. pass, of conutgim (con-ud-tegim): 3d pl.
conrotachta 208.
205. ddlluc, dat. sg. of dál-loc, a compound of «YH 'meeting' (= W. datl) \ v<
and loc from Lat. 'locus'. So in O.W. datl-{l)ocou (gl. fora), Z2. 1055. / ^
227. loscain inf. of Zosciw» (the usual form is losend 2G5, 750, cor-
ruptly loscad 175, 242).
233. Zwide. Here the -c is a suffixed pronoun indicating the subject.
So teit-e 524.
257 ro-dlomai, 3d sg. pret. of an ä-verb, to be compared with Welsh
forms in -odd, -and ex -äya. Corresponding forms of i- verbs are
dorósce 626, ro-fóidi 1052, 1387, ros- faide 1460, doratni 1541,
ro-greisi 1638, ro-rádi 1756, ro-ráidhi 1792, ro-léci 1886.
257. 269. 752. astór for asin-ür. So costrath-sa 284, 984 for cosin-trath-sa.
262. emi/i for es-sith.
267. A negative seems omitted here.
268. doruménatar 3d pl. redupl. perf. of domoiniur puto. Root ?»«».
272. «ma should be arná i. e. aran-ná.
281. ro-im-rái, 3d sg. redupl. perf. immráim. 3d pl. s-pret. imraiset 18.
283. tomáite seems for tomaiti, fut. part. pass, of domidiur.
293. </oZ cec/ta iWtfte. Here ?eii7ie is probably a mistake for clcithe: cf. 1084.
311. mormó compar. of mórmór 'specially great'.
316. dofoithsaind-sae, 1 sg. redupl. 2dy s-fut. of tuitim (= do-fo-th-étim).
sg. 3 dofóethsad 1846, = tóithsad 1171. Of the s-future occur sg. 2
dofóithais 757, pl. 3 dofoethset 433, dofáethsat 544, 758, 763.
319. ol-dáthe, dáthe for íáíAi 2d pl. (,abs. form) of íímwí = Lat. sto.
341. faretar seems to stand for forfetar, where /etor is, according to
Thurneysen, from fedsar, *videsar, an aorist like a-vedisliam, elösa),
videro (Kuhn's Zeitschr. XXVII, 174 note 2). As to t from ds see
Kuhn's Beitr. VIII. 350.
344. tafhann: laflwnn 1416, 1431, 1880, 1883 (root svand): here the h
seems to shew that the f (ex sv) is to be pronounced like v.
348. fócurthe (read fochuirtlte) 3d pl. pret. pass, of fo-churim, cogn.
with tóchuiriur (= do-fo-c.) 'I invite'.
362. fathmannach: cf. c«c7i /mna fathmainnech, LU. 81*.
371. macea-samla, usually macc-samla.
371. infeeldiun (also in 513, 1420, 1492, 1703'i is = inbheacMam .i.
contabhart, O'R. cts inbechtain raféd tadall an taige, Three Frag-
ments, p. 24, os inbechtain má tearna an tres duine do Lochlon-
naib, ibid. 162.
374. reuib 'before you', not in the grammars.
389. fochichret seems 3d pl. redupl. fut. act. of fochuirim cognate with
136 Notes.
tochurim 'pono'. So iu Saltair na Raun 8060: fochichret gaire garga
'they will cast forth savage cries', 8324: passive: in-iffern . . fochi-
chritar forcúlu 'they will he cast back into hell'. The 3d sg.
active focMcher (leg. fochichera = fochiuchra, LU. 56 a. 8) occurs
in the same poem 8205, 3d sg. pass, focicherthar, LU. 88a. The
1st sg. fochichur-sa, LU. 70 a. 4, aud the t-pret. fochairt have been
referred to focherdaim. They seem rather to belong to fochuirim,
the 1st sg. &- future of which occurs in Saltair na Rann, 6121: fochu-
riub uaim saigii 'I will shoot forth from me au arrow'.
394. ra-dechrad imbi. So 1248, 1344, rodechrad impu, 1423 rodechrad
im Throil. There is a similar construction with the verb dásaim,
(Fr. desver?) Thus dásthir imbi 1432, na rodásed 7 ná rodechrad
impu, 1344; rodásed imna Mirmcdondaib 1463.
412. cesc = O'Clery's ceasg. Borrowed from quaestio, prob, through the
medium of the British languages in which the change of st to sc
is not uncommon: cf. W. ascwrn daréov; gwisc vestis, and in the
current language gwasg = Eng. icaist and trysglen = Eng. throstle.
417. dorostar 3d sg. s-fut. pass, of dorochim 'I come'.
420. atáthar, deponential form of atá = Lat. astat.
426. tcsaba 3d sg. redupl. fut. of * tessabanim.
435. ro-scaich (better roscáich 1277) 3d sg., roscachitar 445, 703 (better
roscachetar) 1306, 3d pi. redupl. pcrf. of scuchim.
477. cluichthi corrupt spelling of cluichi.
487. 491. ro-d-char 'amavit eam\
492. ága (pi. dat. ágibh 941), generally áige, means 'limb', 'member'.
499. tarrusatar 3d pi. perf. of tairissim. The 3d sg. tarrasair 1201.
c'tana seems a sisterform of cian agreeing with ed. It reoccurs
1564.
513. rp-inretar (for ind-rethatar) 3d pi. perf. of indriuth. in-a(n) a com-
bination of the article with the relative pron. With the common
change of i to a it occurs as anain) 1358, 1612, 1934, 1544. [Iu
LU. 36 b 2, we also have ana ndemai.] With apocope: 'na(n) 712.
In the Tripartite Life it is inna(n): ni fil scribnid conised a scribend
inna ndemai do fertaib 'there is no writer who could write what
he, Patrick, wrought of miracles', Rawl. B. 512, fo. 29'> 1.
514. ro-imretar (for imm-rethatar) , 3d pi. perf. of immrethim. But we
should perhaps read ro-im-rcitar 3d pi. of ro-imrái 281.
533. no-bethe seems secondary pres. pass, of the root ba, gra{n). So ac-
cording to Ascoli bether, Z2. 501, should be rendered by 'veniatur'
rather than by 'est'.
536. aneich for in-neich. So 518, 1390. anneich 431. So with cech:
aisneis cech neich 775, and nach 229.
540. beli, if not an instance of a suffixed pronoun indicating the sub-
Notes. 137
jcct, [\. supra 233) is a scribe's mistake for belil -eruut' 7(jU. 765.
So rágdait (for rágtait) 'ibunt' 1743. See Kuan's Beitr. VII 21,
VIII 455, and add to the forms there mentioned gébtáit, LU. 56 '>
= gebdait 'capient' LB. 70 * 22, rechtait LB. 73 b 3, scerdait LB.
32*>. A similar form, gabtait, in the present indicative, is in LU.
101 a: atafregat for lair tige, 7 gabtait a sciatJm foraib, 'they raise
themselves up on the house-floor, and take their shields upon them'.
So in the Saltair na Rann segtait 459, cestait 953, bertait 2981.
544. cicala pi. gen. of cúail 'a heap', cúail crinaig Laud 610, fo. 93 •> 1,
cognate with lat. caulis, cu-mulus.
543. farétfa, 3d sg. b-fut. of * for-étaim (étaim I find, ro-étad 1389).
576. testátar 'defuerunt'? like testá 'dcfuit"? 1207, seems a preterite.
579. is bádud robádit. Such expressions (common in Irish) where the
noun is of cognate origin with the verb, remind one of Greek
phrases like fiay^v eßayovto, Latin like pugnam pugnabant.
580. nóaib = navibus: ace. pi. nó-th-e 568 where the th is inserted to I
shew that the word is a dissyllable. So in clóthib 'clavis'.
581. commin, leg. co min 'minutely"?
595. imorclior aigit perhaps for imm-ro-córaigit 'they were greatly ar-
ranged'? The metathesis of the r of ro is frequent.
601. iarnaig seems gen. sg. of a collective iarnaeh, which I have not met.
612. forcicaib, seems to have a passive sense here.
622. dochel elú 7 erdarcus = docheil clil 7 erdarcus 992. So in LL. 232 a,
a indsib 7 ailénaib celes cltl. pi. 3 dochelit, (docealat B.) mor
námra, Corm. s. v. Art. Tóchell . i . buaid, O'Cl. may be cognate.
Perhaps the root is Fick's 2. kal, to which he refers xeXofxai and colo.
625. ámna for O.Ir. *ámman, ace. pi. of ámm, am (= agmeri), dat. sg.
ammaim, Z'2. 269.
639. cuit pine na (cf. cuit póne má 1483) seems an idiomatic expression *f
for 'scarcely not', 'hardly not'. So is bee, tret; na 393, is beg, trá,ná 825.
707. longai dat. sg. of long, as luntjai, 281, is the ace. So insi 708,
dat. sg. of inis, and insi 709, ace. sg. Can there have been origi-
nally sisterforms in ia, id, such as longae, inse (cf. arbor and airlre,
adaig and aidche, sétig and sétche), and can these be their sur-
viving datives and accusatives'?
720. Teophras, Teufras 737, from Teuthras, with remarkable change of
thr into fr. Have we here the explanation of afraig, afridisi from
ath-raig, ath-rithisi?
722. tarthctar, d_s^n:art]ietar 1195, doniarthatar 'remanscrunt', Sg. 5 a.
730. arrindi = arrinde 1552, said to be the 'head of a spear'.
748. conánic is possibly the regular perf. of con-icim 'possum' (the usual
perfect is coemnacair): dar menmain lit. 'over mind', can it mean
'contemptuously'?
o
138 Notes.
749. tabacrthi dobur n-oidh. Sec other examples of this idiom in glos-
sarial Index to Félirc, s. v. oid.
762. deis mo chloideb: cf. dias chloidimh, O'Cl. s. v. Ubh. dias gl. spica.
765. airge 'armentum': here apparently used for battalion or some such
body of soldiers.
768. congancnes. So in LU. 77 a, 24: ar ba conganchnes oc eomruc fri
fcr bói la Loch. O'Clery explains the word by cneas no cum
cnámha. With congan, congna (gl. cornu) is cognate.
776. atchondcammar, atchondcatar 1607, ó'tchonncatar 1147, root cas.
Windisch is doubtless right in holding that the first two syllables
are due to the analogy of atchondarc (3 d sg. -dairc 840), R. dare.
782. comaithibh, a scribe's mistake for comaithchibh 1219.
797. athchomairc gen. sg. of atltchomarc 'interrogate'.
810. ro-oéthig seems the 3d sg. pret. of the verb of which óithigud,
1035, is the infinitive. The meaning must be either 'diminished'
or 'ceased', and the verb is possibly cognate with navoj, paulus,
favai, feiv, with which Ir. uathed (dat. sg. uathiud 1072), has been
connected.
817. tóichléori, cf. tóichell journey?
850. cocái leg. cócai: cf. ctlacca .i. fás no folamh 'empty', O'Cl. Cognate
with lat. cavus.
879. aca (= ad-ca) 'vidi', root cas. s-pret. sg. 1 acus 849.
908. ailithir pi. n. of ailither ullóxQioq, peregrinus.
960. al-loss 'by means of, 'by virtue of.
962. dá gabait, n. pi. dofuitet a cethri gdbaiti for talmain, LU. 70 a, 26.
n. dual: dobert athbéim ina modi conid i n-oenfecht cond-ráncatar
a da gabait chliss dochum talman, LU. 109 a. 'Division' or 'section'
seems to be the meaning.
978. dithrubaig generally means 'hermits', but here it seems either 'birds
of prey' (ouovoi) or 'beasts of the desert' (Hennessy), cf. sanglier.
1013. ar-ti, like for-tí (ti 'design, intention', O'R.), is used to make a
kind of future participle: ar thi did (gl. iturus) O'Moll. Gr. 128,
for tíí a marbtlia, LB. 144 a. for tíi merli, Fél. lxxxix, 17.
1044. apaigib dat. pi. apaige 10i9, gen. pi. of apach 'entrails', declined
(like so many neuter nouns in -ach) in the sg. like an a-stem, in
the pi. like an s-stem. So étach, sg. gen. étaig 494, 844, dat.
étuch, 496, nom. and ace. pi. étaige 596, 889, 1180, timthach,
sg. dat. timthuch 1671, n. pi. timthaige 596. 889, coblach sg. dat.
cobluch 446, gen. coblaig 453, ace. coblach 463, gáethlach pi. dat.
gáethlaigib 614, luchtlach pi. dat. luchtlaigib 873, airenach, sg.
dat. airinuch 929. Compare German nouns like grab, ex *gra-
ba-m, pi. grabir (ex *grabisa, *grabasä) now grüber, Schleicher
Comp. § 230.
Notes. 139
droch-thuth seems a mistake for droch-thút, as dcthaig (in the
same line) for dctaig. Cf. tútt nan-cdparl, LB. 189», tut 'stink', O'R.
onchon gen. sg., onchoin, 1079, n. pi. of onchú 1. a leopard, 2. a
banner (Liebrecht compares the low- latin draco étendard de la
cohorte), 3. some kind of warrior, 4. a proper name. If onchú
be (as I conjecture) borrowed from fr. onceau (dim. of once = ly-
ncem) the h is due to the analogy of compounds with cú 'hound'.
macdacht here, as in 1904, is not declined.
ermaisi 'hitting', 'striking': cf. dat. sg. ho ermaissiu firinne, Za.
1043. cf. also the verb ni anad con-ermaised in uball, LL. 125 a.
1868. stuag-dorus 'archway'. The s in stilag is prothetic (iiiag
'bow'), as in s-tuigen (toga), s-targa (targa), s-cipar (piper), s-prcidh
(praeda), and perhaps s-naidm 'nodus'.
álta gen. sg. of cilad 'wound': cf. ferg na gona 1645, 1730, 1199.
ro-forb, also in 1760, 1784, for roforba, O. Ir. fororbai, redupl.
perf. of forbenim = vnsQßaivoj (Ascoli). Hence forbantar 317,
no-forbaitáis 1 784.
conatuilset, 3d pi. of conatuü — eontuil with infixed relative:
see Windisch's Wörterbuch s. v. cotlaim.
foi-leis for fó-lcs, where fó seems = Skr. vasu.
enech = eineach .i. eneaclann, O'Cl. honour-price, compensation
for wounded honour. With the phrase demtá cnech cf. the fut.
pass, dogéntar W ainech 551.
ro-ordnigset, infin. ordnugud, Ir. Texte p. 40.
clocchlodh from coechlod, coimchlod.
múr-chlodh gen. pi. lit. wall-dykes, fosses.
-se a scribe's error for si.
ro-throchlastair : cf. nos-troclilann saigit asind fidbaicc, Rawl. B.
502, fo. 48 a 1. trochladh a loosening, O'R.
1324. criathar focha (leg. foiha) 'sieve of the mill's feed', cf. fotha r/
muilinn Maelodrain, Félire May 21, note.
1357. no-iadaitis 3d pi. 2dy pres. passive. So dogéntais 231, nocht-
atáis, no-criathraitís 1709.
1372. dllta pi. of alt, p. 65 note 1.
1379. 1651. doimniudh seems to mean, and be cognate with, the latin
diminuere, Curtius G. E. No. 475.
1384. ro-adnacht, t-preterito of adnaicim, root na{yi)c} nac. Other t-pre-
terites not noticed by Windisch jKuhn's Beitr. VIII. 442) are ro-
aslacht, Rawl. B. 512, fo. 27 a. 2, and ro-chet (= W. cant Z3. 524,
root can), LU. 40 k. 8 {is disi rochet in senchaid na runnu-sa) and
Saltair na Rann 7533 {Ei diar-rochet . . . class aingel).
1399. debech = debach 1763, from debe as ainbthenach 579, from ainbthine.
Spí^
X4Q Nutes.
1460. snadmaimm, dat. sg. of snaidm 'knot', which (if the s be pro-
thetic) may he coguate with naidm 1596.
1470. fáilsaitís (nofailsaitís 1626), = fói[l]sitis, Wb. 15 a 7, Z2. 486, 634,
3d pi. redupl. 2dy s-fut. of fulangim. Of this verb the 3d pi.
perf. fóelangatar occurs 1696, foelangtar 1710.
1475. sithithir compar. of sith, W. hyd, Goth, seithu-s, A. S. sid.
1487. bqárne (baime 1866), pi. n. of bairenn = boireand a large rock,
O'Don. Suppl.
1490. terúarsena, pi. n. of tirúairse . i. fuighleach, Corn. O'Flaherty's
Glossary compiled at Rome 1653 (Mr. Hennessy). This is probably
cognate with ro-thiruarthestar, LU. 35^, deruarid 'remansit' Ml.
31a 6, pi. doraarthatar supra 722, and may stand for do-air-úa-
rat-tion.
1513. eill leg. éill, ace. sg. of iall.
1546. 1899. martad 'killing'? Br. morza engourdir, O.N. myrda, Mbg.
morden.
1555. tinnendsach, for tinnesnach? tinnisnach (gl. festinosus) Ir. Gl. 615.
1589. gart 'head', Cormac.
1598. forbthechfed, 3d sg. 2dy b-fut. of foirbthigim, of which forbachaim,
Ir. Texte, p. 566, is a bad corruption: forbachsat = forbthechsat.
1600. ro-cJiahna, ro-testumla. Here ro gives the force of a superlative.
1623. do-r-as-cratar (sg. 3 doroseair 1642) seems a redupl. perfect. 3d
sg. redupl. 2 dy fat. no-thascérad 852, 3d pi. tascertais 1466,
s-pret. rothascair 1076, 3d pi. rothascairset 1859, pass. pret. pi. 3
rotascrait 1746. infin. tascrad 1223.
1647. 1889. tall (3d sg. s-pret. of tallaim), conjunct form without ro is
curious. Other examples of this omission are in Saltair na Rann:
marb 2021, saer 7409, cruthaig 7879, for romarb, rosaer, ro-
chruthaig.
1653. gráinclie compar. of gráinech, whence the verb gráinighim.
1660. do-ro-r'- chair. The double ro here is perhaps not a mistake, as
dororcair occurs in the R.I. A. copy of the Félire, =-=, Nov. 17.
Cf. ro-fo-ro-daim, LU. 3át>, ro-fo-r-uaslig ibid. 35^, ro-r-laithea,
LH. (Francisc.) fo. 12*.
1694. rcscidir fri a compar. of equality. Should we read frescidir and
compare friosg 'nimble', O'R ?
1709. no-criathraitis: criathar, O.W. cruitr = Lat. cribrum ex *cretro:
cf. Eng. riddle, Fr. cribler 'percer de trous nombreux', :se percer
l'un l'autre de beaucoup de coups', Littré.
1747. aili-thír 'other-land'. Hence apparently ailithre 'peregrinatio' and
ailithrech 'pilgrim'. But see ailithir 908.
Notes. 141
1749. é-trese compar. of é-trcn, as for-íhrese 1732, is the compar. of
for-trén 145. The uncompounded compar. trese 832, treisi 392.
1750. do-bar-timairced, an example of the impersonal passive, with the
infixed -bar- 'you'. In dognéth sib 1758 wo have an example of the
impersonal active. Bátir sibh 1786.
1766. triuib 'per vos', the usual form is triib.
1707. ind-ara-de: cf. the formulae ccchtar de, 499, nechtar de, Z2. 363.
where de (for te) seems = the Goth. gen. pi. thize (ex tisäm). Of
ind-ara the 0. Ir. form is ind-ala, Z2. 360. The expression ind-
alasar 'one of the two of you' occurs in the Trip. Life ^Rawl. B.
512, fo. 18^ i) where sar seems for *sár, *sathar (sethar, Wb. I1')
= fathar, Ir. Texte, vii, Lat. vestrum.
1801. mdd-at 'if it is that thou art'.
1816. ni tliorlaic-side clmcai. For this idiomatic use of clmcai after
Uicim cf. 1839, 1840.
1819. dechastái, 2d pi. abs. form s-fut. dechaid.
1820. reimhib 'before you'.
1857. indorus, lit. 'in(the)gate', is here, as in Saltair na Rann, 2238, and
Ir. Texte, p. 99, 1. 9, a nominal prep, meaning 'before'.
1890. ra-ráith 3d sg. redupl. perf. of rithim. This is one of the per-
fects with long a both in sg. and pi. (fosráthatar, LU. 59 b): correct
accordingly Kuhn's Zeitschrift XXIII, pp. 234, 236.
1892. anaicthe seems gen. sg. of anacud a sister-form of anacxd 1918.
1895. find na maitni = findmatin 1566, cf. Fr. aube, Ital. cdbu, from albus.
A similar phrase is dub na haidehe.
1898. Badb, the Gaulish bodna in Cathubodua, a battle-goddess (Revue
Celtique i. 32).
1908. altugud by metathesis for at-tlugud. So fástine 388, 395, 536, 546,
1925, for fáiihsme.
1911. cert-fodla 'just divisions', a compound of cert.
1915. ro-thréicset , 3d pi. s-pret. of trécim (= tar-ancim, Ascoli, Note
Irlandesi 37 note).
1921. ro-theraind, 3d sg. s-pret. of tairndim, tairnim. The verbal noun
taimiudh 63, is in O.Ir. in tairinnud (gl. dejectio), Cod. Bedae
Carolisr. 33 b. 4.
2015. domarb = domarbh 48, for O. Ir. romarb.
Corrigenda,
a. Text.
Line 58 for siuiud read siriud. 87 i cumtnai. 95 iri. 98 iarraid.
99 dofhúsceba. 341 far[f]etar. 344 co n-aca. 371 is infechtain nofetaitis.
543 is infechtain. 589 có chéle. 612 Ni. 698 fo>-cind. 740 dochóid [Achíl].
748 eonánic. 782 comaith[ch]ibh. 850 note, for cócháin read cócai. 923 co-
rodsáer. 924 for post read íarsin. 9G4 gnímaib. 9G9 tarla 'na sciath. 1085
omit [a]. 1193 ind álta. 1121 twiatvilset. 1399 in bad. 1420 IS infechtain.
1435 i[c]cathugud. 1492 is infechtain. 1517 dele, first comma. 1703 is infech-
tain. 1780 after cathrach insert a comma. 1930 m«ic. P. 52, head line, for
140a read 165b. P. 53, head line, for 21 read 36.
b. Translation.
P. 64, line 21, hefore 'neighbouring' insert '(or in)'.
P. 65, note 2, for 'I read siriud'' read 'the ins. has siriud".
P. 70, line 5 from bottom, read: 'for a meeting-place and', line 22, for 'ac-
tive' read 'vehement'.
P. 71, lino 7 from bottom, for 'they -would make peace and order' read
'peace and order -would be made'.
P. 73, line 8 from bottom, for 'ever' read 'over'.
P. 74, line 9 from bottom, for 'faine' read 'fain'.
P. 75, line 10 from bottom, for 'ye shall find' read 'I know', line 5 from
bottom, hefore 'I saw' insert 'And'.
P. 76, line 8 from bottom, read: 'so that it is doubtful that men's eyes would
be able to', etc.
P. 81, line 4, for 'conspicuousnoss' read 'renown'.
P. 94, lines 2, 3, for 'was not near' read 'I saw not'.
P. 106, last line, P. 107, line 1, for 'did not sleep' read 'slept'.
P. 113, line 9, read 'Then, truly, he besought his brother Menelaus to hearten
the', line 10, for 'Menelaus' read 'He'.
P. 126, line 13, after 'twain' insert 'of them'.
Die Altirisclien Glossen
im
Carlsruher Codex der Soliloquia des S. Augustinus.
A. Holder hat sich ein neues Verdienst um die Celtologio
erworben, indem er zuerst die hier herausgegebenen Glossen in
einer Karlsruher Handschrift der Soliloquia des Augustinus ent-
deckte. Er hatte die Güte mir eine Abschrift zuzusenden, und
wenn man auch irische Glossen nicht auf Grund einer frem-
den Abschrift herausgeben kann, so gab mir die seinige doch
einen willkommenen Anhalt, als ich das werthvolle Ms. mit
Müsse auf der Leipziger Universitätsbibliothek durchsuchen und
das für uns Werthvolle daraus abschreiben konnte. Wieder-
holte Vergleichungen haben mir bewiesen, dass ich Nichts über-
sehen habe. Auch Whitley Stokes, der den Codex in Leipzig
sah, konnte nicht mehr entdecken; doch verdanke ich ihm die
Ergänzung von lanamaasa. in Gl. 34 und die richtige Lesung
von Gl. 58.
Der Codex hat die Nummer CXCV. Auf dem Deckel ist
ein Stückchen Pergament aufgeklebt mit der in Abkürzungen
geschriebenen Angabe:
Tres libri Soliloquiorum Augustini
Augustinus ad Dardanum de praesentia Dei.
Auf dem 1. Blatt des eigentlichen Codex steht unten unter
der ersten Columne: 'Liber Augie maioris', der Codex stammt
also aus Reichen au. Mehrere Blätter sind Palimpsest, so fo. 7,
auf dem man die frühere Uncialschrift noch besonders deutlich
sehen kann. Der Holzdeckel war im Innern vorn und ebenso
hinten mit einem theilweise beschriebenen Pergamentblatte be-
klebt. Diese beiden Blätter sind jetzt abgelöst und in der
Pagination mitgezählt worden. Das vorn befindliche derselben
ist stark verblichen, und enthielt ursprünglich nur Lateinisch,
aber auf der 1. Columne sind, wie mir scheint in der Hand
144 Altirische Glossen
des Codex, 24 Zeilen neu darüber geschrieben, und diese ent-
halten im Text auch einige irische Worte. Das hinten abge-
löste Blatt (paginirt 47), ist zwar in sehr alter Hand, enthält
aber kein Irisch. Es beginnt (vgl. Mone, Lat. Hy. II p. 383):
'Cantemus in omni die concinnantes uarise
conclamantes deo dignuni yrnnum Sanctse Maria?'.
Fast alle Glossen finden sich in dem Haupttexte des Codex,
den Soliloquia S. Augustini, deren 1. Buch fo. 2 mit den Worten
beginnt 'Uoluenti mihi multa et uaria mecum diu'. Das erste
Buch endet fo. 9V, col. 1, das zweite Buch endet fo. 17 v, col. 1,*
das dritte Buch mit dem Specialtitel 'de quantitate animae'
endet fol. 39 v, col. 1. Ich gebe den lateinischen Text, wie er
im Ms. steht, benutzte aber die Ausgabe der Benedictiner (ac-
curante Migne): S. Aurelii Augustini Hipponensis Episcopi Opera
omnia, Tom. Primus, Parisiis 1841, Buch 1 und 2 pp. 869 bis
904, Buch 3 (in dieser Ausgabe besonders gestellt) pp. 1035
bis 1080. Der gedruckte Text von Buch 3 hat als Unterredner
E. (Evodius) und A. (Augustinus), unser Codex wie in den
beiden ersten Büchern A. (Augustinus) und R. (Ratio). Auf
fo. 39 v und 40r stehen verschiedene Textstücke, zum Theil von
verschiedener Hand. Fo. 40 v beginnt 'Liber Sancti Augustini
Aurelii de presentia Dei ad Dardanum', in der Benedictiner
Ausgabe Tom. II p. 832 (als Epistola CLXXXVII). Fo. 42
geht bis 'cum corporea res sit ac transitoria' (§19 der Aus-
gabe), dann fehlen die Worte 'surdus non capit, surdaster non
totum', aber mit 'capit atque in his qui audiunt' setzt das falsch
gebundene fo. 35 ein und der Text wird dann fortgeführt
fo. 36 r, col. 1 bis zu den Worten 'per patientiam expeetamus.
multa itaque dieuntur u. s. w., § 27 der Ausgabe, womit unser
* Zwischen dem 2. und 3. Buch steht, ungefähr eine Columue lang,
eine Art Nachwort zu den heiden ersten ßüchern der Soliloquia, das ich
in Migne's Ausgabe nicht finde. Es beginnt 'Quaedam huius operis in
libro Retractationum quae ita sé habent correeta sunt', und endet '. . in
libro duodecimo de Trinitate deserui. Hoc opus sie ineipit Uoluenti mihi
multa ac uaria mecum diu. Ineipit .III. liber Soliloquioruni de Quantitate
zu den Soliloquia des S. Augustin. 145
Codex in diesem Texte abbricht, Auf fo. 36 r, col. 2, steht ein
Stück Latein, dessen Schrift der auf dem letzten, vom Deckel
abgelösten Blatte ähnlich ist, es beginnt 'Octo sunt principalia
uitia'. Auf fo. 36 v ist das erste Stück der ersten Columne
leer, dann scheinen Excerpto aus verschiedenen Kirchenvätern
zu folgen, der Anfang lautet: 'Ag. (= Augustinus) Nulli du-
bium est non secundum corpus neque secundum quamlibet par-
tem animae sed secundum rationalem mentem ubi potest agnitio
dei hominem factum ad imaginem eius qui creavit eum'. Fo. 43 r
ist Fortsetzung von 36 T, auf col. 2 sind nur 12 Zeilen ge-
schrieben. Auf fo. 43 v, col. 1 stehen vier Zeilen Latein, der
Rest ist frei, ebenso das ganze fo. 44. Fo. 45 und 46 sind in
kleinem Format, ohne Columnenabtheilung; die Schrift ist irisch,
der Text lateinische Hymnen*, ein Credo und ein letztes Stück
in Prosa, das mit den Worten beginnt: 'Maioris culpae mani-
feste quam occulte peccare'.
Die Glossen sind theils Marginal-, theils Interlinearglossen.
Sie sind oft blässer als der Text, weil sie kleiner, also mit
weniger Tinte geschrieben sind. Wahrscheinlich sind sie vom
Schreiber des Textes selbst zugefügt worden, wenigstens lässt
sich nicht der zwingende Beweis vom Gegentheil führen. Die
meisten Glossen sind gut und scharf geschrieben. Einige schei-
nen gleichzeitig mit dem Texte, die meisten später eingetragen
zu sein (vgl. z. B. fo. 18v, col. 1, lin. 16). Fo. 13v, col. 2,
lin. 4 ist eine lateinische Glosse mit demselben Roth darüber
geschrieben, mit welchem im Texte die Buchstaben A. und R.
* Diese Hymnen habe ich nur zum Theil bei Mone gefunden, der
diese Handschrift bei dem letzten Hymnus erwähnt und sie daselbst
dem 9. Jahrh. zuweist, Lat. Hy. I p. 390. Die Anfänge der Hymnen
sind: Aurora lucis rutulat (Mone I p. 190V, Martyr Dei qui unicus; Rex
gloriose martyrum (Mone III p. 143); Aeterna Christi muncra (Mone III
p. 143, jedoch mit einigen Zeilen weniger); Sanctorum meritis inclita
gaudia . pangamus socii gestaque fortia; Iesu corona uirginum . quem
mater ilia concepit; Uirginis proles opifexque matris; Summe confessor
sacer et sacerdos (Mone III p. 330); Iam surgit hora tertia; Ad caeli
clara . non sum dignus sidera . levare meos . infelices oculos (Mone I
p. 387).
10
146 Altirische Glossen
(s. oben) hervorgehoben sind. Andrerseits sehen bisweilen die
Correcturen wie von anderer Hand aus, z. B. fo. 15r, col. 1,
lin. 10 v. u. Die Schrift des Textes ist sehr schön, sie ähnelt
von den beiden anderen Carlsruher Glossenhandschriften beson-
ders der des Priscian und erinnert Stokes an die des Book of
Armagh. Die Abkürzungen sind wie in den anderen altirischen
Glossenhandschriften; die für ar, die schon in den älteren
mittelirischen Mss. üblich ist, kommt hier noch nicht vor. Die
Sprachformen sind altirisch. Ich glaube daher, dass Holder's
und Mone's Taxirung, der Codex stamme aus saec. IX, richtig
ist. Die Glossen sind theils lateinisch, theils irisch, nur die
letzteren werden hier veröffentlicht. Wo ich im Lateinischen die
Präposition mit dem folgenden Casus und andere Verbindungen
zusammengeschrieben habe, ist es sicher auch so im Ms. Im
Grundtext deute ich die Abkürzungen des Ms. nicht an, wohl
aber überall in den Glossen (durch Druck des Ergänzten in
anderen Typen).
I. Fo. 1, col. 1.
(Das vom Deckel abgelöste Blatt.)
De peccato . i . opad fidei trinitatis . inde Augustinus dicit.
hoc enim peccatum quasi solum sit prae cseterís posuit quia
hoc manente caetera detenentur 7 hoc discedente
caetera demittuntur.
De iustitia . i . aliena . i . ftrinne apostolorum 7
omnium iustorum bith ingabdl mundo.
Quopacto arguendus est
mundus de iustitia nisi de iustitia credentium
ipsa quippe fidelium comparatio iufide-
lium est uituperatio . De iustitia ergo arguitur
aliena si arguuntur de lumine tenebrae
De iudicio . i . in mess äuchoaid fordiabul is
hé rigas forru ut Augustinus dicit.
Die Abtheilung der Zeilen wie im Ms. Die weiteren elf
Zeilen enthalten kein Irisch mehr.
zu den Soliloquia des S. Augustin. 147
II. Die Glossen.
[Die meisten Seiten der Handschrift haben zwei Columnen, das Blatt
hat also deren vier, die hier mit a? b? c, d bezeichnet werden. Die
Citate hinter dem lateinischen Texte beziehen sich auf die Ausgabe. Die
lateinischen Worte, über denen die Glosse steht, sind gesperrt gedruckt.]
Fo. 2d Cuius (lin. 1:) legibus rotantur poli cursús
suos sidera peragunt (Lib. 1 § 4) Gl. 1 inna rei file iter
na secht imirndrecha ithé nime asbertar and
Fo. 3a Recipe óro fugitiuum tuuin domine clementissime :
(lin. 5:) iamiam satis poenas dederim (I 5) Gl. 2 focoemal-
lagsa
ibid. (lin. 40:) et pro eo quod ad tenipus admonueris de-
precabor (I 6) Gl. 3 ani
Fo. 4a* perge modo uidea- (lin. 7:) mus quorsum ista
qMaeris (I 9) Gl. 4 . i . cair
Fo. 4b (lin. 4:) Ita deus fax it ut dicis (I 9) Gl. 5 .%.
doróna
ibid. Itaque arbitrio tuo rogato et obiurgato grauius si
quicquam (lin. 7:) tale posthác (I 9) Gl. 6 .i. iarsiínd.
Ueber si quicquam die Gl. . i . iusserit
Fo. 4C Quid speram (= sphaeram, lin. 4:) ex una qua-
libet parte á medione duos quidem pares circulos habere pa-
riter lucet (I 10) Gl. 7 . i . secJiió óenrainn, Gl. 8 . i . hó
Fo. 5a Immo sensum (lin. 1:) in hoc negotio quasi nauem
sum expertus (19) Gl. 9 itargénsa
ibid. (lin. 2:) Nam cum ipsi (Gl. .i. sensus) mé adlocum
quotendebam peruexerint (I 9) Gl. 10 .i. du adeosnainse
ibid. Nullus hautem (lin. 36:) geometricus deum sé do-
cere professus est (I 11) Gl. 11 .i. iwtan forcain unam
lineam 7 unam speram won docet Aeum
* Fo. 4 besteht nur aus einem schmalen Streifen, auf welchem ein
Stück Text ('Non si Stoici sinant' Lib. I § 9, bis 'differentium rerum
scientia indiffereus' ibid. 10) steht, das fo. 5a, lin. 11 weggelassen ist.
10*
148 Altirische Glossen
Fo. 5b (lin. 5:) Esto plus té ac multo plus quam de istis
deo coguito gauisurum (I 11) Gl. 12 Á. doig
Fo. 5C Quid cnim adhiic ei demons- (lin. 2:) trari non po-
test uitiis inquinatae atque egrotanti quia uidere nequit nisi
(lin. 3:) sana si non credat aliter sé non esse (lin. 4:) uisu-
ram nondat operam suae sanitati (I 12) Gl. 13 iarna gla-
nad Gl. 14 . i . infrithgnam
Fo. 5(I et haec est uere perfecta uir- (lin. 4:) tus ratio
perueniens ad finem suum (I 13) Gl. 15 .*. doimcaisin dé
ibid. Ipsa uero uisio intellectus est ille qui in anima est
qui (lin. 7:) confidit (sie! zu lesen conficitur) ex intelligentia
et eo quod intelliguitur (sie!) (I 13) Gl. 16 uel ex intelli-
gente (dies in der Schrift des Textes) .i. ondi itargnin. Da-
zu links am Rande Gl. 17 dede Jmam M* intelligentia ex nos-
cente 7 intelligibili ré
ibid. Sed dum in hoc corpore est anima etiam si ple-
(lin. 5:) nissime videat hoc est intelligat deum (I 14) Gl. 18
.%. meit** assochtmacht, mit punctum del ens über dem ersten t,
also as sochnacJd.
ibid. tarnen quia etiam corporis sensus utuntur opere pro-
prio nihil quidem ualente ad (lin. 28:) fallendum non tarnen
nihil agente potest adhuc dici fides ea qua his resistitur et
illud putius (sic!) uerum esse creditur (I 14, die Fortsetz, der
vorigen Nummer) Am Rande links zu fallendum Gl. 19 . * .
nitartat sénsus breic*** im anmin Gl. zu his: .i. sensibus
Gl. zu illud: .i. suminum bonum
Fo. 6a Sed res- (lin. 28:) ponde quomodo haec aeeipe-
ris (sic!) ut probabilia an ut vera (I 15) Gl. 20 . *. inna
dliqeda amlas rorditscmf
* Hinter hüara ist die Zeile zu Ende.
** Ueber dem t von meit steht ein Abkürzungszeichen (r), das hier
keinen Sinn haben kann.
*'** breic ist geschrieben bre am Ende der einen und ic am Anfang
der folgenden Zeile.
t Das t in roráitsem ist ganz deutlich. Zwischen anüas und ro-
ráitsem steht die Abkürzung für lat. inter, die nicht zu der irischen
zu den Soliloquia des 8. Augustin. 149
ibid. Piano ut probabilia (lin. 30:) et in spem quod fa-
tendum est maiorem surroxi (I 15, die Fortsetz, der vorigen
Nummer) Gl. 21 . i . is huilliude mo freisesiu doneuch ro-
radissu argaibim ceill for etargna nach reta infecht sa .
Fo. 6b .R. Quid sí té repente saluo esse corpore sentias 7
probes tecumque omnes quos diligis concorditer liberali otio
frui uideas, nonne aliquantum tibi etiam letitia gestiendum est?
.A. Aliquantum; immo (lin. 32:) uero si haec presertim ut
dicis repente pro- (lin. 33:) uenerint quando mé capiam,
quando id genus gaudii uel dissimilare pemiittar (I 16) Gl. 22
. i. mo slántu fadéin 7 slántu amicorm» Gl. 23 .%. cen failti
Fo. 6e Quid uxor nonne té interdum dileetat pulcra pu-
dica (lin. 23:) m or ig er a (1 17) Gl. 24 besgnetlüd
ibid. (lin. 24:) adferens etiam dotis tantum . . . quantum
earn prorsus nihilo faciat onerosam (lin. 27:) otio tuo pre-
sertim si speres certusque sis nihil ex ea té molestiae esse
passurum (I 17) Gl. 25 cid indfretussa Gl. 26 do im-
mofolung déesse duitsiu
ibid. Itaque si ad officium pertinet sapientis quod nondum
comperi dare operam liberis. quis- (lin. 38:) quis rei huius
tantum gratia coneumbit. mirandus mihi videri potest, at*
uero imitandus nullo modo (I 17) Gl. 27 clainde
ibid. Nam temptare hoc (lin. 41:) periculosius est quam
posse felicius** (I 17, die Fortsetz, der vorigen Stelle) Dazu
unter der Zeile am Ende der Columne Gl. 28 cid arthucait
cláinde dagné nech. 7 niparétrud is mó , unter den letzten
Worten von nip an: is periculosius quam iel'icias
Fo. 7a presertim si generis nobilitate tanta polleat, ut
honores illos (lin. 20:) quos esse posse necessarios iam dedisti
per earn facile adipisci possis (I 18) Gl. 29 .i. ithesidi adro-
marsu (ad romar su in drei Zeilen)
Glosse gehören kann, sondern eine früher als diese geschriebene Bemer-
kung 'interrogatio' sein wird.
* Ueber das a von at ist ein u geschrieben.
** Ueber felicius ein Strich, und darunter facilius, wie es scheint,
von anderer Hand.
150 Altirische Glossen
ibid. non quaero quid negatum non delectet sed quid di-
lectet (lin. 27:) oblatuni: aliud enim est excausta pestis
aliud consopita (I 19) Gl. 30 taudbartha Gl. 31 fasigthe
Fo. 7d Quid ergo adhuc sus- (lin. 23:) pendor infelix
et cruciatu miserabili differor (I 22) Gl. 32 addomsuitersa
ibid. Quem [ad ausgestrichen] niodum liautem potest ha-
bere illius pulchritudinis arnor in qua nonsolum (lin. 32:)
non inuideo caeteris sed etiam plurimos quaero qui mecum
appotant (I 22) Gl. 33 . i . nl nammá nddfoirmtigimse
ibid. Prorsus tales esse amatores sapientiae decet quales
quaevit ilia cuius uere casta est et sine ulla contaminatione
coniunctio sed non ad earn (lin. 41:) una uia peruenitur
(I 23) Darunter am Fusse der Columne Gl. 34 níó ógai tantum.
acht* is ó aithirgi y ó dligud lanamna.stx
Fo. 8a (Fortsetz, der vorigen Stelle) quippe pro sua quis-
que (lin. 1:) sanitate ac firmitate comprehendit illud sin-
gulare ac uerissimum bonum (I 23) Gl. 35 . i . amal mbis
sldntu edich 7 dsonarte Ueber illud singulare die Gl. . i .
sapientiam
ibid. (lin. 38:) Tale aliquid sapi- (lin. 39:) entiae stu-
diosissimis. nee acute iam tarnen uidentibus magistri optimi
faciunt. Nam or dine quodam ad earn peruenire bonae dis-
ciplinae officium est (I 23) Gl. 36 .i. ius ordinis .i. fo-
chosmailius iwna reta corptha órdd isnaib retaib in tuclit sin**
Gl. 37 dunaib aeubarthib
Fo. 8C Nos hautem (lin. 6:) quantum emerserimus vide-
mur nobis uidere (I 25) Gl. 38 . i . dururgabsam
ibid. Nonne uides quae ueluti securi (lin. 12:) histerna
die pronuntiaueramus nulla nos iam peste detineri nihilque
amare nisi sapientiam (I 25) Gl. 39 deedi
Fo. 8d Sed quesso té síquid inmé uales ut me temptes per
aliqua compendia ducere ut uel uicinitate nonnulla lucis (lin. 16:)
istius quam si quid profeci tolerare iam non*** possum . pigeat
* Das Ms. hat 7 und darüber die Abkürzung für lat. sed.
** Gl. 36 beginnt über aliquid und geht dann rechts am Rande herunter.
*** In der Ausgabe fehlt dieses non.
zu den Soliloquia des S. Augustin. 151
me oculos refferre ad illas tenebras quas reliqui (I 26) Gl. 40
ci forrdsussa
ibid. lin. 36 Quasi ucro possiin haec nisi per illam cog-
noscere (I 27) Gl. 41 ate níchiimgaim Zu haec die Gl.
deum 7 animam
Fo. 9a .R. Concluditur ergo aliud (darüber 'uel aliquid')
quod ueruni sit interire .A. (lin. 36:) Non contrauenio (I 28)
Gl. 42 . i . ni fritJitáigsa
Fo. 10a Quid si agnoscatis aliud (lin. 32:) uobis uideri.
quam est . nunquinnam (zu lesen 'numquidnam') fallimini?
(II 3) Gl. 43 .%. mad fir in brithemnacht bess iwniente Gl. 44
. i . issain donadbantar sensibus 7 «mal bis iarum
Fo. lüc Sed amplius deliberandum censeo utrum (lin. 5:)
superius concessa non nutent (II 5) Gl. 45 .%. das innad-
nutmaligetar
ibid. Sa- (lin. 8:) tisne considerasti ne quid temere de-
deris (II 5) Gl. 46 dús imidrdamarsu
ibid. lin. 36 Nihilominus enim manet illud quod me plu-
rimum mouet nasci animas 7 interire atque ut non desint mundo
non (lin. 36:) earum inmortalitate sed successione prouenire
(II 5) Gl. 47 .%. cachanim.- mdegid álaile
Fo. 10d (lin. 6:) Quid illud dasne istum parietem si uerus
paries nonsit non esse parietem (II 6) Gl. 48 innatmaisu
Fo. 11 c Hoc hautem ge- (lin. 10:) nus partim est in eo
quod anima patitur partim uero in his rebus quae uidentur
(II 11) Gl. 49 .i. lee fadeissne
ibid. qualia uisu somniantium 7 for- (lin. 16:) tasse etiam
furientium (II 11) Gl. 50 .i. dasachtaigte
ibid. Porro ilia quae in ipsis rebus quas uidemus appa-
rent alia anatura caetera abanimantibus (lin. 19:) exprimun-
tur atque finguntur (II 11) Gl. 51 dußrnditer Gl. 52
cruthigtir
ibid. (lin. 20:) Natura . gignendo uel resultando simili-
tudines deteriores facit (II 11) Gl. 53 .%. nótríathleim
Fo. lld Nam et in ipso (lin 2:) auditu totidem fere
genera enuntiant similitudinem uelut cum loquentis uocem quem
152 Altirische Glossen
noii uidemus audientes putamus alium quempiara cui voce si-
ruilis est (II 12) Gl. 54 ,i. /^inuisu
ibid. uel iuore- (lin. 8:) logiis (zu lesen 'horologiis') me-
rulae (II 12) Gl. 55 .i. inna luiniche
ibid. Falsae hautem uoculae quae dicuntur amusicis . in-
credibile est quantum adtestantur ueritati; quod post apparebit.
(lin. 13:) Tarnen etiam ipsae, quod nunc sat est, non absunt
abearum similitudine quas ueras vocant (II 12) Gl. 56 cit
ibid. Quid (lin. 23:) cum talia nos uel olfacere uel gus-
tare uel tangere somniamus (II 12) Gl. 57 . i . boltigme
ibid. Nam ego circuitum istum semel statui tollerare ne-
que (lin. 40:) in eo defetiscar spé tanta perueniendi quo nós
tendere sentio (II 13) Gl. 58 niconscithigfar
Fo. 12 a Ergo si eo ueri essent quo ueri simillimi appare-
rent nihilque inter eos et ueros omnino distaret eoque falsi
quo per illas uel alias differentias (lin. 23:) disimiles conuin-
cerentur (II 13) Gl. 59 ócomteitarrestiss ánobís
ibid. ut rem bene inductam addiscutiendum inconditus
(lin. 40:) peruicaciae clamor explodat (II 14) Gl. 60 co-
frisdúna
Fo. 12* (lin. 16:) Non enim mihi facile quicquam uenit in-
mentem quod contrarís causis gignatur (II 15) Dazu am
Rande links Gl. 61 ni congainedar ní óthucidib écsamlib wisi
falsum tantum
Fo. 12 c Restaret ut nihil aliud falsum esse dicerem nisi
quod aliter sé habere atque ui- (lin. 9:) deretur . ni uererer
ilia tarn monstra quae dud um enauigasse arbitrabar (II 15)
Gl. 62 .%. amal asrubartmart inna clocha bite inelluch intalman*
ibid. (lin. 15:) ubi mihi naufragium in scopulis ocultis-
simis formidandum est (II 15) Gl. 63 .1. bite immuir
* Dies bezieht sich auf II 7: R. Certe hie lapis est; et ita verus
est, si non se habet aliter ac videtur; et lapis non est, si verus non
est; et non nisi sensibus videri potest. A. Etiam. R. Non sunt igitur
lapides in abditissimo terrae gremio, nee omnino ubi non sunt qui sen-
tiant: nee iste lapis esset, nisi eum videremus; nee lapis erit cum dis-
cesserimus, nemoque alius eum praesens videbit (so nach der Ausgabe).
zu den Soliloquia des S. Augustin. 153
ibid. (lin. 39:) Nam et mimi et comediae et multa poe-
inata mendaciorum plena sunt (II 16) Gl. 04 .i. cidnafuir-
sireclita
Fo. 12d R. Iam ea quibus uel dormientes uel furentes l'al-
luntur concedis ut opinor in eo esse genere. A. Et nulla (lin. 23:)
magis* Nam nulla** magis tendunt talia esse qualia uel uigi-
lantes uel sani cernunt: et eo tarnen falsa sunt quod id quo
tendunt esse nonpossunt (II 17) Dazu am Rande einem Zei-
chen über magis entsprechend Gl. 65 . i . ni moa adcosnat bete
in secundo genere iimalii frisairet 7 sani quam dormientes . i .
est furentes
Fo. 13 a Itaque ipsa opera hominum uelut comedias aut
traguedias (sie!) atque rnimos et id genus alia possimus (lin. 1:)
operibus pictorum fictorumque coniungere. (lin. 2:) Tarn enim
uerus esse pictus homo nonpotest, (lin. 3:) quamuis inspecie
hominis tendat quam ilia quae sunt scripta inlibris comicorum
(II 18). Oben rechts über der Columne wahrscheinlich auf
die zweite Zeile bezüglich Gl. 66 arunméitse nicuming
ibid. At uero inscena Roscius (lin. 9:) uoluntate falsa
Hecuba erat; natura uerus homo (II 18) Dazu am Rande
links unter Roscius Gl. 67 fuirsire
ibid. Non enim tamquam striones (sie!) aut despeculis
quaeque relucentia (lin. 37:) aut tanquam minores (dazu unten
die Note 'uel mironis uel mirionis') bueulae ex aere ita etiam
nós ut in nostro quodam habitu ueri simus adalienum habitum
adumbrati atque simulati et ob hoc falsi esse debemus (II 18)
Gl. 68 Á. is uera pictwra robaisin 7 rohtarbai togaitigsidi
Fo. 13 b Est hautem grammatica uocis articulatae custos:
et moderatrix diseiplina, cuius professions (lin. 25:) necessi-
tate cogitur humanae linguae omnia etiam figmenta colli-
gere, quae memoriae litterísque mandata sunt (II 19) Gl. 69
Ä. isecen doneuch fosisedar dán imia grammatic continola m-
ncüiuili doilbthi
ibid. (lin. 30:) Nihil nunc euro . utruni abste ista bene
* Darüber die Gl. . i . concede»
** Darüber die Gl. . i . falsa
154 Altirische Glossen
diffinita atque distincta sint (II 19) Gl. 70 .i. duo .i. (sie!),
dazu links am Rande .*. herchoilud fabulae 7 gvammaticae
ibid. Nonne ego (sie! zu lesen Non nego) uim peritiamque
difiniendi qua nunc ego ista separare (lin. 36:) conatus sum
disputatoriae arti tribui (II 19) Gl. 71 dudialecticc
Fo. 13° (lin. 8:) .R. Num aliquando instetit ut de dal um
uolasse crederemus? .A. Hoc quidem num quam (II 20) Gl. 72
. i . nitarrastar aem Gl. 73 . i . naic
ibid. si nihil inea diffinitum esset (lin. 31:) nihil ingenera
7 partes distributum atque distinetum (II 20) Gl. 74
. i . inspecies fodlide
Fo. 13d Grammatica igitur eadem arte creata est . ut dis-
ciplina uera esset: quae est absté superius afalsitate defensa:
quod (lin. 8:) non de una grammatica mihi licet conclu-
dere; sed prorsus de omnibus disciplinís (II 21). Dazu links
am Rande Gl. 75 m'^rammatic tantum astoisc do deimnigud as
uera, discipMna per dialed kam acht it na liuili besgna ata ßra
iperdialecticam
ibid. (lin. 37:) Esse aliquid inaliquo non nós fugit duo-
bus modis dici (II 22) Gl. 76 ninimgaibni
Fo. 14a (lin. 5:) Ista quidem uetustissima nobis sunt: et
ab iniunte aduliscentia studiosissime pereepta et cognita (II 22)
Gl. 77 iscián mór húas etargnaid dunni ani sin
ibid. (lin. 38:) nisi forte animum dicis etiam simoriatur
animum esse (II 23) Dazu am Rande rechts Gl. 78 bés as-
berasu asnai[n]m dosom animus ciatbela
ibid. sed eo ipso (lin. 41:) quod interit . fieri ut animus
non sit dico (II 23) Darunter am Rande Gl. 79 Niba ani-
mus dia nérbala
Fo. 14° (lin. 9:) Loquere iam qui enchicas (sie! zu lesen
'enecas', II 24) Gl. 80 . i . praefocas . i . formuchi
ibid. Nam primum [me]* mouet quod cireuitu tanto usi
sumus nescio quam rationum catenam sequentes cum tarn breu-
iter totum de quo agebatur demons- (lin.- 27:) trari potuit .
quam nunc demonstratum est (II 25) Gl. 81 .i. fiu
* me aus dem gedruckten Texte ergänzt.
zu den Soliloquia des S. Augustin. 155
Fo. 15 a Quare si placet repetamus breuiter undo ilia duo
confeeta sint aut semper mauere ueritatem aut ueritatem esse
disputandi ratio- (lin. 19) nem . Haec enim uacillare dixisti
quo minus nós íaciat totius rei securos (II 27) Gl. 82 ut-
mallaigctar
ibid. .R. ... Scio enim quid tibi eueniat adtendenti . dum
nimis pendes inconclusioncm . et ut iam ianque (sie!) inferan-
tur expeetas ea quae interrogantur non diligenter examinata
concedis . .A. Uerum (lin. 36:) fortasse dicis . sed enitar eun-
tra hoc genus morbi quantum possum (II 27) Gl. 83 . i .
frisbersa
Fo. 17verf)0 am obern Rande ohne Beziehung auf den Text
die Bemerkung Gl. 84 ismebul elud rig nafirinne 7 chairte
fridemun
Fo. 18c Simplex enim corpus est terra (lin. 16:) eo ipso
quo terra est et ideo elimentum dicitur omnium istorum eor-
porum quae hunt ex IV elimentís (III 2) Gl. 85 adbar
Fo. 19 c quod in loco tranquilissimo et abomnibus uentis
quietissimo uel breui (lin. 17:) flabello approbari potest (III 6)
Dazu am Rande Gl. 86 flabellum cide bath
Fo. 19d Intrinsecus tantum ut tanquam utrem impleat . án
tantum (lin. 6:) forinsecus uelut tectorium . án et intrinsecus
et extrinsecus earn (die Seele) esse arbiträr is (III 7) Gl. 87
. i . slintech
Fo. 23d Tumor enim non absorde (sie!) appellatur cor-
poris magnitudo (lin. 11:) quae si magni pendenda esset plus
nobis profecto elifanti saper ent (III 24) Am Rande links
Gl. 88 . i . mórmessi
ibid. uel quod etiam deoculo dicebamus (lin. 20:) cui non
lie eat aquilae oculum multo quam noster est esse breuiorem
(III 24) Gl. 89 .i. dinachfollm
Fo. 24 a Minus enim ego de his rebus dubito quam de bis
quas istís oculis uidemus (lin. 28:) cum pituita bellum sem-
per gerentibus (III 25) Gl. 90 fritodéri no frimeli
Fo. 26vers0 (ohne Columneneintheilung) Deinde inipsis luc-
tatorum corporibus pales- (lin. 2:) tritae non molem ac mag-
156 Altirische Glossen
nitudinem sed nodos quosdam lacertorurn et descrip- (lin. 3:)
tos tor os figuramquo omneni corporis sibi congruentern peri-
tissüne inspiciunt (III 36) Gl. 91 . i. indifnthas carthithi
Gl. 92 .i. innan doat* Gl. 93 .i. toirndithi Gl. 94 .%. inna
sethnaga
ibid. Nam si maiore impetu minor uelut uehiinenti aliquo
tormento emisus infligatur maiori uel laxius iaculato uel iam
langesccnti quamuis abeodem resi- (lin. 41:) Hat retardat illum
tarnen aut etiam retro agit . pro modo ictuum atque ponde-
rum (III 37) Gl. 95 . i . niath sonairt
Fo. 27 b Quamobrem cum infanti puero solus adtraliendum
aliquid uol repellendum nutus sit intiger nerui hautem et prop-
ter recentem minusque perfectam conformationem inhabiles et
propter humorem qui illi aetati exuberat marcidi et propter
nullani exercitationem languidi pundus (sic!) uero adeo sit exi-
guum ut né ab alio quidem (lin. 27:) inpactum grauiter ur-
geat oportuniusque sit quam** adinferendam aeeipiendamque
molestiam (III 39) Gl. 96 .%. insarta .i. iwuclit nachaili
idid. ac post paululum sagittas iam ferro graues pennulis
uegi- (lin. 40:) tatas (sie!) neruo inten tissimo emisas caelum
remotissimum petere (III 39) Gl. 97 . i . tét fidbaicc
Fo. 28rBCt0 (ohne Columneneintlieilung, lin. 9:) Quicquid
hautem uidens uidendo sentit id etiam uideat necesse est (III 42)
Dazu am Rande links Gl. 98 .i. caisin sochmacht
ibid. Sed hoc ultimum quod ex eis confectum est ita est
absordius (sie!) ut illorum potius (lin. 27:) aliquid temere me
dedisse quam hoc uerum esse consentiam (III 43) Gl. 99
. i . adrodamar
ibid. (lin. 29:) Quid enim tandem incautius . si ut paulo
ante uigelares tibi elaboretur*** (III 43) Gl. 100 .i. inrembic
* Das e von lacertorurn kommt dazwischen.
** Das quam ist hereincorrigirt. Die Ausgabe hat: opportuniusque
sit ad aeeipiendam, quam ad inferendam molestiam
*** Hinter tandem im Ms. eine leere Stelle; tibi elaboretur (sie!) steht
über uigelares und soll einem Zeichen entsprechend dahinter eingefügt
werden. Die Ausgabe hat: quid enim tibi taudem elaberetur incautius,
si ut paulo ante vigilares?
zu don Soliloquia des S. Augustin. 157
Uober quid die Gl. .i. erroris, zu incautius links am Rande
. i . quam ilia quae antea conccssisti.
ibid. Is* enim sé (lin. 33:) foras porrigit . et per oculos
emicat longuius (sic!) quaquauersum potest lustrare quod
cernimus (III 43) Gl. 101 .%. sechileth
Fo. 30reeto (ohne Columneneintheilung, lin. 6:) . R. ... án
tu id negabis? .A. Nihil minus (III 49) Gl. 102 .%. naicc
. i . negabo
ibid. (lin. 38:) Quis hautem non uideat nihil sibi esse aduersi
quam ista duo sunt (III 51) Ueber aduersi: ue\ sius, daneben
über quam Gl. 103 .i. fiu
Fo. 30verso Itaque (lin. 1:) nosse cupio utrum horum de-
ligas (III 51) Gl. 104 .i. in indalanai .i. mterroga^'o
ibid. (lin. 17:) nunquam tarnen deterriar pudori huic re-
niti . et lapsum meum té presertim manum dante corrigere
(III 51) Gl. 105 .?'. frisaber (das a ist darüber geschrieben)
ibid. Neque enim (lin. 19:) ideo est suseipienda pertina-
cia quam optanda constantia (III 51) Gl. 106 .%. sigide
imresin . i . uitiu?« Gl. 107 fiu Ueber constantia die lat.
Gl. .i. uirtus, am Rande zu dieser Stelle die Gl. Cicero dicit
pertinacia est finitimum uitium constantiae
Fo. 31vorso Quid aliud putas nisi diffinitionem illam sen-
siis (lin. 20:) ut antea quod nescio quid plus quam sensum
includebat ita nunc contrario uitio uacillare quod non om-
nem sensum potuit includere (III 56) Gl. 108 .i. 61 Ueber
ut antea die lat. Gl. . i . uacillabat
Fo. 32d am unteren Rande Gl. 109 saurus .%. odur, dar-
über befindet sich ein Abschnitt (III 59), in welchem Augustin
die 'palpitantes lacertarum caudas amputatas a cetero corpore'
erwähnt, und dann 'reptantem bestiolam multipedem . . longum
dico quendam uermiculum'
Fo. 35* (lin. 20:) [A] cuius sacrificii humilitate longe abest
typhus [et] coturnus illorum (De praesentia Dei § 21, die
Ergänzungen nach der Ausgabe) Gl. 110 sidbaire Zu ty-
phus die lat. Gl. . i . superhia .
* Bezieht sich auf uisus.
158 Anmerkungen.
Anmerkungen.
Anderweitige Belege für die irischen Wörter finden sich in den
„Indices Glossarum et Vocabulorum Hibernicorum quae in Grammaticae
Celticae editione altera explanantur" von B. Güterbock und R. Thurn-
eysen (Lipsiae 1881) und in dem Wörterbuch zu meinen „Irischen Texten",
worauf ich hier ein für allemal verweise.
I. Die Sätze auf Fo. 1.
Opad etc. „Das Zurückweisen des Glaubens an die Trinität". —
Firinne etc. „Die Gerechtigkeit der Apostel und aller Gerechten ein
fortwährender Tadel für die Welt (?)", vgl. im Folgenden: ipsa quippe
fidelium comparatio infidelium est uituperatio. — In mess etc. „Das Ge-
richt, das über den Teufel erging, dasselbe wird über sie ergehen."
II. Die Glossen.
Gl. 1. „Die Räume, die zwischen den sieben Planeten sind, das
sind die Himmel, die hier genannt werden." Zu inna rei vgl. .i. arnaib
reib ilib Gl. zu super omnes coelos Wb. 22a, 10 (Z.2 227); airndrecha
steht für airndrethcha, vgl. Cr. Bed. 18t>, 12: isé multiplex motus
(so das Ms.) inriuth retae inna airndrethcha in contrarium contra sé
7 arriuth aicneia fedesin „der Lauf, den die Planeten entgegengesetzt
gegen sich laufen, und ihr eigner natürlicher Lauf." Beda, de rerum
natura Cap. XII, sagt: Inter caelum terrasque Septem sidera pendent,
certis discreta spatiis, dazu Cr. Bed. 18 <= die Glosse: hité spatia narree
fil á terra usque ad XII signa ... „das sind die Räume der Himmel,
die von der Erde bis zu den zwölf Zeichen sind . . ." Der Nom. PI. rei
an unsrer Stelle scheint zu beweisen, dass re ein femininer Stamm auf
ia ist. — Von der irischen Wurzel ret {rethim ich laufe) ist ein De-
compositum * air-ind-riuth, ich schweife umher, gebildet, dazu *air-ind-
rethech n. das umherschweifende Gestirn.
2. Dass focoemallag-sa als 1. Sing. Perf. zu focoimlachtar 'pertule-
runt' Ml. 47c. 6 gehört, ist nicht zu bezweifeln. Vgl. die Indices von
Güterbock und Thurneysen. Zu Grunde liegt die irische Wurzel lang,
ohne Nasal lag, lach, hier zusammengesetzt mit den Präpositionen fo-
com-imm-. Ueber coim-, coem- für com-imm- s. Gramm. Celt.2 p. 884.
An imm- ist als Object das pronominale a(n) angefügt, für das ich im
Wörterbuch, Irische Texte S. 515, Spalte 1, Beispiele angeführt habe.
Also „ich habe es (oder „sie") erduldet".
3. Die Glosse ani „das was" ist zugefügt, um anzugeben, dass
quod hier das Pronomen und nicht die Conjunction ist.
Anmerkungen. 159
4. cair glossiert Wb, 5*, 11 numqnid, und wird O'Dav. p. 64 durch
cinnas „wie" erklärt, in O'Donovan's Supplement zu O'Reilly durch
„quere", d. i. quaere, dazu ebenda die Glosse cair .i. comarcim (ich
frage). — 5. „er thue", 3. Sg. Conj. Praes. — 6. „nach diesem". —
7. „von jedem beliebigen Theile aus", zu seclii, sechib vgl. Z.2 717.
8. Die Präp. ó „von . . aus" ist nochmals über a medio wieder-
holt. — 9. „ich habe erkannt", 1. Sg. Perf. Act. von itar-gninim, vgl.
Gl. ltí. — 10. „[nach dem] Ort, den ich erstrebte", 1. Sg. des Praes.
sec. Act. von ad-cosnaim, W. san, skr. sanoti erwerben, gewinnen.
11. „Wenn er von einer Linie und einem Kreise lehrt, lehrt er
nicht von Gott". — 12. „[Es ist] wahrscheinlich". — 13. „nachdem sie
(die Seele) gereinigt ist". — 14. „[Sie trägt nicht] Fürsorge [für ihre
Gesundheit]". — 15. „Gott zu schauen". — 16. „aus dem, der erkennt",
vgl. Gl. 9. Das Präsens itar-gninim (s. den Index von Gut. und Thurn.)
ist eine wichtige Form, denn es geht auf ein *gna-nä-mi zurück, und
hat somit die "Wurzelsilbe besser bewahrt als skr. jä-nä-mi.
17. „Zweierlei woraus die Erkenntniss entsteht, aus dem Erkennen-
den und einem erkennbaren Dinge". — 18. „wie es am stärksten ist"
^wörtlich: die Grösse welche stark ist), vgl. Gl. 98. — 19. „Die Sinne
täuschen die Seele nicht", vgl. dieselbe Redensart in meinem Wörter-
buch, s. v. dorat. Für die Worte nihil — agente hat die Ausgabe:
si nihil quidem valent ad fallendum, non tarnen nihil ad nonambi-
gendum.
20. „Die Postulate oben, die wir angeführt haben". Voraus geht
im lateinischen Texte: Ergo quomodo in hoc sole tria quaedam licet
animadvertere, quod est, quod fulget, quod illuminat: ita in illo secre-
tissimo Deo quem vis intelligere, tria quaedam sunt; quod est, quod in-
telligitur, et quod caetera facit intelligi.
21. „Meine Hoffnung ist desto grösser für das, was du gesagt hast,
denn ich fasse Math jede Sache zu verstehen". Vgl. ar is anclsain tal-
sat a céill di sáire 7 di sochor, 7 ragabsat céill ara m-breith í tirib
ciana comaidche „for then they lost all hope of freedom and prosperity,
and made up their minds to be taken into far-off borderlands", Tog.
Troi, ed. Stokes, 675 fg.
22. „mein eigenes Wohlbefinden und das Wohlbefinden der Freunde";
slántu auch Gl. 35. — 23. „ohne Freude". — 24. bésgnethid sieht aus
wie eine wörtliche Uebersetzung von morigera, denn bés bedeutet mos,
und gnéthid ist Glosse zu operarium Wb. 30b, 15, Z.2 793.
25. indfretussa Gl. zu dotis, mir sonst nicht bekannt, doch könnte
fretus zu fristarat gehören.
26. „dir Müsse zu verschaffen": deéss findet sich Wb. 25b, 10 als
Gegentheil von negotium agere in der Glosse zu 1 Thess. 4, 10; zu do
immofolung s. Z.2 883. — 27. „[um der] Nachkommenschaft [willen]". —
160 Anmerkungen.
28. „Wenn es auch der Nachkommenschaft wegen ist, rlass es Jemand
thut, und nicht mehr aus Lust": dagné ist 3. Sg. Conj. Praes. mit Pron.
infix, a; is mó steht im Sinne von magis oder potius.
29. „Es sind dies diejenigen, die du zugegeben hast": für adro-
marsu ist adro[d]marsu oder adro[da]marsu zu lesen, 2. Sg. Perf. Dep.
zu ad-damim, zusammengezogen atmaim (vgl. Gl. 48) oder ataimim,
s. mein Wtb. s. v. ad-daimim. — 30. „entgegengebracht", Part. Praet.
Pass, von do-aid-biur exhibeo, offero, vgl. das Part, necess. tedbarthi
offerenda (securitas) Ml. 259, Z.a 881. — 31. „erschöpft", Part. Praet.
Pass, von fásigim ich mache leer. Die Ausgabe hat exhausta, und
dies ist wohl auch mit dem excausta der Handschrift gemeint.
32. „ich werde gehemmt", 1. Sg. Praes. Pass, (gebildet durch die
3. Sg. mit Pron. infix, der 1. Person) von ad-suidim, vgl. adsuidet sibi
defendunt SG. 4b, 15, „ritengono" Ascoli. — 33. „ich beneide nicht nur
nicht", Denom. von foirmtech neidisch, for-met, -mat Neid. — 34. „Nicht
nur von der Jungfräulichkeit aus, sondern auch von der Reue und vom
gesetzmässigen Stande der Ehe aus". Vgl. Wb. 9^, wo der Gegensatz von
óge (Jungfräulichkeit, Ehelosigkeit) und länamnas mehrmals vorkommt.
35. „wie die Gesundheit eines jeden ist und seine Festigkeit";
amal ist hier voll geschrieben. — 36. „nach der Aehnlichkeit der körper-
lichen Dinge [ist] eine Ordnung in den Dingen auf diese Weise". —
37. „den [nach der Weisheit] begierigen", vou einem Adjectiv acubraid,
das von accobor Begierde in derselben Weise gebildet ist, wie sercaid
amans von serc Liebe, Z.2 792. — 38. „wir haben uns erhoben", ebenso
co dururgaib Gl. zu emerserit Ml., Goid.'2 p. 29. Ich habe in meinem
Wörterbuch S. 853 túar-gabim als do-fo-ar-gabim erklärt, bestimmt
durch mittelirische Formen wie do-fúar-gaib. Allein ich glaube jetzt
mit Zeuss (p. 884), dass nur die zwei Präpositionen do- for- darin ent-
halten sind. Vielleicht liegt in tuar- für do-for- eine letzte Spur des
einst zweisilbigen *npar vor, dessen u in der Verbindung mit dem vo-
calischen Auslaut einer vorausgehenden Präposition nicht in f überzu-
gehen brauchte. Das f in dem mittelirischen do-fuar- ist das secundäre
prothetische.
39. „sorglos", Nom. PI. zu dem Acc. Sing, innnis deed Wb. 25c, 14,
Gen. Sg. in geno deeid Ml. 82c (Z.-2 364. 1003, vgl. den Index von G.
und Th.), aber deedi ist i- Declination, vgl. maith gut, Gen. Sg. maith,
Nom. PI. mathi. — 40. „obwohl ich einen Fortschritt gemacht habe". —
41. ni chumgaim „ich kann nicht", aber «ie? — 42. „ich gehe nicht
dagegen", vgl. otáig coeo SG. 144a, 4; otaeg Cr. Pr. 56 b. — 43. „wenn
das Urtheil wahr ist, das im Verstände ist". — 44. „es ist verschieden,
dass sie sich den Sinnen zeigen und wie es nachher ist". — 45. „ob sie
nicht wanken", vgl. Gl. 82; utmalligur von utmall unstät; zu innad mit nach-
folgendem relativen n- vgl. innadnaccai non[ne] vieles Ml. I7b, 17 (Z.-2 748).
Anmerkungen. 161
46. „ob du nicht zugegeben hast", inna mit aä-ro-äamar-su zusammen-
gezogen, vgl. Gl. 99 und 48. — 47. „jede Seele hinter der andern". —
48. „giebst da zu?" 2. Sg. Praes. von ad-äamim, vgl. Gl. 46 und 99. —
49. „durch sich selbst". — 50. „[derer] welche wahnsinnig sind", 3. PI.
rel. von dásachtaigim , Den. von dásachtach insanus, dásacht insania.
51. „sie werden bezeichnet (gemalt)", 3. PI. zu dofoirndither Tur.
55. — 52. „sie werden geformt". — 53. „oder durch Zurückspringen",
Uimm (springen, Sprung) mit der Präp. aith- zusammengesetzt. Was ge-
meint ist, zeigt die Fortsetzung des Textes: Gignendo, cum parentibus
similes naseuntur; resultando, ut de speculis cujuscemodi. — 54. „[als]
es beim Sehen giebt".
55. „der Amsel". — 56. cit „dass sie [es] sind"? vgl. Z.2 711. —
57. „wir riechen".
58. Ich habe hier noch während der Correctur mein ursprüngliches
-scithigfar hergestellt. Stokes las -soithigfar, allein im Altirischen würde
in letzterem Worte nicht sóith, sondern sdith zu erwarten sein. Dagegen
schliesst sich niconscithigfar „ich werde nicht ermüden" ohne Schwierig-
keit an scithech „müde" an.
59. Die 3. PI. Fut. sec. Pass, eines mit com-do-itar zusammen-
gesetzten Verbs. Vgl. mein Wtb. unter tetarracht.
60. frisdúnaim ist sonst Glosse zu obstruo, obsero. — 61. „Nichts
entsteht aus entgegengesetzten Ursachen ausser allein dem Falschen". —
62. „Wie wir gesagt haben, die Steine, die in der Verbindung mit der
Erde (im Innern der Erde) sind"; zu lesen asrubartmar. — 63. „die im
Meer sind". — 64. „auch die mimischen Spiele", von fuirsire Schau-
spieler Gl. 67, das wahrscheinlich von ital. farsa, franz. farce abgeleitet
ist. Ueber die Weiterbildung auf -echt s. Z.2 780.
65. Die Zeilenabtheilung ist: .i. ni moa \ adeosnat \ bete in so
ge|nere innaht \ frisairet | 7 sani q. dorjmientes i. est | furentes. Diese
Glosse ist im Zusammenhang unübersetzbar: ni moa entspricht dem
„non magis", adeosnat bete ist wohl „tendunt esse" (vgl. ni cumeat bete
non possunt esse Z.2 495), innahi könnte dem talia qualia entsprechen,
frisairet „sie wachen" entspricht dem „vigilantes".
66. ni cuming „er kann nicht", arunméitse (so auch von Stokes
gelesen) scheint dem tarn des Textes zu entsprechen, vgl. inmeitse Gl.
zu tantum enim SG. 7», 9, inméitso Gl. zu tanto SG. 1», 3. — 67. „Schau-
spieler".
68. „Es war dies ein wahres Bild und es waren dies falsche Rin-
der", togaitig Nom. PI. M., zu dogáithaimm illudo Z.2 434, und von dem
Infinitiv togáithad in derselben Weise weiter gebildet wie aitrebthacli
possessivus von aitrebad u. a. m., vgl. Gr. Celt.2 810.
69. „Es ist die Nothwendigkeit für den, der die Kunst der Gram-
matiker bekennt, dass er alle Bildungen sammelt". — 70. „die Defini-
11
IQ2 Anmerkungen.
tion der Fabel und der Grammatik". — 71. „der Dialektik". — 72. „er
bestand in Wahrheit nicht darauf". — 73. „nein". — 74. „getheilt",
Part. Praet. Pass, von fo-dalim.
75. „Nicht die Grammatik allein ist es, von der man durch die
Dialektik beweisen muss, dass sie eine wahre Wissenschaft ist, sondern
alle Disciplinen sind wahr durch die Dialektik". Das Wort besgna
glossiert vitae ratio: isreid foglaim inbesgnai, Glosse zu uitae autem
ratio ad intellegendum prona Ml. 14 c, 11. In O'Donovan's Supplement
zu O'Reilly wird es durch .% . äliged und „peace, law, order" erklärt,
doch findet sich hier auch die etymologisierende Glosse . i . bafis gnae
no aibind (gutes oder schönes Wissen).
7G. „es entgeht uns nicht". — 77. „seit langer Zeit ist uns dies
bekannt". Neben eian „weit" giebt es ein Substantiv cian F. „Zeit",
vgl. Stokes, Corm. Transl. p. X.
78. „Du müsstest denn behaupten, dass ihr der Name Seele ist,
auch wenn sie stirbt". Die Bedeutung „gewiss" (vgl. mein Wtb. und
Stokes, Remarks2 p. 59) für bés passt hier nicht, es entspricht hier dem
lat. forte. — 79. „Sie ist nicht Seele, wenn sie stirbt". — 80. „Du er-
stickst".
81. Vgl. fin i. cosmhail (ähnlich) O'CL, „like, alike" O'R., nicht
verschieden von fin dignus. Es wird hier, ebenso Gl. 103 und 107, durch
dieses Wort angedeutet, dass das quam der Aehnlichkeit oder Gleichheit
gemeint ist (tarn . . . quam).
82. „sie schwanken", vgl. Gl. 45. — 83. „ich werde Widerstand
leisten".
84. „Es ist eine Schande den König der Wahrheit zu verlassen
und sich mit dem Teufel zu verbünden".
85. „Grundstoff (Material)". — 8G. eulebath „Wedel" ist mir nur
aus dieser Stelle bekannt.
87. slintech für slind-tech „ein von aussen mit Platten (oder Schin-
deln) bekleidetes Haus". — 88. „hoch zu schätzen", Part. nee. von mi-
diur. — 89. liceat steht für liqueat und dem entspricht fóllus „klar",
nach follus könnte bedeuten „dass nicht klar ist", aber dinach muss
ein Fehler sein. Man erwartet dianach, oder noch vollständiger dem
lateinischen cui non liqueat entsprechend: da dianachfollus.
90. „gegen Jammer und Kummer", zu todére F. vgl. todiuir „mi-
serable", und zu mele F. vgl. méla Schimpf in meinem Wörterbuch,
media .i. athais O'Cl. O'R. hat zwei Artikel: media reproach, und
media grief, sorrow. Aber es scheint dies ein und dasselbe Wort zu
sein, wenigstens findet sich auch mela „Schimpf" mit dem Längezeichen:
mala no mebol d'immeirt döib for Troianaib „dass sie den Trojanern
Schimpf und Schande anthun" Tog. Troi, ed. Stokes, 849, gleich darauf
n mebul 7 n athis ..die Schande und der Schimpf davon", also dasselbe
Anmerkungen. 1G3
Wort, mit dem O'Clery media erklärt. Das davon abgeleitete melacht
„Schimpf" steht Ml. 27 c, 10 ohne Längezeichen, findet sich aber im
Mittelirischen auch mit demselben. Wenn diese Wörter mit gr. /xskei,
/isXézTj, pe?Jót]/xa (Bekümmerniss) zusammenhingen, so würde die Kürze
das Ursprüngliche und die bis jetzt doch nur an wenigen Stellen nach-
gewiesene Länge vielleicht dem Einfluss des folgenden l zuzuschrei-
ben sein.
91. Vermuthlich ist inä- imthascarthithi zu lesen und dies als
Glosse zu palestritae zu betrachten. Ein Noin. PI. von einer Ableitung
auf -tith, -tid Z.2 793, „die sich gegenseitig niederwerfen", von tascrad
(s. oben S. 140 zu lin. 1623), wofür später trascrad (s. mein Wtb.), wie
cloemcMöd für coimmchloud.
92. innan-doat ist Glosse zu lacertorum, ich kenne sonst nur äoit
Hand, Handgelenk.
93. toimdithi, Part. Praet. Pass, zu töimdim ich bezeichne, mar-
kiere, steht über descriptos, wofür die Ausgabe destrictos hat. Vgl. Gl. 51.
94. sethnaga steht über toros. Dieses Wort ist mir unbekannt,
O'Clery hat seatnach i. corp, „Körper".
95. „eines starken Mannes".
96. „angestossen, nämlich gegen einen andern", insarta glossiert
inpactum (von impingo), und ist wohl ein Compositum der Wurzel org,
arg mit den Präpositionen ind-as-, vgl. timm-orte, timm-arte correptus,
Part, von do-imm-urc Z.2 979. Das Präsens insorg ich stosse fort, setze
in Bewegung, ist in meinem Wörterbuch nachgewiesen. — 97. „die
Sehne des Bogens". — 98. „mit gutem Auge", caisin ist wohl der Dativ
von cais . i . súil bei O'Clery, und sochmacht ist eigentlich stark, kräftig,
s. Gl. 18. — 99. „ich habe zugegeben", vgl. Gl. 46. — 100. „kurz zu-
vor", inrembic (im Ms. ein kleiner Zwischenraum zwischen rem und bic)
ist ein ähnliches Adverb wie indremdédenach praepostere SG. 212 a, 8.
101. „nach welcher Seite auch". — 102. „nein". — 103. wie
Gl. 81. — 104. wörtlich „ob eines von den beiden", aber es soll dem
lat. utrum entsprechen.
105. „dass ich dem Widerstand leiste". — 106. „die Plart-
näckigkeit des Streitens", sigide ist Abstractum von sigilh dauernd. —
107. Das Ms. hat die Abkürzung für quam, die Ausgabe hat quia: fvu
kann sich nur auf quam beziehen, wie 81 und 103. — 108. „weil". —
109. odur in der Bedeutung saurus {auvQoq) ist sonst nicht bekannt. —
110. „Beredsamkeit".
11*
Das Fest des Bricriu
und die Verbannung der Mac Duil Dermait.
lö
Auf diese Sage habe ich schon Irische Texte S. 236 und
S. 311 aufmerksam gemacht. Nach H. d'Arbois de Juhainville's
Catalogue de la Littérature Epique de l'Irlande, p. 173, ist sie
bis jetzt in keiner andern Handschrift, als dem Gelben Buch
von Lecan (H. 2. 16, Trin. Coll. Dubl.), pp. 759—765, nach-
gewiesen. Der hier vollständig mitgetheilte Text beruht auf
meiner eigenen Collation dor a. a. 0. erwähnten Abschrift At-
kinson's. Mein Streben war hauptsächlich darauf gerichtet,
genau das Manuscript wiederzugeben, abgesehen von der Trans-
scription, der Worttrennung und der durch den Druck bezeich-
neten Ergänzung der Abkürzungen.
In der Worttrennung bin ich dadurch bestärkt worden,
dass die altirischen Codices nicht nur im Irischen, sondern auch
im Lateinischen die Präposition mit dem Casus und andere
grammatische Verbindungen zusammen schreiben, wie man bei-
spielsweise in meiner Ausgabe der neuen Carlsruher Glossen,
oben S. 146 fg., sehen kann. Trennt man im Latein, so darf
man auch im Irischen trennen. Bei einer Collation der Würz-
burger und Carlsruher Glossen in Zimmer's Glossao Hibornicae
habe ich aber beobachtet, dass diese Codices auch im Irischen
keineswegs ganz consequent die grammatischen Verbindungen
zusammenschreiben. Ueborhaupt kam viel auf die Raumverhält-
nisse an: bei wenig Raum sind sogar ganze Sätze ohne Absatz
geschrieben, und oft hat andrerseits ein über oder unter die
Linie gehender Buchstabe des Textes sogar ein einfaches Wort
Das Fest des Bricriu 1(35
der Glosse zerrissen. Zu den Wörtern, welche zu dum folgen-
den Worte gezogen werden, gehört auch die Conjunction et,
und zwar sowohl im Lateinischen als auch im Irischen. Ich
aber trenne im Allgemeinen, wie bisher, und lasse die engzu-
sammengehörigen Elemente nur im Falle lautlicher Verquicknng
und in anderen besonderen Fällen zusammen, z. B. in iarsin,
lasodain u. s. w., wie wir ja auch im Deutschen in „nachdem",
„indem", „dabei" u. s. w. aus ursprünglich formal selbständigen
Elementen einheitliche Wörter gemacht haben.
In der Andeutung meiner Ergänzung der Abkürzungen
thue ich lieber des Guten zuviel, als zu wenig. Doch betrachte
ich die gewundene Linie für das m und den geraden Strich für
das n in bekannten Wörtern als so unzweideutige Zeichen, dass
ich sie nur in zweifelhaften Wörtern angedeutet habe. Die
einheimischen Gelehrten wie O'Donovan und O'Curry hatten
glatte Texte veröffentlicht, in denen sie die Abkürzungen der
Mss. stillschweigend ergänzt und Manches nach der Weise der
spätem Sprache, die sie besonders beherrschten, corrigiert und
umgeändert haben. Stokes, auch Hennessy in seiner Ausgabe
der Sage Fotha Catha Cnucha in Band II der Revue Celtique,
haben diesem Verfahren gegenüber zuerst den Hauptwerth dar-
auf gelegt, genau zu geben, was wirklich in der Handschrift
steht, und alle Ergänzungen und Correcturen im Druck hervor-
treten zu lassen. Diesen Gelehrten schliesse ich mich in der
Hauptsache an*
Meine Conjecturen und Correcturen setze ich in die An-
merkungen. Gegen die Aufnahme derselben in den Text hege ich
das Bedenken, dass dann ein Text entsteht, der nie eine Wirk-
* Ich ergänze jetzt mit Stokes und Zimmer, Gloss. Hib. p. LIV, die
Partikeln di und dö der Mss. zu Arno und dano oder A&na. Meine irrige
Angabe, Irische Texte p. 67, dass im Buch von Leinster gewöhnlich plene
„din" geschrieben wäre, beruhte auf der stillschweigenden Ergänzung
von dl zu din in mir vorliegenden Transscripten. Ich habe nicht daran
gezweifelt, dass dano, dino die ursprünglicheren Formen seien, sondern
hielt nur für möglich, dass sie einsilbig geworden wären, etwa wie cor
aus coro. — Bei dieser Gelegenheit will ich bemerken, dass sich die
166 Das Fest des Ericria
lichkeit gehabt hat, wenn er auch nach unseren Begriffen etwas
correcter wäre, als der überlieferte. Denn bei dem Schwanken
der irischen Schreibweise, bei der Freiheit, mit der die Schrei-
ber ihre Texte theils abschrieben theils umschrieben, und bei
dem Einfluss, den die neben der schriftlichen einhergehende
mündliche Tradition auf erstere gehabt haben kann, wird sich
das Ursprüngliche immer nur ungefähr berechnen lassen, nie
aber werden wir für die Prosa ein verlornes Original Wort für
Wort so herstellen können, dass jede subjective Willkür aus-
geschlossen ist. Für die irischen Sagen erhebt sich aber über-
haupt die Frage, was ein moderner Philologe herstellen könnte.
Wir wissen von keinem Verfasser und wir haben nur in Bezug
auf den Táin Bó Cúalnge sagenhafte Berichte über eine Samm-
lung der einzelnen Theile im 6. oder 7. Jahrh. (vgl. O'Curry,
Ms. Mat. p. 29 fg.). Von der Sprache und der Form dieser
ersten Stadien der Sagenüberlieferung besitzen wir keine sichere
Kenntniss. Also um den Urtext eines Verfassers, den man
nicht kennt, oder um die Grundform einer massgebenden Re-
daction kann es sich schwerlich handeln. Das Ideal einer so-
genannten Textrecension könnte also höchstens sein ein in den
meisten Fällen unbekanntes älteres Manuscript, auf das die
älteste, oder einige oder alle vorhandenen Handschriften zurück-
gehen. Auch dieses Ziel halte ich aus den oben angedeuteten
Gründen für unerreichbar. Ich gebe daher immer eine Hand-
schrift unverändert. In zweiter Linie wird dann als Ergänzung
dieses Verfahrens abgesondert die Correctur und Kritik des
Ueberlief erten in Betracht kommen, wobei man je nach den
Verhältnissen mehr oder weniger ausführlich sein kann. Wenn
ich in den von mir früher herausgegebenen Texten eine reich-
liche Varia lectio, einige Male sogar zwei Versionen derselben
Sage vollständig mitgetheilt habe, so sollte selbstverständlich
dabei Etwas für die Verbesserung corrupter oder das Ver-
verfehlte Ergänzung von es zu cacht, die ich in meinem Wörterbuch
berichtigt habe, nicht nur in den „Contents of Leabhar Breac" p. 6
findet, sondern sogar im Texte des faesimilierten Manuscripts selbst,
p. 108», lin. 58, worauf mich Kuno Meyer aufmerksam macht.
und die Verbannung der Mac Duil Deimait. 167
ständniss schwieriger Stellen herauskommen*, aber ebensosehr
war meine Absicht, die Variation der Texte als solche vorzu-
führen, und bei dieser Gelegenheit abweichende Wörter und
Formen anderer Handschriften für Grammatik und Wörterbuch
zugänglich zu machen. Diese Variation zu beobachten ist in
meinen Augen wichtiger und interessanter als irgendwelche Re-
construction.
Das Bemerkte gilt zunächst nur für die Prosa der alten
Sagen, dann aber auch für die der christlichen Legenden.
Wenn ein Text mit Sicherheit als das Werk einer bestimmten
Persönlichkeit bezeichnet wird, und wenn diese einer histo-
rischen oder gar der späteren Zeit angehört, dann kann man
eher an die Aufgabe denken, den Text so herzustellen, wie ihn
der Autor verfasst hat. In einem solchen Falle wird die Va-
riation etwas weniger frei Platz gegriffen haben, doch muss
man sich auch hier je nach den Verhältnissen überlegen, was
möglich ist. Was z. B. die Fís Adamnáin anlangt, von der in
meinen Irischen Texten zwei Versionen gedruckt vorliegen, so
giebt uns der Name des Adamnán, der nach der Tradition um
700 herum gestorben ist, nur einen scheinbaren Anhalt, denn
die Predigt des Adamnán scheint nur ihrem Inhalte nach von
einem Andern aufgeschrieben zu sein, es könnte sich also nur
um das Original dieser Niederschrift handeln. Auch bei der
Zusammenstellung der beiden Versionen dieses Textes war die
Variation für mich von besonderem Interesse: selbst bei solchen
Texten mehr gelehrten Ursprungs, die bestimmt als geistiges
Eigenthum eines Mannes bezeichnet werden, kam es den Schrei-
bern und Lesern nicht darauf an, dieses unverändert bewahrt
und fortgeführt zu sehen. Ganz und gar unstatthaft ist aber
endlich nach meiner Ansicht eine Textrecension in dem Sinne,
dass eine Gleichmässigkeit der Formen und der Orthographie
in die Texte eingeführt würde. Die gesprochene Umgangs-
*) Bei schwierigen Stellen habe ich die Lesart anderer Mss. auch
dann mitgetheilt, wenn sie nichts Besseres enthielt, um eben diese That-
sache zu constatieren.
1(J8 Das Fest des Bricriu
spräche der Iren wird zu jeder Zeit, wie jede Umgangssprache,
die sich auf die jeweilige Gegenwart bezieht, eine einheitliche
gewesen sein, wir haben es aber hier mit der irischen Literatur
zu thun, deren Schreibweise nicht methodisch und reglements-
mässig fixiert war, und deren aus alter Zeit stammende Werke
die Formen und Ausdrücke verschiedener Zeiten in sich fort-
geführt haben. In unsere Grammatiken und Wörterbücher
dürfen doch die von uns reconstruierten Formen nicht aufge-
nommen werden* sondern nur die überlieferten Formen, deren
Fehler bekanntlich oft lehrreich sind. Der gesprochenen
Sprache ihrer Zeit stehen von allen Sprachresten die altirischen
Glossen am nächsten, denn diese dienten einem unmittelbaren
praktischen Bedürfniss und sollten gar nicht Literaturwerke
sein. Sie repräsentieren uns die Sprache, die von den Ge-
lehrten des 8. oder 9. Jahrhunderts gesprochen wurde.
Anders liegen die Verhältnisse in den Versen. Diese
tragen allerdings in ihrer metrischen Form den Charakter eines
Kunstwerks an sich, das man gern, wo es verletzt ist, nach den
Forderungen der irischen Metrik wieder herstellen möchte. Das
metrische Schema giebt mannigfachen Anhalt für die Consti-
tuierung des Textes und kann in günstigen Fällen schlagende
Conjecturen hervorlocken, aber eine Panacee für schwere Schä-
den ist es in irischen Gedichten ebensowenig als in griechischen
Chorgesängen, und für das Verständniss der Wörter kann es
doch nur sehr mittelbar helfen. Der Text einer neuen Hand-
schrift (Laud 610), den ich Kuno Meyer verdanke, die irischen
Glossen und die irische Metrik helfen z. B. erst zusammen, den
Vers Muc Mic Datho, Irische Texte S. 108, richtig zu lesen
und zu verstehen:
Muc Mi'c Datho lactmuad tore
no corbi indattruag imnoct
co cenn secht m-bliacZtm cen brath
sesca gamnacb co a biathad.
*) Gegen die Aufstellung von Normalformen zu sprachwissenschaft-
licher Orieutierung habe ich uatürlich Nichts einzuwenden.
und die Verbannung der Mac Duil Dermait. 169
„Das Schwein des Mac Datho, ein durch Milch guter Eher,
nicht war er der jnilch- elende, nackte: [denn] bis zum Ende
von sieben Jahren — ohne Lüge — [dienten] sechzig Milch-
kühe dazu es aufzuziehen." In der zweiten Zeile reimt at-truug
auf lact-muad, und at ist nach O'Clery's Glossar ein Wort für
Milch. Das Versmass ist in Ordnung, denn bi ind und co a
müssen mit Synizese gelesen werden. Ich mache diese Bemer-
kungen, weil mir R. Atkinson's Schrift On Irish Metrie (Dublin
1884) in dem, was ihr Verfasser von einer metrischen und
sprachlichen Analyse der Gedichte im Buch von Leiuster, von
Fland Manistrech und Anderen, erwartet, zu weit zu gehen
scheint. Ich hätte gewünscht, dass Atkinson selbst uns an
einem ganzen Gedichte gezeigt hätte, wie man verfahren muss,
freilich mit mehr Glück als an dem einen Verse, den er p. 20
und 21 behandelt. Gedruckt ist nach Atkinson's Mittheilung
in einem Gedichte der Sage Aided Chlainne Lir Folgendes:
Ba hiad ar g-euileeadha cuanna
tonna sáile searbh ruadha
ionar g-ceathrar caomh cloinne Lir
gan oidhehe dhuinn d'á easbhuidh.
Diese Zeilen emendiert Atkinson folgendennassen:
Biait ar cplcaida cuana
tonna sáile serbruada
in ar cethrur coem clainne
cen aidche dia-n esbaide.
Ich halte die gedruckte moderne Form des Verses für
nicht so corrupt, als Atkinson behauptet, jedenfalls für gram-
matisch und metrisch correcter als seine Reconstruction eines
älteren Wortlauts. Vor Allem theile ich Atkinson's Glauben
nicht, dass der Dichter nur siebensilbige Zeilen gedichtet habe:
das 1. und das 3. Viertel mit acht, das 2. und das 4. Viertel mit
sieben Silben ist eine bekannte metrische Form und diese liegt
hier vor. Ba hiad ist eine schon alte idiomatische Ausdrucks-
weise, die keinen Anstoss giebt, und das Lir hinter clainne weg-
zulassen empfiehlt sich auch sehr wenig. Durch diese Weg-
lassung kommt Atkinson dazu clainne und esbaide reimen zu
170 Das Fest des Bricriu
lassen, nn mit d, was ganz gewiss nicht correct ist. Das
Schlimmste ist aber dia-n esbaide („of their absence"), die
Dativpartikel mit der Genetivform des N omens, geradezu eine
grammatische Unmöglichkeit. Auch bezweifele ich, dass colcaida
je eine correcte Form gewesen ist, sondern colcid (lat. culcita)
wurde in der alten Sprache als i-stamm flectiert, Nom. PI.
coilcthi (vgl. coilcthe Corm. Gl. p. 34 lin. 15). Die Form
cuilceadha in dem gedruckten Texte ist Flexion nach Art der
femininen ä-stämme, und würde in ältere Lautverhältnisse über-
setzt colceda lauten. Das Einzige, was mir in dem überlieferten
Texte metrisch anstössig erscheint, ist der Reim cuanna-ruadha.
Mit welchem Rechte Atkinson cuana schreibt, lasse ich dahin
gestellt. Aber ich bin weit davon entfernt, die metrischen Re-
constructionen ganz verwerfen zu wollen, sondern ich will nur
vor dem allzueifrigen Conjecturenmachen warnen und betonen,
dass man sich sehr wohl das Ziel stecken kann, zunächst mög-
lichst treu das vorzuführen, was überliefert ist. Metrische Unter-
suchungen und Reconstructionen mögen dann an zweiter Stelle
zu ihrem Rechte kommen. Dass sie mir nicht ganz fremd sind,
habe ich Revue Celtique V p. 389 und p. 478 gezeigt. Da-
gegen wird Atkinson Recht haben, wenn er mir p. 9 vorwirft,
dass ich die Eigonthümlichkeit der irischen Alliteration nicht
ganz richtig dargestellt habe (Irische Texte S. 156, S. 158
und S. 160). Ich nahm an, dass das durch Eclipse zu m assimi-
lierte b z. B. von inna m-beo mit dem m von mora und mac
alliterieren könne, weil sonst in einzelnen Versen keine Allite-
ration zu finden war. Aber ich gebe zu, dass dies gegen die
irische Theorie ist. Auf diese Punkte komme ich in einer Ab-
handlung über das Gedicht, an dessen 3. Verse Atkinson die
Eigenthümlichkeiten der irischen Metrik exemplificiert hat, noch-
mals besonders zu sprechen.
Den unten folgenden Text theile ich zunächst mit, weil
er einen gewissen Zusammenhang der Situation mit dem in den
Irischen Texten gedruckten Fled Bricrend hat, und weil er
sprachlich und sachlich manches Interessante bietet. O'Curry
rechnet ihn Ms. Mat. p. 319 zu den „Imaginative Tales of
und die Verbannung der Mac Duil Dermait. 171
ancient date", deren Worth nicht in der Erzählung geschicht-
licher Vorgänge, sondern in alten topographischen Angaben und
in der Erwähnung alter Verhältnisse und Sitten bestehe. Da
ich eine Uebersetzung beigebe, so ist hier eine Inhaltsangabc
unnöthig. Das Fest, mit dem die Erzählung beginnt, erinnert
nicht nur an die Sagen Fled Bricrend und Scél mucci Mic
Dáthó, die ich früher herausgegeben habe, sondern auch an die
interessanten Stellen über die oft mit blutigen Kämpfen ver-
bundenen östjeva der Kelten bei Diodor und Athenaeus, die
H. d'Arbois de Jubainville, Introd. ä l'étude de la Litt. Celt,
p. 298, zusammengestellt hat.* Die Uebereinstimmung zwischen
den alten Berichten und den Sagen lässt uns hier echtestes
Keltenthum erkennen. Der abenteuerliche Zug Cuchulinn's ist
von der Art der Thaten, deren sich die Helden im Scél mucci
Mic Dáthó rühmen. Aber Cuchulinn zieht aus unter dem Drucke
einer der merkwürdigen unter dem Namen „geis" bekannten
Verpflichtungen, über die ich in meinem "Wörterbuche gehan-
delt habe. Cuchulinn erfährt zwar, was für eine Bewandtniss
es mit den Mac Duil Dermait gehabt hat, aber leider sagt er
es uns nicht, und aus der Erzählung selbst kann man nicht
viel errathen. Diese hat wieder ganz den alten volkstüm-
lichen Charakter, dass sie gewisse Dinge sehr- genau schildert,
aber andrerseits sprunghaft erzählt und Vieles nur andeutet.
In dieser Beziehung besteht ein grosser Gegensatz zwischen ihr
und der aus gelehrten Quellen stammenden Erzählung von der
*) Diod. Sic. V 28: Tovq <f' aya&ovq ccvóoaq xaZq xa?.?.t'axaiq xwv
xqeüv (ÁOÍQaiq yeQaiQovat . . . KuXovol de xal tovq gévovq inl xaq evaj-
%laq, xal [iexd zb ósZnvov ensQwxiüai, rlveq slot xul xivojv yoeiuv tyovaiv.
Elw^aoi óh xal naoa xb dtZnvov éx rév xv/óvxwv ltQoq xrjv 6iu xwv ).6yo)v
afxilkuv xcaaozávxeq ex TiQoxljoeojq /xovofiayeZv nobq a?.bj?.ovq, 7r«p'
ovdhv xiQ-éfievoi xi)v xov ßiov xsXsvx/jv. — Athen. IV p. 154 Kef.xot,
cpi]oiv, ivLOxs naoa xb óeiTtvov /xovo/xayovaLV ev yccQ xolq on/.oiq ayeo-
O-évxeq axia/xayovai xal nobq dD.7j?.ovq uxQoytiQÍC!ovxai, noxh óh xal
fisxQt XQavfiaxoq TtpotaGi xal éx xovxov tQS&io&svxsq iäv fxt) tmoytijotv
oi naoóvxtq xal h'ojq avaiotoecoq toyovxai. To óh na/.aióv (frjoiv oxi nuoa-
xe&svxwv xo)ti\vo)v xb firjoíov b xoäxioxoq i?.a/xßavev ei óé xiq íxeqoq
ávti7ioir)aaixo, avvíoxavxo ßovo/xuy/joovxeq /xtyjji Qaváxov.
172 Das Fest des Bricriu
Zerstörung Troja's. O'Curry citiert Ms. Mat. p. 468 die Stelle,
in der das Ogain erwähnt wird (lin. 134 fg.), ferner Mann, and
Cust. Ill p. 106 die Beschreibung der Kleidung und der Waffen
des Eocho Rond (lin. 89 fg.), und ebendas. p. 360 die Stelle,
in der das tinipan vorkommt (lin. 145 fg.).
Von den sprachlich wichtigen Formen will ich hier nur
die 2. PI. Perf. deponentialer Flexion athgenair (lin. 68) her-
vorheben, für das altirische athgenaid und das später gewöhn-
liche athgenabair. Das Gelbe Buch von Lecan ist von einer
späteren Hand durchcorrigiert worden. Ich kann nicht mit
Sicherheit bestimmen, ob die von mir in den Text aufgenom-
mene Aspiration der Mediae, im Ms. durch das Zeichen h aus-
gedrückt, überall erst von dieser spätem Hand herrührt. Sach-
lich kommt nicht so sehr viel darauf an, denn die Vertauschung
von d und g, z. B. in dercaig für dercaid, beweist, dass beide
Mediae zu der Zeit, als das Ms. geschrieben wurde, in der
Aussprache schon zu demselben Spiranten geworden waren. Die
Sprache des Textes ist Mittelirisch, dessen Abweichungen vom
Altirischen weder hier noch in den Anmerkungen besonders
hervorgehoben werden.
* Kuno Meyer hatte die Freundlichkeit den gedruckten Text noch-
mals mit dem Ms. zu vergleichen. Auch er sagt, dass nicht immer mit
Sicherheit zu erkennen sei, oh das Aspirationszeichen erst von der spä-
teren Hand zugefügt ist.
Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil nDerniait1 annso.
Bai ri amra for Ultaib . i . Concliobar mac Nosa ainm in
rig. Doronacl recht lais iar n-gabail rigi adaig each errid do
biathad Ulad seclit n-aidche no ceathra haidchi do rig . i . adaig
each raithi cethri hoicthigernd imman aidchi. Ba si airigid 2
ban Ulad3 o mnai irid fir las n-denta ind fled .i. secht n-daim 5
7 secht tuirc 7 secht n-dabcha 7 secht n-ena 7 secht tindi 7
secht tulchuba 7 secht muilt denma 7 secht n-glainini4 7 secht
me ochta cona fotha d'iasc 7 di enaib 7 lubib 7 5 ilmblasaib.
Dorochoir fecht n-and ianrm do Bricriu Nemthenga denam na
fledi. Dofuctha adaj6 na fleidi 7 ro linad ind araclach Con- 10
chobar7, ar ba de bui aradach fobith romboi arad frise anechtur
7 medon8 7 is amlaid fodailte eisen. Ataraegat randaire Con-
chobair do roind in bid 7 diwo na daileniain da dail inna
corma. Dos n-eicce9 Bricriu Nernthensa assa inula? inchlaraith
1 Das ii vor Dermait ist zu streichen, denn Dail Dermait ist
Gen. Sing., vgl. jedoch Zeile 170.
2 Im Ms. in airighidh corrigiert.
3 Das n des Acc. 8g. und des Gen. PI. ist in dieser Version nicht
regelmässig gesetzt.
4 Die sieben Grundstriche, deren letzter einen schrägen Strich
über sieh hat, könnten auch anders als anini gelesen werden.
5 Dieses 7 ist zu streichen.
0 Unter das i von adai ist ein müssiges g gesetzt.
7 Zu lesen ind aradach dabach Conchobair, wie FB. 72.
8 Für ammedon, vgl. Tur. Gl. 1% Z.s 611.
9 Im 31s. ist unter ne nachträglich ein d gesetzt, also dosndcicce ohne
Ablösung der Präposition do; vgl. altir. donn-éicci videt nos TÍT>. i>".
174 Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil Dermait.
15 dia leith chliu oc dul is tech. „Bimad1 char sein aile" or se
„iseá" dogenta fri coirm n-genaide2 7 fri biad n-genaige." Ar-
sisetar na hoic 7 rethaid ina suidi 7 focherd in sluagh i socht.
Cloböe3 argaid illairn Conch obar atcoimnaic 4 frisin n-uaitne n-uina-
idi ro bai fo5 lethgualaind, co clos sin fo chetoirib0 arde na
20 Croebruaidhi Concobair. 7 Imchomairc do Bricrend8 cid rornbai
con-ebert: „Cid natai aBricrm" arConchobar „do thobairt doirbe
in airighidh di Ul- occo do duthrucht." 9 „A popam chain Chon-
chohair, ni terce lenda na bid dam, ni bo choir mo fled-sa"
ol se „do thomailt cen noindin Uladh impe." Lasodhain atarre-
25 gat da eirrig10 dec UlacZ issin maigin sin .i. Fergus mac Roig 7
Conall Cernach mac Aimirgim 7 Loegaire Buadach 7 Cuchxúaind
mac Soaltaim 7 Eogan mac Durrthacht 7 Cealtchair mac Uithe-
chair 7 Blai Brugaid 7 Dubthach Doel Uladh 7 MUll Miltenga 7
Conall Anglonnach 7 Munremar mac Geirrgind 7 Cethern mac
30 Find tain. Ro jjoJj11 each lath gaili dib dino a erchomair do
chuindchid gona duine for each cuicid. Dodechaid Cuckvdaind
coecait loech i cuiced Olnecmacht for Duib 7 Drobais co Duib-
linn Chrichi12 Ciarraighi. litis roindsei inde ar suidhiu: dode-
chaid cuicer ar fichit la habaind annair 7 cuicer ar fichit la
35 habaind aniar. Batir he dodechaid illeith fris Lugaid Reo
n-derc 7 Loeg mac Riangabra a arse. Dodechadar do co
1 Im Ms. über und unter dem i mit einem Punkt und mit der
Abkürzung für m (von späterer Hand) ein schräger Strich, die Stelle ist
corrupt.
- Die richtige Form wird genaige sein, denn so ist dieses Wort
LL. lila, 33 geschrieben.
3 FB. 21 steht dafür einfach cló (Nagel), an anderen Stellen tvird
dasselbe Instrument flesc (Buthe, Stab, z. B. LU. 121a, 43) oder cr&b
sida (Friedenszweig, z. B. LL. p. 111% 45) genannt.
4 Im Ms. das Zeichen für m über dem 0. Vorher zu lesen Cou-
chobair. 5 fo steht hier für foa.
6 Die feminine Form, correcter fo chetheoirib ardib; vgl. Zeile 91.
7 Mit dem Artikel wie FB. 59, 91 isin Crsébrúaid Conchobair.
" Zu lesen Bricriud. 9 Die Stelle ist corrupt. 10 Richtiger
eirrid. u Besser gab. ia Wir erwarten Crichi ohne Aspiration
des Anlauts.
Fled Bricrend 7 Loingos Mac n-Duil Dermait. 175
torachtatar 1 im airenacb inn Atha2 Fert[li]ain fri Corra-for-
aclmcl antuaith. Ba and batar icluicheranaig s ar a cincl se
cboectaib imon (p. 760:) Duiblind Atha Ferthain .i. Mane mac
Ceit maic Magacli 7 Findclioem ingen Ecbacb Rond allanajr 40
robuide. Batar be dorala cuice Lugbaidh Reo n-derc 7 Loeg
mac Riangabra. Dotbegat a n-ingena cbuicesse huile . i . bu si
buasaib for Duma Tetaig. „Anmain inn anmain!" „Cid ara
n-denam-ni on?" or Lugaid. „Ar am ben fir" or si. „Ar-da-
nesamar", or ind oic, „cia saigi4?" „Cucbulaind mac Soaltaim" 45
or si, „ro cbarns ar a airscelaib." „Tatbutb-sa failti fo a bitb
in sidbe as ucut Cuckuiaind allasiar." „Anmain inn anmain"
or si. Arsisetar5 Cucbulaind lasodain 7 angid na bocu 7 focbeird
cor n-erretb de taris soir cuicisse. Ataraig-si ar a cbend 7
focbeirt di laim ima bragait 7 dober poic n-do. „Ocus indecbt 50
sa?" for ind oic. „A fecbt sa ddno" or Cu „is lor glonn duinne
se cboecait do anocul 7 ingen rig bOe Maine do breitb linn co
bEmain Macba." Is iarsin dos cuiretar bedc as fatbuaid triasin
dub aicbi6 co rangadar Fidb Manacb co n-acatar tri tendti ar
a ciund isin cboill 7 nowbor cacba tenead. Fos-robart Cucbu- 55
\aind co ro marb triar cacba tenedb 7 na tri toisecbu. Iarsin
clocbuaid for Atb Moga i m-Mag n-Oi7 do Raitb Cruacban.
Focbertad a n-ilacba uatbu and, ro clas8 co Raitb Cruacban.
Lasin dotboet in dercaid dia n-deicsin. Atcbuaidb side a cruth
7 a n-ecosc 7 a n-indas do cbacb. „Nim tba a samail" ar 60
1 Das Ms. hat torachtar mit daruntergesetztem tat.
2 Im Ms. steht ein n mit einer Abkürzungslinie darüber und einem
i links darunter.
8 LL. Facs. 231», 18 (Tog. Troi 1020) steht in each cluchenmaig.
Wir müssen xoohl ein Infinitivnomen cluchemnach, das sieh an ein
Nomen actoris cluchem anschliesst, annehmen.
4 Bas gi von saigi ist nicht ganz sicher. Nach K. Meyer ist g in
d corrigiert, oder umgekehrt.
5 Zu lesen arsisethar oder arsisedar. 6 Zu lesen aidchi.
7 Im Ms. im (Zeilcnende) magnói. Ich habe angenommen , dass
die oft genannte Ebene Mag Ai bei Roscommon gemeint ist. Wir wür-
den oben den Dativ erwarten.
8 Besser ro chlos, vgl. Zeile 19.
176 Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil Dermait.
Meadb „acht niassu e Cuc\iu\aind mac Soaltaini 7 a dalta . i .
Lugaid Reo n-derc 7 Loeg mac Riangabra 7 madsu hi Find-
choem ingen Echac/i. Rond ri hOe Maine. Modgenair doss-ucc
mas a dein a mathar 7 a hathar! mairc dos n-uc masu asa
65 timcholl!" Arsin dothegat coticci dor us in duine 7 fochertat
ilach and. „Nech immach" or Meadb „dia fis cia ro marbsat
ind oicc!" Docuas amach 0 Ailill 7 0 Meidb do chuindchidh
na cenn dia n-aithniugwd. Ructha innonn na cenda.1 „In ath-
genair so?" or kilill 7 Medb. „Nocho n-athgenamair" ar in
70 teglach. „Atathgen-sa" for Meadb „it e na tri foglaigi 2 ro
batar for ar fogail-ne. Berid na cindu amach forsin sondach!"
Atcuas iarwm do Choinchulamd! immach anni sin. „Tongu-sa
luigi toinges mo thuatha3, imber-sa assondach for a cendaib-
som, maine thelcther dam-sa mo chenda iinach!" Ructha doib
75 na cenna iarsin 7 dobretha hi tech n-oiged. Atraig Cuchul«miZ
isin maitin ria each 7 hert a armu lais huili 7 luid co tarat
a druim frisin coirthe. Amal ro bai in dercaig4 and isin
maitin co cuala a fothrand isamag andes meit torand do nim.
Atet do Meidb anni sin. „Cid frisi samlaid sin?" or Meadb.
80 „Samailt-siu 5 lat" fordat ind oic „is tu rot fifaV." „Nim tha-sa
duib a sauiail" or Meadb „acht masitat hUi Mane dodeacha-
dar isamag andes for lurg a n-ingirii. Decha 6 lat dorisi!"
Da-eicci-seom arisi. „Atchiu-sa em" ol in dercaid: „ro lin ceo
in mag huaim fo dess (p. 761:) cona haici fer aigid aroile."
85 „Atgen-sa sen" or Medb: „Anala each hUi Mane 7 a fer a
n-degaid a n-ingini. Deca dorisi!" or Meadb. „Atchiu-sa em"
or so „cainlech tened otha Ath Moga co Sliab Badgnai. 7 Sa-
mailte lat sin a Meadb!" „Ni insa sin" or Meadb: „Taidlech8
1 Diese Pluralform öfter in diesem Texte, Zeile 74, 108, 119.
2 nichtiger foglaidi.
3 Richtiger mo thuath, der Schreiber scheint die alte relative Form
toinges für einen Plural gehalten zu haben.
4 Richtiger dercaid.
5 Für samailte-siu, 2. Sg. Imperat. Act., vgl. Zeile 87.
c Eine spätere Form für deca, wie Zeile 86 steht.
1 Richtiger Badbgnai. R So corrigiert aus tuiglech.
Fled ßricrend 7 Loinges Mac n-Duil Dermait. 177
a n-arrn 7 arrosc hU Maine for lorg a n-inginil" Amal ro ba-
tar and iarsin co n-accatar1 in sluag san mag2 7 co w-acatar 90
in loech remib 7 brat corcra cethardiabail immi cona ceotlio-
raib3 oraib oir fair. Sciath co n-ocht n-aislib findruine for a
rnuin. Lene cona clar argait immi o a glun co fodbrunn. 4
Mong findruine5 fair co m-bid for dib slesaib ind eich. Ron_d
oir eisse irroibe comthrom secht n-uingi. Ba de ro hainmnigh- 95
edh Eochu Rond fair. Gabair brecglasa0 fo suidhiu cona
b§Uic oir frise. Da gai cona n-assnadaib findruine ina laim.
Cloideb orduirnn for a chris. Sieg hmindell lasin loech. Amal
atcownairc Comchvlamd dos-leici fair in t-leig.7 Focheird Cuchu-
laind indell ina hagaid na sleigi, imsai in t-leig7 fris co 100
n-dechaid tria bragait na gabra. Lingthi in gabair ind ardai
co ro laa in fer di. Ranicc Cuclmlaind 7 atn-etka it«V a da
laim 7 berthi lais issin8 leas. Ba bet la hU Mane anni sin.
Nis reilic Medb 7 Ail//? as conn dernsad chori a n-dis. 0
dachuaid CnchuXaind do dul as asbert Eocho fris: „Nit raib 105
saim suidi na laigi a Chuchula/wZ co fesar cid rue tri maccu
Duil Dermait asa tir!" Gabaid as iarwm co ranic Emain Macha
7 a chenna lais 7 atiadhad a scelse. Teit ina suidi n-airithl
arsin 7 ibid a dhig. Atar lais ro loisc a n-etach ro bui imme
7 a tech 7 in talam rombui fo a suidiu. Atgladastar a muint/r 110
n-imbi „Is dqich lim a ocu" ol se „a n-adrobairt Echaid9 Rond
frim-sa, ro sia ni dam. Atbelad mo beoil-sea10 mana thias as."
Tig Cuchulamo' 7 atraig ammach 7 tetlaithir a chranda do.
1 Nachträglich ist dem accatar im Ms. ein f vorgesetzt.
2 Wir erwarten den Dativ isiu niaig.
3 Eichtiger cetheoraib, vgl. Zeile 19.
4 co steht für co a, auch das a hinter 0 ist erst nachträglich, dar-
unter gesetzt. Nach K. Meyer ist im Ms. fodbrunn in fodhbrann corrigiert.
5 Vielleicht Versehen für fiiidbuide.
6 Da gabair Singular ist, muss es brecglas heissen.
7 Beide Male im Ms. erst nachträglich zu intsleig corrigiert.
Zeile 99 der Nom. des Artikels statt des Acc.
8 Das erste s ist nicht ganz sicher (nach K. Meyer ist es ausradiert).
9 Die Form des Acc. für den Nom.
10 Das e von sea erst später zugefügt.
12
178 Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil Derraait.
Teit Loeg ina diaid 7 Lugaid Reo n-derg. Rombui nonbur
115 sesa cerd i n-dorus ind lis ar a chind. Ni tliairnechtar x fodail
7 ni fes a ni-bith imaig. Oc aicsin Chonchulamd2 chucu3
iarwm asbertatar „Ba mithig em" ol seat „mas co m-biud 7 co
lind dothiagar dunni ond rig." „Fertigess dognith-se dim-sa"
or CvLchxüaind. Lingid chucu 7 benaid a noi cenda dib. Gebid
120 as o Emain Macha soirdeas co ranic baili ita Ard Marcach no
Ard Macha indosa, ar ba caill in tan sin. Ba hand batar go-
baind Chonchobar4 oc denam aiccde don rig. Dorermartatar
ind adaig sin cen biadh 7 cen lind. Oc acsin5 doib in trir
chucu „Ba mithig mas co m-biud 7 co linn dothecar duind on
125 rig" or seat. „Ferthaighis dognid-si dim-sa" or Cuchulaind.
Lingis chucu i&ruw 7 benaid na noi cind6 dib. Dos cuirethar
as iarsin co traig in baile fri Dun Delca annair. Ba hand do-
dechaid (p. 762:) mac rig Alban anall lucht curaich co sroll
7 siricc 7 cornaib do Chonchobar. Ro dalad ar a chend 7 ni
130 airnecht. Oc acsin doib Chonchulamrf 7 chucu „Ba mithig masu
ar ar cend dodechas and. Amin torsich sund it*'r toind 7
carraic." „Ferdaighes dognithi dim-sa" or Cuchulamö*. Gaibid
side chucu isin churach 7 gebid in claideb doib co ranic mac
ind rig. „Anmain inn anmain a Cuchulamä' is nach atad-gena-
135 mair" or se. „In fetar cid rue tri macu Duil Dermait asa tir?"
or Cucuiaind. „Ni con fetar" ol in t-ocloech „acht ata murin -
dell 8 lim 7 focichertar deit-siu 7 rot bia in curach 7 ni fqicbea
anfis de." Dobert Cuchulamcü a sleigm do 7 doforne ogum
n-ind 7 adbert fris „Erich co ro bi im suidhi-se ind Emain
140 Macha corris." Bert lais a indili hi tir coticht ar a chend.
Gaibid Cuclmlaind iarwm iarsin isin churach. Dober seol fair
7 gaibthi for a imram. Bui la co n-aidchi for imram 7 fo
seol. Fochert dochum n-insi more and. Ba hairegda ind inis
7 ba gratai. Furad n-aircdidi impe 7 sondach umaidi fuirri.
1 Nach K. Meyer ist 1- über dem c erst später zugefügt.
2 Richtiger Choncul., ebenso Zeile 130.
3 Nachträglich im Ms. ein t darunter geschrieben, also chuetu.
4 Zu lesen Chonchobair. 5 Im Ms. nachträglich zu faesin corrigiert.
8 Der Nom. für den Acc. 7 S. Zeile 116. 8 Besser muirindell.
Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil Dermait. 179
Tigi co n-qchtacbaib findruine inrlti. Gnibid Cuchxúaind isin 145
n-innsi 7 isin dun co n-accai a tecli cona uaitnib findruinib 1
and confacai tri choecait imdse isin tig. Fidcbcll 7 brandub 7
timpan huas each imdai. Co n-accai in lanamuin findliath isin
tig cona da m-brataib 2 corcra impu. Donddeilgi3 dondercor4
ina m-brataib. Co n-acai teora ocmnai isin tig comaosaib5 150
comdelbse 7 corthair orsnaith co n-dluth findruinc ar belail)
cacba mna. Ferais ind ri failti fris „Fochen lind do Choinchu-
\aind fodaig Luigdeach, focben lind do Locgb daig a atbar 7
a mathar." Asbertadar na mna a cetna friu. „Maitb lind" ar
Cuchvlaind „cosindniu 6 ni fuaramar a cbomraichne." 7 „Fogeba-su 155
indiu" ol in loecb. „In fetar-su" for CuchvAaind „cid ruce macu
Duil Dermait asa tir?"8 „Ro essur"9 ol in loecb. „Ata a siur
7 a cliamain isin n-ailen sa10 frind ancles." Tri bruitb iaraind
i cinn tened, focertaiter isin teni comdar dergse 7 atafregat na
teora ocmna 7 berid cecb bean dib a brutb isin dabaig. Docbua- 1G0
tar a triur .i. CucvAaind 7 Lugaid 7 Loeg isin dabaig 7 foiligtir11
doib 7 dobretb Arno tri cuirnn meda doib 7 clobreth colctacb12
fo a toeb 7 brotbracb tairrsi13 7 breccan tarsodain annuas.
1 Das b am Ende ist zu streichen.
2 Im Ms. brat mit einem b über dem t. Im Altir. würde es cona
dib m-brataib heissen.
3 Das i am Ende ist im Ms. erst dazu corrigiert, vgl. z. B. LU.
95", 3 delei findargit isna brataib.
4 Für dond-derc-oir. 5 Falsch für comsesa.
6 Des Guten zuviel für cosindiu, das cosinniu ausgesprochen wurde.
7 O'Don. Suppl. hat comraithne . i . failte, ebenso O'Dav. p. 62.
8 Vgl. Zeile 135 und 202. Nach K. Meyer ist ruce hier nachträg-
lich durch untergesetztes i noch in ruice corrigiert.
9 Ein f darüber corrigiert. 10 Das n des Acc. (im Ms. nailen),
wie schon mehrfach, wo wir den Dativ erwarten.
11 Im Ms. foiligir mit einem t über dem g, richtiger foiligthir, altir. folethir.
12 Im Ms. colcach mit einem t tinter dem c, O'Cl. hat colcach no
colcaidh . i . leaba (Bett). Da lot. euleita zu Grunde liegt, so gehört
das t 100hl hinein. Vielleicht ist coletbach nur eine Anähnlichung an
das dem Sinne nach eng verbundene brothracb. Dagegen ist colgedacb
„one having bed-clothes", Corm. Gl. Transl. p. 106 marc, die geivöhn-
liche Adjectivbildung. 13 An tairrsi (altir. tairsiu) ist im Ms. nachträg-
lich ein b angesetzt, also tairrsib.
12*
180 Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil Dermait.
Am«7 rombatar and co cualatar ni a n-airmgrith 7 na corn-
165 nairi 7 na druith. Co 11-acatar coecait loech don lis 7 muc 7
ag cacha deisi 7 cuach co mid cuill. A m-batar and iarsin co
n-acadar in coecait leech amaig. A rn-batar afrisi 1 co n-acca-
tar2 in coecait leech lasin fer n-aili amaig 7 ascland chonnaid
for muin each fir dib acht ind oenfer ro (p. 763:) bui remib namaa.
170 Brat corcra coicdiabail im suidhi. Dele n-oir n-and.3 Lene
glegel cuhjatach co n-dercintliud imbi. Sieg 7 sleigiw lais 7
claideb orduirn ina laim. Tanic istech riana muintir. Feraid
failti re Comcalaind „Fochen linn do Ghomchulaind daig Luig-
dech, fochen lind do Loeg daig a athar 7 a mathar!" Feraid
175 in coeca lath n-gaili ind failti cetna. Iarsin dobretha na mucca
7 na haighi co m-batar isin choiri corbdar bruithi. Dobreth
proind chet do ChoinchulamrZ a triur anni n-aill fogailter4 don
t-luagh5 archena. Dobreth linn doib comtar measctha. Tanic
doib cjolaigj. „Cindus fibas Cuehulaind?" „Inad lim roga?" or
180 Cuehulaind. „Bid lat" or in loech. „Atat sund ucut teora
ingena Riangabra . i . Eithne 7 Etan 7 Etain. Atat sund ucut
a tri braithri . i . Eochaid 7 Aed 7 Oengws. Ata sund ocut
a mathair 7 a n-athair . i . Rian 7 6 gabar 7 Finnabair riside a
n-athar Riangabra. Ataat na tri braithir . i . Loeg 7 Id 7 Seg-
185 lang"7. Conid asbert Cuehulaind:
„Ni fetar cia lasa fifea Etan
acht ro fetar Etan ban nochon fifea enaran."8
Faid lais in bean 7 dobert di arabarach ornuisc n-oir iroibe
1 Im Ms. ein d nachträglich über das s gesetzt, also afridisi.
2 Im Ms. ein f hineincorrigiert, also confaccatar.
8 Eine weitgehende Uebertragung des neutralen n.
4 Richtiger fodailter. 5 Im Ms. ein s nachträglich darunter gesetzt.
G So im Ms., vermutlich ist Riangabar zu lesen, ein unnützes 7 schon
Zeile 8. 7 Im Lebor na h-Uidre lautet der Name Sedlang, s. FB. 14.
8 Dieser Vers ivird als Beispiel der Debidi cenelach genannten Vers-
art in einem metrischen Tractat einer Oxforder Handschrift citiert, den
ich durch Stokes'1 Güte in acht Seiten photo graphischer Wiedergabe be-
sitze. Die Stelle lautet: „Ocus debidi cenelach ut est Ni fetar cia rissi
fáibea Etan et rl." — Im Ms. ist fifea beide Male durch untergesetztes
a in faifea, enaran in aenaran corrigiert.
Fled Bricrcnd 7 Loinges Mac n-Duil Dermait. 181
leath unga oir. Dochuas lais arabarach co n-dercacbcc liuath1 190
in n-inis iroba Condla Coel Corrbacc 7 Acbtland ingen Duil
Dermait. Rais2 docbum 11a bindsi cacb band doberead forsin
curach co m-bo coniard ria rind na bindsi. Boi Conlai Coel
Corrbacc isinn ailen 7 a chend frisin coirtbi rombai inn iartbar
na hindsi 7 a cbosa frisin coirtbi rombai ina bairt/ter 7 ben 195
ic aiscid a cbind. Oc cloistin fuama in cburaig frisin tir atraig
ina saidbi 7 seitigb 3 buad cona anail co n-deacbaid murcbreicb 4
for muir. Immasai a anail arisi. Atiiglredar5 in loecb iarwm,
asbert fris „Cid mor a bara fort a laicb thall nit agbamar, ni-
con-deit ata bi tairrngire in t-ailen sa do crutb. Tairr isan 200
oilen cbena, ro bia failtiu."0 Dotba3t Cuckulaind iarum isin
n-indsi. Ferais in ben failti fris 7 tommaid . i . smetid 7 for a
suile „In fetarais8 cid rue inaccu Duil Dermait asa tir?" „Ro
fetar" or in ben „7 raga lat co n-darlaitbir 7 is deit ita bi
tairriigiri a n-icc." Ataracbt9 in ben 7 teit isin curacb cbucu. 205
„Ciad rem sempla sein a ben" or se10
„segar iar fairrgi
„arni comrar glangesu
„cem i curacb co cuana fosad."
1 Vielleicht co n-dercackte [fota] huath (= úad), vgl. A m-batár iarom
ciaua ior imluad forsna tonnaib atconnarcatar fota uadib insi, Als sie
ange auf den Wellen herumgefahren waren, sahen sie weit von sich eine
Insel, LU. 25*, 25.
2 Im Ms. rais mit darunter gesetztem zweiten a.
3 nichtiger seitidh. * Besser muirchreich.
5 Ist scJnverlich eine ganz correcte Form. Es könnte eine 3. Sg.
Praes. Dep. sein für atngladathar.
6 Dieser Satz (von Tairr u. s. 10.) sticht von dem Vorausgehenden
durch seine moderne oder corrupte Sprachform ab, der Schluss sollte rot
bia failte lauten.
7 Hier ist eine Glosse in den Text gerathen, vgl. Zeile 213.
8 Die spätere Umgestaltung der 2. Sg. Praet. Dep. fetar nach dem
Muster des S-praeteritum. Vgl. Zeile 156. 9 Eichtiger Atraracht.
10 Diese zwei Strophen, deren Äbtheilung nur von mir herrührt, bil-
den ein „Retoric". Von derartigen metrischen Stücken habe ich Bev.
Celt. V p. 389 und p. 478 gehandelt. Das erste Stück oben ist dem
Condla Coel Corrbacc in den Mund gelegt, das zweite der Frau. Leider
ist das erste Stück corrupt.
■
182 Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil Dermait.
„A Chondla Cbail Corrbaicc
210 55a chond fri more foimrim
„toccair mo chride n-derbdichra
„dia n-icc mac n-Duil Dermait diandermain."
Arsin dotboed in ben isin churach arisi 7 tommaid for a suili
7 munis eolws doib „Decca a furetb1 find n-ucut" for si „is and
215 ata Coirpre (p. 764:) Cundail." „Bratbair a n-athar" ar siad. Iar
suidiu conn acadar a furetb find 7 co tarla di mnai doib ic buain
luacbra. Atagladad2 na mna 7 iarfaidid3 dib: „Cia bainm in
tiri i tudcbad?" ar 7 itracht4 in bean n-aile 7 asber4 friuanniseo:
.L. A tir i tuadcbuad-su 5 ille co sluag rinechredos0 blai
220 fuil [secJit] riga for a mruig7 fail secht m-buada la cacb n-ai.
Fuil secht flaitbi for a bru ocus nocbon-ead namma
fuil secht mna each enfir8 dib fuil rig fo tbraig cacha mna.
Secht n-grctidi9 secht sluaig each10 fir secht m-buada11 leo
for a mbruig
225 tria chert cbatha formna gil secht catha remib for muir.
Cenmotha cath maigi mor secht catha each enfir8 dib
as ni ric ba12 theol na len don sceol ro canad a tir.
A.
1 Vgl. furad Zeile lie.
2 Zu lesen Atagladadar. 3 nichtiger iarfaigid.
* itudchad steht im Ms. am Zeilenende. Dann ist vielleicht ar se.
Atracht zu lesen. Das n vor aile beruht auf der späteren Verwischung
des Unterschieds von Nom. und Acc. Das asber (sie!) des Ms. zu asbert
zu ergänzen, s. Zeile 228.
5 Besser tudehad-su.
6 Einten ist os abzuziehen: os blai, vgl. os bla Salt, na Rann 6063.
In dem übrigen Theil lässt sich echred erkennen, aber rin ist corrupt,
vielleicht für ria n-?
7 Im Ms. später ein b darüber corrigirt, also forambruig.
8 Besser aenfir, Zeile 222 und 226.
9 Besser graigi.
10 Im Ms. ein Meines a darunter gesetzt, also cacha, was gegen das
Versmass verstösst.
11 Im Ms. buaga mit darüber gesetztem d.
12 Im Ms. ist rieba zusammengeschrieben.
0 X
Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil Dermait. 183
Gaibthi Cuchulaind cuici iarsin 7 dober1 builli dia durnd inna
cend commebaid a hiiichind for a cluasaib. „Olcgnim dorighnis"
or in ben aili, „acht ro bui i tarngaire dait drocliecht do deuain 230
sund. Dirsan na bo messe adrogailser." „Is tusu adgladur-sa
i fecht sa" or Cuchulaind. „Cia hainm na n-duine 2sea filead sund?"
„Ni insa : Dian mac Lugdacb, Leo mac Iachtain, Eogan Findeaeh,
Fiachnai Fuath, Coirpre Cundail,3 Coud Sidi, Senach Saldercc.
Saigit cbatli ruad ruinit flan« druba fichdib toebtholl 235
almaib loech linib comruma.4
Lasin docbuatar dochum in duine 7 ro gab Loeg brat na mna
for a niuin co rancadar inw aurlaind. Teit in ben uadib isin
less 7 adfet tball a n-dorandad5 friu. „Ni liach on" for Cairpre
Cundail „issed dogentais fri muntir meraigi." Fofuabair amach. 240
Fonuabair Cuchulamd 7 ro batar oc comruc 0 maitin co diaidh
lói6 7 ni tharat neachtar de fuil furail for a chele. Immo ra cblui
dia claidbib 7 immo ro bris dia sciathaib. „Fir on" or Cuchu-
laind. Gaibid Cuchulaind in gai m-boilge lasodain. „Anmain
an anmain a ChuchulamcZ!" or Cairpre Cundail 7 fochert a 245
ghaisced n-uadh 7 gaibthi itir a di laim 7 dofuargaib lais isin
less 7 doghni fothru^id do 7 foid ingen ind righ lais ind
aidchi sin. Iarfaighis do iarsin „Cid rue macu Duil Dermait
asa tir?" Atet7 Coirpre do uili 0 thossuch co diaid in sceoil-
Forfuaccrad iantm arabarach 0 Eochaid Glas cath for Cairpre 250
Chundail. Dothoegat dochum in glindi ar cend in trenfir.
„Neach ism wglinn"8 or se „a fiandu truagu?" „Atathar and"
1 Entweder für dobeir oder für dobert, s. Zeile 218.
2 Richtiger dóine.
3 Hinter Fiachnai ist im Ms. ein Punkt, dagegen nicht hinter Cun-
dail. Condsidi ist im Ms. zusammengeschrieben. Es müssen sieben Per-
sonen sein.
4 Im Ms. ist in diesen schwierigen Worten hinter ruad und ruinit
ein Punkt. 5 Wohl corrupt für a n-dorónad.
6 Im Ms. scheint aus dem 0 ein a corrigiert zu sein, also lái.
7 Im Ms. ist f hineincorrigiert, also atfet. Vgl. Zeile 269.
8 Im Ms. ist der Strich für n über das g gesetzt, ebenso Zeile 263
und in forling Zeile 251. isl gliü ist getrennt geschrieben, aber dinaitliis
Zeile 265 zusammen.
184 Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil Dermait.
or CvLchalaind. „Nip inmain guth on" or se „guth in riastarthi
a hErind." Immo fobair doib isin glinn. Forling Cuchulaind
255 corraba for bil in sceith. Seidiseom huad cona anail co m-bui
isin muir. Lingid Cuchulaind atherrach co m-bui for lainn in
sceith. Seitisom arisi isin muir.1 Lingid co m-bui for a broin.
Seitisom iaxum co w-darala isin muir. „Fe amse!" or Cuculaind-
Doleig side in gse bulgse ind ardai hi siudiu2 co toch- (p. 765:)
260 rastar annuass for a chathbarr na luirighe ina mullach co
n-dechaid trit co talmain. Imsui ima chuairt iarwm 7 dothuit
ina ligi. Ranic Cuchulaind 7 gataid sidi in luirich tar a chend
7 gaibid in claideb do. Forlengait ism wglinn anair 7 anniar
na sidhaighi for a tarat athoisi co rus fothaircsei ina fuil. Iar-
265 sin roptar slana huile dimi aithis. Dotheagait ianww meic Duil
Dermait dia tir. Teit Cuchulaind la Cairpre dia dun. Foith
and ind aidchi sin et dothsed arabarach 7 tue aisceda mora
inganta 0 Chairpn. Teit iaram don indsi iroibi Condla 7 a
ben 7 atet3 a scela doib. Teit ass fothuaid iarsin, corranic
270 ind n-indsi irroibi Riangabra4 7 foith la mnai5 and 7 dachuaid6
a scela assuidiu.7 Et tet as arabarach co tanig crich n-Ulad-
Teit do Emain Macha. Ro marastar a chuit corma 7 bid dó
ar a chind. Atfet doib a scela 7 a imtheacJd-A iarsin do Chon-
chobar 7 das lathaib gaile for XJlad9 isin Chroebrnaidh. Do-
275 dechaid iarsuidiu co Raith Cruachan co hkilitt 7 co Meidb 7
Fergus 7 dofet a scela doib. CWgairther do iaxum Eocho Rond
7 ro gab laidh:
1 Wohl auch hier zu lesen co m-bui isin muir.
2 Zu lesen hi suidiu, vgl. Zeile 297.
3 Im Ms. ist ein f über das t gesetzt, also atfet. Vgl. Zeile 249.
4 Zu lesen Riangabar. Die Genetivform hat sich eingedrängt, weil
der Name geivöhnlich in der Formel mac Riangabra vorkommt.
5 Entweder ist lia mnai zu lesen, oder hinter mnai ist ein Genetiv
ausgefallen.
6 So in der späteren Sprache für das ältere adeuaid, atchuaid; so
auch Zeile 276 dofet für adfet, atet.
7 Dies könnte für issuidiu stehen, oder es ist arsuidiu = iarsuidiu
zu lesen. Das darauffolgende lat. Et ist natürlich eine Abkürzung für
ir. ocus wie Zeile 267.
8 da kommt gelegentlich für do vor. 9 Wir erwarten fer n-Ulad-
Fled Bricrend 7 Loinges Mac n-Duil Dermait. 185
Findchoem ingen Eachac7i Rond isi dorat fordul form
iar comrac re hEochaid n-Glass am aithreach in lanamnass.
Noi n-gruadaire noi n-gabaiud cen chin acht ein a n-adhaill 280
noi cendaigi traagk anfos ro da marb?<s fo baraind.
Eanic airer tiri Ddil ranic suidi Chairpn Cluin
fom clioniruc tonn treglas tren cam forrnlus * mo claideb
n-ger.
Comrocc fri debaid nithaig Cairbri huas fairrgi iathaieh 285
ima_rochlui diar claidbib immorobrui dia2 sciathaib.
Comruc fri3 Cairpre Cundail nimomc dris diluwiain4
ba sid ba suan slicht nad bras co rangamar Eochaid n-Glas.
Mo claideb derg tinbi cet immum ro chlai ciar bo bet
taraill mo cborp co soillsi imam berad5 fo thorsi. 290
As demin lim ciatfesar0 duit iar n-acallaim mac Duil Der-
mait
iar n-anacol7 dam Chairpn Chlain rob aithrecli cein co
Findcliaim.
F. 295
Is iarsin dmo dogensad cairdes 7 Eocho Rond 7 anaid Find-
choem la ComcvLlaind. Dodeachaid iarsiudiu8 do Emain Macba
co morcoscor. Is desin ata Fled Bricrenn ar in sceol sa. Ainm
aili do diwo Loinges mac Duil Dearmait.
Finit. 300
1 forrnlus reimt auf chomruc; ähnliche Beime 281, 286.
2 Ohne Frage muss es diar heissen.
3 Unter fri später ein a gesetzt, also fria.
4 Die zweite Halbzeile fnimoruc u. s. w.) könnte corrupt sein, we-
nigstens verstehe ich sie nicht: dris ist im Ms. ds mit einem Meinen i über
dem d geschrieben.
5 . . o»iberad ist ganz sicher, aber davor sind fünf Grundstriche
unterscheidbar, einer zuviel für imom-. K. Meyer liest ninom-.
6 Im Ms. ist später noch ein a unter ciat gesetzt, also cia atfesar:
jedenfalls zählt ciat nur als eine Silbe für den Vers.
1 Das zweite a erst später darunter gesetzt.
8 Verschrieben für iarsuidiu, vgl. Zeile 259.
Uebersetzung.
Das Fest des Bricriu und die Verbannung der Mac Duil Dermait.
Es war ein berühmter König über Ulster, Conchobar Mac
Nessa der Name des Königs. Nacb Antritt der Herrschaft war
von ihm ein Gesetz erlassen worden: jeder Held1 solle Ulster
eine Nacht bewirthen, der König sieben Nächte oder vier Nächte,
nämlich die Nacht jedes Vierteljahrs, vier Junker2 auf die Nacht.
Der Beitrag der Frauen von Ulster von Seiten der Frau des
Mannes, von dem das Fest veranstaltet wurde, war: sieben
Ochsen, und sieben Schweine und sieben Fässer und sieben
Tonnen und sieben Kannen und sieben Mischkessel und sieben
. . . und sieben . . . und sieben . . .3 mit ihrem Zubehör von Fisch,
Geflügel und Kräutern von verschiedenem Geschmack.
1 So zu übersetzen habe ich mich entschlossen mit Rücksicht auf
die Stelle, die in den Bemerkungen hinter der Uebersetzung mitgetheilt
ist. Ich hielt es anfangs nicht für unmöglich, dass 'errid' für 'errig'
stehe, von 'errach', Frühling. — Vgl. 'biathadh aidhchi' („a night's re-
fection") Leabh. na g-Ceart, ed. O'Don., p. 218, ähnlich 'biathadh dá
raithi' („refection ... for two quarters of a year") und 'biathadh mis'
ibid. p. 30, p. 34, 'biathadh ré mis' ibid. p. 32. Die Zeitangabe ist
vorausgesetzt: 'sechtmain do biathad in teglaich' LL. p. 106b, 29.
2 Die 'óicthigernd', hier von mir frei mit „Junker" übersetzt, schei-
nen hier, wie FB. 6 ('rí', 'tóisech', 'lath gaile', 'ócthigernd') und FB. 12
('rí', 'rígdomna', 'aire', 'ócthigernd', 'maccóem'), eine weniger vornehme,
weil weniger begüterte Klasse des Adels zu bezeichnen.
3 Vgl. LU. p. 22a, ii 'eter ór 7 airget 7 curnu 7 copana 7 báig-
lenna 7 ena 7 dabcha', ferner LL. p. 54», 33 (aus dem Anfang des Táin
Bó Cúalnge): 'Tucad chucu a n-ena 7 a n-dabcha 7 a n-iarnlestair, a
milain 7 a lóthommair 7 a n-drolmacha' es wurden zu ihnen gebracht
ihre Töpfe und ihre Fässer und ihre eisernen Gefässe, ihre Urnen
(O'Don. Suppl.) und ihre Knetetröge (? vgl. 'lóth or' und 'ammor') und
Uebersetzung. 187
(9.) Darnach fiel es da einmal auf Bricriu Nemthenga (Gift-
zunge) das Fest zu veranstalten. Die Materialien des Festes
wurden gebracht und aradach, das Fass Conchobar's, wurde
gefüllt; es hiess nämlich deswegen aradach, weil arad, eine
Leiter, von aussen und von innen an dasselbe [angelehnt] war,
und so wurde es ausgeschenkt. Es erheben sich die Vertheiler
Conchobar's, um die Speise zu vertheilen, und ebenso die Schen-
ken um das Bier zu schenken. Bricriu Nemthenga sieht sie
von seinem Lager in dem Bretterhause1 aus auf seiner linken
Seite in das Haus gehen. „ " sagte er, „das würde gethan
werden für lächerliches Bier und für lächerliche Speise." Die
jungen Leute halten an und rennen nach ihren Sitzen und die
Menge wird still. Der silberne Stab in Conchobar's Hand war
an den ehernen Pfeiler gekommen,2 der sich an seiner einen
Schulter befand, so dass dies in den vier Ecken von Concho-
bar's Croebruad gehört wurde. Er fragt Bricriu, was gewesen
sei, indem er sagte: „Was hast du, o Bricriu," sagte Conchobar,
„Schwierigkeit zu machen " 3 „0 liebes Väterchen Concho-
ihre Kessel. — Die folgenden Ausdrücke sind mir unklar: 'muilt' ist
Nom. PI. von 'molt' Hammel (vervex) oder Widder, 'denma' sieht aus
wie Gen. Sing, von 'denam' machen; 'glainine', maxilla, Z.2 274, giebt
hier keinen Sinn und alle anderen Vermuthungen sind unsicher; 'mac
ochta' (Gen. Sing, von ucht) kenne ich nur in der Bedeutung „Liebling":
'rob mac ochta aireachta each mac buan dod bhroind fine' Leabh. na
g-Ceart p. 194 („the darling of the assembly").
1 Bricriu scheint sich ausserhalb des Hauses zu befinden, und dies
erinnert an den Söller ('grianán'), den er FB. 3 für sich baut. Vgl. oben
S. 58, Tog. Troi2 1868 'ochtaige na n-grianán 7 na taige cláraidh', ferner
LL. 268a, 26 'Teg iarnaidi 7 da thech claraid immi', ibid. 268*, 21 'Is
esede in tech iarnaide immárrabatar in da thech claraid' (die zwei Häuser
von Bretterwerk), beide Stellen in der Sage Mesca Ulad.
2 Ein anderes Instrument, um sich Ruhe zu verschaffen, war bas-
crand, wahrscheinlich eine Klapper: '0' raptar mesca benais Sencha
bascrand con túasiset fris uli' (Als sie trunken waren, schlug Sencha eine
Klapper, so dass sie alle auf ihn hörten) LU. 19a, 26 (Mesca Ulad).
3 Vielleicht ist zu lesen: 'in airighidh di mnaib U1«(Z oeco do
duthrucht', sie haben den Proviant von den Ulterfrauen [ihn] zu begeh-
ren? Befriedigend ist dies noch nicht.
188 Uebersetzung.
bar, ich habe keinen Mangel an Trank oder Speise, [aber] es
ist nicht angemessen, mein Fest" sagte er „zu gemessen ohne
eine tapfere That der Ulter dafür." (24.) Darauf erheben sich an
dieser Stelle die zwölf Helden von Ulster, nämlich Fergus Mac
Roig und Conall Cernach (der Siegreiche), der Sohn des Amer-
gin, und Loegare Buadach (der Siegreiche), und Cuchulinn der
Sohn des Soaltam, und Eogan der Sohn des Durrthacht, und
Celtchar der Sohn des Uthechar, und Blai Brugaid (der Wirth),
und Dubthach Doel Ulad (der Schwerzungige von Ulster), und
Ailill Miltenga (Honigzunge), und Conall Anglonnach und Mun-
remar der Sohn des Gerrgend, und Cethern der Sohn des
Findtan. Jeder dieser tapferen Helden ging nun geraden Wegs1
Menschenmord zu suchen in jeder Provinz. Cuchulinn ging
mit fünfzig Männern in die Provinz Connacht, über Dub und
Drobais bis zum Dublinn im Gebiete der Ciarraige. Sie theil-
ten sich darauf in zwei Theile, fünfundzwanzig gingen mit
dem Flusse ostwärts, und fünfundzwanzig mit dem Flusse
westwärts. Die auf seiner Seite mitgingen, waren Lugid Reo
n-derc (mit den rothen Streifen) und Loeg mac Riangabra, sein
Wagenlenker. Sie gingen zu, bis sie vor Ath Ferthain nörd-
lich von Corra-for-achud ankamen. (38.) Sie waren da vor
ihnen beim Spiele, mit sechsmal Fünfzig, um den Dublinn von
Ath Ferthain, nämlich Mane der Sohn des Cet mac Magach und
Findchoem die Tochter des Eocho Rond, ostwärts war diese.2
Die mit ihr zusammenkamen, waren Lugid Reo n-derc und Loeg
1 Der Sinn der Redensart 'ro gob (sic!) ... a erchomair' ist nur
ungefähr getroffen. Vgl. 'i n-aurcbomair a imdái' FB. 25; ferner LL.
p. 27», 9 fg.: 'Dobeired se ba slicht fir snecbta nemi co nertbrig ar
lár a thíri co tend tan tictis Tuath De Danand. Craind 7 clocha in
domain dacbur ind na urchomair ra loisced lór a chruade re haid-
briud oenuaire'.
2 Ich habe 'allanair robuide' als ein Sätzchen für sich genommen,
und 'buide' als eine Zusammenziehung von 'bui' und dem Pronomen 'ade'.
Cuchulinn befindet sich westlich von ihr, wie wir weiterhin lesen, und
springt dann nach Osten zu ihr hin. Diese Eigenthümlichkeit, auch den
Standpunkt von einzelnen Personen nach der Himmelsgegend zu bestim-
men, hat für uns etwas Fremdartiges.
Uebersctzung. 189
mac Riangabra. Ihre Mädchen gehen alle zu ihr, sie stand
nämlich über ihnen auf Tetach's Grabhügel.1 „Gnade!"2 [sagte
sie]. „Warum sollen wir das thun?" sagte Lugid. „Denn ich
bin das Weib eines Mannes" sagte sie. „Wir wollen sie unter-
stützen" sagten die jungen Männer. „Wer ist es, den du suchst?"
„Cuchulinn, der Sohn des Soaltam," sagte sie, „ich habe [ihn]
geliebt auf Grund der Geschichten von ihm."3 „Willkommen
ist dir um dieses willen, der dort ist, Cuchulinn, westlich von
hier." „Gnade!" sagte sie. Cuchulinn bleibt stehen und nimmt
die jungen Männer in seinen Schutz,4 und thut einen Helden-
sprung5 von sich querüber nach Osten zu ihr. Sie erhebt sich
ihm entgegen und wirft beide Hände um seinen Hals und giebt
ihm einen Kuss. „Und jetzt?" sagten die jungen Männer. „Jetzt0
nun?" sagte Cu, „wir haben genug der Thaten, sechsmal fünfzig
zu schützen und die Tochter des Königs der UiMane mit uns nach
Emain Macha zu nehmen." (53.) Darauf thaten sie einen Sprung
fort nordwärts durch die dunkle Nacht, bis sie nach Fid Ma-
nach kamen. Da sahen sie drei Feuer vor sich im Walde und
neun Mann an jedem Feuer. Cuchulinn griff sie an, so dass
er drei Mann von jedem Feuer tödtete und die drei Anführer.
Darauf ging er über Ath Moga in Mag Ai nach Rath Cruachan.
Sie stossen da ihre Siegesrufe aus, so dass es bis Rath Cruachan
gehört wurde. Daraufhin ging der Wächter sie sich anzusehen.
Derselbe beschrieb einem jeden ihre Gestalt und ihr Aussehen
und ihre Art und Weise. „Dem Entsprechendes ist mir nur,"
sagte Medb, „wenn es Cuchulinn der Sohn des Soaltam ist und
sein Pflegesohn, nämlich Lugid Reo n-derc, und Loeg mac Rian-
1 'Duma Tetaig', mir sonst nicht vorgekommen.
2 Dies ist nur eine Uebersetzung nach dem Sinne, indem der Aus-
ruf 'anmain inn anmain' in den Sagen gebraucht ist, wenn Jemand um
Gnade bittet. O'Curry, Ms. Mat. 469, übersetzte „Grant me life for life4*,
indem er offenbar 'anmain' für den Acc. Sing, von 'anim' (Seele) hielt.
3 Dies ist eine beliebte Wendung, vgl. z. B. Tochmarc Etáine Cap. 5.
4 Siehe den Anhang. 5 Siehe den Anhang.
6 'Fecht' ist im Mittelirischen oft Neutrum: 'a fecht sa' enthält den
Nom. oder Acc. des Artikels, während 'indecht sa' für 'ind fecht sa' steht
und den adverbiellen Casus des Artikels enthält.
A*-<A
1 90 Uebersetzung.
gabra, und wenn sie es ist, Findchoem, die Tochter des Eocho
Rond des Königs der UiMane. Wohl dem,1 der sie genommen
hat, wenn es nach dem Willen2 ihrer Mutter und ihres Vaters
ist; Wehe dem, der sie genommen hat, wenn es mit Umgehung3
derselben ist." (67.) Darauf gehen sie [Cuchulinn und seine Ge-
fährten] bis an das Thor der Stadt und stossen dort einen
Siegesruf aus. „[Es gehe] Jemand hinaus," sagte Medb, „um zu
erfahren, wen die jungen Männer getödtet haben."4 Man ging
hinaus5 von Seiten Ailill's und Medb's, die Köpfe zu verlangen,
um sie aufzustellen. Die Köpfe wurden herein6 gebracht. „Er-
kennt ihr7 diese?" sagten Ailill und Medb. „Wir erkennen sie
nicht," sagte das Gesinde. „Ich erkenne sie," sagte Medb, „es
sind dies die drei Räuber, die uns immer beraubten. Traget
die Köpfe hinaus auf die Pallisade." Diese Sache wird darauf
dem Cuchulinn hinaus berichtet. „Ich schwöre den Schwur, den
mein Volk schwört, ich werde die Palisade auf ihren Köpfen
1 'Modgenair' ist offenbar ein Ausdruck, der das Gegentbeil von
'mairc' bezeichnet. Vgl. O'Reilly's 'mo-ghénar' „happy born". Das 'mo',
'mod' ist mir nicht klar, 'génair' „ist geboren".
2 In 'masadein' habe ich O'Reilly's 'deoin' „will, consent" vermuthet,
vgl. 'ní dorn dheoin táinig sí liom', „it is not of my will, that she has
come with me", Tor. Dhiarm., ed. O'Grady, p. 70, p. 134, p. 192.
3 Zu dieser Bedeutung von 'asa timchell' vgl. 'timcheall na mac-
raidhe . i. a n-écmais na macraidhe' O'Cl.
4 S. die Bemerkungen hinter der Uebersetzung.
5 £Doc[h]uas' ist Praet. Pass, von 'dochoad', also wörtlich „es wurde
gegangen".
6 Zu 'innonn' vgl. 'do rug each leis tarsan áth anonn', „over across
the ford", Tor. Dhiarm., ed. O'Grady, p. 62; 'tug tri léimeanna luthmhara
tarsan eas anonn agus anall', „he gave three nimble leaps across the
fall hither and thither", ibid. p. 184. So ist auch das 'innund' Lg. 15 zu
verstehen: 'rucad si innund co Conchobar'. O'Donovan, Suppl. zu O'R.,
bemerkt: „'anonn', connected with a verb of motion, means into." Auf
die Frage wo? bedeutet es drinnen: 'Am«7, ro chualatar Ulaid innund
in andord', Als die Ulter drinnen die Stimme hörten, Lg. 9.
7 'Athgenair' ist 2. PI. deponentialer Flexion des Perf. athgén. Die
Form 'atathgen' ist aus 'ath-da-athgen' entstanden, wobei 'da' Pron. infix,
ist, und die Präposition noch einmal vorgetreten ist, s. die Anmerk. zu
'dos n-eicce' Z. 13.
Uebersetzung. 191
herum tanzen lassen, wenn mir meine Köpfe nicht ausgeliefert
werden." Darauf wurden ihnen die Köpfe gegeben, und sie
[Cuchulinn und seine Gefährten] wurden in das Gästehaus ge-
bracht. (75.) Am Morgen erhob sich Cuchulinn vor jedem, nahm
seine Waffen alle mit sich und ging, bis er sich mit seinem
Rücken an einen Steinpfeiler stellte.1 Als der Späher am Mor-
gen da war, hörte er ein Getöse draussen von Osten her wie
Donner vom Himmel. Dies wurde Medb berichtet. „Womit ver-
gleicht ihr es?" sagte Medb. „Vergleiche du es bei dir," sagten
die jungen Männer, „du weisst es." „Ich habe euch Nichts Aehn-
liches," sagte Medb, „ausser wenn es die UiMane sind, die draussen
von Osten her kommen auf der Spur ihrer Tochter. Ueberlege
dir es noch einmal!" Er sieht noch einmal darnach. „Wahrlich
ich sehe," sagte der Späher, „ein Nebel hat die Ebene rechts
von mir angefüllt, so dass einer nicht das Gesicht des andern
sieht." „Ich erkenne das," sagte Medb, „der Dampf der Pferde
der UiMane und ihrer Männer hinter ihrer Tochter her! Sieh noch
einmal hin!" „Wahrlich ich sehe" sagte er „einen Feuerschein
von Ath Moga bis Sliab Badbgnai, vergleiche dies bei dir, o Medb!"
„Nicht schwer," sagte Medb, „das Funkeln der Waffen und der
Augen2 der UiMane auf der Spur ihrer Tochter!" (89.) Wie
sie da waren, da sahen sie eine Schaar auf der Ebene, und da
sahen sie einen Helden an ihrer Spitze, und ein purpurner vier-
facher Mantel3 um ihn mit vier Rändern von Gold darauf, ein
Schild mit acht Kanten4 von weisser Bronce auf seinem Rücken,
1 Diese Situation kehrt in den Sagen öfter wieder, z. B. Rev. Celt.
Ill 181, ferner Sergl. Cone. Cap. 8: 'Dothát Cuculainn iarsin, co tard a
druim frisin liic'. Der bestimmte Artikel steht im Irischen, wo wir den
unbestimmten setzen, wenn eine Person oder Sache gemeint ist, die in
der Erzählung eine gewisse Rolle spielt, s. mein Wtb., S. 631.
2 Der pleonastische Gebrauch des Pron. possessivum ('a n-arm',
'arrosc'), der auch in der dann folgenden Beschreibung des Eocho noch
mehrmals wiederkehrt, ist für uns nicht nachahmbar.
3 Ueber 'brat' s. die Bemerkungen hinter der Uebersetzung.
4 Vgl. 'aisli .i. faobhar' O'Dav. p. 49. Ausserdem giebt es 'aisil'
Gelenk, Glied (Corm. p. 16 'deach'), wovon 'aisleán' articulus, und an
dieses Wort hat O'Curry gedacht, wenn er Mann, and Cust. III p. 106
^«i'^'í' f^ LC *+/ ' *<^*^r Cr^*^^ J4r*&
\ 92 Uebersetzung.
ein Rock um ihn mit einem Rand von Silber von seinem Knie
bis zu seinem Knöchel,1 hellblondes langes Haar2 auf ihm, so
class es auf beiden Seiten des Pferdes war, eine Kette ('rond')
von Gold daran,3 die ein Gewicht von sieben Unzen hatte. Da-
von war er Eocho Rond genannt. Ein graugefiecktes Pferd4 un-
ter ihm mit einem Gebiss von Gold an sich. Zwei Speere mit
ihren Rippen5 von weisser Bronce in seiner Hand. Ein Schwert
mit goldenem Griff an seinem Gürtel. Eine Lanze mit einem
übersetzt „a shield with eight joints of Findruine at his back". Was
soll man sich unter den , .joints" eines Schildes vorstellen? Auch 'aisil
.i. rann' O'Dav. p. 50 ist bekannt, s. 'assil' Stück in meinem Wtb. Al-
lein vom Schilde pflegt immer der Rand besonders erwähnt zu werden,
derselbe wird sogar gelegentlich 'fsebur' (Schneide, Schärfe) genannt, und
diente wohl mit als Waffe; vgl. ausser den Stellen in meinem Wtb. und
O'Curry, Mann, and Cust. Ill 318 z. B. noch: 'crommsciath go fcebur
chondualach fair' LL. 89^, 37 (TBC.) und 'a garbsciath odor iarnaide fair
co m-Jbil chaladargit ina imthimchiull' LL. 92b, 4 (TBC). Daher vermuthe
ich, dass oben ein achtkantiger Schild gemeint ist. S. die Bemerkungen
hinter der Uebersetzung.
1 „Von seinem Knie bis zu seinem Knöchel" kann sich nur auf den
Rand des 'lene' beziehen. O'Curry's Uebersetzung a. a. 0. ,,a Leinidh
reaching from his knees to his hips" ist unvollständig und ungenau. O'Curry
war der Ansicht, dass man unter einem 'lene', das einen Rand hat und
bis an die Kniee geht, immer einen ,,kilt" oder „petticoat" verstehen
müsse. Ich denke jedoch hier an einen langen Leibrock (%iza>v), der
sonst ganz fehlen würde.
2 'Mong' ist eigentlich die Mähne der Pferde. Ebenso heisst es
LU. 25a, i von einer Frau 'mong orda frtrri', goldiges langes Haar auf
ihr. Diod. Sic. V 28 bemerkt von den Galliern: naxvvovzat yuQ al
T(jl%£t; and zrjg xaztyyaoiaq ujqze /uijdhv zT\q ziöv "miuov %ttlTt]q öicuptQtiv.
3 Wie die Kette am Haar befestigt war, weiss ich nicht zu sagen.
O'Curry, Mann, and Cust. III 106, übersetzt: „a bunch of thread of gold
depending from it of the weight of seven ounces."
4 Ueber 'gabar' oder 'gabair' F. Pferd s. die Bemerk, hinter der
Uebersetzung.
5 'Gae' entspricht dem gallischen 'gaesum'. Diese leichten Speere
werden paarweise getragen, so auch von den Galli bei Vergil, Aeu. VIII 661
'duo quisque Alpina coruscant Gaesa manu scutis protecti corpora longis'.
Unter den Rippen hat man Ringe oder Metallstäbe zu verstehen, die in
den Schaft eingelegt wurden, vgl. O'Curry, Mann, and Cust. II, 241.
Ucbersctzung. 193
Zauber1 im Besitz des Helden. (98.) Sowie er Cuchulinn er-
blickte, scbleudert er die Lanze auf ihn. Cncbulinn setzt einen
Zauber gegen die Lanze. Die Lanze dreht sich gegen ihn (Eoeho)
um, so dass sie dem Pferde durch den Hals fuhr. Das Pferd
sprang in die Höhe, so dass es den Mann abwarf. Cuchuliim
kam und nahm ihn zwischen seine zwei Hände und trug ihn2 in
die Burg. Das war den Ui Mane eine Schande. Medh und Ailill
Hessen sie nicht heraus, als bis die zwei Frieden geschlossen
hatten. Als Cuchulinn sich anschickte fortzugehen, sagte Eoeho
zu ihm „Nicht sei dir Ruhe des Sitzens oder Liegens, o Cuchu-
linn, bis du weisst, was die drei Söhne des Doel Dermait aus
ihrem Lande gebracht hat." Darauf macht er (Cuchulinn) sich
davon, bis er nach Emain Macha kam, seine Köpfe mit ihm,
und sie (seine Begleiter) erzählen seine Geschichten. Er begiebt
sich dann auf seinen Sitz . . .3 und trinkt seinen Trunk. Es
schien ihm, als ob das Gewand, das er anhatte, bräunte, und
das Haus, und die Erde, die unter seinem Sitze war. Er sprach
zu seinen Leuten um ihn: „Mich dünket, ihr Männer," sagte er,
„was Eoeho E,ond zu mir gesagt hat, [davon] wird mir Etwas
zustossen. Meine Lippen werden ersterben,4 wenn ich nicht
1 Ich halte 'inw-indoir für ein Compositum wie 'in-leigis' heilbar^
'in-mesea' berauschend in meinem Wtb., wörtlich „in dem ein Zauber
ist" u. s. w. Die Bedeutung „Zauber" für 'indcH' ist nur ungefähr zu-
treffend, vgl. 'muir-indell' Zeile 136.
2 Die Form 'bertbi' könnte 3. Sg. Praes. 'berid' mit Fron, suffixum
sein, allein 'lingthi' Zeile 101, das ebenso FB. 8G steht, lässt sich nicht
so erklären. Vielleicht liegt doch hier eine besondere Bildung vor, von
der noch 'cingthi', 'budigthe', 'cartho' in meinem Wtb. belegt sind. Vgl.
noch 'gaibthi' Zeile 240, eine Form, die ich Wtb. S. 584 als 3. Sg. Praes.
mit Pron. suff. erklärt habe, aber Zeile 142 und 228 steht sie intran-
sitiv.
3 Vgl. FB. 83 'luid Cuculainn isi sudi fari' ('isi' vielleicht für 'isa',
d. h. die Präposition 'i n-' mit dem Neutrum des Artikels), Cuchulinn
ging auf seinen Wachtsitz. Ein ähnlicher Ausdruck liegt au obiger Stelle
vor, aber was ist 'airithl'? Nach K. Meyer ist das t von 'airithl' im
Ms. nachträglich in g oder d corrigiert und ebenso der Strich über dem
i erst nachträglich zugesetzt.
* Dieselbe Redensart 'atbélat a beóil' LTJ. 19», 31 (Mesca ülad).
13
194 Uebersetzung.
hinausgehe." (113.) Cuchulinn geht und begiebt sich hinaus, und
. . J Loeg geht ihm nach und Lugaid Reo n-derg. Vor der Burg
traf er auf neun Handwerker,2 sie hatten nicht für Austheilung
[von Speise und Trank] gesorgt,3 und man wusste nicht, dass
sie draussen waren. Als sie Cuchulinn auf sich zukommen sahen,
sprachen sie: „Wahrlich es ist geziemend" sagten sie, „wenn man
mit Speise und Trank zu uns vom Könige kommt." „Einen Ver-
walter macht ihr aus mir!" sagte Cuchulinn. Er springt auf sie
zu und schlägt ihnen ihre neun Köpfe ab. Er macht sich fort
1 Der Sinn von 'tetlaithir a chranda do' ist vermuthlich : seine Speere
werden für ihn weggeholt, nämlich aus der Halle, in der die "Waffen der
Helden aufbewahrt zu werden pflegten, vgl. Mann, and Cust. II p. 332.
Die Form 'tetlaithir' hängt mit 'tlethar .i. foxal (forttragen)' und 'doetlo',
'tetlo' (für 'do-aith-tlo'?) bei O'Davoren zusammen, s. mein Wtb. Die
3. Sing. Praes. Pass, bei einem Subject im Plural wie Zeile 74. 'Crand'
bezeichnet eigentlich nur den Schaft, aber es kann der gemeinsame Name
für 'gae' und 'sieg' sein.
2 Vgl. Lg. 19: 'Ro bái ail chloche mór ar a cind'. Das pronomi-
nale Element in 'Ro-m-bai' kann nicht das Relativum sein, sondern wird
proleptisch dem 'ar a chind' entsprechen, also wörtlich: es waren ihm
neun Handwerker . . . vor ihm.
3 'Ni thairnechtar fodail', dieselbe Verbalform aber mit Pron. infix,
steht FB. 55: 'Tosn-airnechtár fleda mora'. In meinem Wtb. habe ich
sie zu 'tairicim', ich komme, gestellt, allein mit der 3. PI. Perf. 'tarnactar',
wie sie sich z. B. Salt, na Rann 6939 findet, kann sie nicht identisch
sein. Wenn man auf die Lesart 'Tosn-airnechtatar' des Egerton Ms. Ge-
wicht legen darf, so würde es die 3. PI. eines T-praeteritum sein, wobei
dann das '-tar' von 'tairnechtar' aus '-tatar' zusammengezogen wäre. Ich
beschränke mich auf die Vermuthung, dass diese Form zu 'tairec', 'imm-
thairec' zubereiten, vorbereiten, gehört, vgl. die ähnliche Wendung ScM. 15
'ar cuit do thairiuc', unser Theil zu bereiten. Allerdings ist die Bildung
eines T-praet. 'tairnecht' von 'tairec' abnorm (des 'n' wegen, abgesehen
davon vgl. 'inchoisecht' neben 'inchosc' anzeigen), aber ich verweise auf
'airnecht' Zeile 130 und die Anmerkung dazu. Das Verbum 'táircim',
Inf. 'tárcud', bereiten, bewirken, möchte ich zunächst fern halten, ob-
gleich es ziemlich dieselbe Bedeutung hat. Zu diesem ist in der Gramm.
Celt, des S-praet. 'doráricc' nachgewiesen, mittelirisch 'táraig' Salt, na
Rann 1524: 'issinn rosárig in flaith, cia rontáraig dia bithmaith', wir sind
es, die gegen den Herrn gefehlt haben, so viel uns auch Gott als ewiges
Gut bereitet hatte.
Uebersetzung. ] 95
von Einain Macha in südöstlicher Richtung, bis er dahin kam,
wo jetzt Ard Marcach oder Ard Maclia ist, denn damals war
es Wald. Dort waren die Schmiede Conchobar's beschäftigt ein
Werk1 für den König auszuführen. Sie erwägten,2 [dass] diese
Nacht ohne Speise und ohne Trank [sein würde]. Als sie die
drei auf sich zukommen sahen, sagten sie „Es ist geziemend,
wenn Jemand mit Speise und mit Trank zu uns vom König
kommt." „Einen Verwalter macht ihr aus mir!" sagte Cuchulinn.
Darauf sprang er auf sie zu und schlägt ihnen die neun Köpfe
ab. Darauf macht er sich fort3 nach dem Strande in der
Gegend östlich von Dim Delca.4 (127.) Da kam grade der Sohn
des Königs von Alba herüber mit Schiffsmannschaft5 mit Atlass
und Seide6 und Hörnern für Conchobar. Man kam zusammen ihn
zu treffen, und er wurde nicht gefunden.7 Als sie (die Leute
1 Nach den Mittheilungen von Stokes, Corm. Transl. p. 14, bedeutet
'aiccde' aedificium, aber auch „Werk" im Allgemeinen.
2 'Dorermartatar' ist die 3. PL zu O'Clery's 'tarmairt .i. do mhea-
dhaigh no do fhóbair' (er erwägte oder er ging daran). Vgl. Stokes' In-
dices zu Saltair na Rann, und Togail Troi, wo 'tarmairt' an vielen Stellen
in der Bedeutung „gedachte", „drohte" nachgewiesen wird.
3 Für den Begriff „sich fort begeben" neben 'dos cuirethar as' in
diesem Texte 'gabaid as' Zeile 107, 119.
* 'Dún Delca', jetzt Dundalk, an der Ostküste, war die Stadt Cuchu-
linn's, in der Nähe die Ebene 'Mag Murthemni', die oft in den Sagen als
sein heimatliches Gebiet bezeichnet wird.
5 Ich halte 'lucht' für den Dativ, der hier und in ähnlichen Wen-
dungen den alten comitativen Casus vertritt, vgl. 'coecait ingen' u. s. w.
in meinem Wtb., S. 436 s. v. cóica.
6 'Siricc' ist das entlehnte lat. sericum, bezeichnet aber vielleicht
ebensowenig als franz. 'serge' einen reinseidenen Stoff. Der Ursprung von
'sroir ist mir unbekannt.
7 Die Ausdrucksweise ist hier sehr kurz, der Sinn ist nach meiner
Meinung, dass von Seiten Conchobars Leute entgegengeschickt worden
waren, die den Sohn des Königs von Alba mit seinem Tribut in Empfang
nehmen sollten, dass diese aber die Stelle nicht trafen, wo er landete.
Ich halte 'ro dalad' und 'ni airuecht' für Praet. Pass. Letzteres, von
'air-icim' ich finde, steht z. B. noch Salt, na Rann 2705: 'Lais cetna-
airnecht insain ar thus do chlannaib Adaim', von ihm wurde dies zuerst
erfunden, im Anfang, für die Nachkommenschaft Adams. Vgl. mein
Wtb. s. v.
13*
196 Uebersetzung.
im Schiff) Cucliulinn auf sich zukommen sahen, [sagten sie] „Es
ist geziemend, wenn man um unseretwillen herkommt. Wir sind
müde hier, durch Welle und Klippe." 1 „Einen Verwalter macht
ihr aus mir!" sagte Cuchulinn. Er stürzt sich auf sie in das
Boot und schlägt mit dem Schwert auf sie, bis er zu dem Sohn
des Königs kam. „Gnade, o Cuchulinn! Wir erkannten dich
nicht" sagte er. „Weisst du, was die drei Söhne des Doel Der-
niait aus ihrem Lande getrieben hat?" sagte Cuchulinn. „Ich
weiss es nicht," sagte der junge Krieger, „aber ich habe einen
Seezauber,2 und der soll für dich gesetzt werden, und du sollst
das Boot haben, und du wirst in Folge davon dich nicht in Un-
wissenheit befinden." y Cuchulinn gab ihm seinen kleinen Speer
und ritzte ein Ogam hinein und sagte zu ihm „Mach dich auf, bis
dass es an meinem Sitze in Emain Macha ist, class du ankommst."
Er nahm seine Sachen mit sich ans Land, bis man kam ihn zu
holen.4 (141.) Cuchulinn begiebt sich darauf in das Boot. Er setzt
Segel auf und begab sich auf seine Fahrt. Einen Tag mit der
Nacht war er auf der Fahrt und unter Segel. Er fahrt da auf
eine grosse Insel los. Die Insel war stattlich und sie war schön.5
Ein silberner Wall um sie herum, und eine eherne Palisade auf ihr.6
1 Ueber den idiomatischen Gebrauch von 'itir . . . ocus' s. Gramm.
Celt.2 p. 656 und mein Wtb.
2 So nach O'Curry, der Ms. Mat. p. 469 übersetzt: „but I have a
sea-charm, and I will set it for you, and you shall not act in ignorance
by it."
3 Anstatt 'foicbea' wäre 'foigeba' zu erwarten, die 2. Sg. Fut. Act.
von 'fo-gabim', fagbaim' ich finde, erlange, doch halte ich foicbea nicht
bloss für schlechte Schreibweise.
4 Wörtlich „bis gekommen wurde um seinetwillen". Ich halte 'ticht'
für 3. Sg. Praet. Pass, von 'ticim', vgl. 'con rieht les inna allslige Ml. 2*, 6,
Z.a 478. Dieselbe passive Construction öfter in diesem Text, z. B. kurz
zuvor 'ro dalad', 'dodechas'.
5 Vgl. 'inis mor grata' Tog. Tr.1 1002.
6 Zu 'furad' s. oben S. 9 (Tog. Tr.2 204), wo Stokes es mit „mound"
übersetzt. In der Sage Aided Choncbobair übersetzt es O'Curry, Ms. Mat.
p. 637, mit „shelf". Ü'R. hat 'fora', 'foradha' a seat, a bench. S. mein
Wtb. unter 'forud'. Nach der einen in meinem Wtb. unter 'sonnach' aus
LU. mitgetheilten Stelle 'sonnach id.xa.aide for each múr' (eine eiserne
Uebersetzung. 1 d7
Häuser mit Dachstangen1 von weisser Bronce in ihr. Cuclmlinn
begiebt sich auf die Insel und in die Stadt. Da sah or daselbst
ein Haus mit seinen Pfeilern von weisser Bronce. Da sah er
dreimal fünfzig Loger in dem Hause, ein Schachbrett und ein
Branduh und ein Tympanon2 über jedem Lager. Da sah er ein
weissgraues Paar in dem Hause mit zwei purpurnen Mänteln
um sie, dunkle Nadeln von ;dunkelrothem Golde3 in ihren Män-
teln. Da sah er drei junge Frauen in dem Hause, von gleichem
Alter, von gleicher Gestalt, und eine Kante von Goldfaden mit
einem Aufzug von weisser Bronce vor jeder Frau. (152.) Der Kö-
nig entbot ihm freundlichen Gruss: „Willkommen von uns dem
Cuchulinn um Lugid's willen, willkommen von uns dem Loeg um
seines Vaters und seiner Mutter willen I" Die Frauen sagten
dasselbe zu ihnen. „Das ist uns lieb," sagte Cuchulinn, .,bis
heute haben wir solche Freundlichkeit nicht gefunden." „Du
Palisade auf jeder Mauer) könnte man vermuthen, dass hier unter 'furad'
eine niedrige Mauer zu verstehen sei, auf welcher die Palisade ange-
bracht war. Aber 'fuirri' (mit fem. ProrO kann sich schwerlich auf 'son-
dach', sondern nur auf 'inis' beziehen.
1 Nach der in meinem Wtb. aus der Sage Táin Bó Fraich citierten
Stelle hätte man unter 'ochtach' gewisse aufrecht stehende Stangen oder
Balken zu verstehen.
2 O'Curry, Mann, and Cust. III 360, übersetzt „with a chessboard,
a. draughtboard, and a Timpan hung up over each of them". Darnach
würde 'brandub' ein von 'fidchell' verschiedenes Brettspiel bedeuten, da-
gegen übersetzt O'Donovan im Suppl. zu O'R. 'brandub' mit „chessmen".
An der von O'Donovan daselbst citierten Stelle „Ogygia p. 311" steht
„duas scacchias cum latruneulis suis maculis distinetis" zwei Schach-
bretter ('fidchell') mit ihren durch Flecken unterschiedenen Steinen. 'Fid-
chell' und 'brandub' gehören zusammen wie bei der Festversammlung
eines Fürstensohnes Nahrung und kostbare Kleidung, Federn und Kissen,
Bier und Fleisch, Pferde und Wagen (,'biad 7 étach logmar, clúm 7 eoilethe,
cuirm 7 cárna, brandub 7 fidchell, eich 7 carpait' Corm. p. 34 Ore tréith).
Vgl. die Aumerk. hinter der Uebersetzung. — Nach O'Curry a. a. 0. war
das irische 'timpáu' ein Saiteninstrument, was durch Salt, na Rann GOGO
bestätigt wird.
3 Die Doppelsetzung von 'dond' wie die von 'find' in 'delg find
findárgit', eine weisse Nadel von weissem Silber, s. mein Wtb. unter
'intlasse'.
1
/ (
1 98 Uebersetzung.
wirst [sie] heute finden," sagte der Held. „Weisst du," sagte
Cuchulinn, „was die Söhne des Dul Dermat aus ihrem Lande
getrieben hat?" „Ich werde [es] erfahren," sagte der Held,
„ihre Schwester und ihr Schwager sind auf der Insel dort süd-
lich von uns." Drei Stücke Eisen vor dem Feuer, sie werden
in das Feuer geworfen, bis sie roth waren, und es erheben sich
die drei jungen Frauen, und eine jede von ihnen trägt ihr Stück
in das Fass.1 Die drei, nämlich Cuchulinn und Lugid und Loeg,
gingen in das Fass, und sie werden gebadet, und es wurden
ihnen auch drei Hörner mit Meth gebracht, und es wurde
ein Bett unter ihre Seite gebracht und eine Decke über sie
und ein gestreiftes Plaid oben darüber. (164.) Wie sie da so
waren, da hörten sie Etwas: Waffenlärm und Hornbläser und
Gaukler. Da sahen sie fünfzig Krieger auf das Haus zu [kom-
men], und je zwei ein Schwein und einen Ochsen, und [jeder]
einen Becher mit Meth von Haselnuss. 2 Dann, als sie da
waren, da sahen sie die fünfzig Krieger draussen [vor dem
Hause]. Wiederum, als sie [da so] waren, da sahen sie die
fünfzig Krieger mit einem anderen Manne draussen, und eine
Ladung Brennholz auf dem Rücken eines jeden von ihnen,
mit Ausnahme nur des einen Mannes, der an ihrer Spitze war.
Ein purpurner fünffältiger 3 Mantel um denselben, eine Nadel von
Gold darin, ein glänzendweiser mit Kapuze versehener Leibrock
mit rother Stickerei um ihn. Ein [grosser] Speer und ein klei-
ner Speer bei ihm, und ein Schwert mit goldenem Griff in seiner
Hand. Er kam in das Haus vor seinen Leuten. Er heisst
1 Auf dieser eigenthümlichen Art das Wasser zu erhitzen beruht,
was iin Serglige Conculaind 36 (vgl. Fled Brier. 54) erzählt wird: Fässer
mit kaltem Wasser werden für Cuchulinn herbeigeschafft, um seine Gluth
('bruth') zu dämpfen; das erste Fass, in das er geht, siedet über, u. s. w.
'Bruth' bezeichnet nicht nur „Gluth, Hitze", sondern auch einen glühen-
den, oder, wie an unserer Stelle, einen zum Glühendmachen bestimmten
Gegenstand.
2 In welcher Weise 'coli' Haselnuss (der Strauch oder die Frucht)
beim Meth verwandt wurde, ist unbekannt. Wahrscheinlich handelt es
sich um eine aromatische Zuthat, vgl. Sullivan, Mann, and Oust. I
p. CCCLXXVII. 3 Vergl. Zeile 91.
Uebersetzung. | C)t)
Cucliuliun willkommen: „Willkommen von uns dein Cuchnlinn
um Lugid's willen, willkommen von uns dem Loeg um seines
Vaters und seiner Mutter willen!" (174.) Die fünfzig Helden
der Tapferkeit geben dieselbe Begrüssung. Darauf wurden die
Schweine und die Ochsen gebracht, so dass sie im Kessel waren,
bis sie gekocht waren. Eine Mahlzeit für Hundertc1 wurde
für Cuchulinn, für die drei, gebracht, das Andere wird unter
die Schaar ausserdem vertheilt. Es wurde ihnen Bier gebracht,
bis sie trunken waren. Es kam ihnen Begierde. „Wie Avird
Cuchulinn schlafen?"'2 „Habe ich die Wahl?" sagte Cuchulinn.
j,Du hast sie," sagte der Held. „Dort sind die drei Töchter
des Riangabar, nämlich Eithne und Etaii und Etain. Dort sind
ihre drei Brüder, nämlich Eochaid und Aed und Oengus. Dort
ist ihre Mutter und ihr Vater, nämlich Riangabar und Finna-
bair, die Erzählerin ihres Vaters Riangabar."3 (Die drei Brü-
der sind Loeg und Id und Sedlang.4) Da sagte Cuchulinn:
1 Vgl. 'Ea doirtea airigthi bid 7 lenna dóib cu riacht praind cét
de biud 7 de lind cae7f nonbair dib' (Vorräthe von Speise und Trank
wurden ihnen gespendet, so dass eine Mahlzeit für Hunderte von Speise
und von Trank auf je neun von ihnen kam), LL. p. 263 a, 43 (Mesca
Ulad). An beiden Stellen steht 'cét', also der Gen. Pluralis.
2 Wer diese Frage aufwirft, wird nicht gesagt. Im Ms. ist von
'Dobreth' bis 'or Cnchulaind' keine Interpunction.
3 Ob hier Alles in Ordnung ist, ist die Frage. Nach dem Zusam-
menhang der Erzählung erwarten wir nur die Namen von weiblichen
Wesen, aus denen Cuchulinn auswählen soll. Statt dessen folgt die Auf-
zählung der ganzen Familie. Im Ms. ist 'rian 7 gabar' geschrieben, als
ob 'Rian' der Name der Mutter und 'Gabar' der des Vaters wäre, oder
umgekehrt. Allein Riangabar ist nach den Worten 'a n-athar Rian-
gabra' der Name des Vaters. Dann würde der Name der Mutter nicht
genannt sein, wenn diese nicht Finnabair ist, nach meiner Uebersetzung
zugleich die Erzählerin des Riangabar. O'R. hat 'risidhe' an historian,
und führt dafür einen Vers an ('risidhe ainm do scéalaidhe'), vgl. 'riss
.i. each scél 7 faisnés' Conn. p. 39, ähnlich Amra Chol. Ch., ed. Crowe
p. 24, Goid.2 p. 159. Nach Analogie von 'ban-chainte', Satiristin, dürfte
man freilich 'ban-riside1 erwarten. Ebenso ist die feminine Genetivform
'Riangabra' auffallend, s. S. 214 die Bemerkung über 'gabar'.
4 Dieses Sätzchen sieht wie eine Interpolation aus, denn weshalb
sollte der Mann dem Cuchulinn diese Angabe machen, da doch Cuchu-
<l
200 Uebersetzung.
„Ich weiss nicht, mit wem Etan schlafen wird,
aber ich weiss, Etan die Weisse, nicht wird sie allein
schlafen."
Das Weib schlief bei ihm, und er gab ihr am Morgen einen
Daumenring * von Gold, in dem eine halbe Unze Gold war.
Man ging mit ihm am andern Morgen, so dass er in der Ferne2
die Insel erblickte, auf welcher sich Condla Coel Corrbacc und
Achtland, die Tochter des Doel Dermait befand. Mit jeder Be-
wegung, die er dem Boote gab, ruderte er auf die Insel zu, so dass
es immer auf die Spitze der Insel gerichtet war.3 (193.) Condla
Coel Corrbacc befand sich auf der Insel, und zwar sein Kopf
gegen einen Pfeiler, der im westlichen Theil der Insel war, und
seine Füsse gegen einen Pfeiler, der im östlichen Theil der-
selben war, und seine4 Frau dabei, ihm den Kopf abzusuchen.5
Als er das Geräusch des Bootes gegen das Land hörte, setzt
er sich in die Höhe und bläst mit seinem Athem von sich, so
dass eine Welle6 über das Meer ging. Sein Athem kehrte
wieder um. Darauf sprach der Held ihn an. Er sagte zu
ihm: „Wie gross auch der Zorn darüber bei dir ist, du Held
dort, wir fürchten dich nicht, nicht von dir ist prophezeit, dass
linn den Loeg selbst bei sieb bat. Ein Scbreiber wusste wahrschein-
lich, dass in anderen Texten, z. B. im Fled Bricrend des Leb. na
h-Uidre Cap. 14, Sedlang, Id und Loeg, die "VVagenlenker von Loegaire,
Conall Cernacb und Cucbulinn, 'mac Riangabra' genannt werden. Ebenso
ist LL. p. 65 a, 18 (Macgnimrada Conculaind) Ibar, der Wagenlenker
Concbobar's, ein 'mac Riangabra'.
1 Die ältere Form für 'ornuisc' ist 'ordnaisc', s. mein Wtb.
2 So nacb meiner Conjectur, wörtlich „weit von sieb".
3 Diese Stelle, die niicb viel beschäftigt bat, glaube ich in der
obigen Weise richtig verstanden zu haben. Wir lernen hier die Wir-
kung des Seezaubers kennen, den C. von dem Sohn des Königs von
Alba erhalten hatte. Zu 'band' vgl. bann . i . gacb cumhsgugadh' (jede
Bewegung) O'Cl., ich habe es hier als instrumentalen Dativ genommen.
Der letzte Satz heisst wörtlicb „so dass es gleichhoch mit der Spitze
der Insel war.
* Wahrscheinlich ist 'a ben' zu lesen.
5 Zu aiseid vgl. 'aisce' to cleanse, 'gan aisce coise na cinn' without
cleansing of foot or head, O'Don. Suppl.
u Zu 'muirchreieb' vgl. 'muirchreacb . i . tonn' O'Cl.
Uebersetzung. 201
diese Iusel verwüstet werden wird.1 Komin nur auf die Insel,
es wird dir Willkommen werden!" (201.) Cucliulinn ging dar-
auf auf die Insel. Die Frau gab ihm Willkommen und winkt
mit ihren Augen.2 „Weisst du, was die Söhne des Doel Dermait
aus ihrem Lande getrieben hat?" „Ich weiss [es]," sagte die
Frau, „und ich werde mit dir gehen, dass du sie triffst, und
von dir ist ihre Heilung prophezeit." Die Frau erhob sich und
geht in das Boot zu ihnen.
„Was für eine Fahrt von Thorheit3 ist dies, o WTeib,"
sagte er,
„die über das Meer erstrebt wird?
„denn nicht . 4
„schön fest in das Schiff zu schreiten."5
1 O'R. hat unter 'cruth' auch die Bedeutung „destruction". Vgl.
Salt, na Rann 6435 'fúair a dún n-donn iarna crod' (nach 1 Sam. 30, 1).
2 Das Verbum 'tummud' bedeutet eigentlich eintauchen. Eine an-
dere idiomatische Wendung findet sich Tog. Troi1 284: 'Amal athchon-
nairc fochelóir inní Iasón, tummis rind ruisc a menman ind'. Sobald
als sie Jason sah, tauchte sie die Spitze des Auges ihres Sinnes in
ihn ein."
3 In 'ciad' steckt ohne Zweifel das Fragepronomen 'cia'. Man
könnte nun geneigt sein, das d zu dem folgenden rem zu ziehen: 'drem'
könnte für 'dréimm' stehen, wie 'rem' gelegentlich für 'réimm' (s. rem
n-aga, Sergl. Concul. 30, 6), und 'dreim' hat O'Reilly in der Bedeutung
„endeavour, attempt", während 'dremm' „Menge" hier nicht in den Zu-
sammenhang passen würde. Von dem 'rem' des Textes hängt ab der
Genetiv 'sempla'. Dieses Wort muss eine ähnliche Bedeutung wie 'báes'
haben, beide Wörter stehen zusammen Ml. 44 e, 12: in mactad i n-dcn-
tar cech semplae 7 cech báis', „der Kindheit, in welcher alle Art Un-
sinn und Thorheit gemacht wird" (^Glosse zu: post aetatis primae
crepundia). Ich möchte aber die Lesung 'reim sempla' vorziehen, da
ähnliche Verbindungen öfter vorkommen, z. B. das oben erwähnte réim
n-ága, ferner 'réim séolta', „sailing course, career", Tog. Troi1 1342.
Darnach habe ich oben vermuthungswcise übersetzt.
1 Mit 'comrar glangesu' weiss ich Nichts anzufangen.
5 Da 'fossad' öfter als Adjectiv zu 'céim' oder 'tochim' vorkommt,
so werden auch hier diese beiden Wörter zusammengehören, denn 'cem'
steht wohl sicher für 'céim', wie vorher 'rem' für 'réim'. Das voraus-
gehende 'cuana' kann aber weder zu 'ciian' Hafen gehören, da dessen
202 Uebcrsetzung.
0 Condla Coel Corrbacc,
sein Sinn [steht] auf Befahren des Meeres,
es begehrt1 mein wahres warmes Herz
sie zu heilen, die Söhne des Doel Dermait . . ."2
(213.) Darauf ging die Frau wieder in das Boot und winkt
mit den Augen, und gab ihnen Kunde. „Siehe den weissen Wall
dort," sagte sie, „dort ist Coirpre Cundail." „Der Bruder ihres
Vaters," sagten sie.3 Darauf sahen sie den weissen Wall, und
trafen sie auf zwei Frauen, die dabei waren Binsen zu schnei-
den. Er spricht die Frauen an und fragt sie: „Was ist der
Name des Landes, in das ich gekommen bin?" sagte er.'1 Es
erhol) sich die eine Frau und sprach zu ihnen das Folgende5:
Genetiv 'cúain' lautet (Tog. Troi1 Index), noch zu O'Clery's 'cúana .i.
buidhne', da dies hier keinen Sinn giebt. Ich vermuthe daher, dass
O'Reilly's 'cuanna' „neat, fine, elegant" gemeint ist (vgl. 'o ré Adhaimh
chuanna chain', „from time of Adam, virtuous, fair", Keating (ed. 1811)
p. 162, Atkinson, On Irish Metric, p. 20): 'co cuanafosad' würde dann
als Adverb mit dem Infinitiv 'cem' zu verbinden sein.
1 Zu 'toccair' vgl. O'Reilly's 'tograim' „I desire", 'ro thógair Sga-
thán an chnumh do mharbhadh' Tor. Dhiarm. ed. O'Grady, p. 128.
2 'Dian-dermain' (des schnellen Vergessens?) ist wohl ein etymo-
logisierendes Epitheton zu 'Dermait', vgl. dearmen . i . dermat O'Dav.
p. 73 und p. 79.
3 Im Ms. ist weder vor 'brathair' noch hinter 'ar siad' eine Inter-
punktion.
4 Anstatt des von mir vermutheten 'ar se' könnte auch 'arsin (für
iarsin') atracht', Darauf erhob sich, vermuthet werden.
5 In diesem Gedichte will die Frau dem Cuchulinn Angst machen
vor dem Lande, indem sie ausführt, wie es vertheidigt wird. Es werden
unterschieden Könige im Innern des Landes und Fürsten am Gestade.
Das sonst unbedeutende Gedicht scheint kunstvoll so angelegt zu sein,
dass diese erst in zwei Versen nach einander gepriesen werden, dann in
zwei Halbversen, zuletzt in zwei Viertelversen: der 1. Vers bezieht sich
auf die Könige im Lande, der 2. Vers auf die Fürsten am Gestade, die
erste Hälfte des 3. Verses auf die Könige im Lande, die zweite Hälfte
auf die Fürsten am Gestade, das erste Viertel des 4. Verses auf die
Könige im Lande, das zweite Viertel auf die Fürsten am Gestade. Die
zweite Hälfte des 4. Verses scheint dann, wenn meine Auffassung rich-
tig ist, eine Beleidigung Cuchulinn's zu enthalten, auf welche hin dieser,
Uebersetzung. 203
„Das Land, in das du hierher gekommen:
mit einer Schaar zu ihren (?) Rossen auf der Ebene *
sind sieben Könige auf seinem Gebiet,
sieben Siege sind bei jedem von ihnen.2
Sieben Fürsten sind auf seinem Gestade,
und nicht ist es dies allein,
es sind da sieben Frauen eines jeden von ihnen,
ein König ist unter dem Fuss jeder Frau.
Sieben Truppe von Pferden, sieben Heere eines jeden,
sieben Siege bei ihnen auf seinem3 Gebiet;
nach Recht der Schlachten — weisse Schaaren4 —
sieben Schlachten vor ihnen auf dem Meere.5
Ausser der grossen Schlacht der Ebene6
sieben Schlachten eines jeden von ihnen,7
heraus kommt nicht, der ein Dieb ist, gehe nicht nach
der Erzählung,8 besungen ist9 das Land!"
der auch schon durch die kriegerische Schilderung gereizt sein kann,
die Frau tödtet.
1 Vgl. Zeile 224.
2 Sie pflegen stets zu siegen.
3 Wie Zeile 220 auf 'tír' bezüglich.
* 'Formna gil' ist blosse Flickformel.
5 Die Schlachten der sieben Fürsten am Gestade, während in der
ersten Hälfte des Verses die Siege der Könige im Lande gemeint sind.
Die irische Kedensart ist, dass Schlachten „vor" Jemandem gebrochen
werden, s. z. B. Hymn. 4, 4.
6 Gemeint ist der Kampf mit den Königen im Lande, vgl. 'os blai'
Zeile 219.
7 Gemeint sind die Kämpfe mit den Fürsten am Gestade.
8 Ich habe 'na len don sceol' als Sätzchen für sich genommen,
'lenim' wird mit 'di' construiert, das hier in der Weise der späteren
Sprache durch 'do' ersetzt ist.
9 In der alten Sprache müssten wir 'ro chét' als Praet. Pass, er-
warten, 'ro canad' würde die in der modernen Sprache übliche Bil-
dung sein.
204 Ueberßetzung.
(228.) Cuchuliim stürzte sich darauf auf sie und gab ihr mit
seiner Faust einen Schlag an den Kopf, dass das Gehirn ihr
zu den Ohren herausbrach. „Eine böse That, die du gethan
hast!" sagte die andere Frau, „aber es war von dir prophezeit,
dass du hier Böses thun würdest. Wehe, dass ich es nicht
war, die du anredetest!" „Dich rede ich jetzt an," sagte Cu-
chuliim. „Was ist der Name dieser Personen, die dort sind?"
„Nicht schwer: Dian Sohn des Lugid, Leo Sohn des Iachtan,
Eogan Findech (Weisspferd), Fiachna Fuath, Coirpre Cundail,
Cond Sidi, Senach Salderc. ]
„Sie suchen rothen Kampf2
sie brechen blutiges Schlagen3
mit Zwanzigen von Seitenwunden4
mit Heerden von Helden5
mit Mengen von Wettkämpfen." 6
(237.) Darauf gingen sie nach der Stadt, und Loeg nahm
den Mantel der Frau auf seinen Rücken, bis sie nach dem Vor-
1 Das sind wahrscheinlich die sieben Könige oder die sieben Für-
sten, die in dem vorhergehenden Gedichte erwähnt werden. Genaue
Uebereinstimmung der eingelegten Gedichte mit der Prosaerzählung darf
man übrigens nicht immer erwarten, wie man auch an dem Gedichte
Zeile 278 fg. beobachten kann.
2 Vgl. 'saigthech do c[h]ath' Sergl. Concul. 18 (Ir. T. p. 211).
3 Ich habe 'ruinit' als ii. PI. Pracs. von 'róenaim' genommen, vgl.
'cluin' Zeile 28v\ Gen. von 'clóen'. Dann vermuthe ich, dass es 'fland-
ruba' heissen muss, denn O'Clery's 'drubh .i. carbad (Wagen)' passt hier
nicht. Die Wörter 'fland' (roth, Blut) und 'ruba' (Verwundten, Tödtcn)
sind in meinem Wtb. belegt, vgl. O'Clery's 'rubha . i . guin'. Hy. 4, 4
hat 'ro roena' das Object 'catha' (richtiger 'cathu').
4 Zu 'fiche' in der Bedeutung einer grossen Zahl vgl. 'fichtib glond'
und 'fichtib drong' in meinem Wtb. Zu 'toebtholl' vgl. di ráiniud 7
d'imrubad a chéile, comtar tretholla táib trenfer din tres sain', sich ein-
ander zu besiegen und zu schlagen, so dass die Seiten starker Männer
durchbohrt wurden in Folge dieser Schlacht, Tog. Troi1 1714. Vgl. auch
créchtach a thóeb' Sergl. Concul. 18, FB. 24.
s Vgl. 'almaib tor' in meinem Wtb.
6 Vgl. 'lin comram' FB. 89.
Uebcrsctziing. 205
platz l kamen. Die Frau geht von ihnen in die Burg und ver-
kündet dort, was ihnen angethan worden ist. „Nicht schlimm
das," sagte Cairpre Cundail, „das ist, was sie den Leuten eines
Narren anthun würden." Er stürmt hinaus. Cuchulinn greift
ihn an und sie waren im Kampf vom Morgen his zum Ende
des Tages, und keiner von ihnen gab, was ein Vortheil über
den andern ist.2 Ihre Schwerter siegten wechselseitig und
ihre Schilde zerbrachen wechselseitig.3 „Das ist wahr,"4 sagte
Cuchulinn. Damit nimmt Cuchulinn den Gae bolge. „Gnade,
o Cuchulinn!" sagte Cairbre Cundail, und wirft seine Waffen
von sich und nimmt ihn zwischen seine zwei Hände und
trägt ihn in die Burg und macht ihm ein Bad, und die Toch-
ter des Königs schläft diese Nacht bei ihm. Er fragte ihn
darauf: „Was hat die Söhne des Doel Dermait aus ihrem
Lande getrieben?" Cairbre erzählt ihm Alles von Anfang bis
1 Vgl. 'issind aurlaind in dúine', „in the lawn of the dun", Táin Bó
Fraich, ed. Crowe, p. 138.
2 Der Sinn dieser wörtlichen Uebersetzung ist, dass keiner einen
Vortheil über den andern erlangte. Das hier gebrauchte 'furail' ist das
altir. 'foróil', 'furóil' abundantia. Vgl. 'furail . i . imurcra (Ueberfluss,
Ueberschuss, s. 'immforcraid' und 'forcraid' in meinem Wtb.)' O'Dav.
p. 94. Die daselbst citierte Stelle findet sich im Betha Phatraic, Three
Middle-Irish Horn. ed. Stokes p. 32: '7 ni biad furail nách cóicid form
céin no betís do réir Patraic', „and that no province would prevail
against them so long as they should obey Patrick". O'Reilly hat 'urail'
„over much", s. auch 'erail' in meinem Wtb., als ob es eine Zusammen-
setzung mit der Präposition 'ar' wäre. Die Präpositionen 'for' und 'ar'
werden in der spätem Sprache nicht mehr streng geschieden, und so ist
'foróil', 'furail' in 'urail', 'erail' äusserlich mit 'eráil' 'iráil', 'uráil' Auf-
tragen, Befehlen, zusammen gefallen.
8 Ich habe in obiger Stelle nicht das Compositum 'immchlóud' in-
vertere (s. Zeile 289) angenommen, sondern das einfache 'cloud' besiegen
mit dem reeiproken 'imma' in der unpersönlichen Construction, über
welche ich Wtb. S. 515, Col. 1 gehandelt habe. Das Subject steht da-
bei im Dativ. Dieselbe Construction dann in dem Gedicht, Zeile 28G.
Vgl. 'ri tulguba na sciath ic scoltud 7 ri glondbeimnig na claideb icá
clód' Tog. Troi1 662.
4 Es fällt ihm ein, wie man aus dem Folgenden sieht, dass er den
Gae bolge nehmen muss. Ueber diese Waffe s. Zeile 259.
206 Uebersetzung.
zum Ende der Geschichte. (250.) Am andern Morgen wird dar-
auf dem Cairbre Cundail von Eocho Glas Kampf angesagt. Sie
gehen nach dem Thale dem starken Manne entgegen. „Jemand
in das Thal [gekommen]," sagte er, „ihr elenden Fianns?"1 „Es
ist Jemand da,"2 sagte Cuchulinn. „Das ist keine angenehme
Stimme," sagte er, „die Stimme des Verzerrten3 aus Irland!"
Sie greifen sich gegenseitig in dem Thale an. Cuchulinn springt,
dass er auf dem Rande des Schildes war. Jener bliess [ihn]
von sich mit seinem Athem, so dass er im Meer war. Cuchu-
linn springt wieder, dass er auf der Wölbung4 des Schildes
war. Jener bliess [ihn] wieder in das Meer. Er springt, dass
er auf seinem Leibe war. Jener bliess [ihn] darauf, dass
er ins Meer fiel. „Wehe!" sagte Cuchulinn. Dabei warf er
den Gae bulgae in die Höhe, so dass er jenem von oben
auf den Panzerhelm auf dem Kopfe fiel, und durch ihn hin-
durch in die Erde fuhr. Er drehte sich darauf um sich herum
und stürzte nieder. (262.) Cuchulinn kam und zieht ihm den
Panzer über den Kopf und haut ihn mit dem Schwert.5 Von
Osten und von Westen springen die Side in das Thal, denen er
Schimpf angethan hatte, so dass sie sich in jenes Blut badeten.
Darauf waren alle heil von dem Schimpfe. Die Söhne des Doel
Dermait gehen dann nach ihrem Lande. Cuchulinn geht mit
Cairpre nach dessen Stadt. Er schläft dort die Nacht und
ging am Morgen fort und nahm grosse wunderbare Geschenke
1 Zeile 66 ist der mit 'Nech' anhebende Satz ein Ausruf, hier ist
er wohl eine kurze Frage. Die Form 'fiandu' ist mir auffällig, da sie
weder von 'fían' m., nocb von 'fíann' f. abgeleitet werden kann.
2 'Atathar' ist die 3. Sg. Pass, von 'atá', s. Stokes, Corm. Gl. Transl.
p. 112 not. c.
3 Die Verzerrungen, die über Cuchulinn kamen, wenn er in Wuth
gerieth, werden LU. Facs. p. 79 b, 22 fg. (T. Bó Cúalnge) geschildert.
4 Eigentlich bedeutet 'lann' soviel als „lamina", s. mein Wtb.
Vgl. Conid and ata otharlige a chind 7 a láime dói, 7 lán lainne a
scéith di úir', „there is the Sickbed (das Grab?) of his head and his
right hand, and the full of the cover of his shield of mould", Rev.
Celt. Ill p. 182 (Cuchulainn's Death).
5 Dieselbe Redensart Zeile 133.
Uebcrsctzung. 207
von Cairbre mit. Er gebt darauf nach der Insel, auf der
Condla war und seine Frau, und erzählt ihnen seine Geschich-
ten. Darauf geht er fort nordwärts, bis er die Insel erreichte,
auf der Riangabar war, und schläft dort bei dessen Frau und
erzählt dabei seine Geschichten. Und am Morgen geht er fort,
bis er das Land der Ulter erreichte. Fr geht nach Finnin
Macha. Sein Theil Bier und Essen war für ihn geblieben. Er
erzählt ihnen darauf seine Geschichten und seine Fahrten, dem
Conchobar und den Helden der Männer von Ulster im Croebruad.
(274.) Darauf begab er sich nach Rath Cruachan zu Ailill
und zu Medb und Fergus, und erzählt ihnen seine Geschichten.
Darauf wird Eocho Rond zu ihm gerufen, uud er sang ein Lied:
„Finnchoem die Tochter des Eocho Rond,
sie ist es, die mir Irrfahrt1 auferlegte:
nach dem Kampfe mit Eochaid Glass
— icb bin reuig — die Hochzeit!
Neun . . . .,2 neun Schmiede
ohne Schuld, nur die Schuld sie zu treffen,
neun Kaufleute3 — traurige Unstetigkeit —
ich tödtete sie im Zorn!
Ich erreichte den Hafen4 von Doel's Land,
ich erreichte den Sitz des bösen Cairpre,
bei meinem Zusammenstoss 5 — eine sebr grüne,0
starke Woge —
setzte ich7 schön mein scharfes Schwert.
1 Zu 'fordul' vgl. 'fordal .i. do éol .i. seachrán (Umherirren)' O'Cl.
2 Oben Zeile 115 heisst es allgemein 'aes cerd', 'gruadaire' ist viel-
leicht O'Reilly's 'grúdaire' „a brewer".
3 Gemeint sind die Leute des Königs von Alba. s. Zeile 128 fg.
4 Vgl. 'airer .i. cuan (Hafen)' O'Cl., und Tog Troi1 Index.
5 Zu ergänzen „mit Cairpre".
G In 'tre-glas' scheint das 'tre-' nur den Sinn unseres „sehr" zu
haben. Dasselbe Wort LL. 96 a, 11 'co n-derna tromehiaich treglaiss de
innélaib 7 i n-aéraib'. Die Uebersetzung der ganzen Zeile ist unsicher.
7 Zu 'formlus' vgl. 'fuirmeal . i . cur' O'Cl. , wenn hier nicht ein
Fehler für 'fuirmead' vorliegt. Auch ehe ich die Glosse bemerkte, hatte
ich an 'formius' (s. 'fuirmim' in meinem Wtb.) für 'formlus' gedacht.
208 Uebersetzung.
Zusanimenstoss zu tödtlichem1 Streit
von Cairbre2 über dem länderreichen 3 Meer:
wechselseitig siegten unsere Schwerter,
wechselseitig barsten unsere Schilde.
Zusammenkommen mit Cairpre dem Ehrbaren,
es war Frieden, es war Schlaf — ein Stück,5 das nicht
gross war — ,
bis wir zu Eochaid Glass kamen.6
Mein rothes Schwert, das hundert schlug,7
hat mich verwandelt, obwohl es eine Thorheit8 war:
zu Glanz kam mein Körper,
der mich in Betrübniss umhergetragen hatte.
1 Vgl. 'gleo fuleach fercach nithach neimnech', „a Woody, angry,
deadly, venomous fight", Tog. Troi1 2224.
2 Zu ergänzen „mit mir". Der Genetiv 'Cairbri' hängt ab von
comrocc', vgl. 'comrac oenfir' und 'comrac fri óenfer' in meinem Wtb.
unter 'comrac'.
3 Vielleicht befremdet das Epitheton 'iathach', das doch hier nur
von 'iath .i. fearann' (O'Cl. , vgl. Amr. Chol. Ch. ed. Stokes, Goid.2
p. 159, = LU. 7 b, 35 und 38) herkommen kann. LL. 12 i>, 3 v. u. steht
'iascach muir', fischreich das Meer, aber 'iathach' ist an unserer Stelle
des Reimes wegen gewählt.
4 Die Form 'lumain' ist durch den Reim mit 'Cundail' gesichert.
In Betracht könnten kommen die Wörter 'lomain . i . sgiath (SchildV,
und 'lomain . i . brat (Mantel)' bei O'Clery. Zu ersterem vgl. 'Lumman
ainm do each scíath, .i. leoman, ar ni bid scíath con deilb leomain and'
LL. 193b? 1. Zu letzterem vgl. 'Lommand .i. lomm fand' Corm. p. 27.
5 Dss Wort 'slicht' kommt oft in Versformeln vor, s. den Index
zum Salt, na Rann, und die S. 188, Anm. 1, citierte Stelle.
6 Vgl. Zeile 245 fg.
7 Vgl. 'Laimt[h]ech a des tindben cet', Kühn seine Hand, die hun-
dert schlägt, Sergl. Concul. 31, 1.
8 O'Clery's 'béd .i. gniomh' ist dahin zu ergänzen, dass 'bét' immer
eine unverständige oder unrechte That bezeichnet. Die obige Versformel
'ciar bo bét' passt insofern, als Cuchulinn seinem Thun in diesem Ge-
dicht keineswegs erfreut gegenübersteht.
Uebersetzung. 209
Obwohl ich dir mittheilen werde, was Ich sicher weiss,1
nach dem Gespräch mit den Sühnen des Docl Dennait,
nachdem ich den bösen Cairpre geschont,
war ich selbst [doch] reuig in Bezug auf Findchaem." 2
Darauf nun schlössen er und Eocho Rond Frieden, und
Findchoem bleibt bei Cuchulinn. Er ging dann mit grossem
Triumph nach Emain Macha. Davon hat diese Geschichte [den
Namen] „Fest des Bicriu". Ein anderer Name für sie ist auch
„Die Verbannung der Söhne des Doel Dermait".
Ende.
1 Wörtlich: was bei mir gewiss ist. Der durch 'as' eingeleitete
Relativsatz geht hier voraus, was in einem solchen künstlichen Gedichte
möglich ist.
"2 Durch diese -letzte Strophe sucht Cuchulinn den Eocho zu ge-
winnen: er kann die Bedingung erfüllen, unter der er wieder Ruhe fin-
den soll (vgl. Zeile 105), und gesteht dem Eocho zu, dass er die Ent-
führung der Findchoem bereut, wie schon in der 1. Strophe. In der
Prosaerzählung steht Nichts von einem Gespräch Cuchulinn's mit den
Söhnen des Doel Dermait, sondern erfährt Cuchulinn die ganze Geschichte
von Cairpre, s. Zeile 249.
14
Anhang.
1. Der von Conchobar eingeführte Brauch der Bewirthung wird
auch im Buch von Leinster erwähnt, woselbst sich Facs. p. 106 ein Ab-
schnitt über Conchobar, seine Geburt, seine Herrlichkeit und seine Hel-
den findet (beginnt: 'Ro po fer amra airegda inti Conchobar mac Nessa',
Ness war der Name seiner Mutter, s. die Sage Coimpert Conchobuir, ed.
K. Meyer, Rev. Celt VI No. 2). Daselbst heisst es p. 106^, 12 fg.: 'Cech
fer do Ultaib dobered aidchi n-oegidechta, fess dó lia mnái side inn
aidchi sin. Cóiciur ar trib fichtib ar ccc ina thegluch Concho&mr . i .
allin laa bis issin bliarZam issé lín fer no bid hi tegluch Conchóbmr.
Commaid immorro no bid ektrru, .i. fer cech n-aidchi dia m-biathad.
Is and immorro ticed in fer toesech in biatta inn aidchi sin hi cind
\Aiadna doridisi. Nir bo bee immorro in biathad . i . mucc 7 ag 7 da-
bach do each fir. No bitis fir istaig immorro nach ferad sain .i. Fer-
gus mac Roig amal adfiadar. Masu fir ba huáis a méit . i . in t-sochta
Fergwsa, ni bu comthig la nech n-aile, .i. Secht tmiged eter a ó 7 a
beolo et secht n-artim eter a da Sail et secht n-aríim na sróin et secht
n-aríiw inna bélaib. Lán coid méich fiiuchad a chind co a Mcud.
Secht n-aríií» na luirg. Bolg meich ina thistu. Secht mna dia ergaire
mani thairsed Flidais. Secht mucca 7 secht n-dabcha 7 secht n-aige do
chathim dó, 7 nert dcc and. Ba hecen do-sum áino sechtmain do bia-
thad in teglaich sech each. Conchoba}" immorro fessin no gaibed in
samuin dóib fodagin terchomraic in t-éluaíg moír. Ba hecen in t-sochaide
mór do airichill, fobith each fer do Ultaib na tairchebad aidchi samna
dochum n-Emna no gatta ciall de 7 focherte a fert 7 a lecht 7 a lie
arnabarach. Airichill mór dino for Conchofotr, no noisigthe leis na tri la?
ria samain, 7 na tri laa iar samain fri tomailt i tig Concho&mV. — Jeder
Mann der Ulter, der die Nacht der Bewirthung gab, bei dessen Frau
schlief er (Conchobar) diese Nacht. Dreihundert fünf und sechzig Mann
in Conchobar's Haushalt, d. i. die Zahl der Tage, die im Jahre ist, sie
ist die Zahl der Männer, die in Conchobar's Haushalt war. Eine Ge-
nossenschaft aber bestand zwischen ihnen, nämlich class jede Nacht einer
sie (die andern) speiste. Dabei kam aber der Mann, der den Anfang
der Speisung machte, dieselbe Nacht nach Verlauf eines Jahres wieder
daran. Die Speisung war aber nicht gering, nämlich ein Schwein, ein
Ochse und ein Fass für jeden Mann. Es waren aber Männer im Hause,
[denen] das nicht gegeben wurde (?), nämlich Fergus mac Roig, wie be-
richtet wird. Wenn es wahr ist, so war dessen Grösse ausserordentlich,
Anhang. 211
d. i. die Siebenzahl des Fergus, er war nicht gleichdick mit irgend
einem Andern, nämlich: Sieben Fuss zwischen seinem Ohr und seinem
Munde, und sieben Fäuste zwischen seinen zwei Augen, und sieben
Fäuste seine Nase (wörtlich: in seiner Nase), und sieben Fäuste sein
Mund. Ein Gefäss (von der Grösse) eines Scheffels . voll das Benetzen
seines Kopfes ihn zu waschen (?). Sieben Fäuste . . . Kin Scheffel-
sack . /_, Sieben Frauen ihn zu hüten, wenn Flidais nicht kam. Sieben
Schweine und sieben Fässer und sieben Ochsen als seine Speise, und die
Kraft von 700 darin. Er musste daher den Haushalt eine Woche extra
speisen. Was aber Conchobar selbst anlangt, so übernahm er das Sarauin-
fest für sie wegen des Zusammenströmens der grossen Menge. Es war
nothwendig für eine grosse Menge vorzusorgen, denn jeder Mann von
Ulster, der die Nacht des Samuin nicht nach Emain kam, der verlor
die Besinnung, und am Morgen darauf wurde seine Grube und sein Grab
und sein Stein gesetzt. Grosse Vorbereitung [lag] daher dem Conchobar
ob, die er gewohnt war die drei Tage vor dem Samuin, und die drei
Tage nach dem Samuin [waren] zum Genuss in dem Hause Conchobar's."
6. Genauer übersetzt ist :adai na fleidi' das zum Feste Gehörige.
24. Im Ms. 'cen noin' mit untergesetztem 'din', dann '7 Ulach
impe': das 7 ist zu streichen, oder es ist dahinter ein Wort ausgefallen.
Ich habe für meine Uebersetzung nur O'Clery's Glosse 'naindean na naoin-
dean .i. gaisgeadh'. Stokes sieht diese Glosse mit Misstrauen an, und
erblickt an unserer Stelle eine Anspielung auf die Sage 'Noinden Ulad',
in welcher 'noinden' der Name einer in Folge eines Fluches eintreten-
den neuntägigen Schwäche ist.
30. Genauer als die angeführten Stellen entspricht LL. 64*, 13
(worauf mich K. Meyer aufmerksam macht): 'Atragatar inn oenfecht uli
Ulaid ollbladacha, ciar bo oebela oslaicthi dorus na cathrach dochuaid
each na irchomair dar sond abdaine (?) in dunaid immach', Alle hochbe-
rühmten Ulter erheben sich auf einmal: obwohl das Thor des Gehöftes
sperrangelweit offen war, ging doch jeder gerade gegenüber über die
Mauer . . . der Befestigung hinaus.
31. lieber die hier folgenden geographischen Angaben ins Reine
zu kommen, gelingt mir nur theilweise. Wir haben es hier mit einer
weitausgreifenden Tour zu thun, wie solche in den irischen Sagen öfter
vorkommen. Die Flüsse Dub und Drobais werden mehrfach erwähnt,
da sie in den alten Grenzbestimmungen der Provinz Ulster eine Rolle
spielten. So LL. 262 b, 34 (Mesca Ulad), wo der Wohlstand der Provinz
Ulster unter Conchobar beschrieben wird: conna rabi aithles fás falam
otá Rind Semni 7 Latharnai co Cnocc Uachtair Forcha, 7 co Duib 7 co
Drobais' (so dass kein Hof öde und leer war von Rind Semne und La-
tharna bis Cnocc Uachtair Forcha, und bis Dub und bis Drobais). La-
tharna ist das heutige Lame an der Nordküste in Antrim, und Rinn
14*
212 Anhang.
Seimne finde ich auf der Karte, welche den Notes on Irish Architecture
des Earl of Dunraven heigegeben ist, neben der Halbinsel Inis Magee,
welche den Larne Lough (Black's Picturesque Tourist of Ireland, 16th
ed., p. 394) bildet. Semhne oder Magh Semhne wird auch im Leabhar
na g-Ceart (ed. O'Donovan, s. den Index) als Gebiet von Ulster, in Dal
Araidhe, bezeichnet. Ueber Cnocc Uachtair Forcha habe ich Nichts ge-
funden. Der Dub, jetzt Duff, ist ein kleiner Fluss auf der Westseite
Irlands, auf der Grenze zwischen Sligo und Leitrim. Nördlich vom Dub
fliesst der Drobais, jetzt Drowes oder Drowis, der von Loch Melvin her-
kommt, vgl. Todd, Cog. Gaedh. re Gall. p. CLVII. In ähnlicher Weise
wird Conchobar's Provinz bestimmt Cath Muighe Rath, ed. O'Donovan,
p. 220: '0 Indber cháid caem Colptha co Drobais, co Dubrothair', Ind-
ber Colptha ist die Mündung des Flusses Boind, jetzt Boyne, auf der
Ostseite; Dubrothair betrachtet O'Donovan als identisch mit Dub. Aehn-
lich bei Keating (ed. [Halliday], Dublin 1811), p. 132: 'Coigeadh Uladh
ó Dhrobhaois go hlnnbhear Colpa'. — Die Zusammenstellung der Flüsse
Dub und Drobais spricht dafür, dass auch an unserer Stelle dieselben
gemeint sind. Cuchulinn tritt hier auf das Gebiet von Connacht über,
denn der Fluss Drobais wird bei Keating zur Grenzbestimmung verwen-
det, a. a. 0. p. 130: 'Coigheadh Chonnacht o Luimneach go Drobhaois'.
Nur ist es sonderbar, dass sich Cuchulinn vom Craebruad in Emain aus
so weit nach dem Westen hinüber begiebt, um auf das Gebiet von Con-
nacht, das hier mit dem alten Namen Olnecmacht bezeichnet ist, zu
kommen, aber vielleicht war dies ein üblicher Weg. Cuchulinn geht bis
zum Dublind im Lande der Ciarraige. Die Ciarraige darf mau für un-
sere Sage nicht da suchen, wo jetzt die Landschaft dieses Namens ist,
im Südwesten von Irland, in Munster. Nach O'Donovan, Leabhar na
g-Ceart p. 100, waren die Ciarraige zur Zeit des achten christlichen
Königs von Connacht, Namens Aed, Sohn des Eochaid Tirmcharna, nach
Connacht gekommen, wo sie Theile der Landschaften Mayo und Ros-
common bewohnten. Dieses Gebiet der Ciarraige ist in unserer Sage
gemeint. Aber den Fluss oder das Wasser Dublinn in diesem Gebiete
mit seiner Furt Ath Ferthain weiss ich nicht zu bestimmen, es muss
ein Fluss sein, der in der Hauptsache von Osten nach Westen fliesst.
Ebenso ist mir Corra for Achud nicht bekannt. Eine weitere Bestim-
mung liegt darin, dass Cuchulinn in das Gebiet der Ui Mane kommt:
dasselbe lag zum Theil in Roscommon, zum Theil in Galway. Vgl.
O'Donovan, Leabh. na g-Ceart, p. 106; O'Curry, Mann, and Cust. II
p. 336 u. ö. Von Ath Ferthain, nördlich von Corra for Achud, wendet
sich Cuchulinn nordwärts nach Fidmanach, und gelangt von da über
Ath Moga nach Mag Ai, das ist die grosse Ebene von Connacht, jetzt
Machaire Chonnacht, in der Rath Cruachan gelegen war.
33. Das 'ar' vor 'suidhiu' ist unter der Linie nachgetragen.
Anhang. 213
36. Cuchulinn hat zwar seinen Wagcnlenker hei sich, aher sie
scheinen nicht zu Wagen zu sein, wie sonst in der Sage, und wie alte
keltische Sitte war, vgl. Diod. Sic. V 29: yEv Sh xatq bSomoQiaiq xal
talq ftäyaiq %Q<5vxcu ovvtoyloiv, l'yovxoq xov CCQ/xatoq /)viayov xal uuqu-
ßarrjv. Auch Eocho Rond ist nicht zu Wagen, sondern reitet.
38. An Stelle von 'buaid each cluchi in each cluchenmaig', Tog.
Tr.1 1020, findet sich in der in diesem Buche veröffentlichten Version
von H. 2. 17 'buaidh 7 choscur cecha cluichtni i n-óenach na Greci',
s. oben S. 17, Z. 477. Auch dies scheint mir dagegen zu sprechen, tlass
in 'cluchenmag' das Compositum mit 'mag' enthalten ist, abgesehen von
der sonderbaren Form 'cluchen'. Mir ist jetzt wahrscheinlich, dass 'clu-
chemnach' als die Versammlung der cluchem, PI. Nom. cluchemain, zu
fassen ist. Das Compositum 'cluche-mag' liegt vor FB. 91 u. LU. 122», 12.
47. Der Vorgang ist aus kurzen Andeutungen zu errathen. Find-
choem ruft zum zweiten Mal 'Anmain inn anmain'. Wahrscheinlich
richtet sie den Ruf dies Mal an Cuchulinn, der sich angesebickt haben
mag, die Männer anzugreifen. Auf diesen Ruf hin hält Cuchulinn ein
('arsisedar'), und anstatt sie zu tödten nimmt er die Männer in seinen
Schutz, d. h. thut er ihnen Nichts zu Leide. In ähnlicher Weise ist
'angim' gebraucht LU. 20 a, 36 (Mesca Ulad): 'Orgit Ulaid iarsin a n-dún
n-uli 7 aingit Ailill 7 a secht maccu, ar nad bátár hi cath friu', die
Ulter verwüsten darauf die ganze Stadt, und sie schützen (= schonen)
Ailill und seine sieben Söhne, denn sie waren nicht in Kampf mit ihnen.
48. Dies ist eines der Kunststücke Cuchulinn's (s. mein Wtb. unter
'cless'), dass FB. 87 deutlicher bezeichnet ist : 'Focheird Cuculainn cor n-
iach n-eirred de', Cuchulinn schnellte sich den Lachssprung eines Helden.
58. Zu den in diesem Abschnitt uns entgegentretenden Sitten
(Kopfabschneiden, Päan u. s. w.) stimmt zum Theil, was Diodor V 29 be-
richtet: Twv ös neocvxwv tio?.S(áíojv xaq xe<pakccq á(faiQOvvxsq its-
Qiüitxovai xolq avyjai xwv "nnwv xa Sh axvXa xolq d-egänovai naoaööv-
xeq yfiayfteva, Xa<pvQaywyovaiv STti7taiavit,ovxsq xal aöovrsq vfivov
inivlxiov, xal xa áxQO&ívia xavxa xalq olxlaiq JtQoqrjXovaiv olzneo év
xvvtjylaiq x/al xeyeiQO)fA.ivoi d-tjQta. Twv de Eni(pavearáx(ov noXt/iuwv
xeÓQÚaavxeq xáq xecpaläq enififXüq xt]QOvatv iv Xcíqvuxi, xal xolq
^évoiq STUÓtixvvovoi GfftrvvófASvoi Sióxi xrjqóe xrjq xe<pa?.tjq x<vv TtQoyörojv
xiq tj TtuxijQ 7] xal avxbq ito?.?.a y^Qr^iaxa óióófifva ovx tlaßs. Im 'Scél
mucci Mic Dáthó', Cap. 16, hat Conall den Kopf eines Feindes bei sich.
Noch barbarischer ist die in der Sage 'Aided Chonchobair' erwähnte
Sitte, das Gehirn der getödteten Feinde mit Kalk ('ael') zu mischen und
daraus Schleuderkugeln zu machen, O'Curry, Ms. Mat. p. 637 fg.
63. 'Mod-genair' ist nach Stokes schlechte Schreibweise für 'mad-
genair', s. 'mad' in meinem Wtb.
64. Das 'as' von 'asa timchell' ist blass darüber geschrieben.
214 Auhang.
82. Das letzte i nach K. Meyer erst von späterer Hand hinter
die Abkürzung . I . gesetzt.
91. Der Mantel ('brat') der Iren entspricht offenbar dem aayoq
(lat. sagnm und sagus) der gallischen Tracht. Vgl. Diod. Sic. V 30:
'EaO-fjai öh yowvxai xaxanXtjxxixaZq, yixöiai /xhv ßanxoZq yocöfiaai itavxo-
öanoiq 6irjvd-td[iévoiq xal avagvolaiv, aq éxeZvoi ßpaxaq UQoqayoQevovaiv'
éninonnovvxai öh aäyovq Qaßöuxovq sv /xhv xoZq ysipüai öaaeZq, xaxu
öh xb d'SQoq ipiXovq, nXivS-ioiq noXvavd-éai xal nvxvoZq öteiXrj/xfj-evovq.
Diese Beschreibung des aayoq erinnert an die Plaids der Hochschotten.
Strabo IV Cap. 4 beschreibt die keltische Tracht ähnlich: SayijipoQovai
öh xal xoßOTQOtpovoi, xal ávaj-volai yQÜvxai ne^ix^xa/nsvaiq' ávxl öh yj-
xdvvjv, ayjoxovq yeioiöcoxovq (psQovai ßeyQ1 cdöoixov xal yXovxwv. ?/ ö'
tQta, XQayela /xhv áxQÓfxaXXoq oé' ä<p i\q xovq öaatZq aäyovq i^v(palvov-
oiv, ovq Xaivaq xaXovaiv. Das hier als gleichbedeutend mit aayoq ge-
brauchte Wort XaZva, lat. laena, ist das ir. 'lenn', das im Irischen mit
'brat' wechselnd gebraucht wird (s. mein Wtb. s. v.) und nicht mit 'léne'
zusammengestellt werden darf. Das Wb. 30 ^ als Glosse zu lacerna auf-
tretende altir. 'sái' habe ich noch nie in einem irischen Sagentexte wie-
dergefunden: wenn es dem in sagum und aayoq enthaltenen gallischen
Worte entspricht, kann es kein echtirisches Wort sein (s. Zeuss, Gr.
Celt.'2 p. 63), wird es vielmehr aus der spätlateinischen Form saia ent-
standen sein, vgl. Diefenbach, Origines S. 414, Diez Wtb. I3 S. 363, wo
man sieht, dass dieses Wort auch in alle romanischen Sprachen, in das
Germanische und in das Cymrische eingedrungen ist. ■ — Der 'brat' wird
an unserer Stelle 'cethardiabail' genannt, dies entspricht dem quadratum
oder quadruplex bei Isid. Hisp. Orig. XIX 24 (ed. Lindem.): Sagum autem
Gallicum nomen est; dictum autem sagum quadrum, eo quod apud eos
primum quadratum vel quadruplex esset.
92. Es sei noch auf die von O'Curry, Mann, and Cust. III p. 158
citierte Stelle aufmerksam gemacht: „Sceith co fethluib conndualae 7 co
n-imlib findruini roailtnigib (g für d) for a muinib', Schilde mit erhabenen
Emblemen und mit sehr scharfen Rändern von weisser Bronce auf ihren
Rücken. Vgl. LU. 79^, 10. Ueber die Embleme auf den Schilden der
Gallier s. Diod. Sic. V 30: "OnXoiq öh yowvxaL 9-vQeoZq (úv avÖQOftijxeai,
TCiTtoixiXfxsvoiq LÖioxQOTtwq- xtvhq öh xal t,(áojv yaXxwv z^oyäq eyovaiv,
ov [lóvov TiQoq xóofiov, uXXa xal nobq äacpäXtiav sv öeöt//xtovQy)jf/,evaq.
96. In Bezug auf das Geschlecht von 'gabar' theilt mir S. H. O'Grady
einen Vers mit, aus dem hervorgeht, dass es Femininum ist, auch wenn
es generell das Pferd bedeutet:
Is í an ghabhar gidh é an t-each,
is í an chaora madh meidhleach,
is í an chorr madh ciobhradh cionn,
is é an meannán madh boinionn.
Anhang. 215
Gabar' ist „sie", obwohl 'each' „er" ist; 'caora' (Schaf) ist „sie", wenn es
[auch] blökend ist; 'corr' (Kranich) ist „sie", wenn [auch] der Kopf einen
Kamm hat; 'meannán' (kid) ist „er", wenn es [auch] weiblich ist.
145. Das Ms. hat cononochtachaib.
147. Im Leabhar Breac, p. 187 1 des Facs. , findet sich die Be-
schreibung eines 'fidchell' genannten Spieles, aus der man freilich liber
die Art und Weise des Spielens nicht klug wird. Ich theile das Stück
in Text und Uebersetzung mit.
Don t-saniain beos.
Feria omnium sanctorum. Is e fath ara n-abar feria omnium sanc-
torum frisin samain. Panteön .i. domus omnium hídgulorum (sic!) fuit
in Romai. Co tarla Bonifatius comorba Petair in araile ló fair co n-
epert frisin impciV co m-ba pudar tegdais do hidlaib do beith isin
Eoim iar forbairt na cmíaideac/tía. Co ro coisecrad iarctm la toil an
impt're (?) in Panteón ut do Muire 7 do uli noemu in domain connói
n-gradaib nime. Co w-aire sin atberair feria omnium sanctorum fria,
ar ro coisecrad omnibus Sanctis in tegdais boi oc na hidlaib remi.
Fáth aile beos and . i . cluiche no gnáthaigtis gille na Romanach
cec/ia bliadna isin lö sin .i. fidchell co n-delb* challige isindala cind 7
delb ingine óige isin chind aile. Colléced in chaillech uathi droiee
d'indsaigid na hingine tria thogairm n-demna doib-sium, 7 con léced an
ingen uan uathi don leth aile for amus na draicce Conus fortamlaiged
in t-uan forsin draicc. Doléced in chaillec/j iaram leoman do saigid na
hingine 7 nos léced an ingen rethe for amus in leomain 7 uincebat aries
leonem. Co tarla* in Bonifatius ceina cusin* cluiche co»-epert friu co
m-ba heeoir döib in fuirseoroc/rf 7 cor iarfaid [lies — faig) dib, canas a
fuaratnr* a cluiche. Atbertsat na gille: „Sibill .i. banfáid togaide bói
sund 0 chéin mair" ol iat, „isí ro fácaib occaind in cluiche si tria rath
fáitsine oc tairchetul Crist 7 diabuil". ,,Deo gratias" ol e-sium. „Tanic
chena inti ro terchanad ann" ol se „7 ro fortamlaiged for diabul. Berid-
siu bendac/ííu" ol se „7 na denaid hé ni bus mó." Tairmiscther andsin
in cluiche si dognitis homnes pueri Romanorum isin samain cecha bliadna.
Mehr toiii Samuiii.
Feria omnium Sanctorum. Dies ist der Grund, weshalb das Samain
(der 1. Nov.) „Feria omnium Sanctorum" genannt wird. Das Pantheon,
d. i. ein Haus aller Götter, das in Rom war. Eines Tages kam Boni-
facius, der Nachfolger Petri, zufällig darauf und sagte da zum Kaiser,
es sei eine Schande, dass das Haus den Göttern gehöre in Rom nach
* In den mit dem Sternchen versehenen Wörtern ist die Eklipse
durch einen Punkt über dem Consonanten bezeichnet, ebenso 'cusin' für
'gusin'.
216 Anhang.
dem Wachsen des Christentums. Darauf wurde durch den Willen des
Kaisers das Pantheon der Maria und allen Heiligen der Welt mit den
neun Rangstufen des Himmels geweiht. Deshalb heisst es (Samuin)
„Feria omnium Sanctorum", denn das Haus wurde allen Heiligen ge-
weiht, das vorher allen Göttern gehört hatte.
Noch ein anderer Grund hierbei, nämlich ein Spiel, das die Knaben
der Römer jedes Jahr an diesem Tage gewohnt waren, nämlich ein
Brettspiel mit der Figur einer Hexe an dem einen Ende und der Figur
einer Jungfrau an dem andern Ende. Die Hexe Hess einen Drachen
von sich auf die Jungfrau los, indem sie dabei Dämonen anriefen, und
die Jungfrau Hess von der anderen Seite ein Lamm gegen den Drachen
los, so dass das Lamm den Drachen überwältigte. Die Hexe Hess dar-
auf einen Löwen auf die Jungfrau los, und die Jungfrau Hess gegen den
Löwen einen Widder los, und der Widder besiegte den Löwen. Der
nämliche Bonifacius kam zufällig zu dem Spiele, und sagte da zu ihnen,
dass dieses Possenspiel unpassend für sie sei, und er fragte sie, wo sie
ihr Spiel gefunden hätten. Die Knaben sagten: „Die Sibylle, d. i. eine
ausgezeichnete Prophetin, die hier vor langer Zeit war," sagten sie, „die
hat uns dieses Spiel hinterlassen durch die Gnade einer Prophetie, in-
dem sie Christus und den Teufel prophezeite." „Deo gratias," sagte
jener, „der da prophezeit wurde, ist schon gekommen, und der Teufel
ist überwältigt. Gebt (euren) Segen," sagte er, „und macht es (das
Spiel) nicht mehr." Da wird dieses Spiel verboten, das alle Knaben
der Römer am Samain jedes Jahr zu spielen pflegten.
282. Hier reimt 'Dúil' mit 'Clúin', und daraus geht hervor, dass
es der Gen. von 'Dóel' ist.
Als erst später unter der Linie zugefügt bezeichnet K. Meyer:
195 das letzte a von 'fuama', 249 das zweite i von 'diaid', 261 das a
von 'imachuairt', 287 das a von dilumain.
Die Partikel 'dl' (Zeile 13, 30, 162, 296) scheint nicht zur Ruhe
kommen zu können. Thurneysen hat in seiner trefflichen Abhandlung
,L'Accentuation de l'ancien verbe irlandais", Rev. Celt VI p. 150, not. 2,
behauptet, dass nicht dino, sondern didiu zu ergänzen sei. Andererseits
theilt mir K. Meyer mit, dass er diese Partikel im Edinburger Ms. XL
mehrmals 'dlo' geschrieben gefunden hat: p. 70 'Bai dlo Laogaire Buadach
hi fus ind adaig sin. . . . Tig dlo iarnamarac 7 fonaisg ar Conall . . .
Tic dlo an . IV . hadaig' (Cennach ind Ruanado).
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